BE1031485B1 - Verfahren zum Betreiben eines Heizmittels eines Gargeräts - Google Patents

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren (10) zum Betreiben eines Heizmittels (8) eines Gargeräts (1), wobei das Heizmittel (8) aus einem leitfähigen Material ausgebildet ist und wobei das Heizmittel (8) einem weiteren leitfähigen Element (9) des Gargeräts (1) gegenüberliegend angeordnet ist, sodass sich zwischen dem Heizmittel (8) und dem weiteren leitfähigen Element (9) ein Garraum (6) des Gargeräts (1) erstreckt. Nach einem Aspekt der Erfindung ist vorgesehen, dass an dem Heizmittel (8) abwechselnd eine Wechselspannung gegenüber dem weiteren leitfähigen Element (9) zum Erzeugen eines den Garraum (6) durchsetzenden elektromagnetischen Wechselfelds (11) und ein Strom zum Erwärmen des Heizmittels (8) durch ohmsche Verluste (12) angelegt oder erzeugt wird. Die Erfindung betrifft weiterhin ein entsprechendes Gargerät (1), dass zum Ausführen eines solchen Verfahrens eingerichtet ist.

Description

Verfahren zum Betreiben eines Heizmittels eines Gargeräts
Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Heizmittels eines Gargeräts, wobei das Heizmittel aus einem leitfähigen Material ausgebildet ist und wobei das Heizmittel einem weiteren leitfähigen Element des Gargeräts gegenüberliegend angeordnet ist, sodass sich zwischen dem Heizmittel und dem weiteren leitfähigen Element ein Garraum des Gargeräts erstreckt. Weiterhin betrifft die Erfindung ein entsprechendes Gargerät, das zum Ausführen eines solchen Verfahrens eingerichtet ist.
Hintergrund der Erfindung
Aus dem Stand der Technik sind Gargeräte wie etwa Öfen, Dampfgarer, Mikrowellen, Herde,
Wärmeschubladen und dergleichen vielfältig bekannt, wobei oftmals mehrere Garfunktionen in einzelnen Gargeräten kombiniert werden. Bei kombinierten Gargeräten sind für jede
Funktion separate Heizmittel vorgesehen, die jeweils in dem begrenzt zur Verfügung stehenden Bauraum untergebracht werden müssen und durch die die Konstruktion des ı5 Gargeräts entsprechend aufwendig und teuer wird.
Aus EP 3 701 769 B1 ist ein beispielsweise Ofen mit mehreren Funktionen bekannt, unter anderem mit mehreren Niederfrequenz-Erzeugungseinrichtungen.
Beschreibung der Erfindung
Ausgehend von dem Hintergrund der Erfindung ist es eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, ein Gargerät mit einem großen Funktionsumfang bei geringem Platzbedarf zu ermöglichen bzw. vorzuschlagen.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale der unabhängigen Hauptansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben. Sofern technisch möglich, können die Lehren der Unteransprüche beliebig mit den Lehren der
Haupt- und Unteransprüche kombiniert werden.
Nachfolgend werden Vorteile der beanspruchten Erfindungsaspekte erläutert und weiter nachfolgend bevorzugte modifizierte Ausführungsformen der Erfindungsaspekte beschrieben.
Erläuterungen, insbesondere zu Vorteilen und Definitionen von Merkmalen, sind dem Grunde nach beschreibende und bevorzugte, jedoch nicht limitierende Beispiele. Sofern eine
Erläuterung limitierend ist, wird dies ausdrücklich erwähnt.
Nach einem ersten Aspekt der Erfindung wird die Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zum
Betreiben eines Heizmittels eines Gargeräts, wobei das Heizmittel aus einem leitfähigen
Material ausgebildet ist und wobei das Heizmittel einem weiteren leitfähigen Element des
Gargeräts gegenüberliegend angeordnet ist, sodass sich zwischen dem Heizmittel und dem weiteren leitfähigen Element ein Garraum des Gargeräts erstreckt, wobei an dem Heizmittel abwechselnd eine Wechselspannung gegenüber dem weiteren leitfähigen Element zum
Erzeugen eines den Garraum durchsetzenden elektromagnetischen Wechselfelds und ein
Strom zum Erwärmen des Heizmittels durch ohmsche Verluste angelegt oder erzeugt wird.
