BE1032749B1 - Mehrfachverteiler - Google Patents

Mehrfachverteiler

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BE1032749B1
BE1032749B1 BE20245429A BE202405429A BE1032749B1 BE 1032749 B1 BE1032749 B1 BE 1032749B1 BE 20245429 A BE20245429 A BE 20245429A BE 202405429 A BE202405429 A BE 202405429A BE 1032749 B1 BE1032749 B1 BE 1032749B1
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connector
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locking
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Karsten Krome
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Phoenix Contact Gmbh & Co
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R31/00—Coupling parts supported only by co-operation with counterpart
    • H01R31/02—Intermediate parts for distributing energy to two or more circuits in parallel, e.g. splitter
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/46—Bases; Cases
    • H01R13/50—Bases; Cases formed as an integral body
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/62—Means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts or for holding them in engagement
    • H01R13/627—Snap or like fastening
    • H01R13/6271—Latching means integral with the housing
    • H01R13/6272—Latching means integral with the housing comprising a single latching arm

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  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Abstract

Gegenstand der Erfindung ist ein Mehrfachverteiler (100), mit einem Gehäuseteil (110), einem ersten Steckverbinderteil (120) und einem zweiten Steckverbinderteil (140), wobei das erste Steckverbinderteil (120) einstückig an dem Gehäuseteil (110) angebunden ist, und wobei das zweite Steckverbinderteil (140) einstückig an dem Gehäuseteil (110) angebunden ist.

Description

' BE2024/5429
Mehrfachverteiler
Die Erfindung betrifft einen Mehrfachverteiler, welcher ein Gehäuseteil, ein erstes
Steckverbinderteil und ein zweites Steckverbinderteil aufweist.
Bei einem derartigen Mehrfachverteiler ist es üblicherweise vorgesehen, dass dieser aus einzelnen Bauteilen zusammengebaut wird. Die beiden Steckverbinderteile liegen üblicherweise als separate Bauteile vor, welche beispielsweise über eine
Schraubverbindung mit dem Gehäuseteil verbunden sind. Um die Schraubverbindung abzudichten, muss dann jeweils mindestens ein Dichtelement zwischen dem
Gehäuseteil und dem jeweiligen Steckverbinderteil angeordnet sein. Damit sind eine
Vielzahl von einzelnen Bauteilen notwendigen, um den Mehrfachverteiler auszubilden, wodurch die Herstellkosten hoch sind und auch der Aufwand für die Montage hoch ist.
Sollte das Dichtelement nicht richtig eingesetzt sein, kann es zudem zu
Dichtigkeitsproblemen führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Mehrfachverteiler zur Verfügung zu stellen, bei welchem insbesondere der Montage- und Herstellsaufwand und damit auch die Herstellungskosten reduziert werden können.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Der Mehrfachverteiler gemäß der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass das erste
Steckverbinderteil einstückig an dem Gehäuseteil angebunden ist, und dass das zweite
Steckverbinderteil einstückig an dem Gehäuseteil angebunden ist.
Damit ist nunmehr sowohl das erste Steckverbinderteil einstückig an das Gehäuseteil angebunden, als auch das zweite Steckverbinderteil ist einstückig an dem Gehäuseteil angebunden. Durch die einstückige Ausbildung bilden das Gehäuseteil und die beiden
Steckverbinderteile zusammen ein Bauteil aus. Das Gehäuseteil kann beispielsweise ein Gehäusedeckel sein. Insbesondere kann ein Gehäuse des ersten
Steckverbinderteils einstückig mit dem Gehäuseteil ausgebildet sein und ein Gehäuse des zweiten Steckverbinderteils kann einstückig mit dem Gehäuseteil ausgebildet sein.
