AT9565U1 - Bauelementesystem - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Bauelementesystem mit einem ersten Bauelement, das von einer geraden Grundlinie (14) und mindestens einer insbesondere dreistufig treppenartig verlaufenden Seitenlinie (16a, 16b) begrenzte, einander parallel gegenüberstehende Stirnflächen (12a, 12b) hat, zwischen denen sich die Breite (B) des ersten Bauelements (10) definierende Querflächen erstrecken, wobei mindestens ein zweites Bauelement (20, 50, 60) vorgesehen ist, das mit einem der Treppenform des ersten Bauelements (10) entsprechenden Teil versehen und mit diesem Teil passend auf oder an den treppenartigen Teil (26a, 26b) des ersten Bauelements (10) aufsetzbar oder ansetzbar ist, und/oder mindestens ein weiteres Bauelement (20, 50, 60) vorgesehen ist, das eine der Breite (B) des ersten Bauelements (10) entsprechende Ausnehmung (30a, 30b, 42) hat, mit der es passend auf das erste und/oder auf das zweite Bauelement aufsetzbar ist.
Description
2 AT 009 565 U1
Die Erfindung betrifft ein Bauelementesystem gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und hierfür verwendbare Bauelemente. Sie dienen hauptsächlich als Bauklötze für Kinder, also als Spielzeug, können u. U. aber auch für den Bau von Modellen oder andere Zwecke verwendet werden.
Ein hierfür geeignetes treppenartiges erstes Bauelement, das geometrisch aus 10 gleichgroßen Würfeln zusammengesetzt ist, ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster 20 2005 001 975 bekannt.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Bauelementesystem mit Bauelementen anzugeben, die möglichst vielseitig mit einem ersten Bauelement, vorzugsweise mit dem oben erwähnten bekannten treppenartigen Bauelement, kombinierbar sind.
Die Erfindung löst das Problem durch ein Bauelementesystem und Bauelemente nach den unabhängigen Ansprüchen. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt:
Figur 1 ein erstes Bauelement, das aus dem Stand der Technik bekannt ist,
Figur 2 ein erfindungsgemäßes Bauelement, das aus zwei Teilkörpern besteht,
Figur 3 ein weiteres erfindungsgemäßes Bauelement, das ebenfalls aus zwei Teilkörpern besteht,
Figur 4 ein erfindungsgemäßes, kreisringförmiges Bauelement und Figur 5 ein erfindungsgemäßes, hufeisenförmiges Bauelement.
Figur 1 zeigt ein aus dem Stand der Technik bekanntes, erstes Bauelement 10, das zwei Stirnflächen 12a, 12b aufweist. Die Stirnflächen 12a, 12b sind jeweils von einer geraden Grundlinie 14 und zwei jeweils dreistufig treppenartig verlaufenden Seitenlinien 16a, 16b begrenzt. Die treppenartig verlaufenden Seitenlinien 16a, 16b weisen jeweils Stufenhöhen auf, die den Stufentiefen entsprechen.
Die beiden Stirnflächen 12a, 12b verlaufen parallel zueinander und sind um eine Breite B voneinander beabstandet. Aufgrund der treppenartig verlaufenden Seitenlinien 16a, 16b weist das erste Bauelement 10 auf seinen in Figur 1 links und rechts eingezeichneten Seiten eine Treppenform auf, die jeweils einen treppenartigen Teil 18a bzw. 18b des Bauelements 10 bilden.
Figur 2 zeigt ein zweites, erfindungsgemäßes Bauelement 20, das aus zwei Teilkörpern 22a, 22b aufgebaut ist. Beide Teilkörper 22a, 22b weisen eine im Wesentlichen quaderförmige Gestalt auf und umfassen jeweils zwei einander parallel gegenüberliegende Hauptflächen 24a, 24b. Die beiden Teilkörper 22a, 22b sind miteinander auf eine Weise fest verbunden, dass die beiden Hauptflächen 24a, 24b des ersten Teilkörpers 22a mit den jeweiligen Hauptflächen 24a, 24b des zweiten Teilkörpers 22b einen rechten Winkel einschließen.
