BE1031641B1 - Vorrichtung zur Verwendung als Vorsatz eines Bodenreinigungsgeräts - Google Patents

Vorrichtung zur Verwendung als Vorsatz eines Bodenreinigungsgeräts Download PDF

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BE1031641B1 BE20235423A BE202305423A BE1031641B1 BE 1031641 B1 BE1031641 B1 BE 1031641B1 BE 20235423 A BE20235423 A BE 20235423A BE 202305423 A BE202305423 A BE 202305423A BE 1031641 B1 BE1031641 B1 BE 1031641B1
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verwendung als Vorsatz (2) eines Bodenreinigungsgeräts, umfassend mindestens ein Gehäuse (3), mindestens zwei gegenläufig drehbar antreibbare und an der Unterseite (6) des Gehäuses (3) anordenbare Reinigungseinrichtungen (9) zur Reinigung der Bodenfläche (8), mindestens eine Antriebseinrichtung (12) zum Antrieb der Reinigungseinrichtungen (9), wobei jede Reinigungseinrichtung (9) mindestens ein Aufnahmeelement (10) sowie mindestens ein mit dem Aufnahmeelement (10) koppelbares Wischelement (11) aufweist, wobei das Aufnahmeelement (10) in Kraft übertragender Weise mit der Antriebseinrichtung (12) koppelbar ist, sodass ein von der Antriebseinrichtung (12) erzeugtes Drehmoment auf das Aufnahmeelement (10) übertragbar ist.

Description

Beschreibung
Vorrichtung zur Verwendung als Vorsatz eines Bodenreinigungsgeräts
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die Vorrichtung dient zur Verwendung als Vorsatz eines Bodenreinigungsgeräts und umfasst ein Gehäuse sowie zwei an der Unterseite des Gehäuses angeordnete gegenläufig drehbar antreibbare Reinigungseinrichtungen zur Reinigung der Bodenfläche. Die Vorrichtung umfasst mindestens eine Antriebseinrichtung zum Antrieb der Reinigungseinrichtungen, wobei jede
Reinigungseinrichtung mindestens ein Aufnahmeelement sowie mindestens ein mit dem
Aufnahmeelement koppelbares Wischelement aufweist. Dabei ist das Aufnahmeelement in Kraft
Übertragender Weise mit der Antriebseinrichtung koppelbar, sodass ein von der
Antriebseinrichtung erzeugtes Drehmoment auf das Aufnahmeelement übertragbar ist.
Vorrichtungen zur Verwendung als Vorsatz eines Bodenreinigungsgeräts sind aus dem Stand der Technik bereits zahlreich bekannt. Insbesondere sind solche Vorrichtungen als
Feuchtreinigungszubehör für Trockenstaubsauger bekannt, die dem Benutzer über das
Anbringen der Vorrichtung an der Bodendüse bzw. den Austausch der Bodendüse eine
Feuchtreinigung der Bodenfläche ermöglichen. Die bekannten Vorrichtungen weisen typischerweise zwei Wischtextilien auf, die relativ zur Verfahrrichtung gegenläufig zueinander rotieren, um einen höheren Schmutzabtrag zu erzielen. Dabei dienen die eingesetzten
Wischtextilien zugleich als Schmutzaufnahme bzw. Schmutzspeicher, wobei diese nach
Aufnahme einer bestimmten Schmutzmenge ausgetauscht oder ausgewaschen werden müssen. Üblicherweise sind die Wischtextilien mittels einer lösbaren Klettverbindung an der
Vorrichtung befestigt, so dass das Wischtextil auf einfache Weise gelöst und wieder angebracht werden kann.
Das Anbringen des Wischtextils über eine Klettverbindung kann jedoch gewisse Nachteile aufweisen: Zum einen ist eine genaue Ausrichtung des Wischtextils bei der Anbringung desselben nicht garantiert, so dass bei Nachlässiger Anbringung Störungen auftreten können, wie zum Beispiel eine Verdeckung von Saugöffnungen, Unwuchten oder eine unvollständige
Randreinigung.
