BE1031412B1 - Gargerät - Google Patents

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BE1031412B1
BE1031412B1 BE20235173A BE202305173A BE1031412B1 BE 1031412 B1 BE1031412 B1 BE 1031412B1 BE 20235173 A BE20235173 A BE 20235173A BE 202305173 A BE202305173 A BE 202305173A BE 1031412 B1 BE1031412 B1 BE 1031412B1
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steam
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appliance
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Thomas Metz
Ulrike Lenzen
York Stüttgen
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Miele & Cie
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    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
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    • F24C15/322Arrangements of ducts for hot gases, e.g. in or around baking ovens with forced circulation
    • F24C15/327Arrangements of ducts for hot gases, e.g. in or around baking ovens with forced circulation with air moisturising
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
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    • A47J27/04Cooking-vessels for cooking food in steam; Devices for extracting fruit juice by means of steam ; Vacuum cooking vessels
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Gargerät, insbesondere eine Dampfgarschublade (1), mit einem Garraum (12), welcher ausgebildet ist, wenigstens ein Gargeschirr (18) durch eine Zugangsöffnung (13), vorzugsweise von oben, aufzunehmen, mit einem Verschlusselement (14), vorzugweise einem Deckel (14), welches ausgebildet ist, vorzugsweise durch Schwenken mittels eines Schwenkelements (15), vorzugsweise eines Scharniers (15), die Zugangsöffnung (13) des Garraums (12) zu verschließen und freizugeben, und mit wenigstens einem Gargeschirr (18) zur Aufnahme von Gargut. Das vorzugsweise als Dampfgarschublade (1) ausgeführte Gargerät ist dadurch gekennzeichnet, dass das Gargeschirr (18) einen zumindest im Wesentlichen, vorzugsweise vollständig, geschlossenen Boden (18a) aufweist, wobei der Boden (18a) des Gargeschirrs (18) an seiner dem Gargut abgewandten Unterseite wenigstens ein erstes Dampf-Leitelement (18e, 18f) aufweist, welches ausgebildet ist, unterhalb des Gargeschirrs (18) aufsteigenden Dampf seitlich zum Rand des Bodens (18a) zu leiten.

Description

Beschreibung
Gargerät
Die Erfindung betrifft ein Gargerät sowie ein Gargeschirr zur Verwendung in einem derartigen
Gergerât.
Zur Zubereitung von Lebensmitteln, welche auch als zu behandelndes Gut oder als Gargut bezeichnet werden können, sind verschiedene Küchengeräte bekannt, welche auch als
Gargeräte bezeichnet werden können. Hierzu gehören die Kochfelder, auf denen das Gargut in einem Gargeschirr wie zum Beispiel in einem Kochtopf, mit oder ohne Deckel, in einer
Pfanne und dergleichen durch Kochen, Braten und dergleichen gegart werden kann.
Auch sind Gargeräte bekannt, welche einen unbeweglich, d.h. feststehend, mit dem Gargerät ausgebildeten Garraum aufweisen, in welchen das Gargut in bzw. auf einem Gargeschirr angeordnet und bei geschlossenem Garraum des Gargeräts gegart werden kann. Ein derartiges Gargerät kann zum Beispiel ein Backofen, ein Dampfgarer, eine Mikrowelle, ein ı5 Kombinationsgerät aus Backofen mit Dampfgarer und bzw. oder mit Mikrowelle und dergleichen sein. Derartige Gargeräte mit feststehendem Garraum weisen üblicherweise zumindest in Deutschland in der vertikalen Richtung eine Bauhöhe von ca. 45 cm auf, wobei
Backöfen auch mit einer Bauhöhe von ca. 60 cm üblich sind.
Derartige Gargeräte mit feststehendem Garraum haben gemeinsam, dass sie ein äußeres
Gehäuse als Außengehäuse aufweisen, welches das Gargerät nach außen im Wesentlichen umschließt und dessen einzelnen Bauteile und Elemente schützt sowie gemeinsam handhabbar macht. Innerhalb des Gargerätes wird ein Innenraum ausgebildet, welcher den
Garraum darstellt und im Wesentlichen von einem inneren Gehäuse als Innengehäuse, auch als Garraummuffel oder Muffel bezeichnet, umschlossen wird. Zwischen dem Innengehäuse und dem Außengehäuse wird ein Gehäuseraum als Zwischenraum gebildet, in welchem
Funktionselemente des Gargeräts wie zum Beispiel eine Steuerung bzw. eine
Steuerungseinheit, eine elektrische Energieversorgung und sonstige Bauelemente angeordnet sein können, welche dem bestimmungsgemäßen Gebrauch des Gargerätes dienen. In der Tiefe von Vorne, d.h. aus Sicht eines Benutzers betrachtet, schließt das
Außengehäuse bzw. eine Blende in Form eines Möbelmaterials oder in Form einer
Bedienblende und dergleichen mit dem Innengehäuse zusammen den Gehäuseraum ab, so dass der Gehäuseraum für den Benutzer nicht zugänglich ist.
Der Innenraum des Gargeräts weist in der Tiefe nach Vorne eine Durchgangsöffnung als
Zugangsöffnung auf, durch welche hindurch der Innenraum des Gargeräts für den Benutzer zugänglich ist, um Gargeschirre in den Innenraum des Gargeräts als dessen Garraum einzuführen und dort anzuordnen sowie um Gargeschirre nach erfolgter Behandlung des
Garguts aus dem Innenraum des Gargeräts zu entnehmen und von dort zu entfernen. Die
Zugangsöffnung kann mittels eines Verschlusselements zum Beispiel in Form einer seitlich schwenkbaren Tür, einer nach unten schwenkbaren Klappe und dergleichen vom Benutzer geöffnet werden, um auf den Innenraum des Gargeräts zugreifen können, wie zuvor beschrieben, oder um den Innenraum des Gargeräts zu verschließen und den Garvorgang bzw. den Garprozess auszuführen. Ein derartiges Verschlusselement kann geschlossen ausgebildet sein oder ein Sichtfenster aufweisen, um dem Benutzer einen Einblick in den geschlossenen Innenraum des Gargeräts zu ermöglichen.
Derartige Gargeräte mit feststehendem Garraum werden üblicherweise als Einbaugeräte bzw. als Kücheneinbaugeräte ausgebildet, um platzsparend und auf einer für den Benutzer gut zugänglichen Höhe in der vertikalen Richtung in Küchenmöbeln wie zum Beispiel in
Einbauschränken einer Küche feststehend mit ihrem Außengehäuse angeordnet zu werden und mit ihrem Verschlusselement, ggfs. zusätzlich mit ihrer Blende, siehe oben, nach Vorne zum Benutzer hin flächig bündig mit den Oberflächen der übrigen Gargeräte, Schubladen,
Türen und dergleichen des Küchenmöbels abzuschließen, was den optischen Eindruck für den Benutzer verbessern kann.
Es sind auch andere Kücheneinbaugeräten wie zum Beispiel mit Wärmeschubladen,
Vakuummierschubladen und dergleichen bekannt, welche wie zuvor beschrieben in der
Küche montiert und insbesondere mit den zuvor beschriebenen Gargeräten als Einbaugeräte kombiniert horizontal übereinander und bzw. oder vertikal nebeneinander angeordnet werden. Wärmeschubladen dienen zum Beispiel dem Warmhalten des gegarten Garguts ohne weitere Garung und dem Vorwärmen von Geschirr. In Vakuummierschubladen können
Lebensmitteln im Vakuum in einer Verpackung luftdicht verschlossen werden.
