BE1031619B1 - Filtervorrichtung für ein Reinigungsgerät, Verfahren und Vorrichtung zum Betreiben zumindest eines Reinigungsgerätes im Zusammenhang mit einer Filtervorrichtung und Reinigungssystem - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Filtervorrichtung (102) für ein Reinigungsgerät, wobei die Filtervorrichtung (102) ein Filterelement (118) zum Filtern von Partikeln aus einer Reinigungsflotte des Reinigungsgerätes, eine Sensoreinrichtung (120), die ausgebildet ist, um einen Status des Filterelements (118) zu sensieren, und eine Auswerteeinrichtung (122) zum Bereitstellen eines den Status repräsentierenden Statussignals (106) aufweist.
Description
Beschreibung
Filtervorrichtung für ein Reinigungsgerät, Verfahren und Vorrichtung zum Betreiben zumindest eines Reinigungsgerätes im Zusammenhang mit einer Filtervorrichtung und
Reinigungssystem
Die Erfindung betrifft eine Filtervorrichtung für ein Reinigungsgerät, ein Verfahren und eine
Vorrichtung zum Betreiben zumindest eines Reinigungsgerätes im Zusammenhang mit einer
Filtervorrichtung und ein Reinigungssystem.
Reinigungsgeräte werden heute in vielen unterschiedlichen Bereichen eingesetzt, beispielsweise gewerblich oder als alltägliche Geräte. Da der Umweltaspekt immer weiter in den Fokus rückt, ist eine stetige Verbesserung unter anderem bezüglich eines
Ressourcenverbrauchs, einer Effizienz und einer Leistung unerlässlich.
Der hier vorgestellte Ansatz stellt sich daher die Aufgabe, eine verbesserte Filtervorrichtung für ein Reinigungsgerät, ein verbessertes Verfahren und eine verbesserte Vorrichtung zum
Betreiben zumindest eines Reinigungsgerätes im Zusammenhang mit einer Filtervorrichtung
SOwie ein verbessertes Reinigungssystem zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Filtervorrichtung für ein Reinigungsgerät, ein Verfahren und einer Vorrichtung zum Betreiben zumindest eines Reinigungsgerätes im
Zusammenhang mit einer Filtervorrichtung und durch ein Reinigungssystem mit den
Merkmalen der Hauptansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
Durch den vorgestellten Ansatz kann demnach erreicht werden, dass Reinigungsgeräte nur betrieben werden können, wenn diese einer Filtervorrichtung zugeordnet sind. Das bedeutet, dass ein Betrieb eines Reinigungsgerätes, wie beispielsweise eines Wäschepflegegerätes ohne eine entsprechende und zusätzlich oder alternativ ausreichende Filterung in allen
Geräteprogrammen verhindert werden kann.
Es wird eine Filtervorrichtung für ein Reinigungsgerät vorgestellt. Die Filtervorrichtung weist ein Filterelement zum Filtern von Partikeln aus einer Reinigungsflotte des Reinigungsgerätes, eine Sensoreinrichtung, die ausgebildet ist, um einen Status des Filterelements zu sensieren, und eine Auswerteeinrichtung zum Bereitstellen eines den Status repräsentierenden
Statussignals auf.
Das Reinigungsgerät kann beispielsweise als ein professionelles Gerät ausgeformt sein, beispielsweise ein Waschautomat. Alternativ kann das Reinigungsgerät aber auch als
Haushaltgerät ausgeformt sein, für welches die Filtervorrichtung verwendet werden kann.
Das Filterelement der Filtervorrichtung kann beispielsweise als ein Mikropartikelfilter ausgeformt sein, der Partikel, wie beispielsweise Flusen oder Schmutzpartikel aus der
Reinigungsflotte herausfiltern kann. Vorteilhafterweise kann dadurch verhindert werden, dass diese Partikel in das Abwasser gelangen können, was sich vorteilhaft auf die Umwelt auswirken kann. Die Sensoreinrichtung kann beispielsweise mindestens einen, aber auch eine Mehrzahl von Sensoren aufweisen. Jeder der Sensoren kann vorteilhafterweise eine
Information über den Status des Filterelements erfassen, welcher einen aktuellen Zustand des Filterelements repräsentieren kann. Beispielsweise kann auf Basis des Status eine
Reinigung des Filterelements oder ein Austauschen des Filterelements rechtzeitig ermöglicht und weiterhin eine Funktionalität des Reinigungsgerätes verbessert werden. Die
Auswerteeinrichtung kann demnach beispielsweise den sensierten Status auswerten und als das Statussignal weiterleiten. Daraus ergibt sich, dass die Auswerteeinrichtung vorteilhafterweise als ein Steuergerät oder ein Steuerelement ausgeführt sein kann, welches ı5 die von der Sensoreinrichtung erfassten Daten auswerten und zusätzlich oder alternativ weiterleiten kann. Vorteilhafterweise kann unter Verwendung der Filtervorrichtung ein
Abwasserweg der Reinigungsflotte bei allen Geräteprogrammen über das Filterelement erreicht werden, sodass keine Mikropartikel in das Abwasser gelangen können.
Gemäß einer Ausführungsform kann die Filtervorrichtung als eine in dem Reinigungsgerät integrierte oder integrierbare Einheit ausgeführt sein. Das bedeutet, dass die Filtervorrichtung dabei als Teil des Reinigungsgerätes ausgeformt sein kann. Beispielsweise kann die
Filtervorrichtung fest im Reinigungsgerät verbaut sein und das Filterelement kann als ein
Austauschteil realisiert sein. Vorteilhafterweise kann dadurch die Filtervorrichtung für ein einzelnes Reinigungsgerät verwendet werden.
