BE1031053B1 - Gargerät und Verfahren zum Betrieb eines Gargeräts - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Gargerät (1) mit einer Auffangrinne (30), wobei der Boden (32) der Auffangrinne (30) in wenigstens einen ersten Bodenabschnitt (33) und wenigstens einen zweiten Bodenabschnitt (34) unterteilt ist, wobei der vertikale Abstand zwischen dem ersten Bodenabschnitt (33) und dem vorderen Rand (31) und/oder der Garraumdecke (8) kleiner ist als der vertikale Abstand zwischen dem zweiten Bodenabschnitt (34) und dem vorderen Rand (31) und/oder der Garraumdecke (8).
Description
Beschreibung
Gargerät und Verfahren zum Betrieb eines Gargeräts
Die Erfindung betrifft ein Gargerät mit einem Garraum, insbesondere einen Ofen, beispielsweise Backofen, Mikrowellenofen, Dampfgarofen oder einen Kombinationsofen. s Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betrieb eines solchen Gargeräts.
Ein derartiges Gargerät verfügt über ein Gerätegehäuse mit einer Gehäusevorderwand und einem Gehäuseboden. Der Garraum ist zumindest durch eine Garraumdecke und einen
Garraumboden und die Beschickungsöffnung begrenzt. Dabei ist die Beschickungsöffnung in der Gehäusevorderwand angeordnet ist und dazu vorgesehen, durch die
Beschickungsöffnung Speisen in den Garraum einzubringen oder aus dem Garraum zu entnehmen.
Die Garraumtür ist beweglich an dem Gargerät angeordnet und verschließt in zumindest einer Schließstellung die Beschickungsöffnung, wodurch der Zugang zum Garraum unterbunden ist, und gibt in zumindest einer Offenstellung die Beschickungsöffnung frei, ı5 wodurch der Zugang zum Garraum ermöglicht ist.
Zwischen dem Garraumboden und dem Gehäuseboden ist in dem Gehäuse des Gargerätes ein Gehäuseraum vorhanden.
Die Auffangrinne ist außerhalb des Garraumes an der Gehäusevorderwand im Bereich des
Garraumbodens angeordnet, wobei die Auffangrinne wenigstens einen Rand und einen
Boden aufweist, wobei der Boden und der wenigstens eine Rand in Gebrauchsstellung des
Gargerätes zueinander vertikal beabstandet sind und zwischen dem Boden und dem wenigstens einem vorderen Rand wenigstens eine Vorderwand und zwischen dem Boden und dem wenigstens einem hinteren Rand wenigstens eine Rückwand ausgebildet ist.
Hierdurch ist es möglich, dass die Auffangrinne in Gebrauchsstellung des Gargerätes ein nach oben geöffnetes Hohlraumvolumen bereitstellt, damit die Auffangrinne eine Flüssigkeit aufnehmen kann.
In der Gebrauchsstellung ist das Gargerät derart positioniert und orientiert, dass die zweckmäßige Verwendung des Gargerätes erfolgen kann. Dabei ist insbesondere der
Garraumboden näher am Mittelpunkt des Schwerefeldes eines Planeten als die
Garraumdecke. Relative Begriffe wie »oben« und »unten« beziehen sich dabei stets auf die
Gebrauchsstellung des Gargerätes, wobei »oben« weiter entfernt vom Mittelpunkt des
Schwerefeldes ist als »unten«. Auch Begriffe wie »horizontal« und »vertikal« sind stets auf die Gebrauchsstellung des Gargerätes bezogen. Begriffe wie »vorne« und »hinten« beziehen sich auf den Standpunkt des Bedieners beim Umgang mit dem Gargerät. Dabei ist »vorne« näher am Bediener und »hinten« näher am Garraum beziehungsweise an einer
Gehäuserückwand Gargerätes.
Hohlraumvolumen kann auch als Rinne, Schale, Gefäß oder Behälter bezeichnet werden.
Konstruktiver Zweck ist es in dem Holraumvolumen eine endliche Menge Flüssigkeit aufnehmen zu können.
Bei Gargeräten mit einer flüssigkeitsbasierten Garraumreinigung oder bei Gargeräten mit einem Dampfgarprozess kann beim Öffnen der Garraumtür die an der Innenseite der
Garraumtür niedergeschlagene Flüssigkeit ablaufen und in die Auffangrinne gelangen.
Während einer Garraumreinigung wird innerhalb des Garraums eine Reinigungsflüssigkeit verteilt, welche aus einem Gemisch aus erhitztem Wasser und Reiniger besteht. Dieses
Gemisch hat eine verringerte Oberflächenspannung, wodurch es vorkommen kann, dass die
Dichtungen zwischen Garraumöffnung und Garraumtür eine geringfügige Leckage aufweisen.
Der Erfindung stellt sich somit das Problem ein Gargerät mit einer verbesserten Auffangrinne ı5 bereitzustellen.
Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch ein Gargerät mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden abhängigen Ansprüchen.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass in der Rückwand wenigstens eine Durchbrechung mit einer Unterkante ausgebildet ist, wobei der vertikale Abstand der Unterkante zum Boden geringer ist als der vertikale Abstand aller Ränder zum Boden, wodurch ein Überlauf für eine
Flüssigkeit in der Auffangrinne bereitgestellt wird. Somit wird es möglich bei einem außergewöhnlich starken Anfall von Flüssigkeit, diese aus der Auffangrinne abzuleiten.
Insbesondere ist vorgesehen, dass die Auffangrinne einen Überlaufkanal aufweist, welcher an eine Rückseite der Rückwand der Auffangrinne angeordnet ist und die zumindest eine
Gehäusevorderwand des Gerätegehäuses durchdringt. Hierdurch kann die übermenge an
Flüssigkeit in den Bodenbereich des Gargerätes abgeleitet werden. So wird verhindert, dass die Flüssigkeit auf Möbelteile tropft.
Durch die Überlauf-Funktion, können größere Leckagemengen in das Gerät geleitet werden.
Steigt im Fehlerfall die Leckagemenge stark an und das Auffangvolumen wird überschritten, kommt der wenigstens eine Überlauf der Auffangrinne zum Einsatz. Mittels des Überlaufes wird die Flüssigkeit in das Gerät hineingeleitet. Der Überlauf umfasst zumindest die
Durchbrechung in der Rückwand der Auffangrinne, vorzugsweise umfasst der Überlauch auch den Überlaufkanal.
Ein Aspekt ist es, dass der Überlauf, insbesondere der Überlaufkanal rechteckig ausgeformt ist. Hierdurch kann ein besonders platzsparender Aufbau realisiert werden. Insbesondere kann der Überlauf bzw. der Überlaufkanal einen quadratischen Querschnitt aufweisen. Es hat sich als günstig erwiesen, dass der Überlauf bzw. der Überlaufkanal einen Querschnitt aufweist, welcher breiter als hoch ist, insbesondere ist die Breite das 1,2-fache bis 3-fache der Höhe.
Ein Aspekt ist es, dass der vertikale Abstand der Unterkante zum nächstgelegenen Rand kleiner oder gleich dem vertikalen Abstand der Unterkante zum Boden ist. Hierdurch wird ein möglichst großes Speichervolumen in der Auffangrinne bereitgestellt.
