AT9311U1 - Vorrichtung und verfahren zur herstellung eines kunstwerkes - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Herstellung eines Kunstwerkes aus einer handelsüblichen Einrahmung (1) bestehend aus einem Rahmenprofil (2) und aus einer Rückwand (3), welche mittels Befestigungsorganen (4) wie insbesondere Spangen oder dergleichen durch Klemmwirkung mit dem Rahmenprofil (2) befestigbar ist, wobei die Rückwand (3) durch dazwischen Einsetzen eines Distanzhalters (5) mit dem Rahmenprofil (2) montiert wird, und die Ränder (6) zwischen dem Rahmenprofil (2) und der Rückwand (3) mit einer aushärtbaren Fluidmasse (7) abgedichtet werden. Der Distanzhalter (5) ist eine Leiste aus Holz oder Kunststoff mit einer der Breite des Rahmenprofiles (2) entsprechenden Länge. Die Stärke des Distanzhalters (5) ist so gewählt, dass der Distanzhalter (5) möglichst bündig im Rahmenprofil (2) durch Klemmwirkung festliegt.
Description
2 AT 009 311 U1
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Herstellung eines Kunstwerkes aus einer handelsüblichen Einrahmung bestehend aus einem Rahmenprofil und aus einer Rückwand, welche mittels Befestigungsorganen wie insbesondere Spangen oder dergleichen durch Klemmwirkung mit dem Rahmenprofil befestigbar ist. 5
Handelsübliche Einrahmungen der gattungsgemäßen Art sind zur Rahmung von Bildern oder Fotografien bestens geeignet, jedoch nicht als Träger eines dreidimensionalen Kunstwerkes bestehend aus Steinen oder anderen nicht lediglich zweidimensionalen Objekten, die Bestandteil des Kunstwerkes geschaffen werden sollen. 10
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine handelsübliche Einrahmung der gattungsgemäßen Art dergestalt zu verbessern, dass die Einrahmung als Träger eines dreidimensionalen Kunstwerkes dienen kann, wobei eine solche Einrahmung konstruktiv möglichst einfach und demzufolge kostengünstig zu fertigen sein soll. 15
Diese Aufgabe wird durch das im Anspruch 1 angegebene Verfahren, die im Anspruch 6 angegebene Vorrichtung, und durch die im Anspruch 7 angegebene Einrahmung gelöst.
Die Erfindung besteht darin, dass die Rückwand durch dazwischen Einsetzen eines Distanzhal-20 ters mit dem Rahmenprofil montiert wird, und die Ränder zwischen dem Rahmenprofil und der Rückwand mit einer aushärtbaren Fluidmasse abgedichtet werden.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführung der Erfindung kann der Distanzhalter eine Leiste aus Holz oder Kunststoff mit einer der Breite des Rahmenprofiles entsprechenden Länge sein. 25
Dem Prinzip der Erfindung folgend ist die Stärke des Distanzhalters so gewählt, dass er möglichst bündig im Rahmenprofil durch Klemmwirkung festliegt.
Die aushärtbare Fluidmasse ist vorzugsweise eine für den Sanitärbereich handelsübliche Sili-30 konmasse.
In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass in der nach der Erfindung gefertigten Einrahmung zumindest eine Wachsschicht, vorzugsweise mehrere Wachsschichten übereinanderliegend eingebracht wird bzw. werden, wobei die zumindest eine Wachsschicht als Träger-35 Schicht für einzelne Objekte vorgesehen wird.
Die erfindungsgemäße Einrahmung zur Herstellung eines Kunstwerkes bestehend aus einem Rahmenprofil und einer Rückwand, welche mittels Befestigungsorganen wie insbesondere Spangen oder dergleichen durch Klemmwirkung mit dem Rahmenprofil befestigbar ist, zeichnet 40 sich dadurch aus, dass die Rückwand durch dazwischen Einsetzen eines Distanzhalters mit dem Rahmenprofil montiert ist, und die Ränder zwischen dem Rahmenprofil und der Rückwand mit einer aushärtbaren Fluidmasse abgedichtet ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. 45
Weitere Vorteile und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung. Es zeigt:
Figuren 1 bis 4 die verschiedenen aufeinanderfolgenden Verfahrensschritte zur Herstellung so der erfindungsgemäßen Vorrichtung in schematischen Ansichten.