7 BE2024/5429
Durch die einstückige Ausbildung kann die Anzahl der zu montierenden Bauteile reduziert werden, wodurch der Montageaufwand und die Montagekosten zur Herstellung des Mehrfachverteilers reduziert werden können. Es ist hierdurch möglich, die
Bauteilvarianz zu reduzieren. Zudem ist es durch die einstückige Ausbildung nicht mehr notwendig, zusätzliche Dichtungselemente zwischen den Steckverbinderteilen und den
Gehäuseteilen anzuordnen. Die Erfindung ist dabei nicht beschränkt auf zwei
Steckverbinderteile, sondern es können auch mehr als zwei Steckverbinderteile einstückig an dem einen Gehäuseteil angeordnet sein, wobei dann jedes
Steckverbinderteil einstückig an dem Gehäuseteil angebunden ist. Die beiden oder mehreren Steckverbinderteile sind vorzugsweise als Rundsteckverbinderteile ausgebildet.
Die Steckverbinderteile des Mehrfachverteilers können jeweils mit
Gegensteckverbinderteilen elektrisch kontaktiert verbunden werden. Dafür kann es vorgesehen sein, dass das erste Steckverbinderteil ein erstes Rastelement zur
Ausbildung einer Rastverbindung mit einem ersten Gegensteckverbinderteil aufweist, und dass das zweite Steckverbinderteil ein zweites Rastelement zur Ausbildung einer
Rastverbindung mit einem zweiten Gegensteckverbinderteil aufweist. Durch die
Rastelemente ist eine schnelle und einfache Verbindung zwischen Steckverbinderteil und Gegensteckverbinderteil möglich. Die beiden Rastelemente sind vorzugsweise jeweils an einer AuBenumfangsfläche des jeweiligen Steckverbinderteils, insbesondere an einer Aubenumfangsfläche des Gehäuses des jeweiligen Steckverbinderteils angeordnet, so dass die Rastelemente von der jeweiligen AuBenumfangsfläche der
Steckverbinderteile hervorstehen.
Das Gehäuseteil kann eine Längsachse aufweisen, wobei das erste Rastelement des ersten Steckverbinderteils in einem Winkel a < 90°, insbesondere in einem Winkel 10° < a < 80°, zu der Längsachse des Gehäuseteils gedreht angeordnet sein kann und wobei das zweite Rastelement des zweiten Steckverbinderteils in einem Winkel B < 90°, insbesondere in einem Winkel 10° < B < 80°, zu der Längsachse des Gehäuseteils gedreht angeordnet sein kann. Die Längsachse erstreckt sich vorzugsweise derart an dem Gehäuseteil, dass sich die Längsachse sowohl durch das erste Steckverbinderteil als auch durch das zweite Steckverbinderteil hindurchersteckt. Die beiden Rastelemente sind an ihrem jeweiligen Steckverbinderteil vorzugsweise derart positioniert, dass die
Rastelemente, insbesondere eine Mittelachse der Rastelemente, sich gerade nicht
3 BE2024/5429 durch die Längsachse und insbesondere nicht durch bzw. parallel zu einer Vertikalachse des Gehäuseteils erstrecken, sondern dazu gedreht bzw. verdreht angeordnet sind. Das
Rastelement bzw. die Mittelachse des Rastelements des ersten Steckverbinderteils erstreckt sich vorzugsweise in einem Winkel a < 90°, insbesondere in einem Winkel 10°
Sas 80°, bevorzugt in einem Winkel 30° < a < 60°, besonders bevorzugt in einem
Winkel a = 45° zu der Längsachse oder einer Vertikalachse des Gehäuseteils. Das
Rastelement bzw. die Mittelachse des Rastelements des zweiten Steckverbinderteils erstreckt sich vorzugsweise in einem Winkel B < 90°, insbesondere in einem Winkel 10° < B < 80°, bevorzugt in einem Winkel 30° < B < 60°, besonders bevorzugt in einem
Winkel B = 45° zu der Längsachse oder einer Vertikalachse des Gehäuseteils. Durch diese gedrehte Anordnung der Rastelemente der Steckverbinderteile kann der Aufwand bei der Herstellung der einstückigen Ausbildung des Mehrfachverteilers wesentlich reduziert werden.
