AT9896U1 - Elektromedizinisches gerät zum erzeugen elektromagnetischer wechselfelder - Google Patents

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2 AT 009 896 U1
Die Erfindung bezieht sich auf ein Elektromedizinisches Gerät zum Erzeugen elektromagnetischer Wechselfelder mit einem über eine Steuereinrichtung ansteuerbaren Oszillator und mit einem an die Steuereinrichtung angeschlossenen Programmspeicher für Steuerprogramme zum Ansteuern des Oszillators.
Um bestimmte therapeutische Wirkungen zu erzielen, ist es bekannt (AT 409 823 B), den menschlichen Körper in einer Folge von Behandlungen dem Einfluß elektromagnetischer Wechselfelder auszusetzen, deren Feldstärke und Schwingungsfrequenz in Abhängigkeit von der jeweiligen Behandlungsfolge vorgegeben werden, um beispielsweise die Feldstärke während einer Behandlungsfolge zunächst von Behandlung zu Behandlung zu steigern und dann gegen das Ende der Behandlungsfolge hin wieder zu verringern. Um trotz der notwendigen Anpassung dieser von der Behandlungsfolge abhängigen Parameter eine einfache Handhabung ohne besondere Vorkenntnisse sicherstellen zu können, ist eine an einen Zähler für die Anzahl der Behandlungen in einer Behandlungsfolge angeschlossene Steuereinrichtung vorgesehen, die mit einem Programmspeicher für Steuerprogramme zur Vorgabe der Frequenz, der F-eldstärke und/oder der Laufzeit in Abhängigkeit vom Zählstand des Zählers in Verbindung steht, so daß durch die Steuerprogramme die für jede Behandlung in einer Behandlungsfolge erforderlichen Parameter bezüglich der Frequenz, der Feldstärke und/oder der Laufzeit vorab festgelegt werden. Die therapeutische Wirkung dieser Geräte hängt allerdings von der Abstimmung des Steuerprogramms für den Oszillator auf die jeweiligen Bedürfnisse des zu behandelnden f/lenschen ab. Es wurde zwar bereits vorgeschlagen, die Feldparameter des elektromagnetischen Wechselfeldes in Abhängigkeit von der Hautfeuchtigkeit und der Pulsfrequenz des Behandelten zu steuern, doch besteht bei einer solchen von Körperparametern abhängigen von Körperparametern abhängigen Steuerung der elektromagnetischen Wechselfelder die Gefahr, daß aufgrund eines unbewußten Reaktionsverhaltens des Menschen die überwachten Körperparameter nicht als Maß für eine Optimierung der angestrebten therapeutischen Wirkung der elektromagnetischen Wechselfelder gewertet werden können.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein elektromedizinisches Gerät zum Erzeugen elektromagnetischer Wechselfelder der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, daß die Steuerprogramme zur Ansteuerung des Oszillator vorteilhaft in Abhängigkeit von Körperparametern gewählt werden können, die eine Optimierung der therapeutischen Wirkung einer Behandlung mit elektromagnetischen Wechselfeldern erlauben.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß die Steuereinrichtung an eine Meß- und Auswerteeinrichtung für die Herzfrequenzvariabilität angeschlossen ist und den Oszillator über ein aus dem Programmspeicher in Abhängigkeit von der anteiligen Spektralleistung wenigstens eines aus der gemessenen Herzvariabilität durch die Meß- und Auswerteeinrichtung ermittelten Frequenzbereiches ausgelesenen Steuerprogramms ansteuert.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß die für eine gute therapeutische Wirkung einzustellenden Größen des zur Anwendung kommenden elektromagnetischen Wechselfeldes in einer signifikanten Art von der Herzfrequenzvariabilität (HRV) des zu behandelnden Menschen abhängen und daher über bestimmte Kenndaten -der Herzfrequenzvariabilität (HRV) vorteilhaft eingestellt werden können. Aus diesem Grunde wird vor einer Behandlung die Herzfrequenzvariabilität (HRV) in an sich bekannterWeise mit Hilfe einer Meß- und Auswerteeinrichtung unter standardisierten Bedingungen ermittelt, und zwar vorzugsweise in form einer Spektralanalyse, bei der alle Daten einer Untersuchungsserie spezifischen Frequenzbereichen zugeordnet werden. Es ergibt sich eine zeitliche Funktion der Spektraldichte, wobei die spektrale Gesamtleistung als Funktion der Frequenz dargestellt wird. Die spektrale Gesamtleistung teilt sich im wesentlichen auf drei Frequenzbereiche auf, nämlich auf einen High-Frequenzbereich (HF) mit einer Frequenz größer als 0,15 Hz, einen Low-Frequenzbereich (LF) mit-einer Frequenz zwischen 0,04 und 0,15 Hz und auf einen Very-Low-Frequenzbereich (VLF) mit einer Frequenz unter 0,04 Hz. Die anteiligen Spektralleistungen dieser Frequenzbereiche können über die Fläche unterhalb der zugehörigen Spektraldichte-Funktion bestimmt werden, so daß

Claims (2)

