BE1012185A6 - Wurfsiebmaschine. - Google Patents

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BE1012185A6 BE9900436A BE9900436A BE1012185A6 BE 1012185 A6 BE1012185 A6 BE 1012185A6 BE 9900436 A BE9900436 A BE 9900436A BE 9900436 A BE9900436 A BE 9900436A BE 1012185 A6 BE1012185 A6 BE 1012185A6
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Abstract

Um eine Wurfsiebmaschine mit geneigter, direkt und im wensentlichen normal erregter Siebfläche zu schaffen, bei der sich die Fördergeschwindigkeit des Siebgutes in Förderrichtung derart verringert, daB die Dicke der Siebgutmatte etwa konstant bleibt, wird vorgeschlagen, daB die Siebfläche (2) eine in Förderrichtung des Siebgutes abnehmende Siebneigung aufweist, daB eine oder mehrere Reihen von Drückelementen (4,11), die von oben auf die Siebfläche (2) eine statische und/oder dynamische Kraft ausüben, mit etwa gleichen Abstand längs der Siebfläche (2) angeordnet sind und Stützelemente (5,12) aufweinsen, wobei zwischen den Drückelementen (4) und der Siebfläche (2) eine Elastomerschicht vorgesehen ist, wobei die Siebfläche mittels einer Längsspannvorrichtung (10) und/oder einer Querspannovorrichtung (15) einstellbar ist und wobei die Siebfläche (2) als Siebgewebe ausgebildet ist.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wurfsiebmaschine
Die Erfindung betrifft eine Wurfsiebmaschine mit geneigter, direkt und im wesentlichen normal erregter Siebfläche. 



     Wurfsiebmaschinen   werden zum Sieben, dass heisst, zum Trennen disperser Feststoffe nach der Korngrösse verwendet. 



  Das Ergebnis einer solchen Siebung hängt sehr stark von der 
 EMI1.1 
 Cn75 f' q - hon c; mEhol  z.1rx s > C > sl= > ffi.-s s > s- Dicke der Siebgutmatte ab. Eine zu dünne Matte führt zum Springen der Körner, verbunden mit einer zu geringen Verweilzeit, eine zu dicke Matte immobilisiert das Feingut, so dass es kaum an und in die Maschen des Siebes gelangen kann. Nur bei einer Dicke der Grössenordnung von etwa 10 Körnern stellt sich eine günstige Bewegung des Siebgutes und damit eine gute Siebung ein. 



   Die Siebfläche der meisten Siebmaschinen ist eine geneigte und vibrierte Siebebene, die in Längsrichtung zu etwa konstanter Fördergeschwindigkeit des Siebgutes führt. Wenn nun beim Siebvorgang Feingut aus der Gutmatte durch das Sieb ins Feingut gesiebt wird, so nimmt die Dicke der Gutmatte zwangsläufig entlang der Siebfläche ab. Dadurch können sich nur in dem kurzen Bereich der optimalen Mattendicke günstige Bedingungen für die Absiebung einstellen. Es ist bekannt, dieses Problem bei den meist vorliegenden Siebmaschinen mit starren Siebrahmen durch absatzweises Verringern der Siebneigung längs des Siebes zu Lösen. Entsprechende Siebmaschinen werden als Bananensieb bezeichnet. 



   Neben den klassischen Wurfsiebmaschinen mit starrem 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Rahmen und indirekter Erregung der Siebfläche gibt es noch solche mit direkt erregter und meist längsgespannter Siebfläche. Sie haben den Vorteil intensiver Reinigung der Maschen, so dass weniger Klemmkorn auftritt. Es wäre nun sehr günstig, wenn sich dieser Vorteil mit dem der konstanten Mattendicke verbinden liesse. Das geht aber bei den bekannten Siebmaschinen dieser Art nicht, weil auf die Siebfläche nur von unten her   Stütz- und   oder Schlagleisten einwirken. Damit ist es nur möglich, die Siebfläche konvex zu verformen, nicht aber konkav, wie es für optimale Siebung erforderlich wäre. 



   Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Siebmaschine mit direkt erregter Siebfläche so zu gestalten, dass sich die Fördergeschwindigkeit des Siebgutes in Förderrichtung konstant bleibt. 



   Die Lösung dieser Aufgabe ist in Anspruch 1 angegeben. 



   In den Unteransprüchen sind bevorzugte Weiterbildungen bezeichnet. 



   Eine Wurfsiebmaschine nach dieser Erfindung weist folgende Vorteile auf :
Durch die in Förderrichtung des Siebgutes abnehmende Neigung der Siebfläche verringert sich die Fördergeschwindigkeit des Siebgutes. Dies kompensiert die Verringerung der Dicke der Siebgutmatte infolge Verlust an Feingut. Damit lässt sich grundsätzlich die optimale Dicke der Siebgutmatte verwirklichen, etwa durch einen entsprechenden Aufgabemassenstrom. 



   Drückelemente, die auf die Siebfläche von oben statische Kraft ausüben, ermöglichen einen konkaven Verlauf der Siebneigung. Üben sie gleichzeitig eine dynamische Kraft aus, bewirken sie das Vibrieren der Siebfläche und ersparen so getrennte Spann- und Schlagleisten, wie bei herkömmlichen Siebmaschinen dieser Art üblich. 



   Die Ausbildung der Drückelemente als Leiste ist die einfachste konstruktive Lösung, die Ausbildung als 

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 Stempelreiche kann fertigungstechnische Vorteile bringen. 



   Schmale Stützelemente auf der siebflächenabgewandten Seite der Drückelemente ermöglichen das Übertragen der Drückkraft und gleichzeitig das Überströmen von Siebgut in Förderrichtung über die Drückelemente. 



   Stützelemente, deren Gesamtbreite geringer als die Hälfte der Länge der Drückelemente sind und damit etwa der Breite der Siebfläche entsprechen, ermöglichen eine genügend hohe Förderung des Siebgutes bei ausreichender Gleichmässigkeit der Drückkraftverteilung. 



   Stützelemente, deren Höhe grösser ist als die fünffache Öffnungsweite der Siebfläche sind, erlauben einen genügenden Durchgang für das Grobkorn. 



   Eine Elastomer-Schicht zwischen Drückelement und Siebfläche regelt zusätzlich zur Spannvorrichtung die Siebmaschinen dieser Art wichtig, da dort Spann- und Schlagleisten getrennte Elemente mit eigener Funktion sind. 



  Ein Elastomerbelag verringert zusätzlich den Verschleiss der oft empfindlichen Siebfläche. 



   Gleicher Abstand der Drückelemente entlang der Siebfläche führt zu gleichen Schwingungsbedingungen, da die anderen Schwingparameter konstant sind, wie Frequenz, Siebflächenspannung und Massenbelegung. 



   Eine Spannvorrichtung erlaubt, die Eigenfrequenz der Siebfläche einzustellen und so an die meist feste Erregerfrequenz des Vibrators oder an die durch Beanspruchung bedingte Längung anzupassen. 



   Eine Querspannvorrichtung quasi orthogonal zur Siebfläche ermöglicht das Anordnen der dynamischen Drückelemente unterhalb der Siebfläche. Dadurch tritt keine Behinderung der Förderung durch Stützelemente auf. Die ist bei faserigem Siebgut wichtig, das zum Verstopfen der Öffnungen zwischen den Stützelementen führen kann. 



   Auf die Spannvorrichtung kann verzichtet werden, wenn das Drückelement gleichzeitig als Querspannvorrichtung ausgebildet ist. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



   Eine günstige Wahl für die Siebfläche ist Siebgewebe, insbesondere aus Metalldrähten, weil solches hohe Festigkeit, grosse freie Siebfläche und gutes Schwingverhalten aufweist. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben. 



  Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt B-B durch eine Wurfsiebmaschine ; Fig. 2 einen Querschnitt C-C einer Wurfsiebmaschine ; Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine Wurfsiebmaschine ; Fig. 4 eine Draufsicht einer Wurfsiebmaschine. 



   In den Figuren 1 bis 4 sind zwei Ausführungsbeispiele einer Wurfsiebmaschine dargestellt. Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Wurfsiebmaschine besteht aus einem befestigt ist, die in Förderrichtung des Siebgutes eine abnehmende Siebneigung aufweist, wobei mehrere Reihe von statischen Drückelementen 4 von oben auf die Siebfläche 2 drücken. Die statischen Drückelemente 4 weisen schlanke Stützelemente 5 auf und stützen sich dabei über Brücken 6 am Rahmen 1 der Wurfsiebmaschine ab, wobei die Stützelemente 5 als schmale Streben ausgebildet sind.

   Die Stützelemente 5 sind dabei so bemessen, dass deren Gesamtbreite geringer als die Hälfte der gesamten Drückelemente 4 einer Reihe ist und deren Höhe 8 dem Abstand zwischen den Drückelementen 4 und der Unterkante der mit dem Rahmen 1 verbundenen Brücken 6 entspricht und so bemessen ist, dass die Höhe 8 grösser als die fünffache Grösse der Öffnungen der Siebfläche 2 ist. Zwischen den Drückelementen 4 und der Siebfläche 2 ist eine Elastomerschicht 7 vorgesehen. 



   Von unten drücken gemäss Fig. 1 die dynamischen Drückelemente 11 gegen die Siebfläche 2, wobei zwischen den dynamischen Drückelementen 11 und der Siebfläche 2 ein Bodensteg 16 vorgesehen ist. Die dynamischen Drückelemente 11 sind mit als Schwingarme ausgebildeten Stützelementen 12 

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 verbunden, die durch Vibratoren 14 über Drehschwingbalken 13 zum Schwingen gebracht werden. Als Vibratoren 14 sind Unwuchtrüttler oder Magnetschwingköpfe vorgesehen. 



   Für die Siebfläche 2 ist weiterhin eine Längsspannvorrichtung 10 mit einer rahmenfesten Strebe 3 und Spannfalz 9 vorgesehen und eine Querspannvorrichtung 15. Auf die Siebfläche 2 erfolgt eine Siebgutaufgabe bei A, der Feingutaustritt bei F und der Grobgutüberlauf bei G. 



  Die Siebfläche 2 weist insbesondere eine Siebneigung gegen die Horizontale im Bereich von   30 ,   400 und   500auf.   Die Schwingfrequenz liegt vorteilhaft etwa bei 25 bis 100 Hz. 



  Die Siebfläche 2 besteht aus Metalldrähten aus Edelstahl mit Maschenweiten von insbesondere 50 Mm bis 10 mm. 



   Mittels einer Querspannvorrichtung 15 wird die Siebfläche 2 nach unten gezogen und zusätzlich gegen die Drückelemente 11 gedrückt. 



   Figur 2 zeigt einen Querschnitt C-C durch die Wurfsiebmaschine gemäss Figur 1. 



   Die Reihen der Drückelemente 4 sind dabei oberhalb der Siebfläche 2 leistenförmig ausgebildet und weisen Stützelemente 5 mit einer Breite 18 auf und stempelförmig ausgebildete Drückelemente 17. 



   Figur 3 zeigt einen Längsschnitt durch eine Wurfsiebmaschine mit einem Rahmen   l,   einer Siebfläche 2, bei der oberhalb der Siebfläche 2 Reihen dynamischer Drückelemente 4 angeordnet sind, die gegen die Siebfläche 2 drücken, damit die Siebfläche 2 in Förderrichtung des Siebgutes eine abnehmende Siebneigung aufweist. Die dynamischen Drückelementen 4 stützen sich über als Schwingarme ausgebildete Stützelemente 12 ab und werden durch Vibratoren 14 über Drehschwingbalken 13 zum Schwingen angeregt. 



