CH100014A - Verfahren zur Herstellung von Kolbenringen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kolbenringen.

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CH100014A
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CH
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ring
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rings
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piston rings
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Harry S Frank
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Harry S Frank
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J9/00Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung von Kolbenringen.    Die im Kraftmaschinenbau verwendeten,  gespalteten Kolbenringe müssen der Forde  rung entsprechen, dass sie an allen Stellen  ihres Umfanges dicht an der Zylinderwand  anliegen. Dieser Bedingung ist dann genügt,  wenn die das Anlegen an die Zylinderwand  bedingenden     Expansionskräfte    an allen Stellen  des Ringes die gleichen sind.  



  Der Erfinder hat nun gefunden, dass dieses  gleichmässige Anliegen des Kolbenringes dann  gewährleistet ist, wenn bei der Herstellung  des Kolbenringes das uribearbeitete,     ringför-          nrige    Werkstück     während    seiner Bearbeitung  in jener Form festgehalten wird, welche der  gespaltene Ring beim Aneinanderfügen der  Spaltränder selbsttätig ohne jede Beeinflus  sung durch äussere Kräfte annimmt. Die Zu  sammenfügung der Spaltränder des Werk  stückes und das Festhalten des Ringes wäh  rend der Bearbeitung kann hierbei durch  irgendwelche Mittel erfolgen, welche den vor  genannten Bedingungen entsprechen. Im  nachfolgenden sollen einige für die Durch  führung des Verfahrens nach der Erfindung  besonders geeignete Mittel beschrieben werden.  



  In den     Fig.   <B>1</B> und 2 der Zeichnung sind    zwei der üblichen ringförmigen, unbearbeite  ten Werkstücke, wie sie zur Herstellung von  Kolbenringen verwendet werden, im Aufriss  und Grundriss dargestellt. Diese Werkstücke  können gegossen oder auf irgendwelche     ap-          dere    Weise, wie durch Pressen, Stanzen oder  dergleichen erzeugt werden. In den     Fig.    3  und 4 sind die gleichen Werkstücke nach  erfolgten Aufschneiden dargestellt. Statt die  Ringe aufzuschneiden, können sie auch mit  den Spalten gegossen oder auf andere Weise  hergestellt werden.  



  Die Spaltränder der aufgeschnittenen Ringe  werden nun zusammengefügt. Durch das Zu  sammenhalten der Enden des Ringes nimmt  er frei eine Form an, in welcher die radial  nach auswärts wirkenden Spannungskräfte  aufgehoben sind, d. h. diese Spannungskräfte,  welche, wenn die Ringenden frei wären, radial  nach auswärts wirken würden, können durch  das Zusammenhalten der Enden keinen mess  baren Druck nach aussen ausüben.  



  Der an seinen Enden geschlossene Ring  befindet sich gleichwohl in einem     Spannungs-          zustande,    doch wurden die     Radialspannungen     in eine gleichmässige     Umfaugsspannung    um-      gewandelt, die über alle Punkte des Ring  umfanges gleichmässig verteilt ist, keinen  merkbaren Druck aussen ausübt, und daher  der     Aufhebung    der früher messbaren Radial  kräfte, die im     offenen    Ring vorhanden- sind,  gleichkommt.

   Mit andern Worten, die radialen  Kräfte sind aufgehoben und durch die gleich  mässige     Lrinfangsspanuung.    ersetzt und- aus  geglichen.     __     In     Fig.    5 ist eine einfache Klemmvorrich  tung dargestellt, welche aus einem Klemm  bügel besteht, der die Spaltränder des Ringes  in der Schliesslage     aneinanderdrückt,    ohne  auf die Form, welche der Ring unbeeinflusst  durch äussere Kraft annimmt, einzuwirken.  



  Selbstredend ist es notwendig, um die  Enden des Ringes-     zusammenzubringen,    dass  Drücke     äuf'den    Ring ausgeübt werden. Jedoch  wirken in diesem Falle solche     Drücke    bloss  vorübergehend, und sobald die     Eilien    des  Ringes zusammengebracht sind, werden sie  aufgehoben, und der Ring     nimmt        null    eine  freie, den ausgeglichenen     Radialkräften    ent  sprechende, und von irgend einem äussern  Druck     ünbeeinflusste    Form an.

