BE550444A - - Google Patents

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BE550444A
BE550444A BE550444DA BE550444A BE 550444 A BE550444 A BE 550444A BE 550444D A BE550444D A BE 550444DA BE 550444 A BE550444 A BE 550444A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsenord- nung für Flankenschutzeinrichtungen in   Gleisbildstellwerken,   in denen zwischen den Schutzweichen bzw. den Flankenschutz gebenden Signalen   und. den   im Fahrweg liegenden Weichen isolierten Gleisabschnitte   vor{-   handen sind. Hierbei ist es möglich, dass auf diesen Gleisabschnitten Fahrzeuge stehen, gegen die der fahrweg nicht gedeckt ist, sodass die Fahrzeuge in den Fahrweg hineinfahren könnten. Es kann daher erforder lieh sein, die   ahrtstellung   des Signals einer eingestellten Zugstrasse davon   abhngig   zu machen, dass diese Gleis oder Weichenabschnitte frei sind. 



   Es sind bereits Schaltungen für Stellwerke vorge- schlagen worden, in denen die den Weichen zugeordneten   Relaissatze   nach dem Gleisplan miteinander verbunden werden, sodass alle Stromkreis 

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 dem Gleisphn nachgebildet sind und von reiche zu reiche weiterlaufe: In solchen Stellwerken sind den einzelnen reichen Relais zugeord- net, die durch diejenigen Einrichtungen, die den Flankenschutz ge-   whrleisten,   gesteuert werden, wenn sich diese Einrichtungen in der richtigen Lage befinden. Kontakte der genannten Relais sind dann ir 
 EMI2.2 
 den Stromkreisen von àhrstrassenüberwachern oder Signalstellern an- geordnet, die ebenfalls dem Gleisplan nachgebildet sind. 



  Gemäss der Erfindung lässt sich die wahrst eilung des 
Signals vom Freizustand der zwischen den   Flankenschutzweichen   bzw. 



  -Signalen und dem Fahrweg liegenden isolierten Abschnitte dadurch ab.   hngig   machen, dass in den Stromkreisen von Relais, die den Wei- chen zugeordnet sind und von Einrichtungen gesteuert werden, die s 'den   Flankerischutz   gewähren, Kontakte von Gleisrelais oder Gleisrelais   wiederholern   angeordnet sind, die die zwischen den Flankenschutz- weichen   bzw.-signalen   und dem   ahrweg   liegenden isolierten   Abschnit   te überwachen. 
 EMI2.3 
 



  Obwohl die erfindungsgemässe Anordnung, die eine sehr einfache Lösung des der Lrfindung zugrundeliegenden Problems   Gibt,   
 EMI2.4 
 .,in den meisten x Gliem ausreicht, um eine eindeutige Steuerung gegen betriebsgefährdende Flank anfahrten zu erreichen, ergeben sich in komplizierten Gleisanlagen dennoch gewisse Schwierigkeiten. Ein 
 EMI2.5 
 Beispiel dafür gibt der uleisplan nach 1.'ig.1, in welchen zwei durch- gehende Gleise   1 - 4   und   12 - 9   sowie zwei weitere Gleise 7a und 11 
 EMI2.6 
 mittels der reichen 2, 5, 5 und 10 und der einfachen Kreuzungsweiche 8a/b miteinander verbunden sind.

   Die Signale, mit deren hilfe die 
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 Zugfahrten vorgenommen werden, sind weggelassen. ',;enn eine i'ahr- strasse von 1 nach eingestellt ist, dann müssen die ',;eichen 2 und 3 als befahrene '..eichen in .lusste-lung liegen. Ferner muss sind - das sieneiersignal 7 in r.altsteilung befinden, und die reichen 8b unq 10 müssen als Schutzweichen ebenfalls in Plusstellung liegen. 



  Ausserdem sollen die isolierten Abschnitte 5,6 undc auf ihren 
 EMI2.8 
 Freizustand überwacht werden. 

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  Wird nun zusätzlich eine   -ahrstrasse   von 12 nach 9 eingestellt und befahren, so wird der Abschnitt 9 besetzt. Das hat aber zur Folge, dass (unter der Voraussetzung, dass alle genannten isolierten   Ab-   
 EMI3.1 
 schnitte für die Fahrstrasse von 1 nach 4 frei sein sollen) für die zuerst eingestellte Fahrstrasse nicht mehr alle Bedingungen erfüllt sind, sodass das (nicht gezeichnete) Signal am Anfang der Fahrstrasse nicht auf Fahrt gestellt werden kann oder - wenn es bereits in 
 EMI3.2 
 .l!'ahrtstellung war - wieder in die Raltstellung geht. In der darge- stellten u-leisanlage kann daher das Freisein des Abschnitts 8 im Signalstromkreis der Fahrstrasse 1 bis 4 nicht ohne weiteres über- wacht werden. 



