BE1026187B1 - Auswurfanordnung zur Anbringung am Ende einer Austrageinrichtung - Google Patents
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Abstract
Es wird eine Auswurfanordnung (54) zur Anbringung am Ende einer Austrageinrichtung (26) für Material beschrieben, deren Abgaberichtung durch ein das Material ablenkendes, durch einen Aktor (58, 58‘) in seiner Position verstellbares Leitelement (56) der Auswurfanordnung (54) veränderbar ist, Der Aktor (58, 58‘) ist mit einem Verstellelement (60) aus in sich flexiblem Material gekoppelt, das durch den Aktor (58, 58') entlang seiner Länge verformbar ist und derart mit dem Leitelement (56) gekoppelt ist, dass sich die Form des Leitelements (56) über dessen Länge an die Form des Verstellelements (60) anpasst.
Description
Auswurfanordnung zur Anbringung am Ende einer Austrageinrichtung
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Auswurfanordnung zur Anbringung am Ende einer Austrageinrichtung für Material, deren Abgaberichtung durch ein das Material ablenkendes, durch einen Aktor in seiner Position verstellbares Leitelement der Auswurfanordnung veränderbar ist, sowie eine damit ausgestattete Landmaschine, z.B. Feldhäcksler.
Stand der Technik
Feldhäcksler sind Erntemaschinen, die Erntegut vom Boden aufnehmen, es häckseln und mittels eines Nachbeschleunigers durch eine Austrageinrichtung zu fördern, von der es auf eine Ablagefläche eines nebenher fahrenden oder vom Feldhäcksler gezogenen Transportfahrzeugs abgegeben wird. Um das Transportfahrzeug kontrolliert befüllen zu können, ist die Auswurfrichtung durch ein Drehen der Austrageinrichtung um eine vertikale Achse veränderbar. Die Höhe des auslassseitigen Endes der Austrageinrichtung ist bei einigen Ausführungsformen ebenfalls verstellbar, indem die Austrageinrichtung um eine horizontale Achse verschwenkbar ist. Außerdem ist am auslassseitigen Ende der Austrageinrichtung eine verstellbare Auswurfklappe zur Vorgabe der Auswurfrichtung vorgesehen.
Ähnliche Austrageinrichtungen, in denen beliebiges Material durch einen Förderer transportiert wird und an deren Ende die Abgaberichtung durch eine Auswurfklappe vorgegeben wird, die das Material mehr oder weniger weit in eine durch die Ebene der Auswurfklappe bestimmte Richtung ablenkt, finden sich beispielsweise auch bei Schneefräsen, Futterverteilern und Mähdreschern (s. US 5 167 581 A).
BE2019/0004
Bisherige Auswurfklappen umfassen üblicherweise zwei (DE 33 16 325 Al, EP 1 344 446 Al) oder drei (WO 2012/022564 Al) hintereinander angeordnete, in sich starre, flächige Elemente, die durch eine Mechanik derart verstellt werden, dass sie zumindest näherungsweise auf einem Kreisbogen liegen. Dennoch verbleiben zwischen den in sich flachen und unflexiblen Elementen mehr oder weniger große Winkel, insbesondere bei kleinen Radien des Kreisbogens, die den Erntegutfluss behindern.
Die EP 3 153 001 Al beschreibt einen Mähdrescher mit einer zwischen einem Strohhäcksler und einem Breitverteiler für das Stroh angeordneten Tür, die zwischen einer angehobenen Schwadablageposition und einer abgesenkten Breitverteilposition verstellbar ist und aus einem hinteren, in sich starren Teil und einem vorderen, in sich flexiblem Teil besteht, das sich beim Verstellen des hinteren Teils der Tür verformt, um einen glatten Übergang des Häckselgutes zu ermöglichen. Eine Verwendung als Auswurfklappe ist nicht vorgesehen.
Die SU 1 428 262 Al zeigt eine Erntemaschine für Silagematerial mit einem Auswurfkrümmer, an dessen Ende eine Leiteinrichtung aus einem in sich flexiblen Material angeordnet ist, die mittels eines Hydraulikzylinders entlang von an beiden seitlichen Enden angeordneten Schlitzen verfahrbar ist, um die Krümmung und Auswurfrichtung der Leiteinrichtung zu verändern. Das Verfahren der Leiteinrichtung innerhalb des Schlitzes ist anfällig für Verkanten und sich im Schlitz ansammelndes Erntegut.
Die nachveröffentlichte EP 3 300 582 Al zeigt einen Feldhäcksler mit einem Auswurfkrümmer, an dessen Ende ein über biegsame, als Faltenbalg ausgeführte Wände mit in sich starres Auswurfende befestigt ist, das durch rotierende Motoren in beiden quer zur Erntegutflussrichtung verlaufenden Richtungen verstellbar ist.