Derartige Schubladen als Küchengeräte sind grundsätzlich vergleichbar den zuvor beschriebenen Gargeräten mit feststehendem Garraum aufgebaut, wobei Schubladen deutlich flacher, d.h. kleiner in der vertikalen Richtung, ausgebildet sind und somit vom
Benutzer nach Vorne zu sich hin aus dem Küchenmöbel herausgezogen werden müssen, um in der vertikalen Richtung von oben einen Zugriff auf ihren Innenraum zu ermöglichen. Zu diesem Zweck weist der bewegliche Teil der Schublade, welcher auch als Auszug bezeichnet werden kann, einen Auszugsboden auf, welcher der Aufnahme zum Beispiel des
Gargeschirrs in der vertikalen Richtung von oben dient und zum Beispiel über in der
Querrichtung seitlich angeordnete Schienen in der Tiefe beweglich gegenüber dem
Innengehäuse der Schublade ausgebildet sein kann. Der Auszugsboden weist üblicherweise in der Tiefe nach Vorne hin eine vertikal ausgerichtete Blende auf, welche den Innenraum der
Schublade bzw. dessen Zugangsôffnung im geschlossen Zustand verschließt.
Derartige Schubladen, auch Einbauschubladen genannt, weisen üblicherweise zumindest in
Deutschland in der vertikalen Richtung eine Bauhöhe von ca. 15 cm auf. Schubladen werden üblicherweise in der vertikalen Richtung unterhalb eines Gargeräts mit feststehendem
Garraum wie zum Beispiel unterhalb eines Backofens, unterhalb eines Dampfgarers und dergleichen oder in Kombination mit einer weiteren Schublade in der vertikalen Richtung übereinander angeordnet, können jedoch auch einzeln und eigenständig in einem 190 Küchenmöbel eingebaut werden. Da die Einbauräume für Kücheneinbaugeräte in
Küchenmöbel, welche auch als Nischen bezeichnet werden können, üblicherweise zumindest in Deutschland in der vertikalen Richtung eine Höhe von ca. 60 cm aufweisen, können insbesondere eine Schublade mit ca. 15 cm Bauhöhe und ein Gargerät mit feststehendem
Garraum mit ca. 45 cm Bauhöhe modular miteinander kombiniert als Einbaugeräte verwendet werden.
Es ist auch bekannt, Gargeräte mit Dampfgarfunktion als Einbauschubladen auszubilden, welche als Dampfgarschubladen bezeichnet werden können. Üblicherweise nehmen derartige Dampfgarschubladen in ihrem Garraum, welcher auf dem Auszugsboden angeordnet ist, wenigstens ein Gargefäß mit Gargut auf. Das Gargefäß ist üblicherweise entnehmbar, üblicherweise nach oben aus der geöffneten Einbauschublade heraus.
Entsprechend ist die Zugangsöffnung zum Garraum bei Dampfgarschubladen horizontal und üblicherweise rechteckig ausgebildet und kann üblicherweise mit einem schwenkbaren
Deckel verschlossen und geöffnet werden. Der schwenkbare Deckel ist üblicherweise an der hinteren Kante der Dampfgarschublade, welcher der Blende abgewandt ist, nach oben hin schwenkbar angeordnet.
Zu den Garverfahren, welche in Dampfgarern durchgeführt werden können, gehört auch das
Vakuumgaren, welches auch als Sous-Vide-Garen bezeichnet wird. Bei diesem Garverfahren des Niedrigtemperaturgarens wird das Gargut wie insbesondere Fleisch, Fisch oder Gemüse in einem Kunststoffbeutel luftdicht eingeschlossen, dann der Innenraum des
Kunststoffbeutels vakuumiert und schließlich das im Kunststoffbeutel luftleer und luftdicht eingeschlossene Gargut bei vergleichsweise niedriger Temperatur von unter 100°C in einem
Wasserbad in einem Gefäß oder bei Verwendung eines Dampfgarers bzw. eines Gargeräts mit Dampfgarfunktion im Dampf des Garraums gegart.
Wird beispielsweise ein Garprozess des Sous-Vide-Garens mittels Dampf bei einem derartigen Gargerät durchgeführt, so findet der Garprozess üblicherweise bei Temperaturen von 45°C bis 90°C im Garraum mit einer Bauhöhe von üblicherweise 250 mm statt. Dabei wird in die erste Einschubebene, von unten gezählt, die Kondensatschale aus beispielsweise 0,8 mm Edelstahl und in die zweite Einschubebene darüber ein Rost zur Lagerung vom
Lebensmittel eingeschoben. Das Dampf-/Luftgemisch im Garraum wird mit dem
Heißluftgebläse gleichmäßig vermischt.
Ein derartiger Prozess des Sous-Vide-Garens mittels Dampf kann nun derart ablaufen, dass zu Beginn des Garprozesses durch die Dampfeinlässe Dampf in den Garraum gegeben wird.
Der Dampf, der am Lebensmittel bzw. am das Lebensmittel vakuumiert aufnehmenden
Kunststoffbeutel kondensiert, tropft üblicherweise nach unten ab und verbleibt in dem ungelochten Garbehälter der ersten, unteren Einschubebene. Der Dampf, der an den
Garraumwänden kondensiert, sammelt sich auf dem Garraumboden. Damit die
Kondensatmenge am Garraumboden nicht kontinuierlich steigt, kann ein Bodenheizkörper zur Verdampfung genutzt werden. Der Bodenheizkörper kann zentral am Garraumboden angeordnet sein.
Auf diese Art und Weise steigt während des Garprozesses Dampf mit ca. 100°C Temperatur vom Bodenheizkörper auf und wird von der Kondensatschale der ersten, unteren
Einschubebene in Richtung Garraumwände gelenkt. Durch freie Konvektion steigt der Dampf an den Garraumwänden nach oben und etwas kälterer Dampf sinkt von der Garraumdecke in
Temperaturschichten nach unten. Wie in einem Schichtspeicher bilden sich horizontale
Isothermen. Das Lebensmittel wird von einem Dampf-Luftgemisch mit gleichmäßiger
Temperatur umgeben und dadurch gleichmäßig gegart. Die Temperatur des Dampf-
Luftgemischs kann durch einen Temperaturfühler auf Lebensmittelhöhe gemessen und von einer Steuerungseinheit die Leistung des Bodenheizkörpers bzw. des Dampferzeugers entsprechend geregelt werden.
Ein derartiger Prozess des Sous-Vide-Garens mittels Dampf lässt sich jedoch nicht auf eine
Dampfgarschublade übertragen, da dem Garraum einer Dampfgarschublade mit üblicherweise 80 mm Nutzhöhe die Möglichkeit zur Ausbildung der gleichmäßigen
Temperaturschichtung fehlt. In diesem Fall steigt Dampf nämlich an den Seiten der
Kondensatschale auf und wird durch die deutlich niedrigere Decke gleich in Richtung
Lebensmittel gedrückt.
Außerdem sammelt sich das Kondensat in der Kondensatschale vorzugsweise im Zentrum der Kondensatschale. Dort wird es von dem aufsteigenden Dampf des Bodenheizkörpers durch die Kondensatschale aus Blech verdampft. Hierdurch entsteht direkt über dem verdampften Kondensat eine Dampfsäule, die das im vakuumierten Kunststoffbeutel befindliche Lebensmittel ungleichmäßig gart.
