CH100022A - Ventilsteuerung an Dampfmaschinen mit durch Schwingdaumen gesteuerten Ventilen. - Google Patents
Ventilsteuerung an Dampfmaschinen mit durch Schwingdaumen gesteuerten Ventilen.Info
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Description
Ventilsteuerung an Danipfmaschinen mit durch Schwiugdaumen gesteuerten Ventilen. Bei den bisher bekannten Ventilsteue rungen an Dampfmasehinen, deren -Ventile durch Schwingdaumen gesteuert werden, sind die Ventilspindeln nebst daran sitzendeit Steuerrollen in einer Achse angeordnet, die durch die Mitte der Steuerwelle geht.
Dies ergibt den Nachteil, dass beim Anheben der Ventilspindeln der Schwingdaumen nach Art eines Keils von der Seite her unter die Rolle tritt und dadurch beim Anhub eine Kraft komponente erzeugt, die die Spindeln seit lich in die Fährungen andrückt, dadurch die Reibung und die Abnutzung vergrössert und die präzise Steuerung erschwert.
Dieser Nachteil wird der Erfindung<B>ge-</B> mäss dadurch behoben, dass die Einlass- und Auslassventilspin-deln so weit aus der Steuer- wellenmitte nach der Seite verschoben sind und die 7iigehörigen Steuerdaumen so zu den LI -#Tentilspindeln liegen,
dass der beim Anhub auf Ventileröffnung wirkende Druch ganz <B>C</B> t.D oder annähernd in die Rielitungder Spindel- achse fällt.
Diese Ausbildung ermöglicht gleichzeitig, die Ein- und Ausströmhammern dicht an den Zylinder heranzulegen und da- n durch den schädlichen Raum und die wärme ausstrahlende Oberfläche auf das kleinste Mass zu bringen, wenn man die Eiiilassvpiitil(" in einer jqitte16bene des Zylinders und die Auslassventile seitlich davon in gleicher oder annähernd gleicher Entfernung von der Zy linderachse anordnet.
Auf der Zeichnung ist ein Ansführungs- beispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt die Fig. <B>1</B> in ihrer linken Hälfte einen senk rechten Schnitt durcli das linksseitige E#in- lassventil und in ihrer rechten Hälfte einen ,senkrechten Schnitt durch das rechtsseitige Auislassventil; Fig. 2 ist ein Querschnitt nach Linie a-b der Fig. <B>1.</B>
Das an den Zylinder<B>1</B> angegossene Steuerungsgebäuse 2 enthält eine bis nahe an die Zylinderenden sieh erstreckende Ein- strömkammer <B>3,</B> der der Frischdampf in der Mitte durch einen Stutzen 4 zugeführt wird. An den beiden Enden dieser Kammer<B>3</B> sind die Einlassventile <B>5</B> angeordnet, die den Über- -tritt des Dampfes in die Überströmkanäle <B>6</B> regeln.
Unmittelbar neben der l','iiistr#3in- hammer ist eine ähnlich geformte A.usströni- kammer <B>7</B> mit in der Mitte liegendem Aus- lassstutzen <B>8.</B> An den Enden dieser Kammer sind die Auslassventile <B>9</B> aii"-eordnet, die iin zz geeigneten Augenblick den entspannten Zy- I linderdampf dureli die Überströrnhanäle <B>6</B> austreten lassen.
Einlass- und Auslassventile sind in der üblichen Weise durch Federn<B>10</B> belastet, Die Spindeln<B>11.</B> der Einlassventile und :die Spindeln. 12 der Auslassventile sind in Führungen<B>13</B> des SteuerungsgeliiIiises ge lagert. Auf die an ihren Enden sitzenden Rollen<B>11'</B> und 12' wirken Schwin-dainnen ein, von denen der Daumen 14 die Einlass- ventile <B>5</B> und der Daumen<B>15</B> die Auslass- ventile <B>9</B> steuert.
Die Daumen sitzen auf einer schwingenden Steuerwelle<B>16,</B> die in einer Querbohrung des Steuerungsgehäuses<B>29</B> eingebaut -und darin gelagert ist.
Die parallel zueinander liegenden Ven tilspindeln<B>11</B> und 12 sind so weit aus der Steuerwellenmitte nach der Seite verschoben und liegen beim Beginn des Anhubes jedes Ventils die Schubdaumen 14 und<B>15</B> so an den zugehörigen Rollen<B>11'</B> und 12" an, dass der auf Ventileröffnung wirkende Druck ganz oder annähernd in die Rielituno, der Spindelachsen fällt. Auf diese Weise wird beim Anheben der Ventile jeder Seifendruck vermieden oder so klein, dass er nicht mehr schädliche Wirkun-,en zeitigen hann.
Diese exzentrische Lagerung der Ventil spindeln zur Aebe der Steuerwelle ermög licht fernerhin, die Überströmkanäle sehr kurz züi < ,esiti,14.en und dadurcli den schäd- liehen Raum sehr klein zu erhalten,<B>Wenn</B> man, wie die Zeichnung zeigt,
die Einlass- venfile in einer Mittelebene des Zylinders -und -die Auslassventile seitlich davon in glei- eher oder ungefähr gleicher Entfernung von, der Zylinderachse anor(Inel. so dass die gegen einander verschobene Lage der Einlass- und Auslassvenfilspindeln die Ein- und Ausströmkammern möglieLst nalie an den Zylinder heranzulegen und der Zylinder rundung anzupassen.
Claims (1)
- PATENTANI' SPRUCIT: Ventilsteuerung an DampfrDaschinen inil dUrüh Sehwinrdaumen gesteuerten Ventilen.dadureh. gekennzeichnet, dass die Einlass- und Auslassventilspindeln so weit aus der Steuer- wellenmitte nach der Seite, verschoben und die zugehörigen Steuerdaumen so zu den Ven- filspindeln gelegt sind, dass der beim Anhub auf Venfileröffnung wirkende,Druck ganz oder ininähernd in die Richtung der Spindel- achsen. fällt. UNTERANSPRUCII: Ventilstel,ierun"", nach Patentansprueli, cla,- durch gekennzeichnet, dass die Einlassventil- spindeln in einer Mittelebene des Zylinders und die Auslassventilspindeln seitlich davon in gleicher oder ungefähr gleicher Entfernung von der Zylinderachse angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE100022X | 1921-03-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH100022A true CH100022A (de) | 1923-07-02 |
Family
ID=5648356
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH100022D CH100022A (de) | 1921-03-30 | 1922-03-23 | Ventilsteuerung an Dampfmaschinen mit durch Schwingdaumen gesteuerten Ventilen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH100022A (de) |
-
1922
- 1922-03-23 CH CH100022D patent/CH100022A/de unknown
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