AT96767B - Manuelle Postnebenstellenzentrale. - Google Patents

Manuelle Postnebenstellenzentrale.

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AT96767B
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Walter Dr Ing Brandt
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Walter Dr Ing Brandt
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Description


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  Manuelle Postnebenstellenzentrale. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf manuelle Postnebenstellenzentralen, u. zw. sowohl auf solche, die nur mit einfachen Nebenstellen arbeiten, als auch auf solche, die als Vermittlungsstelle zwischen einer automatischen Hauszentrale und dem Amt dienen. 



   Ein wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung ist der Umstand, dass die Umsehaltungen. die das   Gespräch   vom Amt auf Rückfrage verlegen, zum Teil im Apparat des Teilnehmers.   zum Teil   in der Zentrale erfolgen. Das   Amtsgespräch   verläuft hiebei auf zwei Leitungen, das Rückfragegespräch auf einer dieser beiden und einer dritten Leitung. Das Rückfragerelais, welches die in der Zentrale nötigen Umschaltungen der einen Leitung auf Rückfrage vornimmt, liegt an der dritten Leitung und dient während des Rückfragegespräches als Speisespule für die letztere. 



   Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung ist eine Schaltung, die den Empfang eines zweiten Rufes bei gesteckter Klinke ermöglicht. Erfindungsgemäss wird hiezu ein mit   Kupfermante)   versehenes Verzögerungsrelais verwendet, welches auch die Aufgabe hat,   bei Nachtschaltung durch   blosses Abheben des Hörers das Amt durch einen Impuls anzurufen. 



   In Verbindung mit einer automatischen Hauszentrale ist der Umstand   wesentlich,   dass nach Anrufen der manuellen Zentrale über die Hauszentrale bei Einstecken des Stöpsels in die Klinke der anrufende Teilnehmer sofort von der automatischen Hauszentrale freigemacht und nur mit der manuellen Zentrale verbunden bleiben soll, damit nicht während der Dauer des nachfolgenden Amtsgespräches ein Verbindungsweg der automatischen Hauszentrale unnütz belegt bleibt. Kommt jedoch ein   Gespräch   vom Amt herein, so soll die Vermittlungsbeamtin die Möglichkeit haben, zu prüfen, ob der verlangte Teilnehmer in einem internen Gespräch begriffen ist, und falls dies der Fall ist, ihn fragen können, ob er das Gespräch   entgegennehmen   will.

   Bei Einstecken des Stöpsels in die Klink"des Teilnehmers soll jedoch jetzt eine bestehende Hausverbindung noch nicht getrennt werden. Dies soll erst erfolgen, wenn der Teilnehmer damit einverstanden ist. Hiezu wird dieselbe Klinke verwendet, bei der anderseits im Moment des Einsteckens des Stöpsels bei Anruf durch einen internen Teilnehmer die   Hausverbindung   sofort zusammenfällt. 



   Fig. 1 zeigt die   Ausführungsform   der Erfindung für rein manuelle Zentralen, Fig. 2 die Verbindung einer automatischen Hauszentrale mit der manuellen Vermittlungszentrale. 



   In Fig. 1 sind   A   und B die vom Amt kommenden Leitungen. Trifft ein Anruf ein, so   verläuft   
 EMI1.1 
 



   Wenn nun die Beamtin den Stöpsel steckt, so sind, falls es sich um ein automatisches oder halbautomatisches, städtisches Netz handelt, zwei Fälle möglich. Sie kann während der Rufperiode oder während der ruflosen, also der Gleichstromperiode stöpseln. 



   Es sei zunächst der Fall betrachtet, dass sie während einer Rufperiode stöpselt. Der Klinken-   kontakt ayez   wird geöffnet. Da jedoch das Relais R über Wicklung I durch den Rufstrom erregt ist, bleibt sein Kontakt R1 bis zum Ende der Rufperiode geschlossen und auch Relais V und A weiter erregt. Nach Beendigung der Rupferiode fällt R ab. Das Relais V ist als   Verzogerungsrehis   mit einem Kupfer- 
 EMI1.2 
 spricht jedoch sofort wieder auf dem folgenden Wege an : +, Relais A, den noch in umgelegter Stellung befindlichen Kontakt V4, B2, -, Fällt nun nach einiger Zeit das Verzögerungsrelais V ab und legt sich Kontakt V4 ohne Unterbrechung um, so bleibt Relais A während des nachfolgenden   Gespräches   dauernd über Kontakt   14,     1.     axe3,   A4 erregt. 



