BE1032018A1 - Gargerät mit einer Gargerätemuffel - Google Patents

Gargerät mit einer Gargerätemuffel Download PDF

Info

Publication number
BE1032018A1
BE1032018A1 BE20235798A BE202305798A BE1032018A1 BE 1032018 A1 BE1032018 A1 BE 1032018A1 BE 20235798 A BE20235798 A BE 20235798A BE 202305798 A BE202305798 A BE 202305798A BE 1032018 A1 BE1032018 A1 BE 1032018A1
Authority
BE
Belgium
Prior art keywords
cooking appliance
muffle
bearing
housing
aforementioned
Prior art date
Application number
BE20235798A
Other languages
English (en)
Other versions
BE1032018B1 (de
Inventor
André Treiber
Jens Oberhaus
Micha Reifert
Original Assignee
Miele & Cie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Miele & Cie filed Critical Miele & Cie
Priority to BE20235798A priority Critical patent/BE1032018B1/de
Priority to EP24199158.7A priority patent/EP4530538A1/de
Publication of BE1032018A1 publication Critical patent/BE1032018A1/de
Application granted granted Critical
Publication of BE1032018B1 publication Critical patent/BE1032018B1/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/08Foundations or supports plates; Legs or pillars; Casings; Wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Gargerät (2) mit einer Gargerätbreite, einer Gargeräthöhe und einer Gargerättiefe, umfassend ein Gehäuse (4) mit einer in dem Gehäuse (4) angeordneten Gargerätemuffel (6) des Gargeräts (2) zur Ausbildung eines Garraums, wobei die Gargerätemuffel (6) mit einer Muffelfrontseite (8) der Gargerätemuffel (6) an einer Gehäusefrontseite (10) des Gehäuses (4) befestigt ist und das Gargerät (2) zur Befestigung der Gargerätemuffel (6) an dem Gehäuse (4) mindestens ein von der Muffelfrontseite (8) entlang einer parallel zu der Gargerätetiefe verlaufenden Tiefendimension des Gargeräts (2) beabstandetes weiteres Lager aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine weitere Lager als lediglich ein einziges Loslager (12) ausgebildet ist, wobei dieses Loslager (12) derart ausgebildet und angeordnet ist, dass in einem Nichtgebrauchszustand des Gargeräts (2) und in jedem Gebrauchszustand des Gargeräts (2) mittels dieses Loslagers (12) eine Bewegung der Gargerätemuffel (6) relativ zu dem Gehäuse (4) entlang der Tiefendimension des Gargeräts (2) ermöglicht ist.