Die EP 2 749 190 A1 beschreibt ein Verfahren zum Zusammenbau eines Sous-vide-Garers in einem Gehäuse. Das Verfahren umfasst das Bereitstellen einer Kammer mit einer unteren
Innenfläche, einschließlich eines Zirkulators, der eine Heizeinheit enthält, und das Anordnen eines oder mehrerer Temperatursensoren außerhalb der Kammer, das Einsetzen eines 5 Proportional-Integral-Derivativ-(PID)-Reglers und das Anbringen eines Bedienfelds, wobei der
PID-Regler mit einem Temperaturkorrekturalgorithmus zum Umwandeln der von dem einen oder den mehreren Temperatursensoren gemessenen Temperaturen in die tatsächliche
Wassertemperatur in der Kammer auf der Grundlage einer vorbestimmten Formel programmiert worden ist, und wobei die Heizeinheit die Kammer erwärmt und der PID-Regler die Heizeinheit unter Verwendung des einen oder der mehreren Temperatursensoren und der
Differenz zwischen einer voreingestellten Temperatur und der tatsächlichen
Wassertemperatur steuert.
Die EP 2 926 700 A1 beschreibt eine Sous-vide-Zirkulationskocher-
Temperatursteuerungsvorrichtung, die ein Motormodul enthält, das von Benutzern ersetzt werden kann, wenn der Motor ausfällt. Die Temperatursteuervorrichtung des Umwälzkochers umfasst einen äußeren Teil, einen oberen Teil, einen mittleren Teil und einen unteren Teil.
Der obere Teil enthält ein programmierbares Steuergerät, das einen oder mehrere Codes speichert, die von einem Benutzer wählbare Kochtemperaturen und -zeiten darstellen. Das
Steuergerät kann programmiert werden, um zusätzliche Codes zu empfangen. Das
Steuergerät enthält einen Lautsprecher und einen Sprachassistenzalgorithmus, der so konfiguriert ist, dass er den Benutzer auf Ereignisse hinweist.
Die US 2019/208946 A1 beschreibt ein tragbares Sous-Vide-Kochgerät, das keinen Motor benötigt, um Wasser zu bewegen, oder einen eigenen Behälter hat. Das tragbare Sous-Vide-
Gargerät kann mit einem separaten Topf oder einem anderen Behälter für Wasser verwendet werden. Das Sous-Vide-Gargerät benötigt keine Wasserumwälzung, um zu funktionieren. Im
Gegensatz zu Eintauchthermostaten sind nur das Heizelement und der Mechanismus zur
Stromversorgung des Heizelements in Wasser eingetaucht. Das beschriebene Sous-Vide-
Gargerät benötigt keinen Elektromotor, keine Flügelradpumpe, keinen Wassereinlass und keinen Wasserauslass. Außerdem zirkuliert das Sous-Vide-Gargerät im Gegensatz zu
Tauchthermostaten das Wasser passiv durch Konvektionsstrôme und muss das Wasserbad nicht aktiv umrühren, was Lärm und mehr Verdampfung und Dampf erzeugt.
Der Erfindung stellt sich somit das Problem, den Funktionsumfang einer Dampfgarschublade als Dampfgarer mit deutlich reduziertem Platzbedarf zu erweitern bzw. dessen Funktionen zu verbessern. Insbesondere soll das Sous-Vide-Garen mittels Dampfgarschubladen verbessert werden. Insbesondere soll eine möglichst gleichmäßige horizontale Temperaturverteilung auf
Höhe des Lebensmittels im Garraum der Dampfgarschublade erreicht werden. In jedem Fall soll dies möglichst einfach, bauraumsparend, benutzerfreundlich und bzw. oder kostengünstig erfolgen. Zumindest soll eine Alternative zu bekannten Dampfgarschubladen geschaffen werden.
Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch ein Gargerät, insbesondere mit s Dampfgarfunktion sowie durch ein Gargeschirr mit den Merkmalen der unabhängigen
Patentansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden abhängigen Ansprüchen.
Somit betrifft die Erfindung ein Gargerät, insbesondere Dampfgargerät, bevorzugt eine
Dampfgarschublade, mit einem Garraum, welcher ausgebildet ist, wenigstens ein Gargeschirr durch eine Zugangsôffnung vorzugsweise von oben, aufzunehmen, mit einem
Verschlusselement, vorzugweise einem Deckel, welches ausgebildet ist, vorzugsweise durch
Schwenken mittels eines Schwenkelements, vorzugsweise eines Scharniers, die
Zugangsöffnung des Garraums zu verschließen und freizugeben, und mit wenigstens einem
Gargeschirr zur Aufnahme von Gargut.
Das Gargerät ist dadurch gekennzeichnet, dass das Gargeschirr einen zumindest im
Wesentlichen, vorzugsweise vollständig, geschlossenen Boden aufweist, wobei der Boden des Gargeschirrs an seiner dem Gargut abgewandten Unterseite wenigstens ein erstes
Dampf-Leitelement aufweist, welches ausgebildet ist, unterhalb des Gargeschirrs aufsteigenden Dampf seitlich zum Rand des Bodens zu leiten. Das Gargeschirr kann
Insbesondere zum Vakuumgaren bzw. zum Sous-Vide-Garen mittels des Gargeräts, insbesondere der Dampfgarschublade, verwendet und somit auch als Vakuumgargeschirr bzw. als Sous-Vide-Gargeschirr bezeichnet werden. Ohne Gargeschirr kann der Innenraum des Gargeräts auch als Garraum bezeichnet werden. Ist das Gargeschirr im Innenraum der
Dampfgarschublade angeordnet, so kann der Innenraum des Gargeschirrs als Garraum des
Gargeschirrs sowie als Garraum des Gargeräts, insbesondere der Dampfgarschublade, bezeichnet werden, da dort der Dampfgarprozess des Lebensmittels ablaufen bzw. ausgeführt werden kann.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass, wie eingangs beschrieben, die
Verwendung eines Gargeschirrs in einem Gargerät, insbesondere in einer
Dampfgarschublade, die Ausbreitung bzw. die Strömung des Dampfes innerhalb des
Innenraums des Gargeräts bzw. der Dampfgarschublade beeinflussen kann, was bei einer
Verwendung eines beliebigen Gargeschirrs zu einer ungleichmäßigen Garwirkung des
Dampfes führen kann.
Erfindungsgemäß wird daher seitens des Gargeschirrs zumindest der unterhalb des
Gargeschirrs aufsteigende Dampf seitlich zum Rand des Bodens geleitet bzw. geführt, so dass der aufsteigende Dampf den Garraum, welcher sich oberhalb des Gargeschirrs befindet, möglichst von der Seite bzw. möglichst von mehreren unterschiedlichen bzw. insbesondere von mehreren, vorzugsweise diametral, gegenüberliegenden Seiten erreichen kann. Dies kann wenigstens für zwei Seiten aber auch für mehr als zwei Seiten, insbesondere für vier
Seiten bzw. für zwei Paare von einander, vorzugsweise diametral, gegenüberliegenden
Seiten erreicht werden. Dies kann jeweils die Gleichmäßigkeit erhöhen, mit welcher der aufsteigende Dampf den Garraum erreichen kann.
