CH100054A - Mehrteiliger Sicherungsschraubstöpsel. - Google Patents

Mehrteiliger Sicherungsschraubstöpsel.

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CH100054A
CH100054A CH100054DA CH100054A CH 100054 A CH100054 A CH 100054A CH 100054D A CH100054D A CH 100054DA CH 100054 A CH100054 A CH 100054A
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Haftung Siemens- Beschraenkter
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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      Nehrteiliger        Sicherungssehraubstöpsel.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung, die bei mehrteiligen, aus Handhabe  und auswechselbarem Schmelzeinsatz (Pa  trone) bestehenden     Sicherungsschraubstöpseln     für elektrische Anlagen dazu bestimmt ist,  in ein und derselben Handhabe Patronen  möglichst verschieden grossen Durchmessers  verwendbar zu machen.

   Diese Vorrichtung,  die sonach die Aufgabe hat, trotz unter       Um-ständen    grossen-     Querschnittsunterschiedes     zwischen dem Patronenkörper und der ihn  umschliessenden     Schraubhülse    (Kontakthülse)  des Handhabungsteils die Patrone in der  Handhabe doch sicher zu zentrieren und ihr  sonst einen vorausbestimmten Platz inner  halb der Handhabe zuzuweisen, wird nach  der Erfindung ein Futter gebildet, das einen  im -wesentlichen vorzugsweise prismatisch ge  formten, aus Blech, Pappe oder dergleichen       gefaltenen.    Hüll-     bezw.    Stützkörper     (Falt-          körper)    dargestellt,

   der mit den Aussenseiten  seiner Falten sieh abstützend gegen die In  nenwand der Handhabe legt, während die  Patrone     a#    der innern Wandung des Falt-         körpers    Halt findet. Die Patrone     braucht-          dabei    nicht stramm in dem Stützkörper zu  sitzen, sondern kann mehr oder weniger Spiel  in ihm haben.  



  Im Sinne der Erfindung angeordnet  -wären     Faltkörper    mit einem Querschnitt, der  im wesentlichen ein dem Querschnitt der  Kontakthülse einbeschriebenes und gleich  zeitig ein dem einzusetzenden Schmelzeinsatz       umbesehriebenes    Mehreck darstellt. Für  Rundpatronen würde der Faltkörper somit  derart ausgeführt werden können,     dass    der  Durchmesser seines Innenkreises dem äussern  Durchmesser der Patrone entspricht. Beson  ders vorteilhaft ist für Ausführungen dieser  Art die Form eines prismatischen Hohlkör  pers mit einem gleichseitigen Dreieck als       Grundrissfigur.     



  In der Zeichnung ist in den     Fig.   <B>1</B> bis 4  zunächst die letzterwähnte Form des neuen  Futters als     AusführuDgsbeispiel    dargestellt.       Fig.   <B>1</B> zeigt die Patrone a und den neuen  Stützkörper<B>b</B> in -Ansicht von der Seite in  dem senkrecht hälftig     durchschnittenen         Handhabungskopf, der hier aus einer  Schraubkappe     c    und einer darauf     befestiglen     isolierenden Handhabe<B>d</B> besteht.  



       Fi",.    2 ist eine Aufsicht auf die     Anord-          nunt,-    von     uni-en    her. Aus ihr sind die     o,eo-          irtetrisehen    Beziehungen der Querschnitte der  drei Teile (Handhabungskopf, Stützkörper.  Patrone) zueinander     erlc-e'nnbar;.   <B>-</B>  In     Fig.   <B>3</B> ist der Stützkörper<B>b</B> in per  spektivischer Ansicht besonders  zeichnet.

   Die Ausführung als Faltkörper  tritt hier deutlich hervor;       Fig.    4 schliesslich veranschaulicht die  ausserordentlich einfache     Herstellbarkeit    die  ser     Faltkörper.    Sie zeigt,     dass    die Faltkörper  lediglich aus einem Streifen Blech mit Falt  marken<B>f</B> bestehen, weshalb es möglich ist,  die     Faltkörper    als Platten verpackt auf  Lager zu halten und zu versenden und sie  erst im Bedarfsfall unter Benutzung der  Faltmarken<B>f</B> in ihre Gebrauchsform zu  bringen.  



  Durch die Anordnung nach     Fig.   <B>1</B> bis 4       lässt    sich der Durchmesser der in der dar  gestellten Handhabe verwendbaren Patrone  vom Durchmesser des in     Fig.    2     gestriehelt          einge7eiehneten    Kreises e auf den Durch  messer der Patrone a     verrinaern.    Der neue  Stützkörper gewährleistet also eine sehr  erhebliche Verminderung des     Aussendureh-          messers    der Patrone und damit eine sehr be  trächtliche Materialersparnis, wo mehr Ma  terialaufwand technisch entbehrlich ist.  



