BE1031455B1 - Halterahmen für einen Steckverbinder - Google Patents

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BE1031455B1
BE1031455B1 BE20235214A BE202305214A BE1031455B1 BE 1031455 B1 BE1031455 B1 BE 1031455B1 BE 20235214 A BE20235214 A BE 20235214A BE 202305214 A BE202305214 A BE 202305214A BE 1031455 B1 BE1031455 B1 BE 1031455B1
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Lukas Brillo
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Phoenix Contact Gmbh & Co
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Abstract

Dargestellt und beschrieben ist ein Halterahmen (1) für einen Steckverbinder zur Aufnahme mehrerer Kontakteinsätze (2), mit einem Grundrahmen (3), der zwei einander gegenüberliegende Seitenwände (4) und zwei ebenfalls einander gegenüberliegende Stirnwände (5) aufweist, wobei die beiden Stirnwände (5) senkrecht zu den Seitenwänden (4) angeordnet sind, wobei an den beiden Seitenwände (4) jeweils mindestens zwei elastische Rastelemente (6) vorgesehen sind, die einander paarweise gegenüberliegend angeordnet sind, wobei die Rastelemente (6) jeweils einen Verrastungsbereich (7) zum Verrasten eines in den Halterahmen (1) eingesteckten Kontakteinsatzes (2) und einen Befestigungsbereich (8) zur Befestigung des Rastelements (6) an einer Seitenwand (4) des Grundrahmens (3) aufweisen. Der Halterahmen (1) ist dadurch einfach herstellbar, wobei die Rastelemente (6) sicher am Grundrahmen (3) befestigt sind, dass zwischen dem Befestigungsbereich (8) der einzelnen Rastelemente (6) und der benachbarten Seitenwand (4) des Grundrahmens (3) jeweils eine formschlüssige Verbindung ausgebildet ist, die durch eine plastische Verformung mindestens eines Abschnitts (9) der Seitenwand (4) und/oder mindestens eines Abschnitts (10) des Befestigungsbereichs (8) hergestellt ist.

Description

„1- BE2023/5214
Halterahmen für einen Steckverbinder
Die Erfindung betrifft einen Halterahmen für einen Steckverbinder zur Auf- nahme mehrerer Kontakteinsätze, mit einem Grundrahmen, der zwei einander gegenüberliegende Seitenwände und zwei ebenfalls einander gegenüberlie- gende Stirnwände aufweist, wobei die beiden Stirnwände senkrecht zu den
Seitenwänden angeordnet sind. An den beiden Seitenwände des Grundrahmens sind jeweils mindestens zwei elastische Rastelemente vorgesehen, die einander paarweise gegenüberliegend angeordnet sind. Die Rastelemente weisen je- weils einen Verrastungsbereich zum Verrasten eines in den Halterahmen ein- gesteckten Kontakteinsatzes und einen Befestigungsbereich zur Befestigung des Rastelements an einer Seitenwand des Grundrahmens auf, wobei der Ver- rastungsbereich an dem der Einführrichtung eines Kontakteinsatzes zuge- wandten Kopfbereich und der Befestigungsbereich an dem der Einführrich- tung eines Kontakteinsatzes abgewandten Fußbereich des Rastelements aus- gebildet ist. Darüber hinaus betrifft die Erfindung auch ein Verfahren zur Her- stellung eines solchen Halterahmens.
Derartige Halterahmen dienen zur Aufnahme mehrerer, in den Halterahmen einsetzbarer Kontakteinsätze, die aus einem Isolierkörper mit rechteckigem
Querschnitt bestehen, in dem unterschiedliche Kontaktelemente angeordnet sein können. An den beiden gegenüberliegenden Stirnseiten weisen die Kon- takteinsätze jeweils mindestens einen Rastvorsprung auf, die zur Fixierung des Kontakteinsatzes im Halterahmen dienen. Dadurch, dass die Kontaktein- sätze einzeln in den Halterahmen eingesetzt werden können, besteht die Mög- lichkeit, einen Halterahmen je nach Einsatzzweck mit unterschiedlichen Kon- takteinsätzen zu bestücken. Der Halterahmen mit den Kontakteinsätzen ist so- mit modulartig aufgebaut. Der fertig bestückte Halterahmen, in dem die je- weiligen Kontakteinsätze eingesetzt sind, kann in ein Gehäuseteil eines Steck- verbinders eingesetzt und befestigt werden, wobei der Steckerverbinder zur
Befestigung mit einem korrespondierenden Gegensteckverbinder dient.
Aus der Praxis sind verschiedene Arten von Halterahmen bekannt, die ein mo- dulares Einsetzen einzelner Kontakteinsätze ermöglichen. So gibt es Halter- ahmen, die aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Rahmenhälften beste- hen, wobei die Kontakteinsätze im geöffneten Zustand des Halterahmens in den Halterahmen eingesetzt werden. Im geschlossenen Zustand des Halterah- mens greifen die Rastvorsprünge der Kontakteinsätze in entsprechende Auf-
-2- BE2023/5214 nahmefenster in den Seitenwänden des Halterahmens ein, wodurch die Kon- takteinsätze in ihrer Position gehalten werden. Daneben gibt es Halterahmen, die einen festen Grundrahmen aufweisen, wobei in den Seitenwänden des
Grundrahmens nach oben offene Ausnehmungen ausgebildet sind, in die die
Rastvorsprünge der einzelnen Kontakteinsätze in einem ersten Schritt einge- setzt werden. Zur Halterung und Befestigung der Kontakteinsätze in dem
Grundrahmen wird in einem zweiten Schritt ein Befestigungsbügel am Grund- rahmen fixiert, der die in den Ausnehmungen angeordneten Rastvorsprünge der einzelnen Kontakteinsätze übergreift.
Die DE 10 2013 113 975 B4 schlägt einen Halterahmen vor, der aus mehreren
Bauteilen besteht. Neben einem aus einem elektrisch leitfähigen Material, bei- spielsweise Zinkdruckguss, bestehenden Grundrahmen weist der Halterahmen zwei einander gegenüberliegende Wangenteile auf, die jeweils mehrere durch
Schlitze voneinander getrennte federelastische Laschen aufweisen. In den La- schen ist jeweils ein Rastfenster zur Aufnahme einer korrespondierenden Rast- nase eines Kontakteinsatzes ausgebildet. Die Wangenteile bestehen aus einem federelastischen Blech, sodass die Laschen entsprechende federelastische Fi- genschaften aufweisen. Beim Emstecken eines Kontaktemsatzes zwischen zwei einander gegenüberliegenden Laschen federn die Laschen auseinander, bis die an dem Kontakteinsatz ausgebildeten Rastvorsprünge in die Rastfenster der
Laschen einrasten und die Laschen zurückfedern, sodass der Kontakteinsatz im Halterahmen gehalten ist.