Die beiden Teilkörper 22a, 22b sind zudem so aufgebaut, dass das in Figur 2 gezeigte zweite Bauelemente 20 bezüglich einer Spiegelachse symmetrisch ist, die durch den rechten Winkel verläuft.
Beide Teilkörper 22a, 22b weisen an einem Ende einen treppenartigen Teil 26a, 26b auf, der dem treppenartigen Teil 18a, 18b des ersten Bauelements 10, das in Figur 1 gezeigt ist, entspricht. Das erste Bauelement 10 und das zweite Bauelement 20 sind daher mit ihren jeweiligen treppenartigen Teilen 18a, 18b bzw. 26a, 26b passend aneinander ansetzbar. Im Rahmen der vorliegenden Beschreibung bedeutet „passend aneinander ansetzbar“, dass dann, wenn beide Bauelemente aneinander angesetzt sind, die jeweils nicht miteinander in Kontakt stehenden Seitenflächen stetig ineinander übergehen. Beispielsweise gehen dann die Stirnflächen 12a, 3 AT 009 565 U1 12b des ersten Bauelements 10 stetig in die Hauptflächen 24a, 24b des zweiten Bauelements 20 über.
Die beiden in Figur 2 gezeigten Teilkörper 22a, 22b sind an den Seiten miteinander fest verbunden, die dem jeweiligen treppenartigen Teilen 26a, 26b gegenüberliegen. An der Seite, an der die beiden Teilkörper 22a, 22b miteinander verbunden sind, ist eine Schrägfläche 28 vorgesehen, die unter einem Winkel von 45° zu den jeweiligen Hauptflächen 24a bzw. 24b der Teilkörper 22b bzw. 22a angeordnet ist. Das zweite Bauelement 20 ist so austariert, dass es auf die Schrägfläche 28 gestellt werden kann.
Der Teilkörper 22b weist eine Ausnehmung 30b auf, die den Teilkörper 22b in seiner Breite B vollständig durchsetzt und eine quadratische Grundfläche 36b aufweist. Für eine Seitenlänge b der Ausnehmung 30b gilt demnach die Beziehung b = B.
Die Ausnehmung 30b weist zudem eine Tiefe T auf, die ein Drittel der Höhe H des Teilkörpers 22b beträgt, so dass T = H/3 gilt.
Der Teilkörper 22b weist eine Länge L auf, die dem Vierfachen der Seitenlänge b der Ausnehmung 30b entspricht. Der Teilkörper 22b hat eine Höhe H, die dem 1,5-fachen der Seitenlänge b der Ausnehmung entspricht. In alternativen Ausführungsformen beträgt die Länge L ein ganzzahliges Vielfaches der Seitenlänge b der Ausnehmung, bspw. das Drei-, Fünf- oder Sechsfache. In alternativen Ausführungsformen beträgt zudem die Höhe H des Teilkörpers das Doppelte bzw. 2,5-fache der Seitenlänge b der Ausnehmung. Durch diese Verhältnisse der Abmessungen ist ein besonders vielfältiges Kombinieren des Bauelements 20 mit dem ersten Bauelement 10 und den weiter unten beschriebenen weiteren zweiten Bauelementen möglich.
Da der Teilkörper 22a wie der Teilkörper 22b ausgebildet ist, weist dieser eine Ausnehmung 30a auf, für die die gleichen Beziehungen der Seitenlänge b der quadratischen Ausnehmung 30a zur Länge L bzw. zur Breite B bzw. zur Höhe H des Teilkörpers gelten.
Die beiden Ausnehmungen 30a, 30b sind so angeordnet, dass zwei zweite Bauelemente 20 so passend aufeinander aufsetzbar sind, dass ihre jeweiligen zwei Ausnehmungen 30a, 30b ineinander greifen. Dabei greift die Ausnehmung 30b eines zweiten Bauelements 20 in die Ausnehmung 30b des anderen zweiten Bauelements 20 und die Ausnehmung 30a eines zweiten Bauelements 20 greift in die Ausnehmung 30a des anderen zweiten Bauelements 20. Es entsteht so eine Anordnung, die einen quadratischen Zwischenraum zwischen den beiden zweiten Bauelementen 20 bildet.