  Obschon die vorstehend beschriebene     Aus-          führungsform    der Erfindung wohl die ein  fachste Art. darstellt, in der die neuen     Falt-          hörper        herstellbax    sind, können von Fall zu  Fall auch andere Formen des Faltkörpers  zweckmässig sein, unter anderem dann, wenn  nicht in erster Linie Wert darauf zu legen  ist,     dass    die Faltkörper, wie bei der     Anord-          nun-    nach     Fig.   <B>1</B> bis 4,

   nur ein ganz     be-          n          stimmtes    Verhältnis des Durchmessers der  Patrone zum innern Durchmesser der Hand  habe überbrücken, sondern wenn die Auf  gabe im Vordergrunde sieht, Patronen     mö-          n        L'   <B>-</B>  liebst verschiedenen Durchmessers in     voraus-          'bestimmter    Lage festzuhalten.    Eine hierzu sehr geeignete Form     ein-          faelier    Art     isi    in     Fi",.   <B>5</B> veranschaulicht.

    Dort ist der     Quersehnitt    des     Falthörpers     zwar auch wiederum dreieckig, das     Quer-          sehnittsdreieck    hat jedoch nur zwei gleich  lange Seiten<B>g,</B> die     als    Stützseiten bezeichnet       -,verden    können, während die dritte Seite h  zwischen die Seiten<B>g</B> gebogen ist und sich  mehr oder     weni(Y-er    federnd     geggen    die     zwi-          sehen    die Seiten<B>g</B> geschobene Patrone a an  legt; ihr<B>fällt</B> also die Aufgabe     züi,    die Pa  trone zwischen den Seiten<B>g</B> festzustellen.  



  Bei einem Querschnitt des Faltkörpers  nach     Firg.   <B>6</B> sind vier Stützkanten<B>1,</B> 2,<B>3,</B> 4  vorhanden. Die Patrone a liegt zwischen  zwei muldenförmigen Ausbauchungen in,<I>n</I>  der an die Seite i winklig     angebogenen     Schenkel<B>7.</B> und<B>1.</B> Die Anordnung kann hier  bei entweder so getroffen werden,     dass    der  Stützkörper ein für alle Mal in eine be  stimmte, etwa der Zeichnung entsprechende  Form gebogen wird, oder auch derart,     dass    er  genau,

   wie bei der Anordnung nach     Fig.        4#    in       Plattenforin    mit vorgezeichneten 'Biegemar  ken geliefert und erst im     Anwendungsfolle     in die gewollte Form gebracht wird.<B>Auch</B>  ist es möglich, besonders bei Herstellung aus  Pappe und ähnlich elastischem Material, die  Mulden     gn,    und n<B>je</B> nach dem Durchmesser  der einzusetzenden Patrone a von Fall zu  Fall     zureelitzubiegen    oder sieh selbst ein  stellen zu lassen.  



  Statt der Mulden in und in nach     Fig.   <B>6</B>  können nach innenragende     Knichungen    der       Mehreckseiten    oder     nockenfürmige    Vor  spränge darauf     ver-#yendet    werden, um Pa  tronen besonders kleinen Durchmessers in  der Handhabe abzustützen. Eine solche An  ordnung ist durch     Fig.   <B>7</B> angedeutet     (pustel-          fürmige    Buckel o).  



  Im übrigen ist es keineswegs notwendig  den Faltkörpern mehr oder weniger die Form  einer     prismatisehen    Hülle mit geschlossen  durchgehenden Seiten zu geben, sondern es  können beispielsweise Stützkörper     nae]iFig.4     sehr gut auch aus schmalem Band hergestellt  werden, indem man das Band nach einer       Seliraubenlinie    über eine Dreikantprismen-      form wickelt, wobei sieh     di#    Ränder der Win  dungen keineswegs( zu berühren brauchen.  Auch gitterförmige     Drahtgefleclitc        u-od    der  gleichen mehr sind möglich und anwendbar.  



  Bereits die bisher beschriebenen Ausfüh  rungsbeispiele zeigen die ausserordentliche  Variationsfähigkeit des     Erfindungsgedau-          Iceris    in     bezug    auf die Formgebung des neuen  Futters.  



  'Wird auf eine besonders genaue Zentrie  rung der einzusetzenden Patronen     Werd,    ge  legt, so kann man die Patrone mit einem       Mellre(,'kquiersc'hnitt    solcher Form ausführen,       dass    beim Einstecken der Patrone in den       Faltkörper    mindestens eine Seite der Patrone  flach gegen eine Innenwand des Futters zu  liegen kommt, während die zur Feststellung  der Patrone erforderliche Abstützung in be  liebiger Weise erfolgt.  



