BE1018214A3 - Verfahren für den mehrpunktbetrieb eines kontrollsystems. - Google Patents

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BE1018214A3 BE2008/0389A BE200800389A BE1018214A3 BE 1018214 A3 BE1018214 A3 BE 1018214A3 BE 2008/0389 A BE2008/0389 A BE 2008/0389A BE 200800389 A BE200800389 A BE 200800389A BE 1018214 A3 BE1018214 A3 BE 1018214A3
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Chang Hsien-Jen
Hung Chi-Chang
Wei Yung-Sheng
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Abstract

Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren für desn Betrieb eines Mehrpunktkontrollsystems bereit. Es nutzt Startpakete, die alle kontrollierten Einheiten durchlaufen, welche modifiziert und zum nächsten Abschnitt übertragen werden können, um eine Adressierung für alle im System zu erreichen. Das Verfahren umfasst: Bereitstellen des Mehrpunktkontrollsystems, wobei das Mehrpunktkontrollsystems eine Vielzahl in Reihe geschalteter kontrollierter Einheiten umfasst, wobei jede der kontrollierter Einheiten eine Ausführungseinheit und eine Auslegungseinheit aufweist, wobei jede der Auslegungseinheiten eine Datenverarbeitungseinheit und eine Speichereinheit aufweist; Ubertragen eines Informationsflusses durch einen Kontroller, wobei der Informationsfluss ein erstes Startpaket und eine Vielzahl erster Datenpakete umfasst, wobei das erste Startpaket und eine führende Nachricht, eine erste Adresse und eine erste Längennachricht umfasst; Andem der ersten Adresse durch jede der Datenverarbeitungseinheiten, die in jeder der Auslegungseinheiten enthalten sind, und zwar entsprechend der ersten führenden Nachricht, ...

Description

VERFAHREN FÜR DEN MEHRPUNKTBETRIEB EINES KONTROLLSYSTEMS
Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft allgemein ein Verfahren für den Mehrpunktbetrieb eines Kontrollsystems. Die Erfindung betrifft insbesondere ein Verfahren für den Mehrpunktbetrieb eines Kontrollsystems mit einem seriellen Datenstrom, der insbesondere zur Kontrolle (Steuerung und/oder Regelung) eines Beleuchtungssystems dient, beispielsweise ein LED-Beleuchtungssystem.
Beschreibung des Standes der Technik
[0002] Gegenwärtig gibt es drei Verfahrensarten für den Betrieb eine Beleuchtungseinrichtung zu betreiben. Eine besteht in der Verwendung einer Kontrollbox für alle Beleuchtungsvorrichtungen, welche durch mehrere Kabel verbunden sind. Diese Architektur ist einfach, aber ein Problem ist, dass eine große Menge an Kabeln benötigt wird, falls viele Beleuchtungsvorrichtungen angeordnet werden oder der Abstand zwischen den Beleuchtungsvorrichtungen und der Kontrollbox zu groß ist, was zu viel kostet. Die zweite ist eine übliche Adressierung in einer Bus-Architektur. Das System ist in mehrere Busse aufgeteilt, wobei jeder Bus mehrere Beleuchtungsvorrichtungen verbindet, wobei jede Beleuchtungsvorrichtung einen Kontrollschaltkreis und eine einmalige ID (Identifikation) umfasst, wobei das System arbeiten kann, sobald eine Stromquelle und ein Signal bereit gestellt werden. Eine übliche Architektur mit einer Bus-Adressierung beinhaltet jedoch mehrere Nachteile, wie zum Beispiel dass eine Menge an Beleuchtungsvorrichtungen verschiedene festgelegte IDs, zusätzliche Steuerungsschalter, EPROM-Kosten (EPROM erasable programmable read-only memory (änderbarer, programmierbarer Festwertspeicher)), zusätzliche Arbeitsschritte beim Einstellen, Erneuerung der IDs bei der Wartung, usw erfordert. Die dritte ist eine in Reihe geschaltete Kontrollarchitektur. Ein
Beleuchtungssystem umfasst eine Hauptkontrollvorrichtung, welche in mehrere in Reihe geschaltete Sub-Systeme unterteilt werden kann, wenn die zu kontrollierenden Stationen weit von der Hauptkontrollvorrichtung entfernt sind. Jedes Sub-System ist in Reihe mit jedem verbunden. Die Hauptkontrollvorrichtung wendet die Eigenschaften eines Schieberegisters zur Kontrolle von Daten an, wann und zu welcher Vorrichtung übertragen wird. Außerdem dient ein Registersignal dazu jede kontrollierte Beleuchtungsvorrichtung zu informieren Daten zu erfassen. Somit kann das ganze System hinsichtlich der Kabelverbindung, Einstellung und Wartung vereinfacht werden.
