AT980U1 - Verfahren und vorrichtung zur ermittlung des farbtyps eines probanden - Google Patents

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Description

AT 000 980 Ul
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Ermittlung des Farbtyps eines Prdbanden sowie auf eine Vorrichtung zur Ermittlung des Farbtyps eines Probanden zur Durchführung eines derartigen Verfahrens.
Es ist seit längerer Zeit allgemein bekannt, daß es einen Zusammenhang zwischen den natürlichen Hautkolorit eines Menschen und den Farben gibt, zu welchen sich der Betreffende hingezogen fühlt bzw. welche ein entsprechend angenehmes Engfinden beim Betreffenden bewirken. Da das natürliche Farbempfinden bei den Menschen jedoch unterschiedlich stark ausgeprägt ist, wofür beispielsweise eine Vielzahl von Umwelteinflüssen verantwortlich sein können, tritt es jedoch inner häufiger auf, daß dieses an sich natürliche Färbesnpfinden nicht ausreichend zur Geltung kommt und somit eine Auswahl von Farben, beispielsweise für Haare oder Kleidung, erfolgt, welche für das Aussehen des Betroffenen, insbesondere im Zusammenhang mit seiner Hautfarbe bzw. -tönung im allgemeinen als nachteilig bzw. nicht günstig erachtet wird. Verantwortlich für das unterschiedliche Aussehen der Haut eines Menschen ist hiebei der sogenannte Sukzessivkontrast, wobei dieses Kontrastempfinden des Auges bewirkt, daß auf der Haut im allgemeinen die Gegenfarbe beispielsweise der Haare oder der Kleidung, d.h. allgemein der die Haut umgebenden Farbe, stärker gesehen wird. Es ist weiters allgemein bekannt, daß die unterschiedlichen Hauttypen im wesentlichen durch den Anteil von Hämoglobin oder Karotin geprägt werden, wodurch sich entsprechend unterschiedliche Hauttypen ergeben, weiche beispielsweise als Wanntyp oder als Kalttyp bezeichnet werden, je nach dem, ob der Anteil an Karotin bzw. der Gelbanteil oder der Anteil an Hämoglobin bzw. der Blauanteil jeweils überwiegt.
Im Zusammenhang mit der Bestimmung des Hauttyps sind bereits unterschiedliche Verfahren und Methoden bekannt, welche in einem bedeutenden Ausmaß beispielsweise in der Körper-, Gesichts- oder auch in der Haarkosmetikindustrie Verwendung finden. Bei einem bekannten Verfahren wird beispielsweise durch Verwendung von Gold- und Silberfarben bzw. Schattierungen versucht, die entsprechenden Pigment- bzw. Farbstoffanteile der Haut festzustellen, um auf dieser Basis Empfehlungen beispiels- 2 AT 000 980 Ul weise für zu verwendende Make-ups sowie eine Haarfarbe abzugeben. Weitere bekannte Verfahren basieren auf der Verwendung von sogenannten Farbpaletten, wobei von einer Vielzahl von Farben jeweils unterschiedliche Tönungen bzw. Farbtiefen Verwendung finden und der Betroffene bzw. Proband aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Farben jeweils Farbtöne ermitteln soll. Bei diesen Farbauswahlverfahren ergibt sich jedoch aufgrund persönlicher Präferenzen oft, daß für unterschiedliche Farben jeweils konträre, d.h. unterschiedlichen Farbtypen entsprechende Farbtöne ausgewählt werden, so daß ein derartiges Verfahren nicht nur zeitraubend ist, sondern auch oftmals ohne definitive Ergebnisse abgeschlossen werden muß. weitere bekannte Verfahren zur Feststellung des Hauttyps bzw. Farbtyps, welche beispielsweise durch Aufträgen oder Aufbringen von unterschiedlichen Farben auf Hautteile sowie der Reaktion der Haut beruhen, sind ebenfalls sehr zeitraubend und aufwendig.
