AT9561U1 - Einmalig einsetzbarer holzfeuergrillkörper - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Holzfeuergrillkörper mit einem Grundrahmen (1) und kreuzweise verlegte Schichten aus Holzstäben mit quadratischem oder rechteckigem Querschnitt (4) sowie herausnehmbare zwei Holzspieße (6) aus ineinander fügbaren Rundholzstäben, durch dessen Abbrennen ein Glutstock erzeugt werden soll, der zum Zubereiten von aufgespießten Nahrungsmitteln geeignet ist. Die gebräuchlichen Methoden, Nahrungsmittel über offenem Feuer zuzubereiten, sind hinlänglich bekannt. All diese Methoden setzen voraus, dass die feuermachende Person zum gegebenen Zeitpunkt sowohl über die notwendigen einzelnen Utensilien als auch über das dafür notwendige Wissen verfügt. In der Zivilisation und hier gerade in urbanen Gebieten sind schon der Beschaffung der einzelnen benötigten Komponenten Grenzen gesetzt. Weiters können durch die nicht fachgerechte Verwendung von Brandbeschleunigern oder von ungeeignetem Brennmaterial gesundheitliche Risiken entstehen. Letztendlich erfordert der gebotene Landschafts- und Umweltschutz, dass sämtliche unverbrannten Utensilien nach erfolgtem Grillvorgang abtransportiert und gegebenenfalls entsorgt werden müssen. Daraus ergibt sich die Konzeption eines Holzfeuergrillkörpers, der alle Eigenschaften in sich vereint, um einfach ein Feuer zustande zu bringen, das die für die Zubereitung von Speisen notwendigen Utensilien bereitstellt und aufgrund seiner einmaligen Verwendbarkeit keine Teile hinterlässt, die versorgt werden müssen.
Description
2 AT 009 561 U1
Die Erfindung betrifft einen Holzfeuergrillkörper, durch dessen Abbrennen ein Glutstock erzeugt werden soll, der zum Zubereiten von aufgespießten Nahrungsmitteln geeignet ist, wobei sich in einem Grundrahmen aus Holz (1) eine Basisschicht aus kleindimensionalen Weichholzstäben (2) bzw. einer gerastert gelochten Platte aus Holzwerkstoff (3) befindet und darüber kreuzweise 5 verlegte Schichten aus - von Schicht zu Schicht größer werdenden -Holzstäben mit quadratischem oder rechteckigem Querschnitt (4) angeordnet werden, wobei an der ersten Lage in im Grundriss mittiger Position eine Zündhilfe aus einem, mit leicht entflammbaren Brennstoff imprägnierten Holzwerkstoff (5) befestigt ist und ein aus zwei ineinander fügbaren Rundholzstäben bestehender Holzspieß (6) beigelegt wird und diese Vorrichtung einmalig einsetzbar ist. 10
Die Erfindung betrifft einen Holzfeuergrillkörper, durch dessen Abbrennen ein Glutstock erzeugt werden soll, der zum Zubereiten von aufgespießten Nahrungsmitteln geeignet ist.
Die gebräuchlichen Methoden, Nahrungsmittel über offenem Feuer zuzubereiten, sind hinläng-15 lieh bekannt und werden teilweise seit Urzeiten praktiziert. Im einfachsten Fall wird in einer am Erdboden befindlichen Feuerstelle brennbares Material (Holz, Kohle) mit Hilfsmitteln entzündet und somit eine zur Zubereitung von Nahrungsmitteln geeignete Hitze erzeugt. In der weiteren Entwicklung wurden allerlei Gerätschaften entwickelt, die entweder als Gefäß für das Brennmaterial, als Vorrichtung zur leichteren Anfeuerung (AT 411 727 B) bzw. Anfachung des Feuers 20 oder als Zubereitungshilfe (Besteck, Werkzeug) dienen.