Description

' BE2023/5798
Beschreibung
Gargerät mit einer Gargerätemuffel
Die Erfindung betrifft ein Gargerät mit einer Gargerätemuffel der im Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 genannten Art. s Derartige Gargeräte sind aus dem Stand der Technik in einer Vielzahl von
Ausführungsformen bereits vorbekannt und umfassen ein Gehäuse mit einer in dem Gehäuse angeordneten Gargerätemuffel des Gargeräts zur Ausbildung eines Garraums, wobei die
Gargerätemuffel mit einer Muffelfrontseite der Gargerätemuffel an einer Gehäusefrontseite des Gehäuses befestigt ist und das Gargerät zur Befestigung der Gargerätemuffel an dem 11 Gehäuse mindestens ein von der Muffelfrontseite entlang einer parallel zu der Gargerätetiefe verlaufenden Tiefendimension des Gargeräts beabstandetes weiteres Lager aufweist. In einem Gebrauchszustand des Gargeräts erwärmt sich die Gargerätemuffel, so dass sich die
Gargerätemuffel ausdehnt und sich damit relativ zu dem Gehäuse bewegt. Hierbei können ungewünschte mechanische Spannungen zwischen der Gargerätemuffel und dem Gehäuse des Gargeräts auftreten, so dass die ordnungsgemäße Funktion des Gargeräts beeinträchtigt werden kann oder das Gargerät, also die Gargerätemuffel und/oder das Gehäuse, sogar beschädigt werden kann. Beispielsweise kann es bei einer als Emaille-Muffel ausgebildeten
Gargerätemuffel zu ungewünschten Abplatzungen der Emaille kommen. Hier schafft die
Erfindung Abhilfe.
Der Erfindung stellt sich somit das Problem, ein Gargerät mit einer Gargerätemuffel zu verbessern.
Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch ein Gargerät mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, dass das mindestens eine weitere Lager als lediglich ein einziges Loslager ausgebildet ist, wobei dieses Loslager derart ausgebildet und angeordnet ist, dass in einem Nichtgebrauchszustand des Gargeräts und in jedem Gebrauchszustand des Gargeräts mittels dieses Loslagers eine Bewegung der
Gargerätemuffel relativ zu dem Gehäuse entlang der Tiefendimension des Gargeräts ermöglicht ist. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
Der mit der Erfindung erreichbare Vorteil besteht insbesondere darin, dass ein Gargerät mit einer Gargerätemuffel verbessert ist. Aufgrund des erfindungsgemäßen Gargeräts ist es möglich, dass sich die Gargerätemuffel in dem Nichtgebrauchszustand und in jedem
Gebrauchszustand des Gargeräts entlang der Tiefendimension des erfindungsgemäßen
Gargeräts ausdehnen kann, ohne, dass dies zu einer ungewünschten und nachteiligen
° BE2023/5798 mechanischen Verspannung zwischen der Gargerätemuffel auf der einen Seite und dem
Gehäuse auf der anderen Seite führt. Dies deshalb, weil mittels des als lediglich ein einziges
Loslager ausgebildeten weiteren Lagers eine schwimmende Lagerung der Gargerätemuffel relativ zu dem Gehäuse entlang der Tiefendimension des erfindungsgemäßen Gargeräts ermöglicht ist. Entsprechend sind beispielsweise die oben beschriebenen Emaille-Abplatzer einer emaillierten Gargerätemuffel wirksam verhindert. Die Gargerätemuffel des erfindungsgemäßen Gargeräts ist also an dem Gehäuse entlang der Tiefendimension ausreichend befestigbar, ohne, dass dadurch die ordnungsgemäße Funktion des erfindungsgemäßen Gargeräts aufgrund von mechanischen Spannungen weder im
Nichtgebrauchszustand noch in jedem der Gebrauchszustände beeinträchtigt ist. Während im
Stand der Technik, bei dem die Gargerätemuffel neben der Befestigung der Muffelfrontseite an der Gehäusefrontseite mit mindestens zwei weiteren Lagern in der Tiefendimension des
Gargeräts beabstandet von der Muffelfrontseite an dem Gehäuse gehalten ist, erfolgt diese
Halterung erfindungsgemäß darüber hinaus mittels des als lediglich ein einziges Loslager ausgebildeten weiteren Lagers.
Grundsätzlich ist das erfindungsgemäße Gargerät nach Art, Funktionsweise, Material und
Dimensionierung in weiten geeigneten Grenzen frei wählbar. Beispielsweise kann das erfindungsgemäße Gargerät als ein Backofen, ein Dampfgarer, ein Mikrowellengerät oder als ein Kombinationsgerät mit einer Mehrzahl von voneinander verschiedenen Beheizungsarten ausgebildet sein. Ferner kann das erfindungsgemäße Gargerät sowohl als ein Haushaltsgerät wie auch als ein gewerbliches Gargerät, also ein Gargerät für den professionellen Einsatz, ausgebildet sein. Entsprechend vielfältig kann auch die Beschaffenheit beispielsweise der
Gargerätemuffel des Gargeräts sein, so dass die Gargerätemuffel nicht zwingend als eine emaillierte Gargerätemuffel ausgebildet sein muss. Rein exemplarisch sei hier lediglich auf
Edelstahl-Muffeln verwiesen.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Gargeräts sieht vor, dass das vorgenannte Loslager derart ausgebildet und angeordnet ist, dass in dem
Nichtgebrauchszustand des Gargeräts und in jedem der Gebrauchszustände des Gargeräts mittels dieses Loslagers eine Bewegung der Gargerätemuffel relativ zu dem Gehäuse entlang einer parallel zu der Gargerätebreite verlaufenden Breitendimension und/oder entlang einer parallel zu der Gargerätehöhe verlaufenden Höhendimension des Gargeräts ermöglicht ist.
Auf diese Weise ist es mittels des als lediglich ein einziges Loslager ausgebildeten weiteren
Lagers im Unterschied zum Stand der Technik möglich, dass neben dem vorgenannten
Ausgleich entlang der Tiefendimension des Gargeräts zusätzlich auch ein entsprechender
Ausgleich entlang der Breitendimension und/oder der Höhendimension des Gargeräts wirksam ermöglicht ist. Somit ist selbst bei sehr hohen Temperaturbelastungen der
Gargerätemuffel und damit einhergehenden starken mechanischen Belastungen ein
3 BE2023/5798 ordnungsgemäßer Betrieb des erfindungsgemäBen Gargeräts ermöglicht. Entsprechend können durch die Erfindung gemäß der vorliegenden Weiterbildung, nämlich durch das als lediglich ein einziges Loslager ausgebildete weitere Lager, auch eine Bewegung der
Gargerätemuffel relativ zu dem Gehäuse entlang der Breitendimension und/oder entlang der s Höhendimension des erfindungsgemäßen Gargeräts derart kompensiert werden, dass es im
Wesentlichen zu keiner durch die vorgenannten Bewegungen verursachte Krafteinleitung von der Gargerätemuffel in das Gehäuse kommt. Bei einer gleichzeitigen Kompensation von