Bei sämtlichen bekannten Verfahren dieser Art ist darüber-hinaus nachteilig, daß die Beurteilung der passenden bzw. entsprechenden Farben durch eine vom Betroffenen bzw. Probanden unabhängige, dritte Person vorgenannten wird, wobei ganz wesentlichen deren subjektives Farbempfinden, weiches naturgemäß entscheidend vom Farbempf inden des Betroffenen abweichen kann, in die Auswertung eingeht und somit eine große Fehlerquelle darstellt .
Die vorliegende Erfindung zielt nun darauf ab, ein Verfahren zum Ermitteln des Farbtyps eines Probanden zur Verfügung zu stellen, welches in einfacher und rascher Weise ein zuverlässiges Ergebnis ermöglicht. Weiters wird darauf abgezielt, das Verfahren derart durchzuführen, daß ohne das Einfließen subjektiver Knpfindtungen von dritten, das Verfahren durchführenden Personen eine entsprechende Ermittlung des Farbtyps sicher und korrekt vorgenannten werden kann. Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Verfahren zur Ermittlung des Farbtyps eines Probanden im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß auf der Basis einer Mischfarbe anhand der Menge der darin enthaltenen Anteile von Grundfarben eine Auswahl vorgenommen und der Farbtyp des Probanden ermittelt wird. Erfindungsgemäß wird somit vorge- 3 AT 000 980 Ul schlagen, daß die Auswahl von Farbtönen durch den Probanden und die nachfolgende, daraus resultierende Ermittlung des Farbtyps des Probanden auf der Basis lediglich einer einzigen Mischfarbe vorgenrannen wird, wobei dem Probanden eine Vielzahl von Farbtönen dieser einzigen Mischfarbe zur Auswahl vorgelegt werden, wobei sich die Anteile der in der Mischfarbe enthaltenen Grundfarben entsprechend unterscheiden. Erfindungsgemäß kann hiebei dem Probanden unmittelbar eine relativ große und breite Palette von unterschiedlichen Farbtönen der verwendeten Mischfarbe vorgelegt werden, wobei jedoch festgestellt wurde, daß jeweils die Bereitstellung von nur einer relativ geringen Anzahl von unterschiedlichen Farbtönen der eingesetzen Mischfarbe und der entsprechende zeitversetzte Austausch bzw. der nachfolgende Einsatz von alternativen Farbtönen dieser Mischfarbe die erhaltenen Resultate dadurch verbessert, daß das Auge des Probanden nicht durch eine Obergroße, gleichzeitig vorliegende Anzahl von Farbtönen der Mischfarbe überfordert bzw. überbeansprucht wird.
In Zusammenhang mit einer derartigen Vorlage von jeweils nur einem Teilbereich bzw. einem Auszug aus der zur Verfügung stehenden, breiten Farbpalette der eingesetzten Mischfarbe verwendeten, geringen Anzahl von Farbtönen wird erf indungsgemäß bevorzugt vorgeschlagen, daß die Bestimmung des Farbtyps des Probanden mehrstufig vorgenannten wird, wobei in jedem schritt die unterschiedliche Grundfarbanteile enthaltende Farbe in jeweils wenigstens drei Abstuf langen oder Farbtönen eingesetzt wird, welche in Abhängigkeit des jeweils vorangehenden Verfahrensschrittes ermittelt wertsten. Bei diesem mehrstufigen Verfahren sab 1 auf kann beispielsweise in einer ersten Stufe eine geringe Anzahl von stark kontrastierenden Farbtönen der eingesetzten Mischfarbe vorgelegt werden, worauf nach vorgenommener Auswahl durch den Probanden auf der Basis des gewählten Farbtones der Mischfarbe eine entsprechende Feinabstufung des im vorangehenden Verfahrensschritt ausgewählten Farbtones der verwendeten Mischfarbe vorgenonmen wirf. Es kann in relativ wenigen Verfahrensschritten und somit auch in sehr kurzer Zeit der vom Probanden als am angenehmsten empfundene Farbton bzw. die 4 AT 000 980 Ul
Abstufung ermittelt werden und auf dieser Basis die Bestimmung des Farbtyps vollzogen werden. Für die Ermittlung des Farbtyps lassen sich prinzipiell eine Vielzahl von Mischfarben einsetzen, welche in einer entsprechend großen Bandbreite bzw. Palette in einer Vielzahl von Farbtönen oder Abstufungen vorliegen, wobei analog zu der eingangs genannten Unterteilung der Hauttypen in Warmtypen und Kalttypen dieser Farbbereich üblicherweise von kühlen bis zu warmen Farbtönen und von hellen bis zu dunklen Farbtönen reicht. Erfindungsgemäß wird nun vorgeschlagen, daß als Mischfarbe Grün-töne verwendet werden, da festgestellt werden konnte, daß bei Verwendung von grünen Farbtönen die Abstrahlung der Gegenfarbe der Haut am stärksten ist und daß über grüne Farbtöne eine falsche Farbauswahl am leichtesten feststellbar ist.