   Eine weitere erschwerende Bedingung tritt in folgen- 
 EMI3.3 
 dem Falle a,uf. Es sei angenommen, dass eine l'ahrstrasse von 1 nach 11 eingestellt ist und der Zug den Abschnitt der Weiche 2 bereits 
 EMI3.4 
 geräumt hat und sich nuniauf dem Abschnitt der Weiche 5 befindet;   @   sind die Weichen so geschaltet, dass ihre Verschlüsse nach der Be- 
 EMI3.5 
 setzung und Räumung ihrer Abschnitte einzeln aufgelöst werden, so   wurde   nun der Verschluss der Weiche 2 aufgelöst, und es könnte unmit 
 EMI3.6 
 ..#telbar anschliessend eine Fahrstrasse von 4 nach 1 eingestellt wer- .den. Die Einstellung dieser Fahrstrasse lässt sich aber nicht end- gültig (also bis zur Signals telilung) durchführen, da der Abschnitt der Weiche 5, der zur Sicherung' gegen Flankenfahrten frei sein muss, durch den vorher fahrenden Zug hoch besetzt ist.

   Das Signal für die Fahrstrasse von 4 nach 1 kann erst dann in   Fahrtstellung   gehen, wenn auch die Abschnitte der reichen 5 und 8a/b frei geworden sind und 
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 der Zug sich im Abschnitt der 1;"vreiche 10 befindet. Durch diese gegen- seitigen Behinderungen ginge der Vorteil der iirlzelauflösung der eichen-versch1üsse, der in einer erheblichen Beschleunigung des Be- triebes besteht, wieder verloren. Das'gleiche   gilt   für den Gleisab- schnitt 6, wenn die zuerst eingestellte Fahrstrasse von 1 nach 7a verlaüft. 



   Die genannten Schwierigkeiten können nach der weiterem Erfindung dadurch behoben werden, dass die Kontakte der Gleisrelais, 

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 die zu den isolierten   Gleisabschnitten     gehören,   überbrückt   bzw.   umschaltet werden, wenn diese Abschnitte in einer Fahrstrasse be- fahren werden bzw. werden sollen. 



   In den Figuren 2 und 3 sind zwei   mögliche   Ausführungs beispiele der   Erfindung   dargestellt, von aenen zunächst das Beispiel der   Fig.2   beschrieben werden soll, während   anschliessend   am Beispiel der   Fig. 3   eine Abwandlung der Erfindung gezeigt wird, die weitere   ,Erfindungsmerkmale   enthält. 



   In   Fig. 3   sind nur die für das Verständnis der Erfin- dung wichtigen Stromkreise dargestellt, während eine Reihe von wei- teren Relais, deren Kontakte in der   erfindungsgemässen   Schaltung mit wirken, nur angedeutet sind. Diese letzteren Relais wirken wie folgt. 



   Das Relais PU10   (Pluslageüberwacher   der Weiche   10)   wird eingeschaltet und schliesst seinen Kontakt   PU101,   wenn die 
Weiche 10 als Schutzweiche in Plustellung verschlossen ist. Das 
Relais PUBb (Pluslageüberwacher der Weiche 8b) wird eingeschaltet, wenn die Weiche 8b als Schutzweiche in Plusstellung verschlossen ist . Die Relais V8a, V8b und V5   (VerschlussreMs   der reichen 8e, 8b und 
5) werden umgestellt, wenn die zugehörigen   '/ eichen   als in einer    Fahrstrasse befahrene Weichen verschlossen werden sollen ; sieunter-   binden in nicht dargestellten Stromkreisen mittels ihrer Kontakte eine erneute Einschaltung der Weichenantriebe.

   Liese Kelais sind als Stützrelais ausgeführt, von denen beim   Verschlüss   einer Weiche die rechts gezeichnete Wicklung eingeschaltet wird, wodurch beim 
Anziehen des zugehörigen Ankers die Abstützung des Ankers der links gezeichneten Wicklung beseitigt wird und dieser   aofallt.   Bei der   eingeschaltet,   wodurch der Anker der rechts gezeichneten   Wicklung:   
Auflösung des Verschlusses wird die links gezeichnete   der   solange durch den   abgefallenen   Anker der anderen Wicklung abgestützt wurde, abfällt. 



