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Pflug für Normal- und Schälfurchen.
Die bekannten Pflüge, insbesondere Motorpflüge. für Normal- und Schälfurchen besitzen neben dem die Normalpflugkörper tragenden Rahmen einen zweiten Rahmen (Schälrahmen) mit den Schälpflugkörpern, der bei Herstellung seichter Furchen (Schälfurchen) nach Abnehmen der Normalpflugkörper, unter dem eigentlichen Pflugrahmen befestigt wird oder der Rahmen der Normalpflugkörper trägt einen Verlängerungsbalken und Rahmen und Balken sind mit Sehraubenlöehem zur Befestigung der Schäl- pflugkörper versehen.
Der Schälrahmen erhöht das Gewicht des Pfluges bei Herstellung der seichten Furche, also gerade dann, wenn es wegen der geringeren Beanspruchung möglieh sein sollte mit kleinerem Gewicht auszukommen. Das Mitführen des Schälrahmens ist unbequem und dessen Befestigung erfordert einen zweiten Mann und grossen Zeitaufwand.
Der Verlängerungsbalken vergrössert gleichfalls das Pfluggewicht. und die vielen Befestigungslöcher für die Schälptlugkörper schwächen den Pflugrahmen und Verlängerungsbalken derart, dass deren Abmessungen grösser sein müssen und daher eine weitere Gewichtsvennehrung erforderlich ist.
Diese Nachteile werden beim Pflug nach der Erfindung dadurch vermieden, dass der Pflugrahmen zwischen je zwei Befestigungsstellen der Normalpflugkörper eine durch Abkröpfen des Rahmens gebildete Befestigungsteile besitzt, um nach Abnehmen der Normalptlugkörper die Schälwerkzeuge an dem Pflugrahmen befestigen zu können.
Die Zeichnung veranschaulicht den Pflugrahmen mit den Pfingkörpern in Fig. 1. für das Normalpflügen mit zwei Normalpflugkörpern und zwei Vorschneider und in Fig. 2 für das Pflügen einer seichten Furche (Schälfurche) mit fünf Sehälwerkzeugen.
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Gewicht ein Federn des Rahmens verhindert ist.
Wird der Pflug zur Herstellung von Normalfurchen verwendet, dann sind auf dem Pflugrahmen n die Normalpflugkörper b und vor diesen als Vorschneider dienende Schlälwerkzegue f2, f4 befestigt (Fig. l).
Soll eine seichte Furche (Schälfurehe) erhalten werden. dann werden nach Abnehmen der Normalpflug- körper b, zu den bereits vorhandenen, an dem Rahmen befestigten Vorschneidern f2, f4 noch die gleichfalls wie Vorschneider ausgebildeten Schälwerkzeuge f1, f3, f5 angeschraubt (Fig. 2).
Die Ausbildung der Schälwerkzeuge f1-f5 mit einer Arbeitsbreite, die halb so gross wie die der Xormalptlugkörper b ist und die Anordnung der Kröpfungen d in der Mitte zwischen den Befestigungsstellen e der Normalpflugkörper vereinfacht die Herstellung und den Zusammenbau des Pfluges wesentlich.
Sollen mit den Normalpflugkörpern Vorschneider zur Verwendung gelangen. so werden hiezu Sehälwerkzeuge benutzt, die dann zweckmässig dauernd an dem Pflugrahmen befestigt sind.