AT9958U1 - Abstellüberdachung für kraftfahrzeuge, erweiterbar zu einer garage - Google Patents

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AT9958U1
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abstellüberdachung
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Heinz Graf
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Heinz Graf
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2 AT 009 958 U1
Die Erfindung betrifft eine Abstellüberdachung für Kraftfahrzeuge mit Stützpfeilern, welche eine Dachkonstruktion tragen, die zu einer Garage ausbaubar ist.
Vor allem wegen der kostengünstigen Errichtung erfreuen sich einfache Abstellüberdachungen für Kraftfahrzeuge in den letzten Jahren steigender Beliebtheit. Sollen diese auch mit einem Tor verschließbar sein, ergeben sich konstruktive Schwierigkeiten, da die üblichen Abstellüberdachungen im Bereich der Dachkonstruktion durch Winkelverstrebungen und weiters durch Zwischenstützen relativ schlecht für einen nachträglichen Einbau eines Garagentors und von Seitenwänden geeignet sind.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine eingangs genannte Abstellüberdachung zu schaffen, die in ihrer Grundausstattung einen überdachten Autoabstellplatz bietet und als weitere Ausbaustufe die Möglichkeit eines Garagentor-Einbaus und einer seitlichen Abdeckung vorsieht, die keine zusätzlichen Umbauarbeiten erfordern.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß vier an den Ecken angeordnete Stützpfeiler vorgesehen sind, die an ihren oberen Enden einen mit den Stützpfeilern biegesteif verschraubten, umlaufenden Kranz aufweisen, und daß die Dachkonstruktion freitragend auf dem umlaufenden Kranz aufliegt.
Das Grundgerüst ist so konstruiert, daß es auch für zwei Personenkraftwagen - ohne Aussteifungen oder Zwischenträger - lediglich aus vier Stützpfeilern und einem biegesteif verschraubten, umlaufenden tragenden Kranz aus Holz oder Metallträgern besteht. Auf dem umlaufenden Kranz liegt ohne Querträger oder zusätzliche stützende Elemente die freitragende Dachkonstruktion auf, wodurch sich insgesamt eine bedeutende Zeit- und Kostenersparnis bei der Herstellung und Montage vor Ort ergibt. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Abstellüberdachung besteht darin, daß durch den biegesteif verschraubten, umlaufenden Kranz die sonst üblichen Versteifungsstreben dem Einbau eines Garagentores nicht im Wege stehen, und daher ein nachträgliches Vorsehen eines solchen keine Um- oder Zubauarbeiten erforderlich macht. Ebenso können die übrigen Seiten auf einfache Weise mit Seitenwänden ausgestattet werden, um einen geschlossenen Aufbau zu erreichen. Insgesamt ergibt sich eine Modulbauweise, bei der ausgehend von einem Grundgerüst, das aus Stützpfeilern und einer Dachkonstruktion besteht, mittels vorgefertigter Elemente eine vollwertige Garage errichtet werden kann.
Die Konstruktion kann sowohl in Holz als auch in Metall, z. B. verzinkter Stahl oder Aluminium unter Anwendung des gleichen Konstruktionsprinzips ausgeführt sein. Insbesondere können gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung die vier Stützpfeiler aus freistehenden Holzoder Metallstützen gebildet sein, die im Boden verankerbar sind.
Eine der sonst erforderlichen Arbeiten beim Bau einer Abstellüberdachung besteht darin, eine bekannte Latten- und Sparrenkonstruktion vorzusehen, welche gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung nicht ausgeführt zu werden braucht, indem die freitragende Dachkonstruktion aus einem Profilblech, vorzugsweise einem einstückigen Trapezblech gebildet ist.
Der umlaufende Kranz kann in weiterer Ausbildung der Erfindung aus biegesteif mit den Stützpfeilern verschraubten Leimbindern oder Metallträgern gebildet sein, welche ausreichende Stabilität der erfindungsgemäßen Abstellüberdachung gewährleisten.
Aufgrund der biegesteifen Verschraubung werden keine zusätzlichen Verstrebungen benötigt, sodaß an einer Seite der Abstellüberdachung zwischen zwei der Stützpfeiler und dem umlaufenden Dachkranz ein Fertigteil-Deckensektionaltor-Element auf einfache Weise einbaubar ist.
Weiters können an den verbleibenden Seiten paßgenau vorgefertigte Seitenwände anbringbar sein, sodaß sich zusammen mit dem Deckensektionaltor-Element eine allseitig geschlossene Abstellüberdachung ergibt. Damit kann das Grundgerüst aus Stützpfeilern und Dachkonstrukti-

Claims (6)

