BE1029531B1 - Trinkhalmhalter - Google Patents

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BE1029531B1 BE20215499A BE202105499A BE1029531B1 BE 1029531 B1 BE1029531 B1 BE 1029531B1 BE 20215499 A BE20215499 A BE 20215499A BE 202105499 A BE202105499 A BE 202105499A BE 1029531 B1 BE1029531 B1 BE 1029531B1
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Eugen Sgurski
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Lothar Wedeking
Oliver Fleger
Eugen Renz
Henning Krenzien
Andreas Haas
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Miele & Cie
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    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Trinkhalmhalter zur Anordnung an einem Spülkorb einer Geschirrspülmaschine, mit einer Einrichtung zur stehenden Aufnahme eines Trinkhalms (7), die eine erste Trinkhalmaufnahme (16) und eine hierzu in Höhenrichtung (12) beabstandete zweite Trinkhalmaufnahme (17) aufweist, wobei die erste und die zweite Trinkhalmaufnahme (16, 17) in einer quer zur Höhenrichtung (12) verlaufenden Richtung (33) versetzt zueinander angeordnet sind.

Description

Beschreibung Trinkhalmhalter Die Erfindung betrifft einen Trinkhalmhalter zur Anordnung an einem Spülkorb einer Geschirrspülmaschine, mit einer Einrichtung zur stehenden Aufnahme eines Trinkhalms, die eine erste Trinkhalmaufnahme und eine hierzu in Höhenrichtung beabstandete zweite Trinkhalmaufnahme aufweist. Anstelle von Einwegtrinkhalmen werden in zunehmendem Maße wiederverwendbare Trinkhalme eingesetzt. Diese können aus Kunststoff, Glas oder Edelstahl bestehen. Nach einer bestimmungsgemäBen Verwendung eines wiederverwendbaren Trinkhalms ist dieser vor einer erneuten Verwendung zu reinigen, wobei auch eine Innenreinigung stattzufinden hat. Dies geschieht zumeist händisch mittels einer kleinen Handbürste. Ein solcher Reinigungsvorgang ist unbequem und nicht ressourcenschonend, da insbesondere eine Innenreinigung eines Trinkhalms unter einem laufenden Wasserstrahl durchgeführt wird.
Eine Trinkhalmreinigung in einer mit einem herkömmlichen Besteckkorb ausgestatteten Geschirrspülmaschine führt im Unterschied zu einer händischen Reinigung nur zu unzufriedenstellenden Ergebnissen, da insbesondere eine Innenreinigung des Trinkhalms nicht sicher gewährleistet ist. Dies rührt daher, dass der Trinkhalm im Besteckkorb keine definierte Position einnimmt, so dass nicht sichergestellt ist, dass über die Sprüheinrichtung einer Geschirrspülmaschine Spülflüssigkeit zur Trinkhalminnenreinigung in den Trinkhalm gelangt.
Um diesem Nachteil zu begegnen, sind bereits Trinkhalmhalter vorgeschlagen worden, die speziell für die Reinigung von wiederverwendbaren Trinkhalmen ausgelegt sind. Einen solchen Trinkhalmhalter offenbart beispielsweise die DE 20 2020 100 262 U1.
Der aus der DE 20 2020 100 262 U1 vorbekannten Trinkhalmhalter ist modular aufgebaut und verfügt über in Höhenrichtung übereinander angeordnete Einzelkomponenten. Diese sind gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ein Boden, ein erster Käfig, ein erstes Steckgitter, ein zweiter Käfig, ein zweites Steckgitter sowie ein
Trinkhalmspülaufsatz mit einem Wasserfang. Dabei sind die übereinander angeordneten Steckgitter mit fluchtenden Durchbrüchen ausgerüstet, so dass sie im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall einen Trinkhalm in vertikaler Ausrichtung, das heißt stehend aufnehmen können. Zwecks Bestückung des Trinkhalmhalters mit Trinkhalmen ist der zuoberst angeordnete Trinkhalmspülaufsatz verschwenkbar ausgebildet, so dass eine Beladung bzw. Entladung des Trinkhalmhalters mit Trinkhalmen bei verschwenktem Trinkhalmaufsatz ermöglicht ist. Von Nachteil dieses vorbekannten Trinkhalmhalters sind insbesondere der vergleichsweise komplizierte Aufbau und die verwenderseitige aufwendige Handhabung.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Trinkhalmhalter vorzuschlagen, der konstruktionsbedingt eine vereinfachte Handhabung durch den Verwender ermöglicht. Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung ein Trinkhalmhalter der eingangs genannten Art vorgeschlagen, der sich dadurch auszeichnet, dass die erste und die zweite Trinkhalmaufnahme in einer quer zur Höhenrichtung verlaufenden Richtung versetzt zueinander angeordnet sind. Im Unterschied zum Stand der Technik sind die in Höhenrichtung übereinander angeordneten Trinkhalmaufnahmen in einer quer zur Höhenrichtung verlaufenden Richtung, beispielsweise in Tiefenrichtung des Trinkhalmhalters versetzt zueinander angeordnet. Diese versetzte Anordnung der Trinkhalmaufnahmen bedingt, dass ein vom Trinkhalmhalter bestimmungsgemäß aufgenommener Trinkhalm nicht vertikal, sondern zur Vertikalen geneigt ausgerichtet ist. Diese im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall geneigte Ausrichtung eines zu reinigenden Trinkhalms bringt zahlreiche Vorteile mit sich, insbesondere eine vereinfachte Handhabung durch den Verwender. Die geneigte Anordnung des Trinkhalms macht es nicht mehr erforderlich, den Trinkhalm für eine Bestückung des Trinkhalmhalters von oben in vertikaler Richtung durch zwei in Höhenrichtung fluchtende Ausnehmungen hindurchfädeln zu müssen. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung erlaubt vielmehr eine seitliche Bestückung, was eine Handhabung vereinfacht. Insbesondere ist es im Unterschied zum Stand der Technik nicht mehr erforderlich, den Trinkhalm verwenderseitig positionsgenau zu führen und diesen zur Einnahme einer wunschgemäßen Ausrichtung in den Trinkhalmhalter exakt einzuführen.