[0003] Bezogen auf Figur 1, ist eine Prinzipdarstellung eines herkömmlichen
Kontrollschaltkreises einer in Reihe geschalteten Beleuchtungsvorrichtung gegeben. Tatsächlich ist es die oben beschriebene dritte Architektur. In Figur 1 sind nur fünf Beleuchtungsvorrichtungen 101a - 101e und Leitungssignale 102 und 103 dargestellt, welche mindestens erforderlich sind und eine Datenleitung DAT, eine Taktleitung CLK, Kipp-Signal (latch Signal) LE, Ausgangsaktivierung OE („output enable“) zur Helligkeitsregelung, Stromquelle VDD und Masse GND umfassen. Jede der
Beleuchtungsvorrichtungen 101a - 101e sind miteinander durch das Verbindungssignal 103 gekoppelt.
[0004] Nachfolgend wird auf Figur 2 verwiesen, welche ein Blockschaltbild einer in Figur 1 dargestellten Beleuchtungsvorrichtung ist. Es gibt nur, allerdings nicht darauf beschränkt, vier Schaltkreise zur Erläuterung. Die Signalgruppe 210 ist das Eingangssignal und die Signalgruppe 211 ist das Ausgangssignal. Vier Kippschalter vom D-Typ („D type latches) 203a - 203d bilden ein S-R Schieberegister, welches einen Takt CLK1 empfängt, DATI sequentiell in den Kippschaltern 203a - 203d speichert und interne Daten zur nächsten Beleuchtungsvorrichtung durch eine weitere Datenleitung DATAO weitergibt.
[0005] Nach der Datenschiebung beaufschlagt das Kipp-Signal LEI vier Kippschalter vom D-Typ 203a - 203d, um Daten an eine weitere Gruppe von Kippschaltern des D-Typs 202a - 202d auszugeben, wodurch dann der LED-
Treiberschaltkreis 201 die außerhalb angeordneten LEDs 213a - 213c antreibt. Der Puffer 206 ist ein Ausgangspuffer zum Zwischenspeichern der Datensignale. Außerdem kann der Ausgangspuffer in einigen Systemen zur Übertragung von OEI, LEI und CLK1 ausgestaltet sein, welcher den Abstand zwischen jeder in Reihe geschalteten Vorrichtung durch eine Verstärkung des Datensignals und des Taktsignals verlängert. Allerdings ist das Daten-Kipp-Signal („data latch Signal“) wegen der Datenverschiebung erforderlich. Deshalb sind drei Signalleitungen zwischen einer Station und einer anderen erforderlich. Es kostet mehr und die Zuverlässigkeit ist geringer, falls es viele Stationen und große Abstände zwischen diesen Stationen gibt. Um diese Architektur zu verbessern wird ein Verfahren, genannt Taktfehlerkennung („clock fail detect“), zum Antreiben eines in Reihe geschalteten Beleuchtungsvorrichtungssystems verwendet. Diese Systemart erfordert ein künstliches Anhalten des Taktsignals und schränkt die Einsetzmöglichkeit der Frequenz des Taktsignals ein. Zusätzlich erfordert es eine neue Übertragung von allen Daten, selbst wenn nur eine Station aktualisiert werden muss.
[0006] Die zweite Architektur ist ein System, das DMX-512 oder 12C genannt wird. Jede der Stationen benötigt eine voreingestellte Adresse, welche zum Beispiel durch externe DIP (dual in-line package (DIL Packung)) - Schalter oder durch einen programmierbaren nicht-flüchtigen Speicher festgelegt wird. Jedoch ist das Festlegen unkomfortabel und verursacht auch hohe Kosten, wenn ein Teil des Systems gewartet wird. Eine externe Adressiermethode und ein Adressierkoordinierungsmechanismus wird bereitgestellt, jedoch steigen die Kosten und die Komplexität in der Gestaltung weiterhin.