Das in den Figuren 1 bis 4 in schematischen Ansichten dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung umfasst eine Einrahmung 1 zur Herstellung eines Kunstwerkes bestehend aus einem in der Daraufsicht rechteckigen Rahmenprofil 2 aus Metall und einer ebenfalls rechteckigen 55 Rückwand 3 aus Pappe, Holz oder Kunststoff, welche mittels Befestigungsorganen wie insbe-
Claims (11)
- 3 AT 009 311 U1 sondere Spangen 4 oder dergleichen durch Klemmwirkung mit dem Rahmenprofil 2 in an sich bekannter Weise befestigbar ist. Die Rückwand 3 ist hierbei durch dazwischen Einsetzen eines Distanzhalters 5 mit dem Rahmenprofil 2 montiert, wobei die Ränder 6 zwischen dem Rahmenprofil 2 und der Rückwand 3 mit einer aushärtbaren Fluidmasse 7 abgedichtet ist. In den Figu-5 ren ist lediglich die ungefähre Position der Fluidmasse strichliert angedeutet. Der Distanzhalter 5 ist eine Leiste aus Holz oder Kunststoff mit einer der Breite des Rahmenprofiles 2 entsprechenden Länge. Insgesamt werden vier solcher Distanzhalter 5 montiert, und zwar auf jeder Seite des Rahmenprofiles, also oben, unten, links und rechts. Die Stärke des Distanzhalters 5 ist so gewählt, dass der Distanzhalter 5 annähernd bündig im Rahmenprofil 2 durch Klemmwir-io kung festliegt. Die aushärtbare Fluidmasse 7 ist eine für den Sanitärbereich handelsübliche Silikonmasse. In der Einrahmung 1 ist zumindest eine Wachsschicht 8, vorzugsweise sind mehrere Wachsschichten 8 übereinanderliegend eingebracht, wobei die zumindest eine Wachsschicht 8 dann anschließend als Trägerschicht 8 für einzelne Objekte, z. B. Steine vorgesehen ist. 15 Der Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens ist wie folgt: Gemäß Figur 1 werden Distanzhalter 5 in Form von Holzleisten oben, unten, rechts und links an dem Rahmenprofil 2 montiert. 20 Gemäß Figur 2 wird die Rückwand 3 mit Spangen 4 im Rahmenprofil 2 befestigt, und zwar aufliegend auf die Distanzhalter 5. Der linke Teil von Figur 2 zeigt das Rahmenprofil 2 mit Distanzhalter 5, der rechte Teil zeigt Rückwand 3 und Spangen 4. 25 Gemäß Figur 3 wird Silikonmasse an den Rändern 6 des Rahmenprofils 2 dergestalt aufgefüllt, dass kein Zwischenraum zwischen dem Rahmenprofil 2 und der Rückwand mehr ist, um später ein Herausfließen des Wachses zu verhindern. In Figur 4 ist schließlich schematisch dargestellt, wie in die nach der Erfindung gefertigten Ein-30 rahmung 1 das Flüssigwachs eingegossen wird. Ansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung eines Kunstwerkes aus einer handelsüblichen Einrahmung (1) bestehend aus einem Rahmenprofil (2) und aus einer Rückwand (3), welche mittels Befestigungsorganen (4) wie insbesondere Spangen oder dergleichen durch Klemmwirkung mit dem Rahmenprofil (2) befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass 40 die Rückwand (3) durch dazwischen Einsetzen eines Distanzhalters (5) mit dem Rahmenprofil (2) montiert wird, und die Ränder (6) zwischen dem Rahmenprofil (2) und der Rückwand (3) mit einer aushärtbaren Fluidmasse (7) abgedichtet werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Distanzhalter (5) eine 45 Leiste aus Holz oder Kunststoff mit einer der Breite des Rahmenprofiles (2) entsprechen den Länge ist.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stärke des Distanzhalters (5) so gewählt ist, dass der Distanzhalter (5) möglichst bündig im Rahmenprofil (2) so durch Klemmwirkung festliegt.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die aushärtbare Fluidmasse (7) eine für den Sanitärbereich handelsübliche Silikonmasse ist.
- 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in 4 AT 009 311 U1 die nach den Ansprüchen 1 bis 4 gefertigte Einrahmung (1) zumindest eine Wachsschicht (8), vorzugsweise mehrere Wachsschichten übereinanderliegend eingebracht wird bzw. werden, wobei die zumindest eine Wachsschicht (8) als Trägerschicht für einzelne Objekte vorgesehen wird. 5
- 6. Nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5 hergestellte Vorrichtung.
- 7. Einrahmung zur Herstellung eines Kunstwerkes bestehend aus einem Rahmenprofil (2) und einer Rückwand (3), welche mittels Befestigungsorganen (4) wie insbesondere Span- io gen oder dergleichen durch Klemmwirkung mit dem Rahmenprofil (2) befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand (3) durch dazwischen Einsetzen eines Distanzhalters (5) mit dem Rahmenprofil (2) montiert ist, und die Ränder (6) zwischen dem Rahmenprofil (2) und der Rückwand (3) mit einer aushärtbaren Fluidmasse (7) abgedichtet ist. 15
- 8. Einrahmung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Distanzhalter (5) eine Leiste aus Holz oder Kunststoff mit einer der Breite des Rahmenprofiles (2) entsprechenden Länge ist.
- 9. Einrahmung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stärke des Dis tanzhalters (5) so gewählt ist, dass der Distanzhalter (5) annähernd bündig im Rahmenprofil (2) durch Klemmwirkung festliegt.
- 10. Einrahmung nach Anspruch 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die aushärtbare 25 Fluidmasse (7) eine für den Sanitärbereich handelsübliche Silikonmasse ist.
- 11. Einrahmung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Einrahmung (1) zumindest eine Wachsschicht (8), vorzugsweise mehrere Wachsschichten (8) übereinanderliegend eingebracht ist bzw. sind, wobei die zumindest eine 30 Wachsschicht (8) als Trägerschicht für einzelne Objekte, vorgesehen ist. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 35 40 45 50 55
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