BE1031637B1 - Textilmaschine mit Anzeigeeinheit und Verfahren zum Betreiben der Textilmaschine - Google Patents

Textilmaschine mit Anzeigeeinheit und Verfahren zum Betreiben der Textilmaschine

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BE1031637B1
BE1031637B1 BE20245320A BE202405320A BE1031637B1 BE 1031637 B1 BE1031637 B1 BE 1031637B1 BE 20245320 A BE20245320 A BE 20245320A BE 202405320 A BE202405320 A BE 202405320A BE 1031637 B1 BE1031637 B1 BE 1031637B1
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textile machine
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textile
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Joerg Morgner
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Temafa Maschf Gmbh
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    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G31/00—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions
    • D01G31/006—On-line measurement and recording of process and product parameters
    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G31/00—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
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  • Textile Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Textilmaschine (1), insbesondere mit zumindest einer Textilmischmaschine, mit zumindest einer Textilfördermaschine und/oder mit zumindest einem Ballenöffner, vorzugsweise als Textilmaschinenverbund, zum Bearbeiten und/oder Transportieren von Fasermaterial (2) mit zumindest einer Behandlungseinheit (3 – 10), mittels der das Fasermaterial (2) bearbeitet und/oder transportiert werden kann, mit zumindest einer Sensoreinheit (11, 12), mittels der Verschmutzungen (15) auf und/oder an der zumindest einen Behandlungseinheit (3 – 10) und/oder Beschädigungen (16) der zumindest einen Behandlungseinheit (3 – 10) ermittelt werden können. Erfindungsgemäß umfasst die Textilmaschine (1) zumindest eine Anzeigeeinheit (14), mittels der die Verschmutzungen (15) und/oder die Beschädigungen (16) der zumindest einen Behandlungseinheit (3 – 10) angezeigt werden können. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betreiben der Textilmaschine.

Description

Textilmaschine mit Anzeigeeinheit und Verfahren zum Betreiben der
Textilmaschine
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Textilmaschine mit zumindest einer
Textilmischmaschine, mit zumindest einer Textilfórdermaschine und/oder mit zumindest einem Ballenöffner zum Bearbeiten und/oder Transportieren von
Fasermaterial mit zumindest einer Behandiungseinheit, mittels der das Fa- sermaterial bearbeitet und/oder transportiert werden kann und mit zumindest einer Sensoreinheit, mittels der Verschmutzungen auf und/oder an der zu- mindest einen Behandlungseinheit und/oder Beschädigungen der zumindest einen Behandlungseinheit ermittelt werden können.
Aus der DE 10 2017 109 568 A1 ıst ein Faseröffner mit Leuchtelementen of- fenbart, die gemäß Leuchtszenarien leuchten können, um verschiedene In- halte abzubilden.
Aus der EP 3 162 930 A1 ist eine Anzeigeeinheit für eine Baugruppe einer
Textilmaschine bekannt
Aus der WO 91/16481 A1 ist ein Verfahren zum Beheben von Störungen an
Maschinen, insbesondere Spinnmaschinen, bekannt.
Aus der DE 34 36 498 A1 ist eine Vorrichtung zum Ermitteln von Fremdkör- pern für Textilfaserballen bekannt.
Aus der WO 2017/190259 A1 ist ein Verfahren zur Überwachung von Verun- reinigungen in einem Strom aus Faserflocken bekannt.
Aus der DE 37 34 145 A1 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Reini- gen und Öffnen von in Flockenform befindlichen Fasergut bekannt.
Aufgabe der vortiegenden Erfindung ist es somit, die Darstellung von Infor- mationen an Textilmaschinen zu verbessern.
Die Aufgabe wird gelöst durch eine Textilmaschine und ein Verfahren zum
Betreiben der Textilmaschine mit den Merkmalen der unabhängigen Pa- tentansprüche.
Vorgeschlagen wird eine Textilmaschine mit zumindest einer Textilmischma- schine, mit zumindest einer Textifördermaschine und/oder mit zumindest ei- nem Ballenòffner, vorzugsweise als Textiimaschinenverbund, zum Bearbei- ten und/oder Transportieren von Fasermaterial. Des Weiteren kann die Tex- tiimaschine, beispielsweise als Textilmaschinenverbund. einen oder mehrere
Ballenóffner, eine oder mehrere Textitmischmaschine und/oder eine oder mehrere Textilfordermaschine sein und/oder umfassen. Mit Hilfe eines
Ballenôffners kann beispielsweise Fasermaterial in Form eines Faserballens geöffnet werden. Der Ballendffner kann ein Textilfaserballenôffner sein. Hier- bei kann der Ballenöffner das Fasermaterial aus dem Faserballen herausio- sen. Danach kann das Fasermaterial in einem Faserspeicher zwischenge- speichert werden. Mit Hilfe der Textilmischmaschine kann Fasermaterial mit- einander vermischt werden was insbesondere angewendet werden kann, wenn mehrere Sorten Fasermaterial vorhanden sind. Mit Hilfe der Textilfor- dermaschine kann das Fasermaterial befördert werden. Vorzugsweise kann die Textilmaschine, beispielsweise als Textilmaschinenverbund, mehrere
Ballenöffner aufweisen, wobei jeder Ballenöffner einen Faserballen öffnen bzw. auflösen kann, der eine bestimmte Fasermaterialsorte aufweist. Jeder
Ballenôffner kann dann die zugewiesene Sorte Fasermaterial der Textil- mischmaschine zuführen, die dann die verschiedenen Sorten Fasermaterial miteinander vermischt. Das Fasermaterial kann Textilfasermaterial sein.
Des Weiteren umfasst die Textiimaschine zumindest eine Behandiungsem- heit, mittels der das Fasermaterial bearbeitet und/oder transportiert werden kann. Zusätzlich oder alternativ kann mit Hilfe der zumindest einen
Behandlungseinheit das Fasermaterial auch gespeichert werden. Wenn die
Textilmaschine zumindest einen Ballenoffner, zumindest eine Textilmischma- schine und/oder zumindest eine Textilfördermaschine umfasst oder derart ausgebildet ist. dann umfasst der zumindest eine Ballenöffner, die zumindest eine Textilmischmaschine und/oder die zumindest eine Textilfôrdermaschine die zumindest eine Behandlungseinheit.
Ferner umfasst die Textiimaschine zumindest eine Sensoreinheit, mittels der
Verschmutzungen auf und/oder an der zumindest einen Behandlungseinheit und/oder Beschädigungen der zumindest einen Behandlungseinheit ermittelt und/oder erkannt werden kônnen.
Außerdem umfasst die Textilmaschine zumindest eine Anzeigeeinheit, mit- tels der die Verschmutzungen und/oder die Beschädigungen der zumindest einen Behandlungseinheit angezeigt werden können.