Die Seitenwände des Grundrahmens weisen mehrere Befestigungszapfen auf, zu denen in den Wangenteilen korrespondierende Rastausnehmungen ausge- bildet sind, sodass die Wangenteile an den Seitenwänden verrasten, wenn die
Wangenteile mit den Rastausnehmungen auf die Befestigungszapfen aufge- steckt werden. Außerdem sind die Wangenteile in ihrem der Einführrichtung eines Kontakteinsatzes abgewandten FuBbereich um eine Biegelinie um 180° gefaltet, wobei die freie Endkante des umgefalteten Abschnitts des Wangen- teils an der Unterkante der Seitenwand des Grundrahmens anliegt.
Die DE 10 2019 104 559 A1 offenbart einen eingangs beschriebenen Halter- ahmen, der einen rechteckigen Grundrahmen und mehrere an den Seitenwän- den des Grundrahmens, einander gegenüberliegend angeordnete elastische
Rastelemente aufweist. Die einzelnen Rastelemente weisen keine Rastfenster, sondern jeweils eine nach innen ragende Rastnase auf, die einer an den Sei- tenwänden des Grundrahmens ausgebildeten Kante mit Abstand gegenüber-
-3- BE2023/5214 liegend angeordnet sind. Die Rastnasen sind in Einsteckrichtung eines Kon- takteinsatzes jeweils oberhalb bzw. vor der gegenüberliegenden Kante einer
Seitenwand angeordnet, sodass der Rastvorsprung eines Kontakteinsatzes beim Einsetzen in den Halterahmen zunächst an der Rastnase vorbei gleitet, bevor er auf der Kante der Seitenwand aufliegt. Ist ein Kontakteinsatz in den
Halterahmen eingesteckt, so sind dessen an den beiden Stirnseiten ausgebil- deten Rastvorsprünge jeweils zwischen einer Rastnase eines Rastelements und der entsprechenden Kante der Seitenwand gehalten, sodass der Kontakteinsatz nicht ungewollt aus dem Halterahmen herausfallen kann.
Zur Befestigung der Rastelemente an den Seitenwänden des Grundrahmens sind die Rastelemente im Befestigungsbereich um eine Biegelinie um 180° umgebogen, sodass zwei Abschnitte des Rastelements einander mit Abstand gegenüberliegen. Der Abschnitt des Rastelements mit der Rastnase ist dabei an der Außenseite und der andere Abschnitt an der Innenseite der Seitenwand angeordnet, sodass die Seitenwand des Grundrahmens von den beiden Ab- schnitten des Rastelements teilweise umgriffen wird. Zur Befestigung eines
Rastelements am Grundrahmen ist außerdem in dem an der Innenseite ange- ordneten Abschnitt des Rastelements eine Befestigungslasche freigestanzt, die im montierten Zustand in eine Öffnung in der Seitenwand des Grundrahmens rastend eingreift.
Auch aus der DE 10 2021 101 789 A1 ist ein eingangs beschriebener Halter- ahmen bekannt, der einen rechteckigen Grundrahmen und mehrere an den Sei- tenwänden des Grundrahmens, einander gegenüberliegend angeordnete elas- tische Rastelemente aufweist. Bei einem Ausführungsbeispiel sind die Ras- telemente als vom Grundrahmen separate, im wesentlichen flächige Laschen ausgebildet, wobei im Verrastungsbereich seitlich zwei Rastnasen nach innen abgebogen sind. Ist ein Kontakteinsatz in den Halterahmen eingesteckt, so sind dessen an den beiden Stirnseiten ausgebildeten Rastvorsprünge jeweils zwischen den beiden Rastnasen einer Lasche und der entsprechenden Kante der Seitenwand gehalten, sodass der Kontakteinsatz nicht ungewollt aus dem
Halterahmen herausfallen kann. Der Rastvorsprung liegt dabei mit seiner Un- terseite auf der Kante der Seitenwand auf und wird an seiner Oberseite von den beiden Rastnasen der Lasche übergriffen.
Zur Befestigung eines Rastelements bzw. einer Lasche an der Seitenwand des
Grundrahmens weist der Befestigungsbereich auch bei diesem Rastelement eine Befestigungsnase auf, die in eine korrespondierende Befestigungsausneh-
-4- BE2023/5214 mung in der Seitenwand des Grundrahmens einrastet. Zusätzlich weist der Be- festigungsbereich seitliche Vorsprünge auf, die in entsprechende nutförmige
Aussparungen in der Unterkante der Seitenwände des Grundrahmens einge- schoben werden.
Durch die Ausbildung einer Rastverbindung im Befestigungsbereich der Ras- telemente können diese zum einen einfach werkzeuglos auf die Seitenwände des Grundrahmens aufgeschoben werden. Zum anderen können die Rastele- mente jedoch auch relativ einfach wieder gewollt vom Grundrahmen gelöst werden oder sich ungewollt vom Grundrahmen lösen.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Halter- ahmen zur Verfügung zu stellen, der möglichst einfach herstellbar ist, wobei die Rastelemente sicher am Grundrahmen befestigt sein soll.
Diese Aufgabe ist bei dem eingangs beschriebenen Halterahmen mit den
Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Der erfindungsgemäße Halterahmen zeichnet sich dadurch aus, dass zwischen dem Befestigungsbereich der einzel- nen Rastelemente und der benachbarten Seitenwand des Grundrahmens je- weils eine formschlüssige Verbindung ausgebildet ist, die durch eine plasti- sche Verformung mindestens eines Abschnitts der Seitenwand und/oder min- destens eines Abschnitts des Befestigungsbereichs hergestellt ist.
Bei dem erfindungsgemäBen Halterahmen erfolgt die Befestigung der Rastele- mente an den Seitenwänden des Grundrahmens somit nicht durch eine Verras- tung, bei der ein Abschnitt des Rastelements, beispielsweise eine Befesti- gungsnase temporär verformt wird, sondern durch einen Formschluss, der durch eine plastische Verformung realisiert ist. Mindestens ein Abschnitt der
Seitenwand des Grundrahmens oder mindestens ein Abschnitt des Befesti- gungsbereichs der Rastelemente wird somit durch eine Krafteinwirkung ge- wollt irreversibel verformt. Eine solche durch plastische Verformung erzielte formschlüssige Verbindung bietet den Vorteil, dass ein ungewolltes Lösen der
Verbindung zwischen dem Befestigungsbereich des Rastelements und der Sei- tenwand verhindert wird. AuBerdem wird durch die plastische Verformung mindestens eines Abschnitts der Seitenwand und/oder mindestens eines Ab- schnitts des Befestigungsbereichs eine spielfreie Befestigung der Rastele- mente an den Seitenwänden des Grundrahmens ermöglicht.