   Nach Beendigung des Gespräches fällt infolge Unterbrechung des   Gleichstromes   vom Amte aus das Brückenrelais B ab. Ein Schlusszeichen erfolgt in der Nebenstellenzentrale nicht. Erst wenn der in Verbindung gewesene Nebenstellenteilnehmer seinen Hörer auflegt, bekommt die Beamtin in bekannter Weise das Schlusszeichen und zieht den Stöpsel heraus. Vergisst jedoch der Teilnehmer aufzulegen, so wird die Beamtin in keiner Weise von der Beendigung des Gespräches benachrichtigt. Kommt nun 
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 relais kein Strom Zustandekommen. Durch das Schliessen des Kontaktes   Rlleuchtet   die Ruflampe IL während der Rufperiode auf. Der Haltestromkreis überWicklung II von R kann jedoch nicht zustandekommen, da AK2 geöffnet ist. Die Beamtin ist nun durch das Leuchten der Lampe avisiert und zieht den Stöpsel heraus.

   Durch Öffnen des Klinkenkontaktes AK3 fällt A ab, es ist der normale Zustand hergestellt. Der Rufwechselstrom wirkt nun wie beim ersten Ruf. 



   Das Abfragen nach erfolgtem Anruf nimmt den bekannten Verlauf, ebenso das Anrufen des verlangten Nebenstellenteilnehmers. Die   Abfragegarnitur   sowie die Rufeinrichtung, Induktor usw. sind für die vorliegende Schaltung unwesentlich ; in Fig. 1 ist daher nur das während des Gespräches erregte Speiserelais der   Stöpselgarnitur Sp,   das zwei Wicklungen hat, dargestellt. 



   Im folgenden wird nun der Verlauf eines Rückfragegespräches beschrieben : Will der Teilnehmer Rückfrage halten, so legt er den Kipper   A im Teilnehmerapparat   T um. Da er hiedurch die Schleife zwischen A und B trennt, fällt das Relais Sp ab und schliesst den geöffnet gewesenen Kontakt Sp1. Hiedurch entsteht ein neuer Stromkreis :-, Relais M, Kontakt   Spi, Leitung f, Teilnehmerstation.   
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 es sich dauernd an die   Leitung C.   Es ist nun eine neue Schleife gebildet, u. zw. über die Leitungen B und C, wobei als Speisespule an der Leitung B die Wicklung 11 von Sp, an der Leitung C das Relais   M   sowie das Relais   N   parallel gelegt sind.

   Relais Al und N sind so gewickelt. dass jedes den doppelten Widerstand und die doppelte Selbstinduktion einer Hälfte der Speisespule Sp hat. Da beide parallel an der Leitung C liegen, ist ihr gesamter Widerstand gleich dem einer   Hälfte   einer Speisespule. Das Relais N spricht an: -, Relais N, Klinkehülse, C-Leitung, Kontakt M2, Nebenstellenklinkenhülse. 
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 Kontakt N2 und bringt die   Rückruflampe   RL zum Leuchten. Durch Umlegen des Kontaktes N1 wird die Leitung B mit der   Rückfrageklinke   verbunden. Ferner wird durch Schliessen des Kontaktes   M1   an die Leitung   A     - Pol gelegt.

   Sp spricht   wohl sofort wieder an, der Haltekontakt   M2   bleibt jedoch geschlossen. 
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 EMI3.1 
 stellenklinke NK, Leitung A, Wecker, Kondensator, Leitung B. Nebenstellenklinke NK, Amtsklinke AK. 