Diese Feststellung, daß über grüne Farbe die Gegenfarbe der Haut am stärkstes abgestrahlt wird, läßt sich auch dafür ein-setzen, daß nach vorgenommener Ermittlung des Farbtyps Teilbereiche der Haut des die Bestimmung des Farbtons vernehmenden Probanden mit der ermittelten Farbe bestrahlt werden und die Übereinstimmung zwischen dem ermittelten Farbtyp und dem Ergebnis der Bestrahlung, insbesondere durch vergleichende Analyse überprüft wird, wie dies einer weiteren bevorzugten Ausführungs-form des erfindungsgemäßen Verfahrens entspricht. Nach Durchführung der Auswahl des entsprechenden Farbtons durch den Probanden läßt sich derart eine leicht und einfach objektive Überprüfung durchführen, ob der vom Probanden ausgewählte Farbton, welcher die Grundlage der Bestimmung des Farbtyps bildet, mit dem Hauttyp des Probanden übereinstimmt bzw. ob ein entsprechend großes Maß an Übereinstimmung erzielt werden kann. Falls diese Überprüfung eine ent sprechend große Übereinstimmung ergibt, läßt sich in weiterer Folge das Verfahren bevorzugt so weiterführen, daß nach insbesondere automatisiert vorgencmmener Ermittlung des Farbtyps der Proband mit den dem Farbtyp entsprechenden Farbtönen sämtlicher Farben bestrahlt wird. Derart läßt sich beispielsweise in einfacher Weise bei Bestrahlung von Teilen der Gesichtshaut unmittelbar die Wirkung beim Einsatz von kosmetischen Artikeln der bestimmten Farbtype auch für · die 5 AT 000 980 Ul unterschiedlichsten Farben der Gesamtheit der Farbpalette ermitteln bzw. überprüfen.