Bewegungen der Gargerätemuffel relativ zu dem Gehäuse entlang der Breitendimension und der Höhendimension sind auch Gargerätemuffeltorsionen ausgleichbar, so dass damit 190 einhergehende Momente mittels des vorgenannten Loslagers ebenfalls nicht auf das
Gehäuse übertragen werden.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Gargeräts sieht vor, dass das vorgenannte Loslager in einem Bereich der Gargerätemuffel angeordnet ist, der einer der
Muffelfrontseite gegenüberliegend angeordneten Muffelrückseite der Gargerätemuffel zugewandt ist, bevorzugt, dass das vorgenannte Loslager an der Muffelrückseite angeordnet ist, besonders bevorzugt, dass das vorgenannte Loslager, bezogen auf eine parallel zur
Gargerätebreite verlaufenden Muffelbreite der Gargerätemuffel, im Wesentlichen mittig an der
Muffelrückseite angeordnet ist. Die Formulierung „der Muffelrückseite zugewandt“ bedeutet hier, dass der Abstand des vorgenannten Loslagers zu der Muffelrückseite zumindest kleiner als zu der Muffelfrontseite ist. Hierdurch ist das als lediglich ein einziges Loslager ausgebildete weitere Lager an für die Praxis besonders geeigneter Position angeordnet, da sich hierdurch eine besonders Breite Abstützung der Gargerätemuffel entlang der
Tiefendimension des Gargeräts ergibt. Dies gilt besonders für die bevorzugte
Ausführungsform dieser Weiterbildung. Die besonders bevorzugte Ausführungsform dieser
Weiterbildung hat darüber hinaus den weiteren Vorteil, dass das als lediglich ein einziges
Loslager ausgebildete weitere Lager an zentraler Position der Muffelrückseite angeordnet ist, so dass sich im Zusammenspiel mit der Befestigung der Gargerätemuffel an der
Gehäusefrontseite eine im Wesentlichen symmetrische Abstützung der Gargerätemuffel an dem Gehäuse ergibt.
Eine andere vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Gargeräts sieht vor, dass das vorgenannte Loslager eine an der Gargerätemuffel angeordnete Lagerkugel oder einen an der Gargerätemuffel angeordneten Lagerbolzen aufweist, wobei die Lagerkugel oder der
Lagerbolzen in einer dazu korrespondierend ausgebildeten und an dem Gehäuse angeordneten Lagerkugelaufnahme oder Lagerbolzenaufnahme beweglich gelagert ist.
Hierdurch ist dieses Loslager auf konstruktiv und fertigungstechnisch besonders vorteilhafte
Art realisierbar. Bei einer Paarung von Lagerkugel und Lagerkugelaufnahme ist eine
Kompensation einer Bewegung der Gargerätemuffel relativ zu dem Gehäuse entlang der
° BE2023/5798
Tiefendimension, der Breitendimension und der Hôhendimension des Gargeräts ermôglicht.
Bei einer Paarung von Lagerbolzen und Lagerbolzenaufnahme ist eine Kompensation einer
Bewegung der Gargerätemuffel relativ zu dem Gehäuse üblicherweise entlang der
Tiefendimension und der Breitendimension oder entlang der Tiefendimension und der
Hôhendimension des Gargeräts ermöglicht. Jedoch sind auch Ausführungsformen der
Erfindung denkbar, bei denen auch mittels der letztgenannten Paarung ein Ausgleich, also eine Kompensation, in alle drei vorgenannten Dimensionen des erfindungsgemäBen
Gargeräts ermôglicht sind. Siehe hierzu auch das nachfolgend erläuterte
Ausführungsbeispiel. Selbstverständlich sind auch Ausführungen der Erfindung denkbar, bei denen die Lagerkugel oder der Lagerbolzen an dem Gehäuse und die Lagerkugelaufnahme oder die Lagerbolzenaufnahme an der Gargerätemuffel angeordnet sind.
Eine weitere besonders vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäfBen Gargeräts sieht vor, dass das Gargerät eine Höhenverstellvorrichtung zur Ausrichtung der Muffelfrontseite der
Gargerätemuffel zu der Gehäusefrontseite des Gehäuses aufweist, wobei die ı5 Hôhenverstellvorrichtung und das vorgenannte Loslager zwecks Aufrechterhaltung der vorgenannten Ausrichtung in einem ausgerichteten Zustand des Gargeräts miteinander funktional zusammenwirkend ausgebildet sind. Auf diese Weise ist mittels der
Höhenverstellvorrichtung und des damit zusammenwirkenden Loslagers zusätzlich zur
Lagerung der Gargerätemuffel an dem Gehäuse eine Ausrichtung der Muffelfrontseite zu der
Gehäusefrontseite und eine Arretierung der Gargerätemuffel relativ zu dem Gehäuse in diesem ausgerichteten Zustand des Gargeräts auf konstruktiv und fertigungstechnisch sehr einfache Art ermöglicht.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der vorgenannten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Gargeräts sieht vor, dass die Höhenverstellvorrichtung und das vorgenannte Loslager derart aufeinander abgestimmt ausgebildet sind, dass die Gehäusefrontseite und die
Muffelfrontseite in dem ausgerichteten Zustand des Gargeräts jeweils einen Winkel von im
Wesentlichen 90° zu einer Aufstellfläche des Gargeräts einnehmen, wobei die
Muffelfrontseite und die Gehäusefrontseite zueinander im Wesentlichen parallel verlaufen.
Hierdurch ist eine optimale Ausrichtung der Gargerätemuffel relativ zu dem Gehäuse erzielt.
Beispielsweise ist eine derartige Ausrichtung insbesondere von Vorteil, wenn es sich bei dem
Gargerät um ein Mikrowellengerät oder um ein Kombinationsgerät mit einer
Mikrowellenheizung handelt. Bei derartigen Gargeräten ist eine Minimierung von ungewünschter Leckstrahlung erforderlich. Mittels der im Wesentlichen exakten Ausrichtung der Muffelfrontseite zu der Gehäusefrontseite, nämlich einer im Wesentlichen parallelen
Ausrichtung der Muffelfrontseite zu der Gehäusefrontseite, ist dies auf konstruktiv und fertigungstechnisch einfache Art und Weise ermöglicht.
> BE2023/5798
Eine vorteilhafte Weiterbildung der beiden letztgenannten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Gargeräts sieht vor, dass die Höhenverstellvorrichtung und das vorgenannte Loslager derart aufeinander abgestimmt ausgebildet sind, dass das Gargerät zwecks der vorgenannten Ausrichtung in eine Ausrichtvorrichtung einspannbar ist und die
Höhenverstellvorrichtung mittels der Ausrichtvorrichtung automatisch in einer zu dieser
Ausrichtung korrespondierenden Höhenverstellvorrichtungseinstelllage überführbar und mittels des vorgenannten Loslagers in dieser Höhenverstellvorrichtungseinstelllage derart arretierbar ist, dass die vorgenannte Ausrichtung auch nach einer Entnahme des Gargeräts aus der Ausrichtvorrichtung erhalten bleibt. Auf diese Weise ist eine korrekte und damit funktionssichere Ausrichtung der Muffelfrontseite der Gargerätemuffel relativ zu der
