BE633292A - - Google Patents
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07C—POSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
- B07C1/00—Measures preceding sorting according to destination
Landscapes
- Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)
- Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)
Description
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ANORDNUNG ZUK FREIMACHEN VON POSTGUT. - INRICHTING VOOR HET ?RANEEREN VAN POSTSTUKKEN.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Frei machen von Postgut.
In Grosebetrieben, bei denen täglich eine erhebli- che Menge von abzusendendem Postgut anfällt, werden verschie- dene Anordnungen eingesetzt, die das Abfertigen des Postgutes erleichtern und beschleunigen. So wird an vielen Stellen der Industrie eine bekannte Einrichtung, die Preistempelein- richtung, auch Wertstempelmaschine genannt, eingesetzt. Diese Einrichtung dient dazu, die aus dem gültigen Posttarif er- mittelten Gebühren auf dem Postgut abzudrucken.
Damit ent- fällt eine zeitraubende Freimachung mit Postwertzeichen. Für die Post ist dabei eine Kontrolle in der Weise vorgesehen, dass die Einrichtung nur arbeitet, wenn eine von der Post
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gekaute Kontrollkarte eingesetst litt Über die Kontrollkarte wird ein bestimmter Gesamtbetrag an Gebühren zur Freimachung freigegeben. Ist dieser Betrag erreicht, dann wird die
Freistempeleinrichtung gesperrt.
In kleineren Betrieben mit weniger Postverkehr wer- den anstelle der Freistempeleinrichtungen Postwertzeichen-
Auagabeeinrichtungen eingesetzt, die in mehreren Kassetten die Postwertzeichen nach Werten getrennt dem enutzer in über- sichtlicher Weise anbieten.
Alle bekannten Anordnungen erleichtern wohl den
Frankiervorgang, es haftet allen jedoch der Nachteil an dsse für jedes Postgut aus dem Gewicht, der Art und dem Weg des
Postgutes die entsprechende Gebühr errechnet werden muss, Die ee Arbeit ist nicht nur zeitraubend, es treten dabei auch immer wieder Fehler bei der Ermittlung der Gebühr auf.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Anordnung zum
Freimachen von Postgut zu schaffen, die die Ermittlung der
Gebühr vereinfacht und ausserdem sicherstellt, dann Fehler bei der Ermittlung der Gebühren nicht mehr auftreten. Die erfindunggemässe Anordnung erreicht dies dadurch, dann über s eine Waage mit Analog-Digital-Wandler das Gewicht den Postgute in einen elektrischen Kode umgesetzt wird, dann über eine
Tastatur die übrigen tarifbeetimmenden Merkmale nach Art und
Weg des Postgutes getrennt eingetastet werden und dann über einen Umwerter alle Eingabeinformationen in entsprechende Gebührenkennzeichen umgewandelt werden,
die direkt zur
Steuerung einer Freistempeleingrichtung oder einer Postwert- Zeichen-Ausgabeeinrichtung verwendet werden. Der Benutzer der Anordnung muss nur noch das Postgut auf die Waage legen und die Art und den Weg des Postgutes eintasten. Die Er- mittlung der Gebühr erfolgt über den auf den Posttarif abge- stimmten Umwerter, so dass der Benutzer von jeglicher Be- rechnung entlastet ist. Nach einer zweckmässigen Ausgestal- tung der Anordnung nach der Erfindung wird zur Besteimmung
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des Gewichtes eine Driefwaage mit Kontaktzeiger verwendet, die bei bestimmten Gewichtsbereiohen zugeordneten Auslegungen
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Impulse abgibt.
Diese Impulse werden von einem Impulsapeiche .angezählt und zur Kennzeichnung des entsprechenden Gewichtes verwendet. Ee kann jedoch auch eine Waage mit mehreren auf einen bestimmten Kode abgestimmten Kontaktbahnen eingesetzt werden, die das Gewicht dem Postgutes in Parallel form einem
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Speicher anbietet. Die Ausgangsstgnale werden vorteilhafter- weise im Gray-Kode dargestellt, so dass beim Übergang von eine zum anderen Ausgangs Signal kein falsches Ausgangs Signal ge- bildet wird, wenn die einzelnen Kontaktelemente der verschie¯ denen Bahnen nicht genau gleich verlaufen.