All diese Methoden setzten voraus, dass die feuermachende Person zum gegebenen Zeitpunkt sowohl über die notwendigen einzelnen Utensilien als auch über das dafür notwendige Wissen verfügt. In freier Natur ist es prinzipiell möglich, sowohl Brennmaterial als auch Nahrungsmittel 25 und zum Grillen benötigtes Werkzeug an Ort und Stelle zu beschaffen, allerdings kann gerade das Herstellen eines Feuers witterungsbedingt zu Problemen führen. In der Zivilisation und hier gerade in urbanen Gebieten sind schon der Beschaffung der einzelnen benötigten Komponenten Grenzen gesetzt. 30 Weiters können durch die nicht fachgerechte Verwendung von Brandbeschleunigern oder von ungeeignetem Brennmaterial gesundheitliche Risiken entstehen.
Letztendlich erfordert der gebotene Landschafts- und Umweltschutz, dass sämtliche unver-brannten Utensilien nach erfolgtem Grillvorgang abtransportiert und gegebenenfalls entsorgt 35 werden müssen.
Die somit gestellte Aufgabe an die Erfindung ist die Konzeption eines Holzfeuergrillkörpers, der alle Eigenschaften in sich vereint, um einfach ein Feuer zustande zu bringen, der die für die Zubereitung von Speisen notwendigen Utensilien bereitstellt und aufgrund seiner einmaligen 40 Verwendbarkeit keine Teile hinterlässt, die versorgt werden müssen.
Die Erfindung löst die Aufgabe dadurch, dass sich in einem Grundrahmen aus Holz (1) eine Basisschicht aus kleindimensionalen Weichholzstäben (2) bzw. einer gerastert gelochten Platte aus Holzwerkstoff (3) befindet und darüber kreuzweise verlegte Schichten aus - von Schicht zu 45 Schicht größer werdenden - Holzstäben mit quadratischem oder rechteckigem Querschnitt (4) angeordnet werden, wobei an der ersten Lage in im Grundriss mittiger Position eine Zündhilfe aus einem, mit leicht entflammbarem Brennstoff imprägniertem Holzwerkstoff (5) befestigt ist und ein aus zwei ineinander fügbaren Rundholzstäben bestehender Holzspieß (6) beigelegt wird und diese Vorrichtung einmalig einsetzbar ist. 50
Das Feuer selbst wird erst an Ort und Stelle, am Ort des beabsichtigten Grillvorganges, entzündet, wobei die kompakten Abmaße den Transport sehr leicht möglich machen. Vor dem Anzünden muss der später zur Zubereitung dienende zweiteilige Spieß aus den Haltelöchern des Grundrahmens entnommen werden. Beim Abbrennvorgang selbst fällt dem Grundrahmen aus 55 Holz die Aufgabe zu, einen ausreichenden Abstand zum Boden zu gewährleisten und im Verein
Claims (2)
- 3 AT 009 561 U1 mit den Abstände zwischen den in kreuzweisen Lagen angeordneten Holzstäben und der Basisschichte aus kleindimensionalen Holzstäben bzw. der gerastert gelochten Holzwerkstoffplatte wird von unten her Luft zugeführt. Der Anzünder sitzt im Grundriss mittig auf der Basisschichte und ist lediglich mittels Feuerzeug oder Zündholzflamme zu entzünden. Durch die Gesamtanordnung des Brennmaterials brennt hernach der Holzfeuergrillkörper ohne weitere notwendige Anfachung oder Unterstützung des Brennvorganges von außen bis zur Glutbildung selbstständig nieder. Der beigestellte zweiteilige Spieß besteht aus zwei Rundholzstäben unterschiedlicher Dimension, wobei der kleiner dimensionierte an einem Ende konisch zugespitzt ist und in ein Sackloch an einer Seite des größer dimensionierten gesteckt wird. Mittels dieses Spießes kann das als Grillgut bezeichnete Nahrungsmittel über die Glut gehalten und auf diese Weise zubereitet werden. Nach erfolgter Zubereitung des Grillgutes kann dieser Spieß in der Resthitze der Glut verbrannt werden, sodass letztendlich außer düngerfähiger reiner Holzasche keine zu versorgenden Rückstände übrigbleiben. Des weiteren ergibt sich aus den standardisierten Abmaßen ein ebenso standardisiertes Feuer mit kalkulierbarer Flammhöhe, kalkulierbarem Brennwert und somit kalkulierbarem Risiko bezüglich Gefahren des Funkenfluges und der Ausbreitung durch Übergreifen auf andere brennbare Materialien. Der einmalig ersetzbare