BE1031424B1 - Anbauverfahren für kartoffeln und spätreis durch direktsaat und wurfsaat - Google Patents

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BE1031424B1
BE1031424B1 BE20245071A BE202405071A BE1031424B1 BE 1031424 B1 BE1031424 B1 BE 1031424B1 BE 20245071 A BE20245071 A BE 20245071A BE 202405071 A BE202405071 A BE 202405071A BE 1031424 B1 BE1031424 B1 BE 1031424B1
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Xianjiao Guan
Jiang Xie
Jin CHEN
Xianmao Chen
Yinfei Qian
Caifei Qiu
Xihuan Liang
Xiuxiu Li
Juan Hu
Chunrui Peng
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Inst Of Soil And Fertilizer & Resources And Environment Jiangxi Academy Of Agricultural Sciences
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Anbauverfahren für Kartoffeln und Spätreis durch Direktsaat und Wurfsaat, umfassend Schritt 1: Anbau der Kartoffeln durch die Direktsaat: 1) Auswahl von verbesserten Kartoffelsorten, 2) Furchen und Einteilen eines Feldes in Parzellen, 3) Behandlung von Pflanzkartoffeln, 4) angemessen dichte Bepflanzung und ausreichende Grunddüngung, 5) Bedeckung der Parzellen mit Reisstroh, 6) Feldbewirtschaftung und 7) rechtzeitige Ernte; Schritt 2: Umpflanzen des Spätreis durch die Direktsaat und die Wurfsaat: 1) Auswahl von Reissorten, 2) Aufzucht von Reissetzlingen und Umpflanzen der Reissetzlinge durch die Wurfsaat, 3) Flächenmanagement: a. wissenschaftliche Düngung, b. Bewässerung, c. rechtzeitige Unkrautbekämpfung und d. Schädlingsbekämpfung, und 5) rechtzeitige Ernte. Das erfindungsgemäße Verfahren hat einen offensichtlichen Einfluss auf den Ertrag und den wirtschaftlichen Nutzen von Reis, kann den Ertrag von Spätreis deutlich erhöhen und hat die Eigenschaften, die Arbeitsintensität zu reduzieren, Kosten zu sparen und die Effizienz zu erhöhen, die Produktion und das Einkommen zu steigern, einfach und leicht zu implementieren zu sein, und dergleichen.

Description

_ _ BE2024/5071
ANBAUVERFAHREN FUR KARTOFFELN UND SPATREIS DURCH DIREKTSAAT UND
WURFSAAT
TECHNISCHES GEBIET
Die vorliegende Erfindung betrifft den Pflanzenbau, insbesondere ein Anbauverfahren für
Kartoffeln und Spätreis durch Direktsaat und Wurfsaat, wodurch Zeit und Arbeit eingespart wer- den und der wirtschaftliche Nutzen am Mittel- und Unterlauf des Jangtse-Flusses verbessert wird.
STAND DER TECHNIK
Ziel der Entwicklung der landwirtschaftlichen Produktion liegt in der Verbesserung der Pro- duktionseffizienz und der Steigerung der Begeisterung der Landwirte für den Getreideanbau. Die
Direktsaat und Wurfsaat von Kartoffeln - Superreis ist ein Anbauverfahren, bei dem die Kartoffeln nach der Ernte vom späten Reis auf brachliegenden Feldern durch Direktsaat gepflanzt werden, die Kartoffel mit Reisstroh im gesamten Prozess bedeckt wird, nach der Ernte der Kartoffeln der
Boden nicht gepflügt wird, der Boden direkt bewässert und eingeweicht wird und dann das späte
Reis angebaut wird. Gegenwärtig steigt die Zahl der Wanderarbeiter in den ländlichen Gebieten und die landwirtschaftliche Produktion entwickelt sich zunehmend in Richtung einer leichten Ver- einfachung. Der Anbau von Kartoffeln auf herkömmliche Weise ist sehr arbeitsintensiv und kann leicht zu Schäden an den Kartoffeln und zu schlechter Qualität führen. Bei kalter Witterung kann es außerdem leicht zu Frostschäden kommen, was zu einer verspäteten Ernte führt und die Er- träge schmälert. Außerdem ist der herkömmliche Reisanbau für die Anforderungen der landwirt- schaftlichen Entwicklung Chinas nicht mehr geeignet, so dass eine Vereinfachung des Anbau- verfahrens unumgänglich ist. Verglichen mit der traditionellen Umpflanzmethode ist die Direktsaat und Wurfsaat von Reis eine der Kerntechnologien der konservierenden Bodenbearbeitung, wel- che die durch die landwirtschaftliche Produktion verursachten Umweltschäden erheblich reduziert und die Vorteile der Zeit-, Arbeits- und Kostenersparnis sowie der Verbesserung des wirtschaftli- chen Nutzens hat. In der gegenwärtigen Situation, in der die traditionelle Umpflanzung schwierig und kostspielig ist, ist es eine realistische Wahl, die Direktsaat und das Wurfsaat von Reis zu übernehmen.
Die Kartoffel ist eine mehrjährige Pflanze der Nachtschattengewächse und wird auf der gan- zen Welt angebaut. Ihre Knollen sind essbar. China ist das Land mit der größten Kartoffelproduk- tion der Welt. Die Kartoffel hat einen umfassenden Nährwert, einen hohen Wert, eine lange La- gerfähigkeit und ist ein gutes Nahrungsmittel für die Landbevölkerung, um die Ernährungsstruktur und die Gesundheitsversorgung der Bewohner zu verbessern. In den letzten Jahren haben sich mit der Entwicklung der verarbeitenden Industrie der Kartoffel und der Anpassung der landwirt- schaftlichen Anbaustruktur die Anbauflächen für den Zwischenfruchtanbau, den Herbst- und Win- teranbau und den Mehrfachanbau von Kartoffeln ausgeweitet, und die Kartoffel hat sich zu einer immer wichtigeren Kulturpflanze wie Getreide, Gemüse, Futtermittel und Verarbeitungsrohstoffe
° BE2024/5071 entwickelt, was einen großen Beitrag zur Effizienz der Landwirtschaft und zum Einkommen der
Landwirte geleistet hat. Reis ist die wichtigste Nahrungspflanze der Welt, und etwa ein Drittel der
Weltbevölkerung ernährt sich von Reis.
Reis ist die wichtigste Getreideart in China, seine Anbaufläche macht etwa 30% der Anbau- fläche für Getreide aus, und seine Produktion macht etwa die Hälfte der gesamten Getreidepro- duktion aus. Unter den wichtigsten Getreidearten in China steht die Gesamtproduktion von Reis an erster Stelle. Unter dem doppelten Druck des Bevölkerungswachstums und des starken Rück- gangs der Anbauflächen wird die Ernährungssicherheit immer ernster. Da die Anbauflächen und die Wasserressourcen begrenzt sind, besteht der einzige Weg darin, die Erträge durch wissen- schaftlichen und technologischen Fortschritt zu verbessern, wobei der Reisanbau einen sehr wichtigen Aspekt darstellt.
Die Direktsaat und die Wurfsaat von Spätreis haben die Vorteile der Zeit- und Arbeitserspar- nis, des geringen Arbeitsaufwands und der hohen Input-Output-Rate, weshalb das Anbauverfah- ren in den großen Reisanbaugebieten Chinas weit verbreitet ist. In den letzten Jahren hat die südliche Region den Kartoffelanbau im Winter auf den Reisfeldern stark ausgebaut, sieht sich aber gleichzeitig mit dem Problem konfrontiert, wie mit den Pflanzbeeten, den Stängeln und den
Blättern der Kartoffeln sowie dem nach der Ernte der Kartoffel verbleibenden Reisstroh umge- gangen werden soll. In der Produktion gibt es einige Behandlungsmethoden, wie z. B. das Ver- brennen von Reisstroh und Rebstöcken oder das Ausbringen von Reisstroh und Rebstöcken aus den Reisfeldern und die Wiederbewässerung gepflügter Felder. Diese Behandlungsmethoden sind nicht nur nicht förderlich für die Anhäufung von organischen Stoffen im Boden, sondern ver- ursachen auch Luftverschmutzung, was arbeits- und zeitaufwendig ist und die Anbauphase ver- zögert. Die Erfindung betrifft ein Anbauverfahren für Kartoffel und Spätreis durch Direktsaat und
Wurfsaat, in diesem Verfahren werden Kartoffeln nach der Ernte vom Spätreis ohne Bodenbear- beitung angebaut und nach der Ernte der Kartoffeln wird Reis auf den verbleibenden Pflanzbee- ten ohne Bodenbearbeitung durch Direktsaat und Wurfsaat angebaut. Bei diesem Anbauverfah- ren werden die traditionellen Pflanzkartoffeln bei der Aussaat in Legen von Kartoffeln und das
Ausgraben von Kartoffeln bei der Ernte in Pflücken von Kartoffeln umgewandelt, wodurch viel
Arbeit und Mühe gespart wird und die Kartoffeln unbeschädigt, frisch und zart in der Farbe und von guter Qualität sind. Gleichzeitig entlastet das Verfahren die knappe Pflanzzeit für den Reis-
Doppelanbau am mittleren und unteren Jangtse-Fluss, nutzt die Zeit, in der die Stoppeln in Was- ser einweichen können, um die Stängel und Blätter der Kartoffeln und das abgedeckte Reisstroh zu verrotten, und erhöht den Gehalt an organischen Substanzen im Boden und reichert den Bo- den an. Gleichzeitig verringert dieses Verfahren die Arbeitsintensität, spart Kosten und erhöht die
Effizienz, steigert die Produktion und das Einkommen, einfach und ist leicht zu handhaben und stellt ein neues und einfaches Anbauverfahren mit großem Produktionspotenzial in Süden Chinas dar.
° BE2024/5071
GEGENSTAND DER ERFINDUNG
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Anbauverfahren für Kartoffeln und Spätreis durch Direktsaat und Wurfsaat bereitzustellen, um Zeit, Arbeit, Kosten und Effizienz zu sparen, die Produktion, das Einkommen und den Gehalt an organischen Substanzen im Boden zu erhô- hen, und eine ausreichende Zeit für Fruchtfolge in Reis-Doppelanbaugebieten Süden Chinas be- reitzustellen.