Die Waage gibt
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nach einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemaasen Anordnung zusätzliche Kennzeichen zum Speicher um bei der Umschaltung des iessbsreiaaea die Wertigkeit der vom Analog- Digital-Wandler abgegebenen Information zu kennzeiohen. Die die Art und den Weg des Postgutes kennzeichnenden Signale werden vorteilhafterwei#e direkt im (1 aus x)-Code einem Speicher zugeleitet, der sie wiederum unverändert dem Umwerter zuführt.
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Der Unwertervorgang wird erfindun5sgem!ss durch ein Startsignal Über die Tastatur eingeleitet. Dabei werden die in den Speichern festgehaltenen Informationen in eine
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entsprechende GebÜhren1nformation umgewandelt. Eina Umwertung kann nur eingeleitet werden, wenn ein Postgut auf der Waage liegt, d.11. wenn der Gewiohtsapeioher seine Ruhestellung verlassen hat. Die Vorrichtung kann erfindungegemgen so aus- gestaltet werden, dass beim Entfernen die Postgutes von der Waage die Löschung der Speicher durchgeführt wird, was die Arbeit des benutzers weiter erleichtert. Zur Kontrolle kann an den Ausgang des Umwerters eine Addiereinrichtung angeschal-
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tet werden, Über die die Summe der aufgelaufenen Geaamtsabüh- ren ermittelt werden kann.
Diese Gebühren können erfindung
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gemäss auch über eine Verbindungsleitung zu einer entfernt aufgestellten Addiereinrichtung geleitet werden, wobei das Startsignal die Übertragung einleitet. Die übertragenen
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Informationen können dabei auch mit einem Uraprungkennzeiohen verbehen werden, um auf der Empfangsseite die Sendestelle zu kennzeichnen. Dies ist besondere dann von Vorteil, wenn
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mehrere Preiatempeleinrichtungen aufgestellt sind, die alle zentral überwacht werden.
Weitere Ausgestaltungen der Anord- nung nach der Erfindung sehen vor, dass die vom Umwerter abge-
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gebenen Informationen direkt zur Einstellung der Typenr&der, einer Freistempeleinriohtung verwendet werden, wobei der Aus8angeoode des Umwerters dekadisch aufgebaut ist und die den einzelnen Stellen der Gebuhreninformation zugeordneten Teile des Ktdezeiahena direkt das betreffende Typenrad der Preietem- peleinrichtung einstellen.
Ist nur eine Poatwertzeiohen-Ausgabeeinriohtung vor- gesehen, dann wird die vom Umwerter abgegebene Gebühren1ntorma tion zur Freigabe der entsprechenden Anzahl von Postwertzei-
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chen mit beutimmten Wert ausgenützt. Der in beiden Fällen vorgesehene auf den gültigen Posttarif eingestellte Umwerter ist insbesondere ein leicht veränderbarer Magnetkern-Fädcnen- zuordner oder ein D.oden-Widerstr.nds-Zuordner. Wird nach einer Weiterbildung der Anordnung die Tastatur mit mechanisch oder elektrisch verriegelbaren Tasten ausgerüstet, dann können die Einstellinformationen direkt dem Umwerter zugeführt werden. Es muss dann aber dafür gesorgt werden, dass mit dem
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Löschbefehl alle Tasten auegeltlat werden.
Der Speicher zwischen Analog-Digital-Wandler der Waage und Umwerter kann
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auch entfallen, wenn der AUkJgc\ngakode dos Analog-Digital- Wandlers in Purullelform vorliegt. Um die aufgedruckte
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Gebühr auch nachträglich kontrollieren zu können,sieht eine Weiterbildung der Anordnung vor, dass die dem Umwerter
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angebotene Information über die Freistempeleinriohtung in bekannter Weise auch in kodierter Form abgedrückt wird,wobei die Kodezeichen so gewählt sind, dase die Eingnngsinformatio- nen in ihrer Zusammensetzung nach Gewicht, Art und Weg dea Postgutes direkt ablesbar sind. Die Kennzeichen können in
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irgend einer bekannten Weise, z.B. Leuohtfurbenkode,auf dem Postgut angebracht werden.
Nach einer zweokmRssigen Ausgestaltung der Anordnung ist die Freistempeleinriohtung eo mit der Waage verkoppelt, daes beim Startsignal die Waage arretiert wird und der Druck auf dem Postgut erfolgen kann. Nach dem Druokvorgang wird über einen über die Tastatur
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gesendeten Loaohbefehl die Arretierung der Waage aufgehoben und die Speicher gelöscht bzw. die Tasten der Tastatur ausge- löst. Die Zusammensetzung der Eingangsinformation nach Ge- wicht, Art und Weg des Postgutes hat ausserdem den Vorteil, dass Teile dieser dem Umwerter angebotenen Informationen di- rekt zur Steuerung von Ausgabeeinrichtungen für die die Art
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des Postgutes, wie r.b.Ei.nsahreibbriei, Eilbrief, Luftpost usvr, kennzeichnenden Klebestreifen mitausgenützt werden können.