Um die Herstellung des Mehrfachverteilers weiter vereinfachen zu können, ist es bevorzugt vorgesehen, dass das erste Rastelement des ersten Steckverbinderteils symmetrisch zu dem zweiten Rastelement des zweiten Steckverbinderteils angeordnet ist. Das erste Rastelement und das zweite Rastelement sind dann vorzugsweise in der gleichen Art zu der Längsachse des Gehäuseteils gedreht, so dass der Winkel a gleich zu dem Winkel B ist.
Bevorzugt ist es vorgesehen, dass das erste Rastelement als federnder Rasthaken und/oder das zweite Rastelement als federnder Rasthaken ausgebildet sind. Die als federnde Rasthaken ausgebildeten Rastelemente sind dann vorzugsweise mit einem ersten Ende an dem Gehäuse des jeweiligen Steckverbinderteils einstückig angeordnet und ein dem ersten Ende gegenüberliegendes zweites Ende des Rasthakens ist als freies Ende ausgebildet, welches vorzugsweise keine unmittelbare Anbindung an das
Gehäuse des Steckverbinderteils aufweist.
Das erste Steckverbinderteil kann zwei oder mehr Kontaktelemente aufweisen und das zweite Steckverbinderteil kann zwei oder mehr Kontaktelemente aufweisen, wobei jeweils ein Kontaktelement des ersten Steckverbinderteils mit jeweils einem
Kontaktelement des zweiten Steckverbinderteils über eine Stromschiene miteinander verbunden sein können. Die Stromschiene kann in Form eines länglichen
Kontaktmetalls ausgebildet sein. Über die ein oder mehreren Stromschienen können die
4 BE2024/5429 beiden Steckverbinderteile bzw. die Kontaktelemente der beiden Steckverbinderteile elektrisch miteinander verbunden sein. Eine Stromschiene ist dabei mit einem ersten
Ende mit einem Kontaktelement des ersten Steckverbinderteils und mit einem dem ersten Ende gegenüberliegenden zweiten Ende mit einem Kontaktelement des zweiten
Steckverbinderteils verbunden. Die Stromschiene kann mit ihren Enden in das jeweilige
Kontaktelement eingepresst sein. Die eine oder mehreren Stromschienen können vorzugsweise in dem Gehäuseteil angeordnet sein.
Bevorzugt ist nicht nur ein Kontaktelement des ersten Steckverbinderteils mit einem
Kontaktelement des zweiten Steckverbinderteils mit einer Stromschiene elektrisch verbunden, sondern zwei oder mehr Kontaktelemente des Steckverbinderteils sind jeweils mit Kontaktelementen des zweiten Steckverbinderteils verbunden. Daher können zum Verbinden von mehreren Kontaktelementen des ersten Steckverbinderteils mit mehreren Kontaktelementen des zweiten Steckverbinderteils mehrere Stromschienen vorgesehen sein, wobei die Stromschienen vorzugsweise parallel zueinander angeordnet sein können. Durch die parallele Anordnung der Stromschienen zueinander wird eine überkreuzte Anordnung der Stromschienen vermieden. Durch die parallele
Anordnung der Stromschienen können diese alle gleich geformt und ausgebildet sein, so dass der Einsatz von Gleichteilen möglich ist und dadurch die notwendige — Bauteilvarianz auch hinsichtlich der Stromschienen deutlich reduziert werden kann.
Zudem kann durch die parallele Anordnung der Stromschienen zueinander Bauraum eingespart werden.
Das Gehäuseteil kann mit dem ersten Steckverbinderteil und dem zweiten
Steckverbinderteil in einem Spritzgussverfahren hergestellt sein. Sowohl das
Gehäuseteil als auch die Gehäuse der beiden Steckverbinderteile können dann aus einem Kunststoffmaterial ausgebildet sein. Insbesondere durch die gedrehte Anordnung der Rastelemente kann die Entformbarkeit eines derartigen einstückigen Bauteils beim
Spritzgussverfahren deutlich verbessert werden.
Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen anhand einer bevorzugten Ausführungsform näher erläutert.
Es zeigen:
> BE2024/5429
Fig. 1A bis 1C schematische Darstellungen eines Mehrfachverteils in verschiedenen
Ansichten gemäß der Erfindung,
Fig. 2A, 2B eine schematische Darstellung des in Fig. 1A bis 1C gezeigten
Mehrfachverteils in einer Werkzeughälfte eines Spritzgusswerkzeugs bzw. beim Entformen aus der Werkzeughälfte,
Fig. 3A, 3B schematische Darstellungen der elektrischen Verbindung der beiden
Steckverbinderteile mittels fünf Stromschienen, und
Fig. 4A, 4B schematische Darstellungen der elektrischen Verbindung der beiden
Steckverbinderteile mittels drei Stromschienen,
In den Fig. 1A bis 1C ist ein Mehrfachverteiler 100 gemäß der Erfindung gezeigt. Der
Mehrfachverteiler 100 weist bei der hier gezeigten Ausgestaltung ein Gehäuseteil 110, ein erstes Steckverbinderteil 120 und ein zweites Steckverbinderteil 140 auf. Das
Gehäuseteil 110 bildet einen Gehäusedeckel aus.
Das Gehäuseteil 110 und die beiden Steckverbinderteils 120, 140 sind einstückig miteinander ausgebildet, so dass das Gehäuseteile 110 und die beiden
Steckverbinderteils 120, 140 zusammen ein Bauteil ausbilden. Die beiden
Steckverbinderteile 120, 140 weisen jeweils ein Gehäuse 121, 141 auf, über welches die beiden Steckverbinderteile 120, 140 jeweils einstückig mit dem Gehäuseteil 110 verbunden sind.
Die Steckverbinderteile 120, 140 können jeweils mit einem hier nicht gezeigten
Gegensteckverbinderteil elektrisch leitend verbunden sein. Um die
Gegensteckverbinderteile an den Steckverbinderteilen 120, 140 lösbar befestigen zu können, weist das erste Steckverbinderteil 120 ein erstes Rastelement 122 und das zweite Steckverbinderteil 140 weist ein zweites Rastelement 142 auf. Die Rastelemente 122, 142 sind jeweils an einer Außenumfangsfläche 123, 143 des jeweiligen
Steckverbinderteils 120, 140 bzw. des Gehäuses 121, 141 des jeweiligen
Steckverbinderteils 120, 140 angeordnet.
° BE2024/5429
Das Gehäuseteil 110 weist eine Längsachse L auf. Eine erste Vertikalachse V1 des
Gehäuseteils 110 verläuft entlang der Länge des ersten Steckverbinderteils 120 und eine zweite Vertikalachse V2 des Gehäuseteils 110 verläuft entlang der Länge des zweites Steckverbinderteils 140. Die beiden Vertikalachsen V1, V2 erstrecken sich parallel zueinander und schneiden beide die Längsachse L in einem 90°-Winkel.
Die beiden Steckverbinderteile 120, 140 sind jeweils derart an dem Gehäuseteil 110 angeordnet, dass sich die Mittelachse M1, M2 des jeweiligen Rastelements 122, 142 gerade nicht entlang der Längsachse L oder der Vertikalachsen V1, V2 erstreckt. Die beiden Steckverbinderteile 120, 140 sind hingegen derart angeordnet, dass die
Rastelemente 122, 142 mit inren Mittelachsen M1, M2 gedreht bzw. verdreht zu der
Längsachse L und den Vertikalachsen V1, V2 erstrecken.
Das erste Rastelement 122 bzw. die Mittelachse M1 des ersten Rastelements 122 erstreckt sich bei der hier gezeigten Ausgestaltung in einem Winkel a = 45° zu der
Längsachse L bzw. der Vertikalachse V1 des Gehäuseteils 110. Das zweite
Rastelement 142 bzw. die Mittelachse M2 des zweiten Rastelements 142 erstreckt sich bei der hier gezeigten Ausgestaltung ebenfalls in einem Winkel B = 45° zu der
Längsachse L bzw. der Vertikalachse V2 des Gehäuseteils 110. Das erste Rastelement 122 ist damit hier symmetrisch zu dem zweiten Rastelement 142 angeordnet.
