CH100021A - Lokomotiv-Dampfmaschine mit Ventilsteuerung. - Google Patents

Lokomotiv-Dampfmaschine mit Ventilsteuerung.

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CH100021A
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valve
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valves
locomotive
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Lentz Hugo
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Lentz Hugo
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      Lokomotiv-Dampfniaschine    mit     Ventilstenerung.       Die Erfindung betrifft eine Lokomotiv  dampfmaschine mit Ventilsteuerung     und    be  steht darin,     dass    mindestens die Ventile und  Ventilstangen in einem besonderen Gehäuse  eingebaut sind, welches Gehäuse als beson  derer Teil nachträglich mit dem Zylinder  körper in geeigneter Weise verbunden wird.  Dadurch ist es möglich, die Lokomotiven ein  heitlich auszuführen und bis auf den Steue  rungskörper fertig zusammenzubauen, wäh  rend der Steuerungskörper zweckmässig in  einer besonderen Spezialfabrik hergestellt       undzusammengebaut    wird.  



  Durch diese Ausbildung der     Lokomotiv-          Dampfmaschine    erhält man nicht     mir    ein  fache     Gussstücke    und die Möglichkeit ein  facher und genauer Bearbeitung, sondern man  erhält auch eine gute Isolation der Zylinder.  



  Auf der Zeichnung sind verschiedene     Aus-          fübrungsformen    des Erfindungsgegenstandes  beispielsweise und schaubildlich dargestellt.  Hierbei ist a das eigentliche Zylinderstück,  das an den Enden in     flanschartigen    Ansätzen  <B>b</B> die vor den Kolben führenden Kanäle ent  hält. Auf diese Ansätze ist der Steuerungs-         körper   <B>d</B> aufgesetzt, der     den        Einlassflanseli    e,  den     Auslassflansell   <B>f</B> und im, Innern die Ven  tile, sowie die zur Steuerung erforderlichen  Einrichtungen enthält.

   Bei der Ausführungs  form nach     Fio,.   <B>1</B> sind hierbei die Steue  rungsventile von der Seite, bei der Ausfüh  rungsform, nach-     Fig.    2 von oben her einsetz  bar angeordnet. Die Steuerung der Ventile  erfolgt durch eine hin- und     liergehende     Steuerstange<B>g,</B> die mittelst Gelenkhebels h  an eine<B>K</B>     ulissensteuerung    angeschlossen ist.  



  Bei der in     Fig.   <B>3</B> gezeigten Ausführungs  form     lässt    sieh die gleiche Anordnung auch       für        Lokomotivdampfm#ischiiipii    anwenden, bei  denen die Ventile an den beiden Stirnseifen  des Steuerungskörpers<B>d</B>     einaesetzt    und durch  eine in der Mitte dieses Körpers angeordnete  schwingende Daumenwelle i gesteuert wer  den.  



  In den     Fig.    4 bis<B>6</B> ist eine Ausführungs  form des Ventilgehäuses dargestellt, und es  zeigt     Fig.    4 einen Schnitt nach     a-b    in       Fig.   <B>5,</B>     Fig.   <B>5</B> einen Schnitt nach     c-d    in       Fig.    4, und     Fig.   <B>6</B> 'einen Schnitt nach,     e-f     in     Fig.   <B>5.</B>      Das Ventilgehäuse besteht, aus zwei ge  trennten Rohren,

       von    denen     das    eine das     Ein-          strömrolir"d < is    andere das     Ausströmi,ohr    ist,  in die entsprechende Steuerungsventile und       Stenerungsteile    eingebaut sind. Dadurch ist  es möglich, den Wärmeübertritt vorn     Ein-          strömrolir    zum     Ausströmrohr        wirksain    zu  verhindern, den     Ventilka   <B>'</B>     sten    vom Zylinder  möglichst zu trennen und die Herstellung des  Ventilgehäuses, wie des Zylinders, einfach  und einheitlich auszubilden.  



  Bei der gezeigten Ausführungsform ist  das mit<B>1</B> bezeichnete     Ventilgebäuse    mit dein  eigentlichen Zylinder 2 durch     flanschiartige     Stutzen<B>3,</B> die die     Überströnikanäle    4 ent  halten, verbunden.

   Das Ventilgehäuse be  steht hierbei aus zwei     liosenartig    gebogenen  Rohren<B>5</B> und<B>6,</B> von denen ersteres     inittelst          Flaiisches   <B>7</B> an die     Frisclidampfleitung        an-          oleschlosseii    ist und das     Einströmrohr    bildet,  während das andere Rohr<B>6</B> den Abdampf  abführt und mittelst des Flansches<B>8</B> an die       Abdampfleitung    angeschlossen ist.