Ein Aspekt ist es, dass der Überlauf, insbesondere der Überlaufkanal so positioniert, dass
Flüssigkeit auch bei einer möbelseitigen Schräglage des Gargerätes über den Überlauf aus der Auffangrinne abgeführt werden kann und so auch stärkere Leckagen zuverlässig abgeleitet werden. Dies wird insbesondere erreicht, wenn der vertikale Abstand der
Unterkante zum nächstgelegenen Rand größer oder gleich dem vertikalen Abstand der
Unterkante zum Boden ist.
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der vertikale Abstand der Unterkante zum nächstgelegenen Rand in einem Bereich von einem bis zwei Dritteln der vertikalen
Erstreckung der Gehäusevorderwand liegt.
Ein Aspekt ist es, dass der Überlaufkanal ein Mündungsende aufweist, welches in dem
Gehäuseraum angeordnet ist. Hierdurch kann die Flüssigkeit durch die Gehäusevorderwand in das Gehäuse des Gargerätes geleitet werden.
Vorzugsweise ist der Überlaufkanal mit der Abtropfrinne einstückig, insbesondere urformend, hergestellt. Hierdruch wird erreicht, dass der Durchgang durch die Gehäusevorderwand ohne besondere Dichtungen erreicht werden kann.
Ein Aspekt ist es, dass im Bereich des ein Mündungsendes des Überlaufkanals der
Kanalunterseite eine in Richtung zum Gehäuseboden hin erstreckte Lasche als Abtropflippe für Flüssigkeiten vorgesehen ist. leitet. Durch die stutzenartige Geometrie des
Úberlaufkanals, insbesondere mit der einer Abtropfkante, fließt die Flüssigkeit gezielt auf den
Gehäuseboden oder ein Einbauelement, welches auf dem Gehäuseboden angeordnet ist.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist es, dass in dem Gehäuseraum eine Ablaufschräge vorgesehen ist. Hierdurch kann die Flüssigkeit in einen hinteren Bereich des Gargerätes abgeführt werden. Die Ablaufschräge hat einen Frontabschnitt, welcher näher an der
Gehäusevorderwand positioniert ist, und einen Rückabschnitt, welcher an einer
Gehäuserückwand des Gargerätpositioniert ist. Dabei ist der Frontabschnitt vertikal höher positioniert ist als der Rückabschnitt.
Vorzugsweise ist das Mündungsende im Bereich des Frontabschnitts positioniert. Dies ermöglicht eine einfachere Montage der Abtropfrinne an dem Gehäuse und minimiert den s Platzbedarf in dem Gehäuseraum.
Die Ablaufschräge wird durch den Gehäuseboden oder ein Einbauelement bereitgestellt, wobei das Einbauelement zwischen Gehäuseboden und Garraumboden positioniert sein kann.
Eine Weiterbildung sieht vor, dass im Bereich des Rückabschnitts ein Sensor zur Erfassung von Feuchtigkeit und/oder Flüssigkeit angeordnet ist. Durch die Ablaufschräge kann die
Flüssigkeit im Gehäuseraum gezielt zu dem Sensor geleitet werden. Somit ist es möglich das
Eintreten von Flüssigkeiten von der Tropfschale zur schnell als ein Leckage-Ereignis zu erkennen.
Insbesondere besitzt der Gehäuseboden ein Gefälle von vorne nach hinten, welches dem
Abführen der Flüssigkeiten in den hinteren Bereich des Geräts dient. Dort ist vorzugsweise der Sensor für eine Leckage-Erkennung angeordnet.
Ein Aspekt ist es, dass im Rückabschnitt ein Becken zur Aufnahme von Flüssigkeit vorgesehen ist. Diese Becken stellt ein weiteres Puffervolumen bereit. Insbesondere hat das
Becken ein Volumen von wenigstens 100 Milliliter, vorzugsweise ein Volumen von wenigstens 200 Milliliter.
Der Sensor zur Leckage-Erkennung kann im Bereich des Beckens angeordnet sein, vorzugsweise ist der Sensor derart im Bereich des Beckens angeordnet, dass der Sensor bei einem Füllvolumen größer 100 Milliliter, vorzugsweise jedoch größer 200 Milliliter, auslöst.
Die Leckage-Erkennung erkennt kritische Leckagemengen, worauf hin das Gerät für eine weitere Benutzung gesperrt wird. Durch das Ausschalten des Gerätes in diesem Fehlerfall wird erreicht, dass keine weiteren Leckagen entstehen können. Steigt im hinteren Bereich des Gehäuse-Bodens der Flüssigkeitspegel, kommt es ab einem bestimmten Pegelstand, beispielsweise größer 200ml, zum Kontakt mit dem Sensor. Der Sensor kann als eine
Elektrode ausgebildet sein, welche einen Widerstand zwischen Elektrode und dem
Gehäuseboden misst. Leitfähiges Wasser würde in Kontakt mit Sensor und Gehäuseboden den Widerstand herabsetzten. Mittels elektronischer Auswertung kann somit eine Leckage erkannt werden. Eine Fehl-Erkennung durch Wischwasser oder ähnlich Kleinmengen ist, durch den Abstand des Sensors zu dem Gehäuseboden, insbesondere durch das
Puffervolumen, ausgeschlossen. Diese Leckage-Erkennung ist auch für andere Leckagen am
Gerät geeignet.
Ein Aspekt ist es, dass an der Auffangrinne ein Dichtungskörper vorgesehen ist, wobei der
Dichtungskörper wenigstens eine Dichtlippe mit einem dem Garraum zugewandten 5 Lippenrand aufweist. Bevorzugt weist der Lippenrand zu dem hinteren Rand einen vertikalen
Abstand auf. Dabei ist der Lippenrand weiter oben als der hintere Rand, was bedeutet, dass der vertikale Abstand zwischen dem Boden und/oder dem vorderen Rand einerseits und dem hinteren Rand andererseits kleiner ist als der vertikale Abstand zwischen dem Boden und/oder dem vorderen Rand einerseits und dem Lippenrand andererseits. Hierdurch wird der Spalt zwischen Auffangrinne und Gehäusevorderwand gegen eindringende Feuchtigkeit abgedichtet.
Eine Ausführungsform des Dichtungskörpers sieht vor, dass der Lippenrand zu der Rückseite der Rückwand, insbesondere bei demontierter Auffangrinne, einen horizontalen Abstand aufweist. Der horizontale Abstand zwischen Lippenrand und Rückseite ist dabei größer als der horizontale Anstand anderer Abschnitte des Dichtungskörpers zu der Rückseite. Die
Dichtlippe wird somit bei der Montage der Auffangrinne verformt und liegt kraftschlüssig an der Gehäusevorderwand an. Hierdurch wird eine besonders gute Abdichtung erreicht.
Erfindungsgemäß ist ergänzend oder alternativ vorgesehen, dass der hintere Rand der
Rückwand einen Mittenabschnitt und wenigstens einen Seitenabschnitt aufweist, wobei der hintere Rand im Bereich des Seitenabschnittes gegenüber dem hinteren Rand im Bereich des Mittenabschnittes vertikal erhaben ausgeführt ist. Hierdurch kann Feuchtigkeit von den
Seiten, insbesondere Kondensat, welches an der Gehäusevorderwand herunterläuft von der
Auffangrinne aufgefangen und in Richtung zur Mitte der Auffangrinne geleitet werden.
