CH100101A - Rad mit auf dem Radstern auswechselbar befestigter Felge für Automobile etc. - Google Patents

Rad mit auf dem Radstern auswechselbar befestigter Felge für Automobile etc.

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CH100101A
CH100101A CH100101DA CH100101A CH 100101 A CH100101 A CH 100101A CH 100101D A CH100101D A CH 100101DA CH 100101 A CH100101 A CH 100101A
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CH
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Inventor
Aktiengesellschaft Der Fischer
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Eisen & Stahlwerke Ag Vormals Georg Fischer
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Description


  Rad mit auf dem Radstern auswechselbar     befestigter    Felge für Automobile     etc.       Vorliegende Erfindung hat zum Gegen  stand ein Rad mit auf dem Radstern aus  wechselbar befestigter Felge für Automo  bile     etc.     



  Bei den bereits bekannten Konstruktionen  dieser     .Art    erfolgt die Verbindung zwischen  Radstern und Felge in der Regel mittelst  Schrauben, welche einerseits die Speichen  enden und anderseits einen Flansch oder in  Ringreihe angeordnete Teilstücke eines Flan  sches der Felge durchdringen. Dementspre  chend müssen beim Auswechseln der Felge  alle Schraubenmuttern erst ganz entfernt  und dann in zeitraubender Weise wieder auf  geschraubt werden. Der Flansch, oder die in  Ringreihe     angeordneten    Teilstücke des Flan  sches müssen, um den auftretenden Bean  spruchungen gewachsen zu sein, kräftig di  mensioniert werden und auch der Felgen  boden ist aus dem gleichen Grunde kräftig  zu dimensionieren.  



  Im Gegensatz zu diesen Konstruktionen  ist der Gegenstand vorliegender Erfindung    gekennzeichnet durch einen Radstern mit  gegabelten, mit ihren Stirnseiten in Form  von zwei     Ringreihen    als Doppelauflager für  die Felge dienenden Speichenenden, in Ver  bindung mit mindestens einer Ringreihe ra  dial nach einwärts gerichteter Ansätze am  innern Umfang der auswechselbaren Felge,  deren Verbindung mit den geschlitzten Spei  chenenden mittelst Reibungsverbindung er  folgt. Diese Konstruktion ermöglicht es,  einmal das Gewicht des Rades     bezw.    der  Felge zu     reduzieren,    und gleichzeitig eine,  zwischen     Radstern    und Felge rasch lösbare  Verbindung herzustellen.  



  In der Zeichnung ist der     Erfindungs-          gegenstaud    beispielsweise dargestellt, und es  zeigt:       Fig.    1 einen Querschnitt durch Radstern  und Felge nach der Linie     A-B    in     Fig.    2,       Fig.    2 eine Stirnansicht des Rades,       Fig.    3 eine zweite Ausführungsform des  Rades, die Felge im Querschnitt und die  Radspeiche in Ansicht gezeichnet,           Fig.    4 eine dritte Ausführungsform des  Rades, die Felge im Querschnitt und die Rad  speiche in Ansicht gezeichnet.  



  Die freien Enden .der Radspeichen 1 des  Radsternes 2     (Fig.    1 und 2) sind gegabelt  und derart ausgebildet, dass ihre     Stirnseiten     in Form von zwei Ringreihen 3 und 4 als  Doppelauflager für die Felge 5 dienen. Am  innern     jimfang    .der Felge 5 ist eine Ring  reihe niederer radialer Ansätze 6 vorgesehen,  die in     dieGabeln    der Speichenenden eingreifen.  Die Gabeln der Speichenenden sind tiefer ge  schlitzt als der Eingriffstiefe der radialen  Ansätze 6 entspricht, und es stehen die Schen  l;el der gegabelten Speichenenden auf einer  von den Ansätzen 6 nicht erreichbaren Tiefe  mittelst Schrauben 7 in Verbindung.

   Durch  Anziehen der Schrauben 7 werden die     ge-          gabelten    Speichenenden gegen die Ansätze 6  gepresst und .durch die Pressung wird zwi  schen den genannten Teilen eine Reibungs  verbindung im Umfangssinne hergestellt.  



  Um ausser der Reibungsverbindung noch  eine zusätzliche starre     Verbindung    im Um  fangssinne zu erhalten,     kann    der eine der An  sätze 6 der Felge 5 radial nach einwärts ver  längert und mit Bohrung versehen werden,  durch     welche    die     Sebraiil:)o    7 .der einen Rad  speiche     hindurch.dringen    kann.

   Aus     Fig.    2  ist diese zusätzliche     Sicherung        ersichlich,    und  es trägt der nach einwärts verlängerte Ansatz       Glas    Bezugszeichen 6'.     \Taturgemäss    könnte  auch irgend eine anders gestaltete, zweckdien  lich konstruierte zusätzliche starre Verbin  dung Verwendung finden.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    3 be  sitzt die Felge 8 zwei Ringrollen radialer  Ansätze, bezeichnet mit 9 und 10, deren in  nere Umfangsflächen derart geneigt sind  gegen die Radachse, dass die     Erzeugende    der       Umfangsfläche    der einen Ringreihe mit jener  der andern Ringreihe einen     -NViiil,:el    ein  schliesst.

   Diese Umfangsflächen der beiden  Ringreihen sitzen auf den     entsprechend    ge  stalteten Stirnenden 11. und 1.2 der     gegabelten     Speichenenden     auf.    Die Schenkel der     ge-          zabelten        Speichenenden    stehen miteinander  durch     Schrauben    13 in     Verbindung.    Durch    Anziehen der letzteren werden die Stirnenden  11 und 12 der Speichenenden fest gegen die  innern Umfangsflächen der radialen Ansätze  9 und 10 der Felge 8 gepresst, und auf diese  Weise wird zwischen .den genannten Teilen  eine Reibungsverbindung hergestellt.

