BE1029681A1 - Verfahren zur Inspektion eines Tanks, Schleusenvorrichtung und Anordnung, umfassend einen Tank, eine Schleusenvorrichtung und ein Inspektionsgerät - Google Patents

Verfahren zur Inspektion eines Tanks, Schleusenvorrichtung und Anordnung, umfassend einen Tank, eine Schleusenvorrichtung und ein Inspektionsgerät Download PDF

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BE1029681A1 BE20215647A BE202105647A BE1029681A1 BE 1029681 A1 BE1029681 A1 BE 1029681A1 BE 20215647 A BE20215647 A BE 20215647A BE 202105647 A BE202105647 A BE 202105647A BE 1029681 A1 BE1029681 A1 BE 1029681A1
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Inspektion eines Tanks für fluide Medien, vorzugsweise für brennbare und/oder explosionsfähige Energieträger, insbesondere zur Inspektion eines Fest- oder Schwimmdachtanks, mit einem Inspektionsgerät, welches innenseitig des Tanks an einem Boden, einer Wand und/oder einer etwaig vorhandenen und vorzugsweise als Fest- oder Schwimmdach ausgebildeten oberen Begrenzung des Tanks Messdaten aufnimmt, wobei das Inspektionsgerät durch eine Zugangsöffnung in den Tank eingebracht wird, wobei das Inspektionsgerät aus einem Schleusenraum einer vorab an den Tank angeschlossenen, insbesondere mobilen Schleusenvorrichtung, der an die im Tank vorhandenen Verhältnisse angepasst wird, nach Öffnen der Zugangsöffnung durch einen Schleusenzugang eingebracht und nach der Aufnahme der Messdaten wieder in die Schleusenvorrichtung überführt wird, insbesondere woraufhin die Zugangsöffnung verschlossen wird. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Schleusenvorrichtung umfassend zumindest einen Schleusenraum und einen Schleusenzugang sowie eine Anordnung umfassend einen Tank, eine Schleusenvorrichtung und ein Inspektionsgerät zur Inspektion des Tanks.

Description

-1- BE2021/5647
Verfahren zur Inspektion eines Tanks, Schleusenvorrichtung und Anordnung umfas- send einen Tank, eine Schleusenvorrichtung und ein Inspektionsgerät
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Inspektion eines Tanks für fluide
Medien, vorzugsweise für brennbare und/oder explosionsfähige Energieträger, ins- besondere zur Inspektion eines Fest- oder Schwimmdachtanks, mit einem Inspekti- onsgerät, welches innenseitig des Tanks an einem Boden, einer Wand und/oder ei- ner etwaige vorhandenen und vorzugsweise als Fest- oder Schwimmdach ausgebil- deten oberen Begrenzung des Tanks Messdaten aufnimmt, wobei das Inspektions- gerät durch eine Zugangsöffnung in den Tank eingebracht wird. Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Schleusenvorrichtung umfassend einen Schleusenraum und ei- nen Schleusenzugang. Zusätzlich betrifft die Erfindung eine Anordnung umfassend einen Tank, eine Schleusenvorrichtung und ein Inspektionsgerät.
In vielen Lagerstätten für explosionsfähige oder brennbare, fluide Energieträger, bei- spielsweise in Form von Rohöl, werden diese in großen Tanks gelagert, welche oft als Schwimmdach- oder Festdachtanks ausgebildet sind. Zum Zweck der Erfindung werden auch große kugel- oder zigarrenförmige Druckbehälter, die insbesondere gasförmige Energieträger speichern und die inspiziert werden müssen, genauso zu den Tanks gezählt wie oben offene Wasserspeicher. Unabhängig davon, welche Be- reiche eines beispielsweise zigarrenförmigen Gastanks als Boden, Wand oder obere
Begrenzung bzw. Dach oder Decke bezeichnet werden, weisen diese metallische
Wände oder Wandungen auf, die es zu inspizieren gilt. Typische Größen für die zu
-2- BE2021/5647 inspizierenden Tanks liegen im Bereich von wenigen Kubikmetern bis hin zu mehre- ren Tausend Kubikmetern.
Für das Einbringen eines Inspektionsgerâtes in einen Tank für Energieträger muss dieses ATEX-zertifiziert sein. Das Inspektionsgerät wird typischerweise über Zu- gangsöffnungen, die auf dem Dach, insbesondere einem Schwimmdach eines
Tanks, angeordnet sind, in den Tank eingebracht. Aufgrund des Umgebungssauer- stoffs befinden sich das Inspektionsgerät sowie das zugehôrige Wartungspersonal in einem explosionsgefährdeten Bereich. Die Inspektion ist entsprechend gefährlich und aufgrund der notwendigen ATEX-Zertifizierung aufwendig.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Inspektion eines Tanks für Energie- träger dahingehend zu verbessern, dass die Explosionsgefahr reduziert wird und das Verfahren gleichzeitig auch für andere Tanks anwendbar ist.
Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1 sowie durch eine
Schleusenvorrichtung gemäß Anspruch 17 sowie durch eine Anordnung gemäß An- spruch 34. Einzelne Merkmale einer erfindungsgemäßen Schleusenvorrichtung wer- den auch bereits bei der Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens beschrie- ben.
Ein erfindungsgemäßes Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass das Inspektions- gerät nach Öffnen der Zugangsöffnung aus einem Schleusenraum einer vorab an den Tank angeschlossenen, insbesondere mobilen Schleusenvorrichtung, der an die
-3- BE2021/5647 im Tank vorhandenen Verhältnisse angepasst wird, durch einen Schleusenzugang in den Tank eingebracht wird. Nach der Aufnahme der Messdaten wird das Inspekti- onsgerät wieder in die Schleusenvorrichtung überführt, insbesondere woraufhin die
Zugangsôffnung verschlossen wird. Aufgrund der Anpassung der Schleusenvorrich- tung bzw. des Schleusenraums an die im Tank vorhandenen Verhältnisse, wobei das Inspektionsgerät bereits in dem Schleusenraum angeordnet ist, befindet sich dieses bei Einbringung in den Tank nicht mehr in einem gemäß ATEX explosionsge- fährdeten Bereich bzw. die ATEX-Anforderungen werden verringert, so dass eine aufwendige ATEX-Zertifizierung des Inspektionsgeräts entfällt oder vereinfacht wird.
Auf diese Weise können auch andere große Tanks, beispielsweise Wassertanks während des Betriebs, d.h. im befüllten Zustand inspiziert werden.