   Die Relais G8, G6 und G5 (Gleisrelais der isolierten 
Abschnitte 8,6 und 5) überwachen den   Freizustand   der zugehörigen 
Abschnitte und sind im Normalfall, d. h. bei freiem Abschnitt, ange- 

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   zogen   
Das Relais RU7   (Rangiersignalüberwacher   des Signals 7 wird eingeschaltet, wenn das Signal 7 zwecks Gewährleistung von Flankenschutz in Haltstellung verschlossen ist. Das Relais   E7   (Re- lais für Fahrwegende beim Gleis 7e), das ebenfalls als Stützrelais ausgebildet ist, wird umgestellt, wenn eine Fahrstrasse von der Wei- che 5 her über den Gleisabschnitt 6 im Gleis 7 a endet. Seine Rück- stellung erfolgt, wenn der Gleisabschnitt 6 besetzt wurde und wieder 'geräumt ist. 



   Die Kontakte aller   elais   sind mit einer Bezeichnung   versehen,   die aus der Bezeichnung des zugehörigen   elais   und einer daran angehängten Ziffer besteht. 



   Mittels der Relais PF8a, MF8a, PF5, MF5, PF2 und MF2, 'deren Stromkreise in Fig.2 gezeichnet sind, wird die Rückmeldung der richtigen Lage aller Weichen im Flankenschutzweg an eines der Schalt- mitt.el im Fahrweg übertragen. Ist beispielsweise eine Fahrstrasse von 1 nach 4 eingestellt und sich auf nicht dargestellten Wegen das Signal 7 und die Weichen 8b und 10 in der richtigen Lage   verschlösse.   



   (ein Verschluss der Weiche 5 ist nicht erforderlich, da diese reiche .mit ihrer Spitze auf den Fahrweg weist und deshalb keinen   Flanken-   schutz geben kann), so sind in den Relaissätzen der reichen 8h und 
10 und im   Relaissatz   des Signals 7 die Relais PU1O, PU8b, und   RU7   eingeschaltet.   Über   die geschlossenen Kontakte PU10l und   PUSbl   sind die Relais PF8a und MF8a eingeschaltet, die mit ihren Kontakten PF8a und MF8al ein Kennzeichen für den vorhandenen   Flenkenschutz   auf die   reiche 5   dadurch übertragen, dass über den Kontakt G81 (sofern der isolierte   Abschnitt   8 frei ist) das Kelais PF5 eingeschalte.t wird. 



   In gleicher Weise wird über die Kontakte RU71 und G81 der vorhandene 
Flankenschutz desSignals 7 und der Freizustand des Abschnitts 6 auf das Relais MF5 übertragen. Die Kontakte PF51 und MF51 schliessen und übertragen die beiden Flankenschutzkennzeichen über den Kontakt      
G51 ( der das Freisein des   Weichenabschnitts   5 kennzeichnet ) auf das 

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Relais PF2 im Kelaissatz der Weiche 2, von wo aus das erhaltene 
Flankenschutzkennzeichen in beliebiger, nicht   dargestellter   ,reise auf den Kuppelstrom- oder Uberwachungsstromkreis des Signals am 
Anfang der Fahrstrasse 1 - 4 weitergegeben werden kann.

   Dieses 
Signal kann daher nur dann in Fahrtstellung gehen, wenn nicht nur di 
Weichen 8b und 10 und das Signal 7 in Schutzlage verschlossen sind, sondern.auch die Gleisabschnitte 5, 6 und 8 frei sind. 



   Wird nun eine weitere Fahrstrasse von 9 nach 12 eingestellt, so wird in Fig.2 der Kontakt G81 des Gleisrelais des 
Abschnitts 8 durch den Kontakt V8bl des Verschlussrelais der Weiche 
8b überbrückt, wenn das Verschlussrelais V8b umgestellt und damit die Weiche 8b als befahrene Weiche in der eingestellten zweiten 
Fahrstrasse verschlossen wird, damit wird eine Rückwirkung auf die erste Fahrstrasse im Falle der Besetzung des Abschnitts 8 und des damit eintretenden   Offnens   des Kontakts G81 verhindert, und das 
Relais PF5 bleibt auch beim Gefahren der zweiten Fahrstrasse angezo- gen. 