-5- BE2023/5214
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung sind in der der Einführrichtung eines
Kontakteinsatzes abgewandten Unterkante der Seitenwände des Grundrah- mens schlitzförmige Aussparungen ausgebildet, in die die Befestigungsberei- che der Rastelemente zumindest teilweise eingesteckt sind. Die schlitzförmi- gen Aussparungen bzw. Nuten ermöglichen eine Vorfixierung bzw. Positionie- rung der Rastelemente am Grundrahmen, indem die Befestigungsbereiche der
Rastelemente von den schlitzförmigen Aussparungen aufgenommen werden, bevor die endgültige Befestigung der Rastelemente durch die plastische Ver- formung hergestellt wird. Durch das zumindest teilweise Einschieben der Be- festigungsbereiche der Rastelemente in die schlitzförmigen Aussparungen in den Seitenwänden des Grundrahmens kann die Montage der Rastelemente am
Grundrahmen besonders einfach und schnell erfolgen. Da die schlitzförmigen
Aussparungen in der der Einführrichtung eines Kontakteinsatzes abgewandten
Unterkante der Seitenwände des Grundrahmens ausgebildet sind, ist die Mon- tagerichtung der Rastelemente am Grundrahmen entgegengesetzt zur Einführ- richtung der Module in den Grundrahmen. Die in der Unterkante der Seiten- wände angeordneten schlitzförmigen Aussparungen sind vorzugsweise mitei- nander verbunden, wodurch die Möglichkeit gegeben ist, dass auch miteinan- der verbundene Rastelemente mit ihrem jeweiligen Befestigungsbereich in die schlitzförmige Aussparung eingesteckt werden können.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weisen die Befestigungs- bereiche der Rastelemente jeweils mindestens einen, vorzugsweise zwei seit- liche Stege auf, die in die schlitzförmigen Aussparungen eingesteckt sind. Die formschlüssige Verbindung erfolgt dann vorzugsweise zwischen den seitli- chen Stegen und den benachbarten Abschnitten der Seitenwand des Grundrah- mens. Insbesondere erfolgt die formschlüssige Verbindung dabei zwischen den die schlitzförmige Aussparung begrenzenden Abschnitten der Seitenwand und den in die schlitzförmige Aussparung eingesteckten Stegen des Befesti- gungsabschnitts.
Die schlitzförmigen Aussparungen in der Unterkante der Seitenwände des
Grundrahmens und die Stege der Befestigungsbereiche der Rastelemente sind vorzugsweise so ausgebildet, insbesondere so dimensioniert, dass die Stege im eingesteckten Zustand der Rastelemente zurückversetzt in den Aussparun- gen angeordnet sind. Die Unterkante eines Stegs weist dann einen Abstand zur
Unterkante der Seitenwand auf, sodass sie sich etwas innerhalb der schlitzför- migen Aussparung befindet. Bei einer derartigen Ausgestaltung der schlitzför- migen Aussparung und der Stege des Befestigungsbereichs ist vorzugsweise
-6- BE2023/5214 vorgesehen, dass im fertig montierten Zustand mindestens ein die schlitzför- mige Aussparung begrenzender Abschnitt der Seitenwand des Grundrahmens derart plastisch verformt ist, dass der Abschnitt die schlitzförmige Aussparung unterhalb der Unterkante des Stegs zumindest teilweise verschließt. Bei dem die schlitzförmige Aussparung begrenzenden Abschnitt der Seitenwand, der plastisch verformt ist, handelt es sich vorzugsweise um einen Teil der Innen- wand der Seitenwand.
Gemäß einer alternativen Ausgestaltung des erfindungsgemäBen Halterah- mens ist in mindestens einer Seitenwand des Grundrahmens mindestens eine
Öffnung ausgebildet und mindestens ein Abschnitt des Befestigungsbereichs eines Rastelements derart plastisch verformt, dass der Abschnitt und die Öff- nung formschlüssig miteinander verbunden sind. Bei dieser Variante erfolgt die formschlüssige Verbindung zwischen dem Befestigungsbereich eines Ras- telements und der benachbarten Seitenwand des Grundrahmens somit durch eine plastische Verformung mindestens eines Abschnitts des Befestigungsbe- reichs des Rastelements.
Da die elastischen Rastelemente vorzugsweise aus einem federelastischen
Blech bestehen, kann die plastische Verformung eines Abschnitt des Befesti- gungsbereichs eines Rastelements einfach durch Umbiegen oder Eindrücken des Abschnitts erfolgen. Der mindestens eine Abschnitt des Befestigungsbe- reichs kann dazu vorzugsweise als Lasche ausgebildet sein, die derart in die
Öffnung in der Seitenwand des Grundrahmens hineingedrückt wird, dass der gewünschte Formschluss erreicht wird. Anstelle einer Lasche können vor- zugsweise zwei Laschen ausgebildet sein, die dann derart in die Öffnung in der Seitenwand des Grundrahmens hineingedrückt bzw. hineingepresst wer- den, dass die Laschen an zwei einander gegenüberliegenden Rändern der Off- nung anliegen bzw. um die gegenüberliegenden Ränder herumgebogen wer- den.
Eingangs ist ausgeführt worden, dass die formschlüssige Verbindung zwi- schen dem Befestigungsbereich der einzelnen Rastelemente und der benach- barten Seitenwand des Grundrahmens durch eine plastische Verformung min- destens eines Abschnitts der Seitenwand und/oder mindestens eines Ab- schnitts des Befestigungsbereichs hergestellt ist. Grundsätzlich ist es dabei möglich, dass einzelne Rastelemente durch eme plastische Verformung min- destens eines Abschnitts der Seitenwand und einzelne Rastelemente durch eine plastische Verformung mindestens eines Abschnitts des Befestigungsbe- reichs am Grundrahmen befestigt sind. Ebenso ist es auch möglich, dass bei
-7- BE2023/5214 einzelnen Rastelementen sowohl eine plastische Verformung mindestens eines
Abschnitts der Seitenwand als auch eine plastische Verformung mindestens eines Abschnitts des Befestigungsbereichs vorliegt. Im Normalfall werden je- doch alle Rastelemente entweder durch eine plastische Verformung mindes- tens eines Abschnitts der Seitenwand oder durch eine plastische Verformung mindestens eines Abschnitts des Befestigungsbereichs des Rastelements mit der benachbarten Seitenwand des Grundrahmens formschlüssig verbunden.
Hierdurch ist eine besonders einfache Herstellung des Halterahmens möglich, da nur Montageschritte erforderlich sind.