Als ein Heizmittel wird ein Mittel verstanden, dass dazu eingerichtet ist, die Temperatur des
Garguts zu beeinflussen. Dies umfasst sowohl die Übertragung von Wärme zwischen dem
Heizmittel und dem Gargut durch Wärmeübertragung, insbesondere Wärmestrahlung und
Konvektion, als auch die Beeinflussung der Temperatur des Garguts auf andere Weise, insbesondere durch das Anregen von lonen- und/oder Molekülbewegung in dem Gargut durch elektromagnetische Strahlung.
Die Lösung der Aufgabe mit dem vorbeschriebenen Verfahren umfasst nun also die Lehre, dass das Heizmittel einerseits zum Erzeugen von auf das Gargut wirkende Strahlungswärme erwärmt wird und andererseits zum Erzeugen eines elektromagnetischen Wechselfelds betrieben wird. Als ein elektromagnetisches Wechselfeld wird ein elektromagnetisches Feld mit wechselnder Polarität verstanden. Ein solches elektromagnetische Wechselfeld durchdringt das Gargut und erzeugt in dem Gargut lonenbewegung sowie Rotation von dipolaren Molekülen, sodass eine gleichmäßige Erwärmung des Garguts erfolgt. Ein Wechsel zwischen Erzeugung des Wechselfeldes und Erwärmen des Heizmittel durch Stromfluss erfolgt dabei bevorzugt in kurzer Folge, sodass in der Zeit, in der das elektromagnetische
Wechselfeld erzeugt wird, keine wesentliche Erkaltung des Heizmittels auftritt und eine gewünschte Heizmitteltemperatur erreicht und/oder gehalten werden kann. Beispielsweise erfolgt ein Wechsel innerhalb von wenigen Millisekunden bis zu wenigen Sekunden.
Mit dem beschriebenen Verfahren kann das Heizmittel gleichzeitig zwei Funktionen bereitstellen, nämlich die elektromagnetische Erwärmung und die Erwärmung durch
Wärmestrahlung des Garguts. Die beiden Funktionen stehen insofern bei dem Gargerät zur gleichzeitigen Verwendung zur Verfügung, wobei lediglich das Heizmittel und das leitfähige
Element vorgesehen sein müssen, die zum Bereitstellen eines elektromagnetischen
Wechselfelds ohnehin benötigt werden. Auf separate Mittel zum Erzeugen von
Wärmestrahlung kann insofern verzichtet werden, sodass die Komponentenzahl des
Gargeräts und der dafür notwendige Platzbedarf reduziert werden. Es kann ferner auch vorgesehen sein, dass das Heizmittel nur zum Erzeugen eines elektromagnetischen
Wechselfeldes mit einer Wechselspannung gegenüber dem weiteren leitfähigen Element beaufschlagt oder nur durch einen angelegten bzw. darin erzeugten Strom zum Erzeugen von Strahlungswärme erwärmt wird, sodass die genannten Funktionen auch einzeln bei dem
Gargerät zur Verfügung stehen. Bei dem Gargerät sind als die Vorteile der jeweiligen
Funktionen bei verschiedenen Garverfahren nutzbar, wobei auf platzsparende Weise nur ein
Mittel vorgesehen ist.
Die Frequenz des elektromagnetischen Wechselfelds liegt bevorzugt im Bereich von einigen
Megahertz bis zu einigen hundert Megahertz, etwa zwischen 1 Megahertz und 500
Megahertz, besonders bevorzugt im Bereich von ISM-Bändern, z.B. 6,765 MHz bis 6,795
MHz, 13,553 MHz bis 13,567 MHz, 25,565 MHz bis 27,405MHz, 40,66 MHz bis 40,70 MHz, 433MHz bis 444MHz. Diese Frequenzen ermöglichen ein für die Erwärmung des Garguts günstiges elektromagnetisches Wechselfeld und stehen in vielen Ländern lizenzfrei zur
Verfügung.
In einer Ausführungsform wird der Strom durch Anlegen einer Spannung zwischen zwei
Leiterenden des Heizmittels, insbesondere bei einer Frequenz von 50 oder 60 Hertz, erzeugt.