     @   Wird zuerst eine Fahrstrasse von 1 anch 7a   eingestellt   so erfolgt die Einschaltung der Relais PF5 und MF5 in gleicher Weise wie vorher beschrieben, Ausserdem werden die Relais   E7   und V5 um- gestellt und damit das   ahrwegende   im Gleis 7a   gekennzeichnet   und die   '::eiche   5 als befahrene reiche verschlossen. Mit dem Kontakt 
E71 des Relais   E7   und mit dem Kontakt   V51   des Relais V5 werden die   GleisrelaisKontakte   G61 und G51 überbrückt;damit wird erreicht, dass nach der Räumung des Abschnitts der   .''eiche 2   bereits eine neue 
Fahrstrasse von 4 nach 1 eingestellt werden kann, auch wenn der Ab- schnitt der reiche 5 und der Gleisabschnitt 6 noch besetzt sind. 



   Eine   v. eitere   betriebliche Schwierigkeit, die in dem 
Gleisplan der   Fig.l   auftreten kann, sei an folgendem Beispiel er- läutert: Es ist denkbar, dass bei der Einstellung einer Fahrstrasse von 1 nach 4 der Abschnitt 8 durch ein   Fahrzeug   besetzt ist, das von der reiche   10   her in diesen Abschnitt   hineinrollt.   Dann kann das Re 

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 'lais PF5 in Fig.2 wegen des geöffneten Kontakte   G81   nicht anziehen und verhindert damit die Einschaltung des Relais PF2 ; das Signal für, die Fahrstrasse von 1 nach 4 kann also nicht in die Fahrtstellung gelangen. Andererseits kann die Weiche 8b, wenn beispielsweise nun eine Kangierfahrstrasse von 9 nach 12 eingestellt wird, verschlossen werden, wenn sie sich bereits in der Pluslage befand.

   Das Verschluss relais V8b wird also umgestellt und sein Kontakt V8bl in Fig.2 wird geschlossen. Das Relais PF5 könnte also über die Kontakte PF8al,   MF8al.und   V8bl erregt werden, wodurch das Signal für die eingestellt te   -c'ahrstrasse   von 1   nach' 4   doch noch in die Fährt Stellung gelangen kann, obwohl das im Abschnitt 8 befindliche Fahrzeug über die Weiche 
5 zur Weiche 2 weiterrollen und die Zugfahrt von 1 nach 4 gefährden kann. 



   Diesen Mangel kann man nach einem weiteren Erfindungs merkmal dadurch beseitigen, dass die Uberbrückung des Gleisrelais- kontaktes G81 davon abhängig gemacht ist, dass das Gleisrelais G8 in angezogener'Stellung ist. Dies geschieht   erfindungsgemäss   zweck- mässig durch ein Hilfsrelais, dass bei Verschluss der Weiche 8b nur   @   ansprechen kann, wenn sich das Gleisrelais in angezogener Stellung befindet, und das sich dann einen von der Stellung des Gleisrelais unabhängigen Selbstschlusskreis bildet. 



   Erfindungsgemäss kann es zweckmässig sein, den Selbst schlusskreis dieses Hilfsrelais auch noch von anderen Bedingungen abhangig zu machen; was vor allem in folgendem   etriebsfalle   we- sentlich ist: Wird eine von 9 nach 12 eingestellte Fahrstrasse wie- der aufgelöst (beispielsweise durch Auflösung von   Hand),   ohne dass der Abschnitt 8 geräumt wurde, so würde in der Schaltung nach Fig.2 der Kontakt V8bl wieder öffnen, sodass das Relais PF5 abfällt, da auch der Kontakt G81 noch geöffnetist. Das Signal für eine vorher eingestellte Fahrstrasse von 1 nach 4 würde also in   altstellung   fallen, obwohl die Besetzung des Abschnitts 8 im Zuge der Fahrstrass von 9.nach 12 die Fahrstrasse von 1 nach 4 nicht gefährdet.