Durch die nach der Erfindung vorgesehene versetzte Anordnung der Trinkhalmaufnahmen ergibt sich eine definierte und reproduzierbare Trinkhalmpositionierung innerhalb des Trinkhalmhalters, und dies in einfacher Weise infolge einer seitlichen Bestückung des Trinkhalmhalters.
Die aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung gegebene Möglichkeit der seitlichen Bestückung des Trinkhalmhalters erbringt zudem den Vorteil, dass es keines verschwenkbaren Trinkhalmspülaufsatzes bedarf. Dies vereinfacht zum einen die Konstruktion ebenso wie die Handhabung. Denn eine Beladung bzw. Entladung des erfindungsgemäßen Trinkhalmhalters kann ohne weitere Handgriffe erfolgen.
Insbesondere bedarf es keiner Verschwenkung eines Trinkhalmspülaufsatzes, um eine Bestückung des Trinkhalmhalters vorzunehmen. Und auch ein Rückverschwenken des Trinkhalmspülaufsatzes im Nachgang einer Trinkhalmhalterbestückung ist nicht erforderlich.
Im Ergebnis ermöglicht der erfindungsgemäße Trinkhalmhalter eine vereinfachte Verwendung durch den Benutzer und dies bei einer gleichzeitig weniger aufwendigen Konstruktion.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die erste Trinkhalmaufnahme eine Stützkontur zur einendseitigen Aufnahme eines Trinkhalms aufweist.
Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall steht der Trinkhalm einendseitig auf der Stützkontur. Dabei ist aufgrund der geneigten Ausrichtung des Trinkhalms sichergestellt, dass in den Trinkhalm eingebrachte Spülflüssigkeit nach unten aus dem Trinkhalm abfließen kann.
Die Stützkontur ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung mit einer Zentrierung für den Trinkhalm ausgerüstet. Diese Zentrierung sorgt in vorteilhafter Weise dafür, dass der Trinkhalm einendseitig in einer vordefinierten Lage auf der Stützkontur zu stehen kommt. Der Trinkhalm nimmt mithin im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall einendseitig eine definierte Position im Trinkhalmhalter ein.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die erste
Trinkhalmaufnahme Leitrippen aufweist, die eine quer zur Höhenrichtung verlaufende Leitkontur bereitstellen.
Diese Leitrippen sorgen bei einem Einführen eines Trinkhalms in die erste Trinkhalmaufnahme dafür, dass der Trinkhalm einendseitig geführt wird, und zwar bis zum Erreichen der Stützkontur.
Dank der erfindungsgemäß vorgesehenen Leitrippen kann der Trinkhalm mithin selbstständig in seine bestimmungsgemäRe Position fallen.
Die Leitrippen sorgen dabei mit ihrer Leitkontur für eine hierfür erforderliche Führung.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die von den Leitrippen bereitgestellte Leitkontur in die Stützkontur übergeht.
Es ist so in vorteilhafter
Weise sichergestellt, dass ein über die Leitkontur der Leitrippen einendseitig geführter Trinkhalm sicher auf der Stützkontur zu stehen kommt und hier insbesondere mit Hilfe der von der Stützkontur vorgesehenen Zentrierung eine vorbestimmte Positionierung einnimmt.
Der Trinkhalmhalter verfügt gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung über einen
Trinkhalmkorb sowie über eine am Trinkhalmkorb angeordnete Handhabe.
Dabei stellt der Trinkhalmkorb die erste Trinkhalmaufnahme bereit.
Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall ist ein Trinkhalm einendseitig in an sich bekannter Weise in den Trinkhalmkorb einzuführen, wobei die vorbeschriebene Ausgestaltung der ersten Trinkhalmaufnahme sicherstellt, dass der Trinkhalm in einer exakten Ausrichtung einendseitig im Trinkhalmkorb zu stehen kommt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die zweite Trinkhalmaufnahme eine Strebe mit einer Randkante zur außenumfangsseitigen Anlage eines Trinkhalms aufweist.
Die zweite Trinkhalmaufnahme dient mithin dazu, eine Randkante bereitzustellen, an der der Trinkhalm im bestimmungsgemäßen
Verwendungsfall außenseitig anliegt.
Im Ergebnis wird der Trinkhalm durch die erste Trinkhalmaufnahme einendseitig stehend gehalten und die zweite Trinkhalmaufnahme dient der außenumfangsseitigen Abstützung des Trinkhalms, beispielsweise in einem in Höhenrichtung oberen Abschnitt des Trinkhalms.
Da die zweite Trinkhalmaufnahme und die erste Trinkhalmaufnahme in einer quer zur Höhenrichtung verlaufenden Richtung versetzt zueinander sind, ergibt sich durch das Anlegen des Trinkhalms an die Randkante der zweiten Trinkhalmaufnahme eine zur Vertikalen schräg verlaufende Ausrichtung des Trinkhalms.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Strebe je Trinkhalm eine einseitig offene Ausbuchtung bereitstellt, wobei die Ausbuchtung trinkhalmseitig eine Randkante aufweist, deren Kontur zumindest abschnittsweise entlang einer Ellipse verläuft.
5 Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall taucht ein Trinkhalm in eine von der Strebe der zweiten Trinkhalmaufnahme bereitgestellte Ausbuchtung ein. Hierdurch ist eine zentrierte Positionierung des Trinkhalms sichergestellt. Dabei ist die Ausbuchtung einseitig offen ausgebildet, was eine seitliche Bestückung des Trinkhalmhalters mit einem Trinkhalm gestattet.