Es bringt Vorteile, wenn die Anzeigeeinheit derart ausgebildet ist, dass diese eine Position der Verschmutzungen und/oder der Beschädigungen auf und/oder an der zumindest einen Behandlungseinheit anzeigen kann. Hier- durch kann beispielsweise einem Bedienpersonal, unmittelbar angezeigt werden, wo bzw. an welchem Ort bzw. Position sich die Verschmutzung und/oder Beschädigung auf und/oder an der zumindest einen Behandlungs- einheit befindet.
Förderlch ist es, wenn die Anzeigeeinheit derart ausgebildet ist, dass diese eine Menge der Verschmutzungen und/oder der Beschädigungen auf und/oder an der zumindest einen Behandlungseinheit anzeigen kann. Hier- durch kann. insbesondere durch das Bedienpersonal. entschieden werden, ob eine Reinigung im Falle von Verschmutzungen und/oder eine Reparatur bzw. Austausch im Falle einer Beschädigung durchgeführt werden sollte.
Es ist vorteilhaft, wenn die Anzeigeeinheit derart ausgebildet ist, dass diese eine Art der Verschmutzungen und/oder der Beschädigungen auf und/oder an der zumindest einen Behandlungseinheit anzeigen kann. Auch hierdurch kann, insbesondere durch das Bedienpersonal, entschieden werden, ob eine
Reinigung im Falle von Verschmutzungen und/oder eine Reparatur bzw.
Austausch im Falle einer Beschädigung durchgeführt werden sollte.
Es bringt Vorteile. wenn die zumindest eine Sensoreinheit eine Kamera, ins- besondere eine 3D-Kamera, bzw. einen optischen Sensor umfasst. Hiermit können die Verschmutzungen und/oder die Beschädigungen, insbesondere ın einem großen Bereich, auf und/oder an der zumindest einen Behandlungs- einheit erfasst und/oder ermittelt werden. Insbesondere kann mit Hilfe der
Sensoreinheit ein Bild bzw. einen Bereich der zumindest einen Behandlungs- einheit aufnehmen bzw. erfassen. Mit Hilfe der 3D-Kamera können auch Tie- feninformationen erfasst werden, so dass beispielsweise eine Höhe der Ver- schmutzungen und/oder Beschädigungen erfasst werden kann. Die Sen- soreinheit kann zusätzlich oder alternativ auch zumindest einen Tiefen- sensor(en), zumindest eine RGB-Kamera, zumindest eine IR-Kamera und/oder zumindest einen passive IR- und/oder Radar-Näherungsdetektoren umfassen Zusätzlich oder alternativ umfasst die zumindest eine Sensorein- heit eine Zeilenkamera.
Es ist vorteilhaft, wenn die Textilmaschine eine Steuereinheit umfasst, die mit
Hilfe der zumindest einen Sensoreinheit die Position, die Menge und/oder die
Art der Verschmutzungen und/oder der Beschädigungen ermitteln kann. Die
Steuereinheit kann beispielsweise ein Auswertprogramm ausführen, welches anhand die von der Sensoreinheit erfassten Informationen, beispielsweise
Bilder, Aufnahmen, Tiefendaten, uber die zumindest eine Behandlungsein- heit auswerten kann. Hierdurch kann die Steuereinheit die Verschmutzungen und/oder Beschädigungen der zumundest einen Behandlungseinheit ermit- teln. Beispielsweise kann die Steuereinheit, beispielsweise mit Hilfe des Aus- wertprogramms, eine Aufnahme bzw. ein Bild zumindest eines Bereichs der zumindest einen Behandlungseinheit auswerten. Wie bereits beschrieben, kann die Steuereinheit auch die Position, die Menge und/oder die Art der
Verschmutzungen und/oder der Beschädigungen ermitteln. Beispielsweise kann die Steuereinheit ermitteln. an welchem Ort, d.h. an weicher Position, 5 an und/oder auf der zumindest einen Behandlungseinheit sich wie viele, also die Menge, Verschmutzungen und/oder Beschädigungen befinden. Mit Hilfe der Anzeigeeinheit kann dann in diesem Fall die Position und die Menge der
Verschmutzungen und/oder Beschädigungen angezeigt werden, so dass ein
Bedienpersonal beispielsweise zuerst dort reinigt und/oder repariert, wo die meisten Verschmutzungen und/oder Beschädigungen vorliegen. Hierdurch kann das Reinigen und/oder die Reparatur bzw. das Austauschen von Bau- teilen bzw. der zumindest einem Behandlungseinheit priorisiert werden.
Nützlich ist es, wenn die zumindest eine Behandlungseinheit zumindest eine
Markıerung aufweist, die die zumindest eine Sensoreinheit erfassen kann und mittels der eine Stellung, Position und/oder Orientierung der zumindest einen Behandlungseinheit, insbesondere mittels der Steuereinheit, ermittelt werden kann. Hierdurch kann ein Bezug zwischen der Position der Ver- schmutzungen und/oder der Beschädigungen zu der zumindest einen Mar- kierung hergestellt werden. Hierdurch kann dem Bedienpersonal mitgeteilt werden, wo sich die Verschmutzungen und/oder die Beschädigungen in Be- zug auf die Markıerung befindet, also beispielsweise links, rechts, darüber oder darunter, befindet. Zusätzlich oder alternativ kann die mit Hilfe der Steu- ereinheit auch ein Abstand zwischen den Verschmutzungen und/oder den
Beschädigungen und der Markierung und/oder eine Richtung von der Markie- rung zu den Verschmutzungen und/oder zu den Beschädigungen ermittelt werden.
Die Steuereinheit kann vorteifhafterweise derart ausgebildet sein, dass diese zumindest eine ın der vorangegangenen und/ader nachfolgenden Beschrei- bung beschriebenen Auswertung bzw. ein Auswertverfahren durchführen kann.
Die Steuereinheit ist ferner derart ausgebildet, dass unkritische Zustände der zumndest einen Behandlungseinheit ignoriert werden können. Bei den unkri- tischen Zuständen kann es sich beispielsweise um Verfärbungen an der zu- mindest einen Behandlungseinheit handeln, die für den Betrieb der Textilma- schine unkritisch sind. Die Steuereinheit kann beispielsweise die Position, die
Menge bzw. die Größe und/oder die Art des unkritischen Zustands, beispiels- weise der Verfärbung, speichern. Die Steuereinheit kann daraufhin den unkri- tischen Zustand zwar erkennen, es wird dann jedoch von der Anzeigeeinheit nichts mehr angezeigt.
