AT97949B - Bienenwohnung. - Google Patents

Bienenwohnung.

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AT97949B
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Franz Orthacker
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Franz Orthacker
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  Bienenwohnung. 



   Vorliegende Erfindung bezweckt vor allem eine ungestörte Tätigkeit der Arbeitsbienen bei der Honigablagerung in einem eigenen   duekt     zugänglichen Arbeits- oder Honigraume,   ohne dabei durch das oftmalige Aus-und Einfliegen die im eigentlichen Bienenkorbe befindliche Brut stören zu müssen. 



   Während bisher in den gewöhnlich aus Stroh hergestellten Bienenkörben die   Ausbeulung der   
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 gleichen Raume in den Waben des Bienenkorbes vor sich geht und man hie und da wohl auch einen   Aufsetzkasten zur Honiggewinnung unmittelbar   am oberen Ende des Bienenkorbes hinzufügt, so bedingt diese Anordnung immer noch eine grosse Belästigung des die   BlUt fÜtterndel1 Bienenvolkes,   indem sich die mit Blütenpollen beladenen Arbeitsbienen mühsam durch das übrige zahlreiche Volk (20.000 bis 40.000 Bienen) im Bienenkorbe zu den höher   gelegenen Arbeitsstellen hindurchzwängen   müssen, um die Waben mit Honigsaft zu füllen. 



   Diesem Übelstande, sowie der Gefahr von verheerenden Krankheiten infolge Verkühlung der 
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 korb wird durch nachstehend beschriebene   Epfindung   vollständig entgegengetreten. 



   Auf einem Bodepbrette 1 (Fig. 1, 2 und 6) von beispielsweise 80-85 cm Länge und 45   crn   Breite, 
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 loche 4 eine breite Öffnung, an welche ein hölzerner Zusatzkasten 7 (Fig. 4 und 6) herangeschoben wird. 



  Dieser prismatisch hergestellte Kasten besitzt 4 Seitenwände, von welchen die auf dem Deckbrette 6 aufsitzende Wand der Höhe des Unterkastens entsprechend abgenommen ist, wodurch eine dauernde Verbindung zwischen Unterkasten und Zusatzkasten hergestellt wird. 



   Der obere Abschluss des Zusatzkasten erfolgt durch einen abnehmbaren Deckel 17 (Fig. 6). während das   Bodenbrett J !   den unteren Abschluss ergibt. Auf dem   Deckbrette   sowie entsprechend dem Umfange des Zusatzkastens am Rande bzw. am Umfange des Bodenbrettes angebrachte Leisten 15 und 16 geben dem Zusatzkasten einen sicheren Halt. Der untere   Abschluss   dieses Kstens wird durch das Bodenbrett 1 gebildet. Dieser Zusatzkasten dient zum Einhängen von Rahmen 8 (Fig. 4 und 6) mit Kunstwaben und ermöglicht somit den Arbeitsbienen, nach Passieren des Unterkastens unmittelbar die Honigablagerung im Zusatzkasten vorzunehmen, ohne mit jenen Bienen in Berührung zu kommen, welche im Bienenkorbe selbst die Fütterung der Brut besorgen. 



   Infolge dieser getrennten Anordnung des Bienenkorbes vom Honigraum (Zusatzkasten) wird im Korbe lediglich gezüchtet und gebrütet, sowie die für das Bienenvolk während des Winters erforderliche Nahrung (Honig) aufgespeichert, während der   überschüssige   Honig im Zusatzkasten deponiert wird. 
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 Bodenbrette ein Schutzbrett 5 von trapezförmigem Querschnitte (Fig. 1, 3 und 6) und etwas   grösserer   Breite als das Flugloch 4. 

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 und liegt mit dem Längsschnitte etwas über dem Flugloche, während die dem Flugloche zugewendete Spitze des keilförmigen Ausschnittes bzw.

   die   schräg gestellten Schnittflächen   desselben im Vereine mit dem   Längsschnitte   gleichsam ein schützendes Dach bilden und einerseits das Eindringen kalter Luft in den Bienenkorb verhindern, anderseits die Bienen veranlassen, bis in die Mitte des   Unterkastens   vorzukriechen und von hier aus in den Korb oder in den Zusatzkasten abzuziehen, wodurch   Stauungen   und Beunruhigungen hinter dem Flugloche hintangehalten sind und eine ruhige Arbeit herbeigeführt wird. 



   Dieses bewegliche Schutzbrett   5   nimmt den grössten Teil des aus dem Innern des Bienenkorbes herabfallenden Schmutzes, sowie eine grosse Anzahl von toten Bienen,   Würmern   usw. auf und kann nach Abheben des Zusatzkastens durch Herausziehen des Schutzbrettes   5   sehr leicht eine Reinigung des   Unterkastens   vorgenommen werden, ohne dass hiebei der Bienenkorb abgehoben und das Volk in demselben hiedurch beunruhigt wird. 



   Wird der Zusatzkasten nach der Honigernte abgenommen, so wird die frei gewordene seitliche 
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 Nahrungsmangel die Bienen im Unterkasten mit flüssigem Futter versorgt werden können. 



   Diese Art der Fütterung im Unterkasten schützt auch die Bienen im Winter vor   Verkühlung   und Ruhrerkrankungen, indem ein Abheben des Bienenkorbes nicht erforderlich ist. 



   Der Zusatzkasten ist noch mit einem Schaufenster 9 (Fig. 4 und 6) versehen. um den Stand der Honigeintragung beobachten zu können. Er kann nach verschiedenen Systemen je nach Vorliebe des Imkers als   Breitwabenstock,   Wener-Vereinsständer, für Kalt-oder Warmbau usw. ausgeführt werden, und können die Rahmen auch entweder von oben oder von der Seite eingeführt werden. 



   Durch die Anordnung des Zusatzkastens ist es auch leicht   möglich,   falls das Volk im Bienenkorbe   ohne Königin also weisellos wäre, einen neuen Weisel durch die Öffnung 11 (Fig. 5) einzuführen, wodurhe die Sterblichkeit des Volkes herabgemindert wird und grosse und starke Völker gezüchtet werden können.   
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 Volk zu Grunde gerichtet oder weisellos bzw. der Weisel verletzt wird. 



   Die Honigentnahme aus dem Zusatzkasten erfolgt vollkommen gefahrlos und sind Rauchapparate und Bienenhauben für den Imker hiebei vollkommen entbehrlich. 



   Mit Hilfe dieses Zusatzkastens kann auch eine Vereinigung von   Volkern leichter vor sieh gehen,   indem dieselbe nach der ersten Trennung im   Bienenkorbe und Zusatzkasten, nach   einigen Tagen schon leicht erfolgt, ohne dass die sonst üblichen Kämpfe vorhergehen müssen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Aus Bienenko. rb und angeschlossenem, unmittelbar   zugänglichem   Zusatzkasten bestehende Bienenwohnung, gekennzeichnet durch einen   Unterkasten.   der sowohl mit dem aufgesetzten Bienenkorbe, als auch mit dem in horizontaler Richtung angeschlossenen, als Honigraum dienenden Zusatzkasten in unmittelbarer Verbindung steht und beiden als Vorraum dient. 
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Claims (1)

  1. des Unterkastens herausziehbar angeordnetes und bis nahe dem Zusatzkasten reichendes, an einem Ende keilförmig abgestuftes Schutzbrett gegen eindringende Kälte und Verlegen des Flugloches,-owie zwecks leichter Reinigung des Unterkastens.
AT97949D 1923-08-31 1923-08-31 Bienenwohnung. AT97949B (de)

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