AT93220B - Dachständereinführung. - Google Patents

Dachständereinführung.

Info

Publication number
AT93220B
AT93220B AT93220DA AT93220B AT 93220 B AT93220 B AT 93220B AT 93220D A AT93220D A AT 93220DA AT 93220 B AT93220 B AT 93220B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
plate
arms
roof rack
entry
spreading
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Schroeder
Original Assignee
Paul Schroeder
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paul Schroeder filed Critical Paul Schroeder
Application granted granted Critical
Publication of AT93220B publication Critical patent/AT93220B/de

Links

Landscapes

  • Tents Or Canopies (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Dachständereinführung.   



   Bei   Dachständereinführungen   verwendet man bisher regelmässig Einführungstüllen aus Isolier- material, die in die obere Mündung des Einführungsrohres eingesetzt werden und ihrerseits die Schutz- glocke tragen. Die   Einführungstullen   sitzen im allgemeinen lose auf dem Einführungsrohr, so dass von unten kommende Luftströmungen sie abheben oder lockern können. Natürlich müssen sie ihrer Grösse nach der Lichtweite des Rohres entsprechen und man ist deshalb genötigt, eine grössere Anzahl von Ein-   führungstüllen   von verschiedenem Durchmesser für die verschieden weiten Einführungsrohre herzustellen und vorrätig zu halten. Noch mehr würde diese Forderung hervortreten, wenn man die Einführungstülle dicht im   Einführungsrohr   anordnen wollte, um das Abheben zu vermeiden. 



   Bei einer anderen bekannten   Ausführungsform   ist die Einführungstülle mit zwei   Spreizarmen   versehen, die gegen die Innenwand des Einführungsrohres an zwei einander diametral gegenüberliegenden Stellen angedrückt werden können, um die Tülle einigermassen festzulegen. Auch hiedurch wird indessen ein fester Sitz der Tülle im   E ! nführungsrohr nicht erreicht,   da die Tülle um jene zwei Anpressungsstellen schwingen und sich dadurch allmählich lockern kann. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun eine Dachständereinführung, die von jenen Mängeln befreit ist, also im Einführungsrohr dauernd festsitzt und die ausserdem den Vorzug besitzt, dass sie für Einführungsrohre sehr verschiedener Weite verwendbar ist und dazu noch sehr einfach und billig hergestellt werden kann. 



   Ein   Ausführungsbeispiel   ist in der Zeichnung dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt einen senkrechten Axialschnitt nach Linie A-B der Fig. 2. 



   Fig. 2 ist ein Grundriss nach abgenommener Schutzglocke. 



   An Stelle eines einzigen Isolierkörpers mit einem einzigen, grossen Einführungskanal oder einer   Einführungstülle   aus Isoliermaterial mit mehreren Kanälen ist hier eine Platte a verwendet, in welcher einzelne Isoliertüllen in einer Anzahl entsprechend der Zahl der einzuführenden Leitungen vorgesehen sind. 



  Zweckmässig sind diese Isoliertüllen b in entsprechenden Löchern der Platte a einfach eingeschoben und mittels Sprengringen c festgelegt, die in entsprechende Ringnuten der Tüllen b eingreifen. Ein Kranz von Isoliertüllen b ist möglichst nahe   zusammengerückt   um die mittlere Befestigungsstütze   d   für die äussere Schutzglocke e herum angeordnet, ein weiterer Kranz   möglichst   weit aussen am Rand der Platte a. 



  Wie die   Leitungen l'eingefÜhrt   werden, ist in   Fig. l   der Zeichnung angedeutet. In der Platte a sind im wesentlichen dreieckige Öffnungen ausgeschnitten und die durch den Ausschnitt entstandenen Lappen 
 EMI1.1 
 fläche k ein gemeinsamer Teller m gedrückt werden kann, der am   unteren   Ende der Stütze d angebracht ist. Die Stütze d ist mit Aussengewinde versehen und in einem entsprechenden zentralen Gewindeloch der Platte a   verschraubbar. Durch Niederschrauben   der Stütze d werden die Arme i mittels des Tellers m auseinandergespreizt und dadurch an vier Stellen gegen die Innenwand des Einführungsrohres n gedrückt. 



  Dadurch wird die   Einführung   an vier Stellen mit dem Einführungsrohr n verbunden uni da ausserdem die Platte a entweder unmittelbar oder mittels der abgebogenen Lagerböcke h auf dem oberen Rand des Einführungsrohres n aufsitzen kann, ist die Verbindung eine spielfreie und dauerhafte. 



   Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt schon, dass die Anbringung der neuen Einführung sehr einfach ist und daher rasch vor sich gehen kann. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In Fig. 1 der   Zeichnung   ist ferner angedeutet, wie gross die Unterschiede der Durchmesser der Einführungsrohre   n   sein können, für die ein und dieselbe   Einführungsplatte   verwendbar ist. 