Gehäusefrontseite des Gehäuses in einer Fertigung auf einfache Art durchführbar und sicher reproduzierbar.
Eine zu der vorgenannten Weiterbildung alternative Weiterbildung des erfindungsgemäBen
Gargeräts nach Anspruch 5 oder 6 sieht vor, dass die Höhenverstellvorrichtung und das
Vorgenannte Loslager derart aufeinander abgestimmt ausgebildet sind, dass in einem ersten
Schritt die vorgenannte Ausrichtung durchführbar ist und in einem zeitlich nachfolgenden zweiten Schritt die Höhenverstellvorrichtung derart in eine Höhenverstellvorrichtungs- einstelllage Überführbar ist, dass das vorgenannte Loslager mittels der
Höhenverstellvorrichtung in einer zu der vorgenannten Ausrichtung korrespondierenden
Höhenlage arretierbar ist. Hierdurch ist die Ausrichtung der Muffelfrontseite der
Gargerätemuffel relativ zu der Gehäusefrontseite des Gehäuses auch ohne die Verwendung einer Ausrichtvorrichtung auf konstruktiv und fertigungstechnisch einfache Art und Weise ermöglicht. Selbstverständlich kann die Ausrichtung der Muffelfrontseite relativ zu der
Gehäusefrontseite gemäß der vorliegenden Weiterbildung auch unter Verwendung einer
Ausrichtvorrichtung erfolgen, wobei nach erfolgter Ausrichtung des Gargeräts die
Höhenverstellvorrichtung manuell in deren Höhenverstellvorrichtungseinstelllage überführbar ist. Entsprechend würde sich in diesem Fall die zu der vorliegenden Weiterbildung korrespondierende Ausrichtvorrichtung von der zu der Weiterbildung gemäß Anspruch 7 korrespondierenden Ausrichtvorrichtung lediglich durch eine manuelle anstelle einer automatischen Überführung der Höhenverstellvorrichtung in deren
Höhenverstellvorrichtungseinstelllage unterscheiden. Denkbar ist auch, dass die vorgenannte
Ausrichtung mittels der Höhenverstellvorrichtung durchführbar ist, also eine Höhenverstellung mittels der Höhenverstellvorrichtung solange vorgenommen wird, bis die gewünschte
Ausrichtung der Muffelfrontseite zu der Gehäusefrontseite vorliegt und beispielsweise mittels der vorgenannten Ausrichtvorrichtung bestätigbar ist.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäBen Gargeräts nach einem der
Ansprüche 5 bis 8 sieht vor, dass die Höhenverstellvorrichtung zumindest teilweise,
° BE2023/5798 bevorzugt vollständig, mit dem vorgenannten Loslager zu einer einzigen Baueinheit zusammengefasst ist. Auf diese Weise sind die Hôhenverstellvorrichtung einerseits und das als lediglich ein einziges Loslager ausgebildete weitere Lager andererseits, die auf die oben erläuterte Art miteinander funktional zusammenwirken, auch baulich zumindest teilweise, bevorzugt vollständig, zusammengefasst. Entsprechend ist die Anzahl der einzelnen Bauteile des erfindungsgemäßen Gargeräts reduziert, so das die Lagerhaltung und die Fertigung, insbesondere die Handhabung, vereinfacht sind. Auch kann die vorgenannte Baueinheit beispielsweise als ein einziges Zukaufteil von einem Zulieferer bezogen werden.
Ferner sieht eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Gargeräts nach einem der Ansprüche 5 bis 9 vor, dass die Höhenverstellvorrichtung einen Gewindebolzen mit einem AuBengewinde und mindestens einen zu diesem Gewindebolzen korrespondierend ausgebildeten Gewindesockel mit einem Innengewinde aufweist, bevorzugt, dass an dem
Gewindebolzen eine Handhabe oder eine Werkzeugschnittstelle zur Drehung des
Gewindebolzens um eine Drehachse des Gewindebolzens angeordnet ist. Hierdurch ist die
Hôhenverstellvorrichtung auf konstruktiv und fertigungstechnisch besonders einfache Art und
Weise realisierbar. Die bevorzugte Ausführungsform hat darüber hinaus den weiteren Vorteil, dass die Höhenverstellvorrichtung zwecks Vornahme der oben erläuterten Ausrichtung der
Muffelfrontseite zu der Gehäusefrontseite entweder mit der Hand oder mit einem
Handwerkzeug leicht zu bedienen ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
Figur 1 ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäfBen Gargeräts in einer teilweisen, seitlichen Schnittdarstellung und
Figur 2 das Ausführungsbeispiel in einer teilweisen Querschnittsdarstellung im Bereich des Loslagers.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäfBen Gargeräts rein exemplarisch dargestellt.
Das als Dampfgarer mit Mikrowellenfunktion ausgebildete Gargerät 2 weist eine
Gargerätbreite, eine Gargeräthôhe und eine Gargerättiefe auf, wobei in der Fig. 1 die
Gargerätbreite senkrecht zur Bildebene, die Gargeräthöhe in der Bildebene von unten nach oben und die Gargerättiefe in der Bildebene von links nach rechts verläuft. Im Unterschied dazu verläuft in der Fig. 2 die Gargerätbreite in der Bildebene von links nach rechts, die
/ BE2023/5798
Gargeräthöhe in der Bildebene von unten nach oben und die Gargerättiefe senkrecht zur
Bildebene.
Das Gargerät 2 umfasst ein Gehäuse 4 mit einer in dem Gehäuse 4 angeordneten
Gargerätemuffel 6 des Gargeräts 2 zur Ausbildung eines nicht dargestellten Garraums, wobei die Gargerätemuffel 6 mit einer Muffelfrontseite 8 der Gargerätemuffel 6 an einer
Gehäusefrontseite 10 des Gehäuses 4 befestigt ist und das Gargerät 2 zur Befestigung der
Gargerätemuffel 6 an dem Gehäuse 4 mindestens ein von der Muffelfrontseite 8 entlang einer parallel zu der Gargerätetiefe verlaufenden Tiefendimension des Gargeräts 2 beabstandetes weiteres Lager aufweist. Die aus der Fig. 1 ersichtliche Beabstandung des Gehäuses 4 von der Gargerätemuffel 6 dient lediglich der Übersichtlichkeit.
Die Befestigung der Muffelfrontseite 8 der Gargerätmuffel 6 an der Gehäusefrontseite 10 des
Gehäuses 4 kann beispielsweise derart ausgebildet sein, dass die Gargerätemuffel 6 mittels der Muffelfrontseite 8 entlang der Tiefendimension des Gargeräts 2 an dem Gehäuse 4, nämlich der Gehäusefrontseite 10 des Gehäuses 4, festgelegt ist. Entsprechend kann die vorgenannte Befestigung, bezogen auf die Tiefendimension, als zwei entlang der
Breitendimension voneinander beabstandet angeordnete Festlager ausgebildet sein.