Ein Anbauverfahren für Kartoffeln und Spätreis durch Direktsaat und Wurfsaat umfasst fol- gende Schritte:
Schritt 1: Anbau der Kartoffeln durch die Direktsaat 1) Auswahl von verbesserten Kartoffelsorten
Auswahl der virusfreien verbesserten Kartoffelsorten FAVORITA und Zhongshu Nr. 4 mit mittlerer Reife, hohen Erträgen, starker Stressresistenz und keiner Krankheit; 2) Furchen und Einteilen eines Feldes in Parzellen
Entwässern des Feldes vor der Ernte von Spätreis und Feuchthalten von Boden, so dass sich kein Wasser auf Bodenoberfläche ansammelt; Ernten des Spätreises aus einer bodennahen
Höhe und Zurücklassen von kleinen Reisstümpfen; sofortiges Furchen mit einer Grabenmaschine oder manuelles Furchen nach der Ernte des Spätreises, wobei die Breite der Parzellen 1,5 m, eine Breite von Furchungen 0,3 m und eine Tiefe der Furchungen 0,3 m beträgt, wobei Fur- chungswände gerade sind; gleichmäßiges Ausbringen von ausgehobenem Grabenschlamm auf
Oberflächen der Parzellen, so dass die Oberflächen der Parzellen schildkrötenartig (turtle- backed) sind, um Staunässe zu verhindern; Anlegen von Entwässerungsgräben in einem Ab- stand von 1 m von Feldrändern, mit einer Breite der Entwässerungsgräben von 0.35 m und einer
Tiefe der Entwässerungsgräben von 0,4 m, so dass die Entwässerungsgräben miteinander ver- bunden sind, die Bewässerung bei Trockenheit über die Entwässerungsgräben und die Entwäs- serung nach Regen über die Entwässerungsgräben erfolgt, wodurch sichergestellt wird, dass kein
Wasser auf der Bodenoberfläche steht; 3) Behandlung von Pflanzkartoffeln
Aussortieren von faulen und kranken Kartoffeln 15 - 20 Tage vor Aussaat, Einweichen der
Kartoffeln mit 0,1 - 0.15%ige Kaliumpermanganatlösung für 10 Minuten vor Schneiden der Kar- toffeln in Kartoffelstücke, dann spiralförmiges Schneiden der Kartoffelstücke schräg zum oberen
Ende unter voller Ausnutzung von apikalen Dominanz, und schließlich Teilen jeder Endknospe in zwei oder vier, wobei jede der Pflanzkartoffeln 1 - 2 Knospenaugen hat und jedes Kartoffelstück mindestens eine robuste Knospe mit einem Gewicht von 25 - 30 g hat, wobei jedes Kilogramm
Pflanzkartoffeln in 30 - 40 Kartoffelstücke geschnitten werden kann und Schnitt mehr als 1 cm von der Knospe entfernt ist; Desinfizieren eines Schneiders nach dem Schneiden der Pflanzkar- toffeln, Eintauchen des Schnittes in Pflanzenasche und anschließendes Trocknen für 2 - 3 Tage; und dann Beschleunigung von Keimung, nachdem der Schnitt hart und vernarbt ist; Stellen der
Kartoffelstücke in einen Innenraum oder ein Gewächshaus bei einer Temperatur von 15 - 20°C
* BE2024/5071 bei der Beschleunigung der Keimung, wobei die Keimung durch Stapeln (abwechselndes Stapeln einer Schicht nassen Sandes und einer Schicht Pflanzkartoffeln) beschleunigt wird und die An- zahl der Schichten auf 4 - 5 kontrolliert wird; Bedecken einer obersten Schicht mit dem nassen
Sand, Abdecken des nassen Sandes mit einer Schlangenhauttasche und Halten einer Tempera- tur eines Saatbettes zur Beschleunigung der Keimung bei 18 - 20°C; Herausnehmen und Plat- zieren der Pflanzkartoffeln unter Streulicht, wenn die Knospe auf 1 - 2 cm wächst, Halten bei einer niedrigen Temperatur von 10 - 15°C und Lüften für 5 - 7 Tage zur Aussaat; 4) angemessen dichte Bepflanzung und ausreichende Grunddüngung
Legen der Kartoffelstücke in einer geraden Linie auf den Boden und dann Verdichten der
Kartoffelstúcke bei der Aussaat ohne Notwendigkeit, Löcher zu graben, wobei ein Reihenabstand 33 cm und ein Pflanzenabstand 22 cm beträgt und 97.500 - 105.000 Löcher pro Hektar gesät werden; Ausbringen des Kaliumsulfat-Mehrnährstoffdüngers (mit N:P:K=15:15:15) als Grunddün- ger gleichmäßig auf die Oberfläche der Parzellen der Pflanzkartoffeln mit einer Dichte von 750 kg/nm? nach der Aussaat; Ausbringung von organischem Dünger wie vollständig zersetztem
Schweine- oder Kuhmist in einer Dichte von 15.000 - 22.500 kg/hm?, wobei der organische Dün- ger nicht direkt mit der Pflanzkartoffeln in Berührung kommen kann, während des Wachstums die
Kartoffeln kein Unkrautjäten und keine Nachdüngung erforderlich sind und zusätzlich 0,2% Kali- umdihydrogenphosphat und 0,5% Harnstofflôsung bei Feldern mit schwachem Wachstum 1 - 2
Mal außerhalb der Wurzeln gesprüht werden können; 5) Bedeckung der Parzellen mit Reisstroh gleichmäßige Bedeckung der Parzellen mit 8 - 10 cm dickem Reisstroh entsprechend einer
Dichte von 12.000 kg/hm? nach der Aussaat, wobei das Reisstroh die gesamten Parzellen be- deckt, indem das Reisstroh senkrecht zu den Parzellen steht und Reisstrohspitzen die Reisstroh- spitzen überlappen, wobei eine Dicke der Bedeckung sich nach der Undurchsichtigkeit der Ober- fläche der Parzellen richtet, um Knollenbildung zu erleichtern, eine Zahl von grünen Kartoffeln zu verringern und Unkrautwuchs zu hemmen; Anpressen des Reisstrohs an mehreren Stellen mit dem Grabenschlamm, um zu verhindern, dass das Reisstroh von starkem Wind weggeblasen wird, so dass die Pflanzkartoffeln der Bildung der grünen Kartoffeln ausgesetzt sind und Qualität beeinträchtigt wird; 6) Feldbewirtschaftung
A. Wasserbewirtschaftung: während des Wachstums und der Entwicklung der Kartoffeln sollte ausreichendes Wasser zur Verfügung gestellt und der Boden feucht gehalten werden; bei trockenem Wetter sollte der Boden mit wenigem Wasser entlang den Furchungen bewässert wer- den, damit das Wasser in der Oberfläche der Parzellen versickert; das Wasser sollte nach der
Bewässerung rechtzeitig abgelassen werden; bei starkem Regen sollte das Wasser rechtzeitig abgelassen werden, um zu verhindern, dass die Staunässe auf dem Feld zu faulen Kartoffeln führt;
° BE2024/5071
B. Vorbeugung und Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten: während des Wachs- tums und der Entwicklung der Kartoffeln sollten Schädlingsbekämpfungsmittel wie Mancozeb,
Chlorthalonil, Imidacloprid, Chlordimeform und Acetamiprid zur rechtzeitigen Bekämpfung von den Schädlingen und den Krankheiten wie Krautfäule, Stängelfäule, bakterielle Welke, Blattläuse und Madenwürmer eingesetzt werden, wobei Einsatz der Schädlingsbekämpfungsmittel inner- halb von 15 Tagen vor der Ernte verboten ist;
C. Verhinderung von Frost: bei Frostwetter können Blätter am Abend eines Tages vor dem
Frost mit der Pflanzenasche oder 0,2%iger ZNSO4-Lôsung besprüht werden, um Schaden zu verringern; 7) rechtzeitige Ernte wenn Stängel und die Blätter der Kartoffeln allmählich von grün zu welk werden, Trauben- stängel und die Knollen leicht abfallen, Epidermis der Knollen eine hohe Festigkeit hat und die
Farbe normal ist, können die Kartoffeln geerntet werden; die meisten Kartoffeln, gepflanzt durch die Direktsaat und Strohmulch, liegen auf Bodenschicht unter dem Riesstroh; je nach Marktlage kann das Reisstroh zu jeder Zeit und an jedem Ort zur Seite geschoben werden, um die großen
Kartoffeln aufzusammeln und auf den Markt zu bringen, und dann kann das Reisstroh wieder abgedeckt werden, um die kleinen Kartoffeln weiter wachsen zu lassen; wenn Kartoffelkeimlinge verwelkt und gelb sind, werden alle Kartoffeln geerntet; auf diese Weise können nicht nur beste
Kartoffeln aufgesammelt und rechtzeitig auf den Markt gebracht werden, sondern es können auch die hohen Erträge und eine reiche Ernte erzielt und der wirtschaftliche Nutzen verbessert werden; nach der Ernte werden die Stängel und die Blätter der Kartoffeln an Ort und Stelle in den Fur- chungen als der Grunddünger für Reis eingegraben, um eine Düngermenge zu verringern;