[0007] Es ist verständlich, dass ein Verfahren für den Betrieb eines Mehrpunktsystems vom Markt gefordert wird. Vom Verfahren wird erwartet, dass die Kosten niedrig sind, wenige Kontrollsignale erforderlich sind und eine selektive Adressierung für direkten Zugriff aufweist.
KURZFASSUNG DER ERFINDUNG
[0008] Um die Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden, stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Betrieb eines
Mehrpunktkontrollsystems bereit, welches eine einfache Einstellung, niedrige Kosten und einfache Wartung ermöglicht.
[0009] Um diese oben genannten Aspekte zu erreichen, stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Betrieb eines Mehrpunktkontrollsystems bereit, welches umfasst: Bereitstellung eines Mehrpunktkontrollsystems, bei welchem das Mehrpunktkontrollsystem eine Vielzahl von kontrollierten Einheiten beinhaltet, die seriell verbunden sind, wobei jede der kontrollierten Einheiten eine Ausführungseinheit und eine Auslegungseinheit aufweist, und wobei jede der Auslegungseinheiten eine Datenverarbeitungseinheit und eine Speichereinheit aufweist; Übertragung eines Informationsflusses durch einen Kontroller, wobei der Informationsfluss ein erstes Startpaket und eine Vielzahl von ersten Datenpaketen beinhaltet, und wobei das erste Datenpaket eine erste führende Nachricht, eine erste Adresse und eine erste Längennachricht beinhaltet; Modifizieren der ersten Adresse durch jede der Datenverarbeitungseinheiten, die in jeder der Auslegungseinheiten enthalten ist, und zwar gemäß der ersten führenden Nachricht sowie Übertragung zu dem nächsten Abschnitt; Abholen des ersten Datenpakets entsprechend der ersten Adresse durch jede der Auslegungseinheiten gemäß der ersten Adresse bzw. der ersten Längennachricht; und Aktivieren jeder der Ausführungseinheiten, die in jeder der Auslegungseinheiten enthalten sind, und zwar gemäß dem Inhalt von jedem der ersten Datenpakete.
[0010] Die vorliegende Erfindung stellt ebenfalls ein Verfahren zum Betrieb eines Mehrpunktkontrollsystems bereit, welches umfasst: (1) Bereitstellen des Mehrpunktkontrollsystems, bei welchem das Mehrpunktkontrollsystem eine Vielzahl von kontrollierten Einheiten beinhaltet, die seriell verbunden sind, wobei jede der kontrollierten Einheiten eine Ausführungseinheit und eine Auslegungseinheit aufweist und wobei jede der Auslegungseinheiten eine Datenverarbeitungseinheit und eine Speichereinheit aufweist; (2) Übertragen eines Informationsflusses durch einen Kontroller, wobei der Informationsfluss ein erstes Startpaket beinhaltet und wobei das erste Startpaket eine erste führende Nachricht und eine erste Adresse beinhaltet; (3) Modifizieren der ersten Adresse durch jede der
Datenverarbeitungseinheiten, die in jeder der Auslegungseinheiten enthalten sind, und zwar gemäß der ersten führenden Nachricht und Übertragung auf den nächsten Abschnitt; (4) Abholen der Adressen von den kontrollierten Einheiten durch jede der Auslegungseinheiten, und zwar gemäß jeder der ersten Adressen und Speichern der Adresse in den Speichereinheiten; (5) Übertragen eines zweiten Informationsflusses zu den Auslegungseinheiten, wobei der zweite Informationsfluss ein zweites Startpaket und mindestens ein zweites Datenpaket beinhaltet, wobei das zweite Startpaket eine zweite führende Nachricht und eine zweite Adresse aufweist; und (6) Abholen des Inhalts des zweiten Datenpakets, um jede der Ausführungseinheiten gemäß den Adressen, die in der Speichereinheit und in jeder der zweiten Adressen gespeichert sind, zu aktivieren, und Rückkehr zum Schritt (5).