BE2019/0004
Die ebenfalls nachveröffentlichte EP 3 298 875 Al zeigt einen Mähdrescher mit einem endseitig am Abtankrohr angebrachten Leitelement, dessen Oberseite durch einen Aktor verformbar ist, der über einen rotierenden Exzenter auf das Leitelement einwirkt.
Aufgabe
Das der Erfindung zugrunde liegende Problem wird darin gesehen, eine verbesserte Auswurfanordnung zur Anbringung am Ende einer Austrageinrichtung und einen damit ausgestatteten Feldhäcksler bereitzustellen, bei der bzw. dem die erwähnten Nachteile nicht oder in vermindertem Maße auftreten.
Lösung
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch die Lehre der Patentansprüche 1 und 10 gelöst, wobei in den weiteren Patentansprüchen Merkmale aufgeführt sind, die die Lösung in vorteilhafter Weise weiterentwickeln.
Eine Auswurfanordnung zur Anbringung am Ende einer Austrageinrichtung, deren Abgaberichtung durch ein das Material ablenkendes, durch einen Aktor in seiner Position verstellbares Leitelement der Auswurfanordnung veränderbar ist, zeichnet sich dadurch aus, dass der Aktor mit einem Verstellelement aus in sich flexiblem Material gekoppelt ist, das durch den Aktor entlang seiner Länge verformbar ist (z.B. indem es aus einer flachen in eine Kreisbogenform gebracht wird oder der Radius eines vom Verstellelement gebildeten Kreisbogens verändert wird) und derart mit dem Leitelement gekoppelt ist, dass sich die Form des Leitelements über dessen Länge an die Form des Verstellelements anpasst. Es erstreckt sich wenigstens ein längenveränderlicher Aktor zwischen zwei jeweils mit dem Verstellelement gekoppelten Halterungen oder quer zur Erntegutflussrichtung zwischen einer mit dem Gehäuse der Austrageinrichtung verbundenen Halterung und dem Verstellelement und erzeugt ein auf das Verstellelement wirkendes Biegemoment.
BE2019/0004
Mit anderen Worten wird durch den (insbesondere elektrisch, hydraulisch oder pneumatisch betätigten) Aktor ein in sich flexibles Verstellelement verformt. Das Verstellelement gibt seinerseits die Form des Leitelements vor, welches die Abgaberichtung der Auswurfeinrichtung und somit der Austrageinrichtung vorgibt. Man verstellt demnach durch den Aktor die Krümmung des Verstellelements, die sich auf das Leitelement überträgt. Somit ergibt sich in allen Stellungen des Leitelements eine abgerundete Form des Leitelements ohne jegliche Ecken und Kanten, welche den Materialfluss behindern würden.
Das Verstellelement kann sich über die gesamte Länge der Auswurfanordnung oder einen Teil davon erstrecken. Im zweitgenannten Fall wird dann ein bezüglich der Materialflussrichtung vorderer oder rückwärtiger oder ggf. mittlerer Bereich des Leitelements nicht verstellt, was bei gewissen Ausführungsformen sinnvoll oder zumindest unter Kostengesichtspunkten akzeptabel sein kann.
Bei einer möglichen Ausführungsform ist das Leitelement mit dem Verstellelement einteilig ausgeführt. Es wäre bei einer anderen Ausführungsform auch denkbar, dass das Leitelement an der dem Materialfluss zugewandten Seite des Verstellelements mit dem Verstellelement lösbar (z.B. als austauschbares Verschleißelement) oder unlösbar (z.B. als verschleißfeste Beschichtung) gekoppelt ist. Im ersten Fall kann das Leitelement im Verschleißfall ausgetauscht werden, während im zweiten Fall das Leitelement gemeinsam mit dem Verstellelement auszutauschen wäre. Bei einer weiteren Ausführungsform setzt sich das Leitelement aus mehreren Bestandteilen zusammen, die sich in Materialflussrichtung dachziegelartig überdeckend, starr oder beweglich am Verstellelement angebracht sind und im Fall beweglicher Bestandteile durch den Materialfluss (insbesondere gegen die Kraft einer Feder) in eine am Verstellelement anliegende Position bringbar sind.
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Es wäre denkbar, dass lediglich ein einziger Aktor vorhanden ist und das Verstellelement durch eine (optionale) Führung geführt ist.
Eine andere Möglichkeit ist, dass mehrere Aktoren vorhanden sind, die in Materialflussrichtung hintereinander angeordnet am Verstellelement angreifen.
Bei der Ausführungsform, bei welcher sich wenigstens ein längenveränderlicher Aktor zwischen zwei jeweils mit dem Verstellelement gekoppelten Halterungen erstreckt und ein auf das Verstellelement wirkendes Biegemoment erzeugt können mehrere Aktoren in Längsrichtung der Halterung voneinander beabstandet angeordnet und unterschiedlich ansteuerbar sein. Auch können in Erntegutflussrichtung und/oder quer dazu mehrere Aktoren und zugehörige Halterungen hintereinander bzw. nebeneinander angeordnet sein.