Schritt 2: Umpflanzen des Spätreis durch die Direktsaat und die Wurfsaat 1) Bewässerung und Einweichen des Feldes sofortige Bewässerung des Feldes mit Wasser nach der Ernte der Kartoffeln, um das Feld ohne Pflügen und Eggen zu tränken, so dass die Stängel und die Blätter der Kartoffeln sowie das
Reisstroh auf dem Feld vollständig verrottet sind und Oberboden des Feldes weich ist; Ablassen des Wassers 1-2 Tage vor Besprühen mit Herbizid, Abtötung von Unkraut und Pflanzenresten auf dem Feld 20 Tage vor Umpflanzen von Reis unter Verwendung einer Mischung aus systemi- schem Fungizid, Kontaktherbizid und dem Herbizid und erneutes Tränken des Feldes 4 - 5 Tagen nach dem Besprühen mit dem Herbizid, nachdem das Unkraut gelb geworden ist; und Sprühen von Bodenverbesserern in Kombination mit dem Herbizid, wobei 3000 g/hm? Bodenverbesserer „Mianshengeng“ mit 750 - 900 kg Wasser gemischt und auf die Oberfläche des Feldes gesprüht werden; 2) Auswahl von Reissorten für ein pflugloses Feld sind qualitativ hochwertige Reissorten mit ausgeprägtem Wurzelwerk, starker Vermehrung, kräftigen Stängeln und hoher Standfestigkeit geeignet; für mittleren und
° BE2024/5071 unteren Lauf des Yangtze-Flusses sind Super-Reissorten wie Il-You 527, Ganxin 688 und
Rongyou 225 geeignet; 3) Aufzucht von Reissetzlingen und Umpflanzen der Reissetzlinge durch die Wurfsaat
Aufzucht und Umpflanzen der Reissetzlinge um Mitte und Ende Mai, wobei eine Menge des verwendeten Saatguts pro mu 1,2 — 2,0 kg beträgt, wobei das mu etwa 0,067 Hektar groß ist, wobei kurze und kräftige Reissetzlinge für die Direktsaat und die Wurfsaat geeignet sind, so dass die Reissetzlinge nach dem Umpflanzen schnell wachsen können und eine Überlebensrate der
Reissetzlinge hohe ist; andernfalls sind die Reissetzlinge zu hoch, um aufrecht aufgrund von
Kopflastigkeit zu wachsen; Aussaat der Reissetzlinge auf eine Diskette (Planting and throwing floppy disk), gleichmäßige Aussaat von gut keimenden Reissamen in die Diskette mit 2 Reissa- men pro Loch, Besprühen der Reissetzlinge mit Paclobutrazol, um ein Überwachsen zu verhin- dern, wenn zwei vollständige Blätter und ein Herzblatt gewachsen sind, Kontrolle des Sämlings- alters (seedling age) innerhalb von 20 Tagen, Ausbringen von Düngemittel für die Reissetzlinge zur Aufzucht der Reissetzlinge, Ausbringen von Grunddünger vor der Wurfsaat, wobei eine Dichte beider Wurfsaat 270.000 - 320.000 Löcher/hm? beträgt, die Wurfsaat nach 16:00 an bewölkten oder sonnigen Tagen erfolgen sollte, insbesondere die Wurfsaat an bewölkten Tagen ohne Was- ser erfolgen sollte oder an sonnigen Tagen, wenn das Wasser flach ist; 4) Flächenmanagement a. wissenschaftliche Düngung: beim Reisanbau durch die Wurfsaat gibt es Probleme, wie z.B. Anreicherung des Oberbodens in einer Anfangsphase und schwerwiegende vorzeitige Se- neszenz aufgrund von Düngermangel in einer späteren Phase; daher sollte die Düngung in klei- nen Mengen mehrmals erfolgen, Positionen der Düngung sollten zurückverlegt werden, und dann wird der zusätzliche Dünger auf Blätter des Reis im späteren Stadium aufgebracht; die Dünger- menge pro Hektar beträgt 180 - 210 kg Stickstoff (Stickstoffdünger), 90 - 105 kg P2Os (Phosphat- dünger) und 180 - 240 kg K:O (Kaliumdünger), die Dünger werden in drei Zeiten aufgeteilt: Grund- dünger, Reihendünger (Tillering fertilizer) und Rispendünger (earing fertilizer), wobei der Phos- phatdünger als der Grunddünger auf einmal ausgebracht wird und der Stickstoffdünger und der
Kaliumdünger stufenweise nach einem Verhältnis Grunddünger : Reihendünger : Rispendünger von 3 : 4 : 3 ausgebracht werden; b. Bewässerung: Annahme eines Bewässerungsmodus mit einem abwechselnden trockenen
Zustand und einem nassen Zustand, Wurfsaat an den bewölkten Tagen ohne Wasser oder an den sonnigen Tagen mit dem Flachwasser, Bewässerung mit einer 5 - 10 mm-Wasserschicht am zweiten Tag nach der Wurfsaat, so dass das Feld mit einer dünnen Wasserschicht bedeckt ist und die Sonne nicht direkt auf das Feld scheint, bis die Reissetzlinge grün werden und wachsen,
Bewässerung der Reissetzlinge mit einer 20-mm-Wasserschicht nach Grünwerden und Bewäs- serung der Reissetzlinge mit einer 10 - 15-mm-Wasserschicht nach natürlichem Trocknen der 20-mm-Wasserschicht für 2 - 3 Tage, wobei die Reissetzlinge noch einmal bewässert werden, nachdem das zuvor gewässerte Wasser getrocknet ist; wenn eine Anzahl der Reissetzlinge
' BE2024/5071 70 - 80% einer geplanten Rispenanzahl erreicht, wird das Feld gegraben, entwässert und ge- trocknet, um ineffektive Bestockung (ineffective tillering) zu kontrollieren, und dann wird das Feld bis 20 Tage vor Rispenschieben getrocknet und erneut bewässert, um den Wasserbedarf des
Reisanbaus zu decken; dann befindet das Feld abwechselnd in einem Flachwasser-Zustand und im nassen Zustand, wobei der Oberboden auf dem Feld bis zu einem Stadium des Rispenschie- ben (heading stage) nicht wieder sehr weich wird und es wird mit 10-20 mm Wasserschicht im
Stadium Rispenschieben bewässert; der Bewässerungsmodus mit dem abwechselnden trocke- nen Zustand und dem nassen Zustand wird für ein Stadium des Füllens (filling stage) angewandt, das Flachwasser wird für ein Stadium von Milchreife (milk stage) angewandt und eine Wasser- tiefe, freilegend der Bodenoberfläche, wird für ein Reifestadium angewandt; c. rechtzeitige Unkrautbekämpfung: vor der Direktsaat und der Wurfsaat ist die Unkrautbe- kämpfung auf den Parzellen, auf denen Unkräuter vollständig beseitigt werden, nicht erforderlich; auf den Parzellen, auf denen die Unkräuter nicht vollständig beseitigt werden oder neue Unkräu- ter gewachsen sind, sollten, geeignete Vorauflauf-Herbizide in Kombination mit dem Reihendün- ger zur Unkrautbekämpfung ausgebracht werden, nachdem die Sämlinge grün geworden sind und wachsen, und die Wasserschicht sollte 3-4 Tage lang aufrechterhalten werden; danach wird auf den Parzellen mit den Unkräutern je nach Situation künstlich gejätet; d. Schädlingsbekämpfung: mit Hilfe konventioneller Anbautechniken, rechtzeitige Bekämp- fung von Reisbräune, Kraut- und Knollenfäule, Bakterienbrand, Ustilaginoidea virens, Cnapha-
Jocrocis medinalis und Nilaparvata lugens Stal; 5) rechtzeitige Ernte wenn der Reis reif ist, wird der reife Reis rechtzeitig geerntet, wobei im Allgemeinen der reife
Reis geerntet werden sollte, wenn 90-95% von Kôrnern im gesamten Feld die Reife erreichen und ein spezifischer Erntezeitpunkt in dem Anbauverfahren im Allgemeinen in der ersten Okto- berhäïlfte liegt.
Im Vergleich zum Reis-Einzelanbau und zum Frühreis-Doppelanbau und Spätreis-Doppel- anbau hat die vorliegende Erfindung folgende Vorteile. (1) Wirksame Entschärfung des Wiederspruches der engen Zeit für Fruchtfolge in Reis-Dop- pelanbaugebieten
In den Reis-Doppelanbaugebieten im Süden Chinas bezeichnen die Landwirte die Ernte von
Frühreis (early season rice) und das Umpflanzen der Setzlinge vom Spâtreis als "Eilige Ernte und
Eilige Aussaat", weil die Zeit für die Fruchtfolge knapp ist. Hinzu kommt, dass sich die Arbeits- kräfte in den wichtigsten Reisanbaugebieten im Süden Chinas aufgrund der wirtschaftlichen Ent- wicklung in die entwickelten Küstengebiete verlagert haben, was zu einer noch größeren Anspan- nung der ländlichen Arbeitskräfte führt. Viele Landwirte müssen aufgrund des Arbeitskräfteman- gels die Aussaatfläche für Spätreis reduzieren, oder einige Reisfelder werden von Ende Juli auf
Anfang August zur Aussaat verschoben, ohne die Aussaatfläche für Spätreis zu reduzieren. Zum einen nimmt das Alter der Setzlinge beim Umpflanzen zu, zum anderen steigt das Risiko von
° BE2024/5071
Schäden durch niedrige Temperaturen im Herbst stark an, wenn der Spätreis in voller Blüte steht.