Holzfeuergrillkörper vereint die gestellten Aufgaben in einem kompakten Gegenstand, der stapelbar und leicht transportabel ist, der alle Werkzeuge und Utensilien, die für das Grillen mit Ausnahme einer Zündquelle in Form eines Feuerzeuges oder von Streichhölzern und des Nahrungsmittels in sich vereint und zur Verfügung stellt und der nach seinem Gebrauch keinerlei zu versorgende Rückstände mit Ausnahme düngefähiger reiner Holzasche hinterlässt. In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielhaft dargestellt Fig. 1 zeigt ein Schaubild eines erfindungsgemäßen Holzfeuergrillkörpers von oben Fig. 2 zeigt ein Schaubild eines erfindungsgemäßen Holzfeuergrillkörpers von unten, wobei die Basisschicht aus kleindimensionalen Weichholzstäben hergestellt ist; Fig. 3 zeigt ein Schaubild eines erfindungsgemäßen Holzfeuergrillkörpers von unten, wobei die Basisschicht als gerastert gelochte Platte aus Holzwerkstoff hergestellt ist; Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Holzfeuergrillkörper, wobei die geschnittenen Flächen schraffiert sind. Ansprüche: 1. Holzfeuergrillkörper, durch dessen Abbrennen ein Glutstock erzeugt werden soll, der zum Zubereiten von aufgespießten Nahrungsmitteln geeignet ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich in einem Grundrahmen aus Holz (1) eine Basisschicht aus kleindimensionalen Weichholzstäben (2) bzw. einer gerastert gelochten Platte aus Holzwerkstoff (3) befindet und darüber kreuzweise verlegte Schichten aus - von Schicht zu Schicht größer werdenden -Holzstäben mit quadratischem oder rechteckigem Querschnitt (4) angeordnet werden, wobei an der ersten Lage in im Grundriss mittiger Position eine Zündhilfe aus einem, mit leicht entflammbarem Brennstoff imprägniertem Holzwerkstoff (5) befestigt ist und ein aus zwei ineinander fügbaren Rundholzstäben bestehender Holzspieß (6) beigelegt wird und diese Vorrichtung einmalig ersetzbar ist.
- 2. Holzfeuergrillkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Utensilien in einer Einheit zusammengefügt sind sodaß ein Stapeln von mehreren Einheiten durch die Außenabmessungen des Grundrahmens (1) ermöglicht wird, in der Art, daß die Außenabmessungen des Grundrahmens (1) einem durch Europaletten nach UIC vorgegebenen Rastermass entsprechen und bei der Stapelung auf diesen Europaletten in jeder Stapellage 6 Einheiten zu Liegen kommen, sowie die vertikale Stapelung durch die Dimensionierung der kreuzweise verlegten Schichten (4) in der Art ermöglicht wird, daß die oberste AT 009 561 U1 dieser Schichten infolge seine grundrißlichen Aussenabmessungen von unten in den Grundrahmen (1) der darüber liegenden Einheit gefügt werden kann, sodass die Basisschichte (2) der oberen Einheit auf der obersten Lage der kreuzweise verlegten Schichten (4) der unteren Einheit zu liegen kommt, wodurch sich durch die soeben beschriebenen vorgegebenen Dimensionen eine Grösse und eine Masse der einzelnen Einheiten ergeben, die eine Tragbarkeit durch einzelnen Personen ermöglicht. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
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| AT0803507U AT9561U1 (de) | 2005-09-13 | 2007-04-04 | Einmalig einsetzbarer holzfeuergrillkörper |
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|---|---|---|---|
| AT15002005A AT502418A1 (de) | 2005-09-13 | 2005-09-13 | Einmalig einsetzbarer holzfeuergrillkörper |
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| AT9561U1 true AT9561U1 (de) | 2007-12-15 |
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Family Applications (1)
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| AT0803507U AT9561U1 (de) | 2005-09-13 | 2007-04-04 | Einmalig einsetzbarer holzfeuergrillkörper |
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2007
- 2007-04-04 AT AT0803507U patent/AT9561U1/de not_active IP Right Cessation
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