Die Ausbuchtung weist trinkhalmseitig eine Randkante auf, deren Kontur zumindest abschnittsweise entlang einer Ellipse verläuft. Diese Ausgestaltung erbringt im Wesentlichen zwei Vorteile. Zum einen ist die Ausbuchtung gleichermaßen für unterschiedliche Trinkhalmdurchmesser geeignet. Zum anderen unterstützt die ellipsenförmige Ausgestaltung eine zentrierte Aufnahme eines Trinkhalms durch die Ausbuchtung.
Eine bestimmungsgemäße Bestückung des Trinkhalmhalters kann in einfacher Weise verwenderseitig wie folgt durchgeführt werden. Der Trinkhalm wird verwenderseitig einendseitig in den Trinkhalmkorb eingeführt. Die vom Trinkhalmkorb bereitgestellte erste Trinkhalmaufnahme sorgt in schon vorbeschriebener Weise automatisch dafür, dass der Trinkhalm einendseitig positioniert wird, und zwar in einer vorgegebenen, reproduzierbaren Position. Dabei hat die erste Trinkhalmaufnahme konstruktionsbedingt den Vorteil, dass es einer exakten Einfädelung des Trinkhalms nicht bedarf, sondern sich dieser vielmehr selbstständig ausrichtet.
Sobald der Trinkhalm einendseitig auf der Stützkontur der ersten Trinkhalmaufnahme zu stehen kommt, ist der Trinkhalm verwenderseitig in Richtung der zweiten Trinkhalmaufnahme zu kippen. Dabei fällt er in die zugehörige, einseitig offen ausgebildete Ausbuchtung der zweiten Trinkhalmaufnahme hinein. Da diese eine Randkante aufweist, deren Kontur zumindest abschnittsweise entlang einer Ellipse verläuft, findet auch bezüglich der zweiten Trinkhalmaufnahme eine exakte Positionierung des Trinkhalms selbstständig statt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die zweite Trinkhalmaufnahme an der Handhabe des Trinkhalmhalters angeordnet ist. Es ist so eine Abstützung eines Trinkhalms in einem in Bezug auf die Höhenrichtung oberen Abschnitt gestattet, was eine besonders sichere Positionierung und Unterbringung eines Trinkhalms im Trinkhalmhalter gestattet. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass in Höhenrichtung zwischen erster und zweiter Trinkhalmaufnahme ein Trinkhalmseparator angeordnet ist. Der Trinkhalmseparator dient der noch weiter vereinfachten Handhabung. Denn der Separator sorgt dafür, dass eine Vereinzelung von Trinkhalmen stattfindet und im Moment des verwenderseitigen Einführens eines Trinkhalms in den Trinkhalmhalter eine Vorzuordnung zu den jeweiligen Leitrippen stattfindet. Ein Trinkhalm kann mithin verwenderseitig in die erste Trinkhalmaufnahme bestimmungsgemäß eingeführt werden, ohne dass es hierfür erforderlich ist, dass der Verwender die erste Trinkhalmaufnahme visuell erfasst. Zudem sorgt der Separator in vorteilhafter Weise dafür, dass bei einer mechanischen Erschütterung des Trinkhalmhalters oder des dem Trinkhalmhalter aufnehmenden Spülkorbs der Spülmaschine die vom Trinkhalmhalter aufgenommenen Trinkhalme nicht durcheinandergemischt werden und/oder miteinander kollidieren. Sie bleiben vielmehr in ihrer Aufnahme, wobei im Bedarfsfall eine selbstständige Neupositionierung stattfindet.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Trinkhalmseparator je Trinkhalm einen Durchbruch aufweist. Der Durchbruch kann dabei beispielsweise nach Art eines Langlochs ausgebildet sein, so dass ein einfaches Einführen eines Trinkhalms gestattet ist. Dabei weist der Durchbruch einen den Außendurchmesser des Trinkhalms übersteigenden Innendurchmesser auf, da nicht der Trinkhalmseparator eine exakte Positionierung des Trinkhalms sicherstellt, sondern die beiden Trinkhalmaufnahmen in ihrer Kombination.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass in Höhenrichtung oberhalb der zweiten Trinkhalmaufnahme ein wannenförmig ausgebildeter Wassersammler angeordnet ist, der trinkhalmaufnahmeseitig Austrittsöffnungen aufweist.
Im bestimmungsgemäßen Betriebsfall einer Geschirrspülmaschine dient der Wassersammler dem Sammeln und Zwischenbevorraten von Spülflüssigkeit. Diese kann den Wassersammler über die trinkhalmaufnahmeseitig ausgebildeten Austrittsöffnungen verlassen.
Dabei tritt Spülflüssigkeit aus den Austrittsöffnungen der Schwerkraft folgend nach unten aus.
Die Austrittsöffnungen sind in ihrer Position derart ausgerichtet, dass sie bei bestimmungsgemäß von den Trinkhalmaufnahmen aufgenommenen Trinkhalmen den
Trinkhalmen anderendseitig direkt gegenüberliegend zugeordnet sind.
Über eine Austrittsöffnung abgegebene Spülflüssigkeit gelangt mithin anderendseitig in einen darunter positionierten Trinkhalm, so dass der Trinkhalm von Spülflüssigkeit durchströmt wird, bevor dieses einendseitig aus dem Trinkhalm wieder austritt.
Dabei stützt sich der
Trinkhalm einendseitig stehend auf der zugehörigen Stützkontur der ersten Trinkhalmaufnahme ab, wobei gleichwohl ein Ausströmen von Spülflüssigkeit aus dem Trinkhalm deshalb gestattet ist, weil der Trinkhalm aufgrund der erfindungsgemäß versetzten Anordnung der beiden Trinkhalmaufnahmen zur Vertikalen geneigt ausgerichtet ist.
Im Ergebnis ist eine zuverlässige Innenreinigung eines Trinkhalms mittels des erfindungsgemäßen Trinkhalmhalters sichergestellt.
Denn aufgrund der exakten Positionierung eines Trinkhalms im Trinkhalmhalter ist eine Ausrichtung erreicht, die eine bestimmungsgemäße Beschickung des Trinkhalms mit Spülflüssigkeit sicherstellt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Austrittsöffnungen mit den Ausbuchtungen der in Höhenrichtung unterhalb des Wassersammlers angeordneten zweiten Trinkhalmaufnahme fluchten.
