AT96615B - Schuheinlage mit aufpumpbarem Luftkissen. - Google Patents

Schuheinlage mit aufpumpbarem Luftkissen.

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AT96615B
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air cushion
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inflatable air
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Alfred Klotz
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Alfred Klotz
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Description


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  Schuheinlage mit aufpumpbarem Luftkissen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine pneumatische Schuheinlage, insbesondere für Plattfussleidende. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt. Die Schuheinlage, welche ohne Vor- kehrungen in jeden Schuh eingelegt werden kann, besteht 1. aus der Metallplatte M, in der Form ungefähr der Schuhsohle entsprechend, jedoch vorne verkürzt, 2. der hohlen Luftpelotte B aus Gummi als Stütz- kissen für das Fussgewölbe und 3. dem Ventil V, das zum Aufpumpen und Entleeren der Pelotte dient. 



   Die Pelotte B ist der anatomischen Form des normalen Fussgewölbes angepasst und verläuft an den inneren   Rändern   keilförmig gegen die Metallplatte M. Das Innere der Blase ist an den keilförmig zusammenstossenden Kanten durch ein Band aus dünnem Gummi oder gummiertem Stoff   (0)   gegen das Aufplatzen an diesen Stellen gesichert. 



   Die Befestigung des nackten Gummikissens kann nicht durch Aufkleben auf die Metallsohle M geschehen, sondern es bedarf hiezu einer geeigneten Hilfsschicht von der Grösse des Luftkissens, beispielsweise aus Stoff, Leder usw. Letztere wird auf der Metallsohle durch Nieten, Heften oder Nähen festgelegt. Erst auf der so vorbereiteten Metallsohle lässt sich in einfacher Weise das Stützkissen mit   Gummilösung   oder anderen Klebemitteln aufkleben. Soll das Kissen abnehmbar an der Metallplatte befestigt werden, so werden an Stelle der Nieten (N) Druckknöpfe   (D)   bekannter Art verwendet, wovon die eine Hälfte, welche den Kopf trägt, in der Hilfsschicht sitzt, während der andere Teil mit der Vertiefung in korrespondierender Lage in die Fussplatte M eingelassen oder durch entsprechende Bohrung und Einkröpfung in derselben ersetzt wird. 



   Der über die Aufwölbung Mi der Sohle hinausragende, an die Seitenwand der Luftpelotte angeklebte Teil      der Leder-bzw. Gewebeunterlage hat den Zweck, den Verschleiss der Gummipelotte durch seitliche Reibung am Schuh hintanzuhalten (ungeschützter Gummi reibt sich in kurzer Zeit durch). 



   Für den Ein-und Auslass der Luft trägt die Pelotte B das Ventil V, welches zum Anschluss an eine Luftpumpe bestimmt ist. Dieses hat eine ganz flache Form, ist oben pilzförmig verbreitert und wird mit dem verengten Hals sowohl durch die kleine Öffnung im Boden der Blase wie auch durch die korrespondierende Öffnung in der Metallsohle durchgeführt und unten mit einer flachen Mutter festgeschraubt. 



  Nach oben ist das Ventil, auch bei schwach aufgepumpter Blase, nicht als Fremdkörper zu fühlen, während nach unten die geringe Dimension der flachen Mutter   1I   (die, um ihre Dicke noch mehr zu beschränken, mit einem konischen Ansatz versehen sein kann, welcher in eine Versenkung der Platte M eindringt) nicht viel vorsteht und dadurch den Gebrauch der Einlage für jeden beliebigen Schuh   ermöglicht.   Letzteres ist für die allgemeine Benutzung wichtig, weil dadurch den Fussleidenden auch die Verwendung der billigeren Fabrikschuhe möglich ist. 



   Das   Mündungsstück   der Pumpe ist gleichzeitig als Mitnehmer oder Schraubenschlüssel zum Aufund Zuziehen des Dichtungskonus ausgebildet. Zu diesem Zweck ist an der Mündung der Pumpe ein Konus Ao angebracht, der mit einer Versenkung der Verschlussmutter A des Ventils korrespondiert. 



  Die Reibung des Pumpenkonus Ao an der dazu passenden Versenkung der Mutter A genügt im allgemeinen schon, um die Mutter A mitzunehmen und so mit Hilfe der Pumpendrehung nach rechts oder links die Verschlussmutter auf-und zuzudrehen. Eine weitere Ausführungsform besteht in der Anordnung von zwei Nasen      am hinteren Ende des Konus oder eines Vielkants   A2, welche   in entsprechende Vertiefungen der   Verschlussmutter   A hineinpassen. 

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   Die Abb. 5 zeigt als Beispiel ein Ventil, mit Hilfe dessen die Wirkungsweise erläutert werden soll. 



    @   ist ein Drehstück, welches durch die Mutter H mit seiner pilzförmigen Ausladung gegen die Gummi- 
 EMI2.1 
 seitlichen Bohrungen des Endstückes der Verschlussschraube A offen. Ein in der Pumpe P irgendwie angebrachtes-Rückschlagventil verhindert jedoch den   Rücktritt   der Luft. Nach genügender Füllung der Blase wird durch eine kleine-Drehung der Pumpe nach der ändern Seite der Verschluss lnftdieht zugeschraubt. 
 EMI2.2 
 einigt werden können.

Claims (1)

  1. 2. Schuheinlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenschicht iiher den EMI2.3 Druckknöpfe auf der Metallsohle abnehmbar befestigt ist.
    4. Schuheinlage nach Anspruch l. mit einem die Metallplatte und Zwischenschicht durchsetzenden, in das Luftkissen mündenden Ventil, dadurch gekennzeichnet, dass der in das Luftkissen ragende innere Teil des Ventiles pilzartig verbreitert ist und mit dem in der Metallplatte ruhenden äusseren Teil des Ventiles eine an der Metallplatte anliegende flache Mutter zusammenwirkt, so dass das Ventil einerseits zum Aufpumpen des Luftkissens, anderseits zur Verbindung von Luftkissen und Zwischenschicht mit der Metallplatte dient.-- EMI2.4
AT96615D 1922-04-11 1922-04-11 Schuheinlage mit aufpumpbarem Luftkissen. AT96615B (de)

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