Im Rahmen der vorliegenden Beschreibung bedeutet „passend aufeinander aufsetzbar0, dass die beiden zweiten Bauelemente 20 nur noch in eine Raumrichtung bewegbar sind, nämlich in diejenige Raumrichtung, die die Verbindung zwischen beiden Bauelementen 20 löst.
Die Ausnehmungen 30a, 30b sind zudem so angeordnet, dass zwei zweite Bauelemente 20 mit jeweils einer Ausnehmung ineinander greifen. Dabei greift von dem zweiten Bauelement 20 ein Abschnitt des Teilkörpers 22a, der in Figur 2 hinten an die Ausnehmung 30a angrenzt, in die Ausnehmung 30b des anderen zweiten Bauelements 20. Gleichzeitig greift ein in Figur 2 rechts an die Ausnehmung 30b angrenzender Abschnitt in die Ausnehmung 30a ein. Es entsteht so eine S-förmige Anordnung.
Zwei zweite Bauelemente 20 nach Figur 2 können auch mit ihren treppenartigen Teilen 26a, 26b aneinander angelegt werden, so dass eine S-förmige oder eine U-förmige Anordnung entsteht.
Die Ausnehmungen 30a, 30b sind zudem so ausgebildet, dass sie mit einer Ausnehmung 32 zusammenpasst, die in dem ersten Bauelement 10 (vgl. Figur 1) ausgebildet ist, und die eben- 4 AT 009 565 U1 falls quadratisch ausgebildet ist und eine Seitenlange b hat.
Die Hauptfläche 24a weist zudem eine Ausnehmung 33 auf, in die hier nicht eingezeichnete Schmuckelemente, wie beispielsweise Glassteine oder Glitzersteine eingesetzt werden können.
Figur 3 zeigt eine alternative Ausführungsform des Bauelements 20. Diese Ausführungsform ist aus den gleichen Teilkörpern 22a, 22b aufgebaut wie das zweite Bauelement 20 gemäß Figur 2. Der Unterschied zwischen den Ausführungsformen nach den Figuren 2 und 3 besteht einerseits darin, dass die beiden Teilkörper 22a, 22b relativ zur Anordnung nach Figur 2 um 180° gedreht miteinander verbunden worden sind. Aus diesem Grund weist die Ausnehmung 30b in Figur 3 nach oben, in Figur 2 jedoch nach unten. Andererseits weist das zweite Bauelement 20 gemäß Figur 3 keine Schrägfläche 28 auf. Stattdessen bilden die beiden Teilkörper 22a, 22b eine rechtwinklige äußere Ecke 34.
Die beiden Teilkörper 22a, 22b sind so aufgebaut, dass das in Figur 3 gezeigte zweite Bauelemente 20 bezüglich einer Spiegelachse symmetrisch ist, die durch den rechten Winkel zwischen den Teilkörpern 22a, 22b verläuft.
In beiden Ausführungsformen nach Figur 2 und Figur 3 weisen die Ausnehmungen 30a, 30b eine Bodenfläche 36a bzw. 36b auf, die jedoch nur in Figur 3 zu sehen ist. Die Bodenflächen 36a, 36b liegen in einer nicht eingezeichneten gemeinsamen Ebene.
Bei beiden zweiten Bauelementen 20, sowohl nach Figur 2 als auch nach Figur 3, weisen die treppenartigen Teile 26a, 26b drei Stufen auf und umfassen jeweils zwei Treppenstufenflächen 38a, 38b und 40a, 40b. Die Treppenstufenflächen 40a, 40b liegen dabei in einer Ebene mit den Bodenflächen 36a und 36b.