Beim Anbauverfahren für Kartoffeln und Spâtreis durch die Direktsaat und die Wurfsaat werden die Kartoffeln in der Regel Mitte und Ende November gesät, Mitte und Anfang Mai geerntet und alle Ende Mai geerntet, so dass eine ausreichende Zeit für die Aussaat von Spätreis und für die
Anpassung der Reisanbaustruktur zur Verfügung steht. (2) Vollständige Nutzung von Winterbrachefeldern
Mehr als 90% der Landwirte werden sich dafür entscheiden, das Land nach der Ernte des
Spätreises in den Reis-Doppelanbaugebieten am mittleren und unteren Lauf des Jangtse-Flusses aufzugeben, da die Zeit knapp ist, es nur wenige Winterkulturen gibt und der wirtschaftliche Nut- zen gering ist, was zu einer großen Fläche von Winterbrachefeldern und einer großen Ver- schwendung von Land, Licht, Temperatur und Wasserressourcen führt. Beim Anbauverfahren für
Kartoffeln und Spätreis durch die Direktsaat und die Wurfsaat können die Ressourcen Boden,
Temperatur, Licht und Wärme im Winter und Frühjahr effektiv für den Kartoffelanbau genutzt werden, was die Winterlandwirtschaft bereichert und die Winterbrachefelder voll ausnutzt. (3) Verbesserung der Erträge und der Qualität von Kartoffeln und einjährigem Spätreis
Beim Anbauverfahren für Kartoffeln und Spâtreis durch die Direktsaat und die Wurfsaat wer- den die Kartoffeln mit Strohmulch gepflanzt, um die Kartoffeln warm zu halten und zu befeuchten, was das Wachstum der Kartoffeln und die Ausdehnung der Kartoffelknollen fördert, den Auswa- schungsverlust des Regenwassers auf dem Dünger auf dem Oberboden verringert, die Wasser- — versorgung für Boden und die Wartungsfähigkeiten des Bodens für Dünger verbessert und den
Kartoffelertrag erhöht; bei der Ernte können die Kartoffeln nur durch Wegschieben des Reisstrohs geerntet werden, wodurch sichergestellt wird, dass die Kartoffeln nicht beschädigt werden, und die Qualität der Kartoffeln verbessert werden; außerdem kann die Verrottung von den Stängeln und den Blättern der Kartoffeln und dem Reisstroh den Gehalt an organischen Substanzen des
Bodens erhöhen, die Bodenfruchtbarkeit verbessern und den Reisertrag steigern. (4) Zeitersparnis, Arbeitsersparnis und Steigerung des Einkommens der Landwirte
Beim Anbauverfahren für Kartoffeln und Spâtreis durch die Direktsaat und die Wurfsaat wer- den Kartoffeln ohne Bodenbearbeitung gepflanzt, was das Pflügen, Zerkleinerung des Bodens,
Graben einspart. Insbesondere können Kartoffeln nur durch das Wegschieben des Reisstrohs beider Ernte geerntet werden, was Zeit und Arbeit spart. Die Direktsaat und die Wurfsaat werden für das Umpflanzen vom einjährigen Spätreis angewandt, was das Pflügen des Bodens vermeidet und die Arbeitsintensität beim Umpflanzen der Setzlinge reduziert, wodurch landwirtschaftliche
Arbeit eingespart, die Produktionskosten gesenkt, der wirtschaftliche Nutzen verbessert und das
Einkommen der Landwirte erhôht wird. (5) Erhöhung des Gehaltes an den organischen Substanzen im Boden und Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit
Die angebauten Kartoffeln werden im Winter mit Strohmulch bedeckt, um das Verbrennen von Reisstroh zu reduzieren und die Umweltbedingungen auf den Reisfeldern zu verbessern; die
° BE2024/5071 verrotteten Stängel und Blätter des Reisstrohs und der Kartoffeln können den Gehalt an organi- schen Substanzen im Boden erhöhen, Stickstoff, Phosphor und Kalium zurückführen, die Boden- struktur verbessern, die Bodenfruchtbarkeit erhöhen, den Einsatz von chemischen Düngemitteln reduzieren und die Verschmutzung der Reisfelder durch diffuse Quellen verringern. Darüber hin- aus kann das Strohmulch ohne Bodenbearbeitung auch die direkten Auswirkungen von Regen auf den Boden verringern, den Oberflächenabfluss und die Bodenerosion reduzieren und die
Oberflächenverdunstung verringern; im Vergleich zur traditionellen Bodenbearbeitung kann die
Direktsaat die Häufigkeit des Einsatzes der landwirtschaftlichen Maschinen und Werkzeuge ver- ringern, die Verdichtung der landwirtschaftlichen Maschinen und Werkzeuge auf dem Boden und die Beschädigung der Bodenstruktur verringern, effektiv Energie sparen und die Produktionsin- vestitionen verringern. Die Verdichtung der Pflugschicht ist bei Direktsaat besser geeignet, was die Mineralisierungsrate der organischen Bodensubstanz verlangsamt und sich positiv auf die
Akkumulation organischer Substanz und das Wachstum der Pflanzenwurzeln auswirkt. Die Ver- dichtung der Bodenschicht ist bei Direktsaat besser geeignet, was die Mineralisierungsrate der organischen Substanz im Boden verlangsamt und sich positiv auf die Akkumulation organischer
Substanz und das Wachstum der Pflanzenwurzeln auswirkt.
AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
Ein Anbauverfahren für Kartoffeln und Spätreis durch Direktsaat und Wurfsaat umfasst fol- gende Schritte:
Schritt 1: Anbau der Kartoffeln durch die Direktsaat 1) Auswahl von verbesserten Kartoffelsorten
Auswahl der virusfreien verbesserten Kartoffelsorten FAVORITA und Zhongshu Nr. 4 mit mittlerer Reife, hohen Erträgen, starker Stressresistenz und keiner Krankheit; 2) Furchen und Einteilen eines Feldes in Parzellen
Entwässern des Feldes vor der Ernte von Spätreis und Feuchthalten von Boden, so dass sich kein Wasser auf Bodenoberfläche ansammelt; Ernten des Spätreises aus einer bodennahen
Höhe und Zurücklassen von kleinen Reisstümpfen; sofortiges Furchen mit einer Grabenmaschine oder manuelles Furchen nach der Ernte des Spätreises, wobei die Breite der Parzellen 1,5 m, eine Breite von Furchungen 0,3 m und eine Tiefe der Furchungen 0,3 m beträgt, wobei Fur- chungswände gerade sind; gleichmäßiges Ausbringen von ausgehobenem Grabenschlamm auf
Oberflächen der Parzellen, so dass die Oberflächen der Parzellen schildkrötenartig (turtle- backed) sind, um Staunässe zu verhindern; Anlegen von Entwässerungsgräben in einem Ab- stand von 1 m von Feldrändern, mit einer Breite der Entwässerungsgräben von 0.35 m und einer
Tiefe der Entwässerungsgräben von 0,4 m, so dass die Entwässerungsgräben miteinander ver- bunden sind, die Bewässerung bei Trockenheit über die Entwässerungsgräben und die Entwäs- serung nach Regen über die Entwässerungsgräben erfolgt, wodurch sichergestellt wird, dass kein
Wasser auf der Bodenoberfläche steht;
3) Behandlung von Pflanzkartoffeln
Aussortieren von faulen und kranken Kartoffeln 15 - 20 Tage vor Aussaat, Einweichen der
Kartoffeln mit 0,1 - 0.15%ige Kaliumpermanganatlösung für 10 Minuten vor Schneiden der Kar- toffeln in Kartoffelstücke, dann spiralförmiges Schneiden der Kartoffelstücke schräg zum oberen
Ende unter voller Ausnutzung von apikalen Dominanz, und schließlich Teilen jeder Endknospe in zwei oder vier, wobei jede der Pflanzkartoffeln 1 - 2 Knospenaugen hat und jedes Kartoffelstück mindestens eine robuste Knospe mit einem Gewicht von 25 - 30 g hat, wobei jedes Kilogramm
Pflanzkartoffeln in 30 - 40 Kartoffelstücke geschnitten werden kann und Schnitt mehr als 1 cm von der Knospe entfernt ist; Desinfizieren eines Schneiders nach dem Schneiden der Pflanzkar- toffeln, Eintauchen des Schnittes in Pflanzenasche und anschlieBendes Trocknen für 2 - 3 Tage; und dann Beschleunigung von Keimung, nachdem der Schnitt hart und vernarbt ist; Stellen der
Kartoffelstücke in einen Innenraum oder ein Gewächshaus bei einer Temperatur von 15 - 20°C bei der Beschleunigung der Keimung, wobei die Keimung durch Stapeln (abwechselndes Stapeln einer Schicht nassen Sandes und einer Schicht Pflanzkartoffeln) beschleunigt wird und die An- zahl der Schichten auf 4 - 5 kontrolliert wird; Bedecken einer obersten Schicht mit dem nassen
Sand, Abdecken des nassen Sandes mit einer Schlangenhauttasche und Halten einer Tempera- tur eines Saatbettes zur Beschleunigung der Keimung bei 18 - 20°C; Herausnehmen und Plat- zieren der Pflanzkartoffeln unter Streulicht, wenn die Knospe auf 1 - 2 cm wächst, Halten bei einer niedrigen Temperatur von 10 - 15°C und Lüften für 5 - 7 Tage zur Aussaat; 4) angemessen dichte Bepflanzung und ausreichende Grunddüngung
Legen der Kartoffelstücke in einer geraden Linie auf den Boden und dann Verdichten der
Kartoffelstücke bei der Aussaat ohne Notwendigkeit, Löcher zu graben, wobei ein Reihenabstand 33 cm und ein Pflanzenabstand 22 cm beträgt und 97.500 - 105.000 Löcher pro Hektar gesät werden; Ausbringen des Kaliumsulfat-Mehrnährstoffdüngers (mit N : P : K = 15 : 15 : 15) als — Grunddünger gleichmäßig auf die Oberfläche der Parzellen der Pflanzkartoffeln mit einer Dichte von 750 kg/hm? nach der Aussaat; Ausbringung von organischem Dünger wie vollständig zer- setztem Schweine- oder Kuhmist in einer Dichte von 15.000 - 22.500 kg/hm?, wobei der organi- sche Dünger nicht direkt mit der Pflanzkartoffeln in Berührung kommen kann, während des
Wachstums die Kartoffeln kein Unkrautjäten und keine Nachdüngung erforderlich sind und zu- sätzlich 0,2% Kaliumdihydrogenphosphat und 0,5% Harnstofflôsung bei Feldern mit schwachem
Wachstum 1 - 2 Mal außerhalb der Wurzeln gesprüht werden können; 5) Bedeckung der Parzellen mit Reisstroh gleichmäßige Bedeckung der Parzellen mit 8 - 10 cm dickem Reisstroh entsprechend einer
