<Desc/Clms Page number 1>
Entla. deröhre mit eineeschlossener Bogenentladung.
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
kleinen Menge eines anderen Gases, dessen Ionisierungsspannnng niedriger als die Spannung ist, bei der der erste unelastische Stoss im erstgenannten Gase auftritt ; das Beispiel einer geeigneten Gasmisch UJ1g ist eine Mischung von Neon mit einer geringen Menge Argon.
(Neon mit 0-5 bis 5, Argon.)
Um die Wirkung der Röhre noch zu verbessern und ihre Lebensdauer zu vf : langem. werden erfin- dungsgemäss die Elektroden zweckmässig in einem Käfig von geeignetem Stoff angc rdnet. auf dem sieh die von den Elektroden absondemde Abseheidung absetzt, so dass sie keine Stellen e.'.'eichen kann. wo es die gute Wirkung der Röhre beeinträchtigt. Dieser Käfig kann, falls erwünscht, absichtlich auf ein bestimmtes Potential geladen werden. Die Erfindung bezieht sich sowohl auf Entladeröhte'h tu"Gleich- als auch für Wechselstrom.
EMI2.1
während die Herstellung der Rohren erleichtert wird.
Zu diesem Zwecke können in der Nähe einer oder beider Hauptelektroden eine oder mehrere Ifilfselektroden für die Glimmentladung vorgesehen sein, während vor der Hilfselektrode bzw. vor den Hilfselektroden ein so grosser Widerstand eingeschaltet ist. dass keine Bogenentladung auf die Hilfselektroden übergehen kann.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf Vorrichtungen zur Erwärmung einer oder beider Elektroden. zwischen denen die Glimmentladung hervorgerufen wird. Die Elektroden werden infolgedessen so hoch erwärmt, dass die Glimmentladung bei einer niedrigeren Spannung eintritt, als es bei kalten Elektroden der Fall wäre.
Diese Erwärmungseinrichtung kann aus einem in der Nähe der in Ein-oder Mehrzahl benutzten Elektroden oder um die Elektroden vorgesehenen Widerstandsdraht bestehen. Auch kann die Erhitzungvorrichtung einen Teil der für die Glimmentladung dienenden Elektrode bilden oder kann aus einem mit der zu erhitzenden Elektrode in Berührung befindlichen Leiter bestehen, derart, dass der Übergangswiderstand zwischen Leiter und Elektrode eine geeignete Grösse hat. Auch kann die Erhitzungsvorrichtung ausserhalb der Röhre angeordnet sein.
Auf der Zeichnung sind eine Anzahl Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
EMI2.2
strom an der negativen Elektrode, bei Wechselstrom an beiden Elektroden. Glimmlicht und erwärmt nach sehr kurzer Zeit die eine oder die beiden Elektroden so hoch. dass von selbst zwischen den Elektroden
EMI2.3
wenn die Gasfüllung aus einem Gemisch von Neon mit einer kleinen Menge Argon besteht und die Entfernung zwischen den Elektroden ungefähr ¸ beträgt.
Esistzweckmässig, die Elektrodeninnerhalbeines Käfigs anzuordnen, derz. B. alseine weite, in Fig. 1 mit 60 bezeichnete Spirale ausgeführt sein kann. Der Stoffverlust der Elektroden kann siel) hei dieser Ausführung nicht auf der Glaswand absetzen, so dass die Lebensdauer der Röhre erhöht wird.
Es ist bei den Entladeröhren nach der Erfindung wichtig, dass das Zustandekommen der Glimmentladung möglichst erleichtert wird. während anderseits das Zerstäuben und Verdampfen der Elek- troden möglichst verhindert werden kann. Deshalb ist zweekmässig, den Gasdruck in der Röhre möglichst hoch zu wählen. Jedoch erschwert hoher Gasdruck das Entstehen der Glimmentladung.
Um nun bei verhältnismässig hohem Gasdruck dennoch die Zündspannung der Glimmentladung niedrig zu halten und dadurch das Auftreten der Bogenentladung zu beschleunigen, werden nail des Erfindung in der Nähe einer oder beider Hauptelektroden eine oder mehrere Hilfselektroden von geeignetem Stoffe (z. B. Magnesium) angebracht. In diesem Fall kann der gewählte Gasdruck von dei Grössenordnung einer Atmosphäre sein. Beträgt z. B. die Netzspannung 220 Volt Wechselstrom
EMI2.4
<Desc/Clms Page number 3>
selbsttätig mit grosser Sicherheit die Glimmentladung und infolgedessen die Bogenentladung zwischen den Hauptelektroden herbei.
Man kann nun die Hilfselektroden ausschalten oder gemäss der Erfindung von vorneherein einen so grossen Widerstand mit den Hilfselektroden hintereinander schalten, dass keine Bogenentladung über die Hilfselektroden zustande kommen kann. Sobald die Bogenentladung über die Hauptelektroden eintritt, wird die Spannung der Röhre so niedrig, dass die Glimmentladung von selbst wieder verschwindet.