[0011] Dadurch kann das System die schnelle Mehrpunktadressierung unterstützen, benötigt keine zusätzliche Adressierausstattung (Hardware), hat weniger Signalleitungen und weist die Funktion einer Direktzugriffsadressierung auf. Darüber hinaus überträgt es nicht alle Daten, sondern überträgt nur Daten und Adressen für die entsprechend aktualisierte Station (Punkt), um den Status der kontrollierten Einheit zu ändern.
[0012] Eine detaillierte Beschreibung wird in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen gegeben. KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Die Erfindung kann besser durch das Lesen der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und den Beispielen, die sich auf die beiliegenden Zeichnungen beziehen, verstanden werden, wobei:
[0013] Fig. 1 eine Prinzipdarstellung eines herkömmlichen
Kontrollschaltkreises einer in Reihe angeschlossenen Beleuchtungsvorrichtung ist;
[0014] Fig. 2 ein Blockschaltbild einer in Fig. 1 dargestellten Beleuchtungsvorrichtung ist;
[0015] Fig. 3 ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung eines Verfahrens für den Betrieb einer Mehrpunktkontrolleinrichtung entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
[0016] Fig. 4 eine Prinzipdarstellung einer Mehrpunktkontrolleinrichtung entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
[0017] Fig. 5 eine Prinzipdarstellung eines ersten Informationsdatenflusses entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
[0018] Fig. 6 eine Prinzipdarstellung einer zweiten Informationsdatenflusses entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist; und
[0019] Fig. 7 ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung eines Verfahrens zum Betrieb einer Mehrpunktkontrolleinrichtung entsprechend einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0020] Verschiedene beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung werden mit Bezug zu den Figuren 3 bis 7 beschrieben, welche sich grundsätzlich auf Verfahren für den Betrieb einer Mehrpunktkontrolleinrichtung beziehen. Es ist verständlich, dass die folgende Offenbarung' mehrere verschiedene Ausführungsformen als Beispiel für die Verwirklichung verschiedener Merkmale der Erfindung bereitstellt. Besondere Beispiele der Komponenten und Anordnungen werden im Folgenden zur Vereinfachung der vorliegenden Offenbarung beschrieben. Diese sind natürlich nur Beispiele und sind nicht zur Einschränkung bestimmt. Darüber hinaus können sich die Bezugszahlen und/oder Bezugszeichen in den verschiedenen Beispielen der vorliegenden Veröffentlichung wiederholen. Diese Wiederholung ist zur Vereinfachung und Übersichtlichkeit und schreibt an sich nicht eine Verbindung zwischen den verschiedenen beschriebenen Ausführungsformen und/oder Ausgestaltungen vor.
[0021] Nachfolgend wird auf Figur 3 verwiesen, welche ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung eines Verfahrens zum Betrieb einer Mehrpunktkontrolleinrichtung entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. Das Verfahren umfasst folgende Schritte:
[0022] (1) Bereitstellen der Mehrpunktkontrolleinrichtung, wobei die Mehrpunktkontrolleinrichtung eine Vielzahl von kontrollierten Einheiten (zum Beispiel einen LED-Treiber und eine LED), die in Reihe geschalten sind, wobei jede der kontrollierten Einheiten eine Ausführungseinheit („execution unit“, zum Beispiel eine LED) und eine Auslegungseinheit („interpretive unit“) aufweist, wobei jede Auslegungseinheit eine Datenverarbeitungseinheit und eine Speichereinheit aufweist, wobei der Informationsfluss aus einem Takt-Signal und einem Datensignal odereinem Paar von Signalen gebildet ist, welche zu dem Taktsignal und dem Datensignal dekodiert werden können.
[0023] (2) Übertragen eines Informationsflusses durch einen Kontroller („Controller“, zum Beispiel ein Kontroll-IC), wobei der Informationsfluss ein erstes Startpaket und eine Vielzahl erster Datenpakete umfasst, wobei das erste Startpaket eine erste führende Nachricht („first leading message“), eine erste Adresse und eine erste Längennachricht („first length message“) umfasst, wobei der Informationsfluss aus einem Taktsignal und einem Datensignal oder einem Paar von Signalen gebildet ist, welche zu dem Taktsignal und dem Datensignal dekodiert werden können.