Dichte von 12.000 kg/hm? nach der Aussaat, wobei das Reisstroh die gesamten Parzellen be- deckt, indem das Reisstroh senkrecht zu den Parzellen steht und Reisstrohspitzen die Reisstroh- spitzen überlappen, wobei eine Dicke der Bedeckung sich nach der Undurchsichtigkeit der Ober- fläche der Parzellen richtet, um Knollenbildung zu erleichtern, eine Zahl von grünen Kartoffeln zu verringern und Unkrautwuchs zu hemmen; Anpressen des Reisstrohs an mehreren Stellen mit
" BE2024/5071 dem Grabenschlamm, um zu verhindern, dass das Reisstroh von starkem Wind weggeblasen wird, so dass die Pflanzkartoffeln der Bildung der grünen Kartoffeln ausgesetzt sind und Qualität beeinträchtigt wird; 6) Feldbewirtschaftung
A. Wasserbewirtschaftung: während des Wachstums und der Entwicklung der Kartoffeln sollte ausreichendes Wasser zur Verfügung gestellt und der Boden feucht gehalten werden; bei trockenem Wetter sollte der Boden mit wenigem Wasser entlang den Furchungen bewässert wer- den, damit das Wasser in der Oberfläche der Parzellen versickert; das Wasser sollte nach der
Bewässerung rechtzeitig abgelassen werden; bei starkem Regen sollte das Wasser rechtzeitig abgelassen werden, um zu verhindern, dass die Staunässe auf dem Feld zu faulen Kartoffeln führt;
B. Vorbeugung und Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten: während des Wachs- tums und der Entwicklung der Kartoffeln sollten Schädlingsbekämpfungsmittel wie Mancozeb,
Chlorthalonil, Imidacloprid, Chlordimeform und Acetamiprid zur rechtzeitigen Bekämpfung von den Schädlingen und den Krankheiten wie Krautfäule, Stängelfäule, bakterielle Welke, Blattläuse und Madenwürmer eingesetzt werden, wobei Einsatz der Schädlingsbekämpfungsmittel inner- halb von 15 Tagen vor der Ernte verboten ist;
C. Verhinderung von Frost: bei Frostwetter können Blätter am Abend eines Tages vor dem
Frost mit der Pflanzenasche oder 0,2%iger ZnSO4-Lösung besprüht werden, um Schaden zu verringern; 7) rechtzeitige Ernte wenn Stängel und die Blätter der Kartoffeln allmählich von grün zu welk werden, Trauben- stängel und die Knollen leicht abfallen, Epidermis der Knollen eine hohe Festigkeit hat und die
Farbe normal ist, können die Kartoffeln geerntet werden; die meisten Kartoffeln, gepflanzt durch die Direktsaat und Strohmulch, liegen auf Bodenschicht unter dem Riesstroh; je nach Marktlage kann das Reisstroh zu jeder Zeit und an jedem Ort zur Seite geschoben werden, um die großen
Kartoffeln aufzusammeln und auf den Markt zu bringen, und dann kann das Reisstroh wieder abgedeckt werden, um die kleinen Kartoffeln weiter wachsen zu lassen; wenn Kartoffelkeimlinge verwelkt und gelb sind, werden alle Kartoffeln geerntet; auf diese Weise können nicht nur beste
Kartoffeln aufgesammelt und rechtzeitig auf den Markt gebracht werden, sondern es können auch die hohen Erträge und eine reiche Ernte erzielt und der wirtschaftliche Nutzen verbessert werden; nach der Ernte werden die Stängel und die Blätter der Kartoffeln an Ort und Stelle in den Fur- chungen als der Grunddünger für Reis eingegraben, um eine Düngermenge zu verringern;
Schritt 2: Umpflanzen des Spätreis durch die Direktsaat und die Wurfsaat 1) Bewässerung und Einweichen des Feldes sofortige Bewässerung des Feldes mit Wasser nach der Ernte der Kartoffeln, um das Feld ohne Pflügen und Eggen zu tränken, so dass die Stängel und die Blätter der Kartoffeln sowie das
Reisstroh auf dem Feld vollständig verrottet sind und Oberboden des Feldes weich ist; Ablassen des Wassers 1-2 Tage vor Besprühen mit Herbizid, Abtötung von Unkraut und Pflanzenresten auf dem Feld 20 Tage vor Umpflanzen von Reis unter Verwendung einer Mischung aus systemi- schem Fungizid, Kontaktherbizid und dem Herbizid und erneutes Tränken des Feldes 4-5 Tagen nach dem Besprühen mit dem Herbizid, nachdem das Unkraut gelb geworden ist; und Sprühen von Bodenverbesserern in Kombination mit dem Herbizid, wobei 3000 g/hm? Bodenverbesserer „Mianshengeng“ mit 750 - 900 kg Wasser gemischt und auf die Oberfläche des Feldes gesprüht werden; 2) Auswahl von Reissorten für ein pflugloses Feld sind qualitativ hochwertige Reissorten mit ausgeprägtem Wurzelwerk, starker Vermehrung, kräftigen Stängeln und hoher Standfestigkeit geeignet; für mittleren und un- teren Lauf des Yangtze-Flusses sind Super-Reissorten wie Il-You 527, Ganxin 688 und Rongyou 225 geeignet; 3) Aufzucht von Reissetzlingen und Umpflanzen der Reissetzlinge durch die Wurfsaat
Aufzucht und Umpflanzen der Reissetzlinge um Mitte und Ende Mai, wobei eine Menge des verwendeten Saatguts pro mu 1,2 — 2,0 kg beträgt, wobei das mu etwa 0,067 Hektar groß ist, wobei kurze und kräftige Reissetzlinge für die Direktsaat und die Wurfsaat geeignet sind, so dass die Reissetzlinge nach dem Umpflanzen schnell wachsen können und eine Überlebensrate der
Reissetzlinge hohe ist; andernfalls sind die Reissetzlinge zu hoch, um aufrecht aufgrund von
Kopflastigkeit zu wachsen; Aussaat der Reissetzlinge auf eine Diskette (Planting and throwing floppy disk), gleichmäßige Aussaat von gut keimenden Reissamen in die Diskette mit 2 Reissa- men pro Loch, Besprühen der Reissetzlinge mit Paclobutrazol, um ein Überwachsen zu verhin- dern, wenn zwei vollständige Blätter und ein Herzblatt gewachsen sind, Kontrolle des Sämlings- alters (seedling age) innerhalb von 20 Tagen, Ausbringen von Düngemittel für die Reissetzlinge zur Aufzucht der Reissetzlinge, Ausbringen von Grunddünger vor der Wurfsaat, wobei eine Dichte beider Wurfsaat 270.000 - 320.000 Löcher/hm? beträgt, die Wurfsaat nach 16:00 an bewölkten oder sonnigen Tagen erfolgen sollte, insbesondere die Wurfsaat an bewölkten Tagen ohne Was- ser erfolgen sollte oder an sonnigen Tagen, wenn das Wasser flach ist; 4) Flächenmanagement a. wissenschaftliche Düngung: beim Reisanbau durch die Wurfsaat gibt es Probleme, wie z.B. Anreicherung des Oberbodens in einer Anfangsphase und schwerwiegende vorzeitige Se- neszenz aufgrund von Düngermangel in einer späteren Phase; daher sollte die Düngung in klei- nen Mengen mehrmals erfolgen, Positionen der Düngung sollten zurückverlegt werden, und dann wird der zusätzliche Dünger auf Blätter des Reis im späteren Stadium aufgebracht; die Dünger- menge pro Hektar beträgt 180 - 210 kg Stickstoff (Stickstoffdünger), 90 - 105 kg P2Os (Phosphat- dünger) und 180 - 240 kg K2O (Kaliumdünger), die Dünger werden in drei Zeiten aufgeteilt: Grund- dünger, Reihendünger (Tillering fertilizer) und Rispendünger (earing fertilizer), wobei der Phos- phatdünger als der Grunddünger auf einmal ausgebracht wird und der Stickstoffdünger und der
Kaliumdünger stufenweise nach einem Verhältnis Grunddünger : Reihendünger : Rispendünger von 3 : 4 : 3 ausgebracht werden; b. Bewässerung: Annahme eines Bewässerungsmodus mit einem abwechselnden trockenen
Zustand und einem nassen Zustand, Wurfsaat an den bewölkten Tagen ohne Wasser oder an den sonnigen Tagen mit dem Flachwasser, Bewässerung mit einer 5 - 10 mm-Wasserschicht am zweiten Tag nach der Wurfsaat, so dass das Feld mit einer dünnen Wasserschicht bedeckt ist und die Sonne nicht direkt auf das Feld scheint, bis die Reissetzlinge grün werden und wachsen,
Bewässerung der Reissetzlinge mit einer 20-mm-Wasserschicht nach Grünwerden und Bewäs- serung der Reissetzlinge mit einer 10 - 15-mm-Wasserschicht nach natürlichem Trocknen der 20-mm-Wasserschicht für 2 - 3 Tage, wobei die Reissetzlinge noch einmal bewässert werden, nachdem das zuvor gewässerte Wasser getrocknet ist; wenn eine Anzahl der Reissetzlinge 70 - 80% einer geplanten Rispenanzahl erreicht, wird das Feld gegraben, entwässert und ge- trocknet, um ineffektive Bestockung (ineffective tillering) zu kontrollieren, und dann wird das Feld bis 20 Tage vor Rispenschieben getrocknet und erneut bewässert, um den Wasserbedarf des
Reisanbaus zu decken; dann befindet das Feld abwechselnd in einem Flachwasser-Zustand und im nassen Zustand, wobei der Oberboden auf dem Feld bis zu einem Stadium des Rispenschie- ben nicht wieder sehr weich wird und es wird mit 10 - 20 mm Wasserschicht im Stadium Rispen- schieben bewässert; der Bewässerungsmodus mit dem abwechselnden trockenen Zustand und dem nassen Zustand wird für ein Stadium des Füllens (filling stage) angewandt, das Flachwasser wird für ein Stadium von Milchreife (milk stage) angewandt und eine Wassertiefe, freilegend der
Bodenoberfläche, wird für ein Reifestadium angewandt; c. rechtzeitige Unkrautbekämpfung: vor der Direktsaat und der Wurfsaat ist die Unkrautbe- kämpfung auf den Parzellen, auf denen Unkräuter vollständig beseitigt werden, nicht erforderlich; auf den Parzellen, auf denen die Unkräuter nicht vollständig beseitigt werden oder neue Unkräu- ter gewachsen sind, sollten, geeignete Vorauflauf-Herbizide in Kombination mit dem Reihendün- ger zur Unkrautbekämpfung ausgebracht werden, nachdem die Sämlinge grün geworden sind und wachsen, und die Wasserschicht sollte 3 - 4 Tage lang aufrechterhalten werden; danach wird auf den Parzellen mit den Unkräutern je nach Situation künstlich gejätet; d. Schädlingsbekämpfung: mit Hilfe konventioneller Anbautechniken, rechtzeitige Bekämp- fung von Reisbräune, Kraut- und Knollenfäule, Bakterienbrand, Ustilaginoidea virens, Cnapha- locrocis medinalis und Nilaparvata lugens Stal; 5) rechtzeitige Ernte wenn der Reis reif ist, wird der reife Reis rechtzeitig geerntet, wobei im Allgemeinen der reife
Reis geerntet werden sollte, wenn 90 - 95% von Körnern im gesamten Feld die Reife erreichen und ein spezifischer Erntezeitpunkt in dem Anbauverfahren im Allgemeinen in der ersten Okto- berhälfte liegt.