Gemäß einem Aspekt der Erfindung weist das Gargerät, insbesondere die
Dampfgarschublade, wenigstens einen Temperaturfühler auf, welcher an einer Wand, 190 vorzugsweise an der Rückwand, vorzugsweise in der Horizontalen mittig und bzw. oder in der vertikalen Richtung oberhalb der Mitte, angeordnet und zum Garraum hin ausgerichtet ist, wobei die Unterseite des Bodens des Gargeschirrs wenigstens das erste Dampf-Leitelement aufweist, welches quer zum Temperaturfühler verläuft. In diesem Fall können die Dampf-
Leitelemente definiert verhindern, dass der aufsteigende Dampf in Richtung des
Temperaturfühlers strömen und dadurch die Temperaturmessung verfälschen kann.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist das Gargerät, insbesondere die
Dampfgarschublade, wenigstens einen Bodenheizkörper auf, welcher an der tiefsten Stelle des Garraums, vorzugsweise in der Horizontalen mittig, angeordnet und ausgebildet ist, sich dort sammelndes Kondenswasser zu verdampfen. Dies kann es ermöglichen, das sich dort sammelnde Kondenswasser erneut zu verdampfen und somit wieder für den
Dampfgarprozess zu nutzen. Dies kann die für den Dampfgarprozess erforderliche
Wassermenge reduzieren.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist die Unterseite des Bodens des
Gargeschirrs wenigstens ein Paar von zumindest im Wesentlichen parallel zueinander verlaufenden ersten Dampf-Leitelementen auf, wobei das Gargeschirr im Garraum angeordnet ist, um vom Bodenheizkörper aufsteigenden Dampf zwischen den ersten Dampf-
Leitelementen seitlich zum Rand des Bodens, vorzugsweise und quer zum Temperaturfühler, zu leiten. Die beidseitige Anordnung der Dampf-Leitelemente kann die Führung des Dampfes verbessern, wodurch der aufsteigende Dampf zum einem ggfs. vorhandenen
Temperaturfühler besser ferngehalten und zum anderen in jedem Fall definierter oberhalb des Gargeschirrs bzw. im Garraum verteilt werden kann.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist das Gargerät, insbesondere die
Dampfgarschublade, ein Paar von Bodenheizkörpern auf, welche an der tiefsten Stelle des
Garraums, vorzugsweise in der Horizontalen mittig, angeordnet und ausgebildet sind, sich dort sammelndes Kondenswasser zu verdampfen, wobei die beiden Bodenheizkörper in der
Horizontalen, vorzugsweise in der Querrichtung, zueinander beabstandet sind und wobei die
Unterseite des Bodens des Gargeschirrs wenigstens ein zweites Dampf-Leitelement aufweist, welches, vorzugsweise in der Horizontalen mittig und bzw. oder geradlinig, zwischen den beiden Bodenheizkörper verläuft. Hierdurchkönnen zwei Ströme von aufsteigendem Dampf erzeugt, voneinander getrennt sowie jeweils gezielt geführt werden.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung umschlieBen die seitlichen Ränder des Bodens des Gargeschirrs, zu denen hin das erste Dampf-Leitelement, vorzugsweise und das zweite
Leitelement, aufsteigenden Dampf leitet, den Garraum mit Wänden. Mit anderen Worten ist das Gargeschirr zumindest abschnittsweise, vorzugsweise vollständig, wannenförmig ausgebildet, so dass das Innere des Gargeschirrs den Garraum bildet, welcher von unten vom Boden des Gargeschirrs und seitlich von den vom Boden randseitig nach oben ragenden
Wänden bzw. einer Wandung gebildet wird. Dies kann es ermöglichen, den aufsteigenden
Dampf weiter nach oben und somit parallel am Garraum außen vorbei zu führen, so dass der aufsteigende Dampf den Garraum erst am Rand der Wandung von der Seite her erreichen kann. Dies kann die Ausbildung gleichmäßiger Temperaturschichten im Garraum begünstigen.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist eine Oberkante wenigstens einer Wand, vorzugsweise mehrerer Wände, besonders vorzugsweise aller Wände, in der vertikalen
Richtung zur Oberseite des Garraums, vorzugsweise zur Unterseite des Deckels, einen
Abstand von 1 mm bis 20 mm, vorzugsweise von 5 mm bis 10 mm, auf. Hierdurch kann zum einen durch die entsprechend weit hochragende Wandung ein zu früher Eintritt des aufsteigenden Dampfes in den Garraum verhindert werden. Zum anderen kann durch den vergleichsweise schmalen Spalt zwischen Wandung und Deckel die Ausbildung einer definierten und gleichmäßigen Temperaturschichtung im Garraum begünstigt werden.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist die Wand des Gargeschirrs, welche dem
Temperaturfühler zugewandt ist, eine Durchgangsöffnung auf, durch welche hindurch der
Temperaturfühler direkt die Temperatur innerhalb des Garraums erfassen kann, wobei das
Gargeschirr vorzugsweise zwei einander diametral und symmetrisch gegenüberliegende
Durchgangsöffnungen aufweist. Dies kann die Erfassung der Temperatur im Garraum, auch
Garraumtemperatur genannt, begünstigen. Die erhöhte Genauigkeit der erfassten
Garraumtemperatur kann sich positiv auf die Durchführung des Garprozesses durch den
Benutzer und insbesondere auf eine automatisierte bzw. selbsttätige Durchführung des
Garprozesses, insbesondere auf einen geregelten Garprozess, auswirken.
Dabei zwei spiegelsymmetrisch angeordnete Durchgangsöffnungen vorzusehen kann es ermöglichen, dass der Benutzer das Gargeschirr in beiden Ausrichtungen in den Innenraum das Gargerät, insbesondere der Dampfgarschublade, einsetzen kann und sich somit beim
Einsetzen keine Gedanken über die Ausrichtung des Gargeschirrs machen muss.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist die dem Garraum zugewandte Oberseite des Bodens des Gargeschirrs wenigstens eine Ablauffläche, vorzugsweise ein Paar einander diametral gegenüberliegender Ablaufflächen, auf, welche ausgebildet ist, Kondenswasser zu leiten. Hierdurch kann das Kondenswasser innerhalb des Garraums zumindest gesammelt werden.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung geht die Ablauffläche, vorzugsweise die
Ablaufflächen jeweils, in wenigstens eine Ablauföffnung über, welche ausgebildet ist,
Kondenswasser nach unterhalb des Gargeschirrs austreten zu lassen. Hierdurch kann das im
Garraum gesammelte Kondenswasser nach außerhalb bzw. nach unterhalb des Garraums abgeführt werden, um dort ggfs. gesammelt oder durch wenigstens einen Bodenheizkörper wie zuvor beschrieben wieder verdampft zu werden.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist die dem Garraum zugewandte Oberseite des Bodens des Gargeschirrs wenigstens ein Abstandselement auf, welches ausgebildet ist, das Gargut, vorzugsweise in einem Vakuumgargefäß, zur Oberseite des Bodens beabstandet ı5 aufzunehmen. Hierdurch kann das Lebensmittel als Gargut auch von dessen Unterseite vom
Dampf erreicht werden, was die Durchführung des Dampfgarprozesses begünstigen kann.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist das Abstandselement, vorzugsweise eine
Mehrzahl von Abstandselementen, gegenüber der Oberseite des Bodens des Gargeschirrs eine Höhe von wenigstens 10 mm, vorzugsweise von wenigstens 14 mm, auf. Dies kann es begünstigen bzw. sicherstellen, dass das Gargut von unten vom Dampf ausreichend erreicht werden kann, um hierdurch die Durchführung des Dampfgarprozesses zu begünstigen.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist die dem Garraum zugewandte Oberseite des Bodens des Gargeschirrs eine Mehrzahl von Abstandselementen auf, welche in der
Horizontalen einen Abstand zueinander haben, welcher wenigstens der halben Höhe, vorzugsweise dreiviertel bis sechsviertel der Höhe, besonders vorzugsweise mehr als die doppelte Höhe, beträgt, und bzw. oder deren oberes Ende in der Horizontalen eine Breite aufweist, welche höchstens gleich dem Abstand, vorzugsweise kleiner als ein Drittel des
Abstandes, zwischen zwei unmittelbar benachbarten Abstandselementen ist. Dies können besonders geeignete Möglichkeiten der Umsetzung sein.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung besteht das Gargeschirr zumindest im
Wesentlichen, vorzugsweise vollständig, aus Kunststoff. Hierdurch kann die Wärmeleitung von unterhalb des Gargeschirrs zum Garraum reduziert werden, was eine möglichst gleichmäßige Erwärmung des Garraums begünstigen kann.
