BE1031040B1 - Vorrichtung, Wäschesortieranlage, Wasch- und/oder Trockenautomat - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ermittlung einer Textilart und/oder einer Farbgebung eines Wäschestücks (4), aufweisend eine Sensiereinrichtung (3), die ausgebildet ist, eine Textilart und/oder eine Farbgebung des Wäschestücks (4) abzutasten, einen Roboterarm (2), der ausgebildet ist, ein Wäschestück (4) an der Sensiereinrichtung (3) vorbeizuführen, und eine Steuereinrichtung, die eingerichtet und ausgebildet ist, den Roboterarm (2) zu steuern, so dass er das Wäschestück (4) in einer oder mehreren Umdrehungen an der Sensiereinrichtung (3) flächig vorbeiführt, und die Sensiereinrichtung (3) zu steuern, dass sie das Wäschestück (4) währenddessen abtastet, wobei die Steuereinrichtung eingerichtet und ausgebildet ist, anhand von mittels des Abtastens erhaltener Sensordaten eine Textilart und/oder eine Farbgebung zu ermitteln. Ferner betrifft die Erfindung eine Wäschesortieranlage sowie einen Wasch- und/oder Trockenautomaten, die bzw. der die Vorrichtung enthält.
Description
Beschreibung
Vorrichtung, Wäschesortieranlage, Wasch- und/oder Trockenautomat
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, eine Wäschesortieranlage, einen Wasch- und/oder
Trockenautomaten. Für eine größere Automatisierung eines Wasch- und/oder
Trockenvorgangs in einem Wasch- und/oder Trockenautomaten ist es nötig, möglichst umfangreiche Informationen über die zu reinigenden und/oder zu trocknenden Wäschestücke zu ermitteln. Auch können unterschiedliche Textilien oft nicht zusammen gewaschen und/oder getrocknet werden.
Für die Auswahl eines geeigneten Waschprogramms eines Waschautomaten und/oder
Trockenprogramms eines Trockenautomaten muss ein Nutzer die Materialien und
Eigenschaften der zu reinigenden und/oder zu trocknenden Wäschestücke kennen. Dies geschieht entweder durch die Erfahrung des Nutzers oder Informationen auf einem Etikett des Wäschestücks. Bei bekannter Textilart und Farbe kann theoretisch ein geeignetes
Programm mit der richtigen Temperatur ausgewählt werden. Besteht das Wäschestück aus ı5 mehreren, verschiedenen Textilarten und/oder ist es mit Applikationen versehen, muss das
Wasch- und/oder Trockenprogramm nach dem empfindlichsten Bestandteil ausgewählt werden.
Nahezu alle Wasch- und/oder Trockenautomaten für den Haushalt erfordern daher bei der
Nutzung diverse Handlungen und Entscheidungen. Die Wäsche muss zuerst sortiert werden, dann zu Wäscheposten zusammengefasst werden. Anschließend muss der Wasch- und/oder
Trockenautomat manuell befüllt werden und ein geeignetes Wasch- und/oder
Trockenprogramm eingestellt werden. Die vielen Tätigkeiten bieten die Möglichkeit Fehler zu machen und damit im Extremfall Wäsche zu schädigen.
Der Erfindung stellt sich somit das Problem, eine Vorrichtung, eine Wäschesortieranlage, einen Wasch- und/oder Trockenautomaten bereitzustellen, die ausgebildet sind, einen
Wasch- und/oder Trockenvorgang ohne oder mit reduzierter Gefahr einer Schädigung des
Wäschestücks zu ermöglichen.
Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1, eine Wäschesortieranlage mit den Merkmalen des Patentanspruch 9 und einen Wasch- und/oder Trockenautomaten mit den Merkmalen des Patentanspruchs 10 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen neben einer automatisierten, umfangreichen Analyse jedes Wäschestücks, die zur Generierung von Daten führt, darin, dass die Daten zu einer größeren Automatisierung des Wasch- und/oder Trockenvorgangs genutzt werden und das Wäschestück einem geeigneten Wasch- und/oder Trockenprogramm unterzogen werden kann. Dadurch wird die Bedienung vereinfacht und Fehlerpotenziale reduziert. Für eine automatische Programmeinstellung des Wasch- und/oder
Trockenautomaten oder eine automatische Sortierung eines Wäschepostens werden die
Eigenschaften aller zu waschenden Wäschestücke vollständig ermittelt. Dies wird durch die flächige Betrachtung des Wäschestücks erzielt. Mit der Sensiereinrichtung ist es mit
Überschaubarem Aufwand möglich, Textilarten zu identifizieren und/oder deren Farbe zu ermitteln. Mittels der automatisierten, vollständigen Analyse der Eigenschaften des
Wäschestücks können einer Wäschesortieranlage Informationen oder eine automatische
Befüllung eines Wasch- und/oder Trockenautomaten bereitgestellt werden, selbst wenn das
Wäschestück kein Etikett oder RFID-TAG aufweist.. ı5 Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ermittlung einer Textilart und/oder einer
Farbgebung eines Wäschestücks, aufweisend - eine Sensiereinrichtung, die ausgebildet ist, eine Textilart und/oder eine Farbgebung des Wäschestücks abzutasten, - einen Roboterarm, der ausgebildet ist, ein Wäschestück an der Sensiereinrichtung vorbeizuführen, und - eine Steuereinrichtung, die eingerichtet und ausgebildet ist, den Roboterarm zu steuern, so dass er das Wäschestück in einer oder mehreren Umdrehungen an der
Sensiereinrichtung flächig vorbeiführt, und die Sensiereinrichtung zu steuern, dass sie das Wäschestück währenddessen abtastet, wobei die Steuereinrichtung eingerichtet und ausgebildet ist, anhand von mittels des Abtastens erhaltener
Sensordaten eine Textilart und/oder eine Farbgebung zu ermitteln.
Der Roboterarm weist bevorzugt einen Greifer auf, der zum Greifen eines einzelnen
Wäschestücks ausgebildet ist.
Die Sensiereinrichtung ist bevorzugt ausgebildet, das Wäschestück vollflächig bzw. vollständig abzutasten. Bevorzugt ist die Sensiereinrichtung ringförmig angeordnet, so dass sie einen Sensorring ausbildet.. Dadurch kann sie das Wäschestück rundum, d.h. von mehreren Seiten, abtasten. Bevorzugt weist die Sensiereinrichtung einen oder mehrere
Sensoren auf, die zum Ringinneren der ringförmigen Sensiereinrichtung platziert. Dadurch wird eine flächige Abtastung des Wäschestücks gewährleistet. Bevorzugt ist die
Steuereinrichtung eingerichtet und ausgebildet, die Sensereinrichtung derart zu steuern, dass sie das Wäschestück abtastet, wenn es sich in ihrem Sensierbereich befindet.
Bevorzugt ist die Steuereinrichtung ausgebildet, den Roboterarm zu steuern, so dass er sich um einen vorbestimmten Winkel ein- oder mehrmals dreht und dabei das Wäschestück an der Sensiereinrichtung flächig vorbeiführt. Dadurch wird weiterhin eine flächige Abtastung des
Wäschestücks gewährleistet.
Bevorzugt ist die Steuereinrichtung eingerichtet und ausgebildet, die Sensiereinrichtung zu steuern, so dass sie das Wäschestück pausenlos abtastet, während sich das Wäschestück in ihrem Sensierbereich befindet. Dadurch wird weiterhin eine flächige Abtastung des
Wäschestücks sichergestellt.
Bevorzugt weist die Vorrichtung weiterhin einen Behälter zur Aufnahme des Wäschestücks auf, der eine Einfüllöffnung zum Befüllen des Behälters mit einem Wäschestück aufweist. Der
Nutzer muss nur das Wäschestück oder einen ungeordneten Wäscheposten in den Behälter füllen, um seine Eigenschaften analysieren zu lassen. Der Behälter kann als Schublade ı5 ausgebildet sein. Bevorzugt ist der Behälter mindestens zum Teil oben offen. D.h., der
Behälter ist von oben über die Einfüllöffnung befüllbar. Positions- und Richtungsangaben beziehen sich auf eine betriebsgemäße Aufstellposition des Behälters.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Sensiereinrichtung oberhalb der Einfüllöffnung angeordnet und ist die Steuereinrichtung eingerichtet und ausgebildet, den Roboterarm zu steuern, so dass er das zu ermittelnde Wäschestück aus dem Behälter entnimmt und oberhalb der Einfüllöffnung an der Sensiereinrichtung flächig vorbeiführt. Dadurch wird gewährleistet, dass die Sensiereinrichtung nicht durch weitere Wäschestücke teilweise oder ganz verdeckt ist.