Ausführungsform 1
Experiment über Erträge verschiedener Kartoffelsorten unter Strohmulch- und Direktsaatanbau
Es wurden fünf Sorten ausgewählt, nämlich Dongnong Nr. 303, Zhongshu Nr. 4, Zhengshu
Nr. 5, Kexin Nr. 18 und FAVORITA. Jede Sorte wird einer Behandlung unterzogen, die jeweils dreimal wiederholt wird, und die Anbaufläche beträgt 25 m?, die nach dem Zufallsprinzip ange- ordnet wird. Der Boden hat eine gleichmäßige Fruchtbarkeit, eine tiefe Bodenschicht und eine gute Be- und Entwässerung. Die Vorfrucht ist Spätreis, und der Bodenfruchtbarkeitsstatus ist mittel. Bei der Ernte von spätem Reis sollte dieser so nah wie möglich am Boden geerntet werden, wobei die Reisstümpfen flach bleiben sollten, und es sollte unmittelbar nach der Ernte gepflügt werden, wobei die Breite der Parzellen 1,5 m, eine Breite von Furchungen 0,3 m und eine Tiefe der Furchungen 0,3 m beträgt, um die Felder herum werden Drainagen angeordnet. Die Pflanz- dichte pro Hektar beträgt etwa 100.000 Pflanzen. Nach der Aussaat wurden 750 kg/h”? Kali- umsulfat-Mehrnährstoffdünger (N : P : K= 15 : 15 : 15) als Grunddünger verwendet und gleich- mäßig auf die Oberfläche der Parzellen der Pflanzkartoffeln ausgebracht und 19.000 kg/hm? voll- ständig verrotteter Stallmist wurde ausgebracht. Nach der Aussaat betrug die Dicke des Strohs 8 - 10 cm. Der Aussaattermin ist Ende November 2014 und der Erntetermin ist Mitte Mai 2015.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 dargestellt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 dargestellt.
Nach den Ergebnissen in Tabelle 1 erreichte der Ertrag verschiedener Kartoffelsorten unter
Strohmulch und Direktsaat 18.000 kg/hm?, wobei der Ertrag von FAVORITA mit 21.764 kg/hm? am höchsten war, gefolgt von Zhongshu Nr. 4, mit einem Ertrag von 21.488 kg/hm?, und die
Erträge von Dongnong Nr. 303, Zhengshu Nr. 5 und Kexin Nr. 18 lagen bei 18.984 kg/nm2? bzw. 19.820 kg/hm?. Die Ertragsergebnisse zeigten, dass die Erträge von Zhongshu Nr. 4 und FAVO-
RITA signifikant höher war als der anderer Sorten, die sich für den pfluglosen Herbstanbau und den Anbau mit Strohmulch am mittleren und unteren Lauf des Jangtse-Flusses eignen.
Tabelle 1
Erträge verschiedener Kartoffelsorten unter Strohmulch- und Direktsaatanbau
Ausführungsform 2
Experiment über Pflanzdichte von Kartoffeln unter Strohmulch- und Direktsaatanbau
Die geprüfte Sorte ist FAVORITA. In dem Experiment wurden fünf Pflanzdichten festgelegt, die wie folgt lauteten: (1) 75.000 Pflanzen/hm?; (2) 82.500 Pflanzen/hm?; (3) 90.000 Pflanzen/hm?; (4) 97.500 Pflanzen/h"2; (5) 105.000 Pflanzen/hm?. Jede Pflanzdichte wird einer Behandlung un- terzogen, die jeweils dreimal wiederholt wird, und die Anbaufläche beträgt 25 m?, die nach dem
Zufallsprinzip angeordnet wird. Der Boden hat eine gleichmäßige Fruchtbarkeit, eine tiefe Boden- schicht und eine gute Be- und Entwässerung. Die Vorfrucht ist Spätreis, und der Bodenfruchtbar- keitsstatus ist mittel. Bei der Ernte von spätem Reis sollte dieser so nah wie möglich am Boden geerntet werden, wobei die Reisstümpfen flach bleiben sollten, und es sollte unmittelbar nach der
Ernte gepflügt werden, wobei die Breite der Parzellen 1,5 m, eine Breite von Furchungen 0,3 m und eine Tiefe der Furchungen 0,3 m beträgt, um die Felder herum werden Drainagen angeord- net. Die Aussaat erfolgt Ende November, die Ernte Anfang Mai des Folgejahres. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 dargestellt. 750 kg/hm? Kaliumsulfat-Mehrnährstoffdünger (N:P:K = 15:15:15) wurden verwendet und 20.000 kg/hm? vollständig verrotteter Stallmist wurde ausgebracht. Nach der Aussaat betrug die Dicke des Strohs 8 - 10 cm. Andere Maßnahmen zur Feldbewirtschaftung sind bei jeder Gruppe gleich. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 dargestellt.
Aus der Tabelle 2 ist ersichtlich, dass der Kartoffelertrag unter Strohmulch- und Direktsaatan- bau mit zunehmender Pflanzdichte ansteigt. Bei einer Pflanzdichte von 105.000 Pflanzen/hm? ist der Kartoffelertrag am höchsten und erreicht 21.852 kg/hm?. Bei einer Pflanzdichte von 97.500
Pflanzen/hm? liegt der Ertrag bei 20.612 kg/hm?. Die Kartoffelerträge der anderen drei Pflanzdich- ten lagen jedoch alle unter 20000 kg/hm?. Daher liegt die optimale Pflanzdichte für den pfluglosen
Anbau von Kartoffeln mit Strohmulch bei 9,75 bis 105.000 Pflanzen/hm?.
Tabelle 2
Pflanzdichte von Kartoffeln unter Strohmulch- und Direktsaatanbau
Anbaufläche (kg (kg/hm?)
Ausführungsform 3
Experiment über Dichte vom Spätreis unter Direktsaat- und Wurfsaatanbau
Die geprüfte Sorte war II You 527. In dem Experiment wurden fünf Pflanzdichten festgelegt, die da wären: (1) 170.000 Löcher/hm?; (2) 220.000 Löcher/hm?; (3) 270.000 Löcher/hm?; (4)
320.000 Löcher/hm?; (5) 370.000 Löcher/hm?. Jede Pflanzdichte wird einer Behandlung unterzo- gen, die jeweils dreimal wiederholt wird, und die Anbaufläche beträgt 30 m?, die nach dem Zu- fallsprinzip angeordnet wird. Die Aussaat erfolgt Anfang Juni, die Ernte Anfang Oktober des
Folgejahres. Die Düngemenge pro Hektar beträgt 180 — 210 kg Stickstoff (N), 590 — 105 kg P205 und 10 — 240 kg K205. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 dargestellt.
Die Ergebnisse in Tabelle 3 zeigen, dass der Ertrag vom Spätreis unter verschiedenen Dich- ten unter Direktsaat- und Wurfsaatanbau stark variiert und der Reisertrag bei einer Dichte von 320.000 Löchern/hm? am höchsten ist und 8486,67 kg/hm? erreicht. Bei einer Dichte von 270.000
Löchern/hm? liegt der Ertrag bei 8213,33 kg/hm?. Die Erträge von Reis mit einer Dichte von 170.000 Löchern /hm?, 220.000 Löchern /hm? und 370.000 Löchern /hm? liegen bei 7216,67 kg/hm?, 7650,00 kg/hm? bzw. 8005,67 kg/hm?. Es zeigt sich, dass eine zu niedrige oder zu hohe
Dichte von Direktsaat-Reis nicht zu hohen Erträgen führt, und dass 270.000 - 370.000 Löcher/hm? die beste Pflanzdichte sind.
Tabelle 3
Erträge von Spätreis unter verschiedenen Dichten unter Direktsaat- und Wurfsaatanbau
Dichte Durchschnittlicher Er- | Reduzierter Ertrag | Rangliste en | | eee
Ausführungsform 4
Experiment über Erträge vom Spätreis in verschiedenen Düngungsmengen bei Direktsaat- und
Wurfsaatanbau
Die getestete Sorte war |! You 527. Im Experiment wurde unter der Bedingung der gleichen
Gesamtdüngermenge einmal Phosphatdünger als Grunddünger und dreimal Stickstoff- und Kali- umdünger als Grunddünger ausgebracht: (1) 5 : 5 : O; (2) 5 : 4 : 1; (3) 5 : 3 : 2; (4) 5 : 2 : 3, (5)3:4:3. Jede Düngermenge wird einer Behandlung unterzogen, die jeweils dreimal wiederholt wird, und die Anbaufläche beträgt 30 m?, die nach dem Zufallsprinzip angeordnet wird. Die Aus- saat erfolgt Anfang Juni, die Ernte Anfang Oktober des Folgejahres. Die Pflanzdichte beträgt 270.000 Löcher/hm?, und die Gesamtdüngermenge beträgt 180 — 210 kg/hm?, P2Os 90 — 105 kg/hm? und K2O 180 — 240 kg/hm?. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 dargestellt.
Die Ergebnisse in Tabelle 4 zeigen, dass der Ertrag von Spätreis bei Direktsaat und Wurfsaat bei verschiedenen Düngungsmengen offensichtlich unterschiedlich ist. Wenn das Ausbringungs- verhältnis von Grunddünger, Reihendünger und Rispendünger 3 : 4 : 3 beträgt, ist der Reisertrag am höchsten und erreicht 8477,70 kg/hm?. Bei einem Verhältnis von 5 : 2 : 3 zwischen Grund- dünger, Reihendünger und Rispendünger wurde ein Ertrag von 8314,30 kg/hm? erzielt. Der Ertrag von Grunddünger, Reihendünger und Rispendünger war am niedrigsten und betrug nur 7860,00 kg/hm?. Aus den Ergebnissen geht auch hervor, dass eine mäßige Verringerung der Düngung in der frühen Phase und eine Erhöhung der Düngung in der späteren Phase dem hohen Ertrag des
Reises zuträglich ist, was mit dem Mangel an tiefen Wurzeln in der frühen Phase des Reisanbaus, den unterentwickelten Wurzeln und der unzureichenden Nährstoffaufnahmekapazität zusam- menhängen könnte. Im mittleren und unteren Teil des Jangtse-Flusses (Jiangxi) ist daher das beste Verhältnis von Grunddünger, Reihendünger und Rispendünger 3 : 4 : 3.