Eine Steuerung kann die Aktoren derart ansteuern, dass sich eine gewünschte Form des Verstellelements und somit des Leitelements ergibt. Diese Form entspricht vorzugsweise zumindest näherungsweise einem Kreisbogen, dessen Radius durch den Aktor oder die Aktoren veränderbar ist. Zudem können bei Bedarf mehrere Aktoren quer zur Materialflussrichtung seitlich nebeneinander angeordnet werden.
Das Leitelement kann eine obere Begrenzung für einen die Austrageinrichtung strömenden Materialfluss bilden, d.h. an die Stelle einer bisherigen Auswurfklappe eines Auswurfkrümmers treten. Alternativ oder zusätzlich kann das Leitelement eine seitliche Begrenzung für den die Austrageinrichtung strömenden Materialfluss bilden. In diesem Fall kann das Leitelement verstellbare Seitenwandendabschnitte auf beiden Seiten des Materialflusses umfassen oder bilden, die gemeinsam und gleich- oder gegensinnig oder unabhängig voneinander durch einen oder mehrere Aktoren verstellbar sind.
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Die Erfindung kann grundsätzlich an beliebigen (Land-) Maschinen mit Austrageinrichtungen verwendet werden, z. B. Schneefräsen, Futterverteilern oder Erntemaschinen in Form von Mähdreschern. Sie lässt sich jedoch besonders sinnvoll bei Feldhäckslern einsetzen.
Ausführungsbeispiel
In den Zeichnungen sind acht nachfolgend näher beschriebene Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Erntemaschine in Seitenansicht und in schematischer Darstellung,
Fig. 2 eine vergrößerte, schematische Seitenansicht einer ersten Ausführungsform einer Auswurfanordnung,
Fig. 3 eine vergrößerte, schematische Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform einer Auswurfanordnung,
Fig. 4 eine vergrößerte, schematische Seitenansicht einer dritten Ausführungsform einer Auswurfanordnung,
Fig. 5 eine vergrößerte, schematische Seitenansicht einer vierten Ausführungsform einer Auswurfanordnung in ihrer oberen Stellung, Fig. 6 die Ansicht gemäß Figur 5 mit der Auswurfanordnung in der unteren Stellung,
Fig. 7 eine schematische Draufsicht einer fünften Ausführungsform einer Auswurfanordnung,
Fig. 8 eine schematische Draufsicht einer sechsten Ausführungsform einer Auswurfanordnung,
Fig. 9 eine schematische seitliche Ansicht einer siebten Ausführungsform einer Auswurfanordnung, und
Fig. 10 eine schematische Draufsicht auf eine achte Ausführungsform einer Auswurfanordnung.
Eine in der Figur 1 gezeigte Erntemaschine 10 in der Art eines selbstfahrenden Feldhäckslers baut sich auf einem Rahmen 12 auf, der von vorderen und rückwärtigen Rädern 14 und 16 getragen
BE2019/0004 wird. Die Bedienung der Erntemaschine 10 erfolgt von einer Fahrerkabine 18 aus, von der aus eine Erntegutaufnahmevorrichtung 20 einsehbar ist. Mittels der Erntegutaufnahmevorrichtung 20 vom Boden aufgenommenes Gut, z. B. Mais, Gras oder dergleichen wird durch einen Einzugskanal 36 mit Vorpresswalzen 30, 32 einer Häckseltrommel 22 zugeführt, die es im Zusammenwirken mit einer Gegenschneide 46 in kleine Stücke häckselt und es einer Fördervorrichtung 24 aufgibt. Die Messer der Häckseltrommel 22 können durch eine Schleifeinrichtung 42 geschärft werden. Das Gut verlässt die Erntemaschine 10 zu einem nebenher fahrenden Transportfahrzeug über eine Austragvorrichtung 26 in Form eines Auswurfkrümmers. Zwischen der Häckseltrommel 22 und der Fördervorrichtung 24 erstreckt sich eine Nachzerkleinerungsvorrichtung mit Walzen 28, 28‘, durch die das zu fördernde Gut der Fördervorrichtung 24 tangential zugeführt wird.
Die Position der Bestandteile der Austragvorrichtung 26 kann durch Aktoren 48, 50 und 58 verändert werden. Ein erster Aktor 50 in Form eines Hydraulikmotors dient zur Drehung der an einem Drehkranz um die vertikale Achse drehbar am Rahmen 12 gelagerten Austragseinrichtung 26. Der Aktor 50 ermöglicht es, die Austragseinrichtung 26 nach hinten in die in Figur 1 dargestellte, rückwärtige Überladeposition zu drehen, oder sie nach links oder rechts neben die Erntemaschine 10 zu verbringen. Ein zweiter Aktor 48 in Form eines Hydraulikzylinders ist eingerichtet, die Austragvorrichtung 26 um eine an ihrem stromauf liegenden Ende liegende, horizontale Achse 34 zu verschwenken. Der zweite Aktor 48 definiert somit die Höhe des stromab liegenden Endes der Austragvorrichtung 26. Optional kann ein weiterer Aktor (nicht gezeigt) zur Längenverstellung der Austragvorrichtung 26 vorgesehen sein.