Erfindungsgemäß ist das mindestens eine weitere Lager als lediglich ein einziges Loslager 12 ausgebildet, wobei dieses Loslager 12 derart ausgebildet und angeordnet ist, dass in einem
Nichtgebrauchszustand des Gargeräts 2 und in jedem Gebrauchszustand des Gargeräts 2
Mittels dieses Loslagers 12 eine Bewegung der Gargerätemuffel 6 relativ zu dem Gehäuse 4 entlang der Tiefendimension des Gargeräts 2 ermöglicht ist. Gemäß den obigen
Ausführungen verläuft die Tiefendimension des Gargeräts 2 in der Bildebene der Fig. 1 von links nach rechts und in der Bildebene der Fig. 2 senkrecht zur Bildebene.
Das Loslager 12 ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ferner derart ausgebildet und angeordnet, dass in dem Nichtgebrauchszustand des Gargeräts 2 und in jedem der
Gebrauchszustände des Gargeräts 2 mittels dieses Loslagers 12 eine Bewegung der
Gargerätemuffel 6 relativ zu dem Gehäuse 4 entlang einer parallel zu der Gargerätebreite verlaufenden Breitendimension des Gargeräts 2 und entlang einer parallel zu der
Gargerätehôhe verlaufenden Höhendimension des Gargeräts 2 ermöglicht ist. Siehe hierzu auch die diesbezüglichen Ausführungen in der Beschreibungseinleitung. Gemäß den obigen
Erläuterungen verläuft die Breitendimension des Gargeräts 2 senkrecht zur Bildebene der
Fig. 1 und in der Bildebene der Fig. 2 von links nach rechts, während die Höhendimension des Gargeräts 2 in der jeweiligen Bildebene der Fig. 1 und 2 jeweils von unten nach oben verläuft.
3 BE2023/5798
Darüber hinaus ist das Loslager 12 in einem Bereich der Gargerätemuffel 6 angeordnet, der einer der Muffelfrontseite 8 gegenüberliegend angeordneten Muffelrückseite 14 der
Gargerätemuffel 6 zugewandt ist, wobei das vorgenannte Loslager in dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel an der Muffelrückseite 14 angeordnet ist, nämlich derart, dass das
Loslager 12, bezogen auf eine parallel zur Gargerätebreite verlaufenden Muffelbreite der
Gargerätemuffel 6, im Wesentlichen mittig an der Muffelrückseite 14 angeordnet ist. Siehe hierzu die Fig. 2.
Das Loslager 12 weist hier einen an der Gargerätemuffel 6, nämlich an der
Muffelrückseite 14, angeordneten Lagerbolzen 16 auf, wobei der Lagerbolzen 16 in einer dazu korrespondierend ausgebildeten und an dem Gehäuse 4 angeordneten
Lagerbolzenaufnahme 18 beweglich gelagert ist. Siehe hierzu die Fig. 1 und 2 in einer
Zusammenschau. Wie daraus hervorgeht, ist die als Langloch ausgebildete
Lagerbolzenaufnahme 18 derart in einem Tragwinkel 20 des Loslagers 12 ausgebildet, dass der in die Lagerbolzenaufnahme 18 eingreifende Lagerbolzen 16 derart beweglich in der
Lagerbolzenaufnahme 18 geführt ist, dass sich der Lagerbolzen 16 in dem
Nichtgebrauchszustand wie auch in jedem Gebrauchszustand des Gargeräts 2 entlang der
Tiefendimension, der Breitendimension und der Höhendimension in erforderlichem Umfang bewegen kann. Entsprechend liegt der Lagerbolzen 16 lediglich aufgrund der Schwerkraft auf einer Anlagefläche 22 der Lagerbolzenaufnahme 18 auf. Im Übrigen liegt der Lagerbolzen 16 weder im Nichtgebrauchszustand noch in den Gebrauchszuständen des Gargeräts 2 an dem
Tragwinkel 20, in dem die Lagerbolzenaufnahme 18 angeordnet ist, an. Somit kann sich der
Lagerbolzen 16 in der Lagerbolzenaufnahme 18 entlang der Breitendimension, der
Höhendimension und der Tiefendimension, insbesondere in jedem der Gebrauchszustände des Gargeräts 2, ausreichend frei bewegen.
Aufgrund des Gargeräts 2 ist es also möglich, dass sich die Gargerätemuffel 6 in dem
Nichtgebrauchszustand und in jedem Gebrauchszustand des Gargeräts 2 entlang der
Tiefendimension des erfindungsgemäBen Gargeräts 2 ausdehnen kann, ohne, dass dies zu einer ungewünschten und nachteiligen mechanischen Verspannung zwischen der
Gargerätemuffel 6 auf der einen Seite und dem Gehäuse 4 auf der anderen Seite führt. Dies deshalb, weil mittels des als lediglich ein einziges Loslager 12 ausgebildeten weiteren Lagers eine schwimmende Lagerung der Gargerätemuffel 6 relativ zu dem Gehäuse 4 entlang der
Tiefendimension des Gargeräts 2 ermöglicht ist. Die Gargerätemuffel 6 des Gargeräts 2 ist also an dem Gehäuse 4 entlang der Tiefendimension ausreichend befestigbar, ohne, dass dadurch die ordnungsgemäße Funktion des erfindungsgemäfBen Gargeräts 2 aufgrund von
Mechanischen Spannungen weder im Nichtgebrauchszustand noch in jedem der
Gebrauchszustände beeinträchtigt ist. Während im Stand der Technik, bei dem die
Gargerätemuffel neben der Befestigung der Muffelfrontseite an der Gehäusefrontseite mit
9 BE2023/5798 mindestens zwei weiteren Lagern in der Tiefendimension des Gargeräts beabstandet von der
Muffelfrontseite an dem Gehäuse gehalten ist, erfolgt diese Halterung erfindungsgemäß darüber hinaus mittels des als lediglich ein einziges Loslager 12 ausgebildeten weiteren
Lagers. Ferner ist es mittels des als lediglich ein einziges Loslager 12 ausgebildeten weiteren
Lagers im Unterschied zum Stand der Technik möglich, dass neben dem vorgenannten
Ausgleich entlang der Tiefendimension des Gargeräts 2 zusätzlich auch ein entsprechender
Ausgleich entlang der Breitendimension und der Höhendimension des Gargeräts 2 wirksam ermöglicht ist. Somit ist selbst bei sehr hohen Temperaturbelastungen der Gargerätemuffel 6 und damit einhergehenden starken mechanischen Belastungen ein ordnungsgemäßer
Betrieb des Gargeräts 2 ermöglicht. Entsprechend können durch das als lediglich ein einziges
Loslager 12 ausgebildete weitere Lager auch Bewegungen der Gargerätemuffel 6 relativ zu dem Gehäuse 4 entlang der Breitendimension und entlang der Höhendimension des
Gargeräts 2 derart kompensiert werden, dass es im Wesentlichen zu keiner durch die vorgenannten Bewegungen der Gargerätemuffel 6 verursachte Krafteinleitung von der ı5 Gargerätemuffel 6 in das Gehäuse 4, also zu keiner mechanischen Verspannung, kommt.
Das Gargerät 4 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel weist in besonders vorteilhafter Weise darüber hinaus eine Höhenverstellvorrichtung 24 zur Ausrichtung der
Muffelfrontseite 8 der Gargerätemuffel 6 zu der Gehäusefrontseite 10 des Gehäuses 4 auf, wobei die Höhenverstellvorrichtung 24 und das Loslager 12 zwecks Aufrechterhaltung der vorgenannten Ausrichtung in einem in der Fig. 1 dargestellten ausgerichteten Zustand des