Tabelle 4
Erträge vom Spätreis in verschiedenen Düngungsmengen bei Direktsaat- und Wurfsaatanbau düngermenge von Grund- | trag der Anbaufläche (kg/hm?) dünger, Reihendünger (kg) und Rispendünger
Ausführungsform 5
Vergleich des wirtschaftlichen Nutzens verschiedener Anbaumuster
Das Experiment umfasst vier Anbaumuster: (1) Reis-Doppelanbau in Winterbrachefeldern durch Pfluganbau; (2) Pfluganbau von Superreis in Winterbrachefeldern; (3) Direktsaat und
Wurfsaat von Kartoffeln und Spätreis; (4) Direktsaat von Kartoffeln und Pfluganbau von Super- reis, d. h. Direktsaat von Kartoffeln im Winter, Kartoffelernte und dann Pfluganbau von einjähri- gem Spätreis. Es gibt vier Laborbereiche mit einer Fläche von 223,35 m°. Jinyou 463 ist der
Frühreis für den Reis-Doppelanbau in Winterbrachefeldern und II You 527 ist der Spätreis für andere Anbaumuster. Die Kartoffelsorte, die für den pfluglosen Anbau von Kartoffeln und Spâtreis sowie für den Pfluganbau von Kartoffeln und Spätreis verwendet wird, ist FAVORITA. Die Ergeb- nisse sind in Tabelle 5 dargestellt.
Wie aus Tabelle 5 hervorgeht, ist die Reihenfolge des Gewinns, der mit den vier Anbaumus- tern erzielt wird, wie folgt: Direktsaat von Kartoffeln und Spätreis > Direktsaat von Kartoffeln und
Pfluganbau von Spätreis > Pfluganbau von Reis-Doppelanbau in Winterbrachefeldern > Pflugan- bau von Spätreis in Winterbrachefeldern. Der Gewinn des Direktsaat von Kartoffeln und Spätreis ist mit 61.328 Yuan/hm? am höchsten. Im Vergleich zum Pfluganbau von Reis-Doppelanbau in
Winterbrachefeldern ist der Gewinn pro Hektar um 32.898 Yuan höher, mit einem Prozentsatz von 115,50%. Die Ergebnisse zeigen, dass die Direktsaat von Kartoffel und Spätreis die besten wirtschaftlichen Vorteile bietet und die Vorteile der Zeit- und Arbeitsersparnis, der Ertragssteige- rung, der Erhöhung des Einkommens der Landwirte und der Verbesserung der Bodenfruchtbar- keit hat.
Tabelle 5 Vergleich des wirtschaftlichen Nutzens verschiedener Anbaumuster = € | En | Cost (CNY/ hm?) € © = | vo: | | = = = = | SS | | © = 6 x © D | 2e | | = © S S = = | == | | 3 2 = X = © { © { à os © 1 3 9 | £& | 3 | + SQ 5 c = = = | Se ; 538 5 N = = = < ü | ER | 5 5 | 86 | £ 5 | 5 = | © | 6 | an < 5 ©
Reis-Doppelan- 71475 | 18583,5 Es 1290 3600 bau in Winter- Er } } | | | 28484 3 brachefeldern 7528.5 | 22585,5 | æs | 1590 4975
Pfluganbau von
Superreis in Spät- | 8229 | 24687 | 285 | 4920 | 450 | 4975 | 17057 | 4
Winterbrachefel- | reis dern
Direktsaatund | Kartof | 24840 | 52416 | 2700 | 3600 | 4200 | 1425
Wurfsaat von feln 556328 1
Kartoffeln und Spät.
Spätreis 8592 | 25776 Es 1300 2850
Kartoffeln und | Kartof- | 214930 | 52632 | 2700 | 3600 | 4200 | 1425 | 58735 | 2
Pfluganbau von feln
Anmerkung: der Produktionswert von Frühreis wird mit 2,8 Yuan/kg berechnet, der von Spät- reis mit 3,0 Yuan/kg und der von Kartoffeln mit 2,4 Yuan/kg Rabatt.

Claims (1)

ANSPRÜCHE
1. Anbauverfahren für Kartoffeln und Spätreis durch Direktsaat und Wurfsaat, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Anbauverfahren folgende Schritte umfasst: Schritt 1: Anbau der Kartoffeln durch die Direktsaat 1) Auswahl von verbesserten Kartoffelsorten Auswahl der virusfreien verbesserten Kartoffelsorten FAVORITA und Zhongshu Nr. 4 mit mittlerer Reife, hohen Erträgen, starker Stressresistenz und keiner Krankheit; 2) Furchen und Einteilen eines Feldes in Parzellen Entwässern des Feldes vor der Ernte von Spätreis und Feuchthalten von Boden, so dass sich kein Wasser auf Bodenoberfläche ansammelt; Ernten des Spätreises aus einer bo- dennahen Höhe und Zurücklassen von kleinen Reisstümpfen; sofortiges Furchen mit einer Grabenmaschine oder manuelles Furchen nach der Ernte des Spätreises, wobei die Breite der Parzellen 1,5 m, eine Breite von Furchungen 0,3 m und eine Tiefe der Furchungen 0,3 m beträgt, wobei Furchungswände gerade sind; gleichmäßiges Ausbrin- gen von ausgehobenem Grabenschlamm auf Oberflächen der Parzellen, so dass die Oberflächen der Parzellen schildkrötenartig (turtle-backed) sind, um Staunässe zu ver- hindern; Anlegen von Entwässerungsgräben in einem Abstand von 1 m von Feldrändern, mit einer Breite der Entwässerungsgräben von 0,35 m und einer Tiefe der Entwässe- rungsgräben von 0,4 m, so dass die Entwässerungsgräben miteinander verbunden sind, die Bewässerung bei Trockenheit über die Entwässerungsgräben und die Entwässerung nach Regen über die Entwässerungsgräben erfolgt, wodurch sichergestellt wird, dass kein Wasser auf der Bodenoberfläche steht; 3) Behandlung von Pflanzkartoffeln Aussortieren von faulen und kranken Kartoffeln 15 - 20 Tage vor Aussaat, Einweichen der Kartoffeln mit 0,1 — 0,15%ige Kaliumpermanganatlösung für 10 Minuten vor Schnei- den der Kartoffeln in Kartoffelstücke, dann spiralförmiges Schneiden der Kartoffelstücke schräg zum oberen Ende unter voller Ausnutzung von apikalen Dominanz, und schließ- lich Teilen jeder Endknospe in zwei oder vier, wobei jede der Pflanzkartoffeln 1 - 2 Knos- penaugen hat und jedes Kartoffelstück mindestens eine robuste Knospe mit einem Ge- wicht von 25 - 30 g hat, wobei jedes Kilogramm Pflanzkartoffeln in 30 - 40 Kartoffelstücke geschnitten werden kann und Schnitt mehr als 1 cm von der Knospe entfernt ist; Desin- fizieren eines Schneiders nach dem Schneiden der Pflanzkartoffeln, Eintauchen des Schnittes in Pflanzenasche und anschließendes Trocknen für 2 - 3 Tage; und dann Be- schleunigung von Keimung, nachdem der Schnitt hart und vernarbt ist; Stellen der Kar- toffelstücke in einen Innenraum oder ein Gewächshaus bei einer Temperatur von 15 - 20°C bei der Beschleunigung der Keimung, wobei die Keimung durch Stapeln
(abwechselndes Stapeln einer Schicht nassen Sandes und einer Schicht Pflanzkartof- feln) beschleunigt wird und die Anzahl der Schichten auf 4 - 5 kontrolliert wird; Bedecken einer obersten Schicht mit dem nassen Sand, Abdecken des nassen Sandes mit einer Schlangenhauttasche und Halten einer Temperatur eines Saatbettes zur Beschleuni- gung der Keimung bei 18 - 20°C; Herausnehmen und Platzieren der Pflanzkartoffeln unter Streulicht, wenn die Knospe auf 1 - 2 cm wächst, Halten bei einer niedrigen Tem- peratur von 10 - 15°C und Lüften für 5 - 7 Tage zur Aussaat; 4) angemessen dichte Bepflanzung und ausreichende Grunddüngung Legen der Kartoffelstücke in einer geraden Linie auf den Boden und dann Verdichten der Kartoffelstücke bei der Aussaat ohne Notwendigkeit, Löcher zu graben, wobei ein Reihenabstand 33 cm und ein Pflanzenabstand 22 cm beträgt und 97.500 - 105.000 Löcher pro Hektar gesät werden; Ausbringen des Kaliumsulfat-Mehrnährstoffdüngers (mit N:P:K=15:15:15) als Grunddünger gleichmäßig auf die Oberfläche der Parzellen der Pflanzkartoffeln mit einer Dichte von 750 kg/hm? nach der Aussaat; Ausbringung von organischem Dünger wie vollständig zersetztem Schweine- oder Kuhmist in einer Dichte von 15.000 - 22.500 kg/hm?, wobei der organische Dünger nicht direkt mit der Pflanzkar- toffeln in Berührung kommen kann, während des Wachstums die Kartoffeln kein Un- krautjäten und keine Nachdüngung erforderlich sind und zusätzlich 0,2% Kaliumdihy- drogenphosphat und 0,5% Harnstofflösung bei Feldern mit schwachem Wachstum 1-2 Mal außerhalb der Wurzeln gesprüht werden können; 5) Bedeckung der Parzellen mit Reisstroh gleichmäßige Bedeckung der Parzellen mit 8 - 10 cm dickem Reisstroh entsprechend einer Dichte von 12.000 kg/hm? nach der Aussaat, wobei das Reisstroh die gesamten Parzellen bedeckt, indem das Reisstroh senkrecht zu den Parzellen steht und Reisstroh- spitzen die Reisstrohspitzen überlappen, wobei eine Dicke der Bedeckung sich nach der Undurchsichtigkeit der Oberfläche der Parzellen richtet, um Knollenbildung zu erleich- tern, eine Zahl von grünen Kartoffeln zu verringern und Unkrautwuchs zu hemmen; An- pressen des Reisstrohs an mehreren Stellen mit dem Grabenschlamm, um zu verhin- dern, dass das Reisstroh von starkem Wind weggeblasen wird, so dass die Pflanzkar- toffeln der Bildung der grünen Kartoffeln ausgesetzt sind und Qualität beeinträchtigt wird; 6) Feldbewirtschaftung
A. Wasserbewirtschaftung: während des Wachstums und der Entwicklung der Kartoffeln sollte ausreichendes Wasser zur Verfügung gestellt und der Boden feucht gehalten werden; bei trockenem Wetter sollte der Boden mit wenigem Wasser entlang den Furchungen bewässert werden, damit das Wasser in der Oberfläche der Parzellen versickert; das Wasser sollte nach der Bewässerung rechtzeitig abgelassen werden; bei starkem Regen sollte das Wasser rechtzeitig abgelassen werden, um zu verhin- dern, dass die Staunässe auf dem Feld zu faulen Kartoffeln führt;