   Die früher  wirkenden     Radialspannungen    des Ringes,  wurden durch das     Geschlossenhalten    des  Ringes in eine gleichmässige     Spannung    um  gewandelt und dadurch ausgeglichen.  



  Um die, Spaltränder zu schliessen, wird  auf die denselben benachbarten Stellen des  Ringes ein     tangentialer    Druck ausgeübt, und  zwar so lange, bis der Klemmbügel 24 oder  eine andere geeignete Vorrichtung am Ringe  befestigt ist. Hierauf wird der Ring in die  in     Fig.    14 schematisch dargestellte Vorrich  tung eingesetzt, welche aus einem Behälter  bestellt, dessen Wandung von einer Anzahl  irr radialer Richtung einstellbarer Blöcke 11  durchsetzt wird. In den Behälter wird der  an den Spalträndern zusammengehaltene Ring       (Fig.    13) eingesetzt und die Blöcke allmählich  gegen seine Umfläche bewegt, bis dieselben  an dem Ring 12 anliegen.

   Nun werden die  Ringenden durch Entfernen der Klemmvor  richtung 24 freigegeben und die Blöcke 11  halten den Ring in genau der gleichen Form    fest, welche er ursprünglich beim Zusammen  fügen der Spaltränder angenommen hat.  



  Bei Massenerzeugung werden zumeist alle  Ringe gleicher     Cärösse    beim Zusammenfügen  der Spaltränder die gleiche Form annehmen.  Bei Verwendung derartiger Ringe gleicher  Grösse und Krümmung kann der Behälter  -mit fixen Rippen oder Blöcken 11 versehen  -werden.    Wenn eine Anzahl solcher Ringe von  gleicher Grösse und Krümmung in den Be  hälter eingesetzt ist, so wird die in     Fig.    15  und 16 veranschaulichte Klemmvorrichtung  in den Behälter eingeführt. Diese Klemmvor  richtung besteht aus einer     finit    Schrauben  gewinden     versehenen        Zentrierspindel    14, welche  durch     Öffnungen    in der Mitte     voll    Scheiben  13 gesteckt ist.

   Diese Scheiben 13 werden  durch auf die Enden der Spindel 1.1 ge  schraubte     Muttern    1.5 gegen die Stirnflächen  des- Kolbenringes gepresst. Bei Einführung  der Klemmvorrichtung in den Behälter     muss     dieselbe, bevor das Festklemmen des Ringes  erfolgt, zentriert werden. Die     Zeritrierspindel     14 besitzt an ihren     Eriden    geeignete     Aus-          nehmungen    16, um das Aufspannen auf einer  Drehbank, Schleifmaschine oder dergleichen  zu gestatten.  



  Nach genauer Zentrierung wird der Ring  12 auf den seiner Zweckbestimmung     entspre-          chenden    äussern Durchmesser abgedreht oder       abgeschliffen.    Hierauf wird der Ring, ohne       Änderung    seiner ursprünglich angenommenen  Form, in eine andere Klemmvorrichtung ein  gespannt, welche in     Fig.17    dargestellt ist  und die Bearbeitung auf der Innenseite des  Ringes gestattet. Diese zweite Klemmvorrich  tung besteht aus einem ringförmigen Teil 17,  welcher an einem seiner Enden bei 18 mit  Schraubengewinde versehern ist und eine flache  ringförmige Sitzfläche 19 aufweist.

