AT95961B - In der Rauchkammer gelegene Dampffegevorrichtung. - Google Patents
In der Rauchkammer gelegene Dampffegevorrichtung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> In der Rauchkammer gelegene Dampffegevorrichtung. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Bei der gezeigten Ausführungsform wird diese selbsttätige Dampfverteilung vom gemeinsamen Verteilerrohre 5 (Fig. 3,4, 5) dadurch bewirkt, dass im Inneren desselben ein drehbarer. rohrförmiger Verteiler 8 angeordnet ist. Die vertikalen Rohre J sind an die auf dem Dampfrohre 5 nebeneinander sitzenden Mundstücke 7 angeschlossen, die durch in einer Horizontalen liegende Öffnungen 9' mit dem Rohrinnern verbunden sind. EMI2.1 dort in alle hintereinander geschalteten Drehschieberteile 8. gelangt nach Massgabe der Dampfverteilung in die einzelnen Fegerohre 4 und bläst aus deren Öffnungen 6 aus. Das Rohr m ist in dem Gehäuser 10 gelagert und trägt das Wurmrad t, das durch eine Schnecke lb angetrieben wird. Um die einzelnen Fegerohre 4 ungeachtet des beschränkten Raumes leicht einbauen und entfernen zu können. ist bei der vorliegenden Ausführungsform die nachbeschriebene Einrichtung (Fig. 3, 4, 6) getroffen. Die Mundstücks 7 und die Mündungen der knieförmigen Enden der Rohre 4 stossen gerade zusammen und die beiderseitigen Stossflächen sind sphärisch oder nach einer Zylinderfläche geschliffen. deren Achse horizontal liegt. so dass das Rohr 4 vermittels der Mündung seines knieförmigen Endes auf der Mündung des zugehörigen mundstückes 7 schwingen kann und auch dann dicht anschliesst, wenn es kleine Schwingungen um die Achse des Zylinders ausführt, nach welchem die beiderseitigen Stossflächen geformt sind. Das Andrücken des Rohres J an den Stutzen 7 erfolgt dadurch, dass ein im Arme 28 des Rohres 4 verschraubbarer kegelförmiger Stützbolzen 26 an die in den Seitenwänden festsitzende runde Traverse 2 ?' angelegt und sodann das Unterende des Rohres 4 durch einen dessen Flansche 30 (Fig. 3 unten) durchgreifenden. in das starre Winkeleisen 31 eingeschraubten Bolzen 14 angezogen wird. Beim Anziehen deBolzens 14 schwingt der untere Teil des Rohres 4 um die Rundtraverse 27 nach rechts, wodurch das obere Ende derselben nach links bzw. an den Stutzen 7 angepresst und so die erforderliche Dichtung erzielt wird. Die Schnecke h wird vermittels einer Welle vom Maschinistenstand betätigt, so dass z. B. bei Loko- motiven das Fegen während der Fahrt vom Führerstand aus veranlasst werden kann. Bei Dampfkesseln, bei welchen die Abgase zum Vorwärmen der Feuerungsluft verwendet werden. wie z. B. bei Lokomotiven, kann die Fegevorriehtung der Siederohre auch derart ausgestaltet werden. dass sie das Fegen des Luftvorwärmers besorgt. Der Luftvorwärmers wird zweckmässig vorne unterhalb des Lokomotivkessels (Fig. 6) eingebaut und derart angeordnet, dass die Abgase um ein Rohrsystem strömen. durch welches die zu erwärmende Luft hindurchgeht In der Zeichnung (Fig 1 und 6) ist eine Ausführungsform gezeigt, bei welcher die Fegerohre 4 durch Stutzen 12 mit Fegerohren 27 verbunden sind, welche zwischen den Rohren 19 des Luftvorwärmers. 18 angeordnet sind. Falls die Zahl der Fege- EMI2.2 mit einem Verteilrohre 29 verbunden, an welches sich sodann die denselben zugeordneten Rohre 17 an- schliessen. Die Rohre 17 sind wie die Rohre 4 mit Öffnungen 20 versehen, welche derart gerichtet sind. dass der Dampf den zwischen den Rohren 19 sich absetzenden Russ und Staub abbläst. Die Rohre 17 kommen naturgemäss gleichfalls periodisch zur Wirkung, weil sie von den entsprechenden Rohren J gespeist werden. Der abgeschiedene Staub fällt in einen besonderen Staubsammler 21 der durch die Klappe 22 entleert wird. Falls sich der Staubsammler nicht über die ganze Breite des Luftvorwärmers erstreckt, wie dies z. B. bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiele der Fall ist, so muss der auf dem flachen Boden des Luftvorwärmers 18 abgelagerte Russ und Staub in den Kasten 21 übergeführt werden. Zu diesem Zwecke werden an einigen passend liegenden Rohren 17 (Fig. 6) horizontale, zu den Rohren 19 parallele Rohre 23 angeschlossen, die mit seitlichen Blasöffnungen 25 versehen sind. Die Lage der Rohre 23 und deren Öffnungen 26 wird derart gewählt. dass der Dampf den am Boden des Vorwärmers 18 befindlichen Staub in den Staubsammler 21 treibt. Als Rohre 23 können bei bestehenden Einrichtungen auch passend liegende Überhitzerrohre 19 verwendet werden, die sodann entsprechend adaptiert werden. Falls die Fegevorrichtung aus irgendeinem Grunde mit der Fegevorrichtung der Kesselheizrohre nicht verbunden werden kann oder soll, so schliesst man die Fegevorrichtung des Luftvorwärmers direkt an einen Verteiler, der in ähnlicher Weise wie der beschriebene konstruiert ist. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. In der Rauchkammer gelegene Dampffegevonichtung, bestehend aus mit einem Dampfverteiler verbundenen, vertikalen Rohren. dadurch gekennzeichnet. dass die vertikalen Fegerohre in jedem <Desc/Clms Page number 3> EMI3.12. In der Rauehkammer gelegene Dampffegevorrichtung nach Anspruch 1, bestehend aus vertikalen Rohren. die an einen Dampfverteiler augeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Dampfverteiler oberhalb der Kesselheizrohre angeordnet ist und aus einem mit den vertikalen Rohren (4) unmittelbar verbundenen horizontalen Rohre (-5) und einem in diesem angeordneten Drehschieber (8) besteht.3. Fegevorriehtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass die Fegerohre gegen Mund- EMI3.2 flächen angeschlossen sind, und dass das Anpressen der Fegerohre (4) an das Verteilrohr (5) durch Hebel wirkung erfolgt.4. Dampffegevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehschieber (8) aus mehreren, durch Klauenkupplungen verbundenen Teilen besteht. EMI3.3 Fegerohr (4) gebildeten Hebels von einer starren horizontalen Traverse (27) gebildet wird, die von dem hakenförmigen Ausleger des Rohres (4) umgriffen wird. und dass der Angriffspunkt der Kraft an dem unteren Ende des Rohres (4) liegt, welches von einem Schraubenbolzen (14) erfasst und in einer dem Dichtungsdrucke entgegengesetzten Richtung angezogen wird. EMI3.4 rohren (17) verbunden sind, die zwischen den Rohren (19) des zum Vorwärmen der Verbrennungsluft angeordneten Lufterhitzers liegen.8. Fegevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an jedes Fegerohr (4) der Siede- rohre mehrere Fegerohre (17) des Lufterhitzers angeschlossen sind.9. Fegevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eines oder mehrere der Fege- rohre (17) mit an tiefster Stelle der Rauchkammer angeordneten horizontalen Fegerohren (23) ver- bunden ist.10. Fegevorrichtung nach Anspruch 5 und 6. dadurch gekennzeichnet, dass bei Einbau der Fege- vorrichtung in schon bestehende Lufterhitzer ein oder mehrere Lufterhitzerrohre an beiden Enden abgeschlossen, mit Blaslöchern (25) verstehen und an vertikale Fegerohre (17) angeschlossen werden. EMI3.5
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE95961X | 1919-12-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT95961B true AT95961B (de) | 1924-02-11 |
Family
ID=20277052
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT95961D AT95961B (de) | 1919-12-10 | 1920-11-29 | In der Rauchkammer gelegene Dampffegevorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT95961B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE961651C (de) * | 1951-09-19 | 1957-04-11 | Steinmueller Gmbh L & C | Vorrichtung zum Reinigen von Nachschaltheizflaechen od. dgl. mit feststehenden Duesenrohren |
-
1920
- 1920-11-29 AT AT95961D patent/AT95961B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE961651C (de) * | 1951-09-19 | 1957-04-11 | Steinmueller Gmbh L & C | Vorrichtung zum Reinigen von Nachschaltheizflaechen od. dgl. mit feststehenden Duesenrohren |
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