Gargeräts 2 miteinander funktional zusammenwirkend ausgebildet sind.
Die Höhenverstellvorrichtung 24 und das Loslager 12 sind hier derart aufeinander abgestimmt ausgebildet, dass die Gehäusefrontseite 10 und die Muffelfrontseite 8 in dem ausgerichteten Zustand des Gargeräts 2 jeweils einen Winkel von im Wesentlichen 90° zu einer nicht dargestellten Aufstellfläche des Gargeräts 2 einnehmen, wobei die
Muffelfrontseite 8 und die Gehäusefrontseite 10 zueinander im Wesentlichen parallel verlaufen. Wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, ist die Höhenverstellvorrichtung 24 bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel zumindest teilweise, nämlich vollständig, mit dem
Loslager 12 zu einer einzigen Baueinheit 26 zusammengefasst.
Die Höhenverstellvorrichtung 24 und das Loslager 12 sind hier ferner derart aufeinander abgestimmt ausgebildet, dass in einem ersten Schritt die vorgenannte Ausrichtung durchführbar ist und in einem zeitlich nachfolgenden zweiten Schritt die
Hôhenverstellvorrichtung 24 derart in eine aus der Fig. 1 ersichtliche
Höhenverstellvorrichtungseinstelllage überführbar ist, dass das Loslager 12 mittels der
Hôhenverstellvorrichtung 24 in einer zu der vorgenannten Ausrichtung korrespondierenden und ebenfalls in der Fig. 1 dargestellten Höhenlage arretierbar ist. Bei dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel kann die vorgenannte Ausrichtung beispielsweise mittels der
Höhenverstellvorrichtung 24 selbst durchgeführt werden. Hierfür weist die
Höhenverstellvorrichtung 24 einen Gewindebolzen 28 mit einem nicht dargestellten
Außengewinde und insgesamt zwei zu diesem Gewindebolzen 28 korrespondierend s ausgebildete Gewindesockel 30, 32 mit jeweils einem nicht dargestellten Innengewinde auf.
Der Gewindesockel 30 ist hier dem Loslager 12 kraftübertragend zugeordnet, während der
Gewindesockel 32 dem Gehäuse 4 kraftübertragend zugeordnet ist. In vorteilhafter Weise kann an dem Gewindebolzen eine Handhabe oder eine Werkzeugschnittstelle zur Drehung des Gewindebolzens um eine sich in der Bildebene der Fig. 1 von unten nach oben 10 erstreckende Drehachse des Gewindebolzens angeordnet sein. Die vorgenannte Handhabe und die vorgenannte Werkzeugschnittstelle sind in den Fig. 1 und 2 nicht dargestellt.
Entsprechend der Drehrichtung des Gewindebolzens 28 um die Drehachse während der vorgenannten Ausrichtung der Muffelfrontseite 8 der Gargerätemuffel 6 zu der
Gehäusefrontseite 10 des Gehäuses 4 nähern sich die beiden Gewindesockel 30, 32 einander an oder die Gewindesockel 30, 32 entfernen sich voneinander. In dem ersten Fall senkt sich das Loslager 12 und damit die daran gehaltene Gargerätemuffel 6 im Bereich der
Muffelrückseite 14 in der Bildebene der Fig. 1 von oben nach unten ab; in dem zweiten Fall wird das Loslager 12 und damit die daran gehaltene Gargerätemuffel 6 im Bereich der
Muffelrückseite 14 in der Bildebene der Fig. 1 von unten nach oben angehoben. Auf diese
Weise kann die Gargerätemuffel 6, nämlich deren Muffelfrontseite 8, relativ zu dem
Gehäuse 4, nämlich dessen Gehäusefrontseite 10, in gewünschter Weise ausgerichtet werden.
Auf diese Weise ist mittels der Baueinheit 26, nämlich der Höhenverstellvorrichtung 24 und des damit zusammenwirkenden Loslagers 12, zusätzlich zur Lagerung der Gargerätemuffel 6 an dem Gehäuse 4 eine Ausrichtung der Muffelfrontseite 8 zu der Gehäusefrontseite 10 und eine Arretierung der Gargerätemuffel 6 relativ zu dem Gehäuse 4 in diesem ausgerichteten
Zustand des Gargeräts 2 auf konstruktiv und fertigungstechnisch sehr einfache Art ermöglicht.
Das erfindungsgemäße Gargerät ist jedoch nicht auf das vorliegende Ausführungsbeispiel beschränkt.
Siehe hierzu die diesbezüglichen Ausführungen zu den alternativen oder optionalen
Merkmalen der Erfindung in der Beschreibungseinleitung wie auch in der Beschreibung des konkreten Ausführungsbeispiels.
Entsprechend lässt sich die Erfindung auch bei anderen Arten von Gargeräten vorteilhaft anwenden.
" BE2023/5798
Im Unterschied zu dem vorliegenden Ausführungsbeispiel kann es in anderen
Ausführungsformen des erfindungsgemäBen Gargeräts zum Beispiel vorgesehen sein, dass die Höhenverstellvorrichtung und das vorgenannte Loslager derart aufeinander abgestimmt ausgebildet sind, dass das Gargerät zwecks der vorgenannten Ausrichtung in eine
Ausrichtvorrichtung einspannbar ist und die Höhenverstellvorrichtung mittels der
Ausrichtvorrichtung automatisch in einer zu dieser Ausrichtung korrespondierenden
Hôhenverstellvorrichtungseinstelllage Überführbar und mittels des vorgenannten Loslagers in dieser Höhenverstellvorrichtungseinstelllage derart arretierbar ist, dass die vorgenannte
Ausrichtung auch nach einer Entnahme des Gargeräts aus der Ausrichtvorrichtung erhalten bleibt.
Selbstverständlich ist die Erfindung auch nicht an die konkreten konstruktiven und fertigungstechnischen Ausbildungen des vorliegenden Ausführungsbeispiels gebunden.
Beispielsweise ist es denkbar, dass die Höhenverstellvorrichtung und das als lediglich ein einziges Loslager ausgebildete weitere Lager unabhängig von der insbesondere in den
Ansprüchen 6 bis 8 dargelegten Technik zur Ausrichtung des Gargeräts, also zur gewünschten Ausrichtung der Muffelfrontseite der Gargerätemuffel zu der Gehäusefrontseite des Gehäuses, als eine einzige Baueinheit ausgebildet sind.
Ferner kann es vorgesehen sein, dass das als lediglich ein einziges Loslager ausgebildete weitere Lager anstelle eines Lagerbolzens und einer dazu korrespondierend ausgebildete
Lagerbolzenaufnahme eine Lagerkugel und eine dazu korrespondierend ausgebildete
Lagerkugelaufnahme aufweist. Der Begriff „Lagerkugel“ umfasst dabei auch eine lediglich als eine teilweise Kugel ausgebildete Lagerkugel. Zum Beispiel ist dies dann der Fall, um die
Lagerkugel mit einem nicht kugelig ausgebildeten Teil der Lagerkugel mit der
Gargerätemuffel kraftübertragend zu verbinden. Auf die Möglichkeit, dass die Lagerkugel oder der Lagerbolzen in alternativen Ausführungsformen an dem Gehäuse und die dazu korrespondierende Lagerkugelaufnahme oder Lagerbolzenaufnahme an der Gargerätemuffel angeordnet sind, wurde oben bereits hingewiesen.