Das Inspektionsgerät kann entweder autonom oder unselbständig, d.h. über eine
Fernbedienung gesteuert in den Tank überführt werden und dort seine Messdaten aufnehmen. Der Inspektionsvorgang ist somit auch für das Bedienpersonal deutlich ungefährlicher. Als Anpassung an die im Tank vorhandenen Verhältnisse wird ein
Vorgang verstanden, der in Abhängigkeit des im Tank vorhandenen Mediums diesel- ben oder ähnliche Verhältnisse im Schleusenraum herstellt, beispielsweise diesen mit demselben Medium füllt und/oder einen entsprechenden Druck aufbaut.
Insbesondere wird durch die Anpassung an die im Tank vorhandenen Verhältnisse eine Explosionsgefahr reduziert. Dies umfasst insbesondere zumindest das Redu- zieren des im Schleusenraum vorhandenen Sauerstoffs auf für eine Öffnung des
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Tanks ungefährliche Konzentrationen. Die Konzentration ist medienabhängig. Insbe- sondere wird der im Schleusenraum vorhandene Sauerstoff entfernt. Der Schleusen- raum kann daher zur Anpassung an die im Tank herrschenden Verhältnisse unge- achtet des dort herrschenden Drucks auch unter Unterdruck gesetzt werden. Alter- nativ oder ergänzend wird eine etwaig im Schleusenraum vorhandene Umgebungs- luft durch ein Schutzgas ersetzt, so dass bei Offnung die Explosionsgefahr reduziert wird.
Die Schleusenvorrichtung wird vorab an den Tank angeschlossen. Dies kann werks- seitig bei Herstellung des Tanks erfolgen oder nachträglich vorgenommen werden.
Die Schleusenvorrichtung kann fest am Tank installiert sein und auch nach dem In- spektionsvorgang bis zum folgenden Inspektionsvorgang dort verbleiben. Vorzugs- weise handelt es sich um eine mobile Vorrichtung, die insbesondere mittels eines
Schnellverschlusses an den Tank angeschlossen wird. Beispiele für einen Schnell- verschluss sind ein Bajonettverschluss und/oder Verschlüsse mit einer Verspannvor- richtung beispielsweise in Form einer Spannkette oder zumindest eines Spannbü- gels.
Die Messdaten werden bereits während der noch weiterlaufenden Messung oder da- nach an eine zugehörige Steuervorrichtung übermittelt und können dann hinsichtlich des Zustands des Tanks insbesondere bezüglich Korrosion und/oder anderer Fehl- stellen ausgewertet werden.
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Die Schleusenvorrichtung ist vorzugsweise dergestalt mobil aufgebaut, dass sie nach dem Ende des Inspektionsvorgangs, wenn das Inspektionsgerät wieder in dem
Schleusenraum ist und der Tank wieder verschlossen ist, zu einem nächsten Tank gebracht wird und/oder verfährt. Hierfür kann die Vorrichtung selbständig fahren oder getragen werden, beispielsweise mittels Kran oder einer anderen, verfahrbaren
Hubvorrichtung. Der Schleusenzugang wird durch eine zur Zugangsöffnung hin an- zuordnende Öffnung des Schleusenraums realisiert. Für die Anordnung an einem
Kran oder einer anderen Hubvorrichtung weist die Schleusenvorrichtung entspre- chende Befestigungsmittel auf, beispielsweise Haken, Ösen oder Zinkenaufnahmen.
Vorzugsweise wird zur Anpassung an die im Tank vorhandenen Verhältnisse der
Schleusenraum vor Öffnen der Zugangsöffnung mit dem im Tank bevorrateten Me- dium gefüllt, wobei insbesondere das im Schleusenraum vorher vorhandene Medium verdrängt wird. Dies kann über ein der Schleusenvorrichtung zugeordnetes Pumpen- system, welches ergänzend an den Tank angeschlossen werden kann, erfolgen o- der erfolgt rein passiv durch Öffnen der Zugangsöffnung sowie ggf. vorhandene Ent- lüftungsventile oder -öffnungen, wodurch ein im Tank vorhandenes Medium das im
Schleusenraum vorher vorhandene Medium verdrängt. Insbesondere kann es sich bei dem im Schleusenraum angeordneten Medium um ein inertes Gas handeln, wel- ches vorzugsweise aus einer entsprechenden Speichervorrichtung vorab in den
Schleusenraum geflutet wurde und welches nicht zu einer ATEX-Einstufung führen wird.
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Zur besseren Kontrolle der Anpassung an die im Tank vorhandenen Verhältnisse und/oder zur Überwachung des Schleusenraums können Daten zumindest einer
Sensoranordnung erfasst und insbesondere automatisiert abgeglichen werden. Die
Sensoranordnung der erfindungsgemäßen Schleusenvorrichtung weist zumindest einen Drucksensor und/oder einen Mediensensor auf. Insbesondere ist sie zur Er- fassung der Druckverhältnisse in dem Schleusenraum ausgebildet. Sie kann alterna- tiv oder ergänzend die Verhältnisse im Übergang zum Tank, also insbesondere vor einer zum Tank führenden Schleusenverschlussvorrichtung erfassen. Bei einer
Mehrzahl von Sensoren können auch unterschiedliche, durch ein oder mehrere Be- reiche der Schleusenvorrichtung erfasst werden. Ebenfalls kann die Anpassung des
Schleusenraums aufgrund eines insbesondere automatisierten Abgleichs der Daten erfolgen, wobei beispielsweise Daten aus dem Übergang zum Tank vor einer
Schleusenverschlussvorrichtung und hinter dieser, d.h. auf der Seite des Schleusen- raums miteinander verglichen werden. Die Sensoranordnung kann auch Mittel zum
Anzeigen der Werte aufweisen. Die Sensoranordnung kann in eine Steuervorrich- tung der Schleusenvorrichtung integriert sein.
Insbesondere werden zur Anpassung an die im Tank vorhandenen Verhältnisse ein oder mehrere Ventile mittels einer Steuervorrichtung der erfindungsgemäßen
Schleusenvorrichtung gesteuert. Die Ansteuerung des oder der Ventile kann auf- grund der Daten der Sensoranordnung insbesondere automatisiert erfolgen, so dass die Anpassung des Schleusenraums oder das Entleeren desselben vom Medium mittels der Steuervorrichtung gesteuert und überwacht werden kann. Auch die Steu- ervorrichtung kann eine Mensch-Maschine-Schnittstelle aufweisen.
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Alternativ oder ergänzend kann der Schleusenraum auch rein passiv entleert, indem vorzugsweise in einem oberen Bereich mit einem Druck, welcher den des Mediums im Tank übersteigt, ein vorzugsweise inertes Gas eingeleitet wird, welches das Me- dium des Tanks aus dem Schleusenraum verdrängt. Die Entleerungsanschlüsse lie- gen hierbei vorzugsweise im Bodenbereich des Schleusenraums.