[0024] (3) Modifizieren der ersten Adresse durch jede der Datenverarbeitungseinheiten, welche in jeder der Auslegungseinheiten enthalten ist, und zwar entsprechend der ersten führenden Nachricht und Übermitteln zum nächsten Abschnitt, wobei jedoch andere Informationen nicht verändert werden.
[0025] (4) Abfragen des ersten Datenpakets, das mit der ersten Adresse übereinstimmt, durch die jede der Auslegungseinheiten entsprechend der ersten Adresse bzw. der ersten Längennachricht. Da jede der kontrollierten Einheiten in Reihe geschalten ist, kommt das erste Datenpaket, das mit jeder kontrollierten Einheit korrespondiert, in einem unterschiedlichen Zeitfenster an. Zur Synchronisation kann der Kontroller selektiv das erste Datenpaket übertragen, das eine lange Übertragungsverzögerung aufweist, bevor das erste Datenpaket, das eine kurze Übertragungsverzögerung aufweist, übertragen wird.
[0026] (5) Aktivieren jeder der Ausführungseinheiten, die in jeder der Auslegungseinheiten, entsprechend dem Inhalt von jedem der ersten Datenpakete. Jede der kontrollierten Einheiten berechnet selektiv die Ankunftszeit des ersten Datenpakets auf der Grundlage der ersten Adresse, der ersten Längennachricht und der Übertragungsverzögerung zwischen den Abschnitten, um einen synchronen Ablauf zu erreichen.
[0027] (6) Ende der Prozedur.
[0028] Bezogen auf die Figur 4 ist ein schematisches Diagramm eines Mehrpunktkontrollsystems entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gegeben. Figur 5 ist ein schematisches Diagramm eines ersten Dateninformationsflusses entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Im Folgenden wird gleichzeitig auf Fig. 3 bis Fig. 5 Bezug genommen. In Figur 4 wird eine Mehrpunktkontrollsystem 100 bereitgestellt. Das Mehrpunktkontrollsystem 100 umfasst eine Vielzahl von kontrollierten Einheiten 1001 - 100n (zum Beispiel, beinhaltet die kontrollierte Einheit einen LED-Treiber und eine LED). Jede der kontrollierten Einheiten 1001 - 100n umfasst eine Ausführungseinheit 1101 - 110n (zum Beispiel eine LED) und eine Auslegungseinheit 1201 - 120n, wobei jede der Auslegungseinheiten 1201 - 120n eine Datenverarbeitungseinheit 1301 -130n und eine Speichereinheit 1401 - 140n umfasst. Ein Kontroller 160 (zum Beispiel ein Kontroll-IC) überträgt, wie in Figur 5 dargestellt, einen Datenfluss. Der Datenfluss umfasst ein erstes Startpaket 1510 und eine Vielzahl erster Datenpakete 1511 - 151n, wobei das Paket 1511 dem letzten Abschnitt der kontrollierten Einheiten zugeordnet ist. Das Paket 1511 folgt dem ersten Startpaket. Das letzte übertragene Paket 151n gehört zu der kontrollierten Einheit, die direkt mit dem Kontroller 150 verbunden ist. Die ersten Pakete 1511 - 151n beinhalten erste Rotlicht-Information 1511r - 151nr, erste Grünlicht- 1511g - 151 ng und erste Blaulicht- Information 1511b - 151nb. Das erste Startpaket 1510 umfasst eine erste führende Nachricht 15101, eine erste Adresse 15102 und eine erste Längeninformation 15103, wobei der Informationsfluss 170 ein Taktsignal 172 und ein Datensignal 171 aufweist oder der Informationsfluss 170 weist Signale auf, welche zu einem Taktsignal 172 und einem Datensignal 171 dekodiert werden können. Jede der Auslegungseinheiten 1201 - 120n veranlasst die Datenverarbeitungseinheit 1301 - 130n zur Modifikation der ersten Adresse 15102 und zur Übertragung zum nächsten Abschnitt. Jede der Auslegungseinheiten holt entsprechend der ersten Adresse 15102 ein erstes Datenpaket 1511 - 151 n ab, das mit einer ersten Adresse und der ersten Längeninformation 15103 korrespondiert, und speichert das erste Datenpaket 1511 - 