AT9427U1 - Topisch anwendbares mittel sowie die verwendung von alaun zur zubereitung eines solchen mittels - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf ein topisch anwendbares Mittel, das Alaun als Hilfsmittel beim Geschlechtsverkehr zur Verengung der Vagina enthält, sowie auf die Verwendung von Alaun zur Zubereitung eines solchen Mittels. Sie betrifft auch die Verwendung von vermahlenem Alaun als Hilfsmittel beim Geschlechtsverkehr zur Verengung der Vagina, wobei vorzugsweise vermahlener Alaun in die Vagina in einer Menge von 10 g einmassiert wird.
Description
2 AT 009 427 U1
Die Erfindung betrifft ein topisch anwendbares Mittel sowie die Verwendung von Alaun zur Zubereitung eines solchen Mittels.
Viele Geburten und häufiger, über viele Jahre praktizierter und ausgedehnter Geschlechtsverkehr können eine Ausdehnung der Vagina einer Frau verursachen. Diese Folgeerscheinung ist jedoch im Zusammenhang mit dem Geschlechtsverkehr unerwünscht.
Ziel und Aufgabe der Erfindung ist es, für diese unerwünschte Folgeerscheinung eine Abhilfe zu schaffen.
Als Lösung der gestellten Aufgabe wurde nun ein topisch anwendbares Mittel gefunden, das gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, dass es Alaun als Hilfsmittel beim Geschlechtsverkehr zur Verengung der Vagina enthält. Es zeigt sich nämlich in besonders vorteilhafter Weise, dass Alaun offensichtlich eine hyperämische Wirkung aufweist, so dass ein Aufbringen, vorzugsweise Einmassieren von Alaun bzw. des Alaun enthaltenden Mittels in die Vagina eine Verengung derselben nach sich zieht. Damit stellt das erfindungsgemäße Mittel auch ein Aphrodisiakum dar.
Erfidungsgemäß enthält das Mittel ein oder mehrere nichttoxische Träger und/oder Streckmittel, z.B. Talkum. Gemäß der Erfindung enthält das Mittel Alaun in fein vermahlener Form und ist mit oder ohne Streckmittel feinpulverig ausgebildet. Unter fein vermahlener Form bzw. feinpulverig sind Korngrößen zwischen 0,01 und 0,1 mm oderauch noch darunterzu subsummieren.
Nach einem Merkmal der Erfindung liegt der Alaun im topisch anwendbaren Mittel in in einem Lösungsmittel, z.B. Wasser, gelöster Form vor. Der fein vermahlene Alaun liegt nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung im Mittel in in einem nichttoxischen, zum bestimmungsgemäßen Gebrauch geeigneten Dispergiermittel dispergierter Form vor. So kann beispielsweise fein vermahlener Alaun in Glycerin dispergiert sein.
Desweiteren ist es erfindungsgemäß vorteilhaft, wenn der Alaun in fein vermahlener Form in einer Creme- oder Salbengrundlage oder auch in einer öligen Grundlage eingearbeitet vorliegt. Geeignete Creme- oder Salbengrundlagen sind solche, wie sie für die Herstellung von auf der Haut anwendbaren Salben und Cremen üblich sind, beispielsweise Lanolin oder Vaselin oder sonst für den bestimmungsgemäßen Gebrauch geeignete Fette oder Wachse. Geeignete ölige Grundlagen sind beispielsweise verschiedene Pflanzenöle, wie Olivenöl oder dergleichen. Das topisch anwendbare Mittel kann aber auch gelförmig ausgebildet sein.
Unabhängig von der Form, in welcher das topisch anwendbare Mittel vorliegt, ist es vorteilhaft, wenn es in einer solchen Menge zur Anwendung gelangt, dass ca. 2 bis 7 g, höchstens 10 g Alaun in die Vagina einer Frau ein- bzw. darin aufgebracht werden.
Die Erfindung betrifft aber auch die Verwendung von Alaun zur Zubereitung eines topisch anwendbaren Mittels als Hilfsmittel beim Geschlechtsverkehr zur Verengung der Vagina.
Nach einem erfindungsgemäßen Merkmal erfolgt die Verwendung von vermahlenem Alaun durch Einmassieren in die Vagina. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung erfolgt das Einmassieren von vermahlenem Alaun unter Anwendung einer Menge von ca. 2 bis 7 g, höchstens 10 g. Alaun entspricht der chemischen Formel KAI(S04)2 x 12 H20 Kaliumaluminiumsulfat.
Alaun kann aber auch in gebrannter, wasserfreier Form zur Anwendung gelangen. Mögliche Einsatzformen sind nicht nur das Kaliumaluminiumsulfat selbst sondern auch andere Aluminiumsulfate aus der Gruppe der Alaune ebenso wie Aluminiumsulfat selbst oder auch Mischungen der vorgenannten Verbindungen. Im Weiteren wird jedoch immer von Alaun gesprochen.
Nach leichtem Einmassieren des Alaunpulvers verengt sich die Vagina nach ein paar Minuten
Claims (8)
- 3 AT 009 427 U1 deutlich. Die Wirkungsdauer liegt unterschiedlich zwischen 1 bis 3 Tagen. Je nach Bedarf kann die anzuwendende Menge, z.B. vermahlenen, Alauns erhöht werden. Allerdings sollte die Anwendung zu hoher Mengen von Alaun bzw. Alaunpulver vermieden werden, da ansonsten eine zu weitgehende, einen Geschlechtsverkehr behindernde Verengung der Vagina auftritt. Die verengende Wirkung lässt mit der Stimulierung der Frau und entsprechendem Scheiden* ausfluss nach, so dass schließlich einem Geschlechtsverkehr mit einem Partner bei leicht verengt bleibender Vagina nichts mehr im Wege steht. Eine vorteilhafte Nebenerscheinung der Verwendung des erfindungsgemäßen topisch anwendbaren Mittels ergibt sich für Frauen mit auch ohne Geschlechtsverkehr erhöhtem Scheidenausfluss im Gefolge mit der scheidenverengenden Wirkung von Alaun dadurch, dass durch die nach Einbringen des Mittels in die Vagina hervorgerufene Verengung derselben der Scheidenausfluss gehemmt wird. Ansprüche: 1. Topisch in der Vagina einer Frau anwendbares Mittel, dadurch gekennzeichnet, dass es Alaun als Hilfsmittel beim Geschlechtsverkehr zur Verengung der Vagina enthält.
- 2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es nichttoxische Träger und/oder Streckmittel enthält.
- 3. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Alaun in fein vermahlener Form enthalten ist.
- 4. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es den Alaun in einem Lösungsmittel gelöst enthält.
- 5. Mittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es den Alaun in einem Dispersionsmittel dispergiert enthält.
- 6. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es den Alaun in einer Creme- oder Salbengrundlage eingearbeitet enthält.
- 7. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es den Alaun in einer öligen Grundlage eingearbeitet enthält.
- 8. Verwendung von Alaun zur Zubereitung eines topisch anwendbaren Mittels nach einem der Ansprüche 1 bis 6. Keine Zeichnung
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2007
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