   Im einzelnen kann der Erfindungsgegenstand in verschiedener Weise durchgebildet werden. Es wäre z. B. möglich, an Stelle der einzelnen Einführungstüllen b die ganze Einführungsplatte a ohne weitere Ausfütterung zu verwenden, wobei natürlich die   Einführungslöcher   an den Rändern entsprechend abgerundet werden müssten. Man könnte ferner die Einführungsplatte emaillieren, so dass sie selbst isolierend wirkt. Endlich könnte man statt den einzelnen   Einführungstüllen   aus Porzellan od. dgl. auch   hosenartige     Metallkorper,   ähnlich wie etwa Zeltösen in der Platte   a   anbringen.

   Endlich könnte man statt der gezeichneten Spreizvorrichtung irgend eine andere   Spreizvonichtung   für die Arme i anwenden oder man könnte den Spreizteller m statt von oben her auf die Arme drücken lassen, ihn von unten her in die Arme hereinziehen. Endlich könnte man an Stelle von vier Spreizarmen auch eine andere Zahl von Spreizarmen, jedoch jedenfalls mehr als zwei Spreizarme, z. B. drei Arme verwenden. Bei der Zahl der Spreizarme wird man zweckmässig auf die Zahl der   einzuführenden   Leiter Rücksicht nehmen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Dachständereinführung, dadurch gekennzeichnet, dass sie im wesentlichen aus einer mit Einführungslöchern versehenen Einführungsplatte (a) besteht, an welcher mehr als zwei Spreizarme   (k)   angelenkt sind, die in das Einführungsrohr (n) eingeführt und gegen dessen Innenwände gespreizt werden können.

Claims (1)

  1. 2. Einführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Spreizvorrichtung ein gegen die Spreizarme (k) sich legender Teller (ion) dient, welcher an einer durch die Mitte der Einführungsplatte (a) geschraubten Stütze (d) für die äussere Schutzglocke (e) angebracht ist.
    3. Einführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerböckchen (h) für die Spreizarme (k) aus der Einführungsplatte (a) ausgeschnitten und abgebogen sind. EMI2.1
AT93220D 1921-01-21 1921-08-03 Dachständereinführung. AT93220B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE93220X 1921-01-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT93220B true AT93220B (de) 1923-06-25

Family

ID=5644547

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT93220D AT93220B (de) 1921-01-21 1921-08-03 Dachständereinführung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT93220B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1930242U (de) Vorrichtung zur befestigung von kabeln, leitungen od. dgl. an einem traeger.
AT93220B (de) Dachständereinführung.
DE350633C (de) Dachstaendereinfuehrung
DE816325C (de) Grundtaurolle fuer Schleppnetzfischerei
DE586113C (de) Ausziehrohr, insbesondere fuer Stative
CH98417A (de) Dachständer-Einführung.
DE742484C (de) Roehrenfoermige, auf dem Schnuersenkelende abnehmbar zu befestigende Huelse
AT245079B (de) Wasserdichte Kabeleinführung in elektrische Geräte, Verteilergehäuse od. dgl.
DE652617C (de) Aschenbecher mit in einer am Boden offenen Kammer herausnehmbar angeordneten Glocke
DE688237C (de) Putzwalze fuer Streckwerke
DE489002C (de) Schutzvorrichtung fuer Isolatorenketten
DE460430C (de) Ausfuehrungskasten mit Einfuehrungen
DE653627C (de) Zum Abschluss des Stirnendes von Rohrisolierungen dienende Kappe
DE1848044U (de) Rohrschelle, beispielsweise fuer abflussrohre.
DE654134C (de) Abstandshalter mit eingesetztem Stuetzring fuer Trockenstoffisolierungen an Rohrleitungen, Kesseln o. dgl.
DE572093C (de) Haltevorrichtung zum Festklemmen des Gardinenumschlages an der Wand
DE487082C (de) Maulwurf-Draenagepflug
AT104998B (de) Abspannisolator, vorzugsweise für Innenantennen.
AT109088B (de) Antennenmast.
DE536286C (de) Gluehlampenfassung aus Isolierstoff mit einteiligem Fassungsgehaeuse
DE520086C (de) Beruehrungssichere Fassung fuer Roehrenlampen
DE1838757U (de) Biegbares mehrfach-elektroinstallationsrohr, insbesondere dachstaender-einfuehrungsrohr.
DE514674C (de) Aufhaengevorrichtung fuer Verdunstungsgefaesse fuer Heizkoerper
AT156332B (de) Halterungen für Elektroden bzw. Glühdrähte.
CH220951A (de) Am Ende einer elektrischen Leitung befestigte Anschlussöse.