Durch diese spezielle Anordnung der Rastelemente 122, 142 kann die Entformung der
Mehrfachverteilers 100 aus einer Werkzeughälfte 200 eines SpritzgieBwerkzeugs, wie in
Fig. 2A und 2B gezeigt ist, wesentlich vereinfacht werden. Durch die verdrehte
Anordnung der Rastelemente 122, 142 kann im Bereich der Rastelemente 122, 142 ein
Hinterschnitt ausgebildet sein, in welche die Negativform der VVerkzeughälfte 200 durch speziell ausgebildete Formbereiche 210, 211 eingreifen kann.
Der Hinterschnitt ist bei der hier gezeigten Ausgestaltung dadurch ausgebildet, dass die beiden Rastelemente 122, 142 jeweils als federnder Rasthaken ausgebildet sind, wie insbesondere in Fig. 1B zu erkennen ist.
Das als federnder Rasthaken ausgebildete erste Rastelement 122 des ersten
Steckverbinderteils 120 ist mit einem ersten Ende 125 an dem Gehäuse 121 des ersten — Steckverbinderteils 120 einstückig verbunden. Ein dem ersten Ende 125
/ BE2024/5429 gegenüberliegendes zweites Ende 126 des ersten Rastelements 122 ist als freies Ende ausgebildet, welches gerade keine unmittelbare Anbindung an das Gehäuse 121 des ersten Steckverbinderteils 120 aufweist. Das erste Rastelement 122 kann dadurch von dem Gehäuse 121 bzw. von der AuBenumfangsfläche 123 des Gehäuses 121 abstehen, so dass ein Freiraum in Form des Hinterschnitts 124 zwischen dem Gehäuse 121 und dem ersten Rastelement 122 ausgebildet ist. In diesen Hinterschnitt 124 kann die Werkzeughälfte 200 mit einem Formbereich 210, wie er in Fig. 2B zu erkennen ist, eingreifen.
Das als federnder Rasthaken ausgebildete zweite Rastelement 142 des zweiten
Steckverbinderteils 140 ist mit einem ersten Ende 145 an dem Gehäuse 141 des ersten
Steckverbinderteils 140 einstückig verbunden. Ein dem ersten Ende 145 gegenüberliegendes zweites Ende 146 des ersten Rastelements 142 ist als freies Ende ausgebildet, welches gerade keine unmittelbare Anbindung an das Gehäuse 141 des ersten Steckverbinderteils 140 aufweist. Das erste Rastelement 142 kann dadurch von dem Gehäuse 141 bzw. von der AuBenumfangsfläche 143 des Gehäuses 141 abstehen, so dass ein Freiraum in Form des Hinterschnitts 144 zwischen dem Gehäuse 141 und dem ersten Rastelement 142 ausgebildet ist. In diesen Hinterschnitt 144 kann die Werkzeughälfte 200 mit einem Formbereich 211, wie er in Fig. 2B zu erkennen ist, eingreifen.
Wie in Fig. 3A, 3B sowie Fig. 4A, 4B zu erkennen ist, sind die beiden
Steckverbinderteile 120, 140 elektrisch leitend über Stromschienen 160A, 160B, 160C, 160D, 160E miteinander verbunden.
Das erste Steckverbinderteil 120 weist bei der hier gezeigten Ausgestaltung fünf
Kontaktelemente 127A, 127B, 127C, 127D, 127E auf. Das zweite Steckverbinderteil 140 weist bei der hier gezeigten Ausgestaltung ebenfalls fünf Kontaktelemente 147A, 147B, 147C, 147D, 147E auf.