Alternativ kann die Filtervorrichtung als eine separat zu dem Reinigungsgerät anordenbare
Einheit ausgeführt sein. Hierbei kann die Filtervorrichtung außerhalb des Reinigungsgerätes angeordnet sein. Dadurch können auch mehrere Reinigungsgeräte an die Filtervorrichtung angeschlossen sein. Die Filtervorrichtung kann dazu an einer gemeinsamen Abflussleitung angeordnet sein.
Die Sensoreinrichtung kann ausgebildet sein, um als den Status ein Vorhandensein des
Filterelements zu sensieren und zusätzlich oder alternativ eine durch das Filterelement geflossene Flottenmenge der Reinigungsflotte und zusätzlich oder alternativ einen
Filtererschöpfungszustand des Filterelements sensieren zu können. Unter dem
Vorhandensein des Filterelements kann ein in die Filtervorrichtung eingesetzter und betriebsbereiter Zustand des Filterelements verstanden werden. Vorteilhafterweise kann dadurch ein Betrieb des Reinigungsgerätes verhindert werden, wenn der Status anzeigt, dass kein Filterelement vorhanden ist oder wenn das Filterelement erschöpft oder nicht funktionsfähig ist und auszutauschen ist. Das bedeutet, dass eine Menge von Partikeln, welche in das Abwasser gelangen können, reduziert werden kann.
Gemäß einer Ausführungsform kann die Filtervorrichtung eine s Energieversorgungsschnittstelle zum Speisen der Filtervorrichtung mit einer
Gerätenetzspannung des Reinigungsgerätes aufweisen. Alternativ kann die Filtervorrichtung einen von dem Reinigungsgerät entkoppelten Energieanschluss zum Speisen der
Filtervorrichtung mit elektrischer Energie aufweisen. Vorteilhafterweise kann die
Filtervorrichtung für unterschiedliche Gerätemodelle eingesetzt werden. Weiterhin kann situationsbedingt entschieden werden, welche Art der Filtervorrichtung vorteilhaft ist.
Beispielsweise kann bei einer geplanten Reihenschaltung Parallelschaltung mehrerer
Reinigungsgeräte die Filtervorrichtung mit dem vom Reinigungsgerät entkoppelten
Energieanschluss vorteilhaft sein, sodass in umgekehrt beispielsweise bei einem einzelnen
Reinigungsgerät die Filtervorrichtung von Vorteil sein kann, welche über die ı5 Gerätenetzspannung bestromt werden kann.
Die Filtervorrichtung kann ferner einen Energiespeicher zum Speichern elektrischer Energie zum Betreiben der Filtervorrichtung aufweisen. Der Energiespeicher kann beispielsweise als eine Batterie oder ein Akkumulator ausgeformt sein. Vorteilhafterweise kann die
Filtervorrichtung mit dem Energiespeicher dadurch mobil ausgeführt sein.
Die Sensoreinrichtung kann weiterhin mindestens einen Sensor umfassen, der als einen
Mikroschalter, RFID-Element, Reed-Schalter, optoelektronischer Sensor, Flügelradzähler,
Durchflusssensor, Leitwertmesseinheit, Drucksensor oder einen Niveausensor ausgeformt sein kann. RFID bezeichnet beispielsweise eine Technologie für Sender-Empfänger-Systeme zum automatischen und berührungslosen Identifizieren und Lokalisieren von Objekten und
Lebewesen mit Radiowellen. Reedschalter sind im Glasrohr eingeschmolzene Kontaktzungen aus einer Eisen-Nickellegierung, die durch ein Magnetfeld betätigt werden. Der
Durchflusssensor kann weiterhin auch als Flowmeter bezeichnet werden, welcher eine
Durchflussmenge der Reinigungsflotte erfassen kann. Wie bereits erwähnt kann die
Sensoreinrichtung mindestens einen Sensor und optional zusätzlich mindestens einen weiteren Sensor aufweisen. Die Sensoren können dabei voneinander unterschiedlich ausgeformt sein.
Gemäß einer Ausführungsform kann die Filtervorrichtung als externe Filtervorrichtung dem
Reinigungsgerät zugeordnet sein. Dadurch kann die Filtervorrichtung vorteilhafterweise erkennen, welches Reinigungsgerät in Betrieb ist und entsprechend den Status des
Filterelements korrekt erfassen.
Es wird weiterhin ein Verfahren zum Betreiben zumindest eines Reinigungsgerätes im
Zusammenhang mit einer Filtervorrichtung in einer zuvor genannten Variante vorgestellt, wobei das Verfahren einen Schritt des Einlesens des von der Filtervorrichtung bereitgestellten Statussignals umfasst sowie einen Schritt des Bereitstellens eines s Durchführsignals zum Durchführen eines Geräteprogramms des Reinigungsgerätes, wenn das Statussignal einen einsatzfähigen Zustand des Filterelements anzeigt, oder eines
Blockiersignals zum Blockieren eines Geräteprogramms, wenn das Statussignal einen nicht einsatzfähigen Zustand des Filterelements anzeigt.