Ein Vorteil resultiert, wenn die zumindest eine Anzeigeeinheit eine Projekti- onseinheit umfasst, mittels der zumindest eine Information zur Position,
Menge und/oder Art der Verschmutzungen und/oder der Beschädigungen auf die zumindest eine Behandlungseinheit projiziert werden kann. Hierdurch kann dem Bedienpersonal die Position, die Menge und/oder die Art der Ver- schmutzungen und/oder der Beschädigungen angezeigt werden. Wenn die
Position angezeigt wird, können die Verschmutzungen und/oder die Beschä- digungen schneller aufgefunden werden.
Beispielsweise kann mittels eines Lichtstrahls, insbesondere eines Laser- strahis, eine Figur oder ein Punkt auf die zumindest eine Behandlungseinhett projiziert werden, und zwar dort, wo sich eine Verschmutzung und/oder Be- schädigung befindet. Zusätzlich oder alternativ kann mit Hilfe der Projektions- einheit auch eine Richtung und/oder eine Entfernung angezeigt werden, so dass das Bedienpersonal zur Verschmutzung und/oder Beschädigung ge- führt werden kann.
Zusätzlich oder alternativ kann auch die Menge der Verschmutzungen und/oder die Beschädigungen projiziert werden. Beispielsweise kann eine
Zahl auf die zumindest eine Behandlungseinheit projiziert werden, die die
Menge der Verschmutzungen und/oder die Beschädigungen angibt.
Zusätzlich oder alternativ kann auch die Art der Verschmutzungen und/oder der Beschädigungen auf dıe zumindest eine Behandlungseinheit projiziert werden. Beispielsweise kann mittels verschiedener Farben dargestellt wer- den, ob es sich um eine Verschmutzung oder ein Beschädigung handelt. Zu- satzlich oder alternativ kann auch mit verschiedenen Symbolen die Art der
Verschmutzungen und/oder der Beschädigungen angezeigt werden.
Es ist vorteilhaft, wenn die zumindest eine Anzeigeeinheit einen Bildschirm zum Anzeigen der Position, Menge und/oder Art der Verschmutzungen und/oder der Beschädigungen umfasst. Hierdurch kann schnell erkannt wer- den, an weicher Position, welche Menge und/oder welche Art die Verschmut- zungen und/oder die Beschädigungen sind. An dem Bildschirm kann bei- spielsweise eine Position, Menge und/oder Art der Verschmutzungen und/oder der Beschädigungen mittels Farben und insbesondere mit unter- schiedlichen Farben und/oder mit unterschiedlichen Symbolen, vorzugsweise auch unterschiedlich große Symbole. dargestellt werden. So konnen bei- spielsweise schwerwiegende Verschmutzungen und/oder der Beschädigun- gen mit der Farbe rot und/oder mit größeren Symbolen dargestellt werden
Im Vergleich dazu können weniger relevante Verschmutzungen und/oder Be- schädigungen mit einer gelben Farbe und/oder mit entsprechend kleineren
Symbolen dargestellt werden.
Vorteilhaft ist es, wenn die zumindest eine Anzeigeeinheit Leuchtmittel zum
Anzeigen der Position, Menge und/oder Art der Verschmutzung und/oder der
Beschädigungen umfasst. Hierdurch kann bereits aus größerer Entfernung die Position, die Menge und/oder die Art der Verschmutzungen und/oder der
Beschadigungen erkannt werden.
Ferner ist es vorteilhaft, wenn das Leuchtmittel ausgebildet ist und/oder meh- rere Leuchtelemente umfasst, so dass zur Ausgabe von verschiedenen Sta- tusmeldungen verschiedene Farben, vorzugsweise mittels Farbsequenzen und/oder Blinksequenzen, ausgegeben werden können. Verschiedene Far- ben können hierbei für verschiedene Positionen, Mengen und/oder Arten der
Verschmutzungen und/oder der Beschädigungen stehen. Beispielsweise kann eine Farbe dafür stehen, dass sich die Verschmutzungen und/oder die
Beschädigungen auf einer Rückseite oder einer Vorderseite eines Nadelban- des als Behandlungseinheit befinden.
Vorteilhaft ist es, wenn die Textilmaschine eine Speichereinheit umfasst, in der von der zumindest einen Sensoreinheit erfasste Daten gespeichert wer- den können, wobei vorzugsweise Position, Menge und/oder Art der Ver- schmutzungen und/oder der Beschädigungen gespeichert werden können
Es ist förderlich, wenn die Behandlungseinheit ein Nadelband, eine Rück- schlagwalze, eine Abschlagwalze und/oder eine erste Fördereinheit des
Ballenöffners ist. Die erste Förderemheit kann dem Nadelband vorangestelit sein, so dass es die Faserballen zum Nadelband transportiert. Die erste Fór- dereinheit ist somit eine Ballenfördereinheit zum Transportieren von Faser- ballen. Alternativ zum Nadelband können auch mehrere übereinander ange- ordnete Nadelwalzen angeordnet sein, die den Faserballen auflösen und von
Nadelwalze zu Nadelwalze weitergeben.
Ferner ist es vorteilhaft, wenn die Behandlungseinheit ein Mischer einer Tex- tilmischmaschine ist.
Esıst von Vorteil. wenn dte Behandlungseinheit eine zweite Fördereinheit ei- ner Textilfördereinheit ist. Wenn die erste Fôrdereinheit als Ballenförderein- heit bezeichnet wird, kann die zweite Fördereinheit auch einfach als Fôr- dereinheit bezeichnet werden. Die zweite Fordereinheit bzw. die Fôrderein- heit ist vorzugsweise nach der Textilmischanlage bzw. dem Mischer ange- ordnet. Die zweite Fördereinheit bzw. die Fördereinheit kann das gemischte
Fasermaterial, welches eine Mischung aus mehrere verschiedenen Sorten
Fasermaterial ist, abtransportieren. Hierfür ist die zweite Fördereinheit bzw.
die Fördereinheit vorzugsweise dem Mischer nachgeordnet, so dass die Tex- tifördereinheit bzw. die zweite Fördereinheit bzw. die Fördereinheit auch in die Textilmischanlage integriert sein kann bzw. mit dieser eine bauliche Ein- heit bilden kann. Beispielsweise kann der Mischer auch das auf der Textilför- dereinheit bzw. der zweiten Fördereinheit bzw. der Fôrdereinheit angeord- nete bzw. liegende Fasermaterial bzw. die verschiedenen Sorten Fasermate- rial miteinander vermischen vorzugsweise auch dann, wenn das Fasermate- rial befördert wird.