Das erste Kontaktelement 127A des ersten Steckverbinderteils 120 ist über die erste
Stromschiene 160A mit dem ersten Kontaktelement 147A des zweiten
Steckverbinderteils 140 verbunden, indem ein erstes Ende 161A der Stromschiene 160A in Eingriff mit dem ersten Kotaktelement 127A ist und ein gegenüberliegendes
3 BE2024/5429 zweites Ende 162A der Stromschiene 160A in Eingriff mit dem ersten Kontaktelement 147A des zweiten Steckverbinderteils 140 ist.
Das zweite Kontaktelement 127B des ersten Steckverbinderteils 120 ist über die zweite
Stromschiene 160B mit dem zweiten Kontaktelement 147B des zweiten
Steckverbinderteils 140 verbunden, indem ein erstes Ende 161B der Stromschiene 160B in Eingriff mit dem zweiten Kotaktelement 127B ist und ein gegenüberliegendes zweites Ende 162B der Stromschiene 160B in Eingriff mit dem zweiten Kontaktelement 147B des zweiten Steckverbinders 140 ist.
Das dritte Kontaktelement 127C des ersten Steckverbinderteils 120 ist Über die dritte
Stromschiene 160C mit dem dritten Kontaktelement 147C des zweiten
Steckverbinderteils 140 verbunden, indem ein erstes Ende 161C der Stromschiene 160C in Eingriff mit dem dritten Kotaktelement 127C ist und ein gegenüberliegendes zweites Ende 162C der Stromschiene 160C in Eingriff mit dem dritten Kontaktelement 147C des zweiten Steckverbinders 140 ist.
Das vierte Kontaktelement 127D des ersten Steckverbinderteils 120 ist über die vierte
Stromschiene 160D mit dem vierten Kontaktelement 147D des zweiten
Steckverbinderteils 140 verbunden, indem ein erstes Ende 161D der Stromschiene 160D in Eingriff mit dem vierten Kotaktelement 127D ist und ein gegenüberliegendes zweites Ende 162D der Stromschiene 160D in Eingriff mit dem vierten Kontaktelement 147D des zweiten Steckverbinders 140 ist.
Das fünfte Kontaktelement 127E des ersten Steckverbinderteils 120 ist über die fünfte
Stromschiene 160E mit dem fünften Kontaktelement 147E des zweiten
Steckverbinderteils 140 verbunden, indem ein erstes Ende 161E der Stromschiene 160E in Eingriff mit dem fünften Kotaktelement 127E ist und ein gegenüberliegendes zweites Ende 162E der Stromschiene 160E in Eingriff mit dem fünften Kontaktelement 147E des zweiten Steckverbinders 140 ist.
Die Stromschienen 160A -160E sind dabei alle parallel zueinander angeordnet, so dass diese keine Kreuzungspunkte aufweisen. Die Stromschienen 160A — 160E sind hier als
Gleichteile ausgebildet, welche die gleichen Abmaße aufweisen, wie in Fig. 3A, 3B, 4A, 4b zu erkennen ist.
Durch die verdrehte Anordnung der Rastelemente 122, 142 ist der gesamte
Steckverbinderteil 120, 140 relativ zum Gehäuseteil 110 verdreht, so dass auch die
Kontaktelemente 127A-127E, 147A-147E der Kontaktelemente entsprechend verdreht sind, was es ermöglicht, dass diese über Stromschienen 160A-160E derart miteinander verbunden werden können, dass die Stromschienen 160A-160E sich nicht kreuzen.
Bei der in Fig. 4A, 4B gezeigten Ausgestaltung sind im Gegensatz zu der in Fig. 3A, 3B gezeigten Ausgestaltung nur drei der Kontaktelemente 127B, 147B, 127C, 147C, 127E, 147E über eine Stromschiene 160B, 160C, 160E miteinander verbunden. In den Fig. 3A, 3B sind die beiden Steckverbinderteile 120, 140 als fünfpolige Steckverbinderteile ausgebildet. In den Fig. 4A, 4B sind die beiden Steckverbinderteile 120, 140 als dreipolige Steckverbinderteile ausgebildet.