Insbesondere ist die Schleusenvorrichtung dergestalt mobil aufgebaut, dass sie nach der Inspektion eines ersten Tanks an einen zweiten Tank angeschlossen wer- den kann. Vorzugsweise ist der Schleusenraum der Schleusenvorrichtung bei identi- schen Medien in den zu inspizierenden Tanks bei der Überführung der Schleusen- vorrichtung zum zweiten Tank mit dem Medium des ersten Tanks gefüllt, was einen erheblichen Zeitgewinn mit sich bringt, da das Medium nicht aus der Schleusenvor- richtung entleert werden muss.
Insbesondere mit einer mobilen Schleusenvorrichtung ist es vorteilhaft, wenn die zu- nächst zumindest einseitig eine Dichtanordnung aufweisende Schleusenvorrichtung zumindest außenseitig dergestalt dicht am Tank angeordnet wird, dass die Zugangs-
Öffnung aus dem Schleusenraum erreichbar ist, ohne das etwaiges Medium des
Tanks in die Umgebung entweichen kann. Entsprechend kann die Schleusenvorrich- tung beispielsweise an einem verschließbaren Ventil bzw. Ventilflansch des Tanks, der gegebenenfalls vorab am Tank installiert wurde und die Zugangsöffnung mit ausbildet, angeordnet werden, der mit einer entsprechenden Flanschvorrichtung der
Schleusenvorrichtung korrespondiert. Alternativ oder ergänzend kann die Anordnung
-8- BE2021/5647 der Schleusenvorrichtung nicht nur auBenseitig, sondern auch teilweise in eine ent- sprechende Zugangsôffnung eingreifend ausgebildet sein. Dies kann vorteilhaft da- für sein, dass ein Übergang des Inspektionsgeräts in den Tank einfacher erfolgt. Die
Flanschvorrichtung der Schleusenvorrichtung kann zwecks Anpassung an unter- schiedliche Tanks bzw. deren Zugangsöffnungen lösbar und damit austauschbar an der weiteren Schleusenvorrichtung angeordnet sein.
Um die Inspektion des Tanks zu vereinfachen, wird die mittels zumindest einer
Schleusenverschlussvorrichtung verschlieRbare Schleusenvorrichtung vorzugsweise an einer insbesondere seitlichen Zugangsöffnung des Tanks angeordnet. Als Zu- gangsöffnung wird hierbei eine Öffnung des Tanks, die vorzugsweise mittels eines
Ventils verschließRbar ist, verstanden und die insbesondere auch ausreichend groß für einen menschlichen Zugang ist. Zumindest weist sie jedoch eine Größe auf aus dem Bereich von 20 bis 36 Zoll, so dass ein Inspektionsgerät hierdurch in den Tank gelangen kann. Die Anordnung der Schleusenvorrichtung auf beispielsweise einem
Schwimmdach kann bei einer seitlichen Anordnung entfallen. Bei fest installierten
Schleusenvorrichtungen kann auch die Schleusenvorrichtung eine Schleusenver- schlussvorrichtung aufweisen, über die der Schleusenraum vom Tank getrennt wer- den kann. Bei mobilen Schleusenvorrichtungen kann eine Schleusenverschlussvor- richtung auf einer zur Zugangsöffnung hinweisenden Seite den Schleusenraum ver- schließen und somit eine Sperre in den Tankinnenraum ausbilden. Alternativ oder ergänzend kann eine Schleusenverschlussvorrichtung auf einer weiteren Seite der
Schleusenvorrichtung angeordnet sein, um einen Zugang zum Schleusenraum zu ermöglichen, wenn die Schleusenvorrichtung am Tank angeordnet ist.
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Vorteilhafterweise erfolgt der Zugang zum Tank mittels einer vom Boden aus operie- renden Schleusenvorrichtung.
Vorzugsweise wird das Inspektionsgerät vorab in die Schleusenvorrichtung einge- bracht und/oder anschließend entnommen, d.h. es kann bereits in der Schleusenvor- richtung angeordnet sein, wenn diese an die Zugangsöffnung des Tanks angebracht wird. Sofern die Schleusenvorrichtung einen weiteren Schleusenzugang aufweist, der dem dem Tank zuzuwendenden Schleusenzugang beispielsweise entgegenge- setzt am anderen Ende der Schleusenvorrichtung angeordnet ist, so kann das In- spektionsgerät auch nachträglich in die Schleusenvorrichtung eingebracht werden.
Es versteht sich, dass die Öffnung zumindest dieses weiteren Schleusenzugangs mittels einer Schleusenverschlussvorrichtung verschlossen werden kann.
Insbesondere kann das Inspektionsgerät mittels einer Trag- und/oder Stützvorrich- tung der Schleusenvorrichtung aus dem Schleusenraum durch die Zugangsöffnung in den Tank überführt werden, wobei das Inspektionsgerät insbesondere mittels ei- nes teleskopierbaren Teils, der in den Tank einfährt, dort abgesetzt wird. An diesem teleskopierbaren Teil kann beispielsweise eine Halte- oder Hakenaufnahme vorhan- den sein, an der das Inspektionsgerät gehalten wird. Der telekopierbare Teil kann beispielsweise über diese Aufnahme gleichzeitig auch eine Stromversorgung und/o- der auch eine kabelgebundene Verbindung zum Inspektionsgerät ermöglichen. Bei- spielsweise ist die Schleusenvorrichtung mit einer Kabeltrommel versehen, wobei das Kabel über entsprechende Führungsmittel der Trag- und/oder Stützvorrichtung
- 10 - BE2021/5647 geführt wird. Alternativ oder ergänzend kann das Kabel auch unter Überwachung ei- ner bestimmten Kabelspannung hinter dem Inspektionsgerät während der Inspektion hergezogen werden und wickelt sich bei Annähern des Inspektionsgeräts an die Auf- nahme- und Entnahmestelle wieder auf. Die Trag- und/oder Stützvorrichtung kann ebenfalls eine Rampe umfassen, die in den Tank hinein erstreckt werden kann und über die das Inspektionsgerät in den Tank hinein- und aus dem Tank herausfährt.
Eine besonders flexible Handhabung der Schleusenvorrichtung ist insbesondere weiterhin dann gegeben, wenn zur Anordnung der Schleusenvorrichtung an die Zu- gangsôffnung die Schleusenvorrichtung mittels einer Hôhenverstellvorrichtung hin- sichtlich der Höhe des an die Zugangsôffnung anzuschlieBenden Teils über dem Un- tergrund angepasst wird. Hierbei kann die Schleusenvorrichtung erfindungsgemäß mit einem ausfahrbaren Fahrwerk und/oder Gestell versehen werden, welches bei- spielsweise teleskopierbare Stützen, an denen Räder zum Verfahren der Schleusen- vorrichtung montiert sind, aufweist und über das der den Schleusenraum aufweisen- den Schleusenkörper gegenüber dem Boden abgestützt ist. Bei nicht verfahrbaren
Varianten kann es sich um teleskopierbaren Stützen handeln. Darüber hinaus kann die Schleusenvorrichtung über einen Kran oder einen Gabelstapler auf die für die
Anordnung am Tank passende Hôhe gebracht werden.
