AT97907B - Entladeröhre mit eingeschlossener Bogenentladung. - Google Patents

Entladeröhre mit eingeschlossener Bogenentladung.

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AT97907B
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    Entla. deröhre mit eineeschlossener   Bogenentladung. 
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 kleinen Menge eines anderen Gases, dessen   Ionisierungsspannnng   niedriger als die Spannung ist, bei der der erste unelastische Stoss im erstgenannten Gase auftritt ; das Beispiel einer   geeigneten Gasmisch UJ1g   ist eine Mischung von Neon mit einer geringen   Menge Argon.

   (Neon   mit   0-5 bis 5, Argon.)  
Um die Wirkung der Röhre noch zu verbessern und ihre   Lebensdauer zu vf : langem. werden erfin-     dungsgemäss   die Elektroden   zweckmässig   in einem   Käfig   von geeignetem Stoff   angc rdnet. auf dem sieh   die von den Elektroden absondemde Abseheidung absetzt, so dass sie   keine Stellen e.'.'eichen kann. wo   es die gute Wirkung der Röhre beeinträchtigt. Dieser Käfig kann, falls erwünscht, absichtlich auf ein bestimmtes Potential geladen werden. Die Erfindung bezieht sich sowohl auf   Entladeröhte'h     tu"Gleich-   als auch für Wechselstrom. 
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 während die Herstellung der Rohren erleichtert wird. 



   Zu diesem   Zwecke können in   der Nähe einer oder beider Hauptelektroden eine oder mehrere Ifilfselektroden für die Glimmentladung vorgesehen sein, während vor der Hilfselektrode bzw. vor den Hilfselektroden ein so grosser Widerstand eingeschaltet ist. dass keine Bogenentladung auf die Hilfselektroden übergehen kann. 



   Die Erfindung bezieht sich ferner auf Vorrichtungen zur   Erwärmung   einer oder beider Elektroden. zwischen denen die Glimmentladung hervorgerufen wird. Die Elektroden werden infolgedessen so hoch erwärmt, dass die   Glimmentladung   bei einer niedrigeren Spannung eintritt, als es bei kalten Elektroden der Fall wäre. 



   Diese   Erwärmungseinrichtung   kann aus einem in der Nähe der in Ein-oder Mehrzahl benutzten Elektroden oder um die Elektroden vorgesehenen Widerstandsdraht bestehen. Auch kann die Erhitzungvorrichtung einen Teil der für die Glimmentladung dienenden Elektrode bilden oder kann aus einem mit der zu erhitzenden Elektrode in Berührung befindlichen Leiter bestehen, derart, dass der Übergangswiderstand zwischen Leiter und Elektrode eine geeignete Grösse hat. Auch kann die Erhitzungsvorrichtung ausserhalb der Röhre angeordnet sein. 



   Auf der Zeichnung sind eine Anzahl Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. 
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 strom an der negativen Elektrode, bei Wechselstrom an beiden Elektroden. Glimmlicht und erwärmt nach sehr kurzer Zeit die eine oder die beiden Elektroden so hoch. dass von selbst   zwischen den Elektroden   
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 wenn die Gasfüllung aus einem Gemisch von Neon mit einer kleinen Menge Argon besteht und die Entfernung zwischen den Elektroden ungefähr ¸ beträgt. 



   Esistzweckmässig, die Elektrodeninnerhalbeines Käfigs anzuordnen, derz. B.   alseine weite,   in Fig. 1 mit 60 bezeichnete Spirale ausgeführt sein kann. Der Stoffverlust der Elektroden   kann     siel) hei dieser     Ausführung nicht   auf der Glaswand absetzen, so dass die Lebensdauer der Röhre erhöht wird. 



   Es ist bei den Entladeröhren nach der Erfindung wichtig, dass das Zustandekommen der Glimmentladung möglichst erleichtert wird. während anderseits das   Zerstäuben und Verdampfen der Elek-   troden möglichst verhindert werden kann. Deshalb ist zweekmässig, den Gasdruck in der Röhre möglichst hoch zu wählen. Jedoch erschwert hoher Gasdruck das Entstehen der Glimmentladung. 