Ferner muss das Wischtextil und der zugehörige Wischaufsatz für die Entnahme händisch festgehalten werden, was von dem Benutzer als unkomfortabel empfunden werden kann, da der Aufsatz in seiner Orientierung zum Boden geändert werden muss, um das Wischtextil zu erreichen. Die Tatsache, dass das Wischtextil händisch ausgetauscht und somit angefasst werden muss, kann von einzelnen Kunden als unhygienisch und unangenehm empfunden werden.
Der vorliegenden Anmeldung liegt mithin die Aufgabe zugrunde, eine alternative Vorrichtung zur
Verwendung als Vorsatz eines Bodenreinigungsgeräts zu schaffen, bei dem die vorgenannten
Nachteile überwunden werden.
Die zugrunde liegende Aufgabe wird erfindungsgemäß mittels einer Vorrichtung mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den
Unteransprüchen 2 bis 15.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass jede
Reinigungseinrichtung mindestens ein erstes, dem Gehäuse zugeordnetes
Verbindungselement sowie mindestens ein zweites, dem Aufnahmeelement zugeordnetes 11 Verbindungselement aufweist, wobei das erste und/oder das zweite Verbindungselement lösbar miteinander verbindbar sind. Hierdurch ist die Reinigungseinrichtung lösbar an der Unterseite des Gehäuses anordnenbar.
Weiterhin ist es bevorzugt, dass das erste Verbindungselement und das zweite
Verbindungselement mittels einer magnetischen Verbindung miteinander verbindbar sind. Die ı5 Ausbildung der Verbindungselemente in Form eines Magneten stellt eine vereinfachte Form der
Kopplung dar, die sowohl eine Entnahme als auch ein Anbringen des Aufnahmeelements besonders vereinfacht und optimiert. Bei der Kopplung der Verbindungselemente gelangen die
Verbindungselemente in eine vordefinierte Position, so dass sie eine zentrierende Funktion übernehmen. Die Verbindungselemente gelangen bei einer Annäherung zueinander über die
Anziehungskräfte der Magnete „von selbst“ in die vordefinierte Position, so dass eine ungenaue
Position des Aufnahmeelements und die damit verbundenen Nachteile, wie Unwuchten oder verdeckte Saugöffnungen, vermieden werden. Anders ausgedrückt wird eine
Falschpositionierung des Aufnahmeelements vermieden. Ein weiterer Vorteil der magnetischen
Verbindungselemente ist die verbesserte Langlebigkeit gegenüber einer klassisch verwendeten
Klettverbindung, die einem hohen Verschleiß infolge des wiederkehrenden „Auseinanderreißens“ ausgesetzt ist. Die Entnahme des Aufnahmeelements erfolgt dann durch
Überwindung der Magnetkraft.
In einer weiteren Ausführungsform ist es bevorzugt, dass das erste Verbindungselement und das zweite Verbindungselement mittels einer formschlüssigen Verbindung, insbesondere einer 3% Schnappverbindung, miteinander verbindbar sind. Insbesondere bevorzugt ist hierbei eine
Verbindung des ersten und zweiten Verbindungselementes über Clip-Elemente.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weiter ausgestaltend ist das Wischelement in Form eines
Textils ausgebildet. Dieses eignet sich gut für die Feuchtreinigung von Bodenflächen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weiter ausgestaltend, sind zwei Saugmünder vorgesehen, wobei die Reinigungseinrichtungen zwischen den beiden Saugmündern angeordnet sind. Dies hat den Vorteil, dass lose Staub- und Schmutzpartikel im Betrieb des Bodenreinigungsgeräts bereits aufgenommen werden, bevor die Wischelemente der Reinigungseinrichtungen diese aufnehmen müssen. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass die Wischelemente lediglich den „fest sitzenden“ Schmutz entfernen, der über die reine Saugfunktion nicht entfernbar ist, so dass die Wischelemente nicht unnötig schnell verschmutzen.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind zwei
Saugmünder mit jeweils einem Saugkanal vorgesehen, wobei die Saugkanäle innerhalb des
Gehäuses zu einem gemeinsamen Saugluftkanal zusammenlaufen. Hierdurch wird das Risiko eines verstopften Saugkanals minimiert, da jedem Saugmund jeweils ein Saugkanal zugeordnet ist. Für den Fall, dass dennoch ein Saugkanal zugesetzt ist und dessen Saugleistung herabgesetzt ist, kann die Bodenreinigung mit einem intakten Saugkanal fortgeführt werden.
Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn jedes Aufnahmeelement einen kreisförmigen ı5 Querschnitt aufweist, da sich diese für eine rotierende Bewegung besonders gut eignen. Die rotierende Bewegung eignet sich wiederum besonders gut zur Aufnahme von festsitzendem
Schmutz, da somit eine Wischbewegung erzeugt werden kann. Alternativ sind aber auch
Bewegungsformen denkbar, welche lediglich eine Rotationskomponente aufweisen.
Insbesondere exzentrische Bewegungsformen sind hierbei besonders geeignet.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung sieht ein
Betätigungselement vor, wobei das Betätigungselement dazu hergerichtet ist, die lösbare
Verbindung zwischen den Verbindungselementen zu lösen. Das bedeutet, dass das
Aufnahmeelement mit dem daran befindlichen Wischelement durch Betätigung des
Betätigungselements von der Vorrichtung gelöst werden kann. Dies macht ein manuelles Lösen des Aufnahmeelements entbehrlich, was für den Benutzer als äußerst komfortabel empfunden wird. Zum einen entfällt das Erfordernis, das Bodenreinigungsgerät so zu positionieren, dass eine Entnahme des Aufnahmeelements möglich ist und zum anderen ist ein Anfassen des
Aufnahmeelementes mit dem daran angeordneten Wischelement zwecks Entnahme nicht mehr erforderlich. Das Entfernen des Wischelements vom Aufnahmeelement kann dann beispielsweise komfortabel an einem Waschbecken erfolgen, wo das Wischelement ausgewaschen und die Hände des Benutzers im direkten Anschluss gewaschen werden können.
Im Hinblick auf das Betätigungselement ist es ferner besonders von Vorteil, wenn das
Betätigungselement die lösbare Verbindung zwischen den Verbindungselementen mittels einer auf das zweite, dem Aufnahmeelement zugeordneten Verbindungselement einwirkbaren
Druckkraft löst. Dabei kann das Betätigungselement so ausgebildet sein, dass es durch
Ausüben von Druck auf das zweite Verbindungselement einen Abstand der
Verbindungselemente hervorruft. Bei einem ausreichend großen Abstand der
Verbindungselemente verliert die beispielsweise eine zwischen den beiden
Verbindungselementen wirkende Magnetkraft an Wirkung und das Aufnahmeelement löst sich ab.
Für die Handhabung des Betätigungselements ist es gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass die Druckkraft von einer die Vorrichtung verwendenden Person bereitstellbar ist, vorzugsweise mittels einer Betätigung des Betätigungselement mit dem Fuß.
Das bedeutet, dass das Bodenreinigungsgerät in seiner typischen Stellung, also mit einem am
Boden befindlichen Vorsatz, verbleiben kann, um die Aufnahmeelemente mit den daran befindlichen Wischelementen zu entfernen.
Im Hinblick auf das Betätigungselement ist es besonders von Vorteil, wenn selbiges einen
Schieber aufweist, mittels dem die Druckkraft auf das zweite Verbindungselement einwirkbar ist.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Betätigungselement ı5 zumindest abschnittsweise an einer Oberseite der Vorrichtung angeordnet ist, sodass das
Betätigungselement von der Oberseite der Vorrichtung her betätigbar ist. Somit ist ein
Umpositionieren der Vorrichtung nicht erforderlich, da das Betätigungselement in der
Betriebsstellung der Vorrichtung gut zugänglich ist. Allenfalls kann es vorteilhaft sein, wenn die
Vorrichtung in eine etwas gekippte Position überführt wird, um genügend Platz für das „Auswerfen“ der Aufnahmeelemente bereit zu stellen. Insbesondere kann die Betätigung des
Betätigungselements auch mit dem Fuß der bedienenden Person erfolgen, was als sehr bequem empfunden wird.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Druckkraft zur Einwirkung auf das zweite
Verbindungselement von einem Motor bereitstellbar. Hierdurch wird eine manuelle Betätigung des Betätigungselementes durch den Benutzer überflüssig, wodurch sich der
Benutzungskomfort des Vorsatzes weiter erhöht. In einer bevorzugten Ausführungsform ist es hierbei denkbar, dass der Motor mittels eines Steuerelementes am Handgriff eines
Bodenreinigungsgerätes aktivierbar ist.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es vorgesehen, dass der Magnet in Form eines Permanentmagneten und/oder in Form eines
Elektromagneten ausgebildet ist. Ist der Magnet in Form eines Permanentmagneten ausgebildet, ist dies vorteilhaft, weil der Magnet seine Eigenschaften nicht verliert und über die gesamte Nutzungsdauer der Vorrichtung nutzbar ist. Dabei kann vorgesehen sein, dass lediglich eines der Verbindungselemente oder beide Verbindungselemente in Form eines
Magneten, insbesondere eines Permanentmagneten, ausgebildet sind.
