BE1014553A3 - Kontaktanordnung fur gleit-und steckkontakte elektrischer gerate und anlagen, insbesondere der elektrischen energietechnick, sowie steuer-und regelungstechnik. - Google Patents

Kontaktanordnung fur gleit-und steckkontakte elektrischer gerate und anlagen, insbesondere der elektrischen energietechnick, sowie steuer-und regelungstechnik. Download PDF

Info

Publication number
BE1014553A3
BE1014553A3 BE2001/0830A BE200100830A BE1014553A3 BE 1014553 A3 BE1014553 A3 BE 1014553A3 BE 2001/0830 A BE2001/0830 A BE 2001/0830A BE 200100830 A BE200100830 A BE 200100830A BE 1014553 A3 BE1014553 A3 BE 1014553A3
Authority
BE
Belgium
Prior art keywords
contact
spring
groove
turns
current path
Prior art date
Application number
BE2001/0830A
Other languages
English (en)
French (fr)
Original Assignee
Mueller Ottmar Prof Dr Ing Hab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mueller Ottmar Prof Dr Ing Hab filed Critical Mueller Ottmar Prof Dr Ing Hab
Priority to BE2001/0830A priority Critical patent/BE1014553A3/de
Priority to PCT/IB2002/005814 priority patent/WO2003077372A1/en
Priority to AU2002361464A priority patent/AU2002361464A1/en
Application granted granted Critical
Publication of BE1014553A3 publication Critical patent/BE1014553A3/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/02Contact members
    • H01R13/15Pins, blades or sockets having separate spring member for producing or increasing contact pressure
    • H01R13/187Pins, blades or sockets having separate spring member for producing or increasing contact pressure with spring member in the socket

Landscapes

  • Contacts (AREA)

Abstract

Bei einer Kontaktanordnung f³r Gleit- und Steckkontakte elektrischer Gerõte und Anlagen insbesondere der elektrischen Energietechnik, sowie der Steuer- und Regelungstechnik, bei der das Kontaktelement (4) der Kontaktanordnung als schraubenf÷rmig gewendelte, aus elektrisch gut leitendem und federndem Material bestehende Feder (5) ausbebildet ist, die von einer in einem von zwei die Gleit- bzw. Steckkontakte bildenden, relativ zueinander bewegbaren Strombahnteilen (1,2) angeordneten Kontaktnut (3) aufgenommen wird, besitzt diese eine Form, durch die bei Kontaktierung der beiden Strombahnteile (1,2) die Windungen (6) der Feder (5) in eine Lage bringbar sind, in der sie durch die aus der Kontaktierung resultierenden Kompression weiter elliptisch verformt ist une eine gr÷bere und eine kleinere Federkonstante besitzt, von denen die gr÷bere Federkonstante der gr÷beren, bei der kompression der Feder (5) zu ihrer Wickelachse (15) eine geneigte Lage einnehmenden Achse (14) und die kleinere Federkonstante der kleineren Achse (16) einer jeden Windung (6) der Feder (5) zugeordnet ist.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kontaktanordnung für Gleit- und Steckkontakte elektrischer Geräte und Anlagen, insbesondere der elektrischen Energietechnik, sowie der Steuer- und Regelungstechnik. 



  Die Erfindung betrifft eine Kontaktanordnung für Gleit- und Steckkontakte elektrischer Geräte und Anlagen, insbesondere der elektrischen Energietechnik, sowie de Steuer- und Regelungstechnik, wobei das Kontaktelement der Kontaktanordnung als schraubenförmig gewendelte, aus elektrisch gut leitendem und federndem Material bestehende Feder ausgebildet ist, die von einer in einem von zwei die Gleit-bzw. Steckkontakte bildenden, relativ zueinander bewegbaren Strombahnteilen angeordneten Kontaktnut aufgenommen wird. 



