AT93691B - Als Universalmaschine zur Holzbearbeitung, insbesondere zur Herstellung hölzerner Räder verwendbare Drehbank. - Google Patents

Als Universalmaschine zur Holzbearbeitung, insbesondere zur Herstellung hölzerner Räder verwendbare Drehbank.

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AT93691B
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Walter Dipl Ing Fritz
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Walter Dipl Ing Fritz
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  Als Universalmaschine zur Holzbearbeitung insbesondere zur Herstellung hölzerner
Räder verwendbare Drehbank. 
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 wird, dass die Öffnung 33 des Bockes 5 zwischen dem Hohlfräser 32 und den Speichen 29 liegt. Die Öffnung 33 ist so gross bemessen, dass der Fräser hindurchtreten kann. Die   Reitstockspindel H wird   aus dem Auge 9 des Bockes 5 herausgenommen und mit ihrem Querzapfen 13 auf der dem Hohlfräser 32 abgewandten Seite des Bockes 5 in das Auge 9 wieder eingesetzt und festgestellt. Auf dieser Seite des Trägers ist ferner ein als Auflagetisch dienender Bügel 34 befestigt. Der Bügel kann in Bohrungen 35 der Wangen des Bockes 5 eingesteckt und mittels einer Stellschraube 36 festgeklemmt werden.

   Das zu bearbeitende Speichenende wird nun zwischen Bügel 34 und Klemmschuh 27 der   Reitstockspindel H   eingeklemmt und der Hohlfräser 32 beim Vorschub der Spindel 3 durch die Öffnung 33 des Bockes   S   hindurch gegen das Speichende geführt (Fig. 6 und 7). 



   Die flachen Zapfen an den inneren Enden der Speichen 29, die in die rechteckigen Löcher 38 der Nabe 17 (Fig. 6) einzuführen sind, werden bekanntlich mittels zweier im Abstande voneinander auf der Arbeitsspindel 3 aufgesetzter   Scheibenfräser   39 angefräst, indem das Speichenende zwischen den   Fräsern   senkrecht hindurchgeführt wird. Der Bock 5 hat an einer Schmalseite eine   Schwalbenschwanzführung   40 (Fig. 1 und 10), auf die ein Schlitten 41 geschoben wird, nachdem der Bügel 34 aus den Bohrungen 35 des Bockes 5 herausgezogen ist. Der Schlitten hat unten auf der dem Fuss 6 abgewandten Seite des Bockes 5 einen Arbeitstisch 42 und oben ein Auge 43 mit einer Bohrung 44, die nach Einsetzen des Schlittens 41 parallel zur Querbohrung 10 des Bockes liegt.

   In die Bohrung 44 wird die   Reitstockspindel   mit ihrem Querzapfen 13 so eingesetzt, dass sie sich über dem Tisch 42 befindet. Die Spindel 11 kann durch eine Stellschraube 45 in der Senkrechtlage festgestellt werden. In das Auge 9 des Bockes 5 wird zum Heben und Senken des Schlittens 41 ein Doppelhebel 46,47 mit seinem Drehzapfen 48 eingesetzt, der eine Arm 46 dient als Handhebel und der andere Arm 47 wird durch ein   Gelenkstück   49 mit dem unteren Teil des Schlittens   41   verbunden. Der Bock 5 wird mittels des Sockels 21 und einer Halteplatte 50 so auf dem Bett 1 befestigt, dass nach Aufspannen der Speichen 29 auf den Tisch 42 mittels der Spindel 11 die Speichenenden beim Anheben des Schlittens 41 durch Drehung des Handhebels 46 zwischen die beiden   Scheibenfräser   39 geführt werden.

   Hiebei nehmen die Fräser seitlich Material fort, so dass flache Zapfen stehen bleiben. 



   Der Reitstock 5,6, 11 ist daher bei allen vier geschilderten, zur Herstellung hölzerner Räder erforderlichen Arbeitsgängen als Einspannvorrichtung verwendbar. Die zur Ergänzung dienenden Teile beschränken sich im wesentlichen auf den Sockel 21 mit Bock 22, den Bügel 34, die Platte 50, den Schlitten 41 und das Gestänge 46,47, 49. Diese Teile können unmittelbar bei der Drehbank aufbewahrt werden, so dass die Rauminanspruchnahme der ganzen Universalmaschine den Raumbedarf der Drehbank allein nicht   übersehreitet.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Als Universalmaschine zur Holzbearbeitung, insbesondere zur Heistellung hölzerner Räder verwendbare Drehbank, dadurch gekennzeichnet, dass die Reitstoekspindel (11) um eine quer zu ihr liegende wagerechte Achse   (13)   schwenkbar und in wagerechter sowie in senkrechter Lage feststellbar 
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Claims (1)

  1. 2. Drehbank nach Anspruch 1, dadurch gehemizpich-net, dass die Reiistockspindel (11) in einem seitlich von der Mittelebene der Drehbank angeordneten Bock (5) gelagert ist, der auf dem Bett (1) der Bank mittels eines unter der Reitstockspindel liegenden Fusses (6) befestigt wird.
    3. Drehbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Körnerspitze (24) in die Reit- stockGpilldel (11) leicht löshar eingesetzt und gegen einen Klemmschuh (27) austauschbar ist.
    4. Drehbank nach den Ansprüchen l und 2, gekennzeichnet durch einen auf dem Bett (1) der Bank zu befestigenden, in der Höhe einstellbaren Socke (21), mit dom der Reitstock (5, 6, 11) verbunden wird.
    5. Drehbank nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bock (5) der Reitstockspindel (11) mit einer Öffnung (33) für den Durchtritt des Werkzeuges (32) zum Fräsen der runden Zapfen an den äusseren Speiehenenden versehen ist.
    6. Drehbank nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bock (5) der Reitstockspindel (11) an der dem Fuss (6) abgewandten Seite mit einem leicht abnehmbaren, als Auflage für das zu bearbeitende Speichenende dienenden Bügel (34) versehen ist.
    7. Drehbank nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bock (5) der Reitstoekspindel (11) mit einer Führung (40) für einen heb-und senkbaren Schlitten (41) versehen ist, der oben ein Lager (43) zum Einsetzen der Querachse (13) der Reitstockspindel und unten einen nach dieser Spindel zu vorspringenden Auflagetisch (42) besitzt.
    8. Drehbank nach Ansprüchen 1, 2 und 7, gekennzeichnet durch einen in das zur Lagerung der Querachse (13) der Reitstockspindel (11) dienende Lagerauge (9) mit seiner Drehachse (48) einsetzt- baren Handhebel (46), der mit dem Schlitten (41) gelenkig verbunden werden kann.
AT93691D 1921-07-20 1922-04-25 Als Universalmaschine zur Holzbearbeitung, insbesondere zur Herstellung hölzerner Räder verwendbare Drehbank. AT93691B (de)

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AT93691D AT93691B (de) 1921-07-20 1922-04-25 Als Universalmaschine zur Holzbearbeitung, insbesondere zur Herstellung hölzerner Räder verwendbare Drehbank.

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