Ein Leiterende ist beispielsweise eine Seite oder Kante einer Platte oder ein Ende eines
Drahts, insbesondere eines als Spule ausgebildeten Drahts. Bei den vorgeschlagenen ı5 Frequenzen von 50 oder 60 Hertz kann dafür die in üblichen Stromnetzten bereitstehende
Netzspannung verwendet werden und auf eine Transformation kann verzichtet werden.
Alternativ kann der Strom einer Stromquelle an dem Heizmittel angelegt werden bzw. dem
Heizmittel aufgeprägt werden.
Die Aufgabe wird auch nach einem zweiten Aspekt der Erfindung gelöst durch ein Gargerät zum Garen eines Garguts, aufweisend zumindest ein Heizmittel, wobei das Heizmittel aus einem leitfähigen Material ausgebildet ist und wobei das Heizmittel einem weiteren leitfähigen
Element des Gargeräts gegenüberliegend angeordnet ist, sodass sich zwischen dem
Heizmittel und dem weiteren leitfähigen Element ein Garraum des Gargeräts erstreckt, wobei das Gargerät zum Ausführen eines vorbeschriebenen Verfahrens eingerichtet ist. Mit dem
Gargerät sind die bezüglich des Verfahrens vorbeschriebenen Vorteile entsprechend zu erreichen.
Insofern das Gargerät zum Garen des Garguts ausgebildet ist, ist insbesondere das Garen im engeren Sinne ermöglicht, also das Erhöhen der Temperatur eines Garguts bis mindestens zu einer gargutspezifischen Gartemperatur. Es wird jedoch unter Garen auch eine anderweitige Beeinflussung der Temperatur des Garguts verstanden, etwa das Auftauen oder das Warmhalten eines Garguts.
Bevorzugt ist das Heizmittel als Platte oder flache Spule ausgebildet. Ein Platte umfasst im
Sinne der vorliegenden Offenbarung auch eine Anordnung von mehreren Platten, die zusammen einen plattenförmigen Bereich ausbilden, beispielweise in einer kachelartigen
Anordnung miteinander. Eine flache Spule ist weiterhin besonders bevorzugt als mäanderförmige Spule oder schneckenförmige Spule ausgebildet. Eine Platte oder flache
Spule kann auch mehrere Teile umfassen, die insbesondere auf unterschiedliche Bereiche des Garraums wirken und dabei besonders bevorzugt unabhängig voneinander steuerbar sind.
Besonders bevorzugt bilden das Heizmittel und das weitere leitfähige Element miteinander einen Kondensator, eine entsprechende Spannungsquelle ist also mit dem Heizelement einerseits und — entgegengesetzt gepolt — mit dem weiteren leitfähigen Element verbunden.
Insbesondere sind das Heizmittel und das weitere leitfähige Element als Gleichteile, etwa beide als Platte oder flache Spule ausgebildet.
Das Gargerät ist beispielsweise als Ofen, als Gerät zum Aufstellen auf einem Tisch, als
Mikrowelle, als Dampfgarer oder eine beliebige Kombination daraus ausgebildet. Besonders bevorzugt ist das Gargerät als Wärmeschubladenanordnung ausgebildet. Bei einer solchen sind die beschriebenen Vorteile bezüglich des geringen Bauraumbedarfs besonders erstrebenswert. Grundsätzlich und bereits teilweise vorbeschrieben sind in oder an dem
Gargerät in beliebig kombinierbaren Ausführungsformen Mittel zum Bereitstellen von (zusätzlichen) Funktionen vorgesehen, insbesondere weitere Strahlungswärmemittel, Mittel zum Bereitstellen einer Grillfunktion, Mittel zum Bereitstellen einer Umluftheizfunktion, Mittel zum Bereitstellen einer über das vorbeschriebene hinausgehenden Mikrowellenfunktion,
Mittel zum Bereitstellen einer Ultraschallbehandlungsfunktion, Mittel zum Bereitstellen einer
Dampfgarfunktion, Mittel zum Bereitstellen einer Evakuierfunktion und/oder Mittel zum
Bereitstellen einer Kühlfunktion.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Die Formulierung Figur ist in den
Zeichnungen mit Fig. abgekürzt.