  Eine derartige Kontaktanordnung geht hinsichtlich der Anordnung eines Kontaktes zwischen zwei relativ zueinander bewegbaren Strombahnteilen, die die Gleitbzw. Steckkontakte bilden, im wesentlichen beispielsweise aus der DD 237 558 Al hervor. Dabei ist der Kontakt als schraubenförmig gewendelte, aus elektrisch gut leitendem und federndem Material bestehende Feder ausgebildet, die in Einbaulage quer zu ihrer Wickelachse derart verformt ist, dass die zwischen den Kontaktpunkten liegenden Abschnitte jeder Windung der Feder unterschiedlich gegen die Wickelachse geneigt sind.

   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Schraubenförmig gewendelte Federn, deren Windungen gegen die Wickelachse der Feder geneigt sind und durch die im wesentlichen eine lösbare Verbindung von konzentrisch zueinander angeordneten Bauteilen bei gleichzeitiger Gewährleistung einer elektromagnetischen Schirmung und elektrischen Leitfähigkeit erreicht werden soll, sind auch gemäss dem Federmechanismus nach der US-PS 5, 411, 348 bekannt. 



  Dabei ist die Feder in einer Nut eines der konzentrisch zueinander angeordneten Bauteile angeordnet und verhindert im Zusammenwirken nach dem Einrasten in eine weitere Nut des zweiten der konzentrisch zueinander angeordneten Bauteile eine unbeabsichtigte Trennung dieser Bauteile-s. a. 



  Dichtungsanordnung gemäss US-PS 5, 474, 309-. 



  Nachteilig bei diesem Federmechanismus und der Dichtungsanordnung ist, dass sie zwar die elektromagnetische Schirmung und die elektrische Leitfähigkeit berücksichtigen, dass sie aber nicht dazu geeignet sind, die bei Geräten und Anlagen der elektrischen Energietechnik zu beherrschenden Dauerströme bis 4000 A und Kurzschlussströme bis 100 kA zu übertragen. Besonders haftet diesen Lösungen, aber auch der nach der DD 237588A1 der Nachteil an, dass die Herstellung der schraubenförmig gewendelten Feder, deren Windungen gegen die Wickelachse geneigt sind, sehr kostenaufwendig ist, da die geforderten Federeigenschaften bei dem verwendeten Material -CuLegierungen- nur über zusätzliche Wärmebehandlungen erreicht werden, so dass ein universeller Einsatz dieser Federn begrenzt ist. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kontaktanordnung entsprechend dem Oberbegriff von Anspruch 1 zu schaffen, durch die bei wesentlicher Reduzierung der Fertigungskosten nicht nur ein grosser Bereich von Kontaktkräften berücksichtigt wird sondern durch die auch die Übertragung von Dauerströmen zumindest bis 4000 A und von Kurzschlussströmen zumindest bis 100 kA beherrscht wird. 



  Erfindungsgemäss wird dieses dadurch erreicht, dass die Kontaktnut eine Form besitzt, durch die im Verlaufe der Kontaktierung der beiden relativ zueinander bewegbaren Strombahnteile die Windungen der Feder in eine Lage bringbar sind, in der sie durch die aus der Kontaktierung resultierenden Kompression weiter elliptisch verformt ist und eine grössere und eine kleinere Federkonstante besitzt, von denen die grössere Federkonstante der grösseren, bei der Kompression der Feder zu ihrer Wickelachse eine geneigt Lage einnehmenden Achse einer jeden Windung der Feder zugeordnet ist.