Die Erfindung betrifft auch ein Gargeschirr zur Verwendung in einem Gargerät, insbesondere einer Dampfgarschublade, wie zuvor beschrieben. Hierdurch kann ein Gargeschirr zur
Verfügung gestellt werden, um die entsprechenden Aspekte, Eigenschaften und Vorteile des
Gargeräts, insbesondere der Dampfgarschublade, wie zuvor beschrieben umzusetzen und zu nutzen.
Mit anderen Worten kann ein Temperaturfühler an der hinteren Garraumwand angebracht sein. Es wird ein erfindungsgemäßes Sous-Vide-Zubehör verwendet. Der Garraum kann zwei
Bodenheizkörper aufweisen, die etwas Abstand voneinander haben.
Unter dem Boden des Sous-Vide-Zubehör können Dampf-Leitelemente angebracht sein, die den Dampf vom Bodenheizkörper nach links und rechts leiten. Diese Leitelemente verhindern definiert, dass der Dampf vom Bodenheizkörper nach hinten in Richtung Temperaturfühler strömt und dadurch die Temperaturmessung verfälscht.
Links und rechts am Sous-Vide-Zubehör können Dampf-Leitelemente nach oben gezogen sein. Die Oberkante der Leitgeometrie kann einen Abstand von 1mm bis 20mm von der
Unterseite des Garraumdeckels, besser von 5mm bis 10mm, aufweisen. Diese Leitelemente verhindern, dass der heiße Dampf vom Bodenheizkörper auf der Höhe des Lebensmittels schon in Richtung Lebensmittel strömt. Sie begünstigen die Bildung einer gleichmäßigen
Temperaturschichtung im Garraum.
Somit kann das Sous-Vide-Zubehör Strömungsleitgeometrien an der Unterseite aufweisen, welche es ermöglichen, ein Lebensmittel ohne eine Luftbewegungsvorrichtung gleichmäßig zu garen. Die Lebensmittel werden nur durch (freie) Konvektion beeinflusst.
An der hinteren Seite des Sous-Vide-Zubehörs kann auf eine nach oben gezogene Wand zumindest abschnittsweise verzichtet werden. So werden große Temperaturunterschiede zwischen dem Temperaturfühler an der hinteren Garraumwand und dem Lebensmittel vermieden. Es besteht sozusagen „Sichtkontakt“ zwischen dem Temperaturfühler und dem
Lebensmittel.
An der vorderen Seite des Zubehörs kann ebenfalls auf eine nach oben gezogene Wand verzichtet werden. Dies hat den Vorteil, dass das Sous-Vide-Zubehör symmetrisch ist und vom Benutzer verdreht verwendet werden kann, ohne dass es zu Funktionseinbußen kommt.
Der Bodenheizkôrper unter dem Sous-Vide-Zubehör kann an zwei beabstandet voneinander liegenden Positionen Dampf erzeugen. Die beiden Positionen können links und rechts im
Garraum liegen. Der Dampf vom linken Verdampfer kann von einem Dampf-Leitelement des
Sous-Vide-Zubehörs nach links geführt werden. Für den rechten Verdampfer kann der Dampf ebenso nach rechts geführt werden. So erreicht heißer Dampf von zwei Seiten das
Lebensmittel. Die Temperaturunterschiede von links nach rechts werden geringer, als wenn der Dampf von einer Seite zum Lebensmittel strömt.
Damit der Dampf von den Verdampferstellen definiert nach links und rechts geführt wird, kann unten am Sous-Vide-Zubehör von vorne nach hinten eine Strömungsbarriere angebracht sein. Es ist dann nicht notwendig, die beiden Verdampferstellen unterschiedlich anzusteuern.
Das Kondensat, das sich in dem Sous-Vide-Zubehör sammelt, kann über geneigte Flächen gezielt vom Zentrum des Sous-Vide-Zubehörs an den vorderen bzw. hinteren Rand geleitet werden. So wird verhindert, dass der heiße Dampf unterhalb des Zubehörs das Kondensat im
Zubehôr verdampft. Die bisher bekannte Dampfsäule wird verhindert.
Das Zubehör kann Öffnungen aufweisen, durch die das Kondensat ablaufen und vom
Bodenheizkörper wieder verdampft werden kann. Das verlängert die Garzeiten bei gegebenem Frischwasservorrat. Der Anteil der Öffnungen bzw. Durchgangslöcher beim
Sous-Vide-Zubehör kann kleiner als 3% der Bodenfläche betragen. Die Löcher im Boden können so gestaltet sein, dass definitiv kein Dampf durch den Boden zum Lebensmittel gelangen kann.
Die Oberseite des Bodens des Sous-Vide-Zubehörs kann Abstandselemente aufweisen, um das Lebensmittel von oben aufzunehmen und zur Oberseite des Bodens zu beabstanden.
Die Höhe der Abstandselemente, beispielweise als Dorne, Spikes oder „Berge“, beim Sous-
Vide-Geschirr gegenüber dem Boden bzw. den Tälern kann größer als 10mm, insbesondere größer als 14mm, sein. Es ist durchaus möglich, dass für eine günstige Durchspülung mit
Dampf bis zu 20mm, 30mm oder gar 45mm gewählt werden können.
Der Abstand der „Berge“ zueinander kann mindestens halbe Höhe, vorzugsweise dreiviertel bis sechsviertel der Höhe, besonders vorzugsweise mehr als die doppelte Höhe, betragen.
Die Breite der „Bergkuppe“ kann gleich dem Abstand, insbesondere kleiner als ein Drittel des
Abstandes, zwischen unmittelbar benachbarten Abstandselemente bzw. „Bergen“ sein.
Das Sous-Vide-Zubehör kann aus Kunststoff gefertigt sein. So wird die Wärmeleitung durch das Sous-Vide-Zubehör von unten nach oben minimiert.
Die Erfindung kann durch die Ausbildung des Gargerätes als Schublade und insbesondere durch die Verwendung des erfindungsgemäßen Gargeschirrs den vollen Funktionsumfang eines Dampfgarers in einer Dampfgarschublade als Dampfgarer mit deutlich reduziertem
Platzbedarf ermöglichen.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und werden nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
Figur 1 eine perspektivische Darstellung eines Küchenmöbels mit einem erfindungsgemäßen Gargerät als Dampfgarschublade gemäß eines ersten
Ausführungsbeispiels im eingeschobenen Zustand;
Figur 2 die Darstellung der Figur 1 im ausgezogenen Zustand der
Dampfgarschublade;
Figur 3 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Gargeschirrs von schräg oben vorne;
Figur 4 einen Längsschnitt durch das Gargeschirr der Figur 3;
Figur 5 eine perspektivische Darstellung des Gargeschirrs der Figur 3 von schräg unten vorne;
Figur 6 eine perspektivische vergrößerte Darstellung der Dampfgarschublade der
Figur 2 ohne Gargeschirr;
Figur 7 eine perspektivische vergrößerte Darstellung einer erfindungsgemäRen
Dampfgarschublade gemäß eines zweiten Ausführungsbeispiels ohne
Gargeschirr; und
Figur 8 die Darstellung der Figur 6 oder der Figur 7 mit eingesetztem Gargeschirr der
Figuren 3 bis 5.
Die 0.g. Figuren werden in kartesischen Koordinaten betrachtet. Es erstreckt sich eine
Längsrichtung X, welche auch als Tiefe X oder als Länge X bezeichnet werden kann.