Ein Aspekt sieht dabei vor, dass der mittlere vertikale Abstand des wenigstens einen
Seitenabschnittes zu der Garraumdecke geringer ist als der vertikale Abstand des
Mittenabschnittes zu der Garraumdecke und/oder der mittlere vertikale Abstand des wenigstens einen Seitenabschnittes zu dem vorderen Rand größer ist als der vertikale
Abstand des Mittenabschnittes zu dem vorderen Rand. Hierdurch wird das Leiten des aufgefangenen Fluids zu Mitte hin weiter begünstigt.
Erfindungsgemäß ist ergänzend oder alternativ vorgesehen, dass die Rückwand eine
Vorderseite aufweist, wobei an der Vorderseite eine Markierung in Form einer Vertiefung und/oder einer Erhöhung und/oder einer Bedruckung vorgesehen ist. Hierdurch kann bei der
Montage eines weiteren Bauteils an dem Gargerät erleichtert werden, da die Markierung die
Ausrichtung des weiteren Bauteils an dem Gargerät präziser ermöglicht. Insbesondere ist vorgesehen, dass die Markierung den selben horizontalen Abstand zur Mitte der
Beschickungsöffnung hat wie ein Element eines anderen Bauteils des Gargerätes.
Eine Ausgestaltungsform sieht vor, dass die Markierung im Übergang zwischen dem
Mittelabschnitt und einem Seitenabschnitt angeordnet ist. Insbesondere erstreckt sich die
Markierung über wenigstens 30 Prozent der Vertikalen Erstreckung der Vorderseite der
Rückwand.
Eine Weiterbildung der Auffangrinne umfasst zwei Markierungen, an jeder Seite der
Auffangrinne eine.
Ein Aspekt ist es, dass der Boden der Auffangrinne in wenigstens einen ersten
Bodenabschnitt und wenigstens einen zweiten Bodenabschnitt unterteilt ist, wobei der vertikale Abstand zwischen dem ersten Bodenabschnitt und dem vorderen Rand und/oder der Garraumdecke kleiner ist als der vertikale Abstand zwischen dem zweiten
Bodenabschnitt und dem vorderen Rand und/oder der Garraumdecke. Hierdurch wird erreicht, dass das Volumen der Auffangrinne vergrößert wird.
Der Wenigstens eine zweite Bodenabschnitt stellt eine Vertiefung bereit, welche das
Auffangvolumen gegenüber einer Rinne ohne Vertiefung vergrößert.
Ein Aspekt ist es, dass zugleich die im Bereich des ersten Bodenabschnitts unterhalb des ersten Bodenabschnitts vorgesehenen Aufnahmen für Befestigungsmittel in annähernd derselben horizontalen Ebene wie der Massenschwerpunkt einer mit Flüssigkeit gefüllten
Auffangrinne liegt.
Weiterhin hierdurch kann eine besonders stabile Verbindung von Auffangrinne und
Gerätegehäuse realisiert werden. Zugleich ist es möglich, dass lastbedingte Verformungen an der Auffangrinne vermieden werden.
Ein Aspekt ist es, dass die Garraumtür in Schließstellung oberhalb der Auffangrinne angeordnet ist, und wobei die Garraumtür in zumindest einer Schließstellung die Auffangrinne abdeckt, wodurch der Zugang zur Auffangrinne für den Benutzer unterbunden ist. Hierdurch wird vermieden, dass der Benutzer während eines Dampfgarprozesses, insbesondere während einer Garraumreinigung in Kontakt mit ggf. erwärmten Flüssigkeiten gelangt.
Ein Aspekt ist es aber auch, dass die in zumindest einer Offenstellung der Garraumtür die
Auffangrinne freigegeben ist, wodurch der Zugang zur Auffangrinne für den Benutzer ermöglicht ist. Hierdurch ist es möglich, dass der Benutzer die Auffangrinne reinigen kann, insbesondere ein Auswischen der Flüssigkeit aus der Auffangrinne wird so ermöglicht.
Das Gargerät ist vorzugsweise mit einer Reinigungsvorrichtung zur automatisierten
Reinigung des Garraums mit einer Flüssigkeit ausgestattet. Eine solche
Reinigungsvorrichtung umfasst vorzugsweise eine Verteileinrichtung, welche beispielsweise an der Garraumdecke des Garraumes angeordnet ist. Die Verteileinrichtung verteilt in einem s Reinigungsbetrieb eine Reinigungsflüssigkeit in dem Garraum.
Weiterhin ist es möglich, dass die Dampfgareinrichtung über eine Pumpe zum Fördern der
Reinigungsflüssigkeit, insbesondere zu der Verteileinrichtung, verfügt und/oder einen Tank zum Bevorraten von Wasser verfügt. Insbesondere kann der Garraum einen Ablauf aufweisen, welcher mit der Pumpe verbunden ist. Hierdurch ist es möglich, dass über Ablauf,
Pumpe und Verteileinrichtung eine Umwälzung der Reinigungsflüssigkeit erfolgt.
Alternativ oder ergänzend zu der Reinigungsvorrichtung kann das Gargerät eine
Dampfgareinrichtung aufweisen. Insbesondere Dampfgaröfen oder Kombinationsöfen mit einer Dampfgarfunktion verfügen beispielsweise über eine Dampfgareinrichtung.
Eine Dampfgareinrichtung kann einen Dampferzeuger aufweisen, welcher außerhalb des ı5 Garraumes jedoch innerhalb des Gerätegehäuses angeordnet ist, dabei ist der
Dampferzeuger über eine Leitung fluidisch mit dem Garraum verbunden. Die
Dampfgareinrichtung ist dazu eingerichtet und ausgebildet in einem Dampfgarbetrieb Dampf in den Garraum einzuleiten und/oder Dampf in dem Garraum zu erzeugen.
Ein Aspekt ist, dass die Rückwand der Auffangrinne eine größere vertikale Erstreckung aufweist als die Vorderwand der Auffangrinne. Hierdurch ist es möglich, Einrichtungen zur
Befestigung der Auffangrinne an der Rückwand auszubilden. Wobei die Auffangrinne während wenigstens eines Dampfgarbetriebs und/oder während wenigstens eines
Reinigungsbetriebs an der Gehäusevorderwand gehalten fixiert.
Beispielsweise kann in der Rückwand wenigstens eine Aufnahme für Befestigungsmittel vorgesehen sein, wobei die Auffangrinne mit dem Befestigungsmittel an dem Gerätegehäuse befestigt werden kann.
Alternativ oder zusätzlich kann an der Rückwand der Auffangrinne, insbesondere an der der
Rückseite der Rückwand wenigstens ein Haken zur Befestigung der Auffangrinne an dem
Gerätegehäuse vorgesehen sein. Vorzugsweise greift dieser wenigstens eine Haken bei der
Montage der Auffangrinne in wenigstens eine korrespondierende Hakenaufnahme ein, wobei die Hakenaufnahme in der Gehäusevorderwand ausgebildet ist.
Ein Aspekt ist es, dass an der Rückwand der Auffangrinne mehrere Haken und in der
Gehäusevorderwand mehrere korrespondierende Hakenaufnahmen ausgebildet sind.
Ein Aspekt ist es, dass bei der Montage die Auffangrinne zunächst mittels der Haken an der
Gehäusevorderwand befestigt wird und danach mittels der Befestigungsmittel, insbesondere
Schrauben oder Niete oder Klipse, welche die Aufnahmen in der Rückwand durchdringen, an der Gehäusevorderwand fixiert wird.