  1. 3 AT 009 896 U1 anhand der anteiligen Spektralleistung wenigstens eines dieser aus der gemessenen Herzvariabilität (HRV) abgeleiteten Frequenzbereiche jene der in einem Programmspeicher abgespeicherten Steuerprogramme ausgewählt werden können, die für die jeweilige Behandlung >ein vorteilhaft abgestimmtes elektromagnetisches Wechselfeld sicherstellen. Es braucht daher lediglich anhand der Auswerteergebnisse der Meß- und Auswerteeinrichtung für -die Herzfre-quenzvariab.ilität (HRV) das durch diese Auswerteergebnisse bestimmbare Steuerprogramm aus dem Programmspeicher in die Steuereinrichtung zur Ansteuerung des Oszillators ausgelesen zu werden, um mit Hilfe des Oszillators ein entsprechend angepaßtes elektromagnetisches Wechselfeld für die Behandlung zur Verfügung stellen zu können. Da sich die anteilige Spektralleistung des Very-Low-Frequenzbereiches (VLF) als besonders aussagekräftig im Hinblick auf die therapeutische Wirkung bestimmter elektromagnetischer Wechselfelder herausgestellt hat, kann die Steuereinrichtung das Steuerprogramm für den Oszillator in Abhängigkeit von der anteiligen Spektralleistung des Very-Low-Frequenzbereiches (VLF) aus dem Programmspeicher auslesen. Ein vergleichsweise hoher Anteil der Spektralleistung des Very-Low-Frequenzbereiches (VLF) bedingt dabei eine niedrigere Amplitude des elektromagnetischen Wechselfeldes, während höhere Amplituden des -elektromagnetischen Wechselfeldes bei niedrigeren Spektralleistungen im Very-Low-Frequenzbereich (VLF) zu vergleichbar guten therapeutischen Wirkungen führen. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand -beispielsweise dargestellt, und zwar wird ein erfindungsgemäßes elektromedizinisches Gerät zum Erzeugen elektromagnetischer Wechselfelder in einem vereinfachten Blockschaltbild gezeigt. Das dargestellte elektromedizinische Gerät zum Erzeugen elektromagnetischer Wechselfelder weist einen Oszillator 1 zum Erregen eines elektromagnetischen Wechselfeldes über an den Oszillator 1 angeschlossene elektrische Spulen auf, die aus Übersichtlichkeitsgründen jedoch nicht dargestellt sind. Dieser Oszillator 1 wird über eine Steuereinrichtung 2 angesteuert, mit deren Hilfe die Frequenz und die Feldstärke des elektromagnetischen Feldes sowie die Laufzeit je Behandlung gesteuert wird. Die für die einzelnen Behandlungen beispielsweise in einer Behandlungsfolge vorgesehenen Parameter hinsichtlich der Frequenz, der Feldstärke und der Laufzeit werden über Steuerprogramme vorgegeben, die aus einem Programmspeicher 3 durch die Steuereinrichtung 2 ausgelesen werden. Die Auswahl des jeweils zur Anwendung kommenden Steuerprogramms erfolgt in Abhängigkeit von den Auswertedaten einer Meß- und Auswer-teeinrichtung 4 für die Herzfrequenzvariabilität (HRV) des zu behandelnden Menschen. Diese Meß- und Auswerteeinrichtung 4 umfaßt in herkömmlicher Weise eine Meßstufe 5 zur kontinuierlichen Messung der momentanen Herzfrequenz über eine vorgegebene Zeitspanne unter standardisierten Bedingungen und eine an der Meßstufe 5 vorzugsweise über eine drahtlose Verbindung 6 anschließbare Auswertestufe 7. In dieser Auswertestufe 7 wird aus den Meßwerten die Varianz der Herzfrequenz ermittelt, und zwar vorzugsweise im Very-Low-Frequenzbereich (VLF) unter 0,04 Hz, um anhand der anteiligen Spektralleistung dieses Frequenzbereiches der Herzfrequenzvariabilität (HRV) des zu behandelnden Menschen das Steuerprogramm auszuwählen, das die Parameter für ein magnetisches Wechselfeld mit einer für den zu behandelnden Menschen zu erwartenden, vorteilhaften therapeutischen Wirkung vorgibt. Das den Auswertedaten der Auswertestufe 7 zugeordnete Steuerprogramm wird über die Steuereinrichtung 2 aus dem Programmspeicher 3 ausgelesen und zur Ansteuerung des Oszillators 1 für die Erregung eines entsprechenden elektromagnetischen Wechselfeldes herangezogen. Ansprüche: 1. Elektromedizinisches Gerät zum Erzeugen elektromagnetischer Wechselfelder mit einem über eine Steuereinrichtung ansteuerbaren Oszillator und mit einem an die Steuereinrichtung angeschlossenen Programmspeicher für Steuerprogramme zum Ansteuern des Oszillators, -dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (2) an eine Meß- und Auswerteeinrichtung (4) für die Herzfrequenzvariabilität angeschlossen ist und den Oszillator (1) 4 AT 009 896 U1 über ein aus dem Programmspeicher (3) in Abhängigkeit von der anteiligen Spektralleistung wenigstens eines aus der gemessenen Herzvariabilität durch die Meß- und Auswerteeinrichtung (4) ermittelten Frequenzbereiches ausgelesenen Steuerprogramms ansteuert.
  2. 2. Elektromedizinisches Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerein richtung (2) das Steuerprogramm für den Oszillator (1) in Abhängigkeit von der anteiligen Spektralleistung des Very-Low-Frequenzbereiches aus dem Programmspeicher ^3) ausliest. 10 Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 15 20 25 30 35 40 45 50 55
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