Wie oben bereits ausgeführt, gelingt es somit, durch Vornahme der Auswahl auf der Basis lediglich einer einzigen Mischfarbe in unterschiedlichen Abstufungen oder Farbtönen, wobei diese Auswahl unbeeinflußt von dritten Personen lediglich durch den Probanden selbst vorgenannten wird, den Färbtyp des Probanden festzustellen, wobei nach Feststellung bzw. Ermittlung des Farbtyps nun auch für die anderen Farben des Farbspektrums entsprechende Teilbereiche bzw. Farbtöne automatisch vorgeschlagen werden können. Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß bevorzugt so vorgegangen, daß auf der Basis des ermittelten Farbtyps die dem Farbtyp ent sprechenden Farbtöne sämtlicher Farben für unterschiedliche Einsatzbereiche, wie beispielsweise Haarfarbe, Kleidung, Kosmetik, etc., bestimmt werden. Erfindungsgemäß lassen sich somit mit einer einfachen und zeitsparenden Feststellung des Farbtyps unter Verwendung einer einzigen Mischfarbe die dem bestimmten Farbtyp entsprechenden Farbtöne sämtlicher Farben für unterschiedlichste Einsatz -bereiche zur Verfügung stellen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf eine Vorrichtung zur Ermittlung des Farbtyps eines Probanden zur Durchführung des Verfahrens, wobei die erfindungsgemäße Vorrichtung im wesentlichen gekennzeichnet ist durch eine Einrichtung zum Bereitstellen bzw. Erzeugen verschiedener Farbtöne der Mischfarbe mit unterschiedlichen Anteilen von Grundfarben und eine Einrichtung zum Eingeben und Auswerten der vorgenanntenen Auswahl des gewünschten Farbtons. Eine derartige Einrichtung zum Bereit-stellen bzw. Erzeugen verschiedener Farbtöne der Mischfarbe mit unterschiedlichen Anteilen an Grundfarben kann beispielsweise von einer Einrichtung gebildet sein, in welcher die unterschiedlichen Farbtöne der Mischfarben in Form von unterschiedlich gefärbten Folien oder dgl. zur Verfügung gestellt werden. Alternativ kann bei ent sprechender Farbauf lösung ein Bildschirm Verwendung finden, auf welchem sich die unterschiedlichen Farbtöne ent sprechend genau und unterscheidend darstellen lassen. Bei Kopplung mit einer Einrichtung zum Eingeben und Auswerten der 6 AT 000 980 Ul vorgenommenen Auswahl kann somit jeweils eine geringe Anzahl von Farben dem Probanden zur Betrachtung zur Verfügung gestellt werden, worauf nach Auswahl eines Farbtons eine entsprechende weiterführende Auswahl unterschiedlicher Farbtöne zur Verfügung gestellt wird. Zn diesem Zusammenhang wird weiters vorge-schlagen, daß die Einrichtung zum Erzeugen der Farbtöne mit einer Steuervorrichtung gekoppelt ist, welche nach einer ersten Farbauswahl in Abhängigkeit der Parameter eines ausgewählten Farbtons eine weitere Abfrage für die Feinabstimnung vernimmt, wie dies einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Ausführungsform entspricht. Mit einer derartigen Steuervorrichtung läßt sich nach einem ersten, zur Verfügung stehenden Bereich der Mischfarbe, beispielsweise grün, jeweils auf der Basis der vorgenenxnenen Auswahl eine entsprechend feinere Unterteilung für eine Feinabstimmung durchführen.
Om nach vorgenemmener Auswahl des Farbtons und Bestimmung des Farbtyps auf der Basis der von Probanden vorgenommenen Ausbildung eine Überprüfung bzw. Veranschaulichung des Ergebnisses zu ermöglichen, wird darüberhinaus bevorzugt vorge-schlagen, daß weiters eine Einrichtung zum Erzeugen des bestimmten Farbtons zum Bestrahlen von Teilbereichen der Haut des Probanden und zum Überprüfen der Übereinstimmung zwischen dem ermittelten Farbtyp und dem Ergebnis der Bestrahlung vorgesehen ist. Eine derartige Einrichtung kann in einfacher Weise von einer mit entsprechenden Filtern kombinierten Lampe gebildet sein, wobei die Überprüfung der Übereinstimmung des ermittelten Farbtyps mit dem Ergebnis der Bestrahlung durch entsprechende Aufnahmegeräte und Sensoren und gegebenenfalls Spiegel realisierbar ist. Die Bestrahlung kann hiebei nicht nur in dem ausgewählten Grünton erfolgen, um, wie oben bereits ausgeführt, die entsprechend starke Reaktion der Abstrahlung der Gegenfarbe durch die Haut zu erhalten, sondern auch mit den dem bestimmten Farbtyp entsprechenden Farbtönen anderer Farben, um unmittelbar die Wirkung von anderen Farben des fest gestellten Farbtyps überprüfen und veranschaulichen zu können. In diesem Zusammenhang wird darüberhinaus vorgeschlagen, daß eine Auswahleinrichtung vorgesehen ist, welche in Abhängigkeit von dem ermittelten 7 AT 000 980 Ul
Farbtyp die entsprechenden Farbtöne sämtlicher Farben für unterschiedliche Einsatzbereiche, wie beispielsweise Haarfarbe, Kleidung, Kosmetik, etc., errechnet ausgibt, wie dies einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der -i nAmgsg«aiä«an Vorrichtung entspricht.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der beigeschlossenen Zeichnung näher dargestellten Ansführungsbeispieles der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens näher beschrieben.