Das Verfahren kann im Zusammenhang mit einer zuvor genannten Filtervorrichtung verwendet werden. Dabei kann das Statussignal auch als Kommunikationssignal zwischen der Filtervorrichtung und dem Reinigungsgerät, beziehungsweise einer Steuereinheit des
Reinigungsgerätes verstanden werden. Beispielsweise kann der mittels des Statussignals eingelesene Status des Filterelements ausgewertet sein oder ausgewertet werden, beispielsweise unter Verwendung von vorgegebenen Referenzdaten. Der Status kann ferner eine Mehrzahl von Informationen umfassen, die sich allesamt auf einen Zustand des
Filterelements beziehen können. Anders ausgedrückt kann auf Basis der Informationen erkannt werden, ob das Filterelement einsatzfähig ist oder nicht, beispielsweise ob das
Filterelement ausgetauscht werden sollte. Vorteilhafterweise kann durch das Verfahren jedes
Geräteprogramm des Reinigungsgerätes blockiert werden, wenn zuvor erkannt wurde, dass das Filterelement nicht einsatzbereit ist. Dadurch kann beispielsweise erreicht werden, dass keine Partikel in das Abwasser gelangen und die Umwelt kann somit geschützt werden.
Anders ausgedrückt können Umgehungsmöglichkeiten verhindert werden, bei denen die
Reinigungsflotte nicht gefiltert würde. Vorteilhafterweise können dabei Versuche, die Filterung zu umgehen, verhindert werden. Andererseits kann unter Verwendung des Durchführsignals eine Durchführung eines Geräteprogramms freigegeben oder gestartet werden, wenn eine
Filterung der Reinigungsflotte gewährleistet ist.
Gemäß einer Ausführungsform kann das Blockiersignal ausgebildet sein, um ein bevorstehendes Ausführen des Geräteprogramms zu blockieren oder um ein aktives
Geräteprogramm unterbrechen zu können. Vorteilhafterweise kann demnach immer ein aktueller Status des Filterelements erfasst werden, auf Basis dessen das Geräteprogramm durchgeführt oder blockiert werden kann.
Im Schritt des Bereitstellens kann das Durchführsignal oder das Blockiersignal an eine
Schnittstelle zu einem oder mehreren Reinigungsgeräten bereitgestellt werden.
Vorteilhafterweise können gerade im gewerblichen Umfeld beispielsweise mehrere
Reinigungsgeräte mit der einen Filtervorrichtung verbunden sein. Weiterhin kann die
Filtervorrichtung somit über den Betrieb der Reinigungsgeräte mitbestimmen, sodass die
Umwelt geschont werden kann.
Das Verfahren kann zudem einen Schritt des Ausgebens eines Anzeigesignals zum Anzeigen eines Hinweises über den Status des Filterelements oder einen Ladezustand eines 5 Energiespeichers der Filtervorrichtung an einen Nutzer des Reinigungsgerätes an eine
Schnittstelle zu einer Anzeigeeinrichtung unter Verwendung des Statussignals umfassen. Die
Anzeigeeinrichtung kann reinigungsgeräteintern oder reinigungsgeräteextern angeordnet sein. Die Anzeigeeinrichtung kann beispielsweise als ein geräteinternes Anzeigedisplay ausgeführt sein. Weiterhin kann die Anzeigeeinrichtung Teil eines Smartphones, Tablets oder eines sonstigen mobilen Endgerätes sein, sodass der Hinweis über den Status beispielsweise über eine Applikation oder eine Cloud angezeigt werden kann.
Gemäß einer Ausführungsform kann im Schritt des Ausgebens das Anzeigesignal drahtlos an die Schnittstelle zu der reinigungsgeräteexternen Anzeigeeinrichtung ausgegeben werden.
Vorteilhafterweise kann das Anzeigesignal beispielsweise mittels W-LAN an eine Cloud, ı5 beziehungsweise einen zentralen Server bereitgestellt werden. Vorteilhafterweise kann dadurch ein Nutzer frühzeitig über den Filterzustand am Reinigungsgerät oder mittels einer
Zusatzfunktion, wie beispielsweise einer App, informiert werden, um Stillstandszeiten zu reduzieren.
Der hier vorgestellte Ansatz schafft ferner eine Vorrichtung, die ausgebildet ist, um die
Schritte einer Variante eines hier vorgestellten Verfahrens in entsprechenden Einrichtungen durchzuführen, anzusteuern bzw. umzusetzen. Dadurch kann die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe schnell und effizient gelöst werden.
Die Vorrichtung kann ausgebildet sein, um Eingangssignale einzulesen und unter
Verwendung der Eingangssignale Ausgangssignale zu bestimmen und bereitzustellen. Ein
Eingangssignal kann beispielsweise ein über eine Eingangsschnittstelle der Steuereinheit einlesbares Sensorsignal darstellen. Ein Ausgangssignal kann ein Steuersignal oder ein
Datensignal darstellen, das an einer Ausgangsschnittstelle der Steuereinheit bereitgestellt werden kann. Die Steuereinheit kann ausgebildet sein, um die Ausgangssignale unter
Verwendung einer in Hardware oder Software umgesetzten Verarbeitungsvorschrift zu bestimmen. Beispielsweise kann die Steuereinheit dazu eine Logikschaltung, einen integrierten Schaltkreis oder ein Softwaremodul umfassen und beispielsweise als ein diskretes Bauelement realisiert sein oder von einem diskreten Bauelement umfasst sein.
Alternativ kann die Vorrichtung Teil des Reinigungsgerätes oder in Verbindung mit einer App oder Cloud stehen.