Hierdurch ist in schon vorbeschriebener Weise sichergestellt, dass über die Austrittsöffnungen des Wassersammlers abgegebene Spülflüssigkeit in die zugehörigen Trinkhalme einströmt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Wassersammler eine mit Durchtrittsöffnungen ausgerüstete Abdeckung trägt.
Dabei ist die Abdeckung zumindest abschnittsweise als Sieb ausgebildet, so dass gröbere Verunreinigungen und/oder Schmutzpartikel daran gehindert sind, in den Wassersammler einzuströmen.
Dies erbringt insbesondere den Vorteil, dass ungewollte Verstopfungen der Austrittsöffnungen des Wassersammlers vermieden sind.
Zur Reinigung der Abdeckung und/oder des Wassersammlers kann die Abdeckung insbesondere auswechselbar, also vom Benutzer abnehmbar, und/oder klappbar am Wassersammler angeordnet sein.
Die Handhabe des Trinkhalmhalters ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung höhenverstellbar ausgebildet. Dies gestattet es, die zweite Trinkhalmaufnahme in Höhenrichtung relativ zur ersten Trinkhalmaufnahme positionieren zu können. Der Trinkhalmhalter ist mithin dazu ausgerüstet, Trinkhalme mit unterschiedlichen Trinkhalmlängen gleichermaßen gut aufnehmen zu können. Zudem erbringt die Hôhenverstellbarkeit den Vorteil, dass die Austrittsöffnungen des Wassersammlers möglichst trinkhalmnah positioniert werden können. Die Verstellmöglichkeit der Handhabe kann stufenlos ausgebildet sein. Aber auch eine stufenweise Verstellmöglichkeit ist denkbar. Bevorzugt ist es in jedem Fall, Trinkhalme herkömmlicher Größenordnung von z. B. 100 mm bis 300 mm aufnehmen zu können.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung zeichnet sich insbesondere durch die Möglichkeit einer vereinfachten Handhabung durch den Verwender aus. Gegenüber dem Stand der Technik ist zudem die flexible Aufnahmemöglichkeit von Trinkhalmen mit Durchmesser von 5 mm bis 13 mm und von Längen von 100 mm bis 300 mm von Vorteil. Dabei findet stets eine exakte Positionierung der Trinkhalme innerhalb des Trinkhalmhalters statt, und zwar so, dass eine direkte Zuordnung zum Wassersammler erfolgt. Hierdurch ist im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall eine Durchspülung der Trinkhalme mit Spülflüssigkeit sichergestellt.
Es ist des Weiteren von Vorteil, dass die erste Trinkhalmaufnahme vom Trinkhalmkorb und die zweite Trinkhalmaufnahme von der Handhabe bereitgestellt sind. Dies ermöglicht es, den Trinkhalmkorb auch für andere Geschirr- und/oder Besteckteile nutzen zu können, wenn eine Bestückung des Trinkhalmhalters nicht mit Trinkhalmen stattfindet. Durch die Leitkonturen der Leitrippen ist zudem eine sehr einfache Handhabung geschaffen, so dass die Trinkhalme ohne großen Aufwand in den Trinkhalmhalter eingestellt und selbstständig in Position fallen können.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Trinkhalmhalter einen Trinkhalmkorb und eine daran angeordnete Handhabe aufweist, wobei die Handhabe U-förmig ausgebildet ist und zwei Schenkel sowie einen dazwischen angeordneten und in Höhenrichtung oberhalb des Trinkhalmkorbs positionierten Griffabschnitt aufweist, wobei der Griffabschnitt den wannenförmig ausgebildeten Wassersammler aufweist, der trinkhalmkorbseitig Austrittsöffnungen aufweist.
Der erfindungsgemäße Trinkhalmhalter verfügt über einen Trinkhalmkorb einerseits und eine Handhabe andererseits, die am Trinkhalmkorb angeordnet ist. Mittels der Handhabe ist eine Bedienung des Trinkhalmkorbs verwenderseitig gestattet, beispielsweise um den Trinkhalmkorb in einfacher Weise in einen Spülkorb einer Geschirrspülmaschine einsetzen bzw. aus diesem herausnehmen zu können. Der Trinkhalmhalter verfügt ferner über einen Wassersammler. Dieser dient im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall dazu, vom Trinkhalmhalter positionssicher aufgenommene Trinkhalme gezielt mit Spülflüssigkeit zu beschicken, so dass eine Trinkhalminnenreinigung stattfindet.
Es ist vorgesehen, dass der Wassersammler von der Handhabe des Trinkhalmhalters bereitgestellt ist. Zu diesem Zweck ist vorgesehen, dass die Handhabe U-förmig ausgebildet ist und zwei Schenkel sowie einen Griffabschnitt aufweist. Dabei ist der Griffabschnitt zwischen den beiden Schenkeln angeordnet, wird also von diesen getragen. Der Griffabschnitt ist in Höhenrichtung oberhalb des Trinkhalmkorbs positioniert, der Griffabschnitt der Handhabe und der Trinkhalmkorb sind mithin in Höhenrichtung beabstandet zueinander angeordnet.
Der Griffabschnitt stellt den Wassersammler bereit, der wannenförmig ausgebildet ist. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall sammelt sich im Wassersammler Spülflüssigkeit an, die von dort aus der Gewichtskraft folgend nach unten strömen und den Trinkhalmen aufgegeben werden kann. Zu diesem Zweck verfügt der Wassersammler über Austrittsöffnungen, die trinkhalmkorbseitig ausgebildet sind, so dass vom Wassersammler abgegebene Spülflüssigkeit selbstständig abfließen und in darunter befindliche Trinkhalme gelangen kann.
Der erfindungsgemäße Trinkhalmhalter zeichnet sich durch seine kompakte Bauform aus.