Claims (10)

Patentansprüche
1. Gargerät (2) mit einer Gargerätbreite, einer Gargeräthöhe und einer Gargerättiefe, umfassend ein Gehäuse (4) mit einer in dem Gehäuse (4) angeordneten Gargerätemuffel (6) des Gargeräts (2) zur Ausbildung eines Garraums, wobei die Gargerätemuffel (6) mit einer Muffelfrontseite (8) der Gargerätemuffel (6) an einer Gehäusefrontseite (10) des Gehäuses (4) befestigt ist und das Gargerät (2) zur Befestigung der Gargerätemuffel (6) an dem Gehäuse (4) mindestens ein von der Muffelfrontseite (8) entlang einer parallel zu der Gargerätetiefe verlaufenden Tiefendimension des Gargeräts (2) beabstandetes weiteres Lager aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine weitere Lager als lediglich ein einziges Loslager (12) ausgebildet ist, wobei dieses Loslager (12) derart ausgebildet und angeordnet ist, dass in einem Nichtgebrauchszustand des Gargeräts (2) und in jedem Gebrauchszustand des Gargeräts (2) mittels dieses Loslagers (12) eine Bewegung der Gargerätemuffel (6) relativ zu dem Gehäuse (4) entlang der Tiefendimension des Gargeräts (2) ermöglicht ist.
2. Gargerät (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das vorgenannte Loslager (12) derart ausgebildet und angeordnet ist, dass in dem Nichtgebrauchszustand des Gargeräts (2) und in jedem der Gebrauchszustände des Gargeräts (2) mittels dieses Loslagers (12) eine Bewegung der Gargerätemuffel (6) relativ zu dem Gehäuse (4) entlang einer parallel zu der Gargerätebreite verlaufenden Breitendimension des Gargeräts (2) und/oder entlang einer parallel zu der Gargerätehöhe verlaufenden Höhendimension des Gargeräts (2) ermöglicht ist.
3. Gargerät (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das vorgenannte Loslager (12) in einem Bereich der Gargerätemuffel (6) angeordnet ist, der einer der Muffelfrontseite (8) gegenüberliegend angeordneten Muffelrückseite (14) der Gargerätemuffel (6) zugewandt ist, bevorzugt, dass das vorgenannte Loslager (12) an der Muffelrückseite (14) angeordnet ist, besonders bevorzugt, dass das vorgenannte Loslager (12), bezogen auf eine parallel zur Gargerätebreite verlaufenden Muffelbreite der Gargerätemuffel (6), im Wesentlichen mittig an der Muffelrückseite (14) angeordnet ist.
4. Gargerät (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das vorgenannte Loslager (12) eine an der Gargerätemuffel angeordnete Lagerkugel oder einen an der Gargerätemuffel (6) angeordneten Lagerbolzen (16) aufweist, wobei die Lagerkugel oder der Lagerbolzen (16) in einer dazu korrespondierend ausgebildeten und an dem Gehäuse (4) angeordneten Lagerkugelaufnahme oder Lagerbolzenaufnahme (18) beweglich gelagert ist.
5. Gargerät (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gargerät (2) eine Höhenverstellvorrichtung (24) zur Ausrichtung der Muffelfrontseite (8) der Gargerätemuffel (6) zu der Gehäusefrontseite (10) des Gehäuses (4) aufweist, wobei die Höhenverstellvorrichtung (24) und das vorgenannte Loslager (12) zwecks Aufrechterhaltung der vorgenannten Ausrichtung in einem ausgerichteten Zustand des Gargeräts (2) miteinander funktional zusammenwirkend ausgebildet sind.
6. Gargerät (2) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenverstellvorrichtung (24) und das vorgenannte Loslager (12) derart aufeinander abgestimmt ausgebildet sind, dass die Gehäusefrontseite (10) und die Muffelfrontseite (8) in dem ausgerichteten Zustand des Gargeräts (2) jeweils einen Winkel von im Wesentlichen 90° zu einer Aufstellfläche des Gargeräts (2) einnehmen, wobei die Muffelfrontseite (8) und die Gehäusefrontseite (10) zueinander im Wesentlichen parallel verlaufen.
7. Gargerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenverstellvorrichtung und das vorgenannte Loslager derart aufeinander abgestimmt ausgebildet sind, dass das Gargerät zwecks der vorgenannten Ausrichtung in eine Ausrichtvorrichtung einspannbar ist und die Höhenverstellvorrichtung mittels der Ausrichtvorrichtung automatisch in einer zu dieser Ausrichtung korrespondierenden Höhenverstellvorrichtungseinstelllage überführbar und mittels des vorgenannten Loslagers in dieser Höhenverstellvorrichtungseinstelllage derart arretierbar ist, dass die vorgenannte Ausrichtung auch nach einer Entnahme des Gargeräts aus der Ausrichtvorrichtung erhalten bleibt.
8. Gargerät (2) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenverstellvorrichtung (24) und das vorgenannte Loslager (12) derart aufeinander abgestimmt ausgebildet sind, dass in einem ersten Schritt die vorgenannte Ausrichtung durchführbar ist und in einem zeitlich nachfolgenden zweiten Schritt die Höhenverstellvorrichtung (24) derart in eine Höhenverstellvorrichtungseinstelllage überführbar ist, dass das vorgenannte Loslager (12) mittels der Höhenverstellvorrichtung (24) in einer zu der vorgenannten Ausrichtung korrespondierenden Höhenlage arretierbar ist.
9. Gargerät (2) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenverstellvorrichtung (24) zumindest teilweise, bevorzugt vollständig, mit dem vorgenannten Loslager (12) zu einer einzigen Baueinheit (26) zusammengefasst ist.
10. Gargerät (2) nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenverstellvorrichtung (24) einen Gewindebolzen (28) mit einem Außengewinde und mindestens einen zu diesem Gewindebolzen (28) korrespondierend ausgebildeten Gewindesockel (30, 32) mit einem Innengewinde aufweist, bevorzugt, dass an dem Gewindebolzen (28) eine Handhabe oder eine Werkzeugschnittstelle zur Drehung des Gewindebolzens (28) um eine Drehachse des Gewindebolzens (28) angeordnet ist.
BE20235798A 2023-09-27 2023-09-27 Gargerät mit einer Gargerätemuffel BE1032018B1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE20235798A BE1032018B1 (de) 2023-09-27 2023-09-27 Gargerät mit einer Gargerätemuffel
EP24199158.7A EP4530538A1 (de) 2023-09-27 2024-09-09 Gargerät mit einer gargerätemuffel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE20235798A BE1032018B1 (de) 2023-09-27 2023-09-27 Gargerät mit einer Gargerätemuffel