Zum Verrasten eines in den Halterahmen eingesteckten Kontakteinsatzes wei- sen die Rastelemente jeweils einen Verrastungsbereich auf. Dabei gibt es grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten, wie der Verrastungsbereich ausge- bildet sein kann. So kann beispielsweise ein Rastfenster zur Aufnahme eines korrespondierenden Rastvorsprungs eines Kontakteinsatzes im Verrastungs- bereich ausgebildet sein. Alternativ können die einzelnen Rastelemente je- weils eine nach innen ragende Rastnase aufweisen, die einer an den Seiten- wänden des Grundrahmens ausgebildeten Kante mit Abstand gegenüberlie- gend angeordnet sind, so wie dies durch die DE 10 2019 104 559 A1 offenbart wird.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung weisen die Rastelemente in ihrem
Verrastungsbereich jeweils mindestens eine, vorzusweise zwei nach innen ra- gende Rastnasen auf, denen jeweils eine an den Seitenwänden des Grundrah- mens ausgebildete Kante mit Abstand gegenüberliegt. Die Rastnasen sind da- bei in Einsteckrichtung eines Kontakteinsatzes oberhalb der jeweiligen Kante einer Seitenwand angeordnet, sodass ein Rastvorsprung eines eingesetzten
Kontakteinsatzes zwischen den beiden Rastnasen eines Rastelements und der entsprechenden Kante der Seitenwand gehalten ist. Ist ein Kontakteinsatz in den Halterahmen eingesteckt, so sind dessen an den beiden Stirnseiten ausge- bildeten Rastvorsprünge jeweils zwischen der mindestens einen Rastnase ei- nes Rastelements und der entsprechenden Kante der Seitenwand gehalten, so- dass der Kontakteinsatz nicht ungewollt aus dem Halterahmen herausfallen kann. Der Rastvorsprung liegt dabei mit seiner Unterseite auf der Kante der
Seitenwand auf und wird an seiner Oberseite von der mindestens einen Rast- nase des Rastelements übergriffen.
Ein derartiges Rastelement kann besonders einfach aus einem federelastischen
Blech durch Ausstanzen und Umbiegen hergestellt werden, wobei auf einen um 180° umgebogenen oder gefalteten Abschnitt verzichtet werden kann. Die
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Rastelemente liegen dann vorzugsweise an der Außenseite des Grundrahmens bzw. der Außenseite der Seitenteile an. In der Außenseite der Seitenteile des
Grundrahmens kônnen dazu an die Form der Rastelemente angepasste Aus- nehmungen ausgebildet sein, sodass im montierten Zustand der Halterahmen an den beiden Seitenwänden eine im Wesentlichen ebene AuBenfläche auf- weist. Die Ausnehmungen bilden dann einen definierten Aufnahmebereich für die einzelnen Rastelemente, sodass eine der Anzahl der Rastelemente entspre- chende Anzahl an Ausnehmungen in der Außenseite der Seitenteile ausgebil- det ist.
Um das Einstecken eines Kontakteinsatzes in den Halterahmen zu erleichtern, ist gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung vorgesehen, dass die
Rastnasen jeweils eine Einführschräge aufweisen, die in Einsteckrichtung ei- nes Kontakteinsatzes oberhalb des unteren Rands der Rastnase ausgebildet ist.
Dies führt dazu, dass sich die Bedienbarkeit des Halterahmens verbessert, da die einzelnen Kontakteinsätze einfacher in den Halterahmen eingesetzt wer- den können, da zwei einander gegenüberliegende Rastelemente automatisch ausgelenkt werden, wenn ein Kontakteinsatz zwischen den Rastelementen in den Halterahmen eingestecket wird.
Um das Einstecken der Kontakteinsätze in den Halterahmen zu erleichtern, ist gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung darüber hinaus vorgesehen, dass die Seitenwände jeweils mindestens einen Steg aufweisen, wobei zwi- schen zwei benachbarten Rastelementen jeweils ein Steg einer Seitenwand und auch zwischen zwei benachbarten Stegen jeweils ein Rastelement ange- ordnet ist. Beim Einstecken eines Kontakteinsatzes in den Halterahmen wird dann jeweils ein Rastvorsprung seitlich durch zwei Stege geführt.
Eingangs ist ausgeführt worden, dass der Grundabschnitt zwei einander ge- genüberliegende Seitenwände und zwei ebenfalls einander gegenüberliegende
Stirnwände aufweist, wobei die beiden Stirnwände senkrecht zu den Seiten- wänden angeordnet sind. Der Grundabschnitt weist somit eine rechteckige
Grundform auf. Vorzugsweise ist an den Stirnwänden des Grundabschnitts je- weils ein Flanschabschnitt mit einem metallischen Anschlusskontakt angeord- net. Die an beiden Stirnseiten ausgebildeten Flanschabschnitte dienen dabei sowohl zur Befestigung des Halterahmens in einem Steckverbindergehäuse als auch zur elektrischen Verbindung des Halterahmens mit einem metalli- schen Steckverbindergehäuse, sodass über den Halterahmen eine Schutzer- dung erfolgen kann.
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Gemäß einer ersten Ausgestaltung des erfindungsgemäBen Verfahrens zur
Herstellung eines entsprechenden Halterahmens wird der Grundabschnitt aus einem giefBfähigen und leitfähigen Material in einem Druckguss-Verfahren hergestellt, wobei in der der Einführrichtung eines Kontakteinsatzes abge- wandten Unterkante der Seitenwände des Grundrahmens schlitzförmige Aus- sparungen ausgebildet werden. AuBerdem werden die Rastelemente aus einem federelastischen Blech durch Ausstanzen und Umbiegen hergestellt, wobei die
Befestigungsbereiche der Rastelemente jeweils zwei seitliche Stege aufwei- sen. Anschließend werden die Rastelemente zumindest mit ihren seitlichen Ste- gen in die schlitzförmigen Aussparungen in der Unterkante der Seitenwände des Grundrahmens eingesteckt, wodurch die Rastelemente am Grundrahmen an ihrer vorgesehenen Position angeordnet sind. Zur Befestigung der Rastele- mente an den Seitenwänden des Grundrahmens werden dann Abschnitte der
Seitenwände des Grundrahmens, die die schlitzförmigen Aussparungen be- grenzen, derart plastisch verformt, dass die Stege und die Abschnitte form- schlüssig miteinander verbunden sind.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens werden die Stege so weit in die schlitzförmigen Aussparungen in der Unterkante der Seitenwände eingesteckt, dass sie zurückversetzt in den Aussparungen angeordnet sind. Die
Unterkante eines Stegs weist dann einen Abstand zur Unterkante der Seiten- wand auf, sodass Abschnitte der Seitenwände, die die schlitzförmigen Ausspa- rungen begrenzen, so plastisch verformt werden können, dass sie die schlitz- fôrmigen Aussparungen unterhalb der Unterkante der Stege zumindest teil- weise verschließen. Hierdurch ist eine besonders sichere formschlüssige Be- festigung der Rastelemente am Halterahmen sichergestellt.
Bei einer alternativen Ausgestaltung des erfindungsgemäBen Verfahrens zur
Herstellung eines entsprechenden Halterahmens werden nach der Herstellung des Grundrahmens und der Rastelemente die Rastelemente ebenfalls zunächst zumindest mit ihren seitlichen Stegen in die schlitzfôrmigen Aussparungen in der Unterkante der Seitenwände eingesteckt. Zur Befestigung der Rastelemente an den Seitenwänden des Grundrahmens wird dann mindestens ein Abschnitt des Befestigungsbereichs eines Rastelements derart plastisch verformt, dass der Abschnitt des Befestigungsbereichs und eine zugeordnete Öffnung in einer
Seitenwand formschlüssig miteinander verbunden sind. Bei dieser Variante des Verfahrens werden somit nicht einzelne Abschnitte des Grundrahmens, sondern Abschnitte der Befestigungsbereiche der Rastelemente plastisch ver- formt, um die gewollte formschlüssige Verbindung zu erreichen.