   Diese beiden Federkonstanten, die durch die stark elliptische Verformung der Windungen der Feder erreicht werden, tragen wesentlich dazu bei, dass der Bereich der Kontaktkräfte erheblich gegenüber den Federkonstanten vergrössert werden kann, die eine herkömmliche, schräg gewickelte, schraubenförmig gewendelte Feder in symmetrischer Anordnung besitzt. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



  Gleichzeitig wird neben der Vergrösserung des Bereiches der Kontaktkräfte durch die Erfindung aber auch Einfluss auf eine wesentliche Minimierung der Kosten genommen, indem die Verformung der Windungen der schraubenförmig gewendelten, aus elektrisch gut leitendem und federndem Material bestehenden Feder aus der industriellen Fertigung und damit aus den Fertigungskosten in den Anwendungsfall, also in das elektrische Gerät oder in die Anlage der elektrischen Energietechnik, verlagert wird. 



  Erreicht wird dieses durch eine spezielle Formgebung der Kontaktnut der Kontaktanordnung, die die notwendige Lage der Windungen der Feder durch die Kontaktierung erzwingt. Das bedeutet, dass gleichförmige, schraubenförmig gewendelte Federn, unabhängig davon, ob die Windungen die Grundform eines Kreises oder eine elliptische Form besitzen, in die Kontaktnut eingedrückt werden können. 



  Gemäss einer bevorzugten Ausbildung der Kontaktnut besitzt diese in ihrem Eingangsbereich eine Einengung, die sich in das Innere der Kontaktnut konusförmig erweitert und bei der sich an diese Einengung in Form der konusförmigen Erweiterung zwei parallel zueinander verlaufende, die Kontaktnut begrenzende Seitenwände anschliessen, von denen die bei der Kontaktierung der Strombahnteile in Bewegungsrichtung des beweglichen bzw. verschiebbaren Strombahnteiles liegende zweite Seitenwand kürzer ist als die gegenüberliegende erste Seitenwand, die an ihrem unteren Ende mit einem horizontal verlaufenden 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 Boden verbunden ist, der über einen geneigt nach oben verlaufenden Boden mit dem unteren Ende der kürzeren der beiden parallel zueinander verlaufenden Seitenwände in Verbindung steht. 



  Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung stehen die Windungen der Feder auf Grund ihrer Verformung innerhalb der Kontaktnut über drei annähernd gegenüberliegende Kontaktpunkte mit dem Strombahnteil galvanisch in Verbindung, in dessen Kontaktnut die Feder angeordnet ist, wobei auf Grund der Kompression der Windungen der Feder durch diese eine unterschiedliche, den unterschiedlichen Strömen angepasste Kontaktkraft ausübbar ist, die an den drei annähernd gegenüberliegenden Kontaktpunkten kleiner ist als die Kontaktkraft, die über den Kontaktpunkt zwischen den Windungen der Feder und dem Strombahnteil wirkt, durch das die Kompression der Windungen der Feder erfolgt.

   Dabei ist die in dem einem Kontaktpunkt wirkende Kontaktkraft bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Stromteilung, bei der über den einem Kontaktpunkt der gleiche Strom fliesst wie über die drei annähernd gegenüberliegenden Kontaktpunkte zusammen, im wesentlichen gleich der Summe der in den drei annähernd gegenüberliegenden Kontaktpunkten wirkenden Kontaktkräfte. 



  Indem die Kontaktnut vorzugsweise in dem feststehenden Strombahnteil der beiden relativ zueinander bewegbaren Strombahnteile angeordnet ist, was nicht ausschliesst, dass eine Anordnung auch in dem beweglichen Strombahnteil angeordnet sein kann, 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 wird gleichzeitig erreicht, wenn das feststehende Strombahnteil beispielsweise der feststehende Schaltkontakt eines Vakuumschalters ist, dass ein wesentlicher Anteil der Wärme vom beweglichen Schaltkontakt des Vakuumschalters über die drei annähernd gegenüber liegenden Kontaktpunkte der Windungen der Feder an den feststehenden Schaltkontakt des Vakuumschalters abgeführt werden kann, was zur Entlastung des beweglichen Schaltkontaktes führt, so dass die vorzugsweise versilberten Berührungsstellen der Oberfläche der Windungen der Feder,

   der Kontaktnut und des beweglichen Schaltkontaktes durch die hohen Temperaturen keinen Schaden nehmen. 



  Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung erfolgt die Verformung der Windungen der Feder in der Kontaktnut derart, dass die annähernd gegenüberliegenden Kontaktpunkte der Windungen der Feder infolge ihrer durch Kompression zur Wickelachse der Feder eine geneigte Lage einnehmenden Achse versetzt zueinander angeordnet sind, wobei die Versetzung dem Mass der Neigung entspricht. Da hierdurch ein relativ grosser Abstand der Kontaktpunkte zueinander besteht, wirkt sich dieses beispielsweise vorteilhaft auf die Wärmeabführung aus. Bei dieser Anordnung der Kontaktpunkte ist der untere Bereich der Windungen der Feder zwischen den beiden unteren Kontaktpunkten annähernd stromlos. 



  Ausgehend davon, dass die Windungen der Feder bei ihrer Kompression durch die auf sie wirkende Kraft 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 eine geneigte Lage innerhalb der Kontaktnut einnehmen, kann ausgehend von der erfindungsgemässen Kontaktanordnung in weiterer Ausgestaltung jede erforderliche Kontaktkraft, die die jeweilige Stromübertragung erfordert, realisiert werden, indem die Grösse der Kraft der Kompression der Windungen der Feder durch den Durchmesser der Windungen und/oder durch die Drahtstärke der Windungen der Feder sowie durch die Materialeigenschaften und durch die Steigung der Windungen bestimmt wird. 



  Die durch die Erfindung beabsichtigten Wirkungen werden bei den vielfältigsten elektrischen Geräten und Anlagen der elektrischen Energietechnik erzielt. 



  So beispielsweise nicht nur bei elektrischen Hochspannungsschaltgeräten sondern auch bei Stromschienenverbindungen sowie bei Anschlüssen von Schaltanlagenkomponenten. In Abhängigkeit von der Grösse der zu übertragenden Betriebs- oder Kurzschlussströme können dabei auch mindestens zwei schraubenförmig gewendelte Federn mit der jeder Feder zugeordneten, erfindungsgemäss ausgebildeten Kontaktnut parallel angeordnet sein. 



  Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Kontaktanordnung besteht aber auch darin, dass ausgehend davon, dass sich bei grossen Strömen die Windungen der Feder abstossen, so dass es zu einer Bewegung der Fusspunkte der Windungen der Feder kommt, eine Selbstreinigung der Kontaktpunkte erfolgt, so dass die Kontaktanordnung keinen Wartungsaufwand erfordert. 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 



  Die durch die Erfindung beabsichtigten Wirkungen werden darüberhinaus durch folgende Vorteile erreicht : Die elliptische Formgebung der Windungen und der die Windungen bildende kreisrunde Draht besteht in einer definierten Ausbildung des Kontaktpunktes auf dem Kontaktteil der der Nut gegen übersteht, während in der Nut die Kontaktpunkte infolge der Grösseren Radien vergrössert werden, was sowohl für die Strom- als besonderes auch für die Warmeübertragung besondere Vorteile bringt. 



  Die erzwüngene Verformung der Feder gewährt eine Reduzierung der Steigung der Windungen und damit eine Erhöhung der Windungszahlen pro Spulenlänge, das hat zugleich eine radiale und axiale Kontaktkraftänderung zur Folge, die zu einer Reduzierung des Kontaktwiderstandes führt. 



  Weiterhin kann durch die Windungsgrösse, der Windungsteigung sowie die Drehmöglichkeiten der Windungen in der Nut einen grösseren Toleranzbereich gewähren. 



  Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. 



  In den zugehörigen Zeichnungen zeigen : 

 <Desc/Clms Page number 9> 

 Figur 1 den Schnitt einer Teilansicht einer Kontakt- anordnung eines Hochspannungsleistungs- schalters vor der Kontaktierung und Figur 2 den Schnitt der Kontaktanordnung nach Figur 1 nach der Kontaktierung. 



  Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Kontaktanordnung eines Hochspannungsleistungsschalters geht von zwei relativ zueinander bewegbaren Strombahnteilen 1, 2 aus, von denen das Strombahnteil
1 der bewegliche Schaltkontakt und das Strombahnteil 2 der feststehende Schaltkontakt eines Hochspannungsleistungsschalters ist. Zur Übertragung hoher Betriebs- und Kurzschlussströme ist zwischen den Strombahnteilen 1, 2, also den Schaltkontakten, eine Kontaktanordnung vorgesehen, die im wesentlichen aus einer im feststehenden Strombahnteil 1 angeordneten Kontaktnut 3 besteht, in der eine als Kontaktelement 4 dienende, schraubenförmig gewendelte, aus elektrisch gut leitendem und federndem Material bestehende Feder 5 angeordnet ist.

   Auf Grund der Ausbildung der Kontaktnut 3 besitzen die Windungen 6 der Feder 5, deren Grundform der eines Kreises entspricht, nach ihrem Einbringen in die Kontaktnut 3 eine elliptische Form und füllen die Kontaktnut 3 im wesentlichen aus. Dabei besitzt die Kontaktnut 3 in ihrem Eingangsbereich 7 eine Einengung 8, die sich in das Innere der Kontaktnut 3 konusförmig erweitert, so dass ein Herausspringen der Feder 5 aus der Kontaktnut 3 bei einem Ausschaltvorgang vermieden wird.

   Um nun im Verlaufe der Kontaktierung der beiden relativ zueinander bewegbaren Strombahnteile 1, 2 die 

 <Desc/Clms Page number 10> 

 Windungen 6 der Feder 5 in eine Lage zu bringen, in der sie durch die aus der Kontaktierung resultierenden Kompression weiter elliptisch verformt wird, schliessen sich an die konusförmige Erweiterung 9 der Kontaktnut 3 zwei parallel zueinander verlaufende Seitenwände 10, 11 an, von denen die Seitenwand 10 kürzer ist als die Seitenwand 11. An die Seitenwand 11 schliesst sich ein horizontal verlaufender Boden 12 an, der über einen geneigt nach oben verlaufenden Boden 13 mit der Seitenwand 10 in Verbindung steht. 



  Während aus Figur 1 die Lage der Windungen 6 der Feder 5 innerhalb der Kontaktnut 3 vor der Kontaktierung der Strombahnteile 1, 2, also vor dem Einschaltvorgang, ersichtlich ist, geht aus Figur 2 die weitere Verformung und Lage der Windungen 6 der Feder 5 innerhalb der Kontaktnut 3 nach der aus der Kontaktierung resultierenden Kompression hervor. 



  Dabei ist aus Figur 2 ersichtlich, dass die grössere Achse 14 der Windungen 6 zu ihrer Wickelachse 15 geneigt ist. Dieser Achse 14 ist gegenüber der kleineren Achse 16 der Windungen 6 eine grössere Federkonstante zugeordnet. Die Figur 2 zeigt aber auch, dass die Windungen 6 der Feder 5 über drei annähernd gegenüberliegende, versetzt zueinander angeordnete Kontaktpunkte 17, 18, 19 mit dem feststehenden Strombahnteil 2 und über den Kontaktpunkt 20 mit dem beweglichen Strombahnteil 1 galvanisch in Verbindung stehen, so dass über den Kontaktpunkt 20 der gleiche Strom fliesst wie über die Kontaktpunkte 17, 18, 19 zusammen.