Ein Aspekt ist es, dass bei einer am Gargerät montierten Auffangrinne eine Rückseite der
Rückwand der Gehäusevorderwand zugewandt ist und zwischen der Rückseite der
Rückwand und der Gehäusevorderwand zumindest ein Teil eines Dichtungskörpers positioniert ist. Hierdurch wird vermieden, dass Flüssigkeit zwischen der Gehäusevorderwand und der Auffangrinne hindurchläuft. 11 Gemäß einer der Ausführungsform hat der Dichtungskôrper eine Kontaktfläche, welche der
Auffangrinne zugewandt ist, insbesondere ist die Kontaktfläche mit der Rückseite der
Rückwand der Auffangrinne verbunden.
Ein Aspekt ist es, dass der Dichtungskörper in einer Ausnehmung aufgenommen ist, welche auf der Rückseite der Rückwand ausgebildet ist. Vorzugsweise ist die Ausnehmung nutfôrmig.
Eine Ausführungsform sieht vor, dass die Ausnehmung als eine Stufe in der Rückseite ausgeführt ist, wobei sich diese Stufe über eine Höhe erstreckt, welche einem Zehntel bis zu einem Viertel der vertikalen Erstreckung der Rückseite entspricht. Hierdurch wird erreicht, dass ausreichend Fläche für eine durable Befestigung des Dichtungskörpers an der
Auffangrinne erreicht wird.
Ein Aspekt ist es, dass der Dichtungskörper an der Rückseite, insbesondere in der
Ausnehmung formschlüssig und/oder stoffschlüssig aufgenommen ist.
Als besonders bevorzugt erwiesen hat es sich, dass der Dichtungskörper an der Auffangrinne angeformt ist. Hierdurch kann bei der Montage ein einteiliges Bauteil bereitgestellt werden.
Darüber hinaus wird so erreicht, dass zwischen Dichtungskörper und Auffangrinne kein Spalt mehr existiert.
Insbesondere ist der Dichtungskörper an einer Rückseite der Rückwand der Auffangrinne, besonders bevorzugt im Bereich der Ausnehmung, angeformt.
Ein weiterer Aspekt ist es, dass der Abstand zwischen dem Lippenrand und dem hinteren
Rand über die ganze Breite zumindest der der Dichtlippe und/oder des Dichtungskörpers einheitlich ist. Hierdurch wird erreicht, dass Flüssigkeiten an allen Stellen des Randes gleichermaßen gut in die Auffangrinne laufen können.
Eine Ausführungsform sieht vor, dass der Abstand zwischen dem Lippenrand und dem hinteren Rand eine Größe zwischen 0,5 Millimeter und 10 Millimeter, vorzugsweise 1
Millimeter bis 4 Millimeter hat.
Der Dichtungskörper verhindert ein Hinterwandern von Flüssigkeiten und leitet Flüssigkeiten
In die Auffangrinne.
Auffangrinne besteht vorzugsweise aus einem Kunststoff.
Gemäß Ausführungsform ist der Dichtungskörper als zweite Komponente an das
Kunststoffteil der Auffangrinne als Weichkomponente fertigungsseitig angespritzt. Somit kann die an der Garraumfront herabflieBende Flüssigkeit die Auffangrinne nicht hinterwandern.
Der Dichtungskörper ist elastisch, insbesondere elastischer als das Kunststoffteil der
Auffangrinne. Vorzugsweise besteht der Dichtungskörper aus Gummi und/oder Silikon.
Um die Abdichtung zu verbessern ist der Dichtungskörper mit einer Dichtungslippe ausgestattet. So wird die Abdichtung linienförmig über die gesamte Breite der Auffangrinne verbessert.
Ein Aspekt ist es, dass der Rand umlaufend, insbesondere gleiche mit einem einheitlichen vertikalen Abstand zur Garraumdecke ausgeführt ist. Vorzugsweise haben dabei die
Vorderwand und die Rückwand die gleiche vertikale Erstreckung, auch Höhe genannt.
Ein Aspekt ist es, dass unterhalb des Bodens der Auffangrinne die Rückwand weiter vertikal nach unten erstreckt ist als die Vorderwand. Hierdurch kann eine verbesserte Abstützung der
Auffangrinne an der Gehäusevorderwand erreicht werden.
Ein Aspekt ist es, dass der Rand umlaufend unterschiedliche Abstände zur Garrumdecke aufweist. Insbesondere ist vorgesehen, dass die Rückwand nach oben mit einem der
Beschickungsôffnung zugewandten hinteren Rand abschließt. Dieser hintere Rand hat einen
Mittenabschnitt und wenigstens einem Seitenabschnitt. Dabei ist der vertikale Abstand des wenigstens einen Seitenabschnittes zu der Garraumdecke geringer ist als der vertikale
Abstand des Mittenabschnittes zu der Garraumdecke. Hierdurch wird erreicht, dass
Flüssigkeit, welche an der Gehäusevorderwand herabläuft und auf den Seitenabschnitt des hinteren Randes trifft, zum Mittenabschnitt des Randes hingeleitet wird. So wird die
Aufnahme von Flüssigkeit durch die Auffangrinne verbessert.
Ein Aspekt ist es, dass ausgehend von dem wenigstens einem distalen Ende des hinteren
Rands in Richtung zum Mittenabschnitt hin, insbesondere innerhalb des wenigstens einen
Seitenabschnittes, der vertikale Abstand zu der Garraumdecke zunimmt und/oder der vertikale Abstand zum vorderen Rand abnimmt.
Insbesondere ist der Verlauf des hinteren Randes in dem wenigstens einen Seitanabschnitt convex oder linear, wodurch die Leitung von Tropfen zum Mittelabschnitt hin begünstigt wird.
Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass an dem distalen Ende der vertikale
Abstand zwischen dem hinteren Rand am distalen Ende und dem hinteren Rand im
Mittenabschnitt mindestens 20 Prozent der horizontalen Erstreckung des wenigstens einen
Seitenabschnitts entspricht. Hierdurch wird eine minimale Neigung des Randes in dem
Seitenabschnitt vorgegeben, welche die Leitung von Tropfen zum Mittelabschnitt hin 11 begünstigt.
Ein Aspekt ist es, dass die Auffangrinne über die gesamte Breite der Beschickungsöffnung erstreckt ist, insbesondere weist die Rückwand der Auffangrinne eine Erstreckung auf, welche gleich oder größer ist als die parallele Erstreckung der Beschickungsöffnung.
Vorzugsweise ist die Breite der Rückwand der Auffangrinne um 1 bis 3 Zentimeter größer als die Breite der Beschickungsöffnung.
Ein Aspekt ist es, dass Vorderwand der Auffangrinne eine Breite aufweist, welche gleich oder kleiner ist als die parallele Erstreckung der Beschickungsöffnung. Hierdurch wird der
Bewegungsraum der Garraumtür verbessert. Alternativ kann die Vorderwand der
Auffangrinne aber auch breiter sein als die Beschickungsöffnung.
Ein Aspekt ist es, dass die Breite der Rückwand der Auffangrinne gleich oder größer ist als die Breite der Vorderwand der Auffangrinne. Hierdurch wird vermieden, dass seitlich der
Auffangrinne Flüssigkeit an der Auffangrinne vorbeiläuft und somit das Einleiten von
Flüssigkeit in den Hohlraum der Auffangrinne verbessert.
Ein Aspekt ist es, dass die Breite des Bodens der Auffangrinne kleiner ist als die Breite des vorderen Randes und/oder des hinteren Randes. Hierdurch ergibt sich eine Querschnittsform der Auffangrinne, welche ich nach unten hin verjüngt. Diese ermöglicht eine leichtere
Reinigung der Auffangrinne.