In den Zeichnungen zeigen
Fig. 1a eine schematische Querschnittsansicht eines Gargeräts gemäß dem zweiten
Aspekt der Erfindung in einer Ausführungsform;
Fig. 1b eine schematische Querschnittsansicht eines Gargeräts gemäß dem ersten
Aspekt der Erfindung in einer weiteren Ausführungsform; und
Fig. 2 ein Verfahrensschaubild eines Verfahrens nach dem ersten Aspekt der
Erfindung.
Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen
Die beschriebenen Ausführungsbeispiele sind lediglich Beispiele, die im Rahmen der
Ansprüche auf vielfältige Weise modifiziert und/oder ergänzt werden können. Jedes Merkmal, das für ein bestimmtes Ausführungsbeispiel beschrieben wird, kann eigenständig oder in 5 Kombination mit anderen Merkmalen in einem beliebigen anderen Ausführungsbeispiel genutzt werden. Jedes Merkmal, das für ein Ausführungsbeispiel einer bestimmten
Anspruchskategorie beschrieben wird, kann auch in entsprechender Weise in einem
Ausführungsbeispiel einer anderen Anspruchskategorie eingesetzt werden.
Figur 1a zeigt ein Gargerät 1 in Form einer Wärmeschubladenanordnung in einer ersten
Ausführungsform in einer stark schematisierten seitlichen Querschnittsansicht. Das
Gargerät 1 umfasst ein Gehäuse 2, das beispielsweise in einem Küchenschrank ausgebildet ist und eine obere Wandung 2.1, eine untere Wandung 2.2, eine rechte Wandung 2.3 und eine linke Wandung 2.4 aufweist. In dem Gehäuse 2 ist eine Schublade 3 auf nicht dargestellten Führungsmitteln verschiebbar angeordnet, von der in der schematischen
Ansicht lediglich ein Boden 3.1 dargestellt ist. Das Gehäuse 2 und die Schublade 3 bilden zusammen einen Garraum 6, wobei der Boden 3.1 einen Auflagebereich 4 für ein in dem
Garraum 6 befindliches Gargut 5 bildet.
Die obere Wandung 2.1 des Gehäuses 2 ist in einem mittleren Bereich 7.1 aus Glas ausgebildet, wobei außerhalb des Gehäuses 2 mit diesem mittleren Bereich 7.1 fluchtend ein
Heizmittel 8 zum Erzeugen eines nicht näher dargestellten, den Garraum 6 durchsetzenden elektromagnetischen Wechselfelds einerseits und zum Abgeben von Wärmestrahlung an das
Gargut 5 andererseits angeordnet ist. Sowohl das Wechselfeld als auch die Wärmestrahlung kann das Glas des mittleren Bereichs 71 weitgehend widerstandsfrei durchdringen. Das
Heizmittel 8 ist dabei als leitfähige Platte ausgebildet, an der eine Spannung mit einer entsprechenden Frequenz zum Erzeugen des Wechselfelds im Bereich einiger Megahertz bis zu einigen hundert Megahertz angelegt wird. Ein entsprechendes, ebenfalls als leitfähige
Platte ausgebildetes, weiteres leitfähiges Element 9 ist unterhalb der unteren Wandung 2.2 mit einem ebenfalls aus Glas ausgebildeten mittleren Bereich 7.2 angeordnet und bildet mit dem Heizmittel 8 eine Kondensatoranordnung. Das elektromagnetische Wechselfeld ist so auf den Bereich zwischen dem Heizmittel 8 und dem weiteren leitfähigen Element 9 beschränkt.
Figur 1b zeigt eine der Ausführungsform der Figur 1a im Wesentlichen entsprechende
Ausführungsform des Gargeräts 1 in gleicher Ansicht, wobei jedoch das Heizmittel 8 innerhalb des Garraums 6 an einer Innenseite der oberen Wandung 2.1 angeordnet ist. Das
Heizmittel 8 ist dann näher an dem Gargut 5 angeordnet, sodass das Gargut 5 von dem
Wechselfeld besser durchdrungen wird bzw. die Wärmestrahlung mit kürzerem
Strahlungsweg auf das Gargut 5 wirkt.