Der Aktor 48 ist ein einfach- oder doppelt wirkender Hydraulikzylinder, wobei bei einfach wirkendem Hydraulikzylinder das Eigengewicht der Austragvorrichtung 26 die Rückbewegung ermöglicht. Die Aktoren 48, 50 und 58 können mittels einer
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Eingabeeinrichtung 98 angesteuert werden, die sich in der Fahrerkabine 18 befindet und anders als gezeigt, an einem Fahrhebel angebracht werden kann, und mit einer Steuerung 52 verbunden ist, welche die Aktoren 48, 50 und 58 kontrolliert, in der Regel unter Verwendung von Rückkopplungssensoren zur Erfassung der jeweiligen Stellung der Aktoren. Zur Ansteuerung der Aktoren 48, 50, 58 können auch nicht gezeigte Sensoren eingesetzt werden, welche die Position eines Transportfahrzeugs erfassen und die Aktoren selbsttätig derart steuern, dass das Erntegut an der gewünschten Stelle abgelegt wird. Die Sensoren können das Transportfahrzeug optisch erfassen und die Aktoren mittels einer Bildverarbeitungssoftware steuern. Auch eine optische bzw. akustische (z.B. mit Ultraschall) oder elektromagnetischen Wellen, wie Radar, erfolgende Messung von Entfernungen ist anwendbar. In einer anderen Ausführungsform weisen die Erntemaschine 10 und das Transportfahrzeug jeweils einen Positionssensor auf, z. B. einen GPS-Empfänger, deren Positionssignale zur selbsttätigen Ansteuerung der Aktoren dienen.
Am auslassseitigen Ende der Austragvorrichtung 26 ist eine Auswurfanordnung 54 vorgesehen, die anstelle einer bisherigen, ein- oder mehrteiligen Auswurfklappe tritt. Die Auswurfanordnung 54 ermöglicht, den Winkel einzustellen, unter dem das geerntete Gut die Austragseinrichtung 26 verlässt. Das Erntegut kann demnach mehr oder weniger weit nach unten bzw. zur Seite oder nach hinten abgelenkt werden, je nachdem, um welche Drehstellung um die Hochachse der Aktor 50 die Austragvorrichtung 26 gedreht hat.
Zur Vereinfachung beziehen sich im Folgenden Richtungsangaben, wie vorn und hinten, auf die Erntegutflussrichtung, die in den Figuren nach rechts verläuft. Das vordere Ende eines Elements liegt demnach bezüglich der Erntegutflussrichtung stromauf und das rückwärtige Ende stromab.
Die Auswurfanordnung 54 umfasst gemäß der ersten, in den Figuren 1 und 2 gezeigten Ausführungsform ein Verstellelement 60, das aus in sich flexiblem Material, wie beispielsweise Federstahl
BE2019/0004 oder einem verschleißfestem Kunststoff oder Faserverbundwerkstoff, besteht. Das Verstellelement 60 ist mit seinem vorderen Ende starr mit dem rückwärtigen Ende des oberen Teils 66 des Gehäuses der Austragvorrichtung 26 verbunden (z.B. verschraubt) und verlängert es nach hinten. Am oberen Teil 66 des Gehäuses der Austrageinrichtung 26 ist auch eine sich nach hinten und oben erstreckende Halterung 62 angebracht. Zwischen der Halterung 62 und dem Verstellelement 60 sind hintereinander zwei oder weitere/mehrere Aktoren 58‘ und 58 angebracht. Die Aktoren 58, 58‘ sind hier jeweils als Anordnung mit einem oder mehreren, räumlich hintereinander geschalteten Faltenbalgen ausgeführt (vgl. DE 10 2011 107 580 Al) und demnach pneumatisch in ihrer Länge verstellbar. Der vordere Aktor 58‘ kann eine geringere-Anzahl an Faltenbalgen auf als der rückwärtige Aktor 58 aufweisen, der einen größeren Verstellweg zurückzulegen hat. Der unterschiedliche Verstellweg der Aktoren 58 und 58‘ kann auch beispielsweise mit einem internen oder externen Anschlag der Aktoren 58 und 58‘ oder durch unterschiedliche Ansteuerung der Aktoren 58 und 58‘ erfolgen. An der dem Erntegutstrom zugewandten Fläche des Verstellelements 60 ist ein ebenfalls flexibles oder biegsames Leitelement 56 angebracht, sei es als lös- und somit austauschbares Verschleißelement oder als unlösbare Verschleißbeschichtung. Vorstellbar ist auch, dass das Verstellelement 60 und das Leitelement 56 aus ein und demselben Element bestehen.
