AT96668B - Relais mit zwei oder mehreren Schaltstellungen, insbesonders für die Zwecke der automatischen Fernsprechvermittlung. - Google Patents
Relais mit zwei oder mehreren Schaltstellungen, insbesonders für die Zwecke der automatischen Fernsprechvermittlung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Relais mit zwei oder mehreren Schaltstellungen, insbesonders für die Zwecke der automatischen Fernsprechvermittlung. . In der automatischen Telephonie finden Relais Verwendung, welche etwa bei Zurücklegung der Hälfte des Ankerhubes eine oder zwei, bei Zurücklegung des ganzen Ankerhubes aber alle Kontakte betätigen. Es sind dies die sogenannten Stufenrelais. Diese Wirkung wird dadurch erreicht, dass die ersten Federn schwach, die weiteren stark vorgespannt sind und dass daher bei schwacher Erregung nur die ersten Federn, bei starker Erregung aber alle verstellt werden. Diese verschiedenen Erregungen erreicht man durch Widerstände, die im Stromkreis liegen. So sind z. B. bei Verwendung dieser Relais in der automatischen Telephonie im Teilnehmerapparat verschiedene Widerstände eingeschaltet, die während des Wahlvorganges ganz oder teilweise kurzgeschlossen werden können. Diese Stufenrelais haben jedoch folgende Nachteile : Bei verschiedenen Leitungswiderständen im Teilnehmerkreis müssen die Federspannungen und die vorgeschalteten Widerstände entsprechend angepasst werden, auch ist manchmal ein Nachregulieren der Federspannung nötig, von der ja das sichere Funktionieren abhängt, da es sonst vorkommen kann, dass etwa bei schwacher Erregung bereits alle Kontakte betätigt werden. Ferner beschränkt sich das Stufenrelais darauf, zuerst nur eine oder höchstens zwei, dann aber eine beliebig grosse Anzahl von Kontaktfedern zusätzlich zu schliessen ; es ist kaum möglich, in der ersten Stufe drei oder vier, in der letzten aber etwa nur eine Feder zusätzlich zu betätigen, da. bei dem zum sicheren Funktionieren nötigen grossen Unterschied in der Erregung die erste so schwach sein muss, dass sie drei oder vier Federn nicht biegen kann. Die vorliegende Erfindung schafft ein Stufenrelais, welches von der Erregung, den Widerständen und der Federspannung völlig unabhängig ist. Fig. 1 zeigt das Prinzip dieses Relais, Fig. 2 die Anwendung desselben zur Lösung einer Aufgabe der automatischen Telephonie. In Fig. 1 hat das Relais S drei Kontaktpaare, die in folgender Reihenfolge betätigt werden ; 1 geschlossen, 2 geöffnet, J geschlossen. Wird die Taste Ti gedrückt, so zieht das Relais ganz an. Stromweg : Batterie B, Relais S, Taster Tj, Erde. Die Kontakte 1 und 3 werden geschlossen und die Stromkreise I und II, in denen etwa die Appara, te X und Y liegen, eingeschaltet. Wird jedoch statt der Taste Tel die Taste T2 gedrückt, so geschieht folgendes : Zuerst schliesst 1 und betätigt den Stromkreis 1. Bei weiterem Anzug des Ankers würde der Kontakt 2, der jetzt im eigenen Stromkreis des Relais liegt, geöffnet, er wirkt also als Selbstunterbreohungskontakt. Das Relais kann nicht weiter anziehen, es kann aber auch nicht abfallen und es entsteht ein dauerndes leises Vibrieren des Ankers an dieser Stelle, wobei Kontakt 1 dauernd geschlossen, EMI1.1 EMI1.2 tretenden Aufgabe, das Anlaufen des Vorwählers bei dem zuletzt anhängenden Teilnehmer zu verhindern, wobei es sich um ein System handelt, bei dem der Vorwähler durch Bildung der Schleife in Tätigkeit gesetzt werden soll. In der Figur sind nur die die Erfindung betreffenden Teile eines Vorwählers dargestellt, alle andern zwar nötigen, die Erfindung jedoch nicht betreffenden Teile sind weggelassen. Hebt der Teilnehmer ab, so spricht das die Vorwahl einleitende Relais R auf folgendem Wege an : Batterie, Relais R, Kontakte 81 und 82, Schleife mit dem Teilnehmerapparat T, Kontakt 83, Erde. und führt auf nicht näher beschriebene Weise die Vorwahl durch. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 zustand. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.2 **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- Stromkreis bildet, in dem ein eigener Öffnungskontakt (S2 oder S3) liegt, der bezweckt, dass der Anbr vibrierend in dieser Stellung festgehalten wird und erst nach Öffnung der Schleife ganz abfallen kann. zum Zwecke, das die Vorwahl einleitende Relais (R) erst nach Öffnen der Schleife an der angernfenrn Teilnehmer, telle an die Leitung zu legen und so ein unzeitiges Anlaufen des Vorwählers zu verhindern. EMI2.3 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT96668T | 1922-10-20 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT96668B true AT96668B (de) | 1924-04-25 |
Family
ID=3616200
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT96668D AT96668B (de) | 1922-10-20 | 1922-10-20 | Relais mit zwei oder mehreren Schaltstellungen, insbesonders für die Zwecke der automatischen Fernsprechvermittlung. |
Country Status (1)
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| AT (1) | AT96668B (de) |
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1922
- 1922-10-20 AT AT96668D patent/AT96668B/de active
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