Bezugszeichenliste 100 Mehrfachverteiler 110 Gehäuseteil 120 Erstes Steckverbinderteil 121 Gehäuse 122 Erstes Rastelement 123 Außenumfangsfläche 124 Hinterschnitt 125 Erstes Ende 126 Zweites Ende 127A-127E Kontaktelement 140 Zweites Steckverbinderteil 141 Gehäuse 142 Zweites Rastelement 143 AufBenumfangsfläche 144 Hinterschnitt 145 Erstes Ende 146 Zweites Ende 147A-147E Kontaktelement 160A-160E Stromschiene 161A-161E Erstes Ende 162A-162E Zweites Ende 200 Werkzeughälfte 210 Formbereich 211 Formbereich
L Längsachse
V1 Vertikalachse
V2 Vertikalachse
M1 Mittelachse
M2 Mittelachse a Winkel
B Winkel

Claims (8)

" BE2024/5429 Ansprüche
1. Mehrfachverteiler (100), mit einem Gehäuseteil (110), einem ersten Steckverbinderteil (120) und einem zweiten Steckverbinderteil (140), dadurch gekennzeichnet, dass das erste Steckverbinderteil (120) einstückig an dem Gehäuseteil (110) angebunden ist, und dass das zweite Steckverbinderteil (140) einstückig an dem Gehäuseteil (110) angebunden ist.
2. Mehrfachverteiler (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Steckverbinderteil (120) ein erstes Rastelement (122) zur Ausbildung einer Rastverbindung mit einem ersten Gegensteckverbinderteil und das zweite Steckverbinderteil (140) ein zweites Rastelement (142) zur Ausbildung einer Rastverbindung mit einem zweiten Gegensteckverbinderteil aufweist.
3. Mehrfachverteiler (100) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseteil (100) eine Längsachse (L) aufweist, wobei das erste Rastelement (122) des ersten Steckverbinderteils (120) in einem Winkel a < 90°, insbesondere in einem Winkel 10° < a < 80°, zu der Längsachse (L) des Gehäuseteils (110) gedreht angeordnet ist und wobei das zweite Rastelement (142) des zweiten Steckverbinderteils (140) in einem Winkel B < 90°, insbesondere in einem Winkel 10° < B < 80°, zu der Längsachse (L) des Gehäuseteils (110) gedreht angeordnet ist.
4. Mehrfachverteiler (100) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Rastelement (122) des ersten Steckverbinderteils (120) symmetrisch zu dem zweiten Rastelement (142) des zweiten Steckverbinderteils (140) angeordnet ist.
5. Mehrfachverteiler (100) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Rastelement (122) als federnder Rasthaken und/oder das zweite Rastelement (142) als federnder Rasthaken ausgebildet sind.
6. Mehrfachverteiler (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Steckverbinderteil (120) zwei oder mehr Kontaktelemente (127A-127E) aufweist und dass das zweite Steckverbinderteil
(140) zwei oder mehr Kontaktelemente (147A-147E) aufweist, wobei jeweils ein Kontaktelement (127A-127E) des ersten Steckverbinderteils (120) mit jeweils einem Kontaktelement (147A-147E) des zweiten Steckverbinderteils (140) über eine Stromschiene (160A-160E) miteinander verbunden sind.
7. Mehrfachverteiler (100) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verbinden von mehreren Kontaktelementen (127A-127E) des ersten Steckverbinderteils (120) mit mehreren Kontaktelementen (147A-147E) des zweiten Steckverbinderteils (140) mehrere Stromschienen (160A-160E) vorgesehen sind, wobei die Stromschienen (160A-160E) parallel zueinander angeordnet sind.
8. Mehrfachverteiler (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseteil (110) mit dem ersten Steckverbinderteil (120) und dem zweiten Steckverbinderteil (140) in einem Spritzgussverfahren hergestellt sind.
BE20245429A 2024-07-08 2024-07-08 Mehrfachverteiler BE1032749B1 (de)

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