Die Treppenstufenflächen 38a, 38b, 40a, 40b haben eine Ausdehnung in Längsrichtung des jeweiligen Teilkörpers 22a, 22b, die der Hälfte der Seitenlänge b der Ausnehmungen 30a, 30b entspricht.
Die in den Figuren 2 und 3 gezeigten Teilkörper 22a, 22b sind aus jeweils zwei Holzklötzen aufgebaut, die entlang von Fügelinien 25a, 25b miteinander durch verleimte Zapfen verbunden sind. Die Fügelinien 25a, 25b verlaufen jeweils entlang einer Seitenfläche einer Ausnehmung 30a bzw. 30b. Dadurch wird die Fertigung der zweiten Bauelemente 20 gemäß der Figuren 2 und 3 erleichtert.
Figur 4 zeigt eine alternative Ausführungsform 50 eines zweiten Bauelements, das kreisringförmig ist. Das kreisringförmige Bauelement 50 hat eine Dicke d und weist einen Außendurchmesser Daußen und einen Innendurchmesser Dinnen auf.
In seinem Außenumfang hat das zweite Bauelement 20 acht Ausnehmungen 42, die eine quadratische Bodenfläche besitzen, wobei nur die Bodenflächen 36a und 36b eingezeichnet sind. In alternativen Ausführungsformen weist das zweite Bauelement 50 zwei, vier, sechs, fünf oder sieben Ausnehmungen 42 auf, die in den gleichmäßigen Winkelabständen um den Außenumfang angeordnet sind.
Das zweite Bauelement 50 umfasst zwei parallele Stirnflächen 44 und 46, die von den Ausnehmungen 42 durchsetzt werden. Da es sich bei den Ausnehmungen 42 um Ausnehmungen mit einer quadratischen Bodenfläche handelt, so gilt demnach b = d.
Das zweite Bauelement 50 ist mit seinen Ausnehmungen 42 sowohl in eine der Ausnehmungen 30a, 30b eines zweiten Bauelements 20 gemäß einer der Figuren 2 oder 3 aufsetzbar, als auch in die Ausnehmung 32 des ersten Bauelements 10 (vgl. Figur 1) und in eine entsprechende Ausnehmung 42 eines weiteren zweiten Bauelements 50. 5 AT 009 565 U1
Der Außendurchmesser Daußen des zweiten Bauelements 50 beträgt das Fünffache der Seitenlange b der Ausnehmung 42. Der Innendurchmesser Dinnen beträgt das Dreifache der Seitenlänge b der Ausnehmung 42. In alternativen Ausführungsformen ist der Außendurchmesser DaU(jen jeweils ein ganzzahliges Vielfaches der Seitenlänge b, beispielsweise das Achtfache oder Sechsfache.
Der Innendurchmesser Dinnen beträgt in alternativen Ausführungsformen ebenfalls bevorzugt ein ganzzahliges Vielfaches der Seitenlänge b der Ausnehmung 42 beispielsweise das Doppelte oder Vierfache. Die Differenz zwischen Außendurchmesser Daußen und Innendurchmesser Dinnen entspricht bevorzugt der Seitenlänge b der Ausnehmung 42.
Figur 5 zeigt eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Bauelements, nämlich ein weiteres zweites Bauelement 60. Das Bauelement 60 ist symmetrisch und hufeisenförmig ausgebildet und weist einen bogenförmigen Teil 52 auf, der jeweils in einen Schenkelteil 54 bzw. 56 übergeht.
Auf seiner dem bogenförmigen Teil 52 abgewandten Seite endet das zweite Bauelement 50 beidseits in jeweils einem treppenartigen Teil 62 bzw. 64. Die beiden treppenartigen Teile 62, 64 sind spiegelsymmetrisch zueinander und weisen jeweils nach außen weisende Vorsprünge 66, 68 auf, die einen Teil der treppenartigen Teile 62, 64 darstellen.
Die treppenartigen Teile 62, 64 sind so ausgebildet, dass sie passend an die treppenartigen Teile 18a, 18b des ersten Bauelements 10 (vgl. Figur 1) ansetzbar sind.