Ein Aspekt ist es, dass an wenigstens einem distalen Ende des hinteren Rands der vertikale
Abstand zu der Garraumdecke am geringsten ist. Somit kann Flüssigkeit zur Mitte der
Akbtropfrinne geleitet werden. Vorzugsweise nimmt der vertikale Abstand zu der
Garraumdecke, ausgehend von dem wenigstens einem distalen Ende des hinteren Rands, in
Richtung zum Mittenabschnitt hin, insbesondere innerhalb des wenigstens einen
Seitenabschnittes, zu. Durch diese rampenartige Form wird die Flüssigkeit, der Schwerkraft folgend, zur Mitte der Auffangrinne geleitet. Die rampenartige Form kann auch als Flügel oder
Ohren oder Flossen bezeichnet werden. Dabei kann der Verlauf des hinteren Randes, also die Änderung des Abstandes zur Garraumdecke, proportional oder nichtlinear, insbesondere überproportional oder unterproportional sein.
Erfindungsgemäß ist auch ein Verfahren zum Betrieb eines Gargerätes vorgesehen, wobei das Gargerät eine Steuerung aufweist, welche mit einem Sensor zur Erfassung eines
Flüssigkeitsvolumens in einem Gehäuseraum verbunden ist, und bei einer Detektion von
Flüssigkeit in dem Gehäuseraum die Steuerung das Gargerät abschaltet oder einen laufenden Betrieb abbricht und das Gargerät für den weiteren Betrieb sperrt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
Und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
Fig, 1 Eine schematische Ansicht eines Gargeräts in einer perspektivischen
Darstellung mit einer Auffangrinne;
Fig. 2 bis 9 Die Auffangrinne in verschiedenen Ansichten;
Fig. 10 Eine schematische Schnittdarstellung einer Auffangrinne mit Überlauf.
Fig. 1 zeigt ein Gargerät 1 in einer perspektivischen, schematischen Ansicht von vorn. Hier ist der Garraum 2 mit der frontseitigen Beschickungsöffnung 3 zu erkennen. Das Gargerät 1 umfasst ein Gehäuse 5 mit zumindest einem Gehäuseboden 7, einer Gehäuserückwand 13 und einer Gehäusevorderwand 6, das den Garraum 2 und die weiteren
Funktionskomponenten zur Durchführung von Garprozessen aufnimmt bzw. umschließt.
Zum Verschließen Beschickungsöffnung 3 ist am vorderen Rand des Garraumes 2 bzw. an der Gehäusevorderwand 6 eine Garraumtür 4 schwenkbar angeordnet. Der Garraum 2 umfasst zumindest eine Garraumdecke 8 und einen Garraumboden 9 und die besagte
Beschickungsöffnung 3. Das Gargerät 1 ist bevorzugt als Dampfgarer ausgebildet und besitzt als Heizquelle eine Dampfgareinrichtung 20 mit einem Dampferzeuger. Das Gargerät 1 kann aber auch als Backofen mit Strahlungsheizkörper oder als Mikrowellenofen ausgebildet sein oder als Kombination daraus. Zwischen der, die Garraumöffnung 3 umgebenden
Gehäusevorderwand 6 und der Innenseite der Tür 4 befindet sich ein Spalt, der mittels einer umlaufenden Dichtung verschlossen ist, wenn die Garraumtür 4 geschlossen ist. Diese
Dichtung ist nicht weiter dargestellt.
Wenn die Garraumtür 4 geöffnet ist, befindet sie sich in einer nach unten verschwenkten
Position, wie in Fig. 1 dargestellt. Die Garraumtür 4 ist hierbei mittels einer horizontalen
Schwenkachse an der Gehäusevorderwand 6 unterhalb der Beschickungsöffnung 3 gelagert.
Hier ist zu erkennen, dass der Spalt zwischen Türrand und dem unteren Rand der
Beschickungsöffnung 3 vorhanden ist, wenn die Garraumtür 4 geöffnet ist. In diesem Spalt ist eine Auffangrinne 30 angebracht, um von der Innenseite der Tür 4 abtropfendes Kondensat aufzufangen. Kondensatbildung an der Innenseite der Garraumtür 4 tritt beispielsweise auf, wenn Gargut beim Erhitzen Dampf abgibt oder Dampf aus der Dampfquelle an der Innenseite der Garraumtür 4 kondensiert.
Die Auffangrinne 30 erstreckt sich an der vorderen Gehäusewand 8 entlang des unteren
Öffnungsrandes der Beschickungsöffnung 3. In der dargestellten Ausführungsform hat die
Auffangrinne 30 zwei Durchbrechungen 12 als Überlauf.
Insgesamt beziehen sich alle Richtungs- und Positionsangaben auf die betriebsgemäße
Aufstell-, oder Einbauposition des Gargerätes.
Fig. 2 zeigt die Auffangrinne 30 als Einzelteil. Die Rinne 30 kann als nach oben offener, schmaler, Kanal bezeichnet werden. Schmal bedeutet, dass die Längserstreckung der
Auffangrinne mindestens das 10-fache der Quererstreckung entspricht.
Die Auffangrinne 30 umfasst eine Vorderwand 35 und eine Rückwand 36, die mittels
Querwände verbunden sind sowie einen Boden 32 und dadurch eine geschlossene Schale
Zur Aufnahme von Flüssigkeit ausbilden. Die Rückwand 36 der Auffangrinne 30 ist dabei höher ausgebildet als die Vorderwand 35, bevorzugt ist sie um den Faktor 1,5 bis 2,5, besonders bevorzugt um den Faktor 2 höher als die Vorderwand 35.
Der Boden 32 ist mit zumindest einer Vertiefung ausgebildet, sodass zumindest ein erster
Bodenabschnitt 33 höher angeordnet ist als der zweite Bodenabschnitt 34, der die Vertiefung bildet.
In dem dargestellten Beispiel befindet sich der erste Bodenabschnitt 33 an den beiden äußeren Bereichen der Auffangrinne 30 und in einem begrenzten Abschnitt im mittleren
Bereich der Auffangrinne 30. Zwischen dem linken, ersten Bodenabschnitt und dem mittleren, ersten Bodenabschnitt 33 befindet sich der zweite Bodenabschnitt 34, der tiefer liegt und dadurch die Vertiefung der Auffangrinne in diesem Bereich bildet. Zwischen dem rechten, ersten Bodenabschnitt und dem mittleren, ersten Bodenabschnitt 33 befindet sich der zweite
Bodenabschnitt 34, der tiefer liegt und dadurch die Vertiefung der Auffangrinne in diesem
Bereich bildet.
Die Vertiefungen vergrößern das Auffangvolumen, gegenüber einer Rinne ohne Vertiefungen.
Der vordere Rand 31 der Auffangrinne 30 ist aus dem oberen Rand der Vorderwand 35 gebildet. Der hintere Rand 39 der Auffangrinne 30 ist aus dem oberen Rand der
Rückwand 36 gebildet.
Die Rückwand 36 liegt an der Gehäusevorderwand 6 des Gerätegehäuses 5 an, wobei der hintere Rand 39 sich unterhalb der Unterseite der Garraumöffnung 3 befindet. Die
Vorderwand 35 der Auffangrinne 30 befindet sich unterhalb des unteren Randes der geschlossenen Garraumtür 4.
