CH100004A - Verfahren zur Behandlung fester oder flüssiger Körper mit Gasen oder Dämpfen. - Google Patents

Verfahren zur Behandlung fester oder flüssiger Körper mit Gasen oder Dämpfen.

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CH100004A
CH100004A CH100004DA CH100004A CH 100004 A CH100004 A CH 100004A CH 100004D A CH100004D A CH 100004DA CH 100004 A CH100004 A CH 100004A
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Klein Dr Albert
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Klein Dr Albert
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B21/00Arrangements for supplying or controlling air or other gases for drying solid materials or objects
    • F26B21/20Circulating air or gases in closed cycles, e.g. wholly within the drying enclosure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


  Verfahren zur Behandlung fester oder     flüssiger    Körper mit Gasen oder Dämpfen.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur       Behandlung    fester oder flüssiger Körper mit       Grasen    oder Dämpfen, wonach das Gas  gemenge, welches den Behandlungsraum er  füllt, zum Umlauf über das zu     behandelnde     Gut veranlasst wird durch eine in den Raum  zugeführte kleinere Gas- oder Dampfmenge.  Des weiteren betrifft die Erfindung eine       Einrichtung    zur Ausübung dieses Verfah  rens, von welcher in der Zeichnung zwei Aus  führungsbeispiele     angegeben    worden sind.  



       Fig.    1 ist ein Grundriss einer ersten Aus  führungsform, teilweise im Schnitt;       Fig.    2 ist ein senkrechter Längsschnitt  nach der Linie 2-2 der     Fig.    1;       Fig.    3 ist ein Querschnitt nach der Linie       3-33    der     Fig.    1;       Fig.    4 ist ein Querschnitt durch eine  Kammer, der die Inneneinrichtung der Kam  mer in Ansicht zeigt;       Eg.    5 ist ein senkrechter Längsschnitt  durch eine Einrichtung nach der zweiten  Ausführungsform.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1  bis 4 bezeichnet A den Innenraum der Be  handlungskammer, in welcher sich das zu    behandelnde Gut befindet, während B das  Gut selbst     bezeichnet.    Das Gut ist auf Rah  men 18 so angeordnet, dass Zwischenräume  10, 11 und 12 auf drei Seiten des Gutes in  der Kammer     freibleiben,    vorzugsweise an  zwei entgegengesetzten Seiten und oberhalb  des Gutes, wie zuvor erläutert.  



  Mit 13 ist ein     Luftzuführungskanal    be  zeichnet, der sich entlang der einen Seite der  Kammer in der Nähe der Decke der Kam  mer erstreckt und Düsen oder verengte Aus-,       lässe    14 besitzt, durch welche die Luft in       wagrechter    Richtung in den Raum 11 ober  halb des zu behandelnden Gutes nach der  entgegengesetzten Seite der Kammer zu ein  gelassen wird. Mit 15 ist ein     Luftabfüh-          rungskanal    bezeichnet, der sich parallel un  mittelbar unter dem Zuführungskanal er  streckt und unten Eintrittsöffnungen 16 für  die Luft aus der Kammer besitzt.

   Diese Ka  näle sind in oder nahe dem     obern    Teil des  Raumes 10     äuf    einer Seite des Gutes an  geordnet. Ein     Luftbeweger    17 führt dem  Zuführungskanal 13     Luft    unter einem ge  wissen Druck zu. Ein     Luftbeweger    ist auch  -in den     Luftabfülirungskanal    15 angeschlos-      sen und dient dazu, Luft aus der Kammer  anzusaugen. Man könnte auch einen beson  deren Exhaustor anwenden; indessen ist ein  solcher nur bei besonders grossen Anlagen  oder in Ausnahmefällen nötig. .  



  Das zu behandelnde Gut ist auf den Rah  men 18     aufgehängt,    in solcher Anordnung,  dass parallel der Zuführungsrichtung der  Luft aus den Düsen 14 Luftwege 19 Frei  bleiben. Diese Luftzuführung durch die     Diz-          sen        bringt    einen Luftumlauf der in der Kam  mer enthaltenen Luft in der durch die Pfeile  in     Fig.    3 angedeuteten Richtung zustande,  wobei die Luft den Raum 11 über dem Gut  in     jvagrechter    Richtung durchströmt, dann  in senkrechter Richtung in dem Raum 12 auf  der abgekehrten Seite der Kammer, weiter  hin     wagrecht    durch das Gut in den Zwi  schenräumen 19 und schliesslich aufwärts in  dem Raum 10,

   um aufs neue mit der zu  geführten Luft in dem Raum 11 gemischt  und wieder in Umlauf gesetzt zu werden. Ein  Teil der Luft wird aus dem Raum 10 durch  den     Abführungskanal    entnommen und ab  geführt.  