Bevorzugt ist die Steuereinrichtung ausgebildet, den Roboterarm derart zu steuern, dass er durch die Einfüllöffnung in den Behälter fährt, ein einzelnes Wäschestück greift, dann aus dem Behälter, durch die Einfüllöffnung und die oberhalb davon angeordnete, ringförmig angeordnete Sensiereinrichtung fährt, wobei sich der Greifer ein- oder mehrmals umdreht.
Dadurch wird weiterhin eine flächige Abtastung des Wäschestücks mittels der
Sensiereinrichtung gewährleistet.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Steuereinrichtung eingerichtet und ausgebildet, den Roboterarm zu steuern, so dass er das Wäschestück in den Behälter zurückbefördert und/oder fallen lässt, wenn das Wäschestück den Sensierbereich der Sensiereinrichtung verlässt. Beispielsweise steuert die Steuereinrichtung den Roboterarm, so dass er das
Wäschestück durch Öffnen seines Greifers fallen lässt.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Steuereinrichtung eingerichtet und ausgebildet, den Roboterarm zu steuern, so dass er das in den Behälter zurückbeförderte und/oder fallen gelassene Wäschestück erneut an der Sensiereinrichtung flächig vorbeiführt, und die
Sensiereinrichtung zu steuern, so dass sie das erneut flächig vorbeigeführte Wäschestück s erneut abtastet. Die Steuereinrichtung ist bevorzugt eingerichtet und ausgebildet, die vorstehende Prozedur zu wiederholen. Bevorzugt ist die Steuereinrichtung eingerichtet und ausgebildet, bei der erneuten Prozedur Dreh- und Vortriebsgeschwindigkeiten des
Roboterarms zu variieren. Bevorzugt hängt eine Anzahl an Wiederholungen von den bereits ermittelten Sensordaten und/oder einer Größe des Wäschestücks ab. Durch die
Wiederholung der beschriebenen Prozedur mit ggf. variierende Dreh- und
Vortriebsgeschwindigkeiten des Roboterarms und verschiedenen Greiferpositionen am
Wäschestücks wird weiterhin ermöglicht, die komplette Oberfläche des Wäschestücks an der
Sensiereinheit vorbeizuführen.
Bevorzugt weist die Sensiereinrichtung einen oder mehrere Sensoren auf, der ausgewählt ist ı5 oder die sind ausgewählt aus der Gruppe: NIR-Spektralanalysesensor, Kamera und
Farbsensor. Die Steuereinrichtung ist bevorzugt eingerichtet und ausgebildet, mit
Bildverarbeitung einerseits von von der Kamera erhaltenen Bilddaten Daten zur Steuerung des Roboterarms zu ermitteln und andererseits auch Farbe und ggf. Flecken und/oder einen
Verschmutzungsgrad des Wäschestücks zu ermitteln. Textilart oder -arten des Wäschestücks können durch NIR-Spektralanalysesensoren erkannt werden.
Ferner betrifft die Erfindung eine Wäschesortieranlage, aufweisend eine Vorrichtung nach einer oder mehreren der vorangehend beschriebenen Ausführungsformen und eine Vielzahl von Aufnahmeeinheiten, denen jeweils eine vorbestimmte Textilart und/oder Farbgebung zugeordnet ist, wobei die Steuereinrichtung eingerichtet und ausgebildet ist, den Roboterarm derart zu steuern, dass er das Wäschestück nach Ermittlung der Textilart und/oder
Farbgebung des Wäschestücks in den der ermittelten Textilart und/oder Farbgebung zugeordneten Aufnahmeeinheit befördert. Die Vorrichtung ist zur automatisierten Sortierung von Wäsche sehr nützlich.
Die Erfindung betrifft ferner einen Wasch- und/oder einen Trockenautomaten, aufweisend eine Vorrichtung nach einer oder mehreren der vorangehend beschriebenen
Ausführungsformen und eine Trommel zur Aufnahme eines oder mehrerer Wäschestücke, wobei die Steuereinrichtung eingerichtet und ausgebildet ist, den Roboterarm derart zu steuern, dass er das Wäschestück in Abhängigkeit von der ermittelten Textilart und/oder
Farbgebung in den Behälter oder die Trommel befördert. Dadurch kann der Wasch- und/oder
Trockenautomat mit mehreren Wäschestücken beladen werden, die alle für ein vorbestimmtes Wasch- und/oder Trockenprogramm geeignet sind.
Bevorzugt ist die Steuereinrichtung eingerichtet und ausgebildet, ein in dem Wasch- und/oder
Trockenautomaten hinterlegtes Wasch- und/oder Trockenprogramm in Abhängigkeit von der ermittelten Textilart und/oder Farbgebung auszuwählen und zu starten. Dadurch kann der
Wasch- und/oder Trockenvorgang weiter automatisiert werden. 5 Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt schematisch und nicht maßstabsgerecht
Fig. 1 eine Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung.