Diese ist insbesondere dadurch erreicht, dass der Wassersammler in den Griffabschnitt der Handhabe integriert ist. Dies erbringt im Unterschied zum Stand der Technik eine vereinfachte Handhabung, da im Unterschied beispielsweise zur DE 20 2020 100 262 U1 auf einen verschwenkbaren Trinkhalmspülaufsatz vollständig verzichtet worden ist. Zu reinigende Trinkhalme können in einfacher Weise unterhalb des Griffabschnitts der Handhabe positioniert werden, so dass es keiner weiteren Handgriffe für eine bestimmungsgemäße Bestückung des Trinkhalmhalters mit Trinkhalmen bedarf. Nicht zuletzt dient die Handhabe auch dazu, den Trinkhalmhalter in vereinfachter Weise bedienen zu können, insbesondere zwecks Einsatz in einen Spülkorb oder Entfernung aus demselben.
Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall sind die vom Trinkhalmhalter aufgenommenen Trinkhalme unterhalb des Griffabschnitts der Handhabe und zwischen den Stützen der Handhabe positioniert. Damit schützt die Handhabe die Trinkhalme vor einer Kollision mit anderen Geschirrteilen, wie sie beispielsweise bei einer Bestückung der Geschirrspülmaschine auftreten können. Die Handhabe sorgt mithin auch dafür, dass vom Trinkhalmhalter positionsgenau aufgenommene Trinkhalme nicht infolge einer ungewollten Kollision mit anderen Geschirrteilen durcheinandergeraten und/oder aus ihrer Position in eine undefinierte Lage herausbewegt werden.
Im Ergebnis ist so eine Konstruktion gegeben, die ein prozesssicheres Halten unterschiedlicher Trinkhalme garantiert und dabei sicherstellt, dass eine bestimmungsgemäße Beschickung der Trinkhalme mit Spülflüssigkeit stattfindet. Dabei ist der erfindungsgemäße Trinkhalmhalter kompakt im Aufbau und ermöglicht eine vereinfachte Handhabung durch den Verwender.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung anhand der Figuren. Dabei zeigen Fig. 1 in schematischer Draufsicht von vorn einen Spülbehälter einer Geschirrspülmaschine mit einem davon aufgenommenen Trinkhalmhalter nach der Erfindung; Fig. 2 in schematisch perspektivischer Ansicht den Spülbehälter nach Fig. 1; Fig. 3 in schematisch perspektivischer Darstellung ein Unterkorb einer Geschirrspülmaschine mit einem davon aufgenommenen Trinkhalmhalter nach der Erfindung; Fig. 4 in schematischer Perspektivdarstellung ein erfindungsgemäßer
Trinkhalmhalter; Fig. 5 in schematisch perspektivischer Explosionsdarstellung der Trinkhalmhalter nach Fig. 4; Fig. 6 in schematischer Draufsicht von oben einen Trinkhalmkorb eines Trinkhalmhalters nach der Erfindung; Fig. 7 in schematischer Perspektivansicht den Trinkhalmkorb nach Fig. 6 mit montiertem Trinkhalmseparator; Fig. 8 in schematischer Schnittdarstellung in erfindungsgemäßer Trinkhalmhalter; Fig. 9 in schematischer Schnittdarstellung ein Trinkhalmkorb eines erfindungsgemäßen Trinkhalmhalters; Fig. 10 in schematischer Schnittdarstellung ein erfindungsgemäßer Trinkhalmhalter mit einem endseitig abgewinkelten Trinkhalm; Fig. 11 in schematischer Ausschnittsdarstellung den Griffabschnitt einer Handhabe; Fig. 12 in geschnittener Ausschnittsdarstellung den Griffabschnitt einer Handhabe; Fig. 13 in Draufsicht von oben den erfindungsgemäßen Trinkhalmhalter ohne Wassersammler-Abdeckung; Fig. 14 in schematischer Schnittdarstellung von oben den erfindungsgemäßen Trinkhalmhalter; Fig. 15 in schematischer Draufsicht den erfindungsgemäßen Trinkhalmhalter; Fig. 16 in schematischer Perspektivdarstellung den erfindungsgemäßen Trinkhalmhalter und Fig. 17 in schematischer Frontansicht zwei übereinander angeordnete Spülkörbe einer
Geschirrspülmaschine mit einem vom unteren Spülkorb aufgenommenen Trinkhalmhalter nach der Erfindung.
Eine in den Figuren nicht näher dargestellte Geschirrspülmaschine verfügt über einen Spülbehälter 1, wie er in den Fign. 1 und 2 dargestellt ist.
Im bestimmungsgemäBen Verwendungsfall dient der Spülbehälter 1 der Aufnahme von zu reinigendem Spülgut.
Zwecks Beschickung des Spülbehälters 1 mit Spülgut sind typischerweise Spülkörbe vorgesehen, die das Spülgut aufnehmen und die verwenderseitig aus dem vom Spülbehälter 1 bereitgestellten Spülraum herausverfahren bzw. in diesen hineinverfahren werden können.
Die Fign. 1 und 2 lassen in diesem Zusammenhang einen als Unterkorb 3 dienenden Spülkorb erkennen.
Wie die Fign. 1 und 2 ferner erkennen lassen, ist im Unterkorb ein Trinkhalmhalter 4 nach der Erfindung angeordnet.
Der Trinkhalmhalter 4 dient der Aufnahme von Trinkhalmen und gewährleistet dank seiner konstruktiven Ausgestaltung sowohl eine bestimmungsgemäße Außenreinigung als auch eine bestimmungsgemäße Innenreinigung der davon ausgenommenen Trinkhalme.
Der erfindungsgemäße Trinkhalmhalter 4 ist am Unterkorb 3 positionssicher festgelegt und wird zusammen mit diesem bei einer Korbbewegung aus dem Spülraum herausbewegt bzw. in diesen hineinverfahren.
Fig. 3 lässt den Unterkorb 3 mit dem daran angebrachten Trinkhalmhalter 4 in vergrößerter Darstellung erkennen.