   Kondensator N1, NS4, V2, Erde. Der Teilnehmer erhält das Rufzeichen. Hebt er nun ab, so spricht infolge der Schleifenbildung das Relais Sp Sp an. Da Sp2 geöffnet wird, fällt V ab. Jetzt darf jedoch kein B-Impuls in die Zentrale geschickt werden, sondern es muss nur die Schleife gebildet werden. Dies wird auf folgendem Wege erreicht : Infolge des vorher   angekommenen   Rufes ist Relais A erregt, daher 
 EMI3.2 
   Stöpselgarnitur   geschlossen sind, die Schlusslampe SL nicht leuchtet, da die Leitung B durch Öffnen des Kontaktes NS0 unterbrochen ist. 



   Fig 2 zeigt die Verbindung einer erfindungsgemäss geschalteten manuellen Zentrale mit einer automatischen Hauszentrale. In der Zeichnung ist nicht die ganze Schaltung der letzteren dargestellt. sondern nur jene Teile, die für die Verbindung mit der manuellen Zentrale wichtig sind. Die   als Bpiel   genommene automatische Zentrale ist nach dem   Anrufsuchersystem eingeriditet.   



   Die Wähler haben sowohl auf der Anrufsueher-ah auch auf der   Litungswählerseit"je   vier   Kontaktkränze.   Der erste und zweite dienen für den Sprechweg. Die vom Teilnehmer kommenden   t Leitungen-A und   B   verzweigen sich   und gehen einerseits zur Nebenstellenklinke NK, anderseits zu den
Anrufsuehern. 



   Die dritte Leitung C dient, wie   gewöhnlich,   zur   Prüfung.   Sowohl auf der   Anrufueher-wie   auf der Leitungswählerseite liegen Prüfreialis P1 und   Fa,   die über   Trennrelais T)'erregt   werden und einen
Teil ihrer Wicklung kurzschliessen, um auf bekannte Weise gegen andere Anrufe zu sperren. Die Pritrelais Pi und   P2   sind während interner Gespräche dauernd erregt. 



   Der vierte   Kontaktkranz   dient auf folgende Weise zum Anrufen der manuellen Nebenstellen- zentrale. Der Teilnehmer wählt, wie   gewöhnlich,   über die automatische Zentrale jene Nummer, die der manuellen Zentrale zugeordnet ist. Nach hergestellter Verbindung st ? ht nun der vierte   Kontaktarm   des   Leitungswählers   auf dem Kontakt der manuellen Zentrale. Dieser eine Kontakt ist mit + ver- bunden.   Im L ? itungswähler   ist nach hergestellter Verbindung ein Kontakt D umgelegt, so dass folgender   Stromkreis zustandekommt   : +, vierter Kontaktarm von LIT, vierter   Kontaktarm von jdss. Leitung   D. 



   Nebenstellenklinkenkontakt NK2. Nebenstellenlampe, Die   Anruflampe   der betreffenden Klinke leuchtet auf. 
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 nehmer von der automatischen Zentrale ab und sperrt gegen weitere Anrufe. Der Anruf geschieht, wie gewöhnlich, von der manuellen Zentrale aus durch Induktor oder Taster. 



   Es ist nun der Fall zu besprechen, dass ein vom Amt kommender Anruf einen Nebenstellenteilnehmer verlangt. Bei gewöhnlichen manuellen Zentralen sieht die Beamtin, ob in der Klinke des verengten Teilnehmers ein Stöpsel steckt, ob er also besetzt oder frei ist. Hier kann der Teilnehmer jedoch in einem internen Gespräch begriffen sein, das die Beamtin nicht ohneweiters trennen darf. Sie muss die Möglichkeit des Prüfens und   Abfragens   haben. 



   Das Prüfen geschieht auf folgende Weise : Der   Gabelumschalter   des Teilnehmers hat einen Kon- 
 EMI4.1 
 bindet. Da Leitung   A   im Ruhezustand über den Kontakt   Tr i an-liegt,   ist auch E über diesen Kontakt an-gelegt. In der Zentrale führt zur Spitze der Stöpselgarnitur jene Leitung, an der die mit + verbundene Hälfte des Speiserelais liegt. Im Moment des Aufhebens des Stöpsels leuchtet in bekannter Weise die   Schlusslampe   der   Stöpselgarnitur   infolge Schliessens der   Sitzt-kontakte   si auf. Die Beamtin prüft nun, indem sie mit der Spitze der Hülse die Klinke berührt.