   Man 

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 EMI8.1 
 kann dann nach (.er I.raindung den Selbstschl.''kreis des genannten Hilfsrelais so lange aufrechterhalten, bis entweder das Gleisrelais G8 wieder anzieht (der Abschnitt 8 also frei ist) oder solange die 
 EMI8.2 
 Weiche 8 als Schutzweiche für eine andere "ahrstrasse verschlossen ist. 
 EMI8.3 
 Eine entstehende Schaltungsanordnung ist in Abvand" lung des bisher beschriebenen   Ausführungsbeispiels   in Fig.3 darge- 
 EMI8.4 
 'stellt, Der in 'ig,2 gezeichnete Kontakt V8bl im Stromkreis des Relais PF5 ist in Fig3 durch einen Kontat H.1 eines Hilfsrelais H ersetzt-;

   dieses Hilfsrelais .wird über die Kontakte V8bl und G82 nur eingeschaltet,, wenn das Relais   V8b   umgestellt ist und das Gleisre- lais G8 sich in angezogener Stellung befindet, wenn also die Weiche 
 EMI8.5 
 .8bas befahrenefiiche verschlossen- und der zugehörige Gleisabschnitt frei ist. 



     Des     HelaisH   schliesst dann seinen Kontakt Hl im 
 EMI8.6 
 Stromkreis des ':elais 5 wie vorher beschrieben und bereitet einen 
Selbstschlusskreis über seinen Kontakt H2 vor. Dieser Selbstschluss kreis wird jedoch erst wirksam, wenn das Gleisrelais G8 abfällt      .-, ('das Relais H kann eine kurze Abfallverzögerung erhalten, damit 'es beim Umlegen des Kontakts G82 nicht abfällt), wobei vorher das 
Relais PU8b seinen Kontakt PU8b2 geschlossen haben muss; dadurch 
 EMI8.7 
 wird angezeigt, dass die reiche 8b als Schutzv;eiche verschlossen ist.

   Der Selbstschlussreis für das Relais h wird entweder durch das criederar-ziehen des Cleisrelais G8 oder durch das Offnen des      Kontakts PU8b2 unterbrochen; im ersten Fall wird der Stromkreis für das relais PF5 erforderlichenfalls durch den   ontakt   G81 dieses Gleisrelais aufrechterhalten, im zweiten Fall braucht das Relais PF5 nicht   eingeschltet   zu bleiben, da sein Stromkreis ohnehin durch den Kontakt   MF8al   infolge des   Abfallens'des   Relais MF8a (durch   Kontakt     PU8bl)   unterbrochen ist. Anstelle des Kontakts PU8b2 kann in den Selbstschlusskreis des Relais H auch ein Kontakt des Relais MF8a ge- schaltet werden. 
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  Ist der Abschnitt 8 keine einfache Kreuzungsweiche, 

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 sondern eine Kreuzung ohne weichen, aber mit einem isolierten Gleis- abschnitt, so kann der Selbstschlusskreis des   hilfsrelais   H auch so- lange aufrechterhalten werden, wie diese Kreuzung in den Flanken- schutzbereich der Fahrstrasse von 1 nach 4 einbezogen ist. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist nicht auf das darge- stellte   Ausfuhrungsbeispiel   beschränkt. Man kann erfindungsgemass die überbrückung der Kontakte der Gleisrelais auch durch Kontakte von solchen Relais bewirken, die nur bei einer Zugfahrt ansprechen,   wahrend   sie bei einer Rangierfahrt in Ruhestellung bleiben. Bei ei- ner Zugfahrt von 1 nach 7a oder nach 9 oder 11 ist kaum dam.it zu rechnen, dass der Zug nach der   Räumung   der Weiche 2 stehen bleibt oder   zurückfahrt;   bei Rangierbewegungen auf dem gleichen Fahrweg ist es aber durchaus denkbar, dass die Rangierabteilung die eingestellte 
Fahrstrasse nicht ganz durchfährt.

   Die Uberbrückung der Gleisrelais' kontakte bei Zugfahrten erscheint daher unbedenklich, während es bei 
Rangierfahrten zweckmässigsein kann, die Gleisrelaiskontakte nicht   zu-überbrücken.   



   Auch lässt sich die Uberbrückung der Gleisrelaiskon-, takte so einrichten, dass sie nur erfolgt, wenn die über den über- wachten Abschnitt eingestellte Fahrstrasse zu der Flankenschutz erfordernden Fahrstrasse parallel lauft,   wahrend   sie unterbleibt, wenn beide Fahrwege voneinander   abzweigen.   



    PATENTANSPRÜCHE.   

