<Desc/Clms Page number 1>
Schalter für elektrische Lichtanlagen.
EMI1.1
stellung gebracht werden können. Ferner besteht der Nachteil, dass zwecks Ausschaltung aller Lampen diese einzeln ausgeschaltet werden müssen. Man kann wohl durch einen Hauptschalter sämtliche Lampen zum Verlöschen bringen, jedoch ist es nicht möglich, nach Ausschaltung des Hauptschalters die eine oder andere Lampe wieder einzuschalten.
Bei Treppenbeleuchtungsanlagen ist es bekannt, durch zeitweiliges Schliessen eines Lampeneinschaltkontaktes einen im Lampenstromkreis liegenden Elektromagneten zu erregen, dessen Anker einen ebenfalls die Lampen und einen Aussehaltkontakt enthaltenden Haltestromkreis schliesst. Erfin- dungsgemäss wird der Eillschaltknntakt, der Ausschaltkontakt und der den Haltestromkreis schliessende
EMI1.2
genannten Nachteile vermieden werden.
Weitere Besonderheiten der Erfindung ergeben sich ans einem nachstehend beschriebenen Aus- führungsbeispiel.
In der Zeichnung stellt dar : Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Schalterkastens mit Einund Ausschaltedruckknopf, Fig. 2 den Schalter in Draufsicht bei abgenommenem Schutzkasten, Fig. 3
EMI1.3
EMI1.4
stück k getrennt wird, erfolgt infolge Unterbrechung des Haltestromes das Abfallen des Elektromagneten und die Unterbrechung des Lampenstromkreises.
Aus dem obigen ergibt sieh, dass eine Erregeung des Elektromagneten nicht erfolgen kann, wenn der Lampenstromkreis spannungslos ist. Es ergibt sieh weiterhin, dass von irgendeiner Stelle des Hauses aus durch Öffnen des Stromkreises alle Elektromagnete zum Abfallen gebracht werden können, wodurch alle Lampen, die in deren Haltestromkreisen liegen, erloschen. Dann aber können diese Lampen nach Belieben wieder eingeschaltet werden. Auf diese Weise ist eine Sicherheit dafür gegeben, dass keine Lampe zwecklos brennt.
Bei Überspannung, welche den Lampen sehädlich werden kann, ist ein unregelmässiges Arbeiten des Elektromagneten erreichbar. Der Anker des Elektromagneten lässt sich mit bekannten Mitteln, z. B. mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Schraube, so einstellen, dass bei Überspannung ein zu starkes Anziehen des Ankers erfolgt. Durch eine besondere Ausbildung der Kontaktfeder 0 lässt sich erreichen.
<Desc/Clms Page number 2>
dass bei einem derartigen allzustarken Anziehen ein ordnungsgemässer Kontakt zwischen o und i nicht mehr stattfindet. Es würde also bei Überspannung eine selbsttätige Abschaltung des Lichtstromkreise erfolgen.
Eine solche Ausbildung des Kontaktes oistzwar aus der Zeichnung nicht ohne weiteres ersichtlich. Man kann sich diese aber beispielsweise in der Weise denken, dass die Feder o so weit durchgedrückt wird. dass die Verlängerung i über die Feder o hinw ? g greift und keinen Kontakt mehr gibt.
Auf diese Weise lässt sich der Apparat auch auf eine bestimmte Kerzenstärke einstellen. Wenn eine zu hohe Kerzenzahl gebrannt wird, und demzufolge ein zu geringer Widerstand im Lichtstromkreis liest, erfolgt ebenfalls eine zu starke Erregung des Elektromagneten und eine Trennung der Kontakte zwischen iund o. Die Einstellung des Ankers auf die zulässige Kerzenstärke kann vermittels einer am Schutzkasten nur durch besonderen Schlüssel zu betätigender Einstellschraube (siehe z. B. c, Fig. 1) erfolgen, oder e < kann auch die Vorkehrung getroffen werden, dass dieses Einstellen der Schraube erst nach Abnahme d (' Deckels möglich ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schalter für elektrische Liehtanlagen, bei welchem in bei Treppenbeleuchtungsanlagen üblicherweise durch zeitweiliges Schliessen eines Lampeneinschaltekontaktes ein im Lampenstromkreis liegender Elektromagnet erregt wird, dessen Anker einen ebenfalls die Lampen und einen Ausschaltekontakt enthaltenden Haltestromkreis schliesst, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschaltekontakt (a, l, r).
EMI2.1
Apparat konstruktiv vereinigt sind, zum Zwecke, den Schalter an Stelle der in Lichtanlagen meist übliehen Drehschalter verwenden zu können.