CH100066A - Elektrische Zuglampe ohne Gegengewicht. - Google Patents

Elektrische Zuglampe ohne Gegengewicht.

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CH100066A
CH100066A CH100066DA CH100066A CH 100066 A CH100066 A CH 100066A CH 100066D A CH100066D A CH 100066DA CH 100066 A CH100066 A CH 100066A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
lamp
springs
roller
cord
pull
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Application number
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English (en)
Inventor
Bopp Joseph Heinrich
Original Assignee
Bopp Joseph Heinrich
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/14Adjustable mountings
    • F21V21/16Adjustable mountings using wires or cords
    • F21V21/18Adjustable mountings using wires or cords operated by springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description


  Elektrische Zuglampe ohne Gegengewicht.    Vorliegende Erfindung ist eine elektrische  Zuglampe ohne Gegengewicht, welche sich  von den üblichen     Gewichtszuglampen    da  durch unterscheidet, dass ein in der Regel  zwischen Lampenschirm und     Deckenrosette     an der     Zuglampenschnur    angeordnetes und  als Gegengewicht dienendes Gewicht nicht  vorhanden ist.

   Von den bis jetzt in den Han  del gebrachten     "gewichtslosen    Zuglampen"  unterscheidet sich vorliegende Zuglampen  konstruktion dadurch, dass  1. zwischen Deckenrosette und Lampen  fassung keine das Auge störende Bestand  teile, wie Rollen, zur Aufnahme der       Lampensehnur    dienende Blechkugeln oder  sonstige Armaturen aufweist, und  2. die Verbindung der     Zuglampenschnur    mit  der Stromzuleitung der Hausinstallation  eine permanente ist, also ohne Schleif  ringe und Bürsten, die zur Stromübertra  gung von der Zuleitung zur Zugschnur  dienen.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise       Ausführung    des Apparates veranschaulicht.       Fig.    1 stellt den Apparat im Aufriss dar,       Fig.    2 im Grundriss.    Die beiden Blechträger A, im folgenden  Wangen genannt, sind durch zwei Wellen B  distanziert; auf letzteren ist je ein Bügel C,  die als Rollenhalter dienen und als zwei  armige Hebelarme ausgebildet sind, beweg  lich gelagert.

   Durch die Wellen D werden  zwei aus einzelnen Rollen bestehende Rollen  systeme E gelagert; letztere bestehen aus  Isoliermaterial und dienen zur Führung und  Aufnahme der     Zuglampenschnur        L.    Auf  den Aussenseiten der beiden Wangen ist je  eine Zugfeder angeordnet, die einerseits an  den Lappen G und anderseits an den Wellen  enden H befestigt sind. In     Verbindung    mit  der Welle H, in den Punkten c der Bügel C,  mittelst der Mutterschrauben     K,    sind je  zwei Verbindungsstücke J.

   Die zwischen den  beiden Wangen<I>A</I> auf dem Bügel<I>N</I> auf einer  Welle ruhende Isolierrolle M dient als     Leit-          rolle    für die     Zuglampenschnur.    Rolle M ist  so angeordnet, dass der Mittelpunkt des       Schnurquerschnittes    mit dem Mittelpunkt  des     Apparatengrundrisses    zusammenfällt,  wobei durch die     Axe    der die Rolle M tragen  den Welle und den betrachteten     Schnurquer-          schnitt    eine zur     Projektionsebene    parallele      Ebene gedacht ist.

   An den beiden Wangen     !1     sind je zwei weitere Lappen     Q    ausgebildet,  die, mit Löchern versehen, zur Befestigung  des ganzen Apparates mittelst Holzschrauben  auf einer Holzrosette oder direkt an der  Decke eines Zimmers oder sonstigen Raumes  dienen. Ein weiterer Lappen R, der an der  einen Wange rechtwinklig nach innen ab  gebogen und in dem eine Tülle aus Isolier  rnaterial     eingepasst    ist, dient zur     Arretierung     des     Sehnuranfanges.     