Vorgeschlagen wird ferner ein Verfahren zum Betreiben einer Textilma- schine. Die Textilmaschine kann hierbei gemäß einem oder mehreren Merk- malen der vorangegangenen und/oder nachfolgenden Beschreibung ausge- bildet sein. Weiterhin können die strukturellen Merkmale der vorangegange- nen und/oder nachfolgenden Beschreibung beim Verfahren zum Betreiben der Textilmaschine verwendet werden. Des Weiteren umfasst die Textilma- schine zumindest eine Textilmischmaschine, zumindest eine Textilforderma- schine und/oder zumindest einen Ballenoffner. Diese konnen als Textilma- schinenverbund zusammengefasst sein. Beispielsweise kann die Textilma- schine bzw. der Textilmaschinenverbund mehrere Ballenöffner umfassen, wobei mit jeweils einem Ballenöffner ein Faserballen geöffnet wird Nach dem Öffnen der Faserballen kann das Fasermaterial zu Wiegeeinheiten der
Textilmaschine bzw. des Textimaschinenverbunds gelangen, an denen je- weils die Fasermaterialien abgewogen werden. Dies ist dann von Vorteil, wenn mehrere verschiedene Sorten Fasermaterial miteinander vermischt werden, so dass ein genaues Mischungsverhältnis erreicht wird. Anschlie- tend können die verschiedenen Sorten Fasermaterial, die jetzt abgewogen sein können, zu einer Textilfôrdereinheit der Textimaschine bzw. des Textil- maschinenverbunds gelangen, die die Fasermaterialien befördert. Hieran an- schlieBend können die Fasermaterialien zu einer Textilmischanlage der Tex- timaschine bzw. des Textilmaschinenverbunds gelangen, die die Fasermate- ialien miteinander vermischt.
Die Textilmaschine umfasst zumindest eine Behandlungseinheit, mit der das
Fasermaterial bearbeitet und/oder transportiert wird.
Außerdem umfasst die Textilmaschine zumindest eine Sensoreinheit, mittels der Verschmutzungen auf und/oder an der zumindest einen Behandlungsein- heit und/oder Beschädigungen der zumindest einen Behandlungseinheit er- mittelt werden.
Des Weiteren umfasst die Textilmaschine zumindest eine Anzeigeeinheit, mittels der die Verschmutzungen und/oder die Beschädigungen der zumin- dest einen Behandlungseinheit angezeigt werden.
Von Vorteil ist es, wenn beim Verfahren mittels der zumindest einen Anzeige- einhett eine Position, eine Menge und/oder eine Art der Verschmutzungen und/oder die Beschädigungen an und/oder auf der zumindest einen Behand- lungseinheit angezeigt wird. Hierdurch kann beispielsweise einem Bedien- personal sehr genau angezeigt werden, wo sich die Verschmutzungen und/oder die Beschädigungen befinden, um welche und/oder um wieviele
Verschmutzungen und/oder die Beschädigungen es sich handelt.
Vorteilhaft ist es, wenn unkritische Zustände der zumindest einen Behand- lungseinheit erkannt und nicht mehr von der zumindest einen Anzeigeeinherit angezeigt werden Beispielsweise kann es sich bei den unkritischen Zustän- den um Verfärbungen der zumindest einen Behandlungseinheit handeln, die keinen Einfluss auf das Bearbeiten und/oder Transportieren des Fasermateri- als haben, Nichtsdestotrotz können derartige unkritische Zustände von der
Sensoreinheit erfasst und erkannt werden. Nach einer Reinigung können diese unkritischen Zustände jedoch noch vorhanden sein und würden von der Sensoreinheit immer wieder erfasst und erkannt werden. Eine Steuerein- heit kann beispielsweise ermitteln, dass es sich um einen unkritschen Zu- stand handelt um im Folgenden diesen unkritischen Zustand nicht mehr von der zumindest einen Anzeigeeinheit anzeigen lassen. Zusätzlich oder alternativ kann auch ein Bedienpersonal entscheiden, dass es sich um einen unkritischen Zustand handelt und eine entsprechende Eingabe vornehmen.
Auch dann wird dieser unkritsche Zustand nicht mehr angezeigt.
Weitere Vorteile der Erfindung sind in den nachfolgenden Ausführungsbei- spielen beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Seitenansicht einer Textilmaschine, hier in
Form eines Ballenöffners, mit mehreren Behandlungseinheiten,
Figur 2 eine schematische Seitenansicht einer Textilmaschine, hier in
Form eines Ballenöffners, mit mehrere Behandlungseinheiten und mit Verschmutzungen und Beschädigungen und
Figur 3 eine schematische Ansicht einer Anzeigeeinheit in Form eines
Bildschirms mit angezeigter Nadelbandvorderseite und einer
Seitenansicht des Nadelbands.
Figur 1 zeigt eine schematische Seitenansicht einer Textilmaschine 1 zum
Bearbeiten und/oder Transportieren von Fasermaterial 2 mit mehreren Be- handiungseinheiten 3 — 10. Die Textilmaschine 1 ist in diesem Ausführungs- beispiel ein Balienoffner. Zusätzlich oder alternativ kann die Textilmaschine 1 auch eine Textilmischmaschine zu Mischen von mehreren Fasermaterialien 2 und/oder eine Textiifürdermaschine zum Fördern von Fasermaterial 2 sein.
Das Fasermaterial 2 ist hier an verschiedenen Stellen gezeigt, wobei es auch lediglich an einer Stelle sein kann.
Die hier gezeigte Textilmaschine 1 in Form eines Ballenôffners kann als Be- handlungseimnheit 3 — 10 eine erste Förderemheit 3, ein Nadelband 4, eine
Rückschlagwalze 5 und/oder eine Abschlagwalze 6 umfassen. Auf der Fôr- dereinheit 3 liegt das Fasermaterial 2 in Form eines Ballens vor, der transportiert wird. Die erste Fördereinheit 3 kann auch als Ballenfördereinheit bezeichnet werden.
Mit Hilfe des Nadelbandes 4 kann das Fasermaterial 2. weiches in Form des
Ballens herantransportiert wird, geöffnet werden Zum Auflösen bzw. zum
Öffnen des Ballens aus Fasermaterial 2 bzw. zum Auflockern und/oder Zer- teilen des Fasermateriais 2 umfasst das Nadelband 4 Auflöseelemente 20, von denen hier nur einige gezeigt und mit einem Bezugszeichen versehen sind. Das Nadelband 4 weist eine Vielzahl von Auflöseelementen 20 auf. Die
Auflöseelemente 20 können beispielsweise die Form von kleinen Zähnen und/oder Nadeln aufweisen, so dass das Fasermaterial 2 mit Hilfe der Auflö- seelemente 20 mitgezogen bzw. zerrupft werden kann. Das Nadelband 4 weist die Gestalt eines Förderbands auf, weiches endlos umlaufend ist und das Fasermaterial 2 nach oben transportiert,
Des Weiteren ist hier als Behandlungseinheit eine Rückschlagwalze 5 ge- zeigt, die Fasermaterial 2 in den Bereich der ersten Fördereinheit 3 zurück- werfen kann, wenn vom Nadelband 4 zu viel Fasermaterial 2 befördert wird.