Der bogenförmige Teil 52 ist kreisbogenförmig und weist einen Innendurchmesser Dinnen und einen Außendurchmesser Dau(ien auf. Der Innendurchmesser Dinnen entspricht dem Doppelten der Seitenlange b der Ausnehmung 42 (vgl. Figur 4) bzw. 36a, 36b (vgl. Figuren 2 und 3) bzw. 32 (vgl. Figur 1), der Außendurchmesser Daußen dem Vierfachen der Seitenlänge b.
Die treppenartigen Teile 18a, 18b (vgl. Figur 1), 26a, 26b (vgl. Figur 2 und 3) und 62 und 64 (vgl. Figur 5) sind Sonderfälle eines Koppelabschnitts. Ein derartiger Koppelabschnitt ist dazu ausgebildet, dass verschiedene Bauelemente 10, 20, 50 und/oder 60 passend aneinander angeordnet werden können. In nicht gezeigten alternativen Ausführungsformen können die Koppelabschnitte treppenartige Teile sein, die zwei, vier, fünf oder mehr Stufen aufweisen, statt wie oben in den Figuren 1, 2, 3 und gezeigt drei.
In alternativen Ausführungsformen weist das zweite Bauelement 50 nach Figur 4 einen treppenartigen Teil auf, der so ausgebildet ist, dass das zweite Bauelement 50 nach Figur 4 passend an den treppenartigen Teil 18a bzw. 18b angeordnet werden kann.
Gemäß einer weiteren Alternative weist das zweite Bauelement 60 nach Figur 5 eine Ausnehmung auf, mit der es passend an einer Ausnehmung 30a, 30b, 32 und/oder 42 angeordnet werden kann.
Alle oben beschriebenen Bauelemente sind vorzugsweise aus Holz gefertigt und sind an der Oberfläche so bearbeitet oder behandelt, dass sich keine Splitter ablösen können. Bei dem zweiten Bauelement 20 gemäß den Figuren 2 und 3 verläuft die Faser des Holzes bevorzugt in Richtung der Länge L. Insbesondere die zweiten Bauelemente 50 und 60 können aus z.B. sperrholzartig verleimten Schichtelementen gefertigt sein, so dass ein Verziehen verhindert wird, wenn die Bauelemente nass werden sollten. In einer alternativen Ausführungsform können die Bauelemente aus einem Kunststoff bestehen, beispielsweise aus PVC.
Die Seitenlänge b der Ausnehmungen 30a, 30b, 42 legt aufgrund der oben genannten Beziehungen in den entsprechenden Ausführungsformen die Gesamt-Abmaße der Bauelemente fest. Bei einem typischen Beispiel liegt die Seitenlänge b bevorzugt zwischen 2 cm und 10 cm,
Claims (23)
- 6 AT 009 565 U1 besonders bevorzugt zwischen 4 cm und 6 cm. Als für Kinder geeignet haben sich Bauelemente herausgestellt, bei denen für die Seitenlänge b = 5 cm gilt. Die oben in Zusammenhang mit einzelnen Ausführungsformen für zweite Bauelemente beschriebenen Merkmale können auch in jeweils anderen Ausführungsformen verwirklicht sein. Das heißt, dass beispielsweise das hufeisenförmige zweite Bauelement nach Figur 5 eine, zwei oder mehrere Ausnehmung und dass das kreisringförmige Bauelement nach Figur 4 einen treppenartigen Teil aufweisen kann. Die beschriebenen Merkmale, insbesondere in Bezug auf die Abmessungen und die Gestalt der Bauelemente dienen alle dem Zweck, eine möglichst große Vielzahl an Kombinationen der Bauelemente untereinander zu ermöglichen. Es werden erfindungsgemäß daher ein Bauelementesystem und verschiedene Bauelemente bereit gestellt, die auf eine besonders vielfältige Weise untereinander und mit dem aus dem Stand der Technik bekannten ersten Bauelement kombinierbar sind. Ansprüche: 1. Bauelementesystem mit einem ersten Bauelement, das von einer geraden Grundlinie (14) und mindestens einer insbesondere dreistufig treppenartig verlaufenden Seitenlinie (16a, 16b) begrenzte, einander parallel gegenüberliegende Stirnflächen (12a, 12b) hat, zwischen denen sich die Breite (B) des ersten Bauelements (10) definierende Querflächen erstrecken, gekennzeichnet durch mindestens ein zweites Bauelement (20, 50, 60), das mit einem der Treppenform des ersten Bauelements (10) entsprechenden Teil versehen und mit diesem Teil passend auf oder an den treppenartigen Teil (26a, 26b) des ersten Bauelements (10) aufsetzbar oder an-setzbar ist, und/oder mindestens ein weiteres Bauelement (20, 50, 60), das eine der Breite (B) des ersten Bauelements (10) entsprechende Ausnehmung (30a, 30b, 42) hat, mit der es passend auf das erste und/oder auf das zweite Bauelement aufsetzbar ist.