Senkrecht zur Längsrichtung X erstreckt sich eine Querrichtung Y, welche auch als Breite Y bezeichnet werden kann. Senkrecht sowohl zur Längsrichtung X als auch zur Querrichtung Y erstreckt sich eine vertikale Richtung Z, welche auch als Hôhe Z bezeichnet werden kann und der Richtung der Schwerkraft entspricht. Die Längsrichtung X und die Querrichtung Y bilden gemeinsam die Horizontale X, Y, welche auch als horizontale Ebene X, Y bezeichnet werden kann.
Figur 1 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Küchenmöbels 2 mit einem erfindungsgemäßen Gargerät als Dampfgarschublade 1 gemäß eines ersten
Ausführungsbeispiels im eingeschobenen Zustand. Figur 2 zeigt die Darstellung der Figur 1 im ausgezogenen Zustand der Dampfgarschublade 1.
Das Küchenmöbel 2, welches auch als Küchenzeile 2 bezeichnet, werden kann, weist ein
Möbelfront 20 bzw. mehrere Möbelblenden 20 auf, mit welcher bzw. mit welchen das
Küchenmöbel 1 einem Benutzer zugewandt in der Längsrichtung X nach vorne hin abschließt. Die Möbelfront 20 wird von mehreren Türen, Klappen und dergleichen (nicht bezeichnet), ggfs. auch Schubladen (nicht dargestellt) gebildet, welche schwenkbar, klappbar bzw. ziehbar an einem Rahmen 21, Gestell 21 bzw. Korpus 21 des Küchenmöbels 2 angeordnet sind.
Entlang der vertikalen Richtung Z etwa mittig ist zwischen zwei Möbelfronten 20 eine erfindungsgemäße Dampfgarschublade 1 angeordnet. Die Dampfgarschublade 1 weist ein
Außengehäuse 10 auf, welches auch als äußeres Gehäuse 10 bezeichnet werden kann und die Dampfgarschublade 1 im Wesentlichen nach außen abschließt bzw. umschließt. Das
Außengehäuse 10 schließt entlang der Längsrichtung X nach Vorne, d.h. zum Benutzer hin, mit einer Blende 10a, welche im eingeschobenen Zustand der Dampfgarschublade 1 flächig bündig mit den Möbelfronten 20 des Küchenmöbels 2 abschließt, siehe Figur 1. Seitlich in der
Querrichtung Y ist ein Paar von Teleskopschienen (nicht dargestellt) an dem
Außengehäuse 10 angeordnet, so dass die Dampfgarschublade 1 gegenüber dem
Rahmen 20 des Küchenmöbels 2 in der Längsrichtung X ausgezogen und eingeschoben werden kann.
Innerhalb des Außengehäuses 10 ist ein Innengehäuse 11 angeordnet, welches auch als ı5 inneres Gehäuse 11 bezeichnet werden kann. Das Innengehäuse 11 schließt in der
Längsrichtung X nach hinten sowie nach vorne bis zur Blende 10a, in der vertikalen Richtung
Z nach unten sowie in der Querrichtung Y zu beiden Seiten mit dem Außengehäuse 10 ab, sodass zwischen dem Außengehäuse 10 und im Innengehäuse 11 ein Zwischenraum (nicht dargestellt) gebildet wird, welcher auch als Gehäuseraum bezeichnet werden kann. Dieser
Zwischenraum stellt das Innere der Dampfgarschublade 1 dar.
Von dem Innengehäuse 11 wird ferner im Wesentlichen ein Innenraum 12 umschlossen, in welchem ein Garprozess bzw. ein Dampfgarprozess durchgeführt werden kann. Hierzu ist im
Gehäuseraum bzw. im Zwischenraum der Dampfgarschublade 1 ein Dampferzeuger (nicht dargestellt) angeordnet, welcher Wasser verdampfen und den Wasserdampf in den
Innenraum 12 fördern kann. Das Wasser kann mittels eines entnehmbaren Wassertanks 19, vgl. Figuren 6 bis 8, zur Verfügung gestellt werden. Entsprechend kann der Innenraum 12 auch als Garraum 12 bezeichnet werden.
Der Innenraum 12 ist in der vertikalen Richtung Z für den Benutzer von oben durch eine
Zugangsöffnung 13 hindurch zugänglich. Die Zugangsöffnung 13 kann mittels eines
Verschlusselements 14 in Form eines Deckels 14 geschlossen und geöffnet werden. Der
Deckel 14 ist hierzu mittels wenigstens eines Schwenkelements 15 in Form eines
Scharniers 15 bzw. eines Deckelscharniers 15 in der vertikalen Richtung Z nach oben hin schwenkbar mit dem Außengehäuse 10 der Dampfgarschublade 1 verbunden, so dass der
Deckel 14 vom Benutzer von sich weg bzw. zur darüber befindlichen Möbelblende 20 hin hochgeschwenkt werden kann, um im ausgezogenen Zustand der Dampfgarschublade 1 auf den Garraum 12 zugreifen zu können, siehe Figur 2. Wird der Deckel 14 in die
Horizontalen X, Y heruntergeschwenkt, wird der Garraum 12 verschlossen und die
Dampfgarschublade 1 kann in das Küchenmöbel 2 eingeschoben werden, siehe Figur 1. Eine
Unterseite 14a bzw. Innenseite 14a des Deckels 14 ist dem Garraum 12 zugewandt.
Figur 3 zeigt eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Gargeschirrs 18 von s schräg oben vorne. Figur 4 zeigt einen Längsschnitt durch das Gargeschirr 18 der Figur 3.
Figur 5 zeigt eine perspektivische Darstellung des Gargeschirrs 18 der Figur 3 von schräg unten vorne.
Das erfindungsgemäße Gargeschirr 18 kann auch als Sous-Vide-Geschirr 18, als Sous-Vide-
Zubehör 18, als Garbehälter 18 oder als Garschale 18 bezeichnet werden. Das
Gargeschirr 18 ist einstückig aus Kunststoff ausgebildet. Das Gargeschirr 18 weist einen
Boden 18a auf, welcher sich im Wesentlichen horizontal erstreckt. Die Oberseite (nicht bezeichnet) des Bodens 18a des Gargeschirrs 18 ist schräg zu zwei Ablauföffnungen 18c zulaufend ausgebildet, indem die Oberseite des Bodens 18a in der Querrichtung Y zur Mitte nach unten geneigt ausgebildet ist und in der Längsrichtung X mittig ein Scheitel (nicht ı5 bezeichnet) von der Oberseite des Bodens 18a gebildet wird, von dem in beide Richtungen die Oberseite des Bodens 18a nach hinten und nach vorne dreieckig abfällt, siehe z.B.
Figuren 3 und 4. An den beiden tiefsten Stellen ist jeweils eine der beiden
Ablauföffnungen 18c vorgesehen. Entsprechend kann Kondenswasser an der Oberseite des
Bodens 18a gesammelt und mittels der Ablaufflächen 18b bzw. Schrägfläche 18b zu den beiden Ablauföffnungen 18c abgeführt werden, siehe z.B. Figur 5, um dort nach unterhalb des Gargeschirrs 18 auszutreten.
Von der Oberseite des Bodens 18a ragen Abstandselemente 18d in Form von Dornen 18d,
Spikes 18d bzw. Bergen 18d parallel zueinander in der vertikalen Richtung Z nach oben, siehe z.B. Figuren 3 und 4, so dass ein Lebensmittels als Gargut (nicht dargestellt) direkt oder innerhalb eines Vakuumgargefäßes (nicht dargestellt) bzw. innerhalb eines Sous-Vide-
Gefäßes wie beispielsweise innerhalb eines entsprechenden Kunststoffbeutels auf den
Spitzen (nicht bezeichnet) der Abstandselemente 18d aufgelegt und beim Garprozess von unten vom Dampf erreicht werden kann.