Außerdem ist hier als Behandlungseinheit 3 — 10 zusätzlich eine Abschlag- walze 6 gezeigt, mit dem das Fasermaterial 2 vom Nadelband 4 gelöst wer- den kann. Das Fasermaterial 2 wird von der Abschlagwalze 6 in eine nachfol- gende Wiegeeinheit 7 bewegt. In der Wiegeeinheit 7 kann das Fasermaterial 2 gesammelt und gewogen werden. Ist eine bestimmte Menge an Faserma- terial 2 gesammelt, kann es wertergegeben werden.
In diesem Ausführungsbeispiel ist weiterhin eine Mischaniage 8 gezeigt. In die Mischanlage 8 kann das von der Wiegeeinheit 7 gesammelte und gewo- gene Fasermaterial 2 weitergeleitet werden. In der Mischanlage 8 können dann verschiedene Sorten von Fasermaterial 2 miteinander vermischt wer- den. Die Mischanlage 8 kann, wie hier gezeigt ist, ein Mischelement 9 umfas- sen, mittels dem das Fasermateriat 2 vermischt wird. Das Mischelement 9 kann hierbei rotiert werden, wodurch es das Fasermaterial 2 vermischt. Des
Weiteren kann die Mischanlage 8 eine zweite Fördereinheit 10 umfassen, mittels der das Fasermaterial 2 in der Mischanlage 8 transportiert werden kann Hierbei kann auch während des Transports das Fasermaterial 2 ver- mischt werden. Die Wiegeeinheit 7, die Mischanlage 8, das Mischelement 9 und/oder die zweite Fórdereinheit 10 sind hier ebenfalls Ausführungen des
Behandlungselements. Die verschiedenen Sorten von Fasermaterial 2 kön- nen hierbei beispielsweise von verschiedenen Wiegeeinheiten 7 und/oder von verschiedenen Ballenöffnern bzw. Nadelbändern 4 stammen. Die Textil- maschine 1 kann somit mehrere Behandiungseinheiten 3 — 10, insbesondere mehrere erste Fördereinheiten 3 und/oder mehrere Nadelbänder 4 aufwei- sen. Mittels den mehreren ersten Fördereinheiten 3 und/oder mehreren Na- delbändern 4 können hierdurch verschiedene Sorten an Fasermaterial 2 ver- arbeitet und/oder transportiert werden. Jedem Nadelband 4 kann außerdem eine Wiegeeinheit 7 zugeordnet sein. Die Mischanlage 8 kann die weiter oben genannte Textilmischmaschine sein.
Es ıst auch denkbar, dass das Mischelement 9 nicht vorhanden ıst. Dann wird das Fasermaterial 2 lediglich auf die zweite Fördereinheit 10 abgewor- fen und kann befördert werden. Wenn hierbei Fasermaterial 2 von mehreren
Ballenöffnern abgeworfen wird, dann liegen auf der zweiten Fördereinheit 10 mehrere Sorten Fasermaterial 2 nebeneinander und/oder übereinander.
Diese mehreren Sorten Fasermaterial 2 können dann zu einem hier nicht ge- zeigten Mischer gelangen.
Zusätzlich oder alternativ ist auch die zumindest eine Wiegeeinheit 7, die
Mischanlage 8, das zumindest eine Mischelement 9 und/oder die zweite För- dereinheit 10 eine Behandlungseinheit 3 — 10 der Textilmaschine 1. Als Be- handlung wird das Fasermaterial 2 in der zumindest einen Wiegeeinheit 7 gewogen und/oder gesammelt. Zusätzlich oder alternativ wird als Behand- lung das Fasermaterial 2 in der Mischaniage 8 und/oder mit dem Mischele- ment 9 vermischt.
Merkmale, welche bereits in der zumindest einen vorgegangenen Figur be- schrieben sınd, können der Einfachheit halber nicht nochmals erklärt werden.
Ferner können Merkmale auch erst in dieser oder in zumindest einer der nachfolgenden Figuren beschrieben werden. Des Weiteren werden der Ein- fachheit halber für gleiche Merkmale gleiche Bezugszeichen verwendet. Au-
Berdem können der Übersichtlichkeit halber nicht mehr alle Merkmale in den folgenden Figuren gezeigt und/oder mit einem Bezugszeichen versehen sein.
Es können jedoch in einer oder mehreren der vorangegangenen Figuren ge- zeigte Merkmale auch in dieser oder in einer oder mehreren der nachfolgen- den Figuren vorhanden sein. Ferner können der Übersichtlichkeit halber
Merkmale auch erst in dieser oder in einer oder mehreren der nachfolgenden
Figuren gezeigt und/oder mit einem Bezugszeichen versehen sein. Nichts- destotrotz können Merkmale, welche erst ın einer oder mehreren der nachfol- genden Figuren gezeigt sınd, auch bereits ın dieser oder einer vorangegan- genen Figur vorhanden sein.
Figur 2 zeigt eine schematische Seitenansicht einer Textilmaschine 1, hier in
Form eines Balienöffners, mit mehrere Behandlungseinheiten 2 — 4 und mit
Verschmutzungen 15 und Beschädigungen 16 Der Übersichtlichkeit halber sind hier im Vergleich zur Figur 1 die meisten Elemente weggelassen. So ist in der Figur 2 lediglıch der Ballenöffner als Textilmaschine 1 gezeigt. Beı- spielhaft sind hier die Verschmutzungen 15 und die Beschädigungen 16 an dem Nadelband 4 als Ausführungsbeispiel des Behandiungselements ge- zeigt. Die Verschmutzungen 15 sind hier mittels Kreise und die Beschädigun- gen 16 sind hier mittels Dreiecke dargestellt, Die Größe der Kreise bzw. der
Dreiecke kann als Menge der Verschmutzungen 15 bzw. der Beschädigun- gen 16 stehen. Ein großer Kreis bzw. ein großes Dreieck steht hierbei für eine höhere Anzahl oder Menge an Verschmutzungen 15 bzw. Beschädigun- gen 16. Kleinere Kreise bzw. kleinere Dreiecke stehen dagegen für eine ge- ringere Anzahl oder Menge an Verschmutzungen 15 bzw. Beschädigungen 16 Zusätzlich oder alternativ können die Symbole, beispielsweise die Kreise und/oder Dreiecke, in verschiedenen Farben angezeigt werden, die bei- spielsweise für verschiedene Arten an Verschmutzungen 15 bzw. Beschädi- gungen 16 stehen. Hierbei kann gelb für geringe Verschmutzungen 15 bzw.