Zwecks Überprüfung des Inspektionsgeräts kann die Schleusenvorrichtung über ein
Sichtfenster verfügen, alternativ oder ergänzend über zumindest eine Kamera, so dass das Inspektionsgerät mittels zumindest einer Kamera und/oder mittels zumin- dest des einen Sichtfensters überprüft wird. Zumindest kann eine Sichtprüfung des
- 11 - BE2021/5647 in der Schleusenvorrichtung vorhandenen Inspektionsgeräts erfolgen. Die Anord- nung einer Kamera auf dem Inspektionsgerät selbst und/oder auf einem in den Tank einfahrbaren Teil der Schleusenvorrichtung kann die Überprüfung während der In- spektion selbst verbessert ermöglichen.
Vorzugsweise ist die Schleusenvorrichtung mittels eines eigenen Antriebssystems zur Einsatzstelle verfahrbar und kann von einem Bedienpersonal entsprechend ver- fahren werden. Hierfür weist das Antriebssystem entsprechende motorische Mittel sowie Energiespeichermittel in Form von Batterie- und/oder Brennstoffspeichern auf.
Für den Installations- und Inspektionsvorgang ist es vorteilhaft, wenn die Schleusen- vorrichtung zumindest eine Schleusenverschlussvorrichtung aufweist, durch die der
Schleusenraum gegenüber der Umgebung abgedichtet wird. Beispielsweise handelt es sich bei der Schleusenverschlussvorrichtung um eine verschlieBbare Tür oder ei- nen Deckel, der einen Schleusenzugang lösbar abdichtet. Die Schleusenverschluss- vorrichtung kann insbesondere auf der zur Tank hinweisenden Seite durch einen
Schieber ausgebildet werden, der eine öffnungsfähige Abdichtung des Schleusen- raums zur Tankzugangsöffnung ermöglicht. der Schleusenraum mittels zumindest eines Schleusentors bzw. Schotts abdichtbar und/oder in unterschiedliche Schleusenabschnitte unterteilt wird, insbesondere für welche unterschiedliche Gas- und/oder Druckverhältnisse eingestellt werden. Hier- durch lässt sich der Beladungs- und Entladungszugang besonders gut und auch zu-
„12 - BE2021/5647 mindest in Teilen unabhängig von einem Verschluss des Tanks durch das tankei- gene Ventil vornehmen. Das Schott sichert zum Beispiel den Schleusenraum in
Richtung Zugangsöffnung. Ein anderes oder weiteres Schott kann den Schleusen- raum bei einem nicht zur Zugangsôffnung weisenden Schleusenzugang ôffnungsfä- hig abdichten.
Das Inspektionsgerät kann alternativ oder ergänzend zu einer kabelgebundenen
Stromversorgung auch ohne Kabel mittels einer lokalen Energiespeichers, insbeson- dere eines Akkumulators oder austauschbarer Energie, mit Strom versorgt werden.
In einer solchen Varianten ist das Inspektionsgerät vorzugsweise drahtlos oder voll- ständig autonom im Tank unterwegs. Es wird vorteilhafterweise an einer Docking-
Station der Schleusenvorrichtung aufgeladen und/oder zum Zweck des Datentrans- fers angeordnet. Diese Docking-Station kann als Teil einer erfindungsgemäßen
Schleusenvorrichtung innerhalb des Schleusenraums angeordnet sein und während der Inspektion dort auch angeordnet bleiben. Alternativ kann sie an einem in den
Tank verfahrenen Teil der Schleusenvorrichtung ausgebildet sein.
Weiterhin kann die Schleusenvorrichtung zum Zweck der Datenübermittlung und/o- der Orientierung des Inspektionsgeräts ein Signal in den Tank übermitteln, wobei es sich um ein optisches, akustisches oder allgemein elektromagnetisches Signal han- deln kann. Für die Aufnahme dieses Signals weist das Inspektionsgerät entspre- chende Mittel auf, wobei es sich beispielsweise um eine 3D-Kamera zur Aufnahme visueller Informationen der Signalvorrichtung und/oder einen Schalldetektor zur Auf- nahme von Signalen z.B. einer Schallbarke handeln kann. Ebenfalls kann es sich
„13 - BE2021/5647 um eine Vorrichtung zur Verarbeitung von Indoor-Geolokalisationssignalen, bei- spielsweise Indoor-GPS, handeln. Die Signalvorrichtung kann in einem einfachen
Fall durch ein optisch vom Inspektionsgerät wahrnehmbares Bild, beispielsweise ei- nen Strichcode ausgebildet werden. Ebenfalls kann es sich um eine Wärmequelle für einen auf dem Inspektionsgerät angeordneten Wärmesensor oder einen Reflek- tor für ein auf dem Inspektionsgerät angeordneten Lichtsender-/empfänger handeln.
Die Signalvorrichtung unterstützt oder dient der Orientierung des Inspektionsgeräts im Tank.
Das Inspektionsgerät bewegt sich wie beschrieben insbesondere autonom, teilauto- nom und/oder ferngesteuert durch den Tank, wobei eine entsprechende Steuervor- richtung auf dem Inspektionsgerät und/oder als Teil der Schleusenvorrichtung vor- handen ist. Es versteht sich, dass eine solche Steuervorrichtung auch nicht fest mit der Schleusenvorrichtung verbunden sein muss sondern beispielsweise drahtlos an diese angebunden sein kann. Vorzugsweise wird das Inspektionsgerät allerdings ka- belgebunden und ferngesteuert durch den Tank bewegt, was für die Datenübertra- gung und Stromversorgung vorteilhaft ist. Eine teilautonome Bewegung ist eine Be- wegung des Inspektionsgerät, die während einer Phase des Arbeitsvorgangs ge- steuert und während einer anderen Phase autonom erfolgt.
Das Inspektionsgerät wird insbesondere nach der Inspektion in der Schleusenvor- richtung gereinigt, wofür eine erfindungsgemäße Schleusenvorrichtung vorteilhafter- weise entsprechende Reinigungsmittelspeicher und/oder Abfallbehälter für die aus der Reinigung entstehenden Abwässer aufweist.