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Bei beiden Varianten des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die plastische
Verformung der entsprechenden Abschnitte vorzugsweise mit Hilfe eines ent- sprechenden Stempels durchgeführt. Bei der ersten Variante erfolgt die plasti- sche Verformung der die schlitzförmigen Aussparungen begrenzenden Ab- schnitte der Seitenwände des Grundrahmens mit Hilfe eines Stempels, der ent- gegen der Einführrichtung eines Kontakteinsatzes verfährt und dabei vorzugs- weise mehrere Abschnitte, insbesondere alle entsprechenden Abschnitte gleichzeitig plastisch verformt. Bei der zweiten Variante erfolgt die plastische
Verformung der entsprechenden Abschnitte des Befestigungsbereichs der Ras- telemente mit Hilfe eines Stempels, der quer zur Einführrichtung eines Kon- takteinsatzes verfährt. Auch hierbei ist der Stempel vorzugsweise so ausgebil- det, dass mehrere Abschnitte gleichzeitig plastisch verformt werden können.
Im Einzelnen gibt es mehrere Möglichkeiten, den erfindungsgemäße Halter- ahmen auszugestalten und weiterzubilden. Dazu wird verwiesen sowohl auf die einzelnen Patentansprüche als auch auf die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der Zeichnung. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines ersten Ausführungsbei- spiels eines Halterahmens,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des Halterahmens gemäß Fig. 1, mit einem teilweise eingesetzten Kontakteinsatz,
Fig. 3 den Halterahmen gemäß Fig. 1, in drei aufeinanderfolgenden
Montagezuständen,
Fig. 4 den Halterahmen gemäß Fig. 1, von der der Einführrichtung ab- gewanten Unterseite,
Fig. 5 eine Schnittdarstellung des Halterahmens gemäß Fig. 1,
Fig. 6 zwei miteinander verbundene Rastelemente des Halterahmens ge- mäß Fig. 1,
Fig. 7 eine perspektivische Darstellung eines zweiten Ausführungsbei- spiels eines Halterahmens,
Fig. 8 den Halterahmen gemäß Fig. 7, in drei aufeinanderfolgenden
Montagezuständen,
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Fig. 9 den Halterahmen gemäß Fig. 7, von der der Finführrichtung ab- gewanten Unterseite, mit einem Ausbruch im Bereich einer Öff- nung einer Seitenwand, und
Fig. 10 zwei miteinander verbundene Rastelemente des Halterahmens ge- mäb Fig. 7.
Die Figuren zeigen zwei verschiedene Ausführungsbeispiele eines erfindungs- gemäßen Halterahmens 1, wobei der Halterahmen 1 in den Fig. 1 und 7 jeweils in perspektivischer Darstellung, schräg von oben gezeigt ist. Als "oben" wird dabei die Seite des Halterahmens 1 bezeichnet, von der ein Kontakteinsatz 2 in Einsteckrichtung E in den Halterahmen 1 eingesteckt wird. Als "Oberseite" des Halterahmens 1 wird somit die der Einsteckrichtung E eines Kontaktein- satzes 2 zugewandte Seite angesehen, während die der Einsteckrichtung E ab- gewandte Seite als "Unterseite" des Halterahmens 1 angesehen bzw. bezeich- net wird. Fig. 21 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Kontakteinsatzes 2 im teilweise eingesteckten Zustand, wobei dort auch die Einführrichtung E des
Kontakteinsatzes 2 eingezeichnet ist.
Der Halterahmen 1 weist bei beiden Ausführungsbeispielen einen 1m wesent- lichen rechteckigen Grundrahmen 3 auf, der zwei einander gegenüberliegende
Seitenwände 4 und zwei ebenfalls einander gegenüberliegende Stirnwände 5 aufweist, wobei die beiden Stirnwände 5 kürzer als die Seitenwände 4 und senkrecht zu den Seitenwänden 4 angeordnet sind. An den beiden Seitenwände des Grundrahmens 3 sind jeweils zwei elastische Rastelemente 6 einander paar- weise gegenüberliegend angeordnet. Auch wenn bei den beiden dargestellten
Ausführungsbeispielen die Halterahmen 1 jeweils nur vier Rastelemente 6 aufweisen, so kann der erfindungsgemäße Halterahmen 1 auch eine größere
Längserstreckung aufweisen und es können an den beiden Seitenwänden 4 mehr als zwei Rastelemente 6, beispielsweise drei, vier, fünf, sechs oder mehr
Rastelemente 6 angeordnet sein.
In den Figuren 6 und 10 sind zwei Ausführungsbeispiele der bei dem Halter- ahmen 1 eingesetzten Rastelemente 6 separat dargestellt, wobei dort jeweils zwei Rastelemente 6 miteinander verbunden sind. Die Rastelemente 6 können jedoch auch als Einzelelemente oder in einer Einheit mit mehr als zwei mitei- nander verbundenen Rastelementen 6 am Grundrahmen 3 befestigt werden.
Die Rastelemente 6 weisen jeweils einen Verrastungsbereich 7 zum Verrasten eines in den Halterahmen 1 eingesteckten Kontakteinsatzes 2 und einen Be- festigungsbereich 8 zur Befestigung des Rastelements 6 an einer Seitenwand
-12- BE2023/5214 4 des Grundrahmens 3 auf. Der Verrastungsbereich 7 ist dabei an dem der
Finführrichtung E eines Kontakteinsatzes 2 zugewandten Kopfbereich und der
Befestigungsbereich 8 an dem der Finführrichtung E eines Kontakteinsatzes 2 abgewandten FuBbereich des Rastelements 6 ausgebildet. Bei der Ausrich- tung gemäß den Fig. 2 und 7 bzw. 6 und 10 befindet sich der Verrastungsbe- reich 7 somit im "oberen Bereich" und der Befestigungsbereich 8 im "unteren
Bereich" eines Rastelements 6.
Bei dem erfindungsgemäBen Halterahmen 1 sind die Rastelemente 6 nicht durch eine lôsbare Rastverbindung, sondern durch eine dauerhafte formflüs- sige Verbindung an den Seitenwänden 4 des Grundrahmens 3 befestigt. Bei dem ersten Ausführungsbeispiel des Halterahmens 1 gemäß den Fig. 1 bis 6 erfolgt die formschlüssige Verbindung durch eine plastische Verformung min- destens eines Abschnitts 9 der Seitenwand 4. Bei dem zweiten Ausführungs- beispiel des Halterahmens 1 gemäß den Fig. 8 bis 9 wird die formschlüssige
Verbindung dagegen durch eine plastische Verformung mindestens eines Ab- schnitts 10 des Befestigungsbereichs 8 der Rastelemente 6 hergestellt. Die formschlüssige Verbindung zwischen den entsprechenden Abschnitten 9 der
Seitenwand und dem Befestigungsbereich 8 eines Rastelements 6 bzw. zwi- schen den entsprechenden Abschnitten 10 des Befestigungsbereichs 8 und der
Seitenwand 4 kann dabei insbesondere durch Umformen der Abschnitte 9, 10 realisiert werden.