In den Bereichen unterhalb der ersten Bodenabschnitte 33 erstreckt sich jeweils ein Teil der
Rückwand 36, die dort mit jeweils einer Durchbrechung versehen ist, die als Aufnahme 37, 38 für Verbindungselemente zur Befestigung an der Gehäusevorderwand 6 dienen.
Fig. 3 zeigt die Auffangrinne 30 von der Frontseite. Hier sind die Vorderwand 35 und der die
Vorderwand 36 überragende Teil der Rückwand 36 erkennbar. Ferner sind die äußeren 11 Aufnahmen 37 und die mittlere Aufnahme 38 als Durchbrechungen erkennbar. Die
Rückwand 36 ist so gestaltet, dass der hintere Rand 39 der Seitenabschnitte 42 etwas nach oben gekrümmt verläuft, sodass der Mittenabschnitt 41 tiefer liegt.
Fig. 4 zeigt die Auffangrinne 30 in einer seitlichen Schnittdarstellung. Hier ist zu erkennen, dass der erste Bodenabschnitt 33 höher angeordnet ist als der zweite Bodenabschnitt 34. Zu erkennen ist ferner, dass an der Rückwand 36 auf der Außenseite ein Dichtungskörper 44 angebracht ist.
Der Dichtungskörper 44 erstreckt sich dabei nahezu bis vollständig über die gesamte Länge der Auffangrinne 30. Der Dichtungskörper 44 ist aus einem elastischen Material, insbesondere als Banddichtung, ausgebildet.
Der Dichtungskörper 44 ist dabei im oberen Bereich, also nah zum hinteren Rand 39 der
Rückwand 36 angebracht und verhindert, dass an der Gehäusevorderwand 6 abflieBende
Flüssigkeit durch einen Spalt zwischen Rückwand 36 und Gehäusevorderwand 6 durchdringt und nach außen, außerhalb des Gargeräts 1 gelangt.
Fig. 5 zeigt die Auffangrinne 30 in einer perspektivischen Ansicht von der Rückseite mit den
Zuvor genannten Einzelheiten.
Fig. 6 zeigt die Auffangrinne 30 in einer rückseitigen Draufsicht mit den entsprechenden
Einzelheiten.
Fig. 7 zeigt die Auffangrinne 30 in einer seitlichen Schnittdarstellung. Hierbei ist insbesondere die an der Rückseite 40 der Rückwand 36 ausgebildete Ausnehmung 45 zu erkennen. An dieser Ausnehmung 45 ist eine Ausführungsform des Dichtungskörper 44 mit einer
Kontaktfläche 49 angeformt. Der Dichtungskörper 44 besteht aus einem elastischeren und/oder weicheren Material als die übrige Auffangrinne 30. Der Dichtungskörper 44 hat an einem oberen Abschnitt eine Dichtlippe 47, welche nach oben mit einem Lippenrand 48 abschließt.
Fig. 8 und Fig. 9 zeigen die Auffangrinne 30 in einer Vorderansicht. Wobei die Fig. 8 die gesamte Auffangrinne 30 zeigt und Fig. 9 einen vergrößerten Ausschnitt. Dabei ist gut zu erkennen, dass auf der Vorderseite 51 der Rückwand 36 eine Markierung 50 vorgesehen ist.
Fig. 10 zeigt in einer schematischen Schnittdarstellung einen Ausschnitt eines Gargerätes 1 mit einer Ausführungsform einer Auffangrinne 30, welche einen Überlauf aufweist. Die
Auffangrinne 30 ist außerhalb des Garraumes 2 an der Gehäusevorderwand 6 des
Gargerätes 1 im Bereich des Garraumbodens 9 angeordnet. Zwischen dem Garraumboden 9 und dem Gehäuseboden 7 ist ein Gehäuseraum 12 ausgebildet.
Die Auffangrinne 30 hat einen Boden 32, einen vorderen Rand 31 und einen hinteren
Rand 39. Zwischen dem Boden 32 und dem wenigstens einem vorderen Rand 31 erstreckt sich wenigstens eine Vorderwand 35 und zwischen dem Boden 32 und dem wenigstens einem hinteren Rand 39 erstreckt sich wenigstens eine Rückwand 36. Die Auffangrinne 30 ı5 stellt somit in Gebrauchsstellung des Gargerätes 1 ein nach oben geöffnetes
Hohlraumvolumen zum Aufnehmen einer Flüssigkeit bereit.
In der gezeigten Ausführungsform sind in der Rückwand 36 zwei Durchbrechungen 14 vorgesehen. Jede der Unterbrechungen 14 hat eine Unterkante 15, wobei der vertikale
Abstand der Unterkante 15 zum Boden 32 geringer ist, als der vertikale Abstand aller
Ränder 31, 39 zum Boden 32. Hierdurch wird ein Überlauf für eine Flüssigkeit in der
Auffangrinne 30 bereitgestellt.
In der gezeigten Ausführungsform umfasst der Überlauf weiterhin einen Überlaufkanal 16.
Der Überlaufkanal 16 ist Bestandteil der Auffangrinne 30 und vorzugsweise einteilig und urformend mit der Auffangrinne hergestellt. Der Überlaufkanal 16 schließt an die
Durchbrechung 14 an und erstreckt sich von der Rückseite 40 der Rückwand 36 der
Auffangrinne 30 in Richtung zur Gehäuserückwand 13, insbesondere durch die
Gehäusevorderwand 6 des Gerätegehäuses 5 hindurch in den Gehäuseraum 12.
An dem von der Rückwand 36 entfernten Ende hat der Überlaufkanal 16 ein
Mündungsende 17. An dem Mündungsende 17 des Überlaufkanals 16 ist an der
Kanalunterseite 18 des Überlaufkanals 16 eine in Richtung zum Gehäuseboden 7 hin erstreckte Lasche 19 als Abtropflippe für Flüssigkeiten ausgebildet.
In dem Gehäuseraum 12 ist eine Ablaufschräge 22 vorgesehen. Die Ablaufschräge 22 wird gemäß der gezeigten Ausführungsform durch den Gehäuseboden 7 bereitgestellt.
Die Ablaufschräge 22 hat einen Frontabschnitt 23 und einen Rückabschnitt 24. Der
Frontabschnitt 23 ist näher an der Gehäusevorderwand 6 positioniert und der Rückabschnitt 24 ist näher an einer Gehäuserückwand 13 des Gargerät 1 positioniert. Dabei ist der
Frontabschnitt 23 vertikal höher positioniert ist als der Rückabschnitt 24, wodurch ein Gefälle
In Richtung Gehäuserückwand 13 bereitgestellt wird.
Das Mündungsende 17 ist in dem Gehäuseraum 12, insbesondere im Bereich des
Frontabschnitts 23 positioniert.
Im Rückabschnitt 24 ist ein Becken 25 zur Aufnahme von Flüssigkeit vorgesehen. Das
Becken 25 hat eine längliche, rinnenartige Form, wobei die Längsachse des Beckens 25 parallel zu der Gehäuserückwand 13 orientiert ist.
Im Bereich des Rückabschnitts 24 ein Sensor 26 angeordnet, mit welchem das überschreiten eines Füllstandes in dem Becken 25 erfasst werden kann.