Beschädigungen 16 stehen und rot für schwerwiegendere Verschmutzungen 165 bzw. Beschädigungen 16.
Des Weiteren umfasst die Textiimaschine 1 bzw. der Ballenöffner zumindest eine Sensoreinheit 11, 12 mittels der die Verschmutzungen 15 und/oder die
Beschädigungen 16 erkannt und/oder ermittelt werden können. In diesem
Ausführungsbeispiel sind zwei Sensoreinheiten 11, 12 gezeigt. Die erste
Sensoreinheit 11 ist hierbei derart angeordnet, dass diese das Nadelband 4 erfassen kann. Insbesondere ist die erste Sensoreinheit 11 derart angeord- net, dass diese eine Nadelbandvorderseite 17 des Nadelbands 4 erfassen kann. Des Weiteren umfasst das Nadelband 4 eine Nadelbandrückseite 18 die auf der abgewandten Seite zur Nadelbandvorderseite 17 angeordnet ist.
Vorteilhafterweise kann zusätzlich oder alternativ eine Sensoreinheit 11, 12 derart angeordnet sein, dass diese die Nadelbandrückseite 18 erfassen kann. Zusätzlich oder alternativ kann die erste und/oder die zweite Sen- soreinheit 11, 12 auch die Rückschlagwaize 5 und/oder die Abschlagwaize 6 erfassen.
In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist eine zweıte Sensoreinheit 12 gezeigt, die hier derart angeordnet ist, dass diese das Nadelband 4 von oben erfassen kann. Mittels dieser zweiten Sensoreinheit 12 kann beispielsweise die Rückschlagwalze 5 und/oder die Abschlagwalze 6 erfasst werden, die hıer jedoch nicht gezeigt sind. Infolgedessen können auch die Verschmut- zungen und/oder die Beschädigungen der Rückschlagwalze 5 und/oder die
Abschlagwalze 6 von der zumindest einen Anzeigeeinheit 14 angezeigt wer- den.
Die zumindest eine Sensoreinheit 11, 12 kann beispielsweise als eine Ka- mera, insbesondere eine 3D Kamera und/oder eine Zeilenkamera,
ausgebildet sein. Insbesondere kann mit der zumindest einen Sensoreinheit 11, 12 ein Bild der entsprechenden Behandlungseinheit 3-10 erfassen. Wie hier gezeigt ist, kann beispielsweise die erste Sensoreinheit 11 ein Bild des
Nadelbandes 4 bzw. der Nadelbandvorderseite 17 erstellen und/oder erfas- sen.
Außerdem umfasst die Textilmaschine 1 des hier gezeigten Ausführungsbe:- spiels eine Steuereinheit 13. Mithilfe der Steuereinheit 13 können die Sensor- daten der zumindest einen Sensoreinheit 11, 12 ausgewertet werden. Die
Steuereinheit 13 kann durch Auswertung der Sensordaten der zumindest ei- nen Sensoreinheit 11, 12 die Verschmutzungen 15 und/oder die Beschädi- gungen 16 ermitteln Beispielsweise kann die Steuereinheit 13 ein Auswert- programm ausführen, weiches die Verschmutzungen 15 und/oder die Be- schädigungen 16 ermitteln kann.
Mithilfe der zumindest einen Sensoreinheit 11, 12 können Positionen, Men- gen und/oder Arten der Verschmutzungen 15 und/oder der Beschädigungen 16 ermittelt werden. Beispielsweise sind auf der Nadelbandrückseite 18 eine
Verschmutzung 15 im unteren Bereich der Nadelbandrückseite 18 und eine
Verschmutzung 15 oberen Bereich der Nadelbandrückseite 18 vorhanden.
Da die obere Verschmutzung 15 mit einem im Vergleich zur unteren Ver- schmutzung 15 größeren Kreis und/oder verschiedenen Farben dargestellt ist, kann darauf geschlossen werden, dass die Verschmutzung 15 im oberen
Bereich größer ist Mittels der zumindest einen Sensoreinheit 11, 12 wurde somit ermittelt. dass eine Verschmutzung 15 im oberen Bereich der Nadel- bandrückseite 18 als Position vorhanden ist. Außerdem wurde die Menge der
Verschmutzungen 15 ermittelt, was durch die Zuordnung der Größe der
Kreise dargestellt ist.
Ferner umfasst die Textilmaschine 1 eine Speicheremheit 21, die vorzugs- weise mit der Steuereinheit 13 gekoppelt ist. In der Speichereinheit 21 kön- nen die Positionen, die Mengen und/oder die Arten der Verschmutzungen 15 und/oder der Beschädigungen 16 beispielsweise zur Auswertung abgespei- chert werden. Hierdurch kann beispielsweise ermittelt werden, an weichen
Stellen vermehrt Verschmutzungen 15 und/oder Beschädigungen 16 auftre- ten und es kann darauf reagiert werden.
Die Steuereinheit 13 kann auch mit den Behandiungseinheiten 3 — 10 bzw. mit Aktoren und/oder Antrieben der Behandiungsemheiten 3 — 10 verbunden sein. Die Steuereinheit 13 kann vorzugsweise die Behandlungseinheiten 3 — bzw. die Aktoren und/oder die Antriebe der Behandlungseinheiten 3 — 10 10 steuern. Hierdurch kann beispielsweise das Nadelband 4 angetrieben wer- den. Für ein Bedienpersonal kann das Nadelband 4 so gedreht werden, dass eine festgestellte Verschmutzung 15 und/oder eine Beschadigung 16 für das
Bedienpersonal leicht zugänglich ist. Weiterhin kann das Bedienpersonal das
Nadelband 4 mit Hilfe der Steuereinheit 13 auch in eine für ıhn gewünschte
Stellung drehen.
Des Weiteren wurde auf der Nadelbandruckseite 18 eine Beschädigungen 16 in einem mittleren Bereich der Nadelbandrückseite 18 ermitteln.
Zusätzlich oder altemativ zur Menge und/oder zur Position der Verschmut- zungen 15 und/oder der Beschadigungen 16 kann auch eine Art der Ver- schmutzungen 15 und/oder der Beschädigungen 16 mittels der Zumindest ei- nen Sensoreinheit 11, 12 ermittelt werden.