Es wird ferner ein Reinigungssystem vorgestellt, das ein Reinigungsgerät, eine
Filtervorrichtung in einer zuvor genannten Variante zum Filtern von Partikeln aus einer
Reinigungsflotte des Reinigungsgerätes, wobei die Filtervorrichtung in dem Reinigungsgerät integriert ist oder separat zum Reinigungsgerät ist, und eine Vorrichtung in einer zuvor s genannten Variante zum Ansteuern eines Geräteprogramms des Reinigungsgerätes ansprechend auf das von der Filtervorrichtung bereitgestellte Statussignal aufweist, wobei die
Vorrichtung in dem Reinigungsgerät oder der Filtervorrichtung integriert ist oder separat zum
Reinigungsgerät oder der Filtervorrichtung ist.
Das Reinigungssystem kann vorteilhafterweise im Zusammenhang mit zumindest einem gewerblichen oder professionellen Gerät, beispielsweise einem medizinischen Gerät, wie einem Reinigungs- oder Desinfektionsgerät, einem Kleinsterilisator, einem
Großraumdesinfektor oder einer Container-Waschanlage eingesetzt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
Figur 1 eine schematische Darstellung eines Reinigungsgerätes mit einer
Filtervorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel;
Figur 2 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer
Filtervorrichtung;
Figur 3 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines
Reinigungssystems; und
Figur 4 ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben zumindest eines
Reinigungsgerätes im Zusammenhang mit einer Filtervorrichtung.
Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Reinigungsgerätes 100 mit einer
Filtervorrichtung 102 gemäß einem Ausführungsbeispiel. Das Reinigungsgerät 100 ist hierbei als ein Waschautomat realisiert, der beispielsweise als gewerbliches Gerät eingesetzt wird.
Alternativ ist das Reinigungsgerät 100 auch als ein Haushaltgerät ausgeformt.
Gemäß diesem Ausführungsbeispiel weist das Reinigungsgerät 100 eine Vorrichtung 104 auf, die ausgebildet ist, um ein Verfahren zum Betreiben des Reinigungsgerätes im
Zusammenhang mit der Filtervorrichtung 102 anzusteuern und/oder durchzuführen, wie es
In Figur 4 näher erläutert wird. In einer alternativen Ausführungsvariante, wie sie beispielsweise in Figur 3 näher beschrieben wird, ist die Vorrichtung 104 nicht in das
Reinigungsgerät 100 integriert. Die Vorrichtung 104 ist beispielsweise ausgebildet, um ein von der Filtervorrichtung 102 bereitgestelltes Statussignal 106 einzulesen und um ein
Durchführsignal 108 zum Durchführen eines Geräteprogramms des Reinigungsgerätes 100 oder ein Blockiersignal 110 zum Blockieren eines Geräteprogramms an beispielsweise eine
Gerätekomponente 112 bereitzustellen. Beispielsweise ist die Vorrichtung 104 dabei als ein
Steuergerät oder eine Steuereinheit ausgeführt. Weiterhin weist das Reinigungsgerät 100 gemäß diesem Ausführungsbeispiel eine Anzeigeeinrichtung 114 auf, die beispielsweise als ein berührungsempfindliches Display oder Gerätedisplay realisierbar ist. Die
Anzeigeeinrichtung 114 ist beispielsweise ausgebildet, um einem Nutzer ansprechend auf ein
Anzeigesignal 116 einen Hinweis über einen Status und somit über einen Zustand bezüglich der Filtervorrichtung, genauer gesagt des Filterelements, anzuzeigen.
Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist die Filtervorrichtung 102 in dem Reinigungsgerät 100, genauer gesagt als Teil des Reinigungsgerätes 100 ausgeführt. In einem alternativen
Ausführungsbeispiel, wie es in Figur 3 näher beschrieben wird, ist die Filtervorrichtung 102 zwar außerhalb des Reinigungsgerätes 100 angeordnet, bleibt jedoch dem Reinigungsgerät 100 zugeordnet.
Die Filtervorrichtung 102 weist in beiden Fällen ein Filterelement 118, beispielsweise einen
Mikropartikelfilter, zum Filtern von Partikeln aus einer Reinigungsflotte des Reinigungsgerätes 100, eine Sensoreinrichtung 120, die ausgebildet ist, um den Status des Filterelements 118 zu sensieren, und eine Auswerteeinrichtung 122 zum Bereitstellen des den Status repräsentierenden Statussignals 106 an eine Schnittstelle zu der Vorrichtung 104 auf. Der
Status repräsentiert dabei beispielsweise ein Vorhandensein des Filterelements 118, eine durch das Filterelement 118 geflossene Flottenmenge der Reinigungsflotte und/oder einen
Filtererschöpfungszustand des Filterelements 118.
In anderen Worten ausgedrückt wird eine Möglichkeit beschreiben, um einen Zwangsbetrieb einer externen Einheit mit einem Wäschepflegegerät zu erreichen. Zwangsbetrieb bedeutet hier, dass das Reinigungsgerät 100 der Filtervorrichtung 102 zugeordnet ist, um eine
Mikropartikelfilterung in dem Reinigungsgerät 100 unter Verwendung der Filtervorrichtung 102 zu erreichen oder umgekehrt um einen Betrieb des Wäschepflegegerätes 100 ohne
Filterung in allen Programmen zu unterbinden. Dazu wird neben der Verhinderung des
Gerätebetriebs ohne Filterelement 118, eine Erkennung eines vorhanden Filterelements 118, eine Erkennung des Filtererschöpfungszustandes sowie eine entsprechende Kommunikation des Status an das oder die verbundenen Wäschepflegegeräte 100 und an etwaige
Zusatzanwendungen erreicht.
Daraus folgt demnach, dass Geräteprogramme nur mit angeschlossenem und einsatzfähigem Filtersystem durchführbar sind. Beispielsweise ist die Filtervorrichtung 102 sowohl für eine Einzelaufstellung als auch für eine Sammelanlage, beispielsweise in einem
Waschsalon oder einer Gemeinschaftswaschanlage, einsetzbar. Lediglich optional werden
Möglicherweise zwei verschiedene Systeme mit unterschiedlicher Kapazität dafür eingesetzt.
Ferner werden durch den vorgestellten Ansatz gestartete Waschprogramme sicher beendet,
ohne dass das Filterelement 118 während des Waschprozesses den Flottenablauf wegen des Erschöpfungszustandes behindert. Des Weiteren ist eine Skalierbarkeit einer
Filterkapazität des Filterelements 118 möglich, indem beispielsweise eine Mehrzahl von
Filterelementen 118 parallel verwendbar und in das System integrierbar sind.
Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist die Filtervorrichtung, die auch als Filtereinheit bezeichnet wird, mit einer hier als Auswerteeinrichtung 122 bezeichneten Elektronik ausgestattet, welche das Vorhandensein des Filterelements 118 erfasst. Dieses erfolgt mittels der Sensoreinrichtung 120, die als Sensor beispielsweise Mikroschalter, RFID-
Elemente, Reed-Schalter, optoelektronische Sensoren, Flügelradzähler, Flowmeter,
Leitwertsensor, Drucksensoren, Niveausensoren, o.ä. aufweist. Die Sensoreinrichtung 120 erfasst dazu beispielsweise die Durchflussmenge durch das Filterelement 118 oder den
Erschöpfungszustand. Weiterhin kommuniziert die Filtervorrichtung 102 mit der Elektronik oder den Elektroniken des oder der angeschlossenen Wäschpflegegeräten und/oder einer entsprechenden Zentraleinheit oder Webseite mittels (W-)LAN, NFC, Bluetooth, ein Bus-
System, eine elektronische oder eine elektromechanische Schaltung mit beliebigen
Spannungspegel.
Eine Spannungsversorgung der Filtervorrichtung 102 erfolgt ferner über eine Netzspannung beispielsweise der Waschmaschine oder von extern und alternativ mittels eines Akkumulators oder einer Batterie. Bei einer netzunabhängigen Lösung wird eine
Ladezustandsüberwachung benötigt, um den Ladezustand über beispielsweise eine Push-
Benachrichtigung oder eine Anzeigeeinrichtung 114, beispielsweise ein Gerätedisplay, abzulesen. Die Steuerung des oder der zugeordneten Wäschepflegegeräte ist dabei derart programmiert, dass eine Programmanwahl oder ein Programmstart ohne einen zugehörigen
Filter nicht möglich ist. Um dies zu erreichen ist die Auswerteeinrichtung 122 der
Filtervorrichtung 102 mit der Vorrichtung 104 entweder elektrisch oder per Datenaustausch verbunden. Gibt die Filtervorrichtung 102 nicht die erwartete Rückmeldung, so geht das
Reinigungsgerät 100 mit einer Fehlerhinweismeldung in Störung.
Wird die Filtereinheit im laufenden Programm entfernt oder wird trotz vorliegendem Pump- oder Ablaufschritt kein Durchfluss in der Filtervorrichtung 102 festgestellt, wird der Pump- oder Ablaufschritt seitens der Vorrichtung 104 gestoppt und erst wieder fortgesetzt, wenn die
Filtervorrichtung 102 eine entsprechende Rückmeldung gibt. Ein Abpumpen belasteter Lauge wird dabei verhindert.
Des Weiteren ist die Filtervorrichtung 102 lediglich optional ausgebildet, um beispielsweise bei einer Sammelanlage, wenn eine entsprechende Kommunikation etabliert ist,
Abpumpzeitpunkte der einzelnen angeschlossenen Reinigungsgeräte 100 zuzuteilen, indem sie das Programm pausieren lässt. Dadurch werden beispielsweise Stillstandszeiten der
Endgeräte reduziert oder verhindert, da der Betreiber im Vorfeld bereits über den
Filterzustand informiert wird und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann.
Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer
Filtervorrichtung 102, und ähnelt beispielsweise der in Figur 1 beschriebenen
Filtervorrichtung. Auch hier weist die Filtervorrichtung 102 das Filterelement 118 auf, das beispielsweise als ein Mikropartikelfilter ausgeformt ist. Das Filterelement 118 fängt somit die
Partikel aus der Reinigungsflotte ab, bevor sie in das Abwasser gelangen können. Die
Filtervorrichtung 102 ist demnach mit einer Abflussleitung gekoppelt oder koppelbar, die beispielsweise als eine interne Abflussleitung in dem Reinigungsgerät ausgeformt ist oder alternativ außerhalb des Reinigungsgerätes verläuft. Genauer gesagt wird gemäß diesem
Ausführungsbeispiel die Reinigungsflotte durch eine Filterleitung 200 geführt, in welcher das
Filterelement 118 angeordnet und mit der Abflussleitung koppelbar ist. Eine Flussrichtung der
Reinigungsflotte durch die Filterleitung 200 ist dabei mittels Richtungspfeilen 202 symbolisch dargestellt.