Wie sich aus dieser ergibt, ist der Trinkhalmhalter 4 auf die beiden vorderen Spikereihen des Unterkorbs 3 aufgesetzt und an der mit Bezug auf die Zeichnungsebene nach Fig. 3 linken Korbwand befestigt, wozu der Trinkhalmhalter 4 entsprechende Befestigungsmittel 34 (vgl.
Fign. 13 und 14) aufweist.
Fig. 4 zeigt den erfindungsgemäßen Trinkhalmhalter 4 in schematisch perspektivischer Ansicht.
Wie sich aus dieser Darstellung ergibt, verfügt der Trinkhalmhalter 4 über einen Trinkhalmkorb 5 sowie über eine Handhabe 6, die am Trinkhalmkorb 5 angeordnet ist.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist exemplarisch ein vom Trinkhalmhalter 4 aufgenommener Trinkhalm 7 gezeigt.
Der Trinkhalmkorb 5 verfügt in Breitenrichtung 11 über drei hintereinander angeordnete Kompartiments 8, 9 und 10. Dabei dient das mittlere Kompartiment 8 der
Trinkhalmaufnahme. Die beiden seitlichen Kompartiments 9 und 10 dienen der Aufnahme andere Geschirrteile. Die Kompartiments 8 und 9 einerseits sowie 8 und 10 andererseits sind unter Ausbildung eines jeweiligen Spalts beabstandet zueinander angeordnet. Im endmontierten Zustand kommen in diesen Spalten Spikes der beiden Spikereihen des Unterkorbs 3 zu liegen, wie aus Fig. 3 ersichtlich. Die Handhabe 6 ist U-förmig ausgebildet und verfügt über zwei Schenkel 13 und 14 sowie über einen dazwischen angeordneten Griffabschnitt 15, der in Höhenrichtung 12 oberhalb des Trinkhalmkorbs 5 positioniert ist.
Wie sich insbesondere aus der Explosionsdarstellung nach Fig. 5 ergibt, weist das Griffelement 15 einen wannenförmig ausgebildeten Wassersammler 23 auf, der trinkhalmkorbseitig Austrittsöffnungen 35 aufweist, wie dies insbesondere die Fign. 11 und 12 erkennen lassen.
Zwischen den beiden Schenkeln 13 und 14 erstreckt sich des Weiteren eine Trinkhalmaufnahme 17. Dabei handelt es sich um eine Querstrebe 42, die Ausbuchtungen 22 aufweist. Die Ausbuchtungen 22 sind einseitig offen ausgebildet und weisen trinkhalmseitig eine Randkante auf, deren Kontur zumindest abschnittsweise entlang einer Ellipse verläuft, wie sich insbesondere aus der Darstellung nach Fig. 14 ergibt.
Der Trinkhalmkorb 5 stellt eine im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall mit der zweiten Trinkhalmaufnahme 17 zusammenwirkende erste Trinkhalmaufnahme 16 bereit, wie sich dies insbesondere aus einer Zusammenschau der Fign. 6 und 7 ergibt.
Die erste Trinkhalmaufnahme 16 weist eine Stützkontur 28 zur einendseitigen Aufnahme eines Trinkhalms 7 auf. Dabei weist die Stützkontur 28 je aufzunehmendem Trinkhalm 7 eine Zentrierung 29 in Ausgestaltung eines Vorsprungs auf, wie dies auch die Fign. 8 und 9 im Detail erkennen lassen.
Des Weiteren verfügt die erste Trinkhalmaufnahme 16 über Leitrippen 27, die jeweils eine quer zur Höhenrichtung 12 verlaufende Leitkontur 30 bereitstellen.
Die von den Leitrippen 27 bereitgestellte Leitkontur 30 geht in die Stützkontur 28 vorzugsweise einstückig über, wie dies im Detail ebenfalls die Fign. 8 und 9 am deutlichsten zeigen. In Höhenrichtung 12 zwischen erster und zweiter Trinkhalmaufnahme 16, 17 ist ein Trinkhalmseparator 18 vorgesehen. Dieser Trinkhalmseparator sieht je aufzunehmendem Trinkhalm 7 einen Durchbruch 20 vor. Mit Bezug auf die Zeichnungsebene nach Fig. 5 trägt der Trinkhalmseparator links- wie rechtsseitig jeweils Haken 19, die mit einer entsprechend ausgebildeten Gegenkontur 26 des Trinkhalmkorbs 5 im endmontierten Zustand zusammenwirken, wie dies Fig. 7 erkennen lässt.
Zur Separierung der einzelnen von der ersten Trinkhalmaufnahme 16 bereitgestellten Aufnahmeabschnitte 32 sind Trennwände 31 vorgesehen, was sich insbesondere aus der Darstellung nach Fig. 6 ergibt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind fünf solcher Aufnahmeabschnitte 32 vorgesehen, womit der Trinkhalmhalter 4 dazu ausgebildet ist, insgesamt fünf Trinkhalme 7 aufnehmen zu können. Dementsprechend verfügt auch der Trinkhalmseparator 18 über fünf Durchbrüche 20 bzw. die zweite Trinkhalmaufnahme 16 über fünf Ausbuchtungen 22.
Wie insbesondere die Darstellung nach Fig. 8 erkennen lässt, stellt der Trinkhalmhalter 14 eine Einrichtung zur stehenden Aufnahme eines Trinkhalms 7 bereit, die die erste Trinkhalmaufnahme 16 und die hierzu in Höhenrichtung 12 beabstandete zweite Trinkhalmaufnahme 17 aufweist, wobei die erste und die zweite Trinkhalmaufnahme 16, 17 in einer quer zur Höhenrichtung 12 verlaufenden Richtung versetzt zueinander angeordnet sind. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist diese quer zur Höhenrichtung 12 verlaufende Richtung die Tiefenrichtung 33 des Trinkhalmkorbs 5.