Ist der Magnet in Form eines Elektromagneten ausgebildet, kann die Aktivität des Magneten über eine Stromzufuhr gesteuert werden, was für die Betätigung des Betätigungselements vorteilhaft sein kann. Das Betätigungselement kann dann als Knopf ausgebildet sein, mittels dem eine den Elektromagneten speisende Stromzufuhr unterbrochen werden kann. Auf diese 5 Weise ist die Aufhebung der Magnetkraft einfach durch Knopfdruck möglich.
Ferner ist es besonders von Vorteil, wenn das magnetische Material ein ferromagnetisches
Material ist. Insbesondere für den Fall, dass lediglich eines der Verbindungselement in Form eines Magneten ausgebildet ist, ist es besonders vorteilhaft, wenn das andere
Verbindungselement ferromagnetisches Material umfasst, sodass das die
Reinigungseinrichtungen lösbar an der Unterseite des Gehäuses haltbar sind.
Schließlich ist gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass es sich bei dem Bodenreinigungsgerät um einen Staubsauger, vorzugsweise einen
Handstaubsauger oder einen Saugroboter, handelt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und
Wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt:
Figur 1 eine dreidimensionale Ansicht auf eine Unterseite einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
Figur 2 eine dreidimensionale Ansicht eines Aufnahmeelements der Vorrichtung gemäß
Figur 1,
Figur 3 eine dreidimensionale Ansicht des Aufnahmeelements aus Figur 2,
Figur 4 einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung gemäß Figur 1,
Figur 5 einen weiteren Vertikalschnitt durch die Vorrichtung gemäß Figur 1,
Figur 6 eine dreidimensionale Ansicht auf die Vorrichtung aus Figur 1 und
Figur 7 eine weitere dreidimensionale Ansicht auf die Vorrichtung aus Figur 1.
Die Figuren 1 bis 7 zeigen ein Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zur Verwendung als Vorsatz 2 eines nicht in den Figuren dargestellten Bodenreinigungsgeräts.
Die Vorrichtung 1 besitzt ein Gehäuse 3, sowie ein Anschlussstück 4 zum Anschließen an ein
Luftleitelement des Bodenreinigungsgeräts, das ebenfalls nicht in den Figuren dargestellt ist. Im vorliegenden Fall ist das Anschlussstück 4 rohrförmig ausgebildet, wobei auch andere
Ausführungsformen denkbar sind.
Innerhalb des Gehäuses 3 verläuft ein Saugluftkanal 5, der sich an einer Unterseite 6 des
Gehäuses 3 in zwei Saugluftkanäle 5 aufteilt, wobei die zwei Saugluftkanäle 5 an zwei s gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses 3 in jeweils einem Saugmund 7 münden. In der
Figur 1 ist gut erkennbar, dass die beiden Saugmünder 7 entlang zwei gegenüberliegenden
Längsseiten der Unterseite 6 des Gehäuses 3 verlaufen. Über die beiden Saugmünder 7 werden auf einer zu reinigenden Bodenfläche 8 befindliche Staub- und/oder Schmutzpartikel in die Saugluftkanäle 5 eingesogen und gelangen in einen nicht in den Figuren dargestellten
Staubbehälter.