B. Vorbeugung und Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten: während des Wachstums und der Entwicklung der Kartoffeln sollten Schädlingsbekämpfungsmittel wie Mancozeb, Chlorthalonil, Imidacloprid, Chlordimeform und Acetamiprid zur recht- zeitigen Bekämpfung von den Schädlingen und den Krankheiten wie Krautfäule, Stän- gelfäule, bakterielle Welke, Blattläuse und Madenwürmer eingesetzt werden, wobei Einsatz der Schädlingsbekämpfungsmittel innerhalb von 15 Tagen vor der Ernte ver- boten ist;
C. Verhinderung von Frost: bei Frostwetter können Blätter am Abend eines Tages vor dem Frost mit der Pflanzenasche oder 0,2%iger ZNSO4-Lôsung besprüht werden, um Schaden zu verringern; 7) rechtzeitige Ernte wenn Stängel und die Blätter der Kartoffeln allmählich von grün zu welk werden, Trau- benstängel und die Knollen leicht abfallen, Epidermis der Knollen eine hohe Festigkeit hat und die Farbe normal ist, können die Kartoffeln geerntet werden; die meisten Kartof- feln, gepflanzt durch die Direktsaat und Strohmulch, liegen auf Bodenschicht unter dem Riesstroh; je nach Marktlage kann das Reisstroh zu jeder Zeit und an jedem Ort zur Seite geschoben werden, um die großen Kartoffeln aufzusammeln und auf den Markt zu brin- gen, und dann kann das Reisstroh wieder abgedeckt werden, um die kleinen Kartoffeln weiter wachsen zu lassen; wenn Kartoffelkeimlinge verwelkt und gelb sind, werden alle Kartoffeln geerntet; auf diese Weise können nicht nur beste Kartoffeln aufgesammelt und rechtzeitig auf den Markt gebracht werden, sondern es können auch die hohen Er- träge und eine reiche Ernte erzielt und der wirtschaftliche Nutzen verbessert werden; nach der Ernte werden die Stängel und die Blätter der Kartoffeln an Ort und Stelle in den Furchungen als der Grunddünger für Reis eingegraben, um eine Düngermenge zu ver- ringern; Schritt 2: Umpflanzen des Spätreis durch die Direktsaat und die Wurfsaat 1) Bewässerung und Einweichen des Feldes sofortige Bewässerung des Feldes mit Wasser nach der Ernte der Kartoffeln, um das Feld ohne Pflügen und Eggen zu tränken, so dass die Stängel und die Blätter der Kar- toffeln sowie das Reisstroh auf dem Feld vollständig verrottet sind und Oberboden des Feldes weich ist; Ablassen des Wassers 1 - 2 Tage vor Besprühen mit Herbizid, Abtötung von Unkraut und Pflanzenresten auf dem Feld 20 Tage vor Umpflanzen von Reis unter Verwendung einer Mischung aus systemischem Fungizid, Kontaktherbizid und dem Her- bizid und erneutes Tränken des Feldes 4 - 5 Tagen nach dem Besprühen mit dem Her- bizid, nachdem das Unkraut gelb geworden ist; und Sprühen von Bodenverbesserern in Kombination mit dem Herbizid, wobei 3000 g/hm? Bodenverbesserer ‚‚Mianshengeng“ mit 750 - 900 kg Wasser gemischt und auf die Oberfläche des Feldes gesprüht werden; 2) Auswahl von Reissorten für ein pflugloses Feld sind qualitativ hochwertige Reissorten mit ausgeprägtem Wurzel- werk, starker Vermehrung, kräftigen Stängeln und hoher Standfestigkeit geeignet; für mittleren und unteren Lauf des Yangtze-Flusses sind Super-Reissorten wie Il-You 527, Ganxin 688 und Rongyou 225 geeignet; 3) Aufzucht von Reissetzlingen und Umpflanzen der Reissetzlinge durch die Wurfsaat Aufzucht und Umpflanzen der Reissetzlinge um Mitte und Ende Mai, wobei eine Menge des verwendeten Saatguts pro mu 1,2-2,0 kg beträgt, wobei das mu etwa 0,067 Hektar groß ist, wobei kurze und kräftige Reissetzlinge für die Direktsaat und die Wurfsaat ge- eignet sind, so dass die Reissetzlinge nach dem Umpflanzen schnell wachsen können und eine Überlebensrate der Reissetzlinge hohe ist; andernfalls sind die Reissetzlinge zu hoch, um aufrecht aufgrund von Kopflastigkeit zu wachsen; Aussaat der Reissetzlinge auf eine Diskette (Planting and throwing floppy disk), gleichmäßige Aussaat von gut kei- menden Reissamen in die Diskette mit 2 Reissamen pro Loch, Besprühen der Reissetz- linge mit Paclobutrazol, um ein Überwachsen zu verhindern, wenn zwei vollständige Blätter und ein Herzblatt gewachsen sind, Kontrolle des Sämlingsalters (seedling age) innerhalb von 20 Tagen, Ausbringen von Düngemittel für die Reissetzlinge zur Aufzucht der Reissetzlinge, Ausbringen von Grunddünger vor der Wurfsaat, wobei eine Dichte bei der Wurfsaat 270.000-320.000 Löcher/hm? beträgt, die Wurfsaat nach 16:00 an bewölk- ten oder sonnigen Tagen erfolgen sollte, insbesondere die Wurfsaat an bewölkten Tagen ohne Wasser erfolgen sollte oder an sonnigen Tagen, wenn das Wasser flach ist; 4) Flächenmanagement a. wissenschaftliche Düngung: beim Reisanbau durch die Wurfsaat gibt es Probleme, wie z.B. Anreicherung des Oberbodens in einer Anfangsphase und schwerwiegende vorzeitige Seneszenz aufgrund von Düngermangel in einer späteren Phase; daher sollte die Düngung in kleinen Mengen mehrmals erfolgen, Positionen der Düngung sollten zurückverlegt werden, und dann wird der zusätzliche Dünger auf Blätter des Reis im späteren Stadium aufgebracht; die Düngermenge pro Hektar beträgt 180-210 kg Stickstoff (Stickstoffdünger), 90-105 kg P205 (Phosphatdünger) und 180-240 kg K20 (Kaliumdünger), die Dünger werden in drei Zeiten aufgeteilt: Grunddünger, Rei- hendünger (Tillering fertilizer) und Rispendünger (earing fertilizer), wobei der Phos- phatdünger als der Grunddünger auf einmal ausgebracht wird und der Stickstoffdün- ger und der Kaliumdünger stufenweise nach einem Verhältnis Grunddünger : Reihen- dünger : Rispendünger von 3 : 4 : 3 ausgebracht werden;
b. Bewässerung: Annahme eines Bewässerungsmodus mit einem abwechselnden tro- ckenen Zustand und einem nassen Zustand, Wurfsaat an den bewölkten Tagen ohne Wasser oder an den sonnigen Tagen mit dem Flachwasser, Bewässerung mit einer 5 - 10 mm-Wasserschicht am zweiten Tag nach der Wurfsaat, so dass das Feld mit einer dünnen Wasserschicht bedeckt ist und die Sonne nicht direkt auf das Feld scheint, bis die Reissetzlinge grün werden und wachsen, Bewässerung der Reissetz- linge mit einer 20-mm-Wasserschicht nach Grünwerden und Bewässerung der Reis- setzlinge mit einer 10 - 15-mm-Wasserschicht nach natürlichem Trocknen der 20- mm-Wasserschicht für 2 - 3 Tage, wobei die Reissetzlinge noch einmal bewässert werden, nachdem das zuvor gewässerte Wasser getrocknet ist; wenn eine Anzahl der Reissetzlinge 70-80% einer geplanten Rispenanzahl erreicht, wird das Feld ge- graben, entwässert und getrocknet, um ineffektive Bestockung (ineffective tillering) zu kontrollieren, und dann wird das Feld bis 20 Tage vor Rispenschieben getrocknet und erneut bewässert, um den Wasserbedarf des Reisanbaus zu decken; dann be- findet das Feld abwechselnd in einem Flachwasser-Zustand und im nassen Zustand, wobei der Oberboden auf dem Feld bis zu einem Stadium des Rispenschieben (hea- ding stage) nicht wieder sehr weich wird und es wird mit 10 - 20 mm Wasserschicht im Stadium Rispenschieben bewässert; der Bewässerungsmodus mit dem abwech- selnden trockenen Zustand und dem nassen Zustand wird für ein Stadium des Füllens (filling stage) angewandt, das Flachwasser wird für ein Stadium von Milchreife (milk stage) angewandt und eine Wassertiefe, freilegend der Bodenoberfläche, wird für ein Reifestadium angewandt;
c. rechtzeitige Unkrautbekämpfung: vor der Direktsaat und der Wurfsaat ist die Unkraut- bekämpfung auf den Parzellen, auf denen Unkräuter vollständig beseitigt werden, nicht erforderlich; auf den Parzellen, auf denen die Unkräuter nicht vollständig besei- tigt werden oder neue Unkräuter gewachsen sind, sollten, geeignete Vorauflauf-Her- bizide in Kombination mit dem Reihendünger zur Unkrautbekämpfung ausgebracht werden, nachdem die Sämlinge grün geworden sind und wachsen, und die Wasser- schicht sollte 3 - 4 Tage lang aufrechterhalten werden; danach wird auf den Parzellen mit den Unkräutern je nach Situation künstlich gejätet;
d. Schädlingsbekämpfung: mit Hilfe konventioneller Anbautechniken, rechtzeitige Be- kämpfung von Reisbräune, Kraut- und Knollenfäule, Bakterienbrand, Ustilaginoidea virens, Cnaphalocrocis medinalis und Nilaparvata lugens Stal; 5) rechtzeitige Ernte wenn der Reis reif ist, wird der reife Reis rechtzeitig geerntet, wobei im Allgemeinen der reife Reis geerntet werden sollte, wenn 90 - 95% von Kôrnern im gesamten Feld die Reife erreichen und ein spezifischer Erntezeitpunkt in dem Anbauverfahren im Allgemei- nen in der ersten Oktoberhälfte liegt.
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