Die Filtervorrichtung 102 weist zudem die Sensoreinrichtung 120 auf, die mindestens einen und/oder wie hier dargestellt beispielsweise zwei Sensoren 204, 206 umfasst. Die Sensoren 204, 206 sind weiterhin an zwei gegenüberliegenden Seiten der Filterleitung 200 angeordnet.
Beispielsweise ist der mindestens eine Sensor 204 und optional auch der zweite Sensor 206 als ein Mikroschalter, RFID-Element, Reed-Schalter, optoelektronischer Sensor,
Flügelradzähler, Durchflusssensor, der auch als Flowmeter bezeichnet wird,
Leitwertmesseinheit, Drucksensor oder als ein Niveausensor ausgeformt. Die
Sensoreinrichtung 120 ist dabei ausgebildet, um einen Status des Filterelements 118 zu sensieren. Dazu werden beispielsweise von den Sensoren 204, 206 sensierte Daten 208 von der Auswerteeinrichtung 122 mittels einer Einleseeinheit 210 eingelesen und verarbeitet. Die
Auswerteeinrichtung 122 erhält dabei ein Auswerteergebnis, welches beispielsweise eine
Mehrzahl von Zwischenergebnissen 212 umfassen kann, um den Status zu erhalten. Dieser
Status wird mittels des Statussignals 106 an eine Vorrichtung, wie sie beispielsweise in Figur 1 beschrieben wurde, über eine Kommunikationsschnittstelle 214 bereitgestellt. Die
Kommunikationsschnittstelle 214 ist dabei beispielsweise drahtlos oder alternativ drahtgebunden mit der Vorrichtung verbunden.
Lediglich optional weist die Filtervorrichtung 102 gemäß diesem Ausführungsbeispiel eine
Reinigungseinheit 216 auf, welche beispielsweise ausgebildet ist, um das Filterelement 118 zu reinigen.
Wie bereits erwähnt ist die Filtervorrichtung 102 optional als eine separat zu dem
Reinigungsgerät anordenbare Einheit ausgeführt oder ausführbar, die dennoch mit dem
Reinigungsgerät verbunden ist, beispielsweise mittels einer Drahtlosverbindung. Zusätzlich sind mehrere Reinigungsgeräte an eine Filtervorrichtung 102 anschließbar, was bedeutet, dass diese Reinigungsgeräte der Filtervorrichtung 102 zugeordnet sind. Um derart funktionieren zu können, weist die Filtervorrichtung 102 eine Energieversorgungsschnittstelle zum Speisen der Filtervorrichtung 102 mit einer Gerätenetzspannung des Reinigungsgerätes auf. Alternativ weist die Filtervorrichtung 102 einen von dem Reinigungsgerät entkoppelten
Energieanschluss zum Speisen der Filtervorrichtung 102 mit elektrischer Energie auf. Das bedeutet, dass je nachdem, ob es sich um eine in das Reinigungsgerät integrierte oder separate Filtervorrichtung 102 handelt, die Energieversorgung beispielsweise mittels eines
Akkumulators oder Batterie zum Speichern elektrischer Energie erfolgt, von der
Gerätenetzspannung mitversorgt wird oder beispielsweise einen eigenen Netzanschluss zum
Betreiben der Filtervorrichtung 102 aufweist.
Figur 3 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines
Reinigungssystems 300. Das Reinigungssystem 300 umfasst dabei mindestens ein
Reinigungsgerät 100, weiterhin eine Filtervorrichtung 102 zum Filtern von Partikeln aus einer
Reinigungsflotte des Reinigungsgerätes 100, wobei die Filtervorrichtung 102 in dem
Reinigungsgerät 100 integriert ist oder, wie in Figur 3 dargestellt, separat zum
Reinigungsgerät 100 ist, sowie eine Vorrichtung 104 zum Ansteuern eines Geräteprogramms des Reinigungsgerätes 100 ansprechend auf das von der Filtervorrichtung 102 bereitgestellte
Statussignal 106. Dabei ist die Vorrichtung 104 in dem Reinigungsgerät 100 oder der
Filtervorrichtung 102 integriert ist oder separat zum Reinigungsgerät 100 oder der
Filtervorrichtung 102 angeordnet, wie es in Figur 3 dargestellt ist.
Gemäß dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Vorrichtung 104 und die
Filtervorrichtung 102 separat zu dem Reinigungsgerät 100 angeordnet. Zudem ist gemäß diesem Ausführungsbeispiel zumindest ein weiteres Reinigungsgerät 302 Teil des
Reinigungssystems 300. Sowohl das Reinigungsgerät 100 als auch das zumindest eine weitere Reinigungsgerät 302 sind dabei mit der Filtervorrichtung 102 verbunden, die beispielsweise der in Figur 2 beschriebenen Filtervorrichtung ähnelt. Das bedeutet, dass die
Filtervorrichtung 102 den Reinigungsgeräten 100, 302 zugeordnet ist. Beispielsweise ist die
Filtervorrichtung 102 dabei an einer gemeinsamen Abflussleitung der Reinigungsgeräte 100, 302 angeordnet und kommuniziert drahtlos mit der Vorrichtung 104 beispielsweise über einer
Cloud, in welcher der Status des Filterelements mindestens temporär hinterlegt werden kann.