   Das an  dere Ende der     Klemmvorrichtung    ist zweck  mässig glatt und passt in eine Hülse 20, an  der eine     Zentrierstange    21 vorgesehen ist.  Auf das Ende 18 des Rohres 17 ist ein Ring  22 aufgeschraubt, welcher eine     ringförmige     Sitzfläche 23 aufweist.      Vor dem Aufschrauben des Ringes 22  wird die in     Fig.    15 und 16 dargestellte  Klemmvorrichtung so in das Rohr 17 einge  setzt, dass eine Fläche des Kolbenringes an  der Sitzfläche 19 des Rohres anliegt. Der  Kolbenring wird dann genau zentriert und  der Ring 22 auf das Rohr aufgeschraubt,  bis die Fläche 23 an dem Kolbenring an  liegt und denselben in seiner Lage festhält.  Hierauf werden die     Muttern    15 abgeschraubt  und die Scheiben 13 entfernt.

   Das Rohr 17  ist dann in der Hülse 20 zentriert und der  Kolbenring kann auf der Innenseite behufs  Erzielung der gewünschten Abmessungen be  arbeitet werden.  



  Die geschilderten     Arbeitsvorgänge    können  auch umgekehrt werden, indem der Ring  zunächst in den in     Fig.    14 veranschaulichten  Behälter eingesetzt und nach erfolgter Zen  trierung zunächst innen abgedreht wird,  worauf die     Einspannung    des Ringes in die  in     Fic.    15 veranschaulichte Vorrichtung und  das Abdrehen des Ringes an der Aussenseite  erfolgt.  



  Wenn mehrere Ringe von gleichem     Durch-          inesser,    und gleicher Krümmung in den Be  hälter eingeführt werden,     können    dieselben,  sowohl an ihrer Aussenseite, als auch an ihrer  Innenseite gleichzeitig bearbeitet werden.  



  Gegebenenfalls     kann    das     Werkstück    vor  oder nach denn Aufschneiden desselben einer  Verarbeitung unterzogen werden. In letzterem  Falle jedoch muss die Bearbeitung des Ringes  in jenem Zustande erfolgen, welchen er nach  erfolgtem Zusammenfügen der Spaltränder  besitzt. Es kann auch eine wiederholte Bear  beitung des ringförmigen Werkstückes vor  genommen werden, wobei jede Bearbeitung  des Ringes in jenem Zustande erfolgen muss,  welchen ei nach dem Aneinanderfügen der  Spaltränder besitzt.    Das beschriebene Verfahren kann unab  hängig von der Form der Spaltränder zur  Anwendung gelangen.

   Auch ist dasselbe nicht  auf die Verwendung der beschriebenen Klemm  und     Einspannvorrichtungen    beschränkt, son  dern kann unter Verwendung irgendwelcher  anderer Vorrichtungen,     welche    sich für die  Durchführung des Verfahrens eignen, zur  Anwendung gelangen.  



  Die einzelnen     Verfahrenstadien    sind in  den Zeichnungen ersichtlich gemacht. In den       Fig.    5 und 6 zeigen die strichpunktierten  Linien die Form des ringförmigen Werk  stückes vor dem Zusammenschliessen der  Spaltränder, während die vollgezogenen Linien  die Form nach dem Schliessen des Spaltes  zeigen. Die strichpunktierten Linien in den       Fig.    7 und 8 deuten die äussere Form des  Werkstückes nach der Bearbeitung auf der  Aussenseite an, während die strichpunktierten  Linien in den     Fig.    9 und 10 die Form des  Ringes auf der Innenseite nach der Bearbei  tung andeuten. In den     Fig.    11 und 12 ist  schliesslich der fertiggestellte Kolbenring ver  anschaulicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Kolben ringen, dadurch gekennzeichnet, dass die En den der gespaltenen Ringe zunächst lösbar miteinander verbunden werden, so dass die sonst die Form des Ringes bestimmenden, auf ihn einwirkenden, nach aussen gerich teten radialen Kräfte aufgehoben und durch eine gleichmässige Urnfangsspannung ersetzt werden, die nunmehr die Form des Ringes bestimmt, welche Form durch Einsetzen in ein Werkzeugfutter als Ausgangsform für die nachherige Bearbeitung des Ringes benützt wird.
CH100014D 1921-11-15 1921-11-15 Verfahren zur Herstellung von Kolbenringen. CH100014A (de)

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CH100014D CH100014A (de) 1921-11-15 1921-11-15 Verfahren zur Herstellung von Kolbenringen.

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