- 2. Bauelement insbesondere für das System nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei Teilkörper (22a, 22b), die jeweils einander parallel gegenüberliegende Hauptflächen (24a, 24b) haben und unter Bildung eines vorzugsweise rechten Winkels zwischen den Hauptflächen (24a, 24b) fest miteinander verbunden sind, wobei die Hauptflächen (24a, 24b) mindestens eines der Teilkörper (22a, 22b) von einer geraden Grundlinie und einer am Ende des Teilkörpers (22a, 22b) gebildeten treppenartig verlaufenden Seitenlinie begrenzt sind.
- 3. Bauelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teilkörper (22a, 22b) jeweils an ihrem einen Ende treppenförmig ausgebildet und an ihrem entgegengesetzten Ende miteinander verbunden sind.
- 4. Bauelement nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine quadratische Ausnehmung (30a, 30b, 42), deren Seitenlänge (b) der Breite (B) mindestens eines der Bauelemente (10, 20, 50, 60) entspricht.
- 5. Bauelement nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei, jeweils eine Bodenfläche (36a, 36b) aufweisende Ausnehmungen (30a, 30b, 42) umfasst, wobei die Bodenflächen (36a, 36b) der Ausnehmungen (30a, 30b, 42) in einer gemeinsamen Ebene liegen.
- 6. Bauelement nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (30a, 30b, 42) so angeordnet sind, dass jeweils zwei Bauelemente (20, 50, 60) mit den Ausnehmungen (30a, 30b, 42) passend aufeinander aufsetzbar sind. 7 AT 009 565 U1
- 7. Bauelement nach einem der Ansprüche 2 bis 6, bei dem die Ausnehmungen (30a, 30b, 42) den Teilkörper (22a, 22b) in einer Richtung vollständig durchsetzen.
- 8. Bauelement nach einem der Ansprüche 2 bis 7, bei dem die Ausnehmung (30a, 30b, 42) eine Tiefe (T) hat, die einem Drittel der Höhe (H) des Teilkörpers (22a, 22b) in Richtung der Ausnehmung (30a, 30b, 42) entspricht und die Bodenfläche (36a, 36b) der Ausnehmung (30a, 30b, 42) in der Ebene einer der Treppenstufenflächen (40a, 40b) liegt.
- 9. Bauelement nach einem der Ansprüche 2 bis 8, bei dem die Ausnehmung (30a, 30b, 42) eine Seitenlänge (b) aufweist, die einem Viertel der Länge (L) des Teilkörpers (22a, 22b) entspricht.
- 10. Bauelement nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teilkörper (22a, 22b) unter Bildung einer rechtwinkligen äußeren Ecke (34) miteinander verbunden sind oder anstelle der Ecke (34) zwischen den beiden Teilkörpern (22a, 22b) eine um 45° gegen die Hauptflächen (24a, 24b) geneigt verlaufende rechteckige Schrägfläche (28) vorgesehen ist.