In der Zeichnung ist schematisch ein Blockdiagranm einer Vorrichtung zur Ermittlung des Farbtyps eines Probanden dargestellt . Hiebei ist mit 1 eine Einrichtung zur Erzeugung von unterschiedlichen Farbtönen einer einzigen Mischfarbe, beispielsweise grün, bezeichnet, wobei auf einem Bildschirm 2 jeweils eine geringe Anzahl von unterschiedliche Anteile von Grundfarben enthaltenden Farbtönen dargestellt ist. Bei der gezeigten Ausführungsform sind beispielsweise drei Farben dargestellt und es erfolgt nach Darstellung einer ersten, einen weiten Bereich einer Mischfarbe überdeckenden Auswahl an einer Auswahleinrichtung bzw. Tastatur 3 eine Auswahl einer vom Probanden als am angenehmsten empfundenen Farbe. Auf der Basis dieser ersten Auswahl erfolgt unter Einsatz einer schematisch angedeuteten Steuer- bzw. Rechnereinrichtung 4 in der Einrichtung l die Erzeugung weiterer, einen engeren Teilbereich um die im ersten Verfahrensschritt vorgenommene Auswahl abdeckenden Farbtöne, so daß durch eine derartige Schrittfolge in sehr wenigen Schritten eine entsprechende Feinabstimmung und endgültige Auswahl eines Farbtons durch den Probanden vorgenommen wird.
Nach erfolgter Auswahl eines Farbtons und darauf basierend einer Bestimmung des Farbtyps des Probanden durch die Steuer-bzw. Rechnereinrichtung 4 werden Teilbereiche der Haut des Präbanden, beispielsweise Teilbereiche seines Gesichts, von einer Strahlungsquelle 5 mit dem vom Probanden ausgewählten Farbton bestrahlt und es wird mit einem schematisch angedeuteten Sensor bzw. einer ent sprechenden Aufnahmeeinheit 6 eine Überprüfung und Feststellung mittels der in der Steuer- und Rechner- 8 AT 000 980 Ul einrichtung 4 gespeicherten Daten vorgenannten, ob die van Pro-banden vorgenommene Auswahl und darauf basierend die Bestimmung des Farbtyps mit dem objektiv feststellbaren Hauttyp des Pro-banden übereinstimmt bzw. eine entsprechend große Oberdeckung auf weist. Gleichzeitig kann von dem Probanden eine subjektive Betrachtung des mit dem gewählten Farbton bestrahlten Gesichts vorgenommen werden, um gegebenenfalls auch über den ermittelten Farbtyp hinausgehende, unmittelbar benachbarte Farbtypen ab-fragen bzw. überprüfen zu können. Für den Fall, daß diese Bestrahlung von Teilbereichen der Haut des Probanden und die nachfolgende Analyse und Überprüfung ergibt, daß die vom Probanden ausgewählte Farbe große Diskrepanzen zu dem bei der Bestrahlung feststellbaren Hauttyp bzw. allgemein Farbtyp des Probanden erkennen läßt, kann über die Steuer- bzw. Rechnereinrichtung 4 das Auswahlverfahren nochmals gestartet werden, wobei in Abhängigkeit von der Überprüfung des Hauttyps dem Probanden lediglich eine eingeschränkte Auswahl von Farbnuancen zur Verfügung gestellt wird, so daß aufgrund der von der Einrichtung 1 bzw. 4 vorgenommenen Auswahl mit einer noch geringeren Anzahl von Verfahrensschritten nunmehr ein korrektes Ergebnis zu erwarten ist.