Durch die versetzte Anordnung von erster und zweiter Trinkhalmaufnahme 16, 17 ergibt sich eine zur Vertikalen geneigte Ausrichtung des Trinkhalms 7, so dass der Neigungswinkel a gemäß Fig. 8 größer 90° ist. Wie sich anhand insbesondere einer Zusammenschau der Fign. 8 bis 10 ergibt, ermöglicht diese erfindungsgemäße Ausgestaltung eine besonders einfache Handhabung des Trinkhalmhalters 4 durch einen Verwender. So ist zur Bestückung des Trinkhalmhalters 4 mit einem Trinkhalm 7 verwenderseitig der Trinkhalm 7 mit Bezug auf die
Zeichnungsebene nach Fig. 8 von rechts an den Trinkhalmhalter 4 heranzuführen.
Mit seinem trinkhalmhalterseitigen Endabschnitt ist der Trinkhalm 7 zunächst durch einen entsprechenden Durchbruch 20 durch den Separator 18 hindurchzuführen.
Sobald der Trinkhalm 7 Kontakt mit dem Trinkhalmkorb 5 erlangt, gleitet er von selbst entlang der von den Leitrippen 27 bereitgestellten Leitkontur 30 entlang bis er der Schwerkraft folgend mit seinem einendseitigen Ende auf der Stützkontur 28 zu stehen kommt.
Dabei sorgt die Zentrierung 29 für eine positionssichere und genaue Ausrichtung des Trinkhalms 7. Verwenderseitig ist der Trinkhalm 7 dann noch mit Bezug auf die Zeichnungsebene nach Fig. 8 nach links zu kippen, so dass er gleichfalls der Schwerkraft folgend in die zugehörige Ausbuchtung 20 des zweiten Trinkhalmhalters hineinfällt bzw. rutscht.
Da die Ausbuchtung teilellipsenförmig ausgebildet ist, findet eine automatische Zentrierung statt.
Insgesamt ist so eine reproduzierbare und definierte Positionierung des Trinkhalms 7 innerhalb des Trinkhalmhalters 4 gewährleistet.
Diese Positionseinnahme ist auch bei endseitig abgewinkelten Trinkhalmen 7 gewährleistet, wie Fig. 10 zeigt.
Der Griffabschnitt 15 der Handhabe 6 verfügt in schon vorbeschriebener Weise über einen Wassersammler 23. Der genaue Aufbau dieses Wassersammlers 23 ist in den Fign. 11 bis 13 im Detail dargestellt.
Der Wassersammler 23 ist wannenförmig ausgebildet und verfügt über einen als
Sammelbereich 36 dienenden Bodenabschnitt 37, der frei von Austrittsöffnungen 35 ausgebildet ist.
Mit Bezug auf die Zeichnungsebene nach Fig. 12 schließt sich linksseitig dieses Bodenabschnitts 37 ein Bodenabschnitt des Wassersammlers 23 an, der die Austrittsöffnungen 35 bereitstellt.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind insgesamt fünf Austrittsöffnungen 35 vorgesehen, die mit Bezug auf die Breitenrichtung 11 des
Trinkhalmhalters 4 hintereinander angeordnet sind, wie dies insbesondere die Draufsicht nach Fig. 13 erkennen lässt.
Der als Sammelbereich 36 dienende Bodenabschnitt 37 weist ein in Richtung der Austrittsöffnungen 35 weisendes erstes Gefälle auf, wie dies die Schnittdarstellung nach Fig. 12 zeigt.
Dieses Gefälle sorgt dafür, dass im Bereich des Bodenabschnitts 37 gesammeltes Spülwasser der Schwerkraft folgend in Richtung der Austrittsöffnungen 35 strömt. Der als Sammelbereich 36 dienende Bodenabschnitt 37 weist des Weiteren ein quer zum ersten Gefälle verlaufendes zweites Gefälle auf, wie dies die Darstellung nach Fig. 11 erkennen lässt. Dabei ist das zweite Gefälle mit Bezug auf die Zeichnungsebene nach Fig. 11 ausgehend von der mittleren Austrittsöffnung 35 sowohl nach links als auch nach rechts ausgerichtet. Dieses Gefälle dient dazu, dass die mit Bezug auf die Breitenrichtung 11 äußeren Austrittsöffnungen 35 gleichermaßen mit Spülflüssigkeit versorgt werden, wie die übrigen Austrittsöffnungen 35. Insgesamt wird so durch die Gefälleausbildung eine gleichmäßige Beschickung der Austrittsöffnungen 5 mit Spülflüssigkeit erreicht.
Um Überströmungen von Spülflüssigkeit zwischen den Austrittsöffnungen 35 zu unterbinden, sind zwischen den Austrittsöffnungen 35 Stege 39 ausgebildet, so dass je Austrittsöffnung 35 eine Kammer 38 entsteht. In diese Kammern 38 kann Spülflüssigkeit über eine sammelbereichsseitige Eintrittsöffnung 48 gelangen, wie dies die Darstellung nach Fig. 13 erkennen lässt.
Die Positionierung von insbesondere zweiter Trinkhalmaufnahme 17 und den Austrittsöffnungen 35 des Wassersammlers 23 sind so aufeinander abgestimmt, dass ein Trinkhalm 7 im bestimmungsgemäßen Aufnahmefall direkt unterhalb einer zugehörigen Austrittsöffnung 35 zu liegen kommt, wie dies beispielsweise die Fign. 8 und 15 erkennen lassen. Hierdurch ist sichergestellt, dass durch die entsprechende Austrittsöffnung 35 abgegebene Spülflüssigkeit in den Trinkhalm 7 zwecks Innenreinigung abgegeben wird. Für eine entsprechende Tropfenausbildung sind die Austrittsöffnungen 35 trinkhalmseitig mit Rippen 40 ausgestattet, die trinkhalmseitig eine Kreisringrippe 41 tragen. Diese Rippenausgestaltung sorgt für eine definierte Tropfenbildung, was ein zielgenaues Einleiten von Spülflüssigkeit in den jeweils zugehörigen Trinkhalm 7 begünstigt.