Es hat sich ferner gezeigt, dass die Entstehung einer Glimmentladung ausser von den an die
EMI3.1
abhängt und dass ein weiteres Mittel, um das Entstehen der Glimmentladung zu erleichtern, in einer Erwärmungsvorrichtung für eine oder beide Elektroden besteht, zwischen denen die Glimmentladung herbeigeführt werden soll, so dass die Glimmentladung bei niedriger Spannung eintritt.
Diese Verbes- serung ist sowohl auf Röhren anwendbar, bei denen die die Bogenentladung einleitende Glimmentladung lediglich zwischen den Hauptelektroden eintritt, als auch auf Röhren, bei denen die Glimmentladung erst zwischen einer Hauptelektrode und einer Hilfselektrode übergeht.
EMI3.2
Elektrode zur Glühhitze gebracht, so dass beim Anlegen einer geeigneten Spannung sofort die Bogenentladung ohne vorherige Glimmentladung eintritt. Gemäss der Erfindung0 findet jedoch die Erhitzung nur
EMI3.3
Dagegen wird bei der Anordnung gemäss der Erfindung sorgfältig darauf geachtet, dass der Lichtbogen nicht auf der Heizvorrichtung einsetzt. wodurch eine Umsehaltung erforderlich würde, welche sonst vermieden we.'dc'n kann. Man ist in der Lage, die Temperatur und die Anordnung der Heizvorrich-
EMI3.4
dem und den Ene@gieverlust herabzusetzen, die Erhitzungsvorrichtung nach dem Entstehen der Bogenentladung durch eine besondere Schaltvorrichtung wieder ausgeschaltet werden, so dass, falls z.
B. die Bogene. ntladung aus irgend einem Ginmd einen Augenblick aussetzt. die Röhre von neuem in Betrieb
EMI3.5
wendet. so wird dieser oder seine Stromzufuhrleitung einen so grossen Widerstand e@halten. dass bei der nach dem Eintreten der Bngenentladung sich einstellenden niedrigen Elektrodenspannung so gut als
EMI3.6
vernachlässigt werden kann. Deshalb kann die Heizvorrichtung mit etwa vorgeschaltetem Widerstand parallel zu den Hauptelektroden geschaltet werden.
Die Heizvorrichtnng kann auch e ; nen Teil der für die Glimmentladung dienenden Elektrode
EMI3.7
bestehende Strom kann gänzlich vernachlässigt werden.
Weitere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind in den Fig. 2-5 dargestellt. Die in diesen Figuren dargestellten Lampen sind mit einer besonderen Erhitzungsvorrichtung zur Erwärmung der für die Glimmentladung dienenden Elektroden versehen.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Erhitzungsspirale in der Nähe der Elektroden angeordnet ist. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 besteht die Erhitzllngsspirale aus zwei Teilen, die die Elektroden teilweise umschliessen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 bildet die Erhitzungsvorrichtung einen Teil der für die Glimmentladung dienenden Hilfselektrode.
(Wiewohl es grundsätzlich auch möglich ist. die Erhitzungsvorrielhtung als einen Teil einer oder
EMI3.8
<Desc/Clms Page number 4>
Bei Fig. 5 bestellt die Erhitzungsvorrichtung aus einem Leiter, der mit den zu erhitzenden Elektroden in Berührung ist und wobei der Übergangswiderstand zwischen Leiter und Elektrode gross genug ist. die Elektroden auf die gewünschte Temperatur zu erhitzen.
In den Fig. 2-5 ist der mit einem geeigneten Gas gefüllte Glaskörper der Lampe mit 1 bezeichnet ; ,'2 ist die Fassung der Lampen, während 3 die Kontaktstifte für die verschiedenen Stromzufuhrdrähte sind. Die Elektroden sind mit 4 bezeichnet, während 5 bzw. 6 die bei diesen Lampen angewendeten Erhitzungseinrichtungen sind : 7 und 8 sind die Stromzufuhrdrähte für die Erhitzungseinrichtung, während ferner in Fig. 4 die Hilfselektrode mit 9 bezeichnet ist. Der Übergangswiderstand ist bei der Ausführungform nach Fig. 4 mit 5 bezeichnet ; es ist hier ein Leiter in der Gestalt einer Spitze in Berührung mit einem anderen am Ende flachen Leiter.
Während es in vielen Fällen am einfachsten sein wird, die Erhitzungsvorrichtung an die gleiche Spannung anzuschliessen wie die Hauptelektroden, kann sie jedoch auch an eine andere Stromquelle mit niedrigerer Spannung angeschlossen werden.
Wenn eine Heizvorrichtung gemäss der Erfindung vorgesehen ist, können die Zusammensetzung und die Entfernung zwischen den Elektroden ungefähr dieselben sein wie bei Anwendung einer Hilfs-
EMI4.1
für Projektionszwecke Verwendung finden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Entladeröl1fC mit eingeschlossener Bogenentladung zwischen feststehenden Elektroden aus
EMI4.2
die Anordnung der Elektroden, die Zusammensetzung und der Druck der Gasfüllung und die Stromstärke derart gewählt sind, dass die beim Anschluss der Röhre an eine Spannung, wie in NiederspannungsVerteilnetzen gebräuchlich, eintretende Glimmentladung selbsttätig die Bogenentladung herbeiführt.