151n in den Speichereinheiten 1401 - 140n. Es sei angemerkt, dass die Berechnung jeder der Datenverarbeitungseinheiten 1301 - 130n verschieden ist, da sich die Auslegungseinheit 1201 - 120n auf die erste führende Nachricht 15101 bezieht. Dies bedeutet, dass jede der kontrollierten Einheiten 1001 - 100n verschiedene Adressen aufweist. Jede der Auslegungseinheiten 1201 - 120n treibt jede der Ausführungseinheiten 1101 - 110n entsprechend dem Inhalt von jedem der ersten Datenpakete 1511 - 151n. Diese Erfindung wird auf diese Art und Weise bereitgestellt, um einen ersten Datenfluss 151 zu einem Mehrpunktkontrollsystem 100 zu übertragen, welche die kontrollierten Einheiten 1001 - 100n binnen kurzem adressieren und treiben und die Komplexität der Adressierung der kontrollierten Einheiten 1001 - 100n verringern kann. Außerdem kann jede der kontrollierten Einheiten 1001 -100n synchron arbeiten. Selbst wenn der Datenfluss noch nicht wie oben angeordnet ist, kann jede der kontrollierten Einheiten die Ankunftszeit des ersten Datenpakets selektiv auf der Grundlage der ersten Adresse 15102, der ersten Längennachricht 15103 und der Übertragungsverzögerung zwischen den Abschnitten, berechnen, um einen synchronen Ablauf zu erreichen.
[0029] Nachfolgend wird auf Figur 6 verwiesen, welche eine Prinzipdarstellung eines zweiten Dateninformationsflusses entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt, ebenfalls Bezug nehmend auf Figur 3 und Figur 4. In dieser Ausführungsform ist eine Vielzahl von kontrollierten Einheiten 1001 - 100n durch die erste führende Nachricht 15101 und die ersten Adresse 15102 adressiert. Falls zum Beispiel ein Benutzer den Status von einer der kontrollierten Einheiten (beispielsweise die Einheit 1003) ändern möchte, übermittelt der Kontroller 150 nur einen zweiten Datenfluss 161 zu den Auslegungseinheiten 1201 - 120n, wobei der zweite Datenfluss 161 ein zweites Startpaket 1610 und mindestens ein zweites Datenpaket 1613 umfasst. Das zweite Datenpaket 1613 umfasst eine zweite Rotlichtinformation 1613r, zweite Grünlicht- 1613g und zweite
Blaulichtinformation 1613b. Das zweite Startpaket 1610 umfasst eine zweite führende Nachricht 16101, eine zweite Adresse 16102 und eine Nummerveränderungsinformation 16103. Jede der Auslegungseinheiten 1201 - 120n empfängt die zweite führende Nachricht 16101, veranlasst die Datenverarbeitungseinheit 1301 - 130n zur Modifikation der zweiten Adresse 16102 und Übertragung zum nächsten Abschnitt. Jede der
Auslegungseinheiten 1201 - 120n holt das zweite Datenpaket 1613 ab, um jede der Ausführungseinheiten 1101 - 110n entsprechend der in der Speichereinheit 1401 - 140n gespeicherten Adresse und der zweiten Adresse 16102 zu aktivieren. Dabei ist es nicht nötig, das gesamte Datenpaket zur Kontrolle einer der kontrollierten Einheiten zu übertragen, es wird lediglich eine Wiederholung der oben beschriebenen Schritte benötigt.
[0030] Mit Verweis auf Figur 7 ist ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung eines Verfahrens für den Betrieb eines Mehrpunktkontrollsystems entsprechend einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gegeben. Dieses Verfahren umfasst die folgenden Schritte:
[0031] (11) Bereitstellen des Mehrpunktkontrollsystems, wobei das Mehrpunktkontrollsystem eine Vielzahl kontrollierter Einheiten (zum Beispiel einen LED-Treiber und eine LED), die in Reihe geschaltet sind, umfasst, wobei jede der kontrollierten Einheiten eine Ausführungseinheit und eine Auslegungseinheit aufweist, und wobei jede der Auslegungseinheiten eine Datenverarbeitungseinheit und eine Speichereinheit umfasst.