Zu beachten ist hier, dass das Nadelband 4 rotiert. Da die Verschmutzungen 15 und/oder die Beschädigungen 16 mit dem Nadeiband 4 mit rotieren, ân- dern diese natürlich ständig ihre Position. So können beispielsweise die hier gezeigten Verschmutzungen 15 und Beschädigungen 16, die hier auf der Na- deibandrückseite 18 angeordnet sind, zu einem späteren Zeitpunkt auf der
Nadeibandvorderseite 17 angeordnet sein. Gleiches gilt für die Verschmut- zungen 15 und die Beschädigungen 16, die wie hier gezeigt ist, auf der
Nadelbandvorderseite 17 angeordnet sind. Zu einem späteren Zeitpunkt kön- nen diese auf der Nadelbandrückseite 18 angeordnet sein.
Des Weiteren umfasst die Textilmaschine 1 zumindest eine Anzeigeeinheit 14 mittels der die Verschmutzungen 15 und/oder die Beschädigungen 16 angezeigt werden können. Vorteilhafterweise können mit der zumindest ei- nen Anzeigeeinheit 14 die Positionen, die Mengen und/oder dıe Arten der
Verschmutzungen 15 und/oder der Beschädigungen 16 angezeigt werden.
Die zumindest eine Anzeigeeinheit 14 ist in diesem Ausführungsbeispiel als ein Leuchtelement ausgebildet. Vorteilhafterweise kann das Leuchtelement in verschiedenen Farben leuchten. Durch die verschiedenen Farben können die Position, die Menge und/oder die Art der Verschmutzungen 15 und/oder der Beschädigungen 16 angezeigt werden. Beispielsweise kann die zumin- dest eine Anzeigeeinheit 14 rot leuchten, wenn eine vergleichsweise hohe
Anzahl an Verschmutzungen 15 und/oder Beschädigungen 16 ermittelt wurde. Dagegen kann die zumindest eine Anzeigeeinheit 14 gelb leuchten. wenn die Anzahl der Verschmutzungen 15 und/oder Beschädigungen 16 ge- ring ist. Hierdurch kann ein Bedienpersonal sofort erkennen, ob eine Reini- gung und/oder eine Wartung nötig ist oder aufgeschoben werden kann. Zu- sätzlich oder alternativ kann die Reinigung bei mehreren Einheiten aus zu- mindest einem Ballenöffner, zumindest einer Textilffördereinheit und/oder zu- mindest einer Textilmischanlage priorisiert werden Weiterhin kann die zu- mindest eine Anzeigeeinheit 14 grün leuchten, wenn keine Verschmutzungen 15 und/oder Beschädigung 16 vorhanden sind. Zusätzlich oder alternativ kann die zumindest eine Anzeigeeinheit 14 auch blinken, insbesondere in ei- ner Farbsequenzen blinken. Mithilfe der zumindest einen Anzeigeeinheit 14 können vorteilhafterweise die Positionen. die Menge und/oder die Arten der
Verschmutzungen 15 und/oder der Beschädigungen 16 angezeigt werden.
Figur 3 zeigt eine schematische Ansicht der zumindest einen Anzeigeeinheit 14 Die hier gezeigte Anzeigeeinheit 14 ist hier als Bildschirm ausgeführt.
Dieser hier in Figur 3 gezeigte Bildschirm kann vorteilhafterweise an der Tex- timaschine 1 der Figuren 1 oder 2 angeordnet sein. Vorteilhafterweise um- fasst die Textimaschine 1 eine oder mehrere Anzeigeeinheiten 14, die ınsbe- sondere untereinander verschiedenartig ausgebildet sein können.
Auf dem hier gezeigten Bildschirm als Anzeigeeinheit 14 ist auf der linken
Seite die Nadelbandvorderseite 17 und auf der rechten Seite die schematı- sche Seitenansicht des Nadelbands 4 dargestellt.
Wie hier zu sehen ist, sind auf der Nadelbandvorderseite 17 im Mittelbereich mehrere Verschmutzungen 15 nebeneinander angeordnet. Aus diesem meh- reren Verschmutzungen 15 resultiert beispielsweise der große Kreis auf der
Nadelbandvorderseite 17 in der Figur 2 oder auf der rechten Seite in Figur 3.
Des Weiteren sind noch andere Verschmutzungen 15 zu sehen, die auf der
Nadelbandvorderseite 17 und auf der Nadelbandrückseite 18 angeordnet sind. Wie bereits beschrieben, konnen sich die mehreren nebeneinander an- geordneten Verschmutzungen 15, die in Figur 3 in dem Mittelbereich auf der
Nadelbandvorderseite 17 angeordnet sind, auch auf die Nadelbandrückseite 18 bewegen, wenn das Nadelband 4 bewegt bzw. rotiert wird. Es ist klar, dass sich die Verschmutzungen 15 und/oder die Beschädigungen 16 mit dem Nadelband 4 mit bewegen.
Die Verschmutzungen 15 und/oder die Beschädigungen 16 sind hier mit ver- schiedenen Symbolen, nämlich beispielhaft als Kreis und Dreiecke, darge- stellt. Des Werteren können die Symbole auch verschiedene Größen aufwes- sen, beispielsweise in Abhängigkeit der Menge der Verschmutzungen 15 und/oder die Beschädigungen 16, wobei größere Symbole für mehr Ver- schmutzungen 15 und/oder die Beschädigungen 16 stehen. Zusätzlich oder alternativ können die Symbole, die die Verschmutzungen 15 und/oder die
Beschädigungen 16 repräsentieren, auch mit verschiedenen Farben darge- stellt werden.
Außerdem kann die zumindest eine Behandlungseinheit 3 — 10, die hier das
Nadelband 4 ist, zumindest eine Markierung 19 aufweisen. Wie hier zu sehen ist, sind auf dem Nadelband 4 gemäß diesem Ausführungsbeispiel vier Mar- kierungen 19 angeordnet. Die Markierungen 19 sind hierbei fest auf dem Na- delband 4 angeordnet. Die Markierungen 19 sind hier als Sterne dargestellt
Mithilfe der Markierungen 19 kann eine Stellung des Nadelbandes 4 ermittelt werden. Die zumindest eine Markierung 19 kann dabei ebenfalls von der zu- mindest einen Sensoreinheit 11, 12 erfasst werden und beispielsweise von der Steuereinheit 13 erkannt werden. Mithilfe der zumindest einen Markie- rung 19 können vorteilhafterweise die Positionen der Verschmutzungen 15 und/oder dıe Positionen der Beschädigungen 16 ermittelt werden. Hierbei werden die Positionen der Verschmutzungen 15 und/oder die Positionen der
Beschädigungen 16 in Bezug zur zumindest einen Markierung 19 gesetzt.