An der Unterseite (nicht bezeichnet) weist der Boden 18a ein Paar erste Dampf-
Leitelemente 18e auf, welche als längliche Vorsprünge oder auch Kanten senkrecht von der
Unterseite des Bodens 18a nach unten ragen und in der Querrichtung Y ausgerichtet sind, siehe z.B. Figur 5. Hierdurch bildet der in der Längsrichtung X mittige Bereich der Unterseite des Bodens 18a einen seitlich in der Querrichtung Y offenen Kanal aus, um Dampf, welcher unterhalb des Bodens 18a des Gargeschirrs 18 im in der Längsrichtung X mittigen Bereich aufstiegt, in der Querrichtung Y zu beiden Seite zu leiten. Die ersten Dampf-Leitelemente 18e können daher auch als Quer-Dampf-Leitelemente 18e bezeichnet werden.
An der Unterseite des Bodens 18a ist ferner ein zweites Dampf-Leitelement 18f angeordnet, welches ebenfalls als Vorsprung oder Kante senkrecht von der Unterseite des Bodens 18a nach unten ragt, siehe z.B. Figur 5. Das zweite Dampf-Leitelement 18f erstreckt sich in der
Längsrichtung X zwischen den beiden Ablauföffnungen 18c und ist in der Querrichtung Y mittig angeordnet, so dass das zweite Dampf-Leitelement 18f auch als Längs-Dampf-
Leitelement 18f bezeichnet werden kann.
Vom Rand (nicht bezeichnet) des Bodens 18a des Gargeschirrs 18 erstrecken sich vier
Wände 18g, 18h gleich weit in der vertikalen Richtung Z nach oben und schließen dort mit einer gemeinsamen Oberkante 18j ab, welche horizontal flächig ausgebildet ist. Die
Oberkante 18j des Gargeschirrs 18 hat einen vergleichsweise geringen Abstand zur
Unterseite 14a des Deckels 14, so dass seitlich an den Wänden 18g, 18h vorbei aufsteigender Dampf durch diesen vergleichsweise geringen Spalt möglichst gleichmäßig und von oben in den Garraum 12 einströmen kann. Die Wände 18g, 18h können in der
Querrichtung Y als Seitenwände 18g oder auch als seitliche Dampf-Leitelemente 18g und in der Längsrichtung X zwischen Vorderseiten-/Rückseitenwänden 18h bezeichnet bzw. unterschieden werden.
Die Vorderseitenwand 18h und die Rückseitenwand 18h, welche spiegelsymmetrisch ausgebildet sind, weisen jeweils eine Durchgangsöffnung 18i in Form eines etwa quadratischen Fensters auf, welches den Innenraum (nicht bezeichnet) des Gargeschirrs 18 als Garraum 12 mit der Umgebung des Gargeschirrs 18 verbindet.
Figur 6 zeigt eine perspektivische vergrößerte Darstellung der Dampfgarschublade 1 der
Figur 2 ohne Gargeschirr 18. Figur 8 zeigt die Darstellung der Figur 6 oder der Figur 7 mit eingesetztem Gargeschirr 18 der Figuren 3 bis 5. An der Rückseite (nicht bezeichnet) des
Innenraums 12 der Dampfgarschublade 1 ist ein Temperaturfühler 16 mittig in der
Querrichtung Y sowie oberhalb der Mitte in der vertikalen Richtung Z angeordnet und in den
Innenraum 12 der Dampfgarschublade 1 ausgerichtet, um dort die Temperatur eines
Dampfgarprozesses zu erfassen. Die beiden Durchgangsöffnungen 18i der Vorderseiten- /Rückseitenwänden 18h des Gargeschirrs 18 sind entsprechend gegenüber dem
Temperaturfühler 16 angeordnet, so dass der Temperaturfühler 16 durch die jeweilige
Durchgangsöffnung 18i die Temperatur im Garraum 12 innerhalb des Gargeschirrs 18 direkt erfassen kann.
An der tiefsten Stelle des Innenraums 12 der Dampfgarschublade 1 ist ein
Bodenheizkörper 17 angeordnet, welcher auch als Verdampferstelle 17 bezeichnet werden kann. Mittels des Bodenheizkörpers 17 kann sich am Boden (nicht bezeichnet) des
Innenraums 12 der Dampfgarschublade 1 sammelndes Kondenswasser erneut verdampft und so wieder dem Dampfgarprozess zugeführt werden. Dabei kann das vom
Bodenheizkörper 17 verdampfte Kondenswasser bzw. dessen aufsteigender Wasserdampf vom Paar der ersten Dampf-Leitelemente 18e in der Querrichtung Y seitlich geleitet und hierdurch auch davon abgehalten werden, direkt vor dem Temperaturfühler 16 entlang aufzusteigen, was die sensorische Temperaturerfassung verfälschen könnte.
Figur 7 zeigt eine perspektivische vergrößerte Darstellung einer erfindungsgemäßen
Dampfgarschublade 1 gemäß eines zweiten Ausführungsbeispiels ohne Gargeschirr 18. In diesem Fall ist der Bodenheizkörper 17 bzw. die Verdampferstelle 17 als Paar von
Bodenheizkörpern 17 bzw. Verdampferstellen 17 ausgebildet, welche in der Querrichtung Y zueinander beabstandet sind. Entsprechend kann der aufsteigende Dampf von dem zweiten
Dampf-Leitelement 18f in der Querrichtung geteilt und pro Bodenheizkörper 17 bzw.
Verdampferstelle 17 zu lediglich einer Seite des Gargeschirrs 18 geleitet werden.
Bezugszeichenliste (Bestandteil der Beschreibung)
X Längsrichtung; Tiefe; Länge
Y Querrichtung; Breite
Z vertikale Richtung; Hôhe
XY Horizontale; horizontale Ebene 1 Dampfgarschublade
AuBengehäuse; äußeres Gehäuse 10a Blende 1011 Innengehäuse; inneres Gehäuse 12 Innenraum; Garraum 13 Zugangsöffnung 14 Verschlusselement; Deckel 14a Unterseite bzw. Innenseite des Deckels 14 15 Schwenkelement; Scharnier; Deckelscharnier 16 Temperaturfühler 17 Bodenheizkörper; Verdampferstellen 18 Gargeschirr; Sous-Vide-Geschirr; Sous-Vide-Zubehör; Garbehälter; Garschale 18a Boden 18b Ablaufflächen; Schrägfläche 18c Ablauföffnungen 18d Abstandselemente; Dorne; Spikes; Berge 18e erste Dampf-Leitelemente; Quer-Dampf-Leitelemente 18f zweites Dampf-Leitelement; Längs-Dampf-Leitelement 189 Wände; Seitenwände; seitliche Dampf-Leitelemente 18h Wände; Vorderseiten-/Rückseitenwände 18i Durchgangsöffnung der Vorderseiten-/Rückseitenwände 18h 18) Oberkante der Seitenwände 18g und/oder der Vorderseiten-/Rückseitenwände 18h 19 Wassertank 2 Küchenmöbel; Küchenzeile 20 Möbelfront; Möbelblende 21 Rahmen; Gestell; Korpus

Claims (15)

Patentansprüche
1. Gargerät, insbesondere Dampfgarschublade (1), mit einem Garraum (12), welcher ausgebildet ist, wenigstens ein Gargeschirr (18) durch eine Zugangsöffnung (13), vorzugsweise von oben, aufzunehmen, mit einem Verschlusselement (14), vorzugweise einem Deckel (14), welches ausgebildet ist, vorzugsweise durch Schwenken mittels eines Schwenkelements (15), vorzugsweise eines Scharniers (15), die Zugangsöffnung (13) des Garraums (12) zu verschließen und freizugeben, und mit wenigstens einem Gargeschirr (18) zur Aufnahme von Gargut, dadurch gekennzeichnet, dass das Gargeschirr (18) einen zumindest im Wesentlichen, vorzugsweise vollständig, geschlossenen Boden (18a) aufweist, wobei der Boden (18a) des Gargeschirrs (18) an seiner dem Gargut abgewandten Unterseite wenigstens ein erstes Dampf-Leitelement (18e, 18f) aufweist, welches ausgebildet ist, unterhalb des Gargeschirrs (18) aufsteigenden Dampf seitlich zum Rand des Bodens (18a) zu leiten.