  Ein Beispiel hierfür ist in     Fig.   <B>8</B> gezeigt.  Dort hat der     Faltkörper   <B>b</B> im Schnitt senk  recht zu seiner Längsachse die Form eines       ,(yleieliseitigen        Dreieches,    die Patrone a im       1-          -].eichen    Schnitt die Form eines regelmässigen  Sechseckes lind beide     Querschnittsfiguren     haben den gleichen Innenkreis. Infolgedes  sen legen sich beim Einschieben der Patrone  in den Faltkörper drei Seiten der     Sechskant-          patrone    flach gegen die Innenseite des Falt  körpers, wie aus der Zeichnung ersichtlich.  



  Ein zweites Beispiel zeigt     Fig.   <B>9.</B> Hier  hat die Patrone a die Form einer in Rich  tung ihrer Längsachse hälftig geteilten  Walze, der Stützkörper<B>b</B> die Form einer       vierkantprismatischen        Palthülse    mit einge  walzten oder     eingepressten,    in der     Längs-          riclitung    verlaufenden, nach innen vorsprin  genden Rillen<B>p</B> in drei der     Vierhantseiten.     Die Lage der Patrone a ist damit eindeutig  bestimmt.

   Sie     muss    sich beim Einschieben  in den Faltkörper mit ihrer ebenen F     läc*he     flach gegen die     Tillenfreie    Seite     q    des     Vier-          kantfutters    anlegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUOH: Mehrteiliger Sicherungsschraubstöpsel mit Patrone, Handhabe und einem den Quer- schnittsuliterschied zwischen beiden ausglei- cheilden Futter, dadurch gekennzeichnet, dass dem Futter die Form eines Faltkörpers von solcher Gestalt gegeben ist, dass sich die Fal ten, mit ihren Aussenseiten sieh abstützend, gegen die Innenwand der Handhabe legen, während die Patrone an der innern Wan dung des Taltkörpers Halt findet.
    UNTERANSPRüC]EIE: <B>1.</B> Sieherungsstöpsel nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Ausführung des Futters mit, einem Querschnitt, der im wesentlichen ein dem Querschnitt der Kontakthülse einbeschriebenes und gleich zeitig der zu zentrierenden Patrone umbe schriebenes Mehreck darstellt. <B>2.</B> Sieherungsstöpsel nach Patentansprueli und Unteranspruch<B>1,</B> gekennzeichnet durch Ausführung des Futters, derart, dass der Durchmesser des Innenkreises dem äussern Durchmesser<B>*</B> der Patrone ent spricht.
    <B>3.</B> Sicherungsstöpsel nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch Ausführung des Futters in Form eines gleichseitigen Drei- kantprismenmantels (Fig. 2). 4. Sicherungsstöpsel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausfüh rung des Futters als prismenartige Hül- lenform eine Seite des Futters in der Weise zur Abstützung der eingeschobenen Patronen verwendbar ist, dass sie zwischen die andern Seiten und gegen die Patroiip, gedrückt werden kann (Fig. <B>5)
    .</B> <B>5.</B> Sicherungsstöpsel nach Patentanspriieh, gekennzeichnet durch eine solche Aus führung des Futters, dass zwei einander gegenüberliegende Seiten des Futters die Patrone mit muldenförmiger Höhlung umfassen (Fig. <B>6).</B> <B>6.</B> Siaherungsstöpsel nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine solche Aus führung des Futters, dass es die Patrone mit Hilfe nach innen gerichteter Vor sprünge an seinen Seitenflä#chen in der vorausbestimmten Lage hält (Fig. <B>7).</B> <B>7.</B> Sielierungsstöpsel naüli Patentanspruch,
    gekennzeichnet durch prismenartige r, orm des Futters von solchem Querschnitt.. dass beim Einsetzen der Patrone in das Futter mindestens eine Seite der Patrone sieh flach gegen eine Inneuwand des Futters .anlegt.
    <B>8.</B> Sicherungsstöpsel nach Unteranspruch.<B>7,</B> daflurel# gekennzeichnet, dass das Futter im Schnitt senkrecht zu seiner Längsaclise die Form eines gleichseitigen Dreieckes, die Patrone im gleichen Schnitt die Form eines regelmässigen Seehserkes hat, -und dass dabei beide Querschnittsfiguren den gleichen Innenkreisdurchmesser haben (Fig. <B>8).</B> <B>9.</B> Sicherungsstöpsel nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet,
    dass das Futter aus Uünnwandigem Stoff mit vorgezeich neten Faltmarken besteht (Fig. 4).
CH100054D 1921-02-09 1922-02-08 Mehrteiliger Sicherungsschraubstöpsel. CH100054A (de)

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