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Die eingangs gestellte Aufgabe wird ebenfalls durch eine Schleusenvorrichtung ge- löst, die einen Schleusenraum und einen Schleusenzugang umfasst und die sich dadurch auszeichnet, dass die insbesondere mobile Schleusenvorrichtung mittels zur Anordnung des zur Durchführung eines Inspektionsgeräts vorgesehenen Schleu- senzugangs an einer Zugangsöffnung eines Tanks aufweist. Insbesondere handelt es sich hierbei um einen vorzugsweise mit Dichtmitteln versehenen Flansch, über den die Schleusenvorrichtung an einem komplementär aufgebauten Flansch eines
Tanks bzw. einer Zugangsöffnung eines Tanks angeordnet werden kann. Beispiels- weise kann der Flansch mit vorstehend beschriebenen Schnellverschlüssen ausge- stattet sein. Andere Andock- und Dichtsysteme zur Anbringung der Schleusenvor- richtung sind ebenfalls denkbar, beispielsweise solche, bei denen ein Teil der
Schleusenvorrichtung in einer Zugangsöffnung verklemmt wird.
Nach der dichtenden Anordnung der Schleusenvorrichtung an dem Tank kann nach
Öffnen etwaiger Sperrventile des Tanks sowie dem Öffnen einer gegebenenfalls vor- handenen Schleusenverschlussvorrichtung das Inspektionsgerät durch den Schleu- senzugang und die Zugangsöffnung in den Tank überführt werden. Alternativ oder ergänzend zu einem Flansch kann die Schleusenvorrichtung über eine Klemm- und/oder Andruckvorrichtung verfügen, über die der den Schleusenzugang aufwei- sende Teil der Schleusenvorrichtung an den Tank geklemmt und/oder gepresst wird.
Einer solchen Schleusenvorrichtung kommen die vorstehend bei der Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens beschriebenen Vorteile zu gute. Insbesondere
-15- BE2021/5647 kann eine solche Schleusenvorrichtung mit einem rôhren- oder zigarrenfôrmigen
Schleusen- bzw. Grundkôrper ausgebildet sein, der beispielsweise an zumindest ei- ner Stirnseite mit einem entsprechenden Mittel zur Anordnung des Schleusenzu- gangs, durch den das Inspektionsgerät in Richtung Tankinnenraum durchgeführt wird, an der Zugangsôffnung des Tanks versehen ist und der ggf. auf seiner dieser
Stirnseite entgegengesetzten Stirnseite einen weiteren Schleusenzugang aufweist, durch die ein Inspektionsgerâät in eine bereits an einem Tank befestigte Schleusen- vorrichtung eingebracht werden kann. Die Schleusenvorrichtung ist insbesondere so ausgebildet, dass mit ihr das erfindungsgemäße Verfahren durchgeführt werden kann.
Die Schleusenvorrichtung ist dergestalt mobil, dass sie wie vorbeschrieben nach
Ende des Inspektionsvorgangs zu einem nächsten Tank verfahren und/oder bewegt werden kann. Hierfür kann die Inspektionsvorrichtung Mittel zur Befestigung an ei- nem Transportfahrzeug wie einem Kran oder Gabelstapler und/oder ein eigenes
Fahrwerk mit zum Beispiel Rädern oder Ketten aufweisen.
Zur Anpassung an die im Tank vorhandenen Verhältnisse umfasst die Schleusen- vorrichtung eine bereits vorbeschriebene Sensoranordnung und/oder eine ebenfalls vorbeschriebene Steueranordnung. Die Sensoranordnung weist wenigstens einen und vorzugsweise mehrere Sensoren in Form von Druck- und/oder Mediensensoren auf, mit denen sich die für eine Anpassung des Schleuseninnenraums an die im
Tank herrschenden Verhältnisse notwendigen Informationen erfassen lassen. Mittels
- 16 - BE2021/5647 der Steuervorrichtung lassen sich die für die Anpassung und/oder den weiteren Be- trieb der Schleusenvorrichtung notwendigen Teile der Steuervorrichtung bedienen, wofür die Steuervorrichtung, die hierfür entsprechende EDV-Mittel aufweisen kann, mit einer zugehôrigen Mensch-Maschine-Schnittstelle versehen sein kann. Alternativ oder ergänzend kann die Steuerung der Schleusenvorrichtung auch über eine ent- fernte Schnittstelle, beispielsweise ein tragbares EDV-Gerät des Bedienpersonals erfolgen. Auf den Rechnermitteln zur Steuerung der Schleusenvorrichtung sind Pro- gramme und/oder Schnittstellen zur Ansteuerung der einzelnen Komponenten wie beispielsweise Pumpe und/oder Ventile hinterlegt.
Vorzugsweise weist die Schleusenvorrichtung zumindest eine Pumpe zum Befüllen und/oder Entleeren des Schleusenraums auf. Sofern unterschiedliche Medien zum
Einsatz kommen, kann eine solche Schleusenvorrichtung auch mit mehreren Pum- pen, einerseits beispielsweise zum Transport von flüssigen und andererseits zum
Transport von gasförmigen Medien ausgestattet sein. Gerade bei Verwendung von
Gas zum Befüllen des Schleusenraums, insbesondere einem inerten Gas, ist die
Schleusenvorrichtung vorzugsweise mit einem Schutzgas- bzw. Inertgasspeicher versehen, welcher vorzugsweise reversibel befüllbar ist, d.h. dass ein etwaiges Gas, welches in den Schleusenraum eingebracht wurde, kann auch wieder aus dem
Schleusenraum aufgenommen werden und in den Speicher überführt werden. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn durch Öffnen der Zugangsöffnung zum Tank die Befüllung des Schleusenraums mit dem im Tank vorhandenen Medium erfolgt und das Inertgas hierdurch verdrängt wird.
„17 - BE2021/5647
Weiterhin kann die erfindungsgemäße Steuervorrichtung eine über Ventile steuer- bare Leitungsverbindung in den Tank bzw. in einen Bereich der Zugangsöffnung auf- weisen, um das im Tank enthaltene Medium kontrolliert in den Schleusenraum ein- zubringen oder aus diesem wieder auszutragen.
Die gemäß einer weiteren Ausbildung der erfindungsgemäßen Schleusenvorrichtung vorhandene Trag- und/oder Stützvorrichtung zur Überführung des Inspektionsgeräts aus dem Schleusenraum in den Tank kann beispielsweise unter der Decke des röh- renförmig ausgebildeten Schleusenraums angeordnet oder in diese integriert sein.
Es kann sich allerdings auch um eine Vorrichtung auf dem Boden oder der Seite des
Schleusenraums handeln. Vorzugsweise kann die Schleusenvorrichtung weiterhin eine Rampenvorrichtung mit einer Rampe aufweisen, über die das Inspektionsgerät in den Tank gelangen kann. Diese Rampe kann ebenfalls teleskopierbar und als Teil der Trag- und/oder Haltevorrichtung ausgebildet sein. Es kann sich allerdings auch um eine weitere Vorrichtung handeln, mittels der über die Zugangsöffnung hinaus eine Rampe in den Tank hinein ausgebildet werden kann.