   Um diese 

 <Desc/Clms Page number 11> 

 Stromteilung zu sichern, ist gemäss den Grundregeln des Kontaktwiderstandes die Kontaktkraft im Kontaktpunkt 20 grösser als die in den Kontaktpunkten 17, 18, 19, wobei auf die Grösse der Kontaktkräfte auch dadurch Einfluss genommen wird, dass sich die Windungen 6 der Feder 5 auf Grund der aus der Kontaktierung resultierenden Kompression umlegen, wobei die Grösse der Kraft zur Kompression vom Durchmesser der Windungen und deren Drahtstärke bestimmt wird. 

 <Desc/Clms Page number 12> 

 



  Bezugszeichenliste 
1, 2 relativ zueinander bewegbare Strombahnteile
3 Kontaktnut
4 Kontaktelement
5 aus elektrisch gut leitendem und federndem
Material bestehende Feder
6 Windungen
7 Eingangsbereich
8 Einengung
9 konusförmige Erweiterung
10, 11 Seitenwände
12 horizontal verlaufender Boden
13 geneigt nach oben verlaufender Boden
14 grössere Achse
15 Wickelachse
16 kleinere Achse
17, 18, 19, 20, Kontaktpunkte

Claims (10)

  1. Patentansprüche 1. Kontaktanordnung für Gleit- und Steckkontakte elektrischer Geräte und Anlagen insbesondere der elektrischen Energietechnik, sowie der Steuer- und Regelungstechnik, wobei das Kontaktelement (4) der Kontaktanordnung als schraubenförmig gewendelte, aus elektrisch gut leitendem und federndem Material bestehende Feder (5) ausgebildet ist, die von einer in einem von zwei die Gleit- bzw.
    Steckkontakte bildenden, relativ zueinander bewegbaren Strombahnteilen (1, 2) angeordneten Kontaktnut (3) aufgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktnut (3) eine Form besitzt, durch die im Verlaufe der Kontaktierung der beiden relativ zueinander bewegbaren Strombahnteile (1, 2) die Windungen (6) der Feder (5) in eine Lage bringbar sind, in der sie durch die aus der Kontaktierung resultierenden Kompression weiter elliptisch verformt ist und eine grössere und eine kleinere Federkonstante besitzt, von denen die grössere Federkonstante der grösseren, bei der Kompression der Feder (5) zu ihrer Wickelachse (15) eine geneigte Lage einnehmenden Achse (14) und die kleinere Federkonstante der kleineren Achse (16) einer jeden Windung (6) der Feder (5) zugeordnet ist.
  2. 2. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkungen (6) der Feder (5) vor ihrem Eindrücken in die Kontaktnut (3) <Desc/Clms Page number 14> die Grundform eines Kreises besitzen und nach dem Eindrücken in die Kontaktnut (3) eine elliptische Form einnehmen.
  3. 3. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Windungen (6) der Feder (5) vor ihrem Eindrücken in die Kontaktnut (3) eine elliptische Form besitzen.
  4. 4. Kontaktanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktnut (3) in ihrem Eingangsbereich (7) eine Einengung (8) besitzt, die sich in das Innere der Kontaktnut (3) konusförmig erweitert, und dass sich an diese konusförmige Erweiterung (9) zwei parallel zueinander verlaufende, die Kontaktnut (3) begrenzende Seitenwände (10, 11) anschliessen, von denen die bei der Kontaktierung der Strombahnteile (1, 2) in Bewegungsrichtung des beweglichen bzw.
    verschiebbaren Strombahnteiles (1) liegende zweite Seitenwand (10) kürzer ist als die gegenüberliegende erste Seitenwand (11), die an ihrem unteren Ende mit einem horizontal verlaufenden Boden (12) verbunden ist, der über einen geneigt nach oben verlaufenden, ebenfalls die Kontaktnut (3) begrenzenden Boden (13) mit dem unteren Ende der kürzeren, der beiden parallel zueinander verlaufenden Seitenwände (10, 11) in Verbindung steht.