Die bei den bekannten lreistempele1nriohtungen und Postwertzeichen- Auegabeeinrichtungen vorgesehenen Kontrollvor
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richtungen usW.kännan in gleicher Weise auch bei der Anord- nung nach der Erfindung eingesetzt werden.
Die Erfindung wird anhand eines Prinz1paohaltbildes näher erltiutert.
Das Postgut Br wird auf die grietwaage BW gelegt.
Die Auslenkung der Waage wird über einen Analog-Digital-Wand- ler ADW in elektrische Signale umgewandelt, die zu einem Speicher Spl übertragen werden. Im einfachsten Falle ist der Zeiger der Waage als Kontaktzeiger ausgebildet, der beim Über-
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schreiten bestimmter Aualonkungen mit einem Gegenkontakt in Verbindung kommt und so einen elektrischen Stromkreis
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schlisst, Die Gegenkontakte eind bei Auslenkungen angeordnet die einem bestimmten Gewicht entsprechen. Der naohgeeohaltete Speicher Spl ist in diesem Falle ale Impulsspeicher auege- bildet, der die vom Verlassen der Ruhestellung an ausgesandten Impulse abzählt und an einem entsprechenden Ausgang das Ge- wicht des Postgutes Br kennzeichnet.
Versieht man die Waage mit mehreren auf einen bestimmten Kode abgestimmten Kontakt- bahnen, dann kann jede Auslenkung der Waage direkt im Parallel kode angegriffen werden. Der Speicher Spl kann entfallen und die Ausgangs Information des Analog-Digital-Wandlers wird direkt, dem Umwerter Um angeboten. Da die Briefwaage mehrere Messbereiche aufweist, muss über zusätzliche Steuerleitungen dem Speicher Spl bzw. dem Umwerter Um auch noch die Wertig- keit der Ausgangsinformation des Analog-Digital-Wandlers ADW mitgeteilt werden.
Über die Tastatur T werden die Übrigen tarifbestim- menden Merkmale des Postgutes eingetastet. Die Tasten sind entsprechend dem Posttarif bezeichnet und tragen Kennzeichen, wie Einschreiben, Eilbrief, Luftpost usw., die die Art des Postgutes und Kennzeichen, wie Ortsverkehr, Fernverkehr, Ausland usw., die den Weg des Postgutes betreffen. Über Tastenkontakte der betätigten Tasten werden die ausgewählten Kennzeichen in elektrische Signale umgewandelt, die einem Speicher Sp2 zugeführt werden. Sieht man in der Tastatur mechanisch oder elektrisch verriegelbare Tasten vor, dann entfällt ein Speicher Sp2 und die Eingangssignale werden direkt dem Umwerter Um zugeleitet.
Sind alle die Art und den Weg des Postgutes betreffenden Tasten betätigt, dann wird über eine besondere Taste 8 die Umwertung eingeleitet, Alle Eingangsinformationen des Umwerters, die sich auf das Gewicht, die Art und den Weg des Postgutes beziehen,werden zu einer Gebühreninformatio umgewandelt.
Der Umwerter übersetzt entsprechend dem gültigen Posttarit die eingegebe- nen Informationen in eine Gebühreninformation, die vorwiegend
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im de-kadischen Kode dargestellt ist, Da. sich die Posttarife gelegentlich ändern können, empfiehlt es sich, einen leicht
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veränderbaren Umwerter vorzusehen, Für diesen Einsatzfall eignen &ich dabei besondere 9a,gnetharn-Fdcshenuordner oder Dioden-Widerstande-Zuordnerg die auch an Ort und Stelle umran- giert werden können,
Die am Ausgang des Umwerte Um anstehende Gebühren-*
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information wird nun direkt zur Steuerung einer Preistempel- einrichtung oder einer 'astwertzeiohen-Ausgsbee.nriahtung aus nützt.