Gemäß diesem Ausführungsbeispiel kommuniziert die Vorrichtung 104 folglich mit den
Reinigungsgeräten 100, 302 mittels drahtlosen oder drahtgebundenen
Kommunikationsverbindungen 304, 306, durch die beispielsweise ein Durchführsignal zum
Durchführen oder Freigeben eines Geräteprogramms oder ein Blockiersignal zum Blockieren eines Geräteprogramms an die Reinigungsgeräte 100, 302 bereitgestellt werden.
Die Zuordnung zwischen den Reinigungsgeräten 100, 302 und der Filtervorrichtung 102 erfolgt dabei beispielsweise mittels WPS, mittels Speichern einer IP- oder MAC-Adresse des oder der Reinigungsgeräte 100, 302 in der Filtervorrichtung 102 oder mittels Speichern einer
IP- oder MAC-Adresse der Filtervorrichtung 102 in dem oder den Reinigungsgeräten 100, 302.
Figur 4 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens 400 zum Betreiben zumindest eines
Reinigungsgerätes im Zusammenhang mit einer Filtervorrichtung. Das Verfahren 400 wird dabei von einer Vorrichtung angesteuert und/oder durchgeführt, wie sie beispielsweise in mindestens einer der Figuren 1 oder 3 beschrieben wurde und die demnach als Teil des 11 Reinigungssystems oder alternativ als Teil des Reinigungsgerätes realisiert ist. Für das
Verfahren 400 wird dabei das Statussignal genutzt, welches von der Filtervorrichtung bereitgestellt wurde, wie sie beispielsweise in mindestens einer der Figuren 1 bis 3 beschrieben wurde.
Das Verfahren 400 umfasst dazu einen Schritt 402 des Einlesens sowie einen Schritt 404 des
Bereitstellens. Im Schritt 402 des Einlesens wir demnach das von der Filtervorrichtung bereitgestellte Statussignal eingelesen, sodass eine Kommunikation zwischen der
Filtervorrichtung und der Vorrichtung entsteht. Die mittels des Statussignals eingelesene
Filterinformation des Filterelements wird beispielsweise verarbeitet, beispielsweise unter
Verwendung von vorgegebenen Referenzdaten, die mindestens eine Information, aber auch
Mehrere Informationen enthalten können. Das bedeutet, dass erkannt wird, ob das
Filterelement einsatzfähig ist oder nicht. Im Schritt 404 des Bereitstellens wird ein
Durchführsignal zum Durchführen eines Geräteprogramms des Reinigungsgerätes bereitgestellt, wenn das Statussignal einen einsatzfähigen Zustand des Filterelements anzeigt, oder es wird ein Blockiersignal zum Blockieren eines Geräteprogramms bereitgestellt, wenn das Statussignal einen nicht einsatzfähigen Zustand des Filterelements anzeigt. Weiterhin optional wird das Blockiersignal bereitgestellt, um ein bevorstehendes
Ausführen des Geräteprogramms zu blockieren oder um ein aktives Geräteprogramm zu unterbrechen. Das bedeutet, dass immer aktuell erkannt werden kann, wie der Zustand des
Filterelements ist und ob dieser beispielsweise ausgetauscht werden sollte. Sind beispielsweise mehrere Reinigungsgeräte Teil des Reinigungssystems, so wird das
Statussignal an eine Schnittstelle zu einem oder mehreren Reinigungsgeräten bereitgestellt.
Lediglich optional umfasst das Verfahren 400 ferner einen Schritt 406 des Ausgebens eines
Anzeigesignals zum Anzeigen eines Hinweises über den Status des Filterelements oder einen Ladezustand eines Energiespeichers der Filtervorrichtung an einen Nutzer des
Reinigungsgerâtes an eine Schnittstelle zu einer Anzeigeeinrichtung unter Verwendung des
Statussignals. Die Anzeigeeinrichtung ist dabei beispielsweise reinigungsgeräteintern oder reinigungsgeräteextern angeordnet. Das Anzeigesignal wird demnach beispielsweise drahtlos an eine reinigungsgeräteexterne Anzeigeeinrichtung ausgegeben, beispielsweise an eine
App oder an verbundene Geräte. Solche Geräte sind beispielsweise als Smartphones,
Tablets oder Computer realisiert.
Claims (15)
1. Filtervorrichtung (102) für ein Reinigungsgerät (100), wobei die Filtervorrichtung (102) die folgenden Merkmale aufweist: ein Filterelement (118) zum Filtern von Partikeln aus einer Reinigungsflotte des Reinigungsgerätes (100); eine Sensoreinrichtung (120), die ausgebildet ist, um einen Status des Filterelements (118) zu sensieren; und eine Auswerteeinrichtung (122) zum Bereitstellen eines den Status repräsentierenden Statussignals (106).
2. Filtervorrichtung (102) gemäß Anspruch 1, wobei die Filtervorrichtung (102) als eine in dem Reinigungsgerät (100) integrierte oder integrierbare Einheit ausgeführt ist.
3. Filtervorrichtung (102) gemäß Anspruch 1, oder wobei die Filtervorrichtung (102) als eine separat zu dem Reinigungsgerät (100) anordenbare Einheit ausgeführt ist.
4. Filtervorrichtung (102) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Sensoreinrichtung (120) ausgebildet ist, um als den Status ein Vorhandensein des Filterelements (118) zu sensieren und/oder eine durch das Filterelement (118) geflossene Flottenmenge der Reinigungsflotte und/oder einen Filtererschöpfungszustand des Filterelements (118) zu sensieren.