  5. 5. Kontaktanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Verformung der <Desc/Clms Page number 15> Windungen (6) der Feder (5) innerhalb der Kontaktnut (3) die Windungen (6) über drei annähernd gegenüberliegende Kontaktpunkte (17, 18, 19) mit dem Strombahnteil (1, 2) galvanisch in Verbindung stehen, in dessen Kontaktnut (3) die Feder (5) angeordnet ist, wobei auf Grund der Kompression der Windungen (6) der Feder (5) durch diese eine unterschiedliche, den unterschiedlichen Strömen anpassbare Kontaktkraft ausübbar ist, die an den drei Kontaktpunkten (17, 18, 19) kleiner ist als die Kontaktkraft, die über den Kontaktpunkt (20) zwischen den Windungen (6) der Feder (5) und dem Strombahnteil (1, 2) wirkt, durch das die Kompression der Windungen (6) der Feder (5) erfolgt.
  6. 6. Kontaktanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die im Kontaktpunkt (20) wirkende Kontaktkraft bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Stromteilung, bei der über den Kontaktpunkt (20) der gleiche Strom fliesst wie über die Kontaktpunkte (17, 18, 19) zusammen, im wesentlichen gleich der Summe der in den Kontaktpunkten (17, 18, 19) wirkenden Kontaktkräfte ist.
  7. 7. Kontaktanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die annähernd gegenüberliegenden Kontaktpunkte (17, 18, 19) der Windungen (6) der Feder (5) infolge ihrer durch Kompression zur Wickelachse (15) der Feder (5) eine geneigte Lage einnehmenden Achse (14) <Desc/Clms Page number 16> versetzt zueinander angeordnet sind, derart, dass die Versetzung dem Mass der Neigung entspricht.
  8. 8. Kontaktanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse der Kraft der Kompression der Windungen (6) der Feder (5) durch den Durchmesser der Windungen (6) und/oder durch die Drahtstärke der Windungen (6) der Feder (5) sowie durch die Materialeigenschaften und durch die Steigung der Windungen (6) bestimmbar ist.
  9. 9. Kontaktanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die schraubenförmige gewendelten Federn (5), als geschlossene Spulen beliebiger Form ausgebildet sind und an ihren Enden vorzugsweise durch Verschweissen mechanisch verbunden sind.
  10. 10 Kontaktanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei schraubenförmig gewendelte Federn (5) mit der jeder Feder (5) zugeordneten Kontaktnut (3) parallel angeordnet sind.
BE2001/0830A 2001-12-21 2001-12-21 Kontaktanordnung fur gleit-und steckkontakte elektrischer gerate und anlagen, insbesondere der elektrischen energietechnick, sowie steuer-und regelungstechnik. BE1014553A3 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE2001/0830A BE1014553A3 (de) 2001-12-21 2001-12-21 Kontaktanordnung fur gleit-und steckkontakte elektrischer gerate und anlagen, insbesondere der elektrischen energietechnick, sowie steuer-und regelungstechnik.
PCT/IB2002/005814 WO2003077372A1 (en) 2001-12-21 2002-12-23 Electrical sliding contact arrangement
AU2002361464A AU2002361464A1 (en) 2001-12-21 2002-12-23 Electrical sliding contact arrangement

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE2001/0830A BE1014553A3 (de) 2001-12-21 2001-12-21 Kontaktanordnung fur gleit-und steckkontakte elektrischer gerate und anlagen, insbesondere der elektrischen energietechnick, sowie steuer-und regelungstechnik.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
BE1014553A3 true BE1014553A3 (de) 2003-12-02

Family

ID=27792685

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
BE2001/0830A BE1014553A3 (de) 2001-12-21 2001-12-21 Kontaktanordnung fur gleit-und steckkontakte elektrischer gerate und anlagen, insbesondere der elektrischen energietechnick, sowie steuer-und regelungstechnik.