Die Aktoren 58, 58‘ sind durch die Steuerung 52 derart ansteuerbar, dass das Verstellelement 60 und somit auch das damit gekoppelte Leitelement 56 stufenlos oder in Stufen zwischen einer obersten Stellung, in der das Verstellelement 60 und das Leitelement 56 in der Figur 2 in durchgezogenen Linien gezeigt sind und sich näherungsweise in einer Geraden erstrecken und das Erntegut fast nicht nach unten ablenken, und einer untersten Stellung verstellbar, in der das Verstellelement 60‘ in der Figur 2 in gestrichelten Linien gezeigt ist. In der untersten Stellung erstrecken sich das Verstellelement 60 und das Leitelement 56 in einer näherungsweise kreisbogenförmigen Kurve nach unten und lenken das Erntegut nach unten ab. In den Zwischenstellungen bilden das Verstellelement 60
BE2019/0004 und das Leitelement 56 (näherungsweise) Kreisbögen mit veränderlichen Radien. Es wird hier demnach ausgenutzt, dass die Elastizität des Verstellelements 60 auch bei einer begrenzten Anzahl von Aktoren 58, 58‘, die auch vergrößert werden könnte, stets dazu führt, dass das Verstellelement 60 und somit auch das Leitelement 56 eine relativ runde Form bilden, die keine Ecken und Kanten bildet, welche den Erntegutfluss negativ beeinflussen. Es ist auch möglich, dass das Verstellelement 60 und somit auch das Leitelement 56 noch weiter als die obersten Stellung nach oben ausweichen oder verstellt werden können.
Es sei noch angemerkt, dass die Unterseite des Leitelements 56 sich etwa bündig an die Unterseite des oberen Teils 66 des Gehäuses der Austragvorrichtung 26 anschließt oder gegenüber der Unterseite des oberen Teils 66 des Gehäuses der Austragvorrichtung 26 geringfügig nach oben versetzt ist, um im Übergangsbereich vom Teil 66 auf das Leitelement 56 keine Kanten oder Vorsprünge zu bilden.
Bei der zweiten Ausführungsform nach Figur 3 ist nur ein einziger Aktor 58 vorhanden, der als Hydraulikzylinder ausgeführt ist. Das in sich flexible Verstellelement 60 und das Leitelement 56 sind einteilig ausgeführt, obwohl sie analog zur ersten Ausführungsform auch zweiteilig sein könnten. Das vordere Ende des einteiligen Verstell- und Leitelements 60, 56 ist in der hinsichtlich der Figuren 1 und 2 beschriebenen Weise mit dem rückwärtigen Ende des oberen Teils 66 des Gehäuses der Austragvorrichtung 26 verbunden. Das einteilige Verstell- und Leitelement 60, 56 ist in der Nähe seines rückwärtigen Endes mit dem Aktor 58 verbunden. Zudem ist eine Führung 64 vorgesehen, die sich an der Halterung 62 abstützt und mit dem einteiligen Verstell- und Leitelement 60, 56 zusammenwirkt, um eine eindeutige Beziehung zwischen dem Hub des Aktors 58 und der Position des rückwärtigen Endes des einteiligen Verstell- und Leitelements 60, 56 herzustellen. Die Führung 64 könnte ggf. auch entfallen, beispielsweise durch eine geeignete Positionierung des Aktors 58, oder sie könnte als Anschlag ausgeführt sein, an den sich
BE2019/0004 das Verstell- und Leitelement 60 anlegen kann und der so geformt ist, dass es eine optimale, vorgegebene Form erreicht. Dieser Anschlag kann austauschbar ausgeführt und auf das jeweilige Erntegut oder die Erntesituation optimiert sein.
Bei der Ausführungsform nach Figur 3 ist nur ein einziger Aktor 58 vorgesehen und man verlässt sich darauf, dass das einteilige Verstell- und Leitelement 60, 56 selbsttätig eine kreisbogenförmige Form einnimmt, wobei durch geschickte Verteilung (bzw. Verlauf) der Materialdicke des Verstell- und Leitelements 60, 56 und Einwirkung des Aktors 58 ebenfalls eine kreisbogenähnliche Form entstehen kann. Bei Bedarf könnte, analog zur Figur 2, auch ein zweiter oder weitere Aktoren 58‘ vorgesehen werden.