Die Schleusenvorrichtung ist vorzugsweise mit einer Höhenverstellvorrichtung verse- hen, durch die eine Höhe des Schleusenraums über dem Boden einstellbar ist. Hier- für kann beispielsweise das Fahrgestell mit teleskopierbaren Stützen oder Stützfü- ßen versehen sein, über die der Schleusenraum und etwaige vorhandene weitere
Teile der Schleusenvorrichtung angehoben werden können.
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Vorzugsweise ist die Schleusenvorrichtung mittels eines eigenen Antriebssystems selbstfahrend ausgebildet, so dass auf weitere Transportfahrzeuge verzichtet wer- den kann.
Wie vorstehend bereits beschrieben weist die Schleusenvorrichtung gemäß einer
Weiterbildung zumindest eine Kamera und/oder zumindest ein Sichtfenster auf, die in eine Wand oder einen Schleusenzugang verschließende Schleusenverschlussvor- richtung der Schleusenvorrichtung integriert sein können. Alternativ oder ergänzend ist eine Kamera an einer Haltevorrichtung dergestalt angeordnet, dass sie in den
Tank mit überführt werden kann.
Zwecks Abdichten des Schleusenraums und einer etwaigen Unterteilung des
Schleusenraums in verschiedene Kompartimente ist die Schleusenvorrichtung mit zumindest einem Schott versehen. Durch die Unterteilung des Schleusenraums kön- nen unterschiedliche Phasen des Anschließens und Überführens des Inspektionsge- räts in den Tank bzw. aus diesem heraus realisiert werden. Beispielsweise kann in einer ersten Phase eine Dichtheit des Anschlusses an den Tank überprüft werden, bevor das Medium weiter in den das Inspektionsgerät aufweisenden Teil des
Schleusenraums geleitet wird.
Es versteht sich, dass es eine Reihe von Möglichkeiten gibt, bei einer erfindungsge- mäßen Schleusenvorrichtung verschiedene Medien aus dem und in den Schleusen- raum zu transportieren. Insbesondere weist die Schleusenvorrichtung zur Verteilung,
Entnahme und/oder Befüllung insbesondere im Bereich des Anschlussstutzens bzw.
-19- BE2021/5647
Flansches eine Medienleitung zur Beförderung des Tankmediums auf. Alternativ o- der ergänzend kann die Schleusenvorrichtung eine Gasleitung mit entsprechenden
Zugängen in den Schleusenraum hinein und/oder aus dem Schleusenraum heraus aufweisen, über die insbesondere das inerte Gas in den Schleusenraum hinein oder aus diesem heraus verbracht werden kann.
Es versteht sich, dass eine Reihe von Sensoren vorhanden ist, anhand derer der Zu- stand des Schleusenraums hinsichtlich Befüllung mit Medien überwacht werden kann. Entsprechend gibt es eine Steuervorrichtung, über die die einzelnen, steuer- baren Elemente der Schleusenvorrichtung gesteuert werden.
Weiterhin ist vorzugsweise eine Docking-Station vorhanden, mittels der das Inspekti- onsgerät mit Energie versorgt werden kann und/oder über die eine Datenkommuni- kation erfolgen kann. Die Docking-Station ist insbesondere an der Trag- und Halte- vorrichtung angeordnet, so dass auch ein bereits im Tank befindliches Inspektions- gerät noch mit Energie versorgt werden kann.
Zum Zweck der Datenübermittlung und/oder Orientierung des Inspektionsgeräts weist eine erfindungsgemäße Schleusenvorrichtung wie vorbeschrieben eine Signal- vorrichtung auf, über die Signale zumindest in den Tank hinein oder in diesem selbst erzeugt werden können, so dass die Orientierung und/oder Rückkehr des Inspekti- onsgeräts erleichtert ist. Das Inspektionsgerät weist insbesondere Mittel zur Anord- nung und Befestigung in der Schleusenvorrichtung auf, beispielsweise einen Ver- schlussmechanismus, mit dem es an einem entsprechenden komplementären Teil
_ 20 - BE2021/5647 der Halte- und Tragvorrichtung befestigt werden kann. Darüber hinaus ist es insbe- sondere neben den für die Inspektion notwendigen Sensoren mit einem Fahrwerk versehen, über das es auf den Tankboden und/oder den Wänden und/oder an der
Decke bewegt werden kann. Insbesondere die Inspektion von Wänden und/oder De- cken erfolgt über vorzugsweise magnetisch gehaltene Fahrwerkselemente, die an den Wänden und Decken für Halt und Vortrieb sorgen können.
Mittels einer Kabelwickelvorrichtung zur längenveränderlichen Kabelanbindung des
Inspektionsgeräts kann dieses kontinuierlich mit Energie versorgt werden bzw. kön- nen Daten von diesem übermittelt und Steuerdaten an das Inspektionsgerät übermit- telt werden, so dass das Inspektionsgerät mittels eines eigenen Antriebssystems in dem Tank bewegt werden kann. Hierfür ist das Inspektionsgerät insbesondere mit vorzugsweise einzeln ansteuerbaren Rädern oder Ketten versehen.
Schließlich wird die eingangs gestellte Aufgabe durch eine Anordnung umfassend einen Tank, eine Schleusenvorrichtung und ein Inspektionsgerät zur Inspektion des
Tanks gelöst, wobei die erfindungsgemäße Schleusenvorrichtung wie vor- oder nachbeschrieben ausgebildet ist und die Schleusenvorrichtung und das Inspektions- gerät, bei dem es sich um ein Inspektionsgerät zur Durchführung zerstörungsfreier
Prüfungen handelt, zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ausgebil- det sind. Es versteht sich, dass der Tank hierfür eine entsprechende Zugangsôff- nung aufweist. Das Inspektionsgerät arbeitet beispielsweise auf Basis von Magnet- flussstreuungen (MFL), Schallwellen und/oder elektromagnetisch induzierten Schall- wellen (EMUS/EMAT). Für die Inspektion von senkrechten Wänden oder an oberen
- 21 - BE2021/5647
Begrenzungen eines Tanks weist es vorzugsweise magnetische Haltemittel, insbe- sondere Magneträder oder -ketten auf, über die es an der metallischen Wan- dung/Begrenzung des Tanks gehalten ist.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind der nachfolgenden Figurenbe- schreibung zu entnehmen.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 2 einen weiteren erfindungsgemäßen Gegenstand,
Fig. 3 den Gegenstand nach Fig. 2 in einer weiteren Betriebssituation.