Country Status (3)

Country Link
AU (1) AU2002361464A1 (de)
BE (1) BE1014553A3 (de)
WO (1) WO2003077372A1 (de)

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20050242910A1 (en) * 2004-04-29 2005-11-03 Balsells Peter J Contact assembly
JP4801416B2 (ja) 2004-11-04 2011-10-26 オーデェウ ステッキフェルビンドゥングスシステエメ ゲゼルシャフト ミット ベシュレンクテル ハフツング ウント コンパニー コマンデイトゲゼルシャフト 電気プラグ・コネクタのソケットおよびそのようなソケットを備えたプラグ・コネクタ
DE102004053332B3 (de) * 2004-11-04 2006-06-01 Odu-Steckverbindungssysteme Gmbh & Co. Kg Buchse eines elektrischen Steckverbinders
FR2990067B1 (fr) * 2012-04-25 2014-05-23 Alstom Technology Ltd Assemblage de deux conducteurs par l'intermediaire d'un ressort a enroulement toroidal
DE102013009131B4 (de) 2012-06-01 2023-12-28 Bal Seal Engineering, Llc Gerillte Verbinder mit Haltemechanismen
EP3914343A1 (de) * 2019-01-25 2021-12-01 Cardiac Pacemakers, Inc. Kontakt für ein implantierbares medizinprodukt

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9306608U1 (de) * 1993-05-03 1993-09-23 Interconnectron GmbH, 94469 Deggendorf Kontaktierungsvorrichtung fuer den metallgeflechtmantel geschirmter leitungen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9306608U1 (de) * 1993-05-03 1993-09-23 Interconnectron GmbH, 94469 Deggendorf Kontaktierungsvorrichtung fuer den metallgeflechtmantel geschirmter leitungen

Also Published As

Publication number Publication date
AU2002361464A1 (en) 2003-09-22
WO2003077372A1 (en) 2003-09-18

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69407896T2 (de) Buchsen-Kontakt für Hochspannungstrennschalter
EP1476887B1 (de) Vakuumschaltroeghre mit einem schaltkontaktstueck
EP2780920B1 (de) Hochstromschalter
EP2188823B1 (de) Isolierende schaltstange
EP1502272A1 (de) Elektrisches schaltgerät mit einer kühleinrichtung
DE102009032103A1 (de) Leistungsteil für einen Motor eines Flurförderzeugs
EP0161349A2 (de) Vakuumschalter
BE1014553A3 (de) Kontaktanordnung fur gleit-und steckkontakte elektrischer gerate und anlagen, insbesondere der elektrischen energietechnick, sowie steuer-und regelungstechnik.
EP0435408B1 (de) Federnder Druckkontakt
WO2007110178A2 (de) Steckverbinder mit einem durch crimpen befestigten leiter
DE60101996T2 (de) Vakuumschaltrohr
EP1845540B1 (de) Dreistellungsschalter insbesondere für eine Mittel- oder Hochspannungsschaltanlage
DE102013222084B3 (de) Anordnung mit einem elektrischen Kontakt und einem beweglich angeordneten Stift
EP0573690A1 (de) Druckkontakt
EP3743933B1 (de) Schaltelement für stufenschalter und stufenschalter
DE4444554C2 (de) Gekapselte elektrische Hochspannungsleitung
EP0325139A2 (de) In einer Isolierstoffwand sitzende Kontaktanordnung für Stufenwähler von Stufentransformatoren
DE69728709T2 (de) Vakuum-lastschalter oder-leistungsschalter
EP0734580B1 (de) Hochspannungs-leistungsschalter mit einer feldelektrode
DE2601429C3 (de) Koaxialkabel-Anschlußklemme
DE19647721A1 (de) Schließkantensicherheitsleiste
DE19711193C2 (de) Vakuumschaltkammer
DE102012204371A1 (de) Kontaktanordnung und elektrisches Schaltgerät
DE3224743C2 (de)
DE2745984C2 (de) Drehschalter

Legal Events

Date Code Title Description
RE Patent lapsed

Effective date: 20031231