[0032] (12) Übertragen eines Informationsflusses durch einen Kontroller, wobei der Informationsfluss ein erstes Startpaket umfasst, wobei das erste Startpaket eine erste führende Nachricht und eine erste Adresse umfasst, wobei der Informationsfluss aus einem Taktsignal und einem Datensignal gebildet ist oder der Informationsfluss ist aus einem Signal gebildet, das zu dem Taktsignal und dem Datensignal dekodiert werden kann.
[0033] (13) Modifizieren der ersten Adresse durch jede der Datenverarbeitungseinheiten, die in jeder der Auslegungseinheiten enthalten sind, und zwar gemäß der ersten führenden Nachricht angeordnet sind, und Übertragung zum nächsten Abschnitt, wobei jedoch andere Information nicht verändert wird.
[0034] (14) Abfragen der Adressen der kontrollierten Einheiten durch jede der Auslegungseinheiten entsprechend jeder der ersten Adressen und Speichern der Adresse in den Speichereinheiten.
[0035] (15) Übertragen eines zweiten Informationsflusses zu den Auslegungseinheiten, wobei der zweite Informationsfluss ein zweites Startpaket und mindestens ein zweites Datenpaket umfasst, wobei das zweite Startpaket eine zweite führende Nachricht, eine zweite Adresse und eine Information der Nummerveränderung aufweist.
[0036] (16) Abfragen des Inhalts des zweiten Datenpakets, um jede der Ausführungseinheiten, entsprechend den in der Speichereinheit gespeicherten Adressen und jeder der zweiten Adressen, zu aktivieren und Rückkehr zum Schritt (15).
O
[0037] Verfahren und Systeme der vorliegenden Offenbarung oder bestimmter Punkte oder Bereiche von deren Ausführungsformen können die Gestalt eines Programmcodes (beispielsweise Anweisungen) annehmen, welcher auf Speichermedien, wie zum Beispiel Disketten, CD-ROMs,
Festplatten, Firmware oder auf einen anderen maschinenlesbaren Speichermedium enthalten ist, wobei, wenn der Programmcode in eine Maschine eingespielt und von einer Maschine ausgeführt wird, beispielsweise einem Computer, die Maschine zu einer Vorrichtung zur Ausführung von Ausführungsformen der Offenbarung wird. Die Verfahren und Vorrichtung der vorliegenden Erfindung können auch in Form von Programmcode, der über ein Transmissionsmedium, wie elektrische Verdrahtung oder Verkabelung, durch Faseroptik oder über andere Formen der Übertragung, übertragen wird, verwirklicht sein, wobei, wenn das Programm erhalten und in eine Maschine eingespielt und von einer Maschine ausgeführt wird, beispielsweise einem Computer, die Maschine zu einer Vorrichtung zur Ausführung von Ausführungsformen der Offenbarung wird. Wenn es auf einem Universalprozessor implementiert wird, stellt der Programmcode verknüpft mit dem Prozessor eine universelle Vorrichtung bereit, die analog zu bestimmten logischen Schaltungen arbeitet.
[0038] Obwohl die Erfindung beispielhaft und in Form bevorzugter Ausführungsformen beschrieben wurde, ist es selbstverständlich, dass die Erfindung nicht auf die offenbarten Ausführungsformen beschränkt ist. Im Gegenteil ist es beabsichtigt, verschiedene Modifikationen und ähnliche Anordnungen mit abzudecken (wie sie für einen Fachmann offensichtlich sein würden). Deshalb soll der Schutzbereich der beiliegenden Ansprüche mit der breitesten Auslegung übereinstimmen, um alle solche Modifikationen und ähnliche Anordnungen zu umfassen.