Fig. 1 zeigt eine Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung. Die Vorrichtung 1 ist zur Ermittlung einer Textilart und/oder einer Farbgebung eines Wäschestücks 4 ausgebildet. Sie weist einen Behälter 1 zur Aufnahme eines oder mehrerer Wäschestücke 4 auf. Ferner weist sie eine Sensiereinrichtung 3 mit mehreren Sensoren (nicht gezeigt) und einen Roboterarm 2 auf, der ausgebildet ist, ein Wäschestück 4 an der Sensiereinrichtung 3 vorbeizuführen. Ferner weist die Vorrichtung eine Steuereinrichtung (nicht gezeigt) auf, die eingerichtet und ausgebildet ist, den Roboterarm 2 zu steuern, so dass er das Wäschestück 4 in einer oder mehreren Umdrehungen an der Sensiereinrichtung 3 flächig vorbeiführt, und die
Sensiereinrichtung 3 zu steuern, dass sie das Wäschestück 4 abtastet, wobei die
Steuereinrichtung eingerichtet und ausgebildet ist, anhand von mittels des Abtastens erhaltener Sensordaten eine Textilart und/oder eine Farbgebung zu ermitteln. Der
Roboterarm 2 ist ausgebildet, sich in die von Pfeilen gezeigten Richtungen zu bewegen. Er kann sich von oben nach unten in den Behälter 1 oder von unten nach oben aus dem
Behälter 1 herausbewegen. Ferner kann er sich drehen, so dass er das Wäschestück 4 in einer oder mehreren Umdrehungen an der Sensiereinrichtung 3 flächig vorbeiführt. Die
Sensiereinrichtung 3 ist oberhalb des Behälters 1 angeordnet.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung. Der Behälter 1 weist eine
Einfüllöffnung 6 zum Befüllen des Behälters 1 mit dem Wäschestück 4 auf. Die
Sensiereinrichtung 3 weist mehrere Sensoren 5 auf, die ausgebildet sind, eine Textilart und/oder eine Farbgebung des Wäschestücks 4 abzutasten. Die Sensoren 5 sind ringförmig oberhalb der Einfüllöffnung 6 angeordnet.
Bei Betrieb greift der Roboterarm 2 ein sich in dem Behälter 1 befindendes Wäschestück 4 und fährt es an den Sensoren 5 der Sensiereinrichtung 3 flächig vorbei, wobei er sich in eine von einem Pfeil angedeutete Richtung dreht. Die Sensoren 5 tasten das Wäschestück 4 dabei pausenlos ab, bis das Wäschestück 4 ihren Sensorbereich verlässt, und der
Roboterarm 2 das Wäschestück 4 in den Behälter 1 zurückbefördert oder fallen lässt. Die
Prozedur kann ein- oder mehrmals wiederholt werden. Wenn der Behälter 1 Teil einer
Wäschesortieranlage (nicht gezeigt) oder eines Wasch- und/oder Trockenautomaten ist, kann der Roboterarm 2 das Wäschestück 4 im Anschluss an seine Abtastung auch nach Ermittlung der Textilart und/oder Farbgebung des Wäschestücks 4 in einen der ermittelten Textilart und/oder Farbgebung zugeordneten Aufnahmeeinheit der Wäschesortieranlage bzw. in eine
Trommel des Wasch- und/oder Trockenautomaten befördern.
