AT95931B - Glasblasemaschine mit Formendrehgestell. - Google Patents

Glasblasemaschine mit Formendrehgestell.

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AT95931B
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AT
Austria
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tube
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swivel frame
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Robert Frederick Hall
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Robert Frederick Hall
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Description


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  Glasblasemaschine mit Formendrehgestell. 



   Die Erfindung betrifft eine nach Owes'seem System gebaute Glasblasemaschine und bezieht sich insbesondere auf die Anordnung und Betätigung des   Abstreifme, sers, welches   die Glasmaqse vom Bodenteil der Saugform abstreifen soll. Bei früheren Maschinen dieser Art wurden die Saugformen von dem Drehgestell getragen, wobei zwecks Schöpfens der   Glasmasse   aus dem Behälter das ganze Obergestell gesenkt und gehoben wird und die Saugformhälften mit dem von einem Arm derselben getragenen Abstreiimesser einfache waagerechte Verschwenkbewegungen ausführen. so dass der Antrieb des Abstreifmessers sich verhältnismässig einfach gestaltet. Bei den vervollkommneten Owensschen Maschinen sowie bei den Maschinen des Erfinders wird jede Saugform besonders geführt und einzeln in die Glasmasse eingetaucht, wenn sie an dem Behälter vorbeigeht.

   Die Bewegungen der Saugformmündung erfolgen dabei nicht in einer lotrechten Ebene, sondern setzen sich aus lotrechten und wagerechten Einzelbewegungen zusammen, so dass auch die Verstellungen des Abstreifmessers   demgemäss   angepasst werden müssen. Dieser Zweck wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass   da,     Abstreifme, ser   an dem unteren Ende einer im wesentlichen lotrechten Welle angebracht ist, welche an ihrem unteren Teil auf dem einen Schenkel der Saugform mittels eines Universalgelenklagers derart gelagert ist, dass sie in diesem letzteren drehbar, aber nicht axial verschiebbar ist, während die Welle an ihrem oberen Teil mit dem Radialarm des Drehgestelles mittels eines weiteren Universalgelenklagers verbunden ist, innerhalb dessen sie sowohl axiale, wie Drehbewegungen ausführen kann. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Fig. 1 ist eine Teilansicht der Maschine, teilweise lotrecht geschnitten, wobei die Schnittebene annähernd durch die Drehachse der Maschine geführt ist. Fig. 2 zeigt eine Teilansieht, bei welcher die Antriebsorgane des Abstreifmessers in etwas abgeänderter Weise ausgebildet sind. 



   Mit 28 ist ein radialer Arm bezeichnet, welcher zum Drehgestell der Maschine gehört. Zwischen jedem radialen Arm 28 und dem   Gestellunterteil ist   ein Kranz von Doppelsäulen oder Trägern angeordnet, an denen die parallelen, an den Treibblock   38   angeschlossenen Hebel   36, 37 drehbar   gelagert sind. Die Hebel halten das   Tragewerk-, welches   das Lager für die   Sammel-oder Saugformtragschenkel ss.   enthält. 



   100 ist ein Rohr, geführt durch ein an der Seitenfläche des   Hohlarmes.   befestigtes Lager   103a.   



  Das Lager   103a   ist als Universalgelenk ausgebildet, so dass es Schwingbewegungen des Rohres zulässt. 



  Dieses Universalgelenk besteht beispielsweise aus einem Aussengehäuse, welches durch einen Kugelkranz von einem Innengehäuse getrennt ist, so dass das letztere in bezug auf das äussere nach jeder Richtung rollen kann. Auch könnte das übliche Kardangelenk verwendet werden. Dabei ist das Rohr 100 in dem Lager 103a derart gelagert, dass axiale Verschiebungen des Rohres 100 in bezug auf das Lager   Ot   zulässig sind, indem z. B. in der Mitte des Universalgelenkes eine Muffe hindurchgeführt ist, in welcher das Rohr 100 längsverschiebbar ist. 



   In seinem unteren Teil ist dab Rohr 100 mit dem Schenkel 50 derart verbunden, dass, nachdem die richtige Höhenlage des Abstreifmessers in bezug auf die Saugeformmündung eingestellt worden ist, eine   Längsbewegung   verhindert, dagegen Drehung sowie Schwingbewegungen ermöglicht sind. Zu diesem Zweck ist an dem Schenkel 50 ein als ein Universalgelenk ausgebildetes Lager 101 befestigt. Dabei ist das Rohr 100 durch den Mittelpunkt des Gelenkes geführt und gegen axiale Verschiebung gesichert. 