5. Filtervorrichtung (102) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Filtervorrichtung (102) eine Energieversorgungsschnittstelle zum Speisen der Filtervorrichtung (102) mit einer Gerätenetzspannung des Reinigungsgerätes (100) aufweist, oder wobei die Filtervorrichtung (102) einen von dem Reinigungsgerät (100) entkoppelten Energieanschluss zum Speisen der Filtervorrichtung (102) mit elektrischer Energie aufweist.
6. Filtervorrichtung (102) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, mit einem Energiespeicher zum Speichern elektrischer Energie zum Betreiben der Filtervorrichtung (102).
7. Filtervorrichtung (102) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Sensoreinrichtung (120) mindestens einen Sensor (204, 206) umfasst, der als ein
Mikroschalter, RFID-Element, Reed-Schalter, optoelektronischer Sensor, Flügelradzähler, Durchflusssensor, Leitwertmesseinheit, Drucksensor oder ein Niveausensor ausgeformt ist.
8. Filtervorrichtung (102) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Filtervorrichtung (102) als externe Filtervorrichtung dem Reinigungsgerät (100) zugeordnet ist.
9. Verfahren (400) zum Betreiben zumindest eines Reinigungsgerätes (100; 302) im Zusammenhang mit einer Filtervorrichtung (102) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei das Verfahren (400) die folgenden Schritte umfasst: Einlesen (402) des von der Filtervorrichtung (102) bereitgestellten Statussignals (106); und Bereitstellen (404) eines Durchführsignals (108) zum Durchführen eines Geräteprogramms des Reinigungsgerätes (100), wenn das Statussignal (106) einen einsatzfähigen Zustand des Filterelements (118) anzeigt, oder eines Blockiersignals (110) zum Blockieren eines Geräteprogramms, wenn das Statussignal (106) einen nicht einsatzfähigen Zustand des Filterelements (118) anzeigt.
10. Verfahren (400) gemäß Anspruch 9, wobei das Blockiersignal (110) ausgebildet ist, um ein bevorstehendes Ausführen des Geräteprogramms zu blockieren oder um ein aktives Geräteprogramm zu unterbrechen.
11. Verfahren (400) gemäß einem der Ansprüche 9 bis 10, wobei im Schritt (404) des Bereitstellens das Durchführsignal (108) oder das Blockiersignal (110) an eine Schnittstelle zu einem oder mehreren Reinigungsgeräten (100; 302) bereitgestellt wird.
12. Verfahren (400) gemäß einem der Ansprüche 9 bis 11, mit einem Schritt (406) des Ausgebens eines Anzeigesignals (116) zum Anzeigen eines Hinweises über den Status des Filterelements (118) oder einen Ladezustand eines Energiespeichers der Filtervorrichtung (102) an einen Nutzer des Reinigungsgerätes (100) an eine Schnittstelle zu einer Anzeigeeinrichtung (114) unter Verwendung des Statussignals (106), wobei die Anzeigeeinrichtung (114) reinigungsgeräteintern oder reinigungsgeräteextern angeordnet ist.
13. Verfahren (400) gemäß Anspruch 12, wobei im Schritt (406) des Ausgebens das Anzeigesignal (116) drahtlos an die Schnittstelle zu der reinigungsgeräteexternen Anzeigeeinrichtung (114) ausgegeben wird.
14. Vorrichtung (104), die ausgebildet ist, um die Schritte (402, 404, 406) des Verfahrens (400) gemäß einem der Ansprüche 9 bis 13 in entsprechenden Einheiten auszuführen und/oder anzusteuern.
15. Reinigungssystem (300) mit folgenden Merkmalen: einem Reinigungsgerät (100); einer Filtervorrichtung (102) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 zum Filtern von Partikeln aus einer Reinigungsflotte des Reinigungsgerätes (100), wobei die Filtervorrichtung (102) in dem Reinigungsgerät (100) integriert ist oder separat zum Reinigungsgerät (100) ist; und einer Vorrichtung (104) gemäß Anspruch 14 zum Ansteuern eines Geräteprogramms des Reinigungsgerätes (100) ansprechend auf das von der Filtervorrichtung (102) bereitgestellte Statussignal (106), wobei die Vorrichtung (104) in dem Reinigungsgerät (100) oder der Filtervorrichtung (102) integriert ist oder separat zum Reinigungsgerät (100) oder der Filtervorrichtung (102) ist.
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| BE20235403A BE1031619B1 (de) | 2023-05-17 | 2023-05-17 | Filtervorrichtung für ein Reinigungsgerät, Verfahren und Vorrichtung zum Betreiben zumindest eines Reinigungsgerätes im Zusammenhang mit einer Filtervorrichtung und Reinigungssystem |
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Publications (2)
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| BE1031619B1 true BE1031619B1 (de) | 2024-12-18 |
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ID=88069039
Family Applications (1)
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| BE20235403A BE1031619B1 (de) | 2023-05-17 | 2023-05-17 | Filtervorrichtung für ein Reinigungsgerät, Verfahren und Vorrichtung zum Betreiben zumindest eines Reinigungsgerätes im Zusammenhang mit einer Filtervorrichtung und Reinigungssystem |
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Citations (5)
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| CN112726144A (zh) * | 2020-12-25 | 2021-04-30 | 珠海格力电器股份有限公司 | 一种洗衣机过滤装置、洗衣机及控制方法 |
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2023
- 2023-05-17 BE BE20235403A patent/BE1031619B1/de active IP Right Grant
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE1031619A1 (de) | 2024-12-11 |
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