Bezugszeichentiste 1 Textimaschine 2 Fasermaterial 3 erste Fôrdereinheit
4 Nadelband 5 Rückschlagwalze 6 Abschlagwalze 7 Wiegeeinheit
8 Mischanlage 9 Mischelement 10 zweite Fördereinheit 11 erste Sensoreinheit 12 zweite Sensoreinheit
13 Steuereinheit 14 Anzeigeeinheit 15 Verschmutzung 16 Beschädigung 17 Nadelbandvorderseite
18 Nadelbandrückseite 19 Markierung 20 Auflöseelemente 21 Speichereinheit

Claims (17)

Patentansprüche
1. Textilmaschine (1) mit zumindest einer Textilmischmaschine, mit zu- mindest einer Textilfordermaschine und/oder mit zumindest einem Ballenöffner, vorzugsweise als Textilmaschinenverbund, zum Bearbei- ten und/oder Transportieren von Fasermaterial (2) mit zumindest einer Behandlungseinheit (3 — 10), mittels der das Fa- sermaterial (2) bearbeitet und/oder transportiert werden kann und mit zumindest einer Sensoreinheit (11, 12), mittels der Verschmutzun- gen (15) auf und/oder an der zumindest einen Behandlungseinheit (3 — 10} und/oder Beschädigungen (16) der zumindest einen Behand- lungseinheit (3 — 10) ermittelt werden können, dadurch gekennzeichnet, dass dıe Textilmaschine (1) zumindest eine Anzeigeeinheit (14) um- fasst, mittels der die Verschmutzungen (15) und/oder die Beschadi- gungen (16) der zumindest einen Behandlungseinheit (3 — 10) ange- zeigt werden können.
2. Textilmaschine nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeich- net, dass die Anzeigeeinheit (14) derart ausgebildet ist, dass diese eine Position der Verschmutzungen (15) und/oder der Beschädigun- gen (16) auf und/oder an der zumindest einen Behandiungseinheit (3 — 10) anzeigen kann.
3. Textimaschine nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit (14) derart ausge- bildet ist, dass diese eine Menge der Verschmutzungen (15) und/oder der Beschädigungen {18} auf und/oder an der zumindest einen Be- handlungseinheit (3 — 10) anzeigen kann.
4. Textilmaschine nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit (14) derart ausge- bildet ıst, dass diese eine Art der Verschmutzungen (15) und/oder der Beschädigungen (16) auf und/oder an der zumindest einen Behand- lungseinheit (3 — 10) anzeigen kann.
5. Textilmaschine nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Sensoreinheit (11, 12) eine Kamera, insbesondere eine 3D-Kamera. umfasst.
6. Textilmaschine nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Textilmaschine eine Steuereinheit (13) umfasst, die mit Hilfe der zumindest einen Sensoreinheit (11, 12) die Position, die Menge und/oder die Art der Verschmutzungen (15) und/oder der Beschädigungen (16) ermitteln kann.
7. Textilmaschine nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Behandlungseinheit (3 — 10) zumindest eine Markierung (19) aufweist, die die zumindest eine Sensoreinheit (11, 12) erfassen kann und mittels der eine Stel- lung, Position und/oder Orientierung der zumindest einen Behand- lungseinheit (3 -10), insbesondere mittels der Steuereinheit (13), er- mittelt werden kann.
8. Textimaschine nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Anzeigeeinheit (14) eine Projektionseinheit umfasst, mittels der zumindest eine Informa- tion zur Position, Menge und/oder Art der Verschmutzungen (15) und/oder der Beschädigungen (16) auf die zumindest eine Behand- lungseinheit (3 - 10) projiziert werden kann.
9. Textilmaschine nach dem vorherigen Anspruch 8, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Projektionseinheit Farben, Symbole, Zahlen und/oder Buchstaben auf die zumindest eine Behandlungsemheit (3 — 10) projizieren kann.
10. Textilmaschine nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Anzeigeeinheit (14) einen Bildschirm zum Anzeigen der Position, Menge und/oder Art der Verschmutzungen (15) und/oder der Beschadigungen (16) umfasst.
11. Textilmaschine nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Anzeigeeinheit (14) Leuchtmittel zum Anzeigen der Position, Menge und/oder Art der Ver- schmutzungen (15) und/oder der Beschädigungen (16) umfasst.
12. Textiimaschine nach dem vorherigen Anspruch 11, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Leuchtmittel ausgebildet ist und/oder mehrere Leuchtelemente umfasst. so dass zur Ausgabe von verschiedenen Statusmeldungen verschiedene Farben, vorzugsweise mittels Farbse- quenzen und/oder Blinksequenzen, ausgegeben werden können.
13. Textilmaschine nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Textilmaschine (1) eine Speicher- einheit (21) umfasst, in der von der zumindest einen Sensoreinheit (11, 12) erfasste Daten gespeichert werden können, wobei vorzugs- weise Position, Menge und/oder Art der Verschmutzungen (15) und/oder der Beschädigungen (16) gespeichert werden konnen 14 Textilmaschine nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungseinheit (3 — 10) ein Nadelband (4), eine Rückschlagwalze (5), eine Abschlagwalze (6) und/oder eine erste Fördereinheit (3) des Ballendffners ist,
dass die Behandlungseinheit (3 — 10) ein Mischer einer Textilmisch- maschine ist und/oder dass die Behandlungseinheit (3 — 10) eine zweite Fördereinheit (10) einer Textilfördereinheit ist.
15. Verfahren zum Betreiben einer Textiimaschine (1), die vorzugsweise gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche aus- gebildet ist, wobei die Texti:maschine (1} zumindest eine Textilmisch- maschine, zumindest eine Textilfördermaschine und/oder zumindest einen Ballenöffner umfasst, vorzugsweise als Textilmaschinenver- bund, bei dem mit zumindest einer Behandlungseinheit (3 — 10} Fasermate- rial (2) bearbeitet und/oder transportiert wird und bei dem mit zumindest einer Sensoreinheit (11, 12) Verschmutzungen (15) auf und/oder an der zumindest einen Behandlungseinheit (3 — 10) und/oder Beschädigungen (16) der zumindest einen Behandiungsein- heit (3 — 10) ermittelt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Textilmaschine (1) zumindest eine Anzeigeeinheit (14) um- fasst, mittels der die Verschmutzungen (15) und/oder die Beschädi- gungen (16) der zumindest einen Behandlungseinheit (3 — 10) ange- zeigt werden.
16. Verfahren nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der zumındest einen Anzeigeeinheit (14) eine Position, eine Menge und/oder eine Art der Verschmutzungen (15) und/oder die Beschädigungen (16) an und/oder auf der zumindest einen Behand- lungseinheit (3 — 10) angezeigt wird.
17. Verfahren nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass unkritische Zustände der zumındest einen Behandlungseinheit (3
— 10) erkannt und nicht mehr von der zumindest einen Anzeigeeinheit (14) angezeigt werden.
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