Einzelne technische Merkmale der nachfolgend beschriebenen Ausführungsbei- spiele können auch in Kombination mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprü- che sowie etwaiger Unteransprüche zu erfindungsgemäßen Weiterbildungen führen.
Sofern sinnvoll sind funktional gleichwirkende Teile mit identischen Bezugsziffern versehen.
Eine erfindungsgemäße Anordnung umfasst einen Tank 2, der einen Stutzen 4 auf- weist, der gemeinsam mit einem Ventil 8 eine verschlieRbare Zugangsöffnung 6 aus-
„22 - BE2021/5647 bildet (vgl. auch Fig. 2). An einem Ventilflansch 10 ist mittels eines passend dichten- den Flansches 12 der Schleusenvorrichtung 14 selbige angeschlossen. Alternativ kann die Zugangsöffnung durch den Stutzen 4 ausgebildet werden, während das
Ventil 8 Teil der Schleusenvorrichtung ist und lösbar und somit austauschbar für
Tanks mit anderen Dimensionen der Zugangsöffnung an dem Rest der Schleusen- vorrichtung angeordnet ist.
Die mit einem röhrenförmigen Grundkörper 16 versehene Schleusenvorrichtung 14 weist in ihrem Schleusenraum 18 ein Inspektionsgerät 20 auf, das auf Antriebsrä- dern 22 im Tank 2 bewegt werden kann. Die Antriebsräder können Sensoren zur In- spektion des Bodens und/oder der Wand des Tanks 2 aufweisen. Das Inspektions- gerät 20 wird kabelgebunden mit Energie versorgt. Auch Inspektions- und Steuerda- ten können über das zugehörige Energie- und Datenkabel 24 transportiert werden.
Es wird innerhalb der Schleusenvorrichtung in einer Kabeltrommel 26 einer Kabelwi- ckelvorrichtung aufgewickelt bzw. von dieser Kabeltrommel 26 abgewickelt. Über ei- nen stirnseitigen Anschluss 28 werden Inspektionsdaten zu einer Steuervorrichtung der Schleusenvorrichtung überführt und/oder Steuerungsdaten für den Inspektions- vorgang einschließlich der Hin- und Rückführung des Inspektionsgeräts in/aus dem
Tank zugeführt. Zusätzlich wird Energie zugeführt aus einem Energieversorgungs- speicher.
-23- BE2021/5647
Gemäß dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung kann die
Schleusenvorrichtung über eine zumindest teilweise aus flexiblen Material aufge- baute Dichtanordnung 30 verfügen, mittels der sie an die eine Wand 3 des Tanks 2 durchbrechende Zugangsôffnung 6 des Tanks 2 angeordnet werden kann.
Das Inspektionsgerät ist vorliegend mit einer Halterung 32 versehen, welche mit ei- ner komplementären Halterung 34 einer Trag- und/oder Stützvorrichtung 36 verbun- den ist. Die Trag- und/oder Stützvorrichtung 36 weist einen Teleskoparm 38 auf, über den das Inspektionsgerät 20 in den Tank befördert werden kann (vergl. Fig. 3).
Eine Hôhenverstellvorrichtung weist höhenverstellbare Stützen 40 auf, die telesko- pierbar sind und an ihrem zum Boden gerichteten Ende Schleusenantriebsräder 42 aufweisen. Hierdurch kann die Schleusenvorrichtung hôhenverstellt werden und sich so an unterschiedliche Höhen von Zugangsöffnungen des Tanks 2 anpassen. Mittels der Schleusenantriebsräder 42, die jeweils eine eigene elektromotorische Antriebs- einheit aufweisen, kann die Schleusenvorrichtung 14 zur Zugangsôffnung gefahren werden.
Eine Pumpen- und Versorgungseinheit 44 umfasst verschiedene Pumpen zur Befül- lung und Entleerung des Schleusenraums sowie mehrere Medienleitungen 46, durch die einerseits zwei durch ein Schott 48 getrennte Bereiche des Schleusenraums bzw. auch der zur Zugangsöffnung 6 hin befindliche Bereich (in Fig. 2 links einer lin- ken Schleusenverschlussvorrichtung 52) befüllt und entleert werden kônnen. Eine
„24 - BE2021/5647 rechte Schleusenverschlussvorrichtung 52 dichtet den Schleusenraum 18 im Betrieb gegenüber der Umgebung ab (Fig. 2 und 3).
Ebenfalls sind Gasleitungen vorhanden, die Zugangs- bzw. Entleerungsanschlüsse 50 an verschiedenen Stellen des Schleusenraums bzw. dessen Wandung aufwei- sen. Hierbei kann es sich auch im die vorstehend beschriebenen Entlüftungsöffnun- gen handeln. Pfeile 54 indizieren Mittel zur Anordnung der Schleusenvorrichtung an einer Hubvorrichtung.
An der Trag- und/oder Stützvorrichtung 36 ist des Weiteren eine zur Ausgabe eines
Signals 56 ausgebildete Signalvorrichtung angeordnet, die der Orientierung des vor- zugsweise autonom in dem Tank fahrenden und messenden Inspektionsgeräts 20 dient.
Die Halterungen 32 und 34 bilden eine Docking-Station aus, über die nicht nur eine
Energieversorgung des Inspektionsgeräts 20 erfolgen kann, sondern über das auch
Daten transferiert werden können.

Claims (34)

_ 25 - BE2021/5647 Patentansprüche
1. Verfahren zur Inspektion eines Tanks (2) für fluide Medien, vorzugsweise für brennbare und/oder explosionsfähige Energieträger, insbesondere zur Inspektion ei- nes Fest- oder Schwimmdachtanks, mit einem Inspektionsgerät (20), welches innen- seitig des Tanks (2) an einem Boden, einer Wand (3) und/oder einer etwaig vorhan- denen und vorzugsweise als Fest- oder Schwimmdach ausgebildeten oberen Be- grenzung des Tanks Messdaten aufnimmt, wobei das Inspektionsgerät (20) durch eine Zugangsöffnung (6) in den Tank (2) eingebracht wird, dadurch gekennzeich- net, dass das Inspektionsgerät (20) aus einem Schleusenraum (18) einer vorab an den Tank angeschlossenen, insbesondere mobilen Schleusenvorrichtung (14), der an die im Tank (2) vorhandenen Verhältnisse angepasst wird, nach Öffnen der Zu- gangsöffnung (6) durch einen Schleusenzugang eingebracht und nach der Auf- nahme der Messdaten wieder in die Schleusenvorrichtung (14) überführt wird, insbe- sondere woraufhin die Zugangsöffnung (6) verschlossen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst die zu- mindest einseitig eine Dichtanordnung (30) aufweisende Schleusenvorrichtung (14) zumindest auBenseitig dergestalt dicht am Tank (2) angeordnet wird, dass die Zu- gangsöffnung (6) aus dem Schleusenraum (18) erreichbar ist, Insbesondere wobei die Zugangsöffnung durch einen vorab am Tank installierten Ventilflansch mit ausge- bildet wird.