  Die beiden Rollensysteme bilden eine       flaschenzugartige    Anordnung, wobei die  flexible     Zuglampenschnur    analog wie bei  einem Seilflaschenzug auf die Rollen ge  bracht wird. Der Anfang der Schnur wird  in der Tülle durch Anbringen einer Lüster  klemme oder durch Vergrössern des Schnur  durchmessers durch Umwicklung mit Isolier  band oder - wie in der Zeichnung - ein  fach durch einen Knopf arretiert. Die Ver  bindung der Schnur mit. der Lichtzuleitung  kann durch Verlöten oder mittelst einer  Klemme erfolgen. Von der letzten Rolle  eines     Rollensystemes    führt die Schnur über  eine Leitrolle, von wo sie infolge des Ge  wichtes der Lampe und der Fassung senk  recht herunterhängt; in letztere wird das       Schnurende    eingezogen.  



  Die Wirkungsweise des     Apparates    ist  folgende:  Zufolge der Federkräfte, die durch die  Verbindungsstücke     .I    auf die Hebelarme C       -wirken,    werden die beiden Rollensysteme  beim Heben des Lampenschirmes vonein  ander entfernt, und zwar so weit, bis die  Welle H am obern Ende der Führungsnuten  0 ansteht. Durch geeignete Wahl der Span  nungskräfte der beiden Federn wird erreicht,  dass beim freien Hängen des Lampenschirmes  Gleichgewicht besteht. Die Zuglampe ist in  Ruhe und der Schirm befindet sich in der  obersten Stellung, da sieh die der Bewegungs  strecke der Lampe entsprechende     Sehnur-          iünge    auf dem Rollensystem befindet.

    Durch Ziehen an der Lampe wird die durch  die Hand ausgeübte Kraft auf die Schnur  übertragen, wodurch sich die beiden Rollen-         systeme    gegeneinander bewegen und ver  mittelst der Hebelarme, der Rollenbügel und  der Verbindungsstücke eine Verlängerung  der Zugfedern erreicht     -wird.    Beim Loslassen  der Lampe in einer beliebigen Stellung  bleibt dieselbe wieder in Ruhe, da das Ge  wicht der Zuglampe und die beiden Federn  so abgestimmt sind, dass in jeder Stellung  der Lampe Gleichgewicht herrscht.

   Beim  Entlasten der Schnur durch Heben der  Lampe wird ein Teil der herabhängenden  Schnur infolge der Kraftwirkung der Federn  auf die nun auseinandergehenden Rollen  systeme gebracht, und zwar so viel, bis die  Schnur wieder belastet wird, beziehungs  weise bis die<I>Welle H</I> am     Nutenende    0 an  steht.  



  Wie aus     Fig.    1     leicht    ersichtlich ist,  kann durch     Veränderung    der Anordnung der  Verbindungsstücke     J,    beziehungsweise durch  Verlängern oder Verkürzen der Hebelarme  der beiden Bügel C, beim Arbeiten des Ap  parates der Bewegungsweg der Rollen  systeme zum     Bewegungsweg    der Welle H  in ein beliebiges Verhältnis gebracht wer  den. Dadurch kann erreicht werden, dass die  Spannkraft der Federn während der Ver  längerung beim Arbeiten derselben praktisch  konstant bleibt.

   Da die Bewegungswider  stände der Rollen, die Lager- und Schnur  reibung und das Gewicht der Lampe kon  stant sind und, wie oben bewiesen, auch die  Spannkraft der Federn unveränderlich ge  macht werden kann, wird die Zuglampe in  jeder Stellung der Lampe im Gleichgewicht,  das heisst in Ruhe, bleiben. Um jede einzelne  Lampe genau abstimmen zu können, wer  den die Federn an den Enden mit Gewinde  und Muttern versehen, wodurch die Spann  kraft in grossen Grenzen verändert werden       hann.    Durch die Führung der Welle H in       den    Nuten 0 wird erreicht, dass beim Be  wegen der Lampe der Bewegungsweg der  beiden     Rollensysteme    in jedem Moment der  gleiche ist, wodurch ein ruhiges und sanftes  Arbeiten des     Apparates    erzielt wird.  