Fig. 16 lässt erkennen, dass die Schenkel 13 und 14 der Handhabe 6 aus jeweils zwei Abschnitten 44 und 45 bestehen, die teleskopierbar zueinander ausgebildet sind. Dies erlaubt eine Höhenverstellung der Handhabe 6, so dass unterschiedlich groß ausgebildete Trinkhalme 7 vom Trinkhalmhalter 4 gleichermaßen aufgenommen werden können.
Wie schon eingangs beschrieben verfügt der Trinkhalmhalter 4 zur lagesicheren
Anordnung am Unterkorb über Befestigungsmittel 34, wie sie in Fig. 14 dargestellt sind.
Dabei erfolgt die Positionierung eines Trinkhalmhalters 4 im Unterkorb 3 derart, dass der Wassersammler 23 direkt unterhalb direkt unterhalb eines oder mehrerer Drahtkreuzungspunkte 47 von Quer- und Längsdraht des oberhalb angeordneten Oberkorbs 46, zu liegen kommt, wie dies die Darstellung nach Fig. 17 zeigt.
Hierdurch ist gewährleistet, dass sich am Oberkorb 46 ansammelndes und über die Drahtschlaufe bzw. den oder die Drahtkreuzungspunkte 47 abströmendes Spülwasser direkt in den Wassersammler 23 überführt wird.
Dies gewährleistet einen stetigen Zufluss von Spülwasser in die vom Trinkhalmhalter 4 beherbergten Trinkhalme 7.
Bezugszeichen 1 Spülbehälter 2 Spülraum 3 Unterkorb 4 Trinkhalmhalter
5 Trinkhalmkorb 6 Handhabe 7 Trinkhalm 8 Kompartiment
9 Kompartiment 10 Kompartiment 11 Breitenrichtung 12 Hôhenrichtung 13 Schenkel
14 Schenkel 15 Griffabschnitt 16 erste Trinkhalmaufnahme 17 zweite Trinkhalmaufnahme 18 Separator
19 Haken 20 Durchbruch 21 Verbindungsmittel 22 Ausbuchtung 23 Wassersammler
24 Abdeckung 25 Durchtrittsöffnung 26 Gegenkontur 27 Leitrippe 28 Stützkontur
29 Zentrierung 30 Leitkontur 31 Trennwand 32 Aufnahmeabschnitt 33 Tiefenrichtung
34 Befestigungsmittel 35 Austrittsöffnung 36 Sammelbereich 37 Bodenabschnitt 38 Kammer
39 Steg 40 Rippe 41 Kreisringrippe 42 Querstrebe
43 Kontur 44 erster Abschnitt 45 zweiter Abschnitt 46 Oberkorb 47 Drahtkreuzungspunkt
48 Eintrittsöffnung

Claims (14)

Patentansprüche
1. Trinkhalmhalter zur Anordnung an einem Spülkorb einer Geschirrspülmaschine, mit einer Einrichtung zur stehenden Aufnahme eines Trinkhalms (7), die eine erste Trinkhalmaufnahme (16) und eine hierzu in Höhenrichtung (12) beabstandete zweite Trinkhalmaufnahme (17) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Trinkhalmaufnahme (16, 17) in einer quer zur Höhenrichtung (12) verlaufenden Richtung (33) versetzt zueinander angeordnet sind.
2. Trinkhalmhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Trinkhalmaufnahme (16) eine Stützkontur (28) zur einendseitigen Aufnahme eines Trinkhalms (7) aufweist.
3. Trinkhalmhalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützkontur (28) eine Zentrierung (29) für den Trinkhalm (7) aufweist.
4 Trinkhalmhalter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Trinkhalmaufnahme (16) Leitrippen (27) aufweist, die eine quer zur Hôhenrichtung (12) verlaufende Leitkontur (30) bereitstellen.
5. Trinkhalmhalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Leitrippen (27) bereitgestellte Leitkontur (30) in die Stützkontur (28) übergeht.
6. Trinkhalmhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Trinkhalmkorb (5), der die erste Trinkhalmaufnahme (16) bereitstellt.
7. Trinkhalmhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Trinkhalmaufnahme (17) eine Strebe (42) mit einer Randkante zur außenumfangsseitigen Anlage eines Trinkhalms (7) aufweist. 8 Trinkhalmhalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Strebe (42) je Trinkhalm (7) eine einseitig offene Ausbuchtung (22) bereitstellt, wobei die Ausbuchtung (22) trinkhalmseitig eine Randkante aufweist, deren Kontur (43)
zumindest abschnittsweise entlang einer Ellipse verläuft.
9. Trinkhalmhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine am Trinkhalmkorb (5) angeordnete Handhabe (6) die die zweite Trinkhalmaufnahme (17) bereitstellt.
10. Trinkhalmhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Höhenrichtung (12) zwischen erster und zweiter Trinkhalmaufnahme (16, 17) ein Trinkhalmseparator (18) angeordnet ist.
11. Trinkhalmhalter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Trinkhalmseparator (18) je Trinkhalm (7) einen Durchbruch (20) bereitstellt.
12. Trinkhalmhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Höhenrichtung (12) oberhalb der zweiten Trinkhalmaufnahme (17) ein wannenförmig ausgebildeter Wassersammler (23) angeordnet ist, der trinkhalmaufnahmeseitig Austrittsöffnungen (35) aufweist.
13. Trinkhalmhalter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnungen (35) mit den Ausbuchtungen (22) der in Höhenrichtung (12) unterhalb des Wassersammlers (23) angeordneten zweiten Trinkhalmaufnahme (17) fluchten.
14. Trinkhalmhalter nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Wassersammler (23) eine mit Durchtrittsöffnungen (25) ausgerüstete Abdeckung (24) trägt, welche vorzugsweise auswechselbar und/oder klappbar am Wassersammler angeordnet ist.
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