Neben einer Bestrahlung mit dem dem Farbtyp entsprechenden Farbton der Mischfarbe kann bei Vorsehen von geeigneten Bestrahlungseinrichtungen 5, beispielsweise durch Verwendung entsprechender Filter, darüberhinaus auch eine Bestrahlung mit dem Farbtyp des Probanden entsprechenden Farbtönen anderer Farben vorgenommen werden, um unmittelbar durch Betrachtung in einem Spiegel den Effekt und Einfluß auch von anderen Farben anschaulich zu machen.
Weiters ist mit 7 eine Auswahl- und Ausgabeeinrichtung angedeutet, mit welcher in Abhängigkeit von dem ermittelten Farbtyp die entsprechende! Farbtöne sämtlicher Farben für unterschiedliche Einsatzbereiche, wie beispielsweise Haarfarbe, Kleidung, Kosmetik, Innenarchitektur oder dgl., ausgegeben werden können. 9

Claims (9)

  1. AT 000 980 Ul Ansprüche 1. Verfahren zur Ermittlung des Farbtyps eines Probanden, wobei auf der Basis einer Mischfarbe anhand der Menge der darin enthaltenen Anteile von Grundfarben eine Auswahl vorgenommen und der Farbtyp des Probanden ermittelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestimmung des Farbtyps des Probanden mehrstufig vorgenommen wird, wobei in jedem Schritt die unterschiedliche Grundfarbanteile enthaltende Farbe in jeweils wenigstens drei Abstufungen oder Farbtönen eingesetzt wird, welche in Abhängigkeit des jeweils vorangehenden Verfahrensschrittes ermittelt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß als Mischfarbe Grüntöne verwendet werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach vorgenommener Ermittlung des Farbtyps Teilbereiche der Haut des die Bestimmung des Farbtons vernehmenden Probanden mit der ermittelten Farbe bestrahlt werden und die 'Übereinstimmung zwischen dem ermittelten Farbtyp und dem Ergebnis der Bestrahlung überprüft wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach vorgenommener Ermittlung des Farbtyps der Proband mit den dem Farbtyp entsprechenden Farbtönen sämtlicher Farben bestrahlt wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Basis des ermittelten Farbtyps die dem Farbtyp entsprechenden Farbtöne sämtlicher Farben für unterschiedliche Einsatzbereiche, wie beispielsweise Haarfarbe, Kleidung, Kosmetik, etc., bestimmt werden.
  6. 6. Vorrichtung zur Ermittlung des Farbtyps eines Probanden zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (l) zum Bereitstellen bzw. Erzeugen verschiedener Farbtöne der Mischfarbe mit unter- 10 AT 000 980 Ul schiedlichen Anteilen von Grundfarben und eine Einrichtung (3) zum Eingeben und Auswerten der vorgenommenen Auswahl des gewünschten Farbtons.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (l) zum Erzeugen der Farbtöne mit einer Steuer-bzw. Rechnervorrichtung (4) gekoppelt ist, welche nach einer ersten Farbauswahl in Abhängigkeit eines ausgewählten Farbtons eine weitere Abfrage für die Feinabstimmung voraimmt.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch € oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß weiters eine Einrichtung (5, 6) zum Erzeugen des bestimmten Farbtons zum Bestrahlen von Teilbereichen der Haut des Probanden und zum Oberprüfen der Obereinstimmung zwischen dem ermittelten Farbtyp und dem Ergebnis der Bestrahlung vorgesehen ist.
  9. 9. Vorrichung nach Anspruch 6, 7 oder 8, dadurch gekennx-zeichnet, daß eine Auswahleinrichtung (7) vorgesehen ist, welche in Abhängigkeit von dem ermittelten Farbtyp die ent sprechenden Farbtöne sämtlicher Farben für unterschiedliche Einsatzbereiche, wie beispielsweise Haarfarbe, Kleidung, Kosmetik, etc., errechnet und ausgibt. 11
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