   Um nun bei verhältnismässig hohem Gasdruck dennoch die Zündspannung der Glimmentladung niedrig zu halten und dadurch das Auftreten der Bogenentladung zu beschleunigen, werden   nail des   Erfindung in der Nähe einer oder beider Hauptelektroden eine oder mehrere Hilfselektroden von geeignetem Stoffe (z. B. Magnesium) angebracht. In diesem Fall kann der gewählte Gasdruck von dei Grössenordnung einer Atmosphäre sein. Beträgt z. B. die   Netzspannung 220 Volt Wechselstrom   
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 selbsttätig mit grosser Sicherheit die Glimmentladung und infolgedessen die Bogenentladung zwischen den Hauptelektroden herbei. 



   Man kann nun die Hilfselektroden   ausschalten   oder   gemäss   der Erfindung von vorneherein einen so grossen Widerstand mit den Hilfselektroden hintereinander schalten, dass keine Bogenentladung über die Hilfselektroden zustande   kommen kann.   Sobald die Bogenentladung über die Hauptelektroden eintritt, wird die Spannung der Röhre so niedrig, dass die Glimmentladung von selbst wieder verschwindet. 



   Es hat sich ferner gezeigt, dass die   Entstehung einer Glimmentladung   ausser von den an die 
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 abhängt und dass ein weiteres Mittel, um das Entstehen der Glimmentladung zu erleichtern, in einer   Erwärmungsvorrichtung   für eine oder beide Elektroden besteht, zwischen denen die   Glimmentladung   herbeigeführt werden soll, so dass die   Glimmentladung   bei   niedriger Spannung eintritt.

   Diese Verbes-   serung ist sowohl auf Röhren anwendbar, bei denen die die Bogenentladung einleitende Glimmentladung lediglich zwischen den Hauptelektroden eintritt, als auch auf Röhren, bei denen die   Glimmentladung   erst zwischen einer   Hauptelektrode und einer Hilfselektrode übergeht.   
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 Elektrode zur   Glühhitze   gebracht, so dass beim Anlegen   einer geeigneten Spannung   sofort die Bogenentladung ohne vorherige   Glimmentladung   eintritt. Gemäss der Erfindung0 findet jedoch die Erhitzung nur 
 EMI3.3 
 



   Dagegen wird bei der Anordnung gemäss der   Erfindung sorgfältig darauf geachtet,   dass der Lichtbogen nicht auf der   Heizvorrichtung   einsetzt. wodurch eine   Umsehaltung erforderlich würde, welche   sonst vermieden   we.'dc'n kann. Man   ist in der Lage, die Temperatur und die Anordnung der Heizvorrich- 
 EMI3.4 
 dem und den   Ene@gieverlust herabzusetzen, die Erhitzungsvorrichtung nach dem Entstehen   der Bogenentladung durch eine besondere Schaltvorrichtung wieder ausgeschaltet werden, so dass, falls z.

   B. die   Bogene. ntladung aus irgend einem Ginmd einen Augenblick aussetzt.   die Röhre von neuem in Betrieb 
 EMI3.5 
 wendet. so wird   dieser oder seine Stromzufuhrleitung einen so grossen Widerstand e@halten.   dass bei der nach dem Eintreten der Bngenentladung sich einstellenden niedrigen Elektrodenspannung so gut als 
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 vernachlässigt werden kann. Deshalb kann die Heizvorrichtung mit etwa vorgeschaltetem Widerstand parallel zu den Hauptelektroden geschaltet werden. 



     Die Heizvorrichtnng kann auch e ; nen   Teil der für die Glimmentladung dienenden Elektrode 
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 bestehende Strom   kann gänzlich vernachlässigt werden.   



   Weitere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind in den Fig. 2-5 dargestellt. Die in diesen Figuren dargestellten Lampen sind mit einer besonderen Erhitzungsvorrichtung zur Erwärmung der für die Glimmentladung dienenden Elektroden versehen. 



   Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Erhitzungsspirale in der Nähe der Elektroden angeordnet ist. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 besteht die   Erhitzllngsspirale   aus zwei Teilen, die die Elektroden teilweise umschliessen. 



   Bei der   Ausführungsform   nach Fig. 4 bildet die   Erhitzungsvorrichtung   einen Teil der für die Glimmentladung dienenden Hilfselektrode. 