       In    dem       Einströnirohr   <B>5</B> sind in einer zum Zylinder  parallelen Achse die     Einströniventile   <B>9</B> ge  lagert, die von den Hubdaumen<B>10</B> der  Steuerwelle<B>11.</B> aus gesteuert werden. In     glei-          eher    Weise sind in dem     Ausstrzimrolir   <B>6</B> die       Auslassvenfile    12 gelagert, die von den     Hub-          daumen   <B>1.3</B> der Steuerwelle<B>11</B> gesteuert wer  den.

   Die Steuerwelle selbst ist in einer     Kam-          iiier        14-,-elagerf,    die unter den beiden Roh  ren<B>5</B> und<B>6</B> und quer zu diesen liegt.  



  Bei der dargestellten Ausführungsform  wird     -(Irade    das rechte     Einlassventil.   <B>9</B>     an"e-          Z,        t#     hoben. Der Frischdampf gelangt hierbei     mit,     grossem Querschnitt und ohne     Drosselunc          durch-die        Einlassventile    in den rechten     über-          strönikanal,    zu dem Zylinder.

   Zu gleicher  Zeit öffnet sieh     -auf    der linken Seite das     Aus-          lassveritil   <B>12</B> und     lässt    den Abdampf durch  den linken     Überströmkaiia,1    4 in das Hosen  rohr<B>6</B> in die Auspuffleitung entweichen.

    Auch hier ist in allen Teilen ein     gleich-          ässiger    Querschnitt vorhanden, so     dass    auch  hier keine Drosselung. des Dampfes eintreten  <B>kann.</B>    Wie ersichtlich, ist bei dieser Ausbildung  des     Ventilgehauses    eine vollständige Tren  nung des     Einströnirohres    und des     Ausström-          rohres    erreicht.

   Dadurch ist es möglich,  unter Anwendung einer geeigneten Isolie  rung der Rohre unter sieh wie gegenüber  dein Zylinder, jeden schädlichen  gang von einem Teil zum andern     züi        verinei-          den.    Dies -wird noch dadurch     begiinstigt,        class     ein derartiges Ventilgehäuse eine sehr     hleine     <B>ei</B>  Oberfläche besitzt.  



  Weiterhin ist dadurch die Herstellung  eines solchen-     Ventilgehäuses'    sehr verein  facht,<B>da</B> es leicht     züi    formen und leicht zu  bearbeiten ist. Ferner kann ein derartiges       VentilgehiLuse    als ein Teil für sich ausge  bildet     und    mit dem Zylinder verbunden wer  den. Es     lässt    sich dadurch auch die     Fabri-          hation    der     Lokomotivzylinder    einheitlicher  durchführen, da     für    verschiedene     Zylinder-          (rrössen    gleiche     Ventilgehäuse    verwendet wer.

    den können,<B>da</B> die     Durchströniquerschnitte     sehr reichlich -sind und die Ventilsitze ohne  weiteres     den    erforderlichen     Ventilgrössen     entsprechend     ausgebolirt    werden können.  



  Selbstverständlich brauchen die Ventile  nicht parallel<B>zum</B> Zylinder     Zu    liegen; sie       Onnen        aueli    etwas gegen denselben geneigt  angeordnet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Lol#oniotivdimpfiiiaso.hine mit Ventil steuerung, dadurch gek.ennzeichnet, dass min- destens die Ventile und Venfilstangen, sowie Einlass- und Auslasskanäle in ein besonderes GehRuse eingebaut sind, das als Ganzes auf den Zylindergusskörper, -der nur die Über- strömkanäle enthält, aufgesetzt und lösbar mit ihm verbunden ist.
    UNTERA-INTSPRüCHE: <B>1.</B> Lokoniotivdampfinaschine mit Ventil- stenerunc nach Patenfanspruch, dadurch .gekennmichnet, dass das Ventilgehä,-tise aus einem besonderen Einst-römrohr und einem davon getrennten besonderen Aus- strömrolir besteht, wobei in dem einen äie Einströmung, in dem andern die Aus strömung des Dampfes gesteuert wird.
    2. Lokomotivdampfmaschine init Ventil steuerung nach Patentanspruch und Uxi- teranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Einström- und Ausströmrolir hosenrohrartig geformt sind.
    <B>3.</B> Lokomotivdampfmaschine mit Ventfl- steuerung nach Patentanspruch und Un teransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gehenn- zeichnet, dass in die Rohre die Einlass- und Auslassventile eingebaut sind. 4.
    Lokomotivdampfmaschine mit Veritil- steuerung nach -Patentanspruch und Un teransprüchen<B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch gehenn- zeichnet, dass die Enden der beiden Rohr(, durch<B>je</B> einen den Überströrnkanal ent- halt-enden Endflansch unter sieh und mit dem Zylinder verbunden sind.
CH100021D 1921-01-19 1921-12-27 Lokomotiv-Dampfmaschine mit Ventilsteuerung. CH100021A (de)

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