Um die Montage des Halterahmens 1 zu erleichtern, sind in der der Finführ- richtung E eines Kontakteinsatzes 2 abgewandten Unterkante 12 der Seiten- wände 4 schlitzförmige Aussparungen 11 ausgebildet. In diese schlitzfôrmi- gen Aussparungen 11 kônnen die Rastelemente 6 mit den in ihrem Befesti- gungsbereich 8 ausgebildeten seitlichen Stegen 13 eingesteckt werden, wodurch die Rastelemente 6 zunächst an ihrer vorgesehenen Position an den
Seitenwänden 4 des Grundrahmens 3 positioniert werden kônnen. Fig. 3 zeigt die Montage zweier miteinander verbundener Rastelemente 6 am Grundrah- men 3 des Halterahmens 1 anhand von drei aufeinanderfolgenden Montage- zuständen. Wie aus Fig. 3a ersichtlich ist, werden zunächst die Rastelemente 6 mit ihren seitlichen Stegen 13 von der Unterseite des Grundrahmens 3 in die in der Unterkante 12 der Seitenwände 4 ausgebildeten schlitzfôrmigen Aus- sparungen 11 eingesteckt.
Aus Fig. 3b und insbesondere aus der Schnittdarstellung gemäß Fig. 5 ist er- sichtlich, dass die schlitzfôrmigen Aussparungen 11 und die Stege 13 der Be-
-13- BE2023/5214 festigungsbereiche 8 so ausgebildet sind, dass die Stege 13 im vollständig ein- gesteckten Zustand des Befestigungsbereichs 8 zurückversetzt in den Ausspa- rungen 11 angeordnet sind. Die Unterkante 14 der Stege 13 ist somit im ein- gesteckten Zustand nicht bündig mit der Unterkante 12 der Seitenwand 4, son- dern weist einen Abstand zur Unterkante 12 der Seitenwand 4 auf. Da die den einzelnen Rastelementen 6 zugeordneten schlitzartigen Aussparungen 11 in der Unterkante 12 einer Seitenwand 4 miteinander verbunden sind, wie aus
Fig. 4 ersichtlich ist, können auch miteinander verbundene Rastelemente 6 mit ihrem jeweiligen Befestigungsbereich 8 bzw. ihren seitlichen Stegen 13 in die schlitzförmige Aussparung 11 eingesteckt werden.
Wie insbesondere aus Fig. 6 ersichtlich ist, sind die beiden Rastelemente 6 an ihren einander zugewandten Stegen 13 miteinander verbunden. Zwei mitei- nander verbundene Rastelemente 6 weisen dabei einen gemeinsamen mittle- ren Steg 13 sowie je einen äußere Stege 13 auf, wobei die äußeren Stege 13 an den einander abgewandten Längsseiten der Rastelemente 6 ausgebildet sind.
Um die Rastelemente 6 sicher und fest an den Seitenwänden 4 des Grundrah- mens 3 zu befestigen, werden in dem Montageschritt gemäß Fig. 3c die die schlitzförmige Aussparung 11 begrenzenden Abschnitte 9 der Seitenwände 4 derart umgeformt, dass die Abschnitte 9 die schlitzförmigen Aussparungen 11 unterhalb der Unterkante 14 der jeweiligen Stege 13 zumindest teilweise ver- schließen, wie dies insbesondere aus Fig. 5 ersichtlich ist. Dadurch sind die
Stege 13 fest und spielfrei in den schlitzförmigen Aussparungen 11 gehalten, nämlich durch die formschlüssige Verbindung zwischen den Abschnitten 9 und den Stegen 13, sodass auch die Rastelemente 6 sicher am Grundrahmen 3 befestigt sind.
Die Figuren 7 bis 9 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsge- mäßen Halterahmens 1, der sich von dem in den Figuren 1 bis 6 dargestellten und zuvor beschriebenen Halterahmen 1 durch die Art der Befestigung der
Rastelemente 6 an den Seitenwänden 4 des Grundrahmens 3 unterscheidet.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind in den Seitenwänden 4 des Grundrah- mens 3 eine der Anzahl der Rastelemente 6 entsprechende Anzahl an Öffnun- gen 15 ausgebildet, die in dem unteren Bereich der Seitenwände 4 angeordnet sind, in dem sich im montierten Zustand die Befestigungsbereiche 8 der Ras- telemente 6 befinden.
Die formschlüssige Verbindung zwischen dem Befestigungsbereich 8 der ein- zelnen Rastelemente 6 und der benachbarten Seitenwand 4 des Grundrahmens
-14- BE2023/5214 3 erfolgt dabei durch eine plastische Verformung zweier jeweils als Lasche ausgebildeter Abschnitte 10 des Befestigungsbereichs 8. Wie aus der Darstel- lung der ebenfalls miteinander verbundenen beiden Rastelemente 6 in Figur 10 erkennbar ist, sind die beiden Laschen bzw. die beiden Abschnitte 10 eines
Befestigungsbereichs 8 einander gegenüberliegend angeordnet, wobei zwi- schen den Laschen 10 ein Freiraum ausgebildet ist. Die beiden Laschen kön- nen dabei, wie aus Figur 10 unmittelbar ersichtlich ist, durch einen einfachen
Stanzvorgang hergestellt werden.
Den in Fig. 8 dargestellten drei Montagezuständen des Halterahmens 1 kann zunächst entnommen werden, dass auch bei diesem Ausführungsbeispiel zu- nächst die Rastelemente 6 mit ihren seitlichen Stegen 13 in die schlitzförmigen
Aussparungen 11 in der Unterkante 12 der beiden Seitenwände 4 eingesteckt werden. Die seitlichen Stege 13 können dabei derart ausgebildet sein, dass ihre
Unterkante 14 im eingesteckten Zustand bündig mit der Unterkante 12 der
Seitenwand 4 abschließt. Alternativ dazu könnten die seitlichen Stege 13 je- doch auch so ausgebildet sein, wie dies bei dem Ausführungsbeispiel der Ras- telemente 6 gemäß Fig. 6 dargestellt ist.