   Ist der Teilnehmer nicht im Gespräch, so ist sein Hörer aufgelegt und, wie früher beschrieben, seine Leitung E über den Gabelkontakt    Irt G3 und   die Leitung A an-gelegt. Es kommt nun ein Stromkreis über die Wickiing II des   Speii ; erelais zustande   : +, Sp 1I, Spitze, Hülse, Leitung E, geschlossener   Gabelkontakt   G3, Leitung A,   Trl,-.   Das Speiserelais spricht an und infolge Öffnens des   Kontaktes (vgt. Fig.]) erlischt   die   Schlusslampe.   Die Beamtin kann stöpseln und den Teilnehmer rufen. 



   Ist jedoch der Teilnehmer in einem Gespräch begriffen, so ist sein Gabelkontakt geöffnet und die Leitung E frei. Das Speiserelais findet daher beim Berühren mit der Spitze keinen-Pol. Das Relais spricht daher nicht an und die Lampe SL leuchtet weiter. Die Beamtin weiss nun, dass der Teilnehmer besetzt ist. Sie steckt jedoch den Stöpsel ein und legt sich dadurch parallel an das bestehenden Gespräch. Der Widerstand W liegt nun parallel zum Prüfrelais   Pi.   Es ist jedoch so bemessen, dass es trotz des Nebenschlusses nicht abfällt und die Verbindung bestehen bleibt. Die Beamtin fragt nun den Teilnehmer, ob er das Gespräch entgegennehmen will. Ist dies der Fall, so fordert sie ihn auf, den Hörer aufzulegen oder die Gabel kurz zu drücken. Dadurch öffnet er die Schleife.

   Da die automatische Zentrale ein Schleifensystem ist, wird hiedurch die automatische Verbindung zusammengeworfen und 
 EMI4.2 
 



  Bei sofortigem Wiederabheben des Hörers kann daher auch kein Anrufsucher anlaufen, da das Rufrelais R des Teilnehmers ausgeschaltet ist. Der weitere Vorgang verläuft wie gewöhnlich. 



   Bei der ersten Ausführungsform waren für das   Rückrnfgespr ch   zwei Relais   Mund N   erforderlich. Vom Teilnehmer zur Zentrale führten nur drei Leitungen, wobei die dritte eine doppelte Verwendung hatte. Sie diente für den Anruf und für die Rückfrage. In der zweiten Ausführung ist nur ein Relais nötig. Die Vereinfachung ist deshalb möglich, weil der Anruf über die automatische Zentrale erfolgt, die dritte Leitung also nur bei   Rückfrage   benützt wird und sonst durch den Kipper abgeschaltet ist. 



  Man kann jedoch naturgemäss auch bei rein manuellen Anlagen die zweite Ausführungsform wählen, wenn man für den Anruf eine vierte Leitung legt, über die in bekannter Weise beim Abheben des Hörers die Anruflampe leuchtet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Manuelle   Postnebenstellenzentrale, dadurch   gekennzeichnet, dass die zum Verlegen eines Gesprächs vom Amt auf Rückfrage nötigen, während des Rückfragegespräches aufreehtbleibenden Umschaltungen in den Sprechstromkreisen zum Teil im Teilnehmerapparat und zum Teil in der Zentrale erfolgen.

Claims (1)