Ferner weist die Vorrichtung 1 an der Unterseite 6 des Gehäuses 3 zwei
Reinigungseinrichtungen 9 auf, die gegenläufig antreibbar sind und zur Nass- oder
Feuchtreinigung der Bodenfläche 8 dienen. Die Reinigungseinrichtungen 9 weisen jeweils ein
Aufnahmeelement 10 sowie ein damit koppelbares Wischelement 11 auf. Um die ı5 Drehbewegung der Reinigungseinrichtungen 9 zu ermöglichen, weist die Vorrichtung 1 eine
Antriebseinrichtung 12 zum Antrieb auf, wobei die Aufnahmeelemente 10 jeweils in Kraft übertragender Weise mit der Antriebseinrichtung 12 koppelbar sind, wobei im Betrieb der
Vorrichtung 1 ein von der Antriebseinrichtung 12 erzeugtes Drehmoment auf das
Aufnahmeelement 10 übertragbar ist.
In der Figur 2 ist das Aufnahmeelement 10 mit dem daran angebrachten Wischelement 11 gezeigt, wohingegen in der Figur 3 Aufnahmeelement 10 und Wischelement 11 getrennt voneinander dargestellt sind. Es ist zu erkennen, dass sowohl das Aufnahmeelement 10 als auch das Wischelement 11 als runde Scheiben ausgebildet sind, wobei das Wischelement 11 im vorliegenden Fall aus einem Textil besteht. Das Aufnahmeelement 10 weist in seiner Mitte eine zentrisch ausgerichtete Nabe 13 auf, die zwecks Zusammenwirkens mit einer korrespondierend gestalteten Welle 14 gezahnt ausgebildet ist.
In den Figuren 4 und 5 ist die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 jeweils in einem Vertikalschnitt gezeigt, wobei nur eine der beiden identisch ausgebildeten Reinigungseinrichtungen 9 zu erkennen ist. Die Reinigungseinrichtung 9 besitzt ein erstes, dem Gehäuse 3 zugeordnetes
Verbindungselement 15 in Form eines Magneten 16, sowie ein zweites, dem Aufnahmeelement 10 zugeordnetes Verbindungselement 17, ebenfalls in Form eines Magneten 18.
Das zweite Verbindungselement 17 ist innerhalb der Nabe 13 des Aufnahmeelements 10 positioniert, wobei alternativ die Nabe 13 als Magnet 18 ausgebildet sein kann, so dass die
Nabe 17 zusätzlich die Aufgabe des zweiten Verbindungselements 17 übernimmt. Im vorliegenden Fall liegt der zweite Magnet 18 als separates Bauteil vor und ist innerhalb der
Nabe 13 angeordnet. Das erste, dem Gehäuse 3 zugeordnete Verbindungselement 15 ist im vorliegenden Fall ringförmig ausgebildet und gehäusefest um einen Schieber 19 angeordnet, wobei der Schieber 19 als Stange ausgebildet ist, die vertikal verschiebbar gelagert ist. Der
Schieber 19 ist mit einem Betätigungselement 20 verbunden, das wiederum als Fußpedal ausgebildet ist. Bei Betätigung des Betätigungselements 20 mit dem Fuß, wird der Schieber 19 linear nach unten verschoben, wobei der Schieber 19 den zweiten Magneten 18 vertikal nach unten schiebt, bis die Magnetkraft der beiden Magneten 16, 18 aufgehoben ist und das
Aufnahmeelement 10 mitsamt dem Wischelement 11 herabfällt.
Insbesondere in den Figuren 4, 6 und 7 ist gut erkennbar, dass das Betätigungselement 20 an einer Oberseite 21 der Vorrichtung 1 angeordnet ist, so dass eine die Vorrichtung 1 benutzende
Person, von der in den Figuren 6 und 7 lediglich ein Fuß 22 zu erkennen ist, das
Betätigungselement 20 besonders komfortabel mit dem Fuß 22 betätigen kann.
In der Figur 5 ist die Vorrichtung 1 in einem Zustand dargestellt, in dem die Magnete 16, 18 durch die Betätigung des Schiebers 19 in Abstand 23 gebracht wurden, so dass die zuvor wirkende Magnetkraft nicht mehr wirkt.