Zur endgültigen Fixierung der Rastelemente 6 an den Seitenwänden 4 des
Grundrahmens 3 werden dann die als Laschen ausgebildeten Abschnitte 10 der einzelnen Befestigungsbereiche 8 derart plastisch verformt, dass die Ab- schnitte 10 in die Öffnungen 15 in den Seitenwänden 4 eingreifen, wobei zwi- schen den Abschnitten 10 des Befestigungsbereichs 8 eines Rastelements 6 und der zugeordneten Öffnung 15 in einer Seitenwand 4 eine formschlüssige
Verbindung realisiert wird. Dies ist insbesondere aus Fig. 9 ersichtlich, in der der Halterahmen 1 von der der Einführrichtung E abgewandten Unterseite dar- gestellt ist. Die Darstellung des Halterahmens 1 weist im Bereich einer Off- nung 15 einer Seitenwand 4 des Grundrahmens 3 einen Ausbruch 1n der Sei- tenwand 4 auf. Dadurch sind die als Laschen ausgebildeten beiden Abschnitte 10 des Rastelements 6 sichtbar, die in die Öffnung 15 hineingebogenen und mit den Rändern der Öffnung 15 durch eine plastische Verformung form- schlüssig verbunden sind. Aus der Fig. 9 ist auch erkennbar, dass die Ab- schnitte 10 so dimensioniert sind, dass sie nicht in den für die aufzunehmenden
Kontakteinsätze 2 vorgesehenen Aufnahmebereich des Halterahmens 1 hin- einragen, sodass das Finstecken der Kontakteinsätze 2 in den Halterahmen 1
-15- BE2023/5214 durch die nach innen, in Richtung des Aufnahmebereichs umgebogenen Ab- schnitte 10 nicht behindert wird.
Bei beiden in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen des erfin- dungsgemäßen Halterahmens 1 weisen die Rastelemente 6 in ihrem Verras- tungsbereich 7 jeweils zwei seitlich nach innen ragende Rastnasen 16 auf, wo- bei den Rastnasen 16 jeweils einer an den Seitenwänden 4 des Grundrahmens 3 ausgebildete Kante 17 mit Abstand gegenüberliegen. Wie insbesondere aus
Fig. 2 ersichtlich ist, sind die Rastnasen 16 in Einsteckrichtung E eines Kon- takteinsatzes 2 oberhalb der jeweiligen Kante 17 einer Seitenwand 4 angeord- net, sodass ein Rastvorsprung 18 eines Kontakteinsatzes 2 im vollständig ein- gesteckten Zustand zwischen den beiden Rastnasen 16 eines Rastelements 6 und der gegenüberliegenden Kante 17 der Seitenwand 4 gehalten ist. Der Rast- vorsprung 18 liegt dabei mit seiner Unterseite auf der Kante 17 der Seitenwand 4 auf und wird an seiner Oberseite von den beiden Rastnasen 16 des Rastele- ments 6 übergriffen.
Um das Einstecken eines Kontakteinsatzes 2 zwischen zwei einander gegen- überliegende Rastelemente 6 zu erleichtern, weisen die Seitenwände 4 im dar- gestellten Ausführungsbeispiel jeweils drei Stege 19 auf. Dabei ist zwischen zwei benachbarten Rastelementen 6 jeweils ein Steg 19 und auch zwischen zwei benachbarten Stegen 19 jeweils ein Rastelement 6 angeordnet. Außer- dem befinden sich die den Rastnasen 16 gegenüberliegenden Kanten 17 der
Seitenwände 4 jeweils zwischen zwei benachbarten Stegen 19. Durch die Aus- bildung der Stege 19 an den Seitenwänden 4 werden die Rastvorsprünge 18 der Kontakteinsätze 2 beim Einstecken in den Halterahmen 1 seitlich geführt.
Wird ein Kontakteinsatz 2 in den Halterahmen 1 eingesetzt, so werden zu- nächst die Rastnasen 16 der Rastelemente 6 durch die Rastvorsprünge 18 des
Kontakteinsatzes 2 nach außen gedrückt, sodass die Rastelemente 6 ausge- lenkt werden. Sobald die Rastvorsprünge 18 die Rastnasen 16 passiert haben, federn die Rastelemente 6 in ihre ursprüngliche Position zurück, sodass die
Rastnasen 16 die Rastvorsprünge 18 übergreifen, wodurch der Kontakteinsatz 2 im Halterahmen 1 befestigt ist. Ein Herausziehen oder Herausfallen des
Kontakteinsatzes 2 entgegen der Einsteckrichtung E wird somit sicher verhin- dert. Soll ein Kontakteinsatz 2 aus dem Halterahmen 1 entgegen der Einsteck- richtung E herausgenommen werden, so müssen die Rastelemente 6 so weit ausgelenkt werden, dass die Rastnasen 16 die Rastvorsprünge 18 nicht mehr
- 16 - BE2023/5214 übergreifen.
Die Kontakteinsätze 2 können dann einzeln aus dem Halterahmen 1 entnommen werden.
„17 - BE2023/5214
Bezugszeichen 1. Halterahmen 2. Kontakteinsätze 3. Grundrahmen 4. Seitenwand 5. Stirnwand 6. Rastelement 7. Verrastungsbereich 8. Befestigungsbereich 9. Abschnitt Seitenwand 10. Abschnitt Befestigungsbereich 11. Aussparung 12. Unterkante Seitenwand 13. seitlicher Steg 14. Unterkante Steg 15. Öffnung Seitenwand 16. Rastnase 17. Kante 18. Rastvorsprung Kontakteinsatz 19. Steg Seitenwand
E Einsteckrichtung
M Montagerichtung

Claims (15)

-18- BE2023/5214 Patentansprüche
1. Halterahmen (1) für einen Steckverbinder zur Aufnahme mehrerer Kontakteinsätze (2), mit einem Grundrahmen (3), der zwei einander gegen- überliegende Seitenwände (4) und zwei ebenfalls einander gegenüberliegende Stirnwände (5) aufweist, wobei die beiden Stirnwände (5) senkrecht zu den Seitenwänden (4) angeordnet sind, wobei an den beiden Seitenwände (4) jeweils mindestens zwei elastische Ras- telemente (6) vorgesehen sind, die einander paarweise gegenüberliegend an- geordnet sind, wobei die Rastelemente (6) jeweils einen Verrastungsbereich (7) zum Verras- ten eines in den Halterahmen (1) eingesteckten Kontakteinsatzes (2) und einen Befestigungsbereich (8) zur Befestigung des Rastelements (6) an einer Seiten- wand (4) des Grundrahmens (3) aufweisen, und wobei der Verrastungsbereich (7) an dem der Einführrichtung (FE) eines Kontakteinsatzes (2) zugewandten Kopfbereich und der Befestigungsbereich (8) an dem der Einführrichtung (F) eines Kontakteinsatzes (2) abgewandten FuBbereich des Rastelements (6) aus- gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Befestigungsbereich (8) der einzelnen Rastelemente (6) und der benachbarten Seitenwand (4) des Grundrahmens (3) jeweils eine formschlüssige Verbindung ausgebildet ist, die durch eine plastische Verfor- mung mindestens eines Abschnitts (9) der Seitenwand (4) und/oder mindes- tens eines Abschnitts (10) des Befestigungsbereichs (8) hergestellt ist.
2. Halterahmen (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsbereiche (8) der Rastelemente (6) teilweise in schlitzfôrmige Aussparungen (11) eingesteckt sind, die in der der Finführrichtung (E) eines Kontakteinsatzes (2) abgewandten Unterkante (12) der Seitenwände (4) des Grundrahmens (3) ausgebildet sind.
3. Halterahmen (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsbereiche (8) der Rastelemente (6) jeweils zwei seitliche Stege (13) aufweisen, die in die schlitzfôrmigen Aussparungen (11) eingesteckt sind.