Ist eine Freietempeleinrichtung vorgesehen, dann 8t' . r die in dekadieoher Weise aufgespaltete Ausgangsinformation so günstig an, dass die den einzelnen Dekaden der Gebührenin- formation zugeordneten rpenrder der Freintempeleinriohtung direkt eingestellt werden können. Wird das Typen-rad durch eine dem Ziffernwert entsprechende Anzahl von Impulsen einge- stellt, dann wird jeder Dekade der Ausgangsinformation des Um
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wertere ein Parallel-Serien-Wandler naohgeschaltet, der die in Parallelform vorliegende Information in die entsprechend Anzahl von Impulsen umsetzt. Die am Umwerter Um abgegebenen Gebühreninformationen können über eine Addiereinriohtung SZ gezählt werden. Dubei ist auch eine Übertragung zu einem entfernt aufgestellten Gerät denkbar.
Die Informationen können in Kodes überführt werden, die für die Übertragung am geeignetsten erscheinen. Sind an eine Zentralstelle mehrere
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Preis tenpeleinri oh tungen angeschaltet, dann können die von S den Freistempeleinriohtungen übertragenen GebtLhreninformatio mit einem Ursprungekennzeichen versehen werden. Auf diese
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Weise lassen sich an einer Zentralstelle mehrere Fr16tQmpel-J einriohtungen überwachen.
Nach der Einstellung der Freistempeleinrichtung wir<? der Druck der Gebühreninformation eingeleitet. Dabei lässt
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sich der Druck auf besondere Klebestreifen ausführen, die anschliessend auf das Postgut geklebt werden. Man kann auch die Waage und die Druokvorriohtung mechanisch so koppeln, dass beim Startbefehl und erfolgter Umwertung die Waage arretiert wird und der Druck direkt auf dem Postgut erfolgt.
Dies er- fordert nach Abnahme des Postgutes von der Waage einen ge- trennten Löschbefehl für Tastatur, Speicher, Umwerter und Freistempeleinrichtung. Ist diese mechanische Kopplung nicht vorgesehen, dann kann nach dem Startbefehl für Umwertung und Druck beim Abnehmen des Postgutes von der Waage automa- tisch die Löschung eingeleitet werden. Dafür empfiehlt sich ein Signal, das die Ruhestellung der Waage anzeigt. Um keine fehlerhaften Gebühreninformationen erhalten zu können, werden durchweg prüfbare Kodezeichen verwendet. Zur Erhöhung der Sicherheit kann eine Umwertung auch erst freigegeben werden, wenn tatsächlich ein Postgut auf der Waage liegt, d.h. der Analog-Digital-Wandler seine Ruhestellung verlassen hat.
Wird vom Umwerter Um eine Postwertzeichen-Ausgabe- einrichtung bedient, dann kann die abgegebene Gebühreninforma- tion zur Freigabe einer bestimmten Anzahl von Postwertzeichen bestimmten Wertes ausgenützt werden. Die GebUhreninformation ist dann zweckmässigerweise in einen Ausgangskode überzuführen der an die Wertstufen der Postwertzeichen in der Ausgabeein- richtung angepasst ist.
Die an sich bekannten besonderen Ausgestaltungen der Freistempeleinrichtungen und Postwertzeichen-Ausgabeein- richtungen können unabhängig von der erfindungsgemässen Anord- nung beibehalten werden. So ist die Freigabe einer bestimmtem Ge&amtgebühr über Kontrollkarten der Post genauso denkbar, wie automatisches Aufkleben der von der Postwertzeiohen-
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Ausgabeeinrichtung freigegebenen Postwertzeichen* Ist eine 1re1atempele1nr1ohtuna vorgesehen, dann kann auf dem Postgut auch neben der (abthrengabe ein kodier- ter Aufdruck angebracht werden, der von den 1ngan&81ntorma- tionen des Umwerters abgeleitet wird.
Durch die Aufteilung der Gebühreninformation in Gewioht-,Art- und Weg-Kennzeichen lässt sich später leicht die Ermittlung der Gebühr kontrollie- ren. Diese Kennzeichen können in bekannter Weise, z.B.
Leuchtzeichen verschiedener Zusammensetzung, auf dem Postgut angebrauht werden.
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Die anhand den Pr1n.1psohaltb11d.. erläutertes Aus- gestaltungen der Anordnung nach der Erfindung dienen alle dazu, die Freimachung von Postgut zu einer einfachen Arbeit zu machen. Der Benutzer der Anordnung wird von jeglicher Reohenarbeit und jeglichen Nachsehen in den Posttarifen ent- lastet. Dies ist besondere dann sehr vorteilhaft, wenn viel Postgut abzufertigen ist, was heute in jedem grösseren Betrieb
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der Fall ist. Die KohtrollraSgllehkeiten bekannter Anordnun- gen können beibehalten, ja durch die angegebenen Weiterbildun- gen der erfindungessenuanen Anordnung noch verbessert werden.