2. Gargerät, insbesondere Dampfgarschublade (1), nach Anspruch 1 mit wenigstens einem Temperaturfühler (16), welcher an einer Wand, vorzugsweise an der Rückwand, vorzugsweise in der Horizontalen (X, Y) mittig und/oder in der vertikalen Richtung (Z) oberhalb der Mitte, angeordnet und zum Garraum (12) hin ausgerichtet ist, wobei die Unterseite des Bodens (18a) des Gargeschirrs (18) wenigstens das erste Dampf-Leitelement (18e) aufweist, welches quer zum Temperaturfühler (16) verläuft.
3. Gargerät, insbesondere Dampfgarschublade (1), nach Anspruch 1 oder 2 mit wenigstens einem Bodenheizkörper (17), welcher an der tiefsten Stelle des Garraums (12), vorzugsweise in der Horizontalen (X, Y) mittig, angeordnet und ausgebildet ist, sich dort sammelndes Kondenswasser zu verdampfen.
4. Gergerät, insbesondere Dampfgarschublade (1), nach Anspruch 3, wobei die Unterseite des Bodens (18a) des Gargeschirrs (18) wenigstens ein Paar von zumindest im Wesentlichen parallel zueinander verlaufenden ersten Dampf- Leitelementen (18e) aufweist, wobei das Gargeschirr (18) im Garraum (12) angeordnet ist, um vom Bodenheizkörper (17) aufsteigenden Dampf zwischen den ersten Dampf- Leitelementen (18e) seitlich zum Rand des Bodens (18a), vorzugsweise und quer zum Temperaturfühler (16), zu leiten.
5. Gargerät, insbesondere Dampfgarschublade (1), nach einem der vorangehenden Ansprüche mit einem Paar von Bodenheizkörpern (17), welche an der tiefsten Stelle des Garraums (12), vorzugsweise in der Horizontalen (X, Y) mittig, angeordnet und ausgebildet sind, sich dort sammelndes Kondenswasser zu verdampfen, wobei die beiden Bodenheizkörper (17) in der Horizontalen (X, Y), vorzugsweise in der Querrichtung (Y), zueinander beabstandet sind und wobei die Unterseite des Bodens (18a) des Gargeschirrs (18) wenigstens ein zweites Dampf-Leitelement (18f) aufweist, welches, vorzugsweise in der Horizontalen (X, Y) mittig und/oder geradlinig, zwischen den beiden Bodenheizkörper (17) verläuft.
6. Gargerät, insbesondere Dampfgarschublade (1), nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die seitlichen Ränder des Bodens (18a) des Gargeschirrs (18), zu denen hin das erste Dampf-Leitelement (18e), vorzugsweise und das zweite Leitelement (18f), aufsteigenden Dampf leitet, den Garraum (12) mit Wänden (18g, 18h) umschließen.
7. Gargerät, insbesondere Dampfgarschublade (1), nach Anspruch 6, wobei eine Oberkante (18j) wenigstens einer Wand (18g, 18h), vorzugsweise mehrerer Wände (18g, 18h), besonders vorzugsweise aller Wände (18g, 18h), in der vertikalen Richtung (Z) zur Oberseite des Garraums (12), vorzugsweise zur Unterseite (14a) des Deckels (14), einen Abstand von 1 mm bis 20 mm, vorzugsweise von 5 mm bis 10 mm, aufweist.
8. Gargerät, insbesondere Dampfgarschublade (1), nach einem der Ansprüche 2 bis 5 und nach Anspruch 6 oder 7,
wobei die Wand (18g, 18h) des Gargeschirrs (18), welche dem Temperaturfühler (16) zugewandt ist, eine Durchgangsöffnung (18i) aufweist, durch welche hindurch der Temperaturfühler (16) direkt die Temperatur innerhalb des Garraums (12) erfassen kann, wobei das Gargeschirr (18) vorzugsweise zwei einander diametral und symmetrisch gegenüberliegende Durchgangsôffnungen (18i) aufweist.
9. Gargerät, insbesondere Dampfgarschublade (1), nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die dem Garraum (12) zugewandte Oberseite des Bodens (18a) des Gargeschirrs (18) wenigstens eine Ablauffläche (18b), vorzugsweise ein Paar einander diametral gegenüberliegender Ablaufflächen (18b), aufweist, welche ausgebildet ist, Kondenswasser zu leiten.
10. Gargerät, insbesondere Dampfgarschublade (1), nach Anspruch 9, wobei die Ablauffläche (18b), vorzugsweise die Ablaufflächen (18b) jeweils, in wenigstens eine Ablauföffnung (18c) übergeht, welche ausgebildet ist, Kondenswasser nach unterhalb des Gargeschirrs (18) austreten zu lassen.
11. Gargerät, insbesondere Dampfgarschublade (1), nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die dem Garraum (12) zugewandte Oberseite des Bodens (18a) des Gargeschirrs (18) wenigstens ein Abstandselement (18d) aufweist, welches ausgebildet ist, das Gargut, vorzugsweise in einem Vakuumgargefäß, zur Oberseite des Bodens (18a) beabstandet aufzunehmen.
12. Gargerät, insbesondere Dampfgarschublade (1), nach Anspruch 11, wobei das Abstandselement (18d), vorzugsweise eine Mehrzahl von Abstandselementen (18d), gegenüber der Oberseite des Bodens (18a) des Gargeschirrs (18) eine Höhe von wenigstens 10 mm, vorzugsweise von wenigstens 14 mm, aufweist.
13. Gargerät, insbesondere Dampfgarschublade (1), nach Anspruch 11 oder 12, wobei die dem Garraum (12) zugewandte Oberseite des Bodens (18a) des Gargeschirrs (18) eine Mehrzahl von Abstandselementen (18d) aufweist,
welche in der Horizontalen (X, Y) einen Abstand zueinander haben, welcher wenigstens der halben Höhe, vorzugsweise dreiviertel bis sechsviertel der Höhe, besonders vorzugsweise mehr als die doppelte Höhe, beträgt, und/oder deren oberes Ende in der Horizontalen (X, Y) eine Breite aufweist, welche höchstens gleich dem Abstand, vorzugsweise kleiner als ein Drittel des Abstandes, zwischen zwei unmittelbar benachbarten Abstandselementen (18d) ist.
14. Gargerät, insbesondere Dampfgarschublade (1), nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Gargeschirr (18) zumindest im Wesentlichen, vorzugsweise vollständig, aus Kunststoff besteht.
15. Gargeschirr (18) zur Verwendung in einem Gargerät, insbesondere einem Dampfgargerät, bevorzugt einer Dampfgarschublade (1), nach einem der vorangehenden Ansprüche.
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