Die dritte Ausführungsform der Figur 4 ist wiederum ähnlich der nach Figur 1 und 2 (und könnte auch in Kombination mit dem Aktor 58 und dem Verstellelement 60 der Ausführungsform der Figur 3 verwendet werden), jedoch ist das Leitelement 56 aus mehreren Bestandteilen zusammengesetzt, die sich in Erntegutflussrichtung dachziegelartig überdecken. Die Bestandteile können mit ihren vorderen Enden starr beispielsweise an dem Verstellelement 60 und/oder an einem vorhergehenden Leitelement 56 angebracht sein oder um eine quer zur Zeichenebene quer verlaufende Achse frei schwenkbar sein, denn der Erntegutstrom wird sie im Betrieb in die dargestellte Position, in der sie am Verstellelement 60 anliegen, verschwenken. Bei der Ausführungsform nach Figur 4 besteht die Möglichkeit, die Bestandteile in sich starr auszuführen, denn die Verstellbewegung des Verstellelements 60 wird durch eine Relativbewegung der Bestandteile des Leitelements 56 aufgenommen, falls diese nur mit ihren vorderen Enden starr oder schwenkbar am Verstellelement 60 befestigt sind. Man könnte die Bestandteile jedoch auch flächig am Leitelement 60 befestigen, wenn sie hinreichend flexibel ausgeführt sind. Auch könnten in seitlicher Richtung jeweils mehrere Bestandteile des Leitelements 56 nebeneinander angeordnet werden. Dies bietet sich vor allem für mit hartem Material beschichtete Teile an, die sich nicht schadlos flexibel biegen lassen.
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In einer weiteren Ausführungsform (nicht gezeigt) könnten zwischen den an ihren vorderen Enden um quer zur Zeichenebene verlaufende Achsen schwenkbar angebrachten Leitelementen 56, wie sie in der Figur 4 gezeigt werden, und dem Verstellelement 60 jeweils ein oder mehrere Druckfedern oder ein oder mehrere Torsionsfedern angebracht sein, welche die Leitelemente 56 vom Verstellelement 60 fort (d.h. in der Figur 4 nach unten) vorspannen. Diese Federn können an den Achsen oder im Abstand davon angebracht werden.
Die Figuren 5 und 6 zeigen eine vierte Ausführungsform einer Auswurfanordnung 54. Das Verstellelement 60 kann einteilig mit dem Leitelement 56 sein oder sie können analog der Figuren 2 oder 4 getrennt voneinander ausgeführt sein. Es finden zwei Aktoren 58, 58‘ Verwendung, die übereinander angeordnet sind und sich jeweils näherungsweise über die Länge der Auswurfanordnung 54 erstrecken. Die Aktoren 58, 58‘ sind mit ihren Enden durch Halterungen 68, 70 mit dem vorderen und rückwärtigen Ende des Verstellelements 60 verbunden. Eine Abdeckung 72 aus in sich flexiblem Material, wie Gummi oder ziehharmonikaartig gefalteter Federstahl, deckt die Aktoren 58, 58‘ nach oben und ggf. zur Seite hin ab. Die Aktoren 58, 58‘ setzen sich jeweils aus einer Anzahl mechanisch und pneumatisch oder hydraulisch in Reihe geschalteter Faltenbalgen zusammen.
Die Funktionsweise der vierten Ausführungsform beruht darauf, dass sich die axiale Länge der Aktoren 58, 58‘fremdkraftbetätigt verändern lässt, während die Aktoren 58, 58‘ nur eine begrenzte Beweglichkeit in beiden Querrichtungen (d.h. der vertikalen Richtung in den Figuren 5 und 6 sowie in der zur Zeichenebene senkrechten Richtung) aufweisen. Durch die jeweils durch die Steuerung 52 kontrollierten, unterschiedlichen Längenänderung der Aktoren 58, 58‘ besteht, wie in den Figuren 5 und 6 erkennbar, die Möglichkeit, den oberen Aktor 58 zu verlängern (Figur 6) oder zu verkürzen (Figur 5) und gleichzeitig den unteren Aktor 58‘ zu verkürzen (Figur 6) oder zu verlängern (Figur 5). Dadurch wirken aufgrund der unterschiedlichen Längenänderungen der Aktoren 58, 58‘ Kräfte und Drehmomente auf die Halterungen 68, 70,
BE2019/0004 die sich als Biegemomente auf das Verstellelement 60 übertragen, die zu der gewünschten Verstellbewegung des Verstellelements 60 führen. Hierzu sei auf die Offenbarung der WO 2011/082773 Al und der DE 10 2012 006 564 B3 verwiesen, die durch Verweis mit in die vorliegenden Unterlagen aufgenommen werden. Es wäre auch denkbar, die Aktoren 58, 58‘ in axialer Richtung zu unterteilen und an den Zwischenstellen weitere Halterungen (nicht gezeigt) anzuordnen und mit dem Verstellelement 60 zu koppeln. Auch könnte einer der Aktoren 58 oder 58‘ entfallen und der verbleibende Aktor 58‘ oder 58 allein das Biegemoment für das Verstellelement 60 erzeugen.