Selbstverständlich stellen die oben beschriebenen speziellen Ausführungaformen von Anordnungen zur Durchführung des Verfahrens gemäss der Erfindung nur Beispiele dar, dl eine anderweitige Durchführung dos ürfindungsgedankens nicht aussohliesaeen.
PATENTANSPRÜCHE.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 1. Anordnung zum Freimachen von Postgut, dadurch gekennzeichnet, dass über eine Waage (BW) mit Analog-Digital- Wandler (ADW) das Gewicht den Postgutes (Br) in einen elek- trischen Kode umgesetzt wird, dann Über eine Tastatur (T) die übrigen tarifbestimmenden Merkmale nach Art (Karte, <Desc/Clms Page number 10> EMI10.1 Brief, 1nvchr.1bbr1It. Xilbri4il Zuftpo4t# Paokohsn,e ur. ) und Weg (Orte-, Fernverkehr, Ausland uew<) den Postgutes (Br) getrennt eingetastet werden und dann über einen ümwfHer (Um) alle B1ngabeinformat1onen in entsprechende Gebuhrenkenn- .wact3: n 'UJilbt.lwo.nde1 t werden, die direkt zur Steuerung einer 'xaistempel,ainrichtuxu3 (FSt) oder einer Poetwertze1ohen-Auaga- beeinriohtung (BmA) verwendet werden.2.Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, EMI10.2 dUS8 zur Gewiohtabeotiromung den Postgute. (Br) eine xiewaage (BW) mit Kontuktzeiger verwendet wird, die bei bestimmten Gewior+f'lbereiohen zugeordneten Auslenkungen Impulse abgibt.3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass die vom Analog-Digital-Wandler (ADW) vom Ver- lassen der Ruhestellung an abgegebenen Impulse in einem Impuls EMI10.3 Speicher (Spl) abgezID11t werden und dass an einem zugeordneten! Ausgang des Speichers das ermittelte Gewicht angezeigt wird..4.Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, EMI10.4 dase zur Gewichtabemimmung eine Waage (BW) verwendet wird, die über mehrere auf einen bestimmten Kode abgestimmten Kontakt EMI10.5 bahnen das Gewicht in Purallelfora einem Speicher (Spl) anbie- tet.5.Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, EMI10.6 dass als Auegangekode des AnaloS-D1g1tal-Wandler8 (ADW) der Gray-Kode verwendet wird.6.Anordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekenn EMI10.7 zeichnet, dass bei der Um8chul des Mel.bereioh8. der Waage (BW) der Speicher (Spl) zusätzliche Kennzeichen zur Bewertung der vom Analog-Digital-Wandler (ADW) gelieferten Information erhält. <Desc/Clms Page number 11>7.Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daes die über die Tastatur (T) gesendeten Kennzeichen direkt in einem Speicher (Sp2) festgehalten werden.8.Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die im Speicher (Sp2) festgehaltenen Kennzeichen in gleicher Form an den Umwerter (Um) weitergeleitet werden.9.Anordnung nach Anspruch 1 bis 8,dadurch gekenn- zeichnet, dass durch ein Startsignal (S) über die Tastatur n (T) die Umwertung der in den Speichern (Spl,Sp2) festgehaltene: Informationen eingeleitet wird, 10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich- net, dass eine Umwertung nur erfolgen kann, wenn der Gewiohts- speicher (Spl) seine Ruhestellung verlassen hat.11.Anordnung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekenn- zeichnet, dass beim Entfernen den Postgutes (Br) von der Waage (BW) automatisch die Löschung (L) der Speicher (Spl,Sp2) durch geführt wird.12.Anordnung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekenn- zeichnet, dass an den Ausgang des Umwerters (Um) eine Addier- einrichtung (SZ) angeschaltet wird.13.Anordnung nach Anspruch 12,dadurch gekennzeichnet dass die vom Umwerter (Um) abgegebenen Informationen beim Startsignal (S) über eine Verbindungsleitung zu der an anderem Ort aufgestellten Addiereinrichtung (SZ) übertragen werden.14.Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Umwerter (Um) abgegebenen Informationen direkt zur Einstellung der Typenräder einer Freistempeleinrichtung (FSt) verwendet werden.15.Anordnung nach Anspruch 14,dadurch gekennzelen Let dass der Ausgangskode des Umwerters (Um) dekadisch aufgebaut ist und dass die den einzelnen Stellen der Information zugeord neten Teile des Kodezeichens direkt due betreffende Typenrad der Freistempeleinrichtung (FSt) eir teilen. <Desc/Clms Page number 12>16.Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Umwerter (Um) abgegebenen Informationen zur Freigabe der entsprechenden Anzahl von Postwertzeichen be- sämmten Wertes aus der Postwertzeichen-Ausgabeeinrichtung (BmA) ausgenützt werden.17.Anordnung nach Anspruch 1 bis 16,dadurch gekenn- zeichnet, dass als Umwerter (Um) ein auf die Posttarife einge- stellter Zuordner, insbesondere ein leicht veränderbarer Magnetkern-oder Dioden-Widerstands-Zuordner, verwendet wird.18. Anordnung nach Anspruch 13,dadurch gekennzeichnet dass die von Umwerter (Um) zur entfernten Addiereinriohtung (SZ) übertragenen Informationen mit einer die sendende Vor- richtung kennzeichnenden Zusatzinformation versehen werden.19.Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass in der Tastatur (T) mechanisch oder elektrisch verriegel- bare Tasten vorgesehen sind, die die eingetasteten Kennzeichen direkt an den Unwerter weiterleiten und über den Löschbefahl (L)ausgelöst worden.20.Anordnung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, dass bei einem in Parallelform vorliegenden Ausgangskode des Analog-Digital-Wandlers (ADN) der Umwerter (Um)direkt ange- steuert wird.21.Anordnung nach Anspruch 1 bis 20,dadurch gekenn- zeichnet, dass die dem Umwerter (Um) angebotene Information über die sreistempeleicnrichtung in bekannter Weise auch in kodierter Form auf einem Klebestreifen abgedrückt wird.22.Anordnung nach Anspruch 21,dadurch gekennzeichnet daos die Kodezeichen so gewählt sind, dass die nach Anspruoh 1 zusammengesetzten eingegebenen Merkmale direkt ablesbar sind.23.Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die freistempeleinrichtung (FSt) so mit der Waage (BW)ge- <Desc/Clms Page number 13> Koppelt ist, daes beim Startsignal (S) die Waage arretiert wird und der Druck auf dem Postgut (Br) erfolgt.24.,Anordnung nach Anspruch 23 dadurch gekennzeichnet dass über einen von der Tastatur (T) gesendeten Löschbefhl (L) die Arretierung der Waage (BW) aufgehoben und die Speichel (Spl,Sp2) gelöscht werden.25.Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Freistempeleinrich- tung (FSt) über eine Qebührenkontrollkarte für den Druck einer vorgegebenen Gesamtgebühr freigegeben wird. t 26.Anordnung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeiohne dass die Freistempeleinrichtung nach dem Brreichen der vorge- gebenen Gesamtgebühr gesperrt wird.27.Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass Teile der dem Umwerter (Um) angebotenen Informationen Ausgabeeinriohtungen für die die Art des Postgutes (Einschreifbrief, Eilbrief, Luftpost usw.) kennzeichnenden Klebestreifen steuern.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| BE633292A true BE633292A (de) |
Family
ID=200905
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| BE633292D BE633292A (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE633292A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2524670A1 (de) * | 1974-06-05 | 1975-12-18 | Pitney Bowes | Verfahren und anlage zur bearbeitung gemischter postsendungen |
| DE2636852A1 (de) * | 1976-08-16 | 1978-02-23 | Postalia Gmbh | Anordnung zur zentralen erfassung der durch die benutzung von frankiermaschinen zu entrichtenden freimachungsgebuehren von postsendungen |
| DE3711211A1 (de) * | 1986-04-04 | 1987-10-08 | Pitney Bowes Inc | Frankiermaschine mit nicht-waehrungs-zeichen |
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- BE BE633292D patent/BE633292A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2524670A1 (de) * | 1974-06-05 | 1975-12-18 | Pitney Bowes | Verfahren und anlage zur bearbeitung gemischter postsendungen |
| DE2636852A1 (de) * | 1976-08-16 | 1978-02-23 | Postalia Gmbh | Anordnung zur zentralen erfassung der durch die benutzung von frankiermaschinen zu entrichtenden freimachungsgebuehren von postsendungen |
| DE3711211A1 (de) * | 1986-04-04 | 1987-10-08 | Pitney Bowes Inc | Frankiermaschine mit nicht-waehrungs-zeichen |
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