_ 26 - BE2021/5647
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mittels zumin- dest einer Schleusenverschlussvorrichtung (52) verschlielBbare Schleusenvorrich- tung (14) an einer insbesondere seitlichen Zugangsöffnung (6) des Tanks (2) ange- ordnet wird.
4. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Inspektionsgerät (20) vorab in die Schleusenvorrichtung (14) eingebracht und/oder anschließend entnommen wird.
5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anpassung an die im Tank (2) vorhandenen Verhältnisse Daten zumindest einer Sensoranordnung erfasst und insbesondere automatisiert abgeglichen werden.
6. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anpassung an die im Tank (2) vorhandenen Verhältnisse Ventile mittels ei- ner Steuervorrichtung der Schleusenvorrichtung gesteuert werden.
7. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anpassung an die im Tank (2) vorhandenen Verhältnisse der Schleusen- raum (18) mit einem inerten Gas geflutet wird und/oder der Schleusenraum (18) bei und/oder vor Öffnen der Zugangsöffnung (6) mit dem im Tank (2) bevorrateten Me- dium gefüllt wird, insbesondere wobei das im Schleusenraum (18) vorher vorhan- dene Medium verdrängt wird.
- 27 - BE2021/5647
8. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Inspektionsgerät (20) mittels einer Trag- und/oder Stützvorrichtung (36) der Schleusenvorrichtung (14) aus dem Schleusenraum (18) durch die Zugangsöffnung (6) in den Tank (2) überführt wird.
9. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anordnung der Schleusenvorrichtung (14) an die Zugangsöffnung (6) die Schleusenvorrichtung (14) mittels einer Höhenverstellvorrichtung hinsichtlich der Höhe über dem Untergrund angepasst wird.
10. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Inspektionsgerät (20) mittels zumindest einer Kamera und/oder mittels zu- mindest eines Sichtfensters überprüft wird.
11. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleusenvorrichtung (14) mittels eines eigenes Antriebssystems zur Ein- satzstelle verfahren wird.
12. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleusenraum (18) mittels zumindest eines Schotts (48) in unterschiedli- che Schleusenabschnitte unterteilt wird, insbesondere in welchen unterschiedliche Gas- und/oder Druckverhältnisse eingestellt werden.
_ 28 - BE2021/5647
13. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Inspektionsgerät (20) an einer Docking-Station der Schleusenvorrichtung (14) aufgeladen und/oder zum Zwecke des Datentransfers angeordnet wird.
14. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von der Schleusenvorrichtung (14) ein Signal (56) in den Tank übermittelt wird.
15. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Inspektionsgerät (20) autonom und/oder ferngesteuert durch den Tank bewegt.
16. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Inspektionsgerät (20) nach der Inspektion in der Schleusenvorrichtung (14) gereinigt wird.
17. Schleusenvorrichtung umfassend zumindest einen Schleusenraum (18) und einen Schleusenzugang, dadurch gekennzeichnet, dass die insbesondere mobile Schleusenvorrichtung (14) Mittel zur Anordnung des zur Durchführung eines Inspek- tionsgeräts vorgesehenen Schleusenzugangs an einer Zugangsöffnung (6) eines Tanks (2), insbesondere einen vorzugsweise mit Dichtmitteln versehenen Flansch (12), aufweist.
18. Schleusenvorrichtung nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch zumindest eine Pumpe zum Befüllen und/oder Entleeren des Schleusenraums (18).
-29- BE2021/5647
19. Schleusenvorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleusenvorrichtung (18) einen Inertgasspeicher, einen Abfallbehälter und/oder einen Reinigungsmittelspeicher umfasst.
20. Schleusenvorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 19, gekennzeichnet durch eine Trag- und/oder Stützvorrichtung (36) zur Überführung des Inspektionsge- räts (20) aus dem Schleusenraum (18) in den Tank (2).
21. Schleusenvorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Schleusenvorrichtung (14) eine Höhenverstellvorrichtung umfasst.
22. Schleusenvorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Schleusenvorrichtung (14) mittels eines eigenen Antriebssystems selbstfahrend ausgebildet ist.
23. Schleusenvorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 22, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Schleusenvorrichtung (14) zumindest eine Kamera und/oder zu- mindest ein Sichtfenster aufweist.
24. Schleusenvorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 23, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Schleusenvorrichtung (14) zumindest ein Schott (48) und/oder wenigstens eine Schleusenverschlussvorrichtung (52) aufweist.
_ 30 - BE2021/5647
25. Schleusenvorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 24, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Schleusenvorrichtung (14) eine insbesondere bezogen auf den ersten Schleusenzugang am entgegengesetzten Ende der Schleusenvorrichtung (14) angeordneten weiteren Schleusenzugang aufweist.
26. Schleusenvorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 25, gekennzeichnet durch zumindest eine Medienleitung (46) zur Beförderung des Tankmediums in der Schleusenvorrichtung (14).
27. Schleusenvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche 17 bis 26, ge- kennzeichnet durch zumindest eine Gasleitung.
28. Schleusenvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche 17 bis 27, ge- kennzeichnet durch zumindest eine Docking Station.
29. Schleusenvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche 17 bis 28, ge- kennzeichnet durch eine Signalvorrichtung zum Zweck der Datenübermittlung und/o- der Orientierung.
30. Schleusenvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche 17 bis 29, ge- kennzeichnet durch eine Kabelwickelvorrichtung zur längenveränderlichen Kabelan- bindung des Inspektionsgeräts (20).
- 31 - BE2021/5647
31. Schleusenvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche 17 bis 30, ge- kennzeichnet durch eine Rampenvorrichtung mit einer Rampe, über die das Inspek- tionsgerât (20) in den Tank (2) gelangen kann.
32. Schleusenvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche 17 bis 31, ge- kennzeichnet durch eine Sensoranordnung zur Anpassung an die im Tank (2) vor- handenen Verhältnisse und/oder zur Überwachung des Schleusenraums.
33. Schleusenvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche 17 bis 32, ge- kennzeichnet durch eine Steuervorrichtung zur Anpassung an die im Tank (2) vor- handenen Verhältnisse.
34. Anordnung umfassend einen Tank (2), eine Schleusenvorrichtung (14) und ein Inspektionsgerät (20) zur Inspektion des Tanks, wobei die Schleusenvorrichtung (14) nach einem der Ansprüche 17 bis 33 ausgebildet ist, gekennzeichnet durch eine Ausbildung von Schleusenvorrichtung (14) und Inspektionsgerät (20) zur Durchfüh- rung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 16.
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