Publications (2)

Publication Number Publication Date
BE1032018A1 true BE1032018A1 (de) 2025-04-23
BE1032018B1 BE1032018B1 (de) 2025-04-28

Family

ID=89723296

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
BE20235798A BE1032018B1 (de) 2023-09-27 2023-09-27 Gargerät mit einer Gargerätemuffel

Country Status (2)

Country Link
EP (1) EP4530538A1 (de)
BE (1) BE1032018B1 (de)

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10314500C5 (de) * 2003-03-31 2020-06-04 BSH Hausgeräte GmbH Gargerätemuffel
DE10314510A1 (de) * 2003-03-31 2004-10-14 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Blechteil-Anordnung
DE10314589B4 (de) * 2003-03-31 2021-06-24 BSH Hausgeräte GmbH Gargerät
DE102006004378A1 (de) * 2006-01-31 2007-08-16 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Gargerät, insbesondere Hocheinbau-Gargerät, und Verfahren zum Herstellen eines Gargeräts

Also Published As

Publication number Publication date
EP4530538A1 (de) 2025-04-02
BE1032018B1 (de) 2025-04-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69806671T2 (de) Thermisches Aufzeichnungsgerät mit einer Vorrichtung zur verbesserten Ausrichtung des Thermokopfes zur Schreibwalze
EP3362625B1 (de) Scharnierverschluss
EP3007587B1 (de) Schubkasten mit seitenzargen und einer justierbaren frontblende
DE2435584A1 (de) Anordnung der brennstoffstaebe in kernreaktoren
WO2007082503A1 (de) Vorrichtung zur vertikalen halterung von rohren
DE2919637A1 (de) Kugelrastmechanismus
EP3387720A1 (de) Anreihbares bauelement
DE2442038A1 (de) Anordnung mit feder und anschlag fuer kernbrennstoffbuendel
BE1032018B1 (de) Gargerät mit einer Gargerätemuffel
EP0527244B1 (de) Abstandhalter für Brennelemente mit gekrümmten, aufgesetzten Federn
AT519906A1 (de) Möbelscharnier
DE102023126254A1 (de) Gargerät mit einer Gargerätemuffel
DE2754462C3 (de) Atomkernreaktor mit einem Druckbehälter
DE2325297B2 (de) Ventileinrichtung für den StrömungseinlaB einer Turbine
DE102006050677B4 (de) Lösbares Möbelbein
DE3875770T2 (de) Traegereinrichtung fuer zwei steckverbinderelemente, die jeweils mit zwei loesbar zusammenstellbaren sitzflaechen verbunden sind und einen gegenseitigen positionierungsabstand aufweisen und eine solche traegereinrichtung verwendende verbindungseinrichtung.
DE102022208353B4 (de) Dampfregelventil
DE1464857A1 (de) Vorrichtung zum Ausrichten von Hohlgegenstaenden
DE102004006125B3 (de) Tangentialgewinderollkopf
EP4435328B1 (de) Haushaltsgerät mit einem racksystem
EP0577815B1 (de) Förderer zur führung von strümpfen in kettelmaschinen
DE820672C (de) Einstellbarer Lenker
BE1031074B1 (de) System mit einem Haushaltsgerät und einem Möbel
DE102009011706A1 (de) Beschlag
EP0312640A1 (de) Zentriervorrichtung für einen Brotröster

Legal Events

Date Code Title Description
FG Patent granted

Effective date: 20250428