Bezugszeichen 1 Gargerät 30 Auffangrinne 2 Garraum 31 vorderer Rand 3 Beschickungsöffnung 32 Boden 4 Garraumtür 35 33 erster Bodenabschnitt 5 Gerätegehäuse 34 zweiter Bodenabschnitt 6 Gehäusevorderwand 35 Vorderwand 7 Gehäuseboden 36 Rückwand 8 Garraumdecke 40 37 Aufnahme 9 Garraumboden 38 Aufnahme 39 hinterer Rand 10 Reinigungsvorrichtung 11 Verteileinrichtung 40 Rückseite 12 Gehäuseraum 45 41 Mittenabschnitt 13 Gehäuserückwand 42 Seitenabschnitt 14 Durchbrechung 43 distalen Ende 15 Unterkante 44 Dichtungskôrper 16 Uberlaufkanal 45 Ausnehmung 17 Mündungsende 50 18 Kanalunterseite 46 Haken 19 Lasche 47 Dichtlippe 48 Lippenrand 20 Dampfgareinrichtung 49 Kontaktfläche 21 Dampferzeuger ss 50 Markierung 22 Ablaufschräge 51 Vorderseite 23 Frontabschnitt 24 Rückabschnitt 25 Becken 26 Sensor 60
Claims (19)
1. Gargerät (1) mit einem Garraum (2), einer Beschickungsöffnung (3), einer Garraumtür (4), einem Gerätegehäuse (5) und einer Auffangrinne (30), wobei das Gerätegehäuse (5) zumindest eine Gehäusevorderwand (6) und einen Gehäuseboden (7) aufweist, wobei der Garraum (2) zumindest durch eine Garraumdecke (8) und einen Garraumboden (9) und die Beschickungsöffnung (3) begrenzt ist, wobei die Beschickungsöffnung (3) in der Gehäusevorderwand (6) angeordnet ist und dazu vorgesehen durch die Beschickungsöffnung (3) Speisen in den Garraum (2) einzubringen oder aus dem Garraum (2) zu entnehmen, wobei die Garraumtür (4) beweglich an dem Gargerät (1) angeordnet ist und in zumindest einer SchlieBstellung die Beschickungsôffnung (3) verschließt, wodurch der Zugang zum Garraum unterbunden ist, und in zumindest einer Offenstellung die Beschickungsöffnung (3) freigibt, wodurch der Zugang zum Garraum ermöglicht ist, wobei zwischen dem Garraumboden (9) und dem Gehäuseboden (7) ein Gehäuseraum (12) ausgebildet ist. wobei die Auffangrinne (30) auBerhalb des Garraumes (2) an der Gehäusevorderwand (6) im Bereich des Garraumbodens (9) angeordnet ist, wobei die Auffangrinne (30) wenigstens einen Rand (31, 39) und einen Boden (32) aufweist, wobei der Boden (32) und der wenigstens eine Rand (31, 39) zueinander beabstandet sind und zwischen dem Boden (32) und dem wenigstens einem vorderen Rand (31) wenigstens eine Vorderwand (35) und zwischen dem Boden (32) und dem wenigstens einem hinteren Rand (39) wenigstens eine Rückwand (36) ausgebildet ist, wobei die Auffangrinne (30) in Gebrauchsstellung des Gargerätes (1) eine nach oben geöffnetes Hohlraumvolumen ausbildet, wobei die Auffangrinne (30) eingerichtet und ausgebildet ist, eine Flüssigkeit aufzunehmen, dadurch gekennzeichnet, dass in der Rückwand (36) wenigstens eine Durchbrechung (14) mit einer Unterkante (15) ausgebildet ist, wobei der vertikale Abstand der Unterkante (15) zum Boden (32) geringer ist, als der vertikale Abstand aller Ränder (31, 39) zum Boden (32), wodurch ein Überlauf für eine Flüssigkeit in der Auffangrinne (30) bereitgestellt wird.
2. Gargerät (1) nach dem vorangehenden Anspruch, wobei die Auffangrinne (30) einen Überlaufkanal (16) aufweist, welcher an eine Rückseite (40) der Rückwand (36) der Auffangrinne (30) angeordnet ist und die zumindest eine Gehäusevorderwand (6) des Gerätegehäuses (5) durchdringt.
3. Gargerät (1) nach dem vorangehenden Anspruch, wobei der Überlaufkanal (16) ein Mündungsende (17) aufweist, welches in dem Gehäuseraum (12) angeordnet ist.
4. Gargerät (1) nach dem vorangehenden Anspruch, wobei im Bereich des ein Mündungsendes (17) des Überlaufkanals (16) der Kanalunterseite (18) eine in Richtung zum Gehäuseboden (7) hin erstreckte Lasche (19) als Abtropflippe für Flüssigkeiten vorgesehen ist.
5. Gargerät (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei in dem Gehäuseraum (12) eine Ablaufschräge (22) mit einem Frontabschnitt (23), welcher näher an der Gehäusevorderwand (6) positioniert ist, und einem Rückabschnitt (24), welcher an einer Gehäuserückwand (13) des Gargerät (1) positioniert ist, vorgesehen ist, wobei der Frontabschnitt (23) vertikal höher positioniert ist als der Rückabschnitt (24).
6. Gargerät (1) nach einem der drei vorangehenden Ansprüche, wobei das Mündungsende (17) im Bereich des Frontabschnitts (23) positioniert ist.
7. Gargerät (1) nach einem der beiden vorangehenden Ansprüche, wobei die Ablaufschräge (22) durch den Gehäuseboden (7) oder ein zwischen Gehäuseboden (7) und Garraumboden (9) positioniertes Einbauelement (143) bereitgestellt ist.
8. Gargerät (1) nach einem der drei vorangehenden Ansprüche, wobei im Rückabschnitt (24) ein Becken (25) zur Aufnahme von Flüssigkeit vorgesehen ist, welches insbesondere ein Volumen von wenigstens 100 Milliliter, vorzugsweise ein Volumen von wenigstens 200 Milliliter aufweist.
9. Gargerät (1) nach dem vorrangehenden Anspruch, wobei das Becken (25) eine längliche, rinnenartige Form aufweist, wobei insbesondere die Längsachse des Beckens (25) parallel zu der Gehäuserückwand (13) orientiert ist.
10. Gargerät (1) nach einem der vorrangehenden Ansprüche, wobei im Bereich des Rückabschnitts (24) ein Sensor (26) zur Erfassung von Feuchtigkeit und/oder Flüssigkeit angeordnet ist, insbesondere ist der Sensor (26) im Bereich des Beckens (25) angeordnet, vorzugsweise ist der Sensor (26) derart im Bereich des Beckens (25) angeordnet, dass der Sensor bei einem Füllvolumen größer 100 Milliliter, vorzugsweise jedoch größer 200 Milliliter, auslöst.