   (Wiewohl es   grundsätzlich   auch möglich ist. die Erhitzungsvorrielhtung als einen Teil einer oder 
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Bei Fig. 5 bestellt die Erhitzungsvorrichtung aus einem Leiter, der mit den zu erhitzenden Elektroden in Berührung ist und wobei   der Übergangswiderstand   zwischen Leiter und Elektrode gross genug ist. die Elektroden auf die   gewünschte   Temperatur zu erhitzen. 



   In den Fig. 2-5 ist der mit einem geeigneten Gas gefüllte Glaskörper der Lampe mit 1 bezeichnet ;   ,'2 ist   die Fassung der Lampen, während 3 die Kontaktstifte für die verschiedenen   Stromzufuhrdrähte   sind. Die Elektroden sind mit 4 bezeichnet, während 5 bzw. 6 die bei diesen Lampen angewendeten Erhitzungseinrichtungen sind : 7 und 8 sind die Stromzufuhrdrähte für die Erhitzungseinrichtung, während ferner in Fig. 4 die Hilfselektrode mit 9 bezeichnet ist. Der Übergangswiderstand ist bei der Ausführungform nach Fig. 4 mit 5 bezeichnet ; es ist hier ein Leiter in der Gestalt einer Spitze in Berührung mit einem anderen am Ende flachen Leiter. 



   Während es in vielen   Fällen   am einfachsten sein wird, die   Erhitzungsvorrichtung   an die gleiche Spannung anzuschliessen wie die Hauptelektroden, kann sie jedoch auch an eine andere Stromquelle mit niedrigerer Spannung angeschlossen werden. 



   Wenn eine Heizvorrichtung gemäss der Erfindung vorgesehen ist, können die   Zusammensetzung   und die Entfernung zwischen den Elektroden ungefähr dieselben sein wie bei Anwendung einer Hilfs- 
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 für Projektionszwecke Verwendung finden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Entladeröl1fC   mit eingeschlossener Bogenentladung zwischen feststehenden Elektroden aus 
 EMI4.2 
 die Anordnung der Elektroden, die Zusammensetzung und der Druck der Gasfüllung und die Stromstärke derart gewählt sind, dass die beim Anschluss der Röhre an eine Spannung, wie in NiederspannungsVerteilnetzen gebräuchlich, eintretende Glimmentladung selbsttätig die Bogenentladung herbeiführt.

Claims (1)

  1. 2. Entladeröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasfüllung aus einem Edel- EMI4.3 als die Spannung ist. bei der der erste unelastische Stoss im ersten Gase auftritt.
    3. Entladeröhre nach Anspruch] oder 2. dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden in einpm Käfig angeordnet sind.
    4. Entladeröhre nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe einer oder beider Hauptelektroden eine oder mehrere Hilfselektroden für die Glimmentladung angeordnet sind. EMI4.4 Ein-oder Mehrzahl vorhandenen Hilfselektroden übergehen kann.
    6. Entladeröhre nach Ansprüchen 1 bis a, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, die eine oder beide Elektroden, zwischen denen die Glimmentladung hei vorgerufen werden muss, so hoch erwärmt. dass die Glimmentladung bei niedrigerer Spannung eintritt. als es bei kalter Elektrode bzw. bei kalten Elektroden der Fall sein würde.
    7. Entladeröhre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Erwärmungseinrichtung aus einem in der Nähe der zu erhitzenden Elektroden oder um die zu erhitzenden Elektroden angeordneten Widerstandsdraht besteht, welcher Widerstandsd@aht den Elektroden parallel geschaltet ist. EMI4.5 der für die Glimmentladung dienenden Hilfselektroden bildet.
    9. Entladeröhre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizvorrichtung aus einem mit den zu erhitzenden Elektroden in Berührung befindlichen Leiter besteht. derart, dass der Übergangswiderstand zwischen dem Leiter und der Elektrode eine geeignete Grösse hat.
    10. Entladeröhre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet. dass die Heizvoiriehtung ausserhalb der Röhre angeordnet ist.
AT97907D 1921-06-13 1922-05-10 Entladeröhre mit eingeschlossener Bogenentladung. AT97907B (de)

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