  Der Bewegungsweg der Lampe ist ab  hängig von der Rollenanzahl und der Distanz      der beiden Rollensysteme voneinander, und  zwar ist der Bewegungsweg<I>8 =</I>     n   <I>X s,</I>  wobei     aa    die Rollenzahl und s die Distanz  der beiden Rollensysteme voneinander be  zeichnen. Ist zum Beispiel die Rollendistanz  s = 8 cm und die Rollenanzahl n = 9, so  ist die Zuglänge 8 = 8 X 9 = 72 cm.  (Obige Gleichung gilt nur, wenn in der  untersten Lage der Lampe sich die beiden  Rollensysteme berühren.

   Bleibt in dieser  Lage der Lampe zwischen den Rollen eine  Distanz, so ist n nicht als Entfernung der  Rollensysteme einzusetzen, sondern es ist  diese Entfernung minus der Distanz der Rol  len in der untersten Stellung der Lampe  einzusetzen.) Man hat es daher in der Hand,       Zuglampen-Konstruktionen    für alle Bedürf  nisse, das heisst für alle Zuglängen, herzu  stellen.    Der Apparat wird vorzugsweise in einen  Baldachin aus Blech, Holz oder auch Stoff  eingebaut, wodurch die Konstruktion vor  Staub und Insekten geschützt wird. Die  Form der den     Apparat    umgebenden Rosette  kann eine beliebige sein, und je nach dem  Zweck der Lampe kann dem Baldachin ein  einfacheres oder ein in modernerem Stil ge  haltenes Aussehen gegeben werden. Auch  kann die Rosette als Deckenleuchter aus  gebildet werden.

   In Räumen, wo man nur  die Schnur und den Lampenschirm sichtbar  haben will, kann der Apparat zwischen  Blindboden und Gipsdecke montiert und  durch eine ebene Platte, die in der Farbe  der Decke gehalten werden kann, abgedeckt  werden.    In kunstgewerblicher Hinsicht öffnet  diese     Zuglampenkonstruktion    ganz neue  Wege. Sämtliche Bestandteile können auf  Automaten serienweise hergestellt werden;  der Anschaffungspreis wird daher ein ge  ringer werden, und dies um so mehr, da für  verschiedene Zuglängen nur ein Modell her  gestellt zu werden braucht, das sowohl bei  den einfacheren, als bei den "besseren" Zug  lampen zum Einbau in die Rosette kommen  könnte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Zuglampe ohne Gegengewicht, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei fla- schenzugartig angeordnete, mit zwei Federn in Gleichgewicht gehaltene Rollensysteme aufweist, auf welchen eine flexible Zug lampenschnur angeordnet ist, deren Anfang permanent mit der Stromleitung und deren Ende mit der Lampenfassung verbunden ist, wodurch die Lampe auf einen -beliebigen Punkt des Bewegungsweges der Lampe in Ruhe bleibt und wodurch erzielt wird, dass beim Heben der Lampe die Schnur selbst tätig auf das Rollensystem gewunden wird und beim Loslassen des Schirmes wieder in Gleichgewicht bleibt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Zuglampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn als Zug federn arbeiten, die beidseitig mit Ge winde und Schraube versehen und mit zwei Rollenbügeln mittelst Verbindungs stücken beweglich verbunden sind, wo durch erzielt wird, dass die Länge der Federn in gespanntem Zustande zum Be wegungsweg der beiden Rollensysteme in ein beliebiges Verhältnis gebracht und wodurch eine in jedem Spannungszustand der Federn praktisch gleich bleibende Zugspannung erreicht werden kann. 2.
    Zuglampe nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Gestell mit zwei seitlichen Wangen besitzt, die mit zwei FiihruDgs- nuten versehen sind, in welchen eine Welle gleitet, die als Verbindungselement zwischen den Zugfedern und den Rollen bügeln dient, wodurch erzielt wird, dass die beiden Rollensysteme beim Arbeiten und im Ruhezustande in jedem Moment vom Mittelpunkt des Apparates gleichen Abstand haben. B.
    Zuglampe nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass sie zwei zwischen den Wangen beweglich gelagerte Rollenbügel aufweist, die als zweiarmige Hebelarme ausgebildet sind und auf der einen Seite zur Lagerung einer Anzahl Schnurrollen und auf der andern Seite zur Verbin dung mit den Bewegungsstücken mittelst Mutterschrauben und in der Mitte zur Lagerung der Bügel selber Löcher auf weisen.
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