  Der     Feuchtigkeitsgehalt    und vorteilhaft  auch die Temperatur der in die Kammer ein  geführten Luft werden zwecks Regelung der  Temperatur oder Feuchtigkeit oder beider  Grössen in der Kammer in der erforderlichen  Weise eingestellt. Zu diesem Zwecke sind  die in Nachstehendem angegebenen Mittel  vorgesehen. Drosselklappen 20 dienen dazu,  die Verbindung zwischen dem Saug- oder       Abführungskanal    15 und einem Einlass  stutzen 21 des     Luftbewegers    zu regeln. Eine  nach aussen mündende     Frischluftzuführunbs-          öffnung    22 für den     Einlassstutzen    kann     mit-          telst    Drosselklappe 23 geregelt werden.

    Diese Drosselklappen stehen unter dem Ein  fluss eines     Hygrostaten    24 mit befeuchteter  Kugel, der sich in der Kammer befindet, so  dass er von der Feuchtigkeit in der Kammer       beeinflusst    wird.  



  Die der Kammer zugeführte Luft kann  entweder vollständig Frischluft oder voll  ständig Kammerluft oder eine geeignet     be-          rLessene    Mischung von Frischluft und Kam-         merluft    sein, je nach der Einstellung der       Drosselklappen.    Beispielsweise kann der       Hygrostat    24 einen Motor 25 beeinflussen,  der in Wirkungsverbindung mit den Drossel  klappen 20 und 2.3 steht, so,     dass    er die       Frischluftdrosselklappen    öffnet, während  gleichzeitig die     Drosselklappen    zur Rück  führung der Kammerluft geschlossen werden  und umgekehrt.  



  Mit 26 sind     Drosselklappen    bezeichnet,  die zur Regelung einer Hilfsöffnung für den  Entnahme- oder Saugkanal 15 dienen. Diese  Drosselklappen sind mit den Drosselklappen  für die wieder zugeführte Kammerluft derart  verbunden, dass sie geöffnet werden, wenn  die letzteren geschlossen werden, und ge  schlossen werden, wenn jene geöffnet wer  den.  



  Zur Zuführung zusätzlicher Feuchtigkeit  zur Luft, wenn dies nötig ist, um eine er  forderliche Feuchtigkeit in der Kammer auf  recht zu erhalten, können irgend welche ge  eignete Mittel verwendet werden, wie z. B.  eine Dampfdüse 27, welche in den     Luftein-          führungskanal    21 mündet und von einem       Diaphragmaventil    28 beherrscht wird, das  seinerseits von dem     Hygrostaten    24 mit an  gefeuchteter Kugel geregelt wird.

   Wenn zu  sätzliche Feuchtigkeit bei geringer Tempera  tur verlangt wird, kann Wasser an Stelle  von Dampf zugeführt werden und, so beson  ders geringe Temperatur oder sehr niedrige       Feuchtigkeit    verlangt wird, kann     Kühlring     angewendet werden, um die Feuchtigkeit  noch weiter herabzumindern.  



  Mit 29 ist eine Heizeinrichtung irgend  einer     geeigneten    Art     bezeichnet,    die in irgend  einer geeigneten Weise angewendet ist, um die  Luft zu     erwärmen,    bevor sie in nie Kammer ein  geführt wird, um die Temperatur in der Kam  mer zu erhöhen. Gezeichnet ist eine Dampf  heizvorrichtung in dem     Lufteinlassstutzen     21, bei welcher der Heizdampf eingelassen       bezw.        abgesperrt    wird mittelst eines Dia  phragmaventils 30, das von einem Thermo  stat 31 geregelt wird, der in der Kammer A  oder in dem Rückführungskanal 15 für die  Luft in geeigneter Weise angeordnet ist.

   Der           Hygrostat    24 und Thermostat 31 sind den       hygrometrischen    und Temperaturverhältnis  sen angepasst, die in der Kammer verlangt  werden, und arbeiten selbsttätig     mittelst    der  Einrichtungen, die oben beschrieben sind.  Die der Regelung zugrunde     liegenden    Tem  peraturen und     Feuchtigkeiten    können in     ver-          sclliedenen    Stadien des     Trocknens    oder     Be-          handelns    je nach den für ein besonderes Er  zeugnis gewonnenen Erfahrungen auf ver  schiedene Höhe eingestellt werden.  



  Es können auch andere zweckmässige Ein  richtungen für Regelung der Temperaturen  und Feuchtigkeit in der Kammer entspre  chend dem jeweiligen Erfordernis des Gutes       verwendet    werden; die oben beschriebenen  Mittel haben sich jedoch als besonders wirk  sam erwiesen.  



  An Stelle der Erhitzung der Luft vor  Einführung in die Kammer könnte man zur  Erzielung der erforderlichen Temperatur in  der Kammer auch eine in der Kammer selbst  angeordnete     Heizvorrichtung    oder irgend ein  anderes Mittel anwenden.  