Figur 2 zeigt ein Schaubild eines Verfahrens 10 nach dem ersten Aspekt der Erfindung. In einem ersten Schritt 11 wird an dem Heizmittel 8 eine Wechselspannung gegenüber dem weiteren leitfähigen Element 9 zum Erzeugen eines den Garraum 6 durchsetzenden elektromagnetischen Wechselfelds angelegt. Durch das Wechselfeld wird in dem Gargut 5 lonenbewegung sowie Rotation von dipolaren Molekülen erzeugt, sodass das Gargut 5 gleichmäßig erwärmt wird. In einem zweiten Schritt 12 wird an dem Heizmittel 8 ein Strom zum Erwärmen des Heizmittels 8 durch ohmsche Verluste angelegt oder erzeugt. Das so erwärmte Heizmittel 8 strahl dann Wärmestrahlung ab, durch die das Gargut 5 oberflächlich erwärmt und dementsprechend gegart wird. Der erste Schritt 11 und der zweite Schritt 12 werden im fortlaufenden Wechsel durchgeführt, wobei ein Wechsel beispielsweise nach einer bestimmten Zeitspanne erfolgt, etwa in der Größenordnung von Millisekunden oder
Sekunden. Die Zeitspanne kann alternativ auch variabel sein.
Bezugszeichenliste 1 Gargerät 2 Gehäuse 2.1 obere Wandung des Gehäuses 22 untere Wandung des Gehäuses 23 rechte Wandung des Gehäuses 2.4 linke Wandung des Gehäuses 3 Schublade 3.1 Boden der Schublade 0 4 Auflagebereich 5 Gargut 6 Garraum 7.1 mittlerer Bereich der oberen Wandung 7.2 mittlerer Bereich der unteren Wandung 5 8 Heizmittel 9 weiteres leitfähiges Element
Verfahren 11 erster Schritt des Verfahrens — Anlegen eine Wechselspannung 12 zweiter Schritt des Verfahrens — Anlegen oder Erzeugen eines Stroms

Claims (7)

Patentansprüche
1. Verfahren (10) zum Betreiben eines Heizmittels (8) eines Gargeräts (1); wobei das Heizmittel (8) aus einem leitfähigen Material ausgebildet ist; und wobei das Heizmittel (8) einem weiteren leitfähigen Element (9) des Gargeräts (1) gegenüberliegend angeordnet ist, sodass sich zwischen dem Heizmittel (8) und dem weiteren leitfähigen Element (9) ein Garraum (6) des Gargeräts (1) erstreckt; dadurch gekennzeichnet, dass an dem Heizmittel (8) abwechselnd eine Wechselspannung gegenüber dem weiteren leitfähigen Element (9) zum Erzeugen eines den Garraum (6) durchsetzenden elektromagnetischen Wechselfelds (11) und ein Strom zum Erwärmen des Heizmittels (8) durch ohmsche Verluste (12) angelegt oder erzeugt wird.
2. Verfahren (10) nach Anspruch 1, wobei die Frequenz des elektromagnetischen Wechselfeldes zwischen 1 Megahertz und 500 Megahertz liegt, insbesondere in einem ISM-Band.
3. Verfahren (10) nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Strom durch Anlegen einer Spannung zwischen zwei Leiterenden des Heizmittels (8), insbesondere bei einer Frequenz von 50 oder 60 Hertz, erzeugt wird.
4. Gargerät (1) zum Garen eines Garguts (5), aufweisend zumindest ein Heizmittel (8), wobei das Heizmittel (8) aus einem leitfähigen Material ausgebildet ist; und wobei das Heizmittel (8) einem weiteren leitfähigen Element (9) des Gargeräts (1) gegenüberliegend angeordnet ist, sodass sich zwischen dem Heizmittel (8) und dem weiteren leitfähigen Element (9) ein Garraum (6) des Gargeräts (1) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass das Gargerät (1) zum Ausführen eines Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche eingerichtet ist.
5. Gargerät (1) nach Anspruch 4, wobei das Heizmittel (8) und das weitere leitfähige Element (9) miteinander einen Kondensator bilden.
6. Gargerät (1) nach Anspruch 4 oder 5, wobei das Heizmittel (8) und/oder das weitere leitfähige Element (9) als Platte oder flache Spule ausgebildet ist/sind.
7. Gargerät (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, ausgebildet als Wärmeschubladenanordnung.
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