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 1.Schaltungsanordnung für Flankenschutzeinrichtungen in Gleisbildstellwerken, in denen die den reichen zugeordneten Re- laissätze nach dem Gleisplan miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass in den Stromkreisen von Relais (PF5), die den reichen zugeordnet sind und von Einrichtungen (PF8a, MF8a) gesteuert werden, die den Flankenschutz gewähren, Kontakte (G81) von Gleisre-: lais bzw. Gleisrelaiswiederholern angeordnet sind, die die zwischen den Flankenschutzweichen bzw.-signalen und dem Fahrweg liegenden isolie.rten Abschnitte (8) überwachen. <Desc/Clms Page number 10>
    2.Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Kontakte (G81) der Gleisrelais, die zu den i- solierten Gleisabschnitten gehören, überbrückt bzw. umschaltet wer- den, wenn diese Abschnitte (8) in einer Fahrstrasse befahren werden bzw. werden sollen.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Uberbrückung der Gleisrelaiskontakte (G8l) .nur hergestellt wird, wenn der zugehörige isolierte Abschnitt (8) frei ist (Fig.3).
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet,, dass zur Uberbrückung Kontakte eines Hilfsrelais (H, Fig.3), das nur bei in Frimeldestellung befindlichem Gleisre- .leis (G8) des zugehörigen isolierten Abschnitts (8) ansprechen kann, vorgesehen sind.
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsrelais (H) sich bei seinem Ansprechen einen von der Stellung des Gleisrelais (G8) unabhängigen Selbst- schlusskreis bildet.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 - 5, dadurch gekennzeichnet , dass der Selbstschlusskreis des Hilfsrelais (H) nach Auflösung der vorher eingestellten Fahrstrasse (9 - 12) erhalten bleibt , bis der beim Einschalten des Hilfsrelais mitwirkende Gleis- abschnitt (8) wieder frei wird., 7.Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 - 5 dadurch gekennzeichnet, dass der Selbstschlusskreis des Hilf srelais nach Auflösung der vorher eingestellten Fahrstrasse (9 - 12) erhalten bleibt, so lange eine in dem 'isolierten Abschnitt liegende Weiche (8b) als Schutzweiche für eine andere Fc-hrstrasse (1 - 4) verschlos- sen ist.
    8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Selbstschlusskreis eines einer isolierten Kreuzung zugeordneten Hilf srelais erhalten bleibt, so lange diese in den Flankenschutzbereich einer anderen Fahrstrasse einbezogen ist. <Desc/Clms Page number 11>
    9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, da- durch gekennzeichnet, dass die Uberbrückung der Gleisrelaiskontakte nur vorgenommen wird, wenn über den überwachten Abschnitt eine Zug- fahrt eingestellt ist bzw. wird, während sie bei Einstellung einer Rangi'erfahrt unterbleibt.
    10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, da- durch gekennzeichnet, dass die Uberbrückung der Gleisrelaiskontakte nur vorgenommen wird, wenn die über den überwachten Abschnitt führen de Fehrstrasse zur. der Flankenschutz erfordernden Fahrstrasse parallel verläuft, während sie unterbleibt, wenn beide Fahrwege von- einander abzweigen.
    11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, da- durch' gekennzeichnet , dass zur Uberbrückung der Gleisrelaiskontakt (G61) Kontakte (V8al, V8bl) der Verschlussrelais der Weichen (8a, 8b) vorgesehen sind.
    12.Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , dass ein-Kontakt (G61) eines einen isolierten Gleis abschnitt (6) überwachenden Gleisrelais (G6) durch Kontakte (E71) einer im Fahrweg an den isolierten Abschnitt anschliessenden Einricl tung (Relais E7 des Fahrweg'endes bzw. des Signals 7) überbrückt wird 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Uberbrückung eines einem isolieren Abschnitt zugeordneten Gleisrelaiskontakts (z.B. G81) aufgehoben wird, wenn der isolierte Abschnitt (z. B. 8) besetzt und wieder ge- räumt wird.
    14 Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 dadurch ge- kennzeichnet , dass die Stromkreise der Relais (PF5, PF2), die den Weichen zugeordnet sind und von flankenschutzgebenden Einrichtungen (PF8a, MF8a) gesteuert werden, hintereinander geschaltet sind und die Flankenschutzkennzeichen aus dem gesamten Flankenschutzbereich zusammenfassen. <Desc/Clms Page number 12>
    15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass das zusammengefasste Flankenschutzkenn- zeichen vom letztenin der Hintereinanderschaltung liegenden Relais (PF2) auf den Kuppelstrom- oder Uberwachungsstromkrëis des Signals der zu schützenden Fahrstrasse übertragen wird.
BE550444D BE550444A (de)

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