11. Gargerät (1) nach einem der vorrangehenden Ansprüche, wobei an der Auffangrinne (30) ein Dichtungskörper (44) vorgesehen ist, wobei der Dichtungskörper (44) wenigstens eine Dichtlippe (47) mit einem dem Garraum zugewandten Lippenrand (48) aufweist, wobei der Lippenrand (48) zu dem hinteren Rand (39) einen vertikalen Abstand aufweist, wobei der vertikale Abstand zwischen dem Boden (32) und/oder dem vorderen Rand (31) einerseits und dem hinteren Rand (39) andererseits kleiner ist als der vertikale Abstand zwischen dem Boden (32) und/oder dem vorderen Rand (31) einerseits und dem Lippenrand (48) andererseits, und/oder der hintere Rand (39) der Rückwand (36) einen Mittenabschnitt (41) und wenigstens einen Seitenabschnitt (42) aufweist, wobei der mittlere vertikale Abstand des wenigstens einen Seitenabschnittes (42) zu der Garraumdecke (8) geringer ist als der vertikale Abstand des Mittenabschnittes (41) zu der Garraumdecke (8) und/oder der mittlere vertikale Abstand des wenigstens einen Seitenabschnittes (42) zu dem vorderen Rand (31) größer ist als der vertikale Abstand des Mittenabschnittes (41) zu dem vorderen Rand (31) und/oder die Rückwand (36) eine Vorderseite (51) aufweist, wobei an der Vorderseite (51) eine Markierung (50) in Form einer Vertiefung und/oder einer Erhöhung und/oder einer Bedruckung vorgesehen ist, insbesondere wobei die Markierung (50) den selben horizontalen Abstand zur Mitte der Beschickungsöffnung (3) hat wie ein Element eines anderen Bauteils des Gargerätes (1).
12. Gargerät (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Gargerät (1) eine Reinigungsvorrichtung (10) und/oder eine Dampfgareinrichtung (20) aufweist und/oder die Garraumtür (4) in Schließstellung oberhalb der Auffangrinne (30) angeordnet ist, und wobei die Garraumtür (4) in zumindest einer Schließstellung die Auffangrinne (30) abdeckt, wodurch der Zugang zur Auffangrinne (30) unterbunden ist, und in zumindest einer Offenstellung die Auffangrinne (30) freigibt, wodurch der Zugang zur Auffangrinne (30) ermöglicht ist.
13. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Reinigungsvorrichtung (10) eine Verteileinrichtung (11) umfasst, welche an der Garraumdecke (8) des Garraumes (2) angeordnet ist und wobei die Verteileinrichtung (11) ausgebildet und eingerichtet ist, in einem Reinigungsbetrieb ein Reinigungsfluid in dem Garraum (2) zu verteilen; und/oder die Dampfgareinrichtung (20) einen Dampferzeuger (21) umfasst, welcher vorzugsweise außerhalb des Garraumes (2) jedoch innerhalb des Gerätegehäuses (5) angeordnet ist, wobei der Dampferzeuger (21) über eine Leitung fluidisch mit dem Garraum (2) verbunden ist und die Dampfgareinrichtung (20) dazu eingerichtet und ausgebildet ist in einem Dampfgarbetrieb Dampf in den Garraum (2) einzuleiten und/oder in dem Garraum (2) zu erzeugen.
14. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Rückwand (36) der Beschickungsöffnung (3) zugewandt ist und/oder die Rückwand (36) der Auffangrinne (30) eine größere vertikale Erstreckung aufweist als die Vorderwand (35) der Auffangrinne (30), wobei in der Rückwand (36) wenigstens eine Aufnahme (37, 38) für Befestigungsmittel vorgesehen ist, wobei die Auffangrinne (30) während wenigstens einem Dampfgarbetrieb und/oder während wenigstens einem Reinigungsbetrieb von dem Befestigungsmitteln an der Gehäusevorderwand (6) gehalten ist.
15. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Auffangrinne (30) über die gesamte Breite der Beschickungsöffnung (3) erstreckt ist, insbesondere weist die
Rückwand (36) eine Erstreckung auf, welche größer ist als die parallele Erstreckung der Beschickungsöffnung (3); und/oder an wenigstens einem distalen Ende (43) des hinteren Rands (39) der hintere Rand den geringsten vertikalen Abstand zur Garraumdecke (8) aufweist; und/oder an wenigstens einem distalen Ende (43) des hinteren Rands (39) der hintere Rand den größten vertikalen Abstand zum vorderen Rand (31) aufweist.
16. Gargerät nach dem vorangehenden Anspruch, wobei ausgehend von dem wenigstens einem distalen Ende (43) des hinteren Rands (39) in Richtung zum Mittenabschnitt (41) hin, insbesondere innerhalb des wenigstens einen Seitenabschnittes (42), der vertikale Abstand zu der Garraumdecke (8) zunimmt und/oder der vertikale Abstand zum vorderen Rand (31) abnimmt, insbesondere wobei der Verlauf des hinteren Randes (39) in dem wenigstens einen Seitanabschnitt (42) convex oder linear ist.
17. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei an dem distalen Ende (43) der vertikale Abstand zwischen dem hinteren Rand (39) am distalen Ende (43) und dem hinteren Rand (39) im Mittenabschnitt (41) mindestens 20 Prozent der horizontalen Erstreckung des wenigstens einen Seitenabschnitts (42) entspricht.
18. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei bei einer am Gargerät (1) monierten Auffangrinne (30) eine Rückseite (40) der Rückwand (36) der Gehäusevorderwand (6) zugewandt ist und zwischen der Rückseite (40) der Rückwand (36) und der Gehäusevorderwand (6) zumindest ein Teil des Dichtungskörpers (44) positioniert ist, insbesondere ist der Dichtungskörper (44) in einer Ausnehmung (45) angeordnet; und/oder der Dichtungskörper (44) eine Kontaktfläche (49) aufweist, welche der Auffangrinne (30) zugewandt ist, insbesondere ist die Kontaktfläche (49) mit der Rückseite (40) der
Rückwand (36) der Auffangrinne (30) verbunden; und/oder der Dichtungskörper (44) an der Auffangrinne (30) angeformt ist, insbesondere ist der Dichtungskörper (44) an einer Rückseite (40) der Rückwand (36) der Auffangrinne (30) angeformt.
19. Verfahren zum Betrieb eines Gargerätes (1) mit den Merkmalen eines der vorangehenden Ansprüche, wobei das Gargerät (1) eine Steuerung (183) aufweist, welche mit einem Sensor (26) zur Erfassung eines Flüssigkeitsvolumens in einem Gehäuseraum (12) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Detektion von Flüssigkeit in dem Gehäuseraum (12) die Steuerung (183) den laufenden Betrieb des Gargeräts (1) abbricht wird und das Gargerät (1) für den weiteren Betrieb sperrt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE20225938A BE1031053B1 (de) | 2022-11-22 | 2022-11-22 | Gargerät und Verfahren zum Betrieb eines Gargeräts |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| BE20225938A BE1031053B1 (de) | 2022-11-22 | 2022-11-22 | Gargerät und Verfahren zum Betrieb eines Gargeräts |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| BE1031053A1 BE1031053A1 (de) | 2024-06-13 |
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ID=85704585
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| BE20225938A BE1031053B1 (de) | 2022-11-22 | 2022-11-22 | Gargerät und Verfahren zum Betrieb eines Gargeräts |
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| Country | Link |
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Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| KR100563732B1 (ko) * | 2004-06-30 | 2006-03-28 | 주식회사 화인 | 스팀오븐기의 도어 배수장치 |
| DE102005024426A1 (de) * | 2005-05-24 | 2006-11-30 | Electrolux Home Products Corporation N.V. | Garofen |
| WO2020048689A1 (en) * | 2018-09-06 | 2020-03-12 | Arcelik Anonim Sirketi | A cooking device comprising a sealing element |
-
2022
- 2022-11-22 BE BE20225938A patent/BE1031053B1/de active IP Right Grant
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| WO2020048689A1 (en) * | 2018-09-06 | 2020-03-12 | Arcelik Anonim Sirketi | A cooking device comprising a sealing element |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE1031053A1 (de) | 2024-06-13 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| FG | Patent granted |
Effective date: 20240617 |