  Bei der Einrichtung gemäss     Fig.    5 ist  die     'Pragvorrichtung    für das Gut     ss    in der  Kammer A in zwei Teilen angeordnet, die  durch einen Zwischenraum 10a in der Mitte  der Kammer     getrennt    werden, und der Luft  zuführungskanal     13a    ist in der Mitte der  Kammer oberhalb dieses Zwischenraumes  vorgesehen und besitzt verengte Düsen in  solcher Anordnung, dass sie die Luft wag  recht in entgegengesetzten Richtungen nach  den abgelegenen Seiten der Kammer zu aus  lassen.  



  Der     Auslass-    oder Entnahmekanal     15a     ist ebenfalls in dem Zwischenraum     10a    in  Höhe des Fussbodens angeordnet. Bei dieser  Anordnung sind oberhalb jedes Teils des  Gutes freie Räume 11a vorgesehen und ein  freier Raum 12a zwischen jedem Teil des       Üxutes    und der benachbarten Seitenwand der  Kammer, wobei die Räume     10a,        11a    und  12a den Räumen 10, 11 und 12 bei der  zuerst     beschriebenen    Ausführungsform ent  sprechen.    Hierbei sind beiderseits offene Röhren 32  vorgesehen, in solcher Anordnung, dass die  aus den Düsen 14a strömende Luft ihren Weg  durch jene Röhren nimmt.  



  Diese Röhren könnten nötigenfalls auch  in der zuerst beschriebenen Ausführungsform  angewendet werden.  



  Die hervorgerufenen Luftströmungen lau  fen in der durch Pfeile angedeuteten Rich  tung um über dem Gut in den Zwischenraum       11a,    dann abwärts in den Zwischenraum     12a     und weiter     wagrecht    durch das Gut und wie  der aufwärts in den Zwischenraum     10a,    wo  bei ein Teil der Luft durch den Saug- oder       Abführungskanal        15a    in derselben Weise  entnommen wird, wie bei dem zuerst be  schriebenen Ausführungsbeispiel.  



  Die Anwendung des neuen Verfahrens  und der neuen Einrichtung. erlaubt es, den       Behandlungs-,    zum Beispiel     Trocknungs-          prozess    ganz der Eigenart des zu behandeln  den Gutes anzupassen und besonders plötz  liche, schädliche Beeinflussung zu vermei  den, ohne dass hierzu die<I>ganze</I> in der Be  handlungskammer befindliche Luft ihrerseits  durch einen Behandlungsapparat hindurch  geführt werden müsste.

Claims (1)

  1. PATENTAINTSPRUCH I: Verfahren zur Behandlung fester oder flüssiger Körper mit Gasen oder Dämpfen, dadurch gekennzeichnet, dass das Gasgemenge, welches den Behandlungsraum erfüllt, zum Umlauf über das zu behandelnde Gut ver- anlasst wird durch eine in den Raum zu geführte kleinere Gas- oder Dampfmenge. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die zu geführte Gas- oder Dampfmenge zur Mi schung mit dem den Behandlungsraum er füllenden Gasgemenge gebracht wird, be vor sie zu dem zu behandelnden Gut ge langt. 2.
    Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in gleichen Zeiten ungefähr eben so viel Gas- oder Dampfgemisch aus dem geschlosenen Raum ausgelassen wird, als Gas oder Dampf zugeführt wird. 3. Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass behufs An passung des Gasgemenges in dem abge schlossenen Raum an dem Zustand des in Behandlung befindlichen Gutes die Be- sehaffenheit des zugeführten Gas-oder Dampfgemisches geändert wird.
    PATENTANSPRUCH<B>11</B> -. Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da.ss Tragvorrichtungen für das zu behandelnde Gut im Behandlungsraum derart angeordnet sind, dass zwischen ihnen und den Begrenzungswänden des Behand lungsraumes an mindestens drei Seiten Zwi- sehenräume frei bleiben. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 4. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass von den seit- liehen Zwischenräumen aus Kanäle in die Tragvorrichtungen für das Gut hinein geführt sind. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass Kanäle mit Zu trittsöffnungen zum Gut zwischen zwei parallelen seitlichen Zwischenräumen durchgeführt sind. 6. Einrichtung na.eh dem Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Trag vorrichtungen in mehreren Gruppen an geordnet sind. 7. Einrichtung nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Frisch gaszuführung und die Abgasführung in verschiedener Höhenlage angeordnet sind. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch mehrere Behandlungs räume mit gemeinsamen Zuführungsein richtungen für das zugeführte Gas- oder Dampfgemisch.
CH100004D 1921-09-03 1921-09-03 Verfahren zur Behandlung fester oder flüssiger Körper mit Gasen oder Dämpfen. CH100004A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0572062A1 (de) * 1992-05-14 1993-12-01 Tolsma Techniek B.V. Vorrichtung zur Behandlung von Landwirtschafts- und Gartenbauprodukten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0572062A1 (de) * 1992-05-14 1993-12-01 Tolsma Techniek B.V. Vorrichtung zur Behandlung von Landwirtschafts- und Gartenbauprodukten

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