Bezugszeichenliste 1 Behälter 2 Roboterarm 3 Sensiereinrichtung
4 Wäschestück 5 Sensor 6 Einfüllôffnung
Claims (10)
1. Vorrichtung zur Ermittlung einer Textilart und/oder einer Farbgebung eines Wäschestücks (4), aufweisend - eine Sensiereinrichtung (3), die ausgebildet ist, eine Textilart und/oder eine Farbgebung des Wäschestücks (4) abzutasten, - einen Roboterarm (2), der ausgebildet ist, ein Wäschestück (4) an der Sensiereinrichtung (3) vorbeizuführen, und - eine Steuereinrichtung, die eingerichtet und ausgebildet ist, den Roboterarm (2) zu steuern, so dass er das Wäschestück (4) in einer oder mehreren Umdrehungen an der Sensiereinrichtung (3) flächig vorbeiführt, und die Sensiereinrichtung (3) zu steuern, dass sie das Wäschestück (4) währenddessen abtastet, wobei die Steuereinrichtung eingerichtet und ausgebildet ist, anhand von mittels des Abtastens erhaltener Sensordaten eine Textilart und/oder eine Farbgebung zu ermitteln.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensiereinrichtung (3) ringförmig ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung ausgebildet ist, den Roboterarm (2) zu steuern, so dass er sich um einen vorbestimmten Winkel ein- oder mehrmals dreht und dabei das Wäschestück (4) an der Sensiereinrichtung (3) flächig vorbeiführt.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung eingerichtet und ausgebildet ist, die Sensiereinrichtung (3) zu steuern, so dass sie das Wäschestück (4) pausenlos abtastet, während sich das Wäschestück (4) in ihrem Sensierbereich befindet.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Behälter (1) zur Aufnahme des Wäschestücks (4), der eine Einfüllôffnung (6) zum Befüllen des Behälters (1) mit dem Wäschestück (4) aufweist, wobei die Sensiereinrichtung (3) außerhalb des Behälters (1) angeordnet ist und die Steuereinrichtung eingerichtet und ausgebildet ist, den Roboterarm (2) zu steuern, so dass er das zu ermittelnde Wäschestück (4) aus dem Behälter (1) entnimmt und außerhalb des Behälters (1) an der Sensiereinrichtung (3) flächig vorbeiführt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung eingerichtet und ausgebildet ist, den Roboterarm (2) zu steuern, so dass er das
Wäschestück (4) in den Behälter (1) zurückbefördert und/oder fallen lässt, wenn das Wäschestück (4) den Sensierbereich der Sensiereinrichtung (3) verlässt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung eingerichtet und ausgebildet ist, den Roboterarm (2) zu steuern, so dass er das in den Behälter (1) zurückbeförderte und/oder fallen gelassene Wäschestück (4) erneut an der Sensiereinrichtung (3) flächig vorbeiführt, und die Sensiereinrichtung (3) zu steuern, so dass sie das erneut flächig vorbeigeführte Wäschestück (4) erneut abtastet.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensiereinrichtung (3) einen oder mehrere Sensoren (5) aufweist, die ausgewählt sind aus der Gruppe: NIR-Spektralanalysesensor, Kamera und Farbsensor.
9. Wäschesortieranlage, aufweisend eine Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche und eine Vielzahl von Aufnahmeeinheiten, denen jeweils eine vorbestimmte Textilart und/oder Farbgebung zugeordnet ist, wobei die Steuereinrichtung eingerichtet und ausgebildet ist, den Roboterarm (2) derart zu steuern, dass er das Wäschestück (4) nach Ermittlung der Textilart und/oder Farbgebung des Wäschestücks (4) in den der ermittelten Textilart und/oder Farbgebung zugeordneten Aufnahmeeinheit befördert.
10. Wasch- und/oder Trockenautomat, aufweisend eine Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 8 und eine Trommel zur Aufnahme eines oder mehrerer Wäschestücke (4), wobei die Steuereinrichtung eingerichtet und ausgebildet ist, den Roboterarm (2) derart zu steuern, dass er das Wäschestück (4) in Abhängigkeit von der ermittelten Textilart und/oder Farbgebung in den Behälter (1) oder die Trommel befördert.
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|---|---|---|---|
| BE20225922A BE1031040B1 (de) | 2022-11-15 | 2022-11-15 | Vorrichtung, Wäschesortieranlage, Wasch- und/oder Trockenautomat |
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| BE1031040A1 BE1031040A1 (de) | 2024-06-07 |
| BE1031040B1 true BE1031040B1 (de) | 2024-06-10 |
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| BE20225922A BE1031040B1 (de) | 2022-11-15 | 2022-11-15 | Vorrichtung, Wäschesortieranlage, Wasch- und/oder Trockenautomat |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| BE (1) | BE1031040B1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20010042391A1 (en) * | 1998-12-01 | 2001-11-22 | Martina Wobkemeier | Laundry treatment machine |
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| CN111663304A (zh) * | 2020-06-19 | 2020-09-15 | 青岛海尔洗涤电器有限公司 | 一种洗衣机 |
-
2022
- 2022-11-15 BE BE20225922A patent/BE1031040B1/de active IP Right Grant
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| CN111663304A (zh) * | 2020-06-19 | 2020-09-15 | 青岛海尔洗涤电器有限公司 | 一种洗衣机 |
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE1031040A1 (de) | 2024-06-07 |
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Effective date: 20240610 |