   Die  Spitze des     Winkels,    den die genannten Er  zeugenden der Ansätze 9 und 10 miteinander  einschliessen, könnte auch radial nach aussen  gerichtet sein und die     Schrauben    13 wären in  diesem Falle als Druckschrauben auszubilden.  



  Um ausser der Reibungsverbindung noch  eine zusätzliche starre     -Verbindung    im Um  fangssinn zu erhalten, kann die Felge 8 zwi  schen den beiden Ringreihen radialer An  sätze 9 und 1.0 einen mit Bohrung     versehenen     Ansatz 14 erhalten, durch welche Bohrung  eine der Schrauben 13     hindurchdringen    kann.  



  Die durch     Fig.    4 dargestellte Ausfüh  rungsform zeigt eine in der Mitte des Felgen  bodens im Unifangs       "sinn    geteilte Felge; jede  der beiden Felgenhälften 15 und 16 besitzt  eine Ringreihe     radialer    Ansätze 17, deren in  nere Umfangsflächen gleich wie bei der Aus  führung in     Fig.    3 ausgebildet und auf den  entsprechend     ausgebildeten    Stirnenden 18 und  19 der     gegabelten    Speichenenden aufsitzen.  Die Schenkel der     gegabelten    Speichenenden  stehen miteinander durch Schrauben 20 in  Verbindung.

   Durch Anziehen der letzteren  werden die     Stirnenden    18 und 19 der     ge-          gabelten    Speichenenden     fest    gegen die     innern          Umfangsflächen    der radialen Ansätze 17 der  Felgenhälften 15 und 16 gepresst, und durch  die Pressung wird eine Reibungsverbindung  zwischen den genannten Teilen hergestellt.  



  Um ausser der Reibungsverbindung noch  eine zusätzliche starre Verbindung im Um  fangssinn zwischen den genannten Teilen zu  erhalten, kann ,jede der beiden     Felgenhälften     an der Stossstelle einen radial nach einwärts  gerichteten, mit Bohrung versehenen Ansatz  27 erhalten, durch welche Bohrungen die       Schraube    20 einer Radspeiche     hindurchdrin-          gen    kann.  



  Statt der Schrauben 20 kann bei dieser  Ausführungsform auch der im Pneu herr  schende Luftdruck verwendet werden, um      zwischen .den Speichenenden und der Felge  eine Reibungsverbindung herzustellen. In  diesem Falle kommen die Schrauben 20 in  Fortfall,     bezw.    es findet gegebenenfalls nur  eine Schraube Verwendung, um die zusätz  liche starre Verbindung im Umfangssinne  herstellen zu können.  



  Das Zusammenhalten der beiden Felgen  hälften vor dem Aufbringen auf den Radstern  kann     mittelst    verschiedenerlei an und für  sich bekannter Mittel erfolgen und richtet  sich deren Konstruktion mehr oder weniger  auch darnach, ob der im Pneu herrschende  Luftdruck für Herstellung der Reibungsver  bindung benützt wird oder nicht.  



  Es ist auch möglich, die     beschriebenen     Konstruktionen bei Rädern mit     .Doppelpneu     zu verwenden, wenn der Radstern entspre  chend     ausgebildet-wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rad mit auf dem Radstern auswechselbar befestigter Felge für Automobile etc., ge kennzeichnet durch einen Radstern mit ge- gabelten. mit ihren Stirnenden in Form von zwei Ringreihen als Doppelauflager für die Felge dienenden Speichenenden in Verbindung mit mindestens einer Ringreihe radial nach einw;irts gerichteter Ansätze am innern Um fang der auswechselbaren Felge, deren Ver bindung mit den geschlitzten Speichenenden mittelst Reibungsverbindung erfolgt, das Ganze zum Zweck, um erstens das Gewicht des Rades möglichst zu reduzieren und zwei tens zwischen Radstern und Felge eine rasch lösbare Verbindung herzustellen.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Rad nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Felge zwei Ring reihen radial nach einwärts gerichteter Ansätze aufweist, deren innere Umfangs flächen derart zur Radachse geneigt sind, dass die Erzeugende der Umfläche der einen Ringreihe mit jener der andern Ringreihe einen Winkel einschliesst, ferner dass die radialen Ansätze der genannten Umfangs flächen auf den entsprechend gestalteten Stirnenden der gegabelten Speichenenden aufsitzen. 2. Rad nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, .dass die Felge im Umfangs sinn geteilt und jede Felgenhälfte eine Ringreihe radial nach einwärts gerichteter Ansätze aufweist. 3.
    Rad nach Patentanspruch und Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der im Pneu herrschende Luftdruck dazu ver wendet wird, um die Felgenhälften aus einander zu treiben, .derart, dass deren An sätze gegen die Schenkel der gegabelten Speichenenden gepresst werden und da durch zwischen den genannten Teilen die erforderliche Reibungsverbindung herge stellt wird. 4. Rad nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ausser der Reibungsver bindung zwischen den gegabelten Spei chenenden und den radial nach einwärts gerichteten Ansätzen der Felge eine zu sätzliche, im Umfangssinne starre Verbin dung zwischen den genannten Teilen besteht.
CH100101D 1921-07-04 1922-07-04 Rad mit auf dem Radstern auswechselbar befestigter Felge für Automobile etc. CH100101A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4796554A (en) * 1986-04-16 1989-01-10 Wilhelm Laib Sailboat

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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