Claims (10)

1. Verfahren zum Betrieb eines Mehrpunktkontrollsystems, umfassend: Bereitstellen des Mehrpunktkontrollsystems, wobei das Mehrpunktkontrollsystem eine Vielzahl in Reihe geschalteter, kontrollierter Einheiten umfasst, wobei jedes der kontrollierten Einheiten eine Ausführungseinheit und eine Auslegungseinheit aufweist, wobei jede der Auslegungseinheiten eine Datenverarbeitungseinheit und eine Speichereinheit aufweist; Übertragen eines Informationsflusses durch einen Kontroller wobei der Informationsfluss ein erstes Startpaket und eine Vielzahl von ersten Datenpaketen umfasst, wobei das erste Startpaket eine erste führende Nachricht, eine erste Adresse und eine erste Längennachrichten umfasst; Modifizieren der ersten Adresse durch jede der Datenverarbeitungseinrichtungen, die in jeder der Auslegungseinheiten enthalten ist, und zwar entsprechend der ersten führenden Nachricht, und Übertragung zum nächsten Abschnitt; Abfragen des ersten Datenpakets, das mit der ersten Adresse korrespondiert, durch jede der Auslegungseinheiten entsprechend der ersten Adresse und der ersten Längennachricht; und Aktivieren jeder der Ausführungseinheiten, die in jeder der Auslegungseinheiten enthalten sind, und zwar entsprechend des Inhalts von jedem der ersten Datenpakete.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die kontrollierte Einheit eine Beleuchtungsvorrichtung ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die kontrollierte Einheit einen LED-Treiber und eine LED umfasst.
4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Informationsfluss aus einem Taktsignal und einem Datensignal gebildet ist.
5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei der Informationsfluss aus Signalen gebildet ist, die zu dem Taktsignal und dem Datensignal dekodiert werden können.
6. Verfahren zum Betrieb eines Mehrpunktkontrollsystems umfassend: (1) Bereitstellen des Mehrpunktkontrollsystems, wobei das Mehrpunktkontrollsystem eine Vielzahl in Reihe geschalteter kontrollierter Einheiten umfasst, wobei jede der kontrollierten Einheiten eine Ausführungseinheit und eine Auslegungseinheit aufweist, wobei jede Auslegungseinheit eine Datenverarbeitungseinheit und eine Speichereinheit aufweist; (2) Übertragen eines Informationsflusses durch einen Kontroller, wobei der Informationsfluss ein erstes Startpaket umfasst, wobei das erste Startpaket eine erste führende Nachricht und eine erste Adresse umfasst; (3) Modifizieren der ersten Adresse durch jede der Datenverarbeitungseinheiten, die in jeder der Auslegungseinheiten enthalten sind, und zwar entsprechend der ersten führenden Nachricht und Übertragung zum nächsten Abschnitt; (4) Abfragen der Adressen der kontrollierten Einheiten durch jede der Auslegungseinheiten entsprechend jeder der ersten Adressen und speichern der Adresse in den Speichereinheiten; (5) Übertragen eines zweiten Informationsflusses zu den Auslegungseinheiten, wobei der zweite Informationsfluss ein zweites Startpaket und mindestens ein zweites Datenpaket umfasst, wobei das zweite Startpaket eine zweite führende Nachricht und eine zweite Adresse aufweist; und (6) Abfragen des Inhalts des zweiten Datenpakets, um jede der Ausführungseinheiten entsprechend der in der Speichereinheit gespeicherten Adressen und jeder der zweiten Adressen zu aktivieren und Rückkehr zum Schritt (5).
7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei die kontrollierte Einheit eine Beleuchtungsvorrichtung ist.
8. Verfahren nach Anspruch 6, wobei die kontrollierte Einheit einen LED-Treiber und eine LED umfasst.
9. Verfahren nach Anspruch 6, wobei der Informationsfluss ein Taktsignal und ein Datensignal aufweist.
10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei der Informationsfluss Signale aufweist, welche zu dem Taktsignal und dem Datensignal dekodiert werden können.
BE2008/0389A 2008-01-02 2008-07-14 Verfahren für den mehrpunktbetrieb eines kontrollsystems. BE1018214A3 (de)

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TW97100021A TW200931214A (en) 2008-01-02 2008-01-02 A method for operating far-end multiple-point control system
TW97100021 2008-01-02

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Publication Number Publication Date
BE1018214A3 true BE1018214A3 (de) 2010-07-06

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BE2008/0389A BE1018214A3 (de) 2008-01-02 2008-07-14 Verfahren für den mehrpunktbetrieb eines kontrollsystems.

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KR (1) KR100962066B1 (de)
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IT (1) IT1397419B1 (de)
TW (1) TW200931214A (de)

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