4. Halterahmen (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die schlitzförmigen Aussparungen (11) in der Unterkante (12) der Seitenwände (4) des Grundrahmens (3) und die Stege (13) der Befestigungsbereiche (8) der
-19- BE2023/5214 Rastelemente (6) so ausgebildet sind, dass die Stege (13) zurückversetzt in den Aussparungen (11) angeordnet sind, sodass die Unterkante (14) eines Stegs (13) einen Abstand zur Unterkante (12) der Seitenwand (4) aufweist.
5. Halterahmen (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass min- destens ein die schlitzfôrmige Aussparung (11) begrenzender Abschnitt (9) der Seitenwand (4) des Grundrahmens (3) derart plastisch verformt ist, dass der mindestens eine Abschnitt (9) die schlitzfôrmige Aussparung (11) unterhalb der Unterkante (14) des Stegs (13) zumindest teilweise verschlieBt.
6. Halterahmen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass in mindestens einer Seitenwand (4) des Grundrahmens (3) min- destens eine Offnung (15) ausgebildet ist und dass mindestens ein Abschnitt (10) des Befestigungsbereichs (8) eines Rastelements (6) derart plastisch ver- formt ist, dass der mindestens eine Abschnitt (10) und die Offnung (15) form- schlüssig miteinander verbunden sind.
7. Halterahmen (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in den beiden Seitenwänden (4) des Grundrahmens (3) eine der Anzahl der Rastele- mente (6) entsprechende Anzahl an Öffnungen (15) ausgebildet ist und dass jeweils mindestens ein Abschnitt (10) des Befestigungsbereichs (8) eines Ras- telements (6) derart plastisch verformt ist, dass der mindestens eine Abschnitt (10) und die zugeordnete Öffnung (15) formschlüssig miteinander verbunden sind.
8. Halterahmen (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Abschnitt (10) des Befestigungsbereichs (8) eines Ras- telements (6) als Lasche ausgebildet ist.
9. Halterahmen (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekenn- zeichnet, dass mindestens zwei Rastelemente (6) die an einer Seitenwand (4) angeordnet sind, über ihre seitlichen Stege (13) miteinander verbunden sind.
10. Halterahmen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Rastelemente (6) in ihrem Verrastungsbereich (7) jeweils mindestens eine nach innen ragende Rastnase (16) aufweisen, und dass an den Seitenwänden (4) des Grundrahmens (3) eine der Anzahl der Rastelemente (6) entsprechende Anzahl an Kanten (17) ausgebildet ist, wobei die Kanten (17) Jeweils der mindestens einen Rastnase (16) mit Abstand gegenüberliegend an-
-20 - BE2023/5214 geordnet sind, sodass jeweils die mindestens eine Rastnase (16) und die ge- genüberliegende Kante (17) zusammen der Fixierung eines Rastvorsprungs (18) eines Kontakteinsatzes (2) dienen.
11. Verfahren zur Herstellung eines Halterahmens (1) nach einem der An- sprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundabschnitt (3) aus einem gießfähigen und leitfähigen Material in einem Druckguss-Verfahren hergestellt wird, wobei in der der Einführrichtung (E) eines Kontakteinsatzes (2) abgewandten Unterkante (12) der Seitenwände (4) des Grundrahmens (3) schlitzförmige Aussparungen (11) ausgebildet wer- den, dass die Rastelemente (6) aus einem federelastischen Blech durch Ausstanzen und Umbiegen hergestellt werden, wobei die Befestigungsbereiche (8) der Rastelemente (6) jeweils zwei seitliche Stege (13) aufweisen, dass die Rastelemente (6) zumindest mit ihren seitlichen Stegen (13) in die schlitzförmigen Aussparungen (11) in der Unterkante (12) der Seitenwände (4) des Grundrahmens (3) eingesteckt werden, und dass dann Abschnitte (9) der Seitenwände (4) des Grundrahmens (3), die die schlitzförmigen Aussparungen (11) begrenzenden, derart plastisch verformt werden, dass die Stege (13) und die Abschnitte (9) formschlüssig miteinander verbunden sind.
12. Verfahren zur Herstellung eines Halterahmens (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (13) so weit in die schlitzförmigen Aussparungen (11) in der Unterkante (12) der Seitenwände (4) des Grundrah- mens (3) eingesteckt werden, dass sie zurückversetzt in den Aussparungen (11) angeordnet sind, sodass die Unterkante (14) eines Stegs (13) einen Abstand zur Unterkante (12) der Seitenwand (4) aufweist, und dass die Abschnitte (9) der Seitenwände (4) des Grundrahmens (3) derart plas- tisch verformt werden, dass sie die schlitzförmigen Aussparungen (11) unter- halb der Unterkante (14) der Stege (13) zumindest teilweise verschließen.
13. Verfahren zur Herstellung eines Halterahmens (1) nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die plastische Verformung der Ab- schnitte (9) der Seitenwände (4) des Grundrahmens (3) mit Hilfe eines Stem- pels erfolgt, der entgegen der Einführrichtung (E) eines Kontakteinsatzes (2)
„21 - BE2023/5214 verfährt und dabei vorzugsweise mehrere Abschnitte (9) gleichzeitig plastisch verformt.
14. Verfahren zur Herstellung eines Halterahmens (1) nach einem der An- sprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundabschnitt (3) aus einem gießfähigen und leitfähigen Material in einem Druckguss-Verfahren hergestellt wird, wobei in den beiden Seitenwän- den (4) des Grundrahmens (3) eine der Anzahl der Rastelemente (6) entspre- chende Anzahl an Öffnungen (15) und in der der Einführrichtung (E) eines Kontakteinsatzes (2) abgewandten Unterkante (12) der Seitenwände (4) des Grundrahmens (3) schlitzförmige Aussparungen (11) ausgebildet werden, dass die Rastelemente (6) aus einem federelastischen Blech durch Ausstanzen und Umbiegen hergestellt werden, wobei die Befestigungsbereiche (8) der Rastelemente (6) jeweils zwei seitliche Stege (13) aufweisen, dass die Rastelemente (6) zumindest mit ihren seitlichen Stegen (13) in die schlitzförmigen Aussparungen (11) in der Unterkante (12) der Seitenwände (4) des Grundrahmens (3) eingesteckt werden, und dass dann jeweils mindestens ein Abschnitt (10) des Befestigungsbereichs (8) eines Rastelements (6) derart plastisch verformt wird, dass der Abschnitt (10) und die zugeordnete Öffnung (15) formschlüssig miteinander verbunden sind.
15. Verfahren zur Herstellung eines Halterahmens (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die plastische Verformung der Abschnitte (10) des Befestigungsbereichs (8) der Rastelemente (6) mit Hilfe eines Stempels erfolgt, der quer zur Einführrichtung (E) eines Kontakteinsatzes (2) verfährt und dabei vorzugsweise mehrere Abschnitte (10) gleichzeitig plastisch ver- formt.
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