Bezugszeichenliste 1 Vorrichtung 2 Vorsatz 3 Gehäuse 4 Anschlussstück 5 Saugluftkanal 6 Unterseite 7 Saugmund 8 Zu reinigende Bodenfläche 0 9 Reinigungseinrichtung
Aufnahmeelement 11 Wischelement 12 Antriebseinrichtung 13 Nabe 14 Welle 15 Erstes Verbindungselement 16 Magnet 17 Zweites Verbindungselement 18 Magnet 19 Schieber 20 Betätigungselement 21 Oberseite 22 Fuß 23 Abstand

Claims (15)

Patentansprüche
1. Vorrichtung (1) zur Verwendung als Vorsatz (2) eines Bodenreinigungsgeräts, umfassend — mindestens ein Gehäuse (3), — mindestens zwei gegenläufig drehbar antreibbare und an der Unterseite (6) des Gehäuses (3) anordnenbare Reinigungseinrichtungen (9) zur Reinigung der Bodenfläche (8), — mindestens eine Antriebseinrichtung (12) zum Antrieb der Reinigungseinrichtungen (9), o wobei jede Reinigungseinrichtung (9) mindestens ein Aufnahmeelement (10) sowie mindestens ein mit dem Aufnahmeelement (10) koppelbares Wischelement (11) aufweist, o wobei das Aufnahmeelement (10) in Kraft Übertragender Weise mit der Antriebseinrichtung (12) koppelbar ist, sodass ein von der Antriebseinrichtung (12) erzeugtes Drehmoment auf das Aufnahmeelement (10) übertragbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass — jede Reinigungseinrichtung (9) mindestens ein erstes, dem Gehäuse (3) zugeordnetes Verbindungselement (15) sowie mindestens ein zweites, dem Aufnahmeelement (10) zugeordnetes Verbindungselement (17) aufweist, wobei das erste und/oder das zweite Verbindungselement lösbar miteinander verbindbar sind.
2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Verbindungselement (15) und das zweite Verbindungselement (17) mittels einer magnetischen Verbindung miteinander verbindbar sind.
3. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Verbindungselement (15) und das zweite Verbindungselement (17) mittels einer formschlüssigen Verbindung, insbesondere einer Schnappverbindung, miteinander verbindbar sind.
4. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wischelement (11) in Form eines Textils ausgebildet ist.
5. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Anschlussstück (4) zum Anschließen eines Luftleitelements des Bodenreinigungsgeräts und einen durch das Gehäuse (3) verlaufenden Saugluftkanal (5) mit mindestens einem an einer Unterseite (6) des Gehäuses (3) mündenden Saugmund (7) zur Aufnahme von auf einer zu reinigenden Bodenfläche (8) befindlicher Staub- und Schmutzpartikel.
6. Vorrichtung (1) nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch zwei Saugmünder (7), wobei die Reinigungseinrichtungen (9) zwischen den beiden Saugmündern (7) angeordnet sind.
7. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Aufnahmeelement (10) einen kreisförmigen Querschnitt aufweist.
0 8. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Betätigungselement (20), wobei das Betätigungselement (20) dazu hergerichtet ist, die lösbare Verbindung zwischen den Verbindungselementen (15, 17) zu lösen.
9. Vorrichtung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (20) die lösbare Verbindung mittels einer auf das zweite Verbindungselement (17) einwirkbaren Druckkraft löst.
10. Vorrichtung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkraft von einer die Vorrichtung (1) verwendenden Person bereitstellbar ist, vorzugsweise mittels einer Betätigung des Betätigungselement (20) mit dem Fuß (22).
11. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (20) einen Schieber (19) aufweist, mittels dem die Druckkraft auf das zweite Verbindungselement (17) einwirkbar ist.
12. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (20) zumindest abschnittsweise an einer Oberseite (21) der Vorrichtung (1) angeordnet ist, sodass das Betätigungselement (20) von der Oberseite der Vorrichtung (1) her betätigbar ist.
13. Vorrichtung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkraft von einem Motor bereitstellbar ist.
14. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet (16, 18) in Form eines Permanentmagneten und/oder in Form eines Elektromagneten ausgebildet ist.
15. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Bodenreinigungsgerät um einen Staubsauger, vorzugsweise einen Handstaubsauger oder einen Saugroboter, handelt.
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