  1. 3 AT 009 958 U1 on ohne großen Aufwand zu einer vollwertigen Garage erweitert werden. Nachstehend wird die Erfindung anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele eingehend erläutert. Es zeigt dabei Fig. 1 eine Explosionsdarstellung einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Abstellüberdachung für Fahrzeuge; Fig. 2 eine Seitenansicht der Abstellüberdachung nach Fig. 1; Fig. 3 einen Grundriß der Abstellüberdachung nach Fig. 1; Fig. 4 eine Vorderansicht der Abstellüberdachung nach Fig. 1 und Fig. 5 einen Schnitt AA durch die Darstellung gemäß Fig. 3. Fig.1 bis 5 zeigen eine Abstellüberdachung für Kraftfahrzeuge mit Stützpfeilern 1, 2, 3, 4, welche eine Dachkonstruktion 10 tragen. Erfindungsgemäß sind vier an den Ecken angeordnete Stützpfeiler 1,2, 3, 4 vorgesehen, die an ihren oberen Enden einen mit den Stützpfeilern 1, 2, 3, 4 biegesteif verschraubten, umlaufenden Kranz 8, 9, 11, 12 aufweisen, auf dem die Dachkonstruktion 10 freitragend aufliegt. Die vier Stützpfeiler 1, 2, 3, 4 sind aus freistehenden Holz- oder Metallstützen gebildet, die über Stützfüße 30 im Boden in Betonfundamenten verankert sind. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der umlaufende Kranz 8, 9, 11, 12 aus biegesteif mit den Stützpfeilern 1, 2, 3, 4 verschraubten Leimbindern, das sind geleimte Bretter, z.B. mit einer Breite von 40 cm gebildet. Aus Fig. 3 ist ersichtlich, wie beispielsweise diese Leimbinder jeweils mit ihren Enden und in einem rechten Winkel gegeneinander anstoßend an den Stützpfeilern 1, 2, 3, 4 anliegend zu dem umlaufenden Kranz verschraubt sind. Es sind aber auch andere Arten der Verschraubung im Schutzumfang enthalten. Auf den umlaufenden Kranz wird die aus einem Profilblech, vorzugsweise einem einstückigen Trapezblech, z.B. mit einer Höhe von 10 cm, gebildete Dachkonstruktion 10 aufgelegt und gesichert, ohne daß es einer gesonderten Dachlattung, Sparren oder sonstiger Träger bedarf. Wie aus Fig. 1, 4 und 5 ersichtlich ist an einer Seite der erfindungsgemäßen Abstellüberdachung zwischen den Stützpfeilern 1, 4 und dem umlaufenden Dachkranz 8, 9, 11, 12 ein handelsübliches Fertigteil-Deckensektionaltor-Element 23 od. dgl., z.B. ein Rolltor einbaubar. Durch den Wegfall von Versteifungsverstrebungen ist Raum für den Verlauf der Führungsschienen 28, 29 vorhanden, denen entlang das Fertigteil-Deckensektionaltor im geöffneten Zustand desselben eingezogen werden kann. An den verbleibenden Seiten sind paßgenau vorgefertigte Seitenwände 20, 21, 22 anbringbar, sodaß sich zusammen mit dem Fertigteil-Deckensektionaltor-Element 23 eine allseitig geschlossene Abstellüberdachung ergibt. Ansprüche: 1. Abstellüberdachung für Kraftfahrzeuge mit Stützpfeilern, welche eine Dachkonstruktion tragen, wobei vier an den Ecken angeordnete Stützpfeiler (1, 2, 3, 4) vorgesehen sind, die an ihren oberen Enden einen umlaufenden Kranz (8, 9, 11, 12) aufweisen, auf welchem die Dachkonstruktion (10) freitragend aufliegt, dadurch gekennzeichnet, daß der umlaufende Kranz aus Trägern mit schmalem Querschnitt (8, 9, 11, 12) gebildet ist, die an ihren Enden über ihre Breitseite mit den Stützpfeilern (1, 2, 3, 4) - seitlich an diesen anliegend - biegesteif verschraubt sind. 4 AT 009 958 U1
  2. 2. Abstellüberdachung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vier Stützpfeiler (1, 2, 3, 4) aus freistehenden Holz- oder Metallstützen gebildet sind, die im Boden verankerbar sind.
  3. 3. Abstellüberdachung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die freitragende Dachkonstruktion (10) aus einem Profilblech, vorzugsweise einem einstückigen Trapezblech gebildet ist.
  4. 4. Abstellüberdachung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der umlaufende Kranz aus biegesteif mit den Stützpfeilern (1, 2, 3, 4) verschraubten Leimbindern oder Metallträgern gebildet ist.
  5. 5. Abstellüberdachung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Seite der Abstellüberdachung zwischen zwei der Stützpfeiler (1, 2, 3, 4) und dem umlaufenden Dachkranz (8, 9, 11, 12) ein Fertigteil-Deckensektionaltor-Element einbaubar ist.
  6. 6. Abstellüberdachung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den verbleibenden Seiten vorgefertigte Seitenwände (20, 21, 22) anbringbar sind, sodaß sich zusammen mit dem Deckensektionaltor-Element (23) eine allseitig geschlossene Abstellüberdachung ergibt. Hiezu 3 Blatt Zeichnungen
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