  1. 2. Manuelle Postnebenstellenzentrale nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Amtsgespräch über zwei Leitungen, das Rückfragegespräch dagegen über eine dieser Leitungen und eine dritte Leitung verläuft. EMI4.3 <Desc/Clms Page number 5> 6. Manuelle Postnebenstellenzentrale, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anrufen des A tes in Nachtschaltungsstöpselung ein Verzögerungsrelais (V) dient, das beim Abheben des Hörers des Nebenstellenteilnehmers einen Anrufimpuls in die Amtszentrale sendet, und dass dasselbe Verzögerungs- relais anderseits zur Vorbereitung des Empfanges eines zweiten Rufes bei gesteckter Klinke verwendet wird.
    7. Manuelle Postnebenstellenzentrale nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei Nacht- schaltungsstöpselung durch Aufheben des Hörers des Teilnehmers dessen Speiserelais (Sp) anspricht, dadurch einerseits eine in der zum Amt führenden B-Leitung befindliche Unterbrechung durch einen Kontakt (Sp3) schliesst und anderseits ein unter Strom stehendes Verzögerungsrelais (V) abschaltet. welches noch eine kurze Zeit angezogen bleibt, die B-Leitung zwecks Abgabe des Anrufimpulses zum Amt erdet und erst nach Abfallen die Schleife schliesst.
    8. Manuelle Postnebenstel1enzentrale nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet. dass bei Eintreffen eines Rufes vom Amt ein sich bindendes Relais (A) zum Ansprechen gebracht wird, welche'- bei nachfolgendem Abheben des Hörers durch den Teilnehmer die B-Leitung so lange unterbrochen hält, bis das Verzögerungsrelais (V) abgefallen ist, um zu verhindern, dass ein B-Impul'3 an die Leitung abgegeben wird.
    9. Manuelle Postnebenstellenzentrale, dadurch gekennzeichnet, dass beim Eintreffen eines Rufes vom Amt durch das Rufrelais (R) ein gewöhnliches Relais (A) und ein Verzögernngsrelais (V) zum Ansprechen gebracht werden, beim darauffolgenden Stöpseln aber beide Relais aberregt werden, wobei zunächst das gewöhnliche Relais (A) abfällt und dadurch die Schleife schliesst, wodurch das Brückenrelais (B) anspricht und sich über einen eigenen Kontakt BJ weiter hält, worauf das Relais (A) noch vor dem verzögerten Abfallen des Verzögerungsrelais (V) durch einen Kontakt des EMI5.1 gebliebene.
    r Klinke erregt hält, um bei darauffolgendem zweiten Ruf infolge Offenhalten- ! des Kontaktes (J die Schleife so lange unterbrochen zu halten, bis der Stöpsel heraufgezogen und wieder eingesteckt ist.
    10. Manuelle Postnebenstellenzentrale, die auch als Vermtttlungsstelle zwischen einer automatischen Hauszentrale und dem Amte dient und deren Anruf in gleicher Weise wie der Anruf eines gewöhnlichen automatischen Teilnehmers durch Wählereinstellung mittels der Nummernscheibe erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass beim Anrufen der manuellen Zentrale eine Leitung (D), die von einem vierten Kontaktkra. nz des Anmfsuchers zu der ständig parallel an diesen Anrufsucher angeschlossenen Nebenstellenklinke des Anrufenden führt, durch einen Schaltvorgang in der automatischen Zentrale an einen Pol der Batterie gelegt wird, wodurch die Anruflampe der Nebenstelle aufleuchtet.
    11. Manuelle Postnebenstellenzentrale nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einstecken des Stöpsels in die Klinke eines Nebenstellenteilnehmers der automatischen Zentrale dessen Trennrelais (Tr) über einen Widerstand (W) erregt wird, um den Teilnehmer einerseits von seinem Anrufrelais (R) zu trennen und ihn anderseits gegen Anrufe in der automatischen Zentrale zu sperren.
    12. Manuelle Postnebenstellenzentrale nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einstecken des Stöpsels die Leitung (0), die von der Nebenstellenklinke zum Trennrelais (Tr) des Teilnehmers führt, mit der zum vierten Kontaktkranz führenden Leitung (D) verbunden wird, die im Falle des Anrufens der Zentrale durch einen automatischen Teilnehmer mit einem Pol der Batterie verbunden ist, um das mit dem Trennrelais in Serie liegende Prüfrelais (P) durch Kurzschluss zum Abfall zu bringen und die bestehende Verbindung der automatischen Zentrale aufzulösen.
    13. Manuelle Postnebenstellenzentrale nach den Ansprüchen 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass durch einen Kontakt (J des Gabelumschalters in aufgelegtem Zustand des Hörers die zur Hülse EMI5.2 befindet oder ob er frei ist, wobei im ersteren Falle infolge Offenseins des Kontaktes J des Gabel- umschalters die Leitung (E) nicht an der Batterie liegt und das Speiserelais (Sp) die Sehlusslampe (SL) nicht zum Verlöschen bringen kann.
AT96767D 1923-04-24 1923-04-24 Manuelle Postnebenstellenzentrale. AT96767B (de)

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