- 11. Bauelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seitenlänge der Querfläche gleich der quer zu der Grundlinie gemessenen Höhe (H) der Teilkörper (22a, 22b) ist, während ihre andere Seitenlänge wenigstens annähernd gleich der Breite (B) der Teilkörper (22a, 22b) zwischen ihren Hauptflächen (24a, 24b) ist.
- 12. Bauelement insbesondere für das System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauelement (50) kreisringförmig ist und in seinem Außenumfang eine oder vorzugsweise mehrere mit gleichmäßigen Winkelabständen verteilte Ausnehmungen (42) mit rechteckiger oder quadratischer Bodenfläche (36a, 36b) hat, mit der oder denen das Bauelement (50) passend an oder auf ein anderes der Bauelemente (10, 20, 50, 60) ansetzbar oder aufsetzbar ist.
- 13. Bauelement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Ausnehmungen (42) über die gesamte Breite (d) des Ringkörpers zwischen dessen parallelen Stirnflächen (44, 46) erstrecken.
- 14. Bauelement nach einem der Ansprüche 12 oder 13, das 4, 6 oder 8 Ausnehmungen aufweist, deren Bodenflächen (36a, 36b) paarweise parallel verlaufen.
- 15. Bauelement insbesondere für das System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauelement (60) hufeisenförmig ist und einen bogenförmigen Teil (52) hat, der auf einer oder beiden Seiten in einen Schenkelteil (54, 56) übergeht, der sich bis zu einer dem bogenförmigen Teil (52) abgewandten Bodenfläche erstreckt und eine Ausnehmung oder mindestens eine treppenartige rechtwinklige Stufe (62, 64) bildet, mit der das Bauelement (60) passend an oder auf eines der anderen Bauelement (10, 20, 50, 60) ansetzbar oder aufsetzbar ist.
- 16. Bauelement nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenform des Schenkelteils (54, 56) an die Treppenform (18a, 18b) des ersten Bauelements (10) des Bauele-mentensystems angepasst ist.
- 17. Bauelement nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Treppenform (62, 64) durch zwei mit unterschiedlichen Abständen parallel zu der Bodenfläche verlaufende Stufenflächen gebildet ist.
- 18. Bauelement nach einem der Ansprüche 15 bis 17, das einen kreisringförmigen Abschnitt (52) aufweist, dessen äußerer Durchmesser (Daußen) dem Vierfachen der Seitenlänge (b) 8 AT 009 565 U1 der Ausnehmung (30a, 30b, 32, 42) entspricht.
- 19. Bauelement nach Anspruch 18, wobei der kreisringförmige Abschnitt (52) einen inneren Durchmesser (Dinnen) aufweist, der dem Doppelten der Seitenlange (b) der Ausnehmung (30a, 30b, 32, 42) entspricht.
- 20. Bauelement nach einem der Ansprüche 2 bis 19, das mit einem einen Koppelabschnitt (26a, 26b, 62, 64) eines anderen Bauelements (10, 20, 50, 60) entsprechenden Koppelabschnitt (26a, 26b, 62, 64) versehen und mit diesem Koppelabschnitt (26a, 26b, 62, 64) passend an den Koppelabschnitt (26a, 26b, 62, 64) des anderen Bauelements (10, 20, 50, 60) angeordnet werden kann.
- 21. Bauelement nach einem der Ansprüche 2 bis 20, das eine der Breite (B) eines anderen Bauelements (10, 20, 50, 60) entsprechende Ausnehmung (30a, 30b, 42) hat, mit der es passend auf das andere Bauelement (10, 20, 50,60) und/oder ein Bauelement (10, 20, 50, 60) nach einem der vorhergehenden Ansprüche aufsetzbar ist.
- 22. Bauelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich in einer Fläche oder in zwei einander parallel gegenüberliegenden Haupt- oder Stirnflächen des Bauelements Ausnehmungen (33) befinden, in die farbige Schmuckelemente eingesetzt oder ersetzbar sind.
- 23. Bauelement nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmuckelemente verschiedenfarbige Glitzersteine sind. Hiezu 5 Blatt Zeichnungen
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| MM01 | Lapse because of not paying annual fees |
Effective date: 20140731 |