Falls das Verstellelement 60 in axialer Richtung (d.h. in Figur 5 in horizontaler Richtung) längenveränderlich (z.B. teleskopierbar oder flexibel) sein sollte, besteht mit der Ausführungsform der Figuren 5 und 6 auch die Möglichkeit, das Verstellelement 60 in axialer Richtung zu verkürzen und zu verlängern, wozu die Aktoren 58 und 58‘ gleichsinnig angesteuert werden, sodass sie gleiche Verstellwege zurücklegen, um das Verstellelement 60 aus- oder einzuziehen. Als Leitelemente 56 kommen für diese Ausführungsform insbesondere jene nach Figur 4 in Frage, insofern sie derart lang sind, dass sich in axialer Richtung folgende Leitelemente 56 auch bei ausgezogenem Verstellelement 60 noch überdecken.
Bei der Ausführungsform nach Figur 7, die den Endbereich des Auswurfkrümmers 26 mit einer fünften Ausführungsform einer Auswurfanordnung 54 in Draufsicht zeigt, wird nicht die durch das Leitelement 54 gebildete, obere Begrenzung des Erntegutflusses durch das Verstellelement 60 (wie bei den vorhergehenden Ausführungsformen) durch einen Aktor 58 verstellt, sondern die seitliche Begrenzung des Erntegutflusses. Dazu schließen sich an die rückwärtigen Enden der beiden Seitenwände des Auswurfkrümmers 26 jeweils verstellbare Seitenwandendabschnitte 95 an, die sich aus Verstellelementen 60 und an deren Innenseite angeordneten Leitelementen 56 zusammensetzen, analog zu den vorhergehenden Ausführungsformen. Die Verstellung erfolgt durch
BE2019/0004 einen Aktor 58, der beispielsweise jenen der Figuren 2, 4 und 5 entsprechen kann. Der Aktor 58 ist an der Ober- oder Unterseite des Auswurfkrümmers 26 (und außerhalb des Erntegutflusses) angeordnet und mit seinen beiden Enden mit jeweils einem der Seitenwandendabschnitte 95 gekoppelt, sodass die Seitenwandabschnitte 95 gegensinnig zwischen einer auseinandergezogenen Position (durchgezogene Linien) und einer zusammengezogenen Position (in gestrichelten Linien gezeigte Seitenwandendabschnitte 95‘) verstellbar sind. In der zusammengezogenen Position wird der Erntegutfluss konzentriert, was sich beispielsweise bei während des Überladevorgangs herrschendem Wind vorteilhaft bemerkbar machen kann, und in der auseinandergezogenen Position wird der Erntegutstrahl aufgefächert.
Die Ausführungsform nach Figur 8 verwendet zwei separate Aktoren 58, 58‘, die jeweils mit einem der Seitenwandendabschnitte 95 gekoppelt und einem mittigen Verbindungselement 96 gekoppelt sind, das sich am Auswurfkrümmer 26 abstützt. Bei dieser Ausführungsform können die Seitenwandendabschnitte 95 durch Aktoren 58, 58‘ und somit durch die Steuerung 52 getrennt voneinander angesteuert werden, oder sie werden derart durch Ventile beschältet oder durch die Steuerung kontrolliert, dass sie gegensinnig angesteuert werden, wie in der Figur 8 durch die in gestrichelten Linien gezeigten Seitenwandendabschnitte 95 ‘ angedeutet, um die Aus Wurfrichtung zu verändern. Es wäre auch denkbar, sie analog zur Figur 7 gleichsinnig anzusteuern, um den Erntegutfluss zu konzentrieren oder aufzufächern.
Die Ausführungsform nach Figur 9 kombiniert das Verstellelement 60 der Figuren 5 und 6 mit den verstellbaren Seitenwandabschnitten 95 der Figur 7 oder 8. Die Aktoren 58a zur Verstellung der Seitenwandendabschnitte 95 sind jedoch an dessen Außenseite angeordnet und durch ein ihm zugeordnetes Verbindungselement 96 mit der Seitenwand des Auswurfkrümmers 26 gekoppelt. Hier ist bei nach unten gekrümmtem Verstellelement 60 nur
BE2019/0004 eine Verstellung der Seitenwandendabschnitte 95 nach außen möglich, die für manche Anwendungsfälle nützlich sein kann.