   Figur 4 zeigt eine Draufsicht der Wurfsiebmaschine nach Figur 3. 



   Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach 

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 variabel. 



   Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten   Einzel-und Kombinationsmerkmale   werden als erfindngswesentlich angesehen.

Claims (17)

  1. Patentansprüche : 1. Wurfsiebmaschine mit geneigter, direkt und im wesentlichen normal erregter Siebfläche, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebfläche (2) eine in Förderrichtung des Siebgutes abnehmende Siebneigung aufweist.
  2. 2. Wurfsiebmaschine nach Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Reihen von Drückelementen (4, 11) vorgesehen sind, die von oben auf die Siebfläche (2) eine statische und/oder dynamische Kraft ausüben.
  3. 3. Wurfsiebmaschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drückelemente (4, 11) mit etwa gleichem Abstand längs der Siebfläche (2) angeordnet sind.
  4. 4. Wurfsiebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, EMI7.1 .. -- Stützelemente (5, 12) aufweisen.
  5. 5. Wurfsiebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Drückelementen (4, 11) und der Siebfläche (2) eine Elastomerschicht (7) vorgesehen ist.
  6. 6. Wurfsiebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung der Siebfläche (2) mittels einer Längsspannvorrichtung (10) und/oder einer Querspannvorrichtung (15) einstellbar ist.
  7. 7. Wurfsiebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Querspannvorrichtung (15) mit dem Drückelement (4, 11) identisch ist.
  8. 8. Wurfsiebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Reihen von Drückelementen (4, 11) als Leisten ausgebildet sind.
  9. 9. Wurfsiebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Reihen von Drückelementen (4, 11) als Stempelreihen ausgebildet sind.
  10. 10. Wurfsiebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der auf die Siebfläche (2) eine Kraft ausübenden Drückelemente (4) ein konkaver <Desc/Clms Page number 8> Verlauf der Siebneigung entsteht.
  11. 11. Wurfsiebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Drückelemente (4, 11) flach ausgebildet sind und auf ihrer siebflächenabgewandten Seite Stützelemente (5, 12) aufweisen, wobei die sich über Brücken (6) an dem Rahmen (1) der Wurfsiebmaschine abstützenden Stützelemente (5) als schmale Streben ausgebildet sind und/oder wobei die als Schwingarme ausgebildeten Stützelemente (12) über Drehschwingbalken (13) mit Vibratoren (14) verbunden sind.
  12. 12. Wurfsiebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe (8) der Stützelemente (5) und der Abstand zwischen den Drückelementen (4) und der Grundfläche der die Stützelemente haltende Brücke (6) so bemessen ist, dass der Abstand grösser ist, als die fünffache EMI8.1
  13. - 13. Wurfsiebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtbreite der Stützelemente (5) geringer als die Hälfte der gesamten Drückelemente (4) einer Reihe, wobei die Reihe so bemessen ist, dass sie etwa der Breite der Siebfläche (2) entspricht.
  14. 14. Wurfsiebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Spannvorrichtung (10, 15) die Eigenfrequenz der Siebfläche (2) so einstellbar ist, dass sie an die Erregerfrequenz des Vibrators (14) angepasst ist.
  15. 15. Wurfsiebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine Querspannvorrichtung (15) und Reihen von Drückelementen (11) unterhalb der Siebfläche (2) vorgesehen sind, wobei die Querspannvorrichtung quer zur Siebflächenlängs-und-quererstreckung wirksam ist.
  16. 16. Wurfsiebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass Siebfläche (2) als Siebgewebe aus Metalldrähten ausgebildet ist.
  17. 17. Wurfsiebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebfläche (2) als Siebgewebe ausgebildet ist.
BE9900436A 1998-06-24 1999-06-22 Wurfsiebmaschine. BE1012185A6 (de)

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RE Patent lapsed

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