   Um dem Rohr 100 Drehbewegungen zu erteilen, ist in der Nähe des Armes 28 eine das Rohr 100 umgebende Hülse   M. 3   vorgesehen, in welcher   da,   Rohr   100 versrhiebbar.   aber durch Vorsehen einer 

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 welcher mit einer durch Laufrollen 106 und doppeltwirkende Nockenscheibe 23 gesteuerten Lenkstange 105 gelenkig derart verounden ist, dass der Hülse lOB und somit dem Rohr 100 Teildrehungen verliehen werden können. 
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Die   Arbeit- !- und Wirkungsweise   der beschriebenen Vorrichtung ist die folgende :

  
Beim Senken und Heben der Saugeform in und aus dem Glasbehälter durch die Teile. 38, 36, 37, 47 beschreibt die   Saugefonnmündung   eine   Kreisbahn,   welche in einer lotrechten Ebene   verläuft, wahrend   die Schenkel 49, 50 zwecks Öffnens und Schliessens der Saugeformhälften sich in Kreisbahnen bewegen. die senkrecht zu der genannten Kreisbahn verlaufen.   Da das Lager 707   an dem   Schenkel. 70 befestigt   ist, so wird das Abstreifmesser bei den genannten   Bewegungen   in bezug auf   die Saugformmündung stets   in richtiger Lage verbleiben.

   In der Tat ist die Höhenlage des Abstreifmessers durch die axiale l'nverschiebbarkeit des Rohres 100 in dem unteren Lager 101   unveränderlich.   wobei bei   den Schwing-   bewegungen des Rohres 100 beim Senken und Heben der Saugeform das Rohr 100, dessen unteres Ende 
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 des Abstreifmessers erfolgt dabei unbeschadet seiner Verschiebbarkeit in der   Hülse     70. 3.

   Es wird bemerkt.   dass bei den   Schwingbewegungen   des Rohres um den theoretischen Mittelpunkt des relativ ortsfesten Universalgelenklagers   10.'Ja, praktisch   genommen, keine Deformation des die Hülse mit der Nockenscheibe 23 verbindenden Gestänges eintreten kann, da die Hülse 103 in der nächsten Nähe des Lagers 103a angeordnet ist und ein gewisses Spiel an der gelenkigen Verbindungsstelle x vorhanden ist.   welches Spiel   durch die gelenkige Verbindungsstelle des Hebels 104 mit der Lenkstange   70J, z. B. mittels (-ines   Kugelgelenkes, unterstützt werden könnte. 



   Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, dem Abstreifmesser, sobald dasselbe an der Saugformmündung vorbeigeführt wurde und bevor es die   Rückbewegung     antritt,   eine geringe   plötzliche     Abwärtsbewegung   zu erteilen, um die Mitnahme einer geringen Menge der erkaltenden zähen   Glasmasse   zu verhindern. 



  Der Elektromagnet 102 wird derart unter Strom gesetzt, dass die   Längsbewegung   der Stange in dem genannten Zeitpunkt einsetzt, wodurch das Abstreifmesser von der Berührung mit der   Glasmasse   befreit wird. 



   Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 2 erfolgt die Betätigung des Abstreifmessers ausschliesslich auf elektrischem Wege, indem das Rohr 100 nicht durch die Nockenscheibe, sondern durch den Elektromagneten 167, welcher an dem Hohlarm 28 montiert ist, seine Teildrehbewegung erhält. Der Kern des Elektromagneten ist zu diesem Zweck mittels des Lenkers 69 an die Hülse 103 gelenkig angeschlossen, so dass die letztere und somit das Rohr 100 beim Stromdurchgang durch den Elektromagneten 167 gedreht wird. Die lotrechte Verschiebung des Abstreifmessers wird mittels des Elektromagneten 102 bewirkt. 



   Um die Stange 100 x zu betätigen, könnten auch eine Nockenscheibe oder ein durch ein   Pfcss-   fluidum betätigter Kolben verwendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Glasblasemasehine mit Formendrehgestell, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstreifmesser für die Saugformen an dem unteren Ende einer wenigstens annähernd   lotreehten   Welle   (100)   angebracht ist, welche an ihrem unteren Teil auf dem einen Schenkel   (50)   der Saugform mittels eines Universalgelenklagers (101) derart gelagert ist, dass sie in diesem letzteren drehbar, aber nicht axial verschiebbar ist, während die Welle (100) an ihrem oberen Teil mit dem Radialarm (28) des Drehgestelles mittels eines weiteren Universalgelenklagers (103a) verbunden ist. innerhalb dessen sie sowohl axiale, wie Drehbewegungen ausführen kann.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (100) als ein Rohr ausgebildet ist, an dessen unterem Ende das Abstreifmesser um einen wagerechten Zapfen (108) drehbar gelagert ist, während es gleichzeitig an eine inmitten des Rohres (100) durchgeführte Stange angeschlossen ist, wobei das Rohr (100) Teildrehungen und die Stange axiale Bewegungen ausführen können.
AT95931D 1921-02-22 1921-02-22 Glasblasemaschine mit Formendrehgestell. AT95931B (de)

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