Die Ausführungsform nach Figur 10 entspricht grundsätzlich jener nach den Figuren 7 und 8, jedoch sind die Aktoren 58 und 58‘ zwischen den unteren, äußeren Enden der Seitenwandabschnitte 95 und einem gegenüber den äußeren, seitlichen Enden 100, 100‘ des Auswurfkrümmers 26 in Richtung auf den Feldhäcksler 10 zu versetzen Bereich an der Oberseite des Auswurfkrümmers 26 angeordnet. Die Aktoren 58, 58‘ verformen die Seitenwandabschnitte 95 demnach in Längsrichtung des Erntegutflusses und in der vertikalen Richtung und können sie zwischen einer dreieckartig auseinanderspreizten Stellung (mit 95 gekennzeichnet) und einer zusammengeführten Stellung (mit 95‘ gekennzeichnet) bewegen, in der sich die Seitenwandabschnitte 95 etwa parallel zueinander erstrecken. Bei dieser Ausführungsform ist darauf zu achten, dass in der Stellung 95‘ein gewisser Totpunkt nicht überschritten wird, da anderenfalls der Aktor 58, 58‘ nicht durch die Federwirkung der Seitenwandabschnitte 95 wieder zurück in die Stellung 95 gelangen kann. Man könnte dieses Problem aber durch zweifach wirkende oder durch Federkraft in die Stellung 95 gezogene Aktoren 58, 58‘ lösen. Falls die Seitenwandabschnitte 95, 95‘ aus in sich starrem Material sein sollten, könnten die Seitenwandabschnitte 95, 95‘ um sich von den äußeren, seitlichen Enden 100, 100‘ des Auswurfkrümmers 26 nach innen (bis zum inneren Ende der Seitenwandabschnitte 95, 95‘) erstreckende Achsen an der oberen Wand des Auswurfkrümmers 26 angelenkt werden. Dort könnte eine Feder angebracht werden, die dem Aktor 58, 58‘ entgegen wirkt und z.B. als Torsions- oder Zug- oder Druckfeder ausgeführt sein kann.
Bei sämtlichen Ausführungsformen können die Aktoren 58, 58‘ wahlweise durch elektrische, hydraulische, pneumatische Mittel oder einer Kombination von zweien oder allen erwähnten Mitteln verstellt werden.
Claims (10)
- PATENTANSPRÜCHE1. Auswurfanordnung zur Anbringung am Ende einer Austrageinrichtung (26) für Material, deren Abgaberichtung durch ein das Material ablenkendes, durch einen Aktor (58, 58‘) in seiner Position verstellbares Leitelement (56) der Auswurfanordnung veränderbar ist, wozu der längenveränderliche Aktor (58, 58‘) mit einem Verstellelement (60) aus in sich flexiblem Material gekoppelt ist, das durch den Aktor (58, 58‘) entlang seiner Länge verformbar ist und derart mit dem Leitelement (56) gekoppelt ist, dass sich die Form des Leitelements (56) über dessen Länge an die Form des Verstellelements (60) anpasst, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Aktor (58, 58‘) sich zwischen zwei jeweils mit dem Verstellelement (60) gekoppelten Halterungen (68, 70) oder quer zur Erntegutflussrichtung zwischen einer mit dem Gehäuse der Austrageinrichtung (26) verbundenen Halterung (62) und dem Verstellelement (60) erstreckt und ein Biegemoment auf das Verstellelement (60) erzeugt.
- 2. Auswurfanordnung nach Anspruch 1, wobei das Verstellelement (60) sich über die gesamte Länge der Auswurfanordnung oder einen Teil davon erstreckt.
- 3. Auswurfanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Leitelement (56) mit dem Verstellelement (60) einteilig oder das Leitelement (56) an der dem Materialfluss zugewandten Seite des Verstellelements (60) mit dem Verstellelement (60) lösbar oder unlösbar gekoppelt ist oder das Leitelement (56) sich aus mehreren Bestandteilen zusammensetzt, die sich in Materialflussrichtung dachziegelartig überdeckend, starr oder beweglich am Verstellelement (60) angebracht sind und im Fall beweglicher Bestandteile durch den Materialfluss in eine am Verstellelement (60) anliegende Position bringbar sind.BE2019/0004
- 4. Auswurfanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei ein einziger Aktor (58) vorhanden ist und das Verstellelement (60) durch eine Führung (64) geführt ist.
- 5. Auswurfanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei mehrere Aktoren (58, 58‘) vorhanden sind, die in Materialflussrichtung hintereinander angeordnet am Verstellelement (60) angreifen.
- 6. Auswurfanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei mehrere Aktoren (58, 58‘) in Längsrichtung der Halterung (68, 70) beabstandet voneinander angeordnet und unterschiedlich ansteuerbar sind.
- 7. Auswurfanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei das Leitelement (60) zumindest näherungsweise kreisbogenförmig gekrümmt oder krümmbar ist und der Radius des Kreisbogens durch den Aktor (58) oder die Aktoren (58, 58‘) veränderbar ist.
- 8. Auswurfanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Leitelement (56) eine obere und/oder seitliche Begrenzung für einen die Austrageinrichtung (26) strömenden Materialfluss bildet und im Falle der seitlichen Begrenzung verstellbare Seitenwandendabschnitte (95) auf beiden Seiten des Materialflusses umfasst, die gemeinsam und gleich- oder gegensinnig oder unabhängig voneinander durch einen oder mehrere Aktor(en) (58, 58a) verstellbar sind.
- 9. Auswurfanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Aktor (58, 58‘) elektrisch, hydraulisch oder pneumatisch verstellbar ist.
- 10. Landwirtschaftliche Maschine, insbesondere Feldhäcksler (10), mit einer Austrageinrichtung (26) und einer anBE2019/0004 dessen Ende angebrachten Auswurfanordnung nach einem der vorherigen Ansprüche.
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