CH100146A - Aufwindetriebwerk für Flügel-Vorspinnmaschinen. - Google Patents

Aufwindetriebwerk für Flügel-Vorspinnmaschinen.

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CH100146A
CH100146A CH100146DA CH100146A CH 100146 A CH100146 A CH 100146A CH 100146D A CH100146D A CH 100146DA CH 100146 A CH100146 A CH 100146A
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CH
Switzerland
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Inventor
Welffens Emile John
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Welffens Emile John
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  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


      Aufwindetriebwerk    für     Flügel-Vorspinnmaschinen.       Gegenstand der Erfindung ist ein neuar  tiges     Aufwindetriebwerk    für     Flügel-Vorspinn-          maschinen        (Flyer).     



       Aufwindetriebwerke    in     Vorspinnmaschinen     umfassen ein die vertikale     Aufwindebewegung     bewirkendes Räder- und Umsteuerwerk, ein  die horizontale     Aufwindebewegung    bewirken  des Räder- und     Differentialgetriebewerk,    ein  die zwei obern Werke beherrschendes Regu  liergetriebe und ein Schaltgetriebe, von dem  aus das Reguliergetriebe und der Umsteuer  mechanismus betätigt werden.  



  Die gleichzeitige Wirkung der zwei Auf  windebewegungen windet das     Vorspinngarn     auf die' Spulen.  



  Bei der gegenwärtigen Ausführung des       Aufwindegetriebes    arbeiten die     Aufwindebe-          wegungen    nie in engem     Zusammenhange,     weil sie getrennt sind und die eine unmittel  bar die andere über das     Differentialgetriebe     von dem Reguliergetriebe beherrscht und ab  geleitet werden, weil das die vertikale Auf  windebewegung besorgende Räderwerk immer  eine beträchtliche Übersetzung ins Langsame  erfordert und weil, wegen der Einstellung    des Umsteuerwerkes, das Ausmerzen von Tot  gang unmöglich ist. .  



  Ferner ist in bisherigen Auf     windegetrieben     das Umsteuerwerk so hergestellt, dass eine  stossende Einrückung zwischen Glieder mit  sehr verschiedenen Umfangsgeschwindigkeiten  unvermeidlich ist.  



  Zweck der Erfindung ist, das die verti  kale Aufwinde- oder Hebebewegung besor  gende Umsteuer- und Räderwerk abzuändern  und eine neue Art von dessen Betätigung  zu     schaffen,    und zwar in solcher Weise, dass       Totgang,        Umsteuerungsstösse,    sowie Über  setzung ins Langsame bedeutend verringert  werden.  



  Gemäss vorliegender Erfindung ist das die  vertikale Aufwinde- oder Hebebewegung be  sorgende Räder- und     Ümsteuerwerk    von ei  nem     zweckmässigerweise    langsam. laufenden  Differentialgetriebe beherrscht, dessen eine  Bewegung von dem die horizontale Aufwinde  bewegung beherrschenden Differentialgetriebe  erzeugt wird. Das bisherige Umsteuerwerk  ist durch ein     Stirnradgetriebe    und eine von      dem Schaltgetriebe betätigte     Exzenterscheibe     mit Kabelführung ersetzt.  



  Die Erfindung ist nachstehend unter Be  zugnahme auf die     schematisch    gehaltene Zeich  nung in einem Ausführungsbeispiele mit De  tailvarianten erläutert.  



       Fig.    1 ist ein     Aufwindegetriebe,    wie es  in bisherigen     Vorspinnmaschinen    angewendet  wird. 1 ist das die Hebebewegung     beherr-          sehende    Glied. Es trägt Räder 2 und 3,  durch welche es einerseits von dem aus     Rie-          nien    6 und Kegelrollen 7 und 8     @    gebildeten  Reguliergetriebe seinen Antrieb erhält, ander  seits das zwischen dein     Rade    3 und     einer     Zahnstange 4 befindliche, die Hebebewegung  besorgende Räder- und Umsteuerwerk antreibt.

    33 ist das verschiebbare Doppelkegelrad des       Umsteuerwerkes,    das von einem     wohlbekanrr-          ten    Schaltgetriebe aus durch die Stange 52  und den Hebel 330 verschoben wird. Das  mit dein Rad 33 kämmende und vom     Rade    3  getriebene Rad läuft immer mit einer     be-          trächtlichenUmfangsgeschwindigkeit,    während  das Rad 33     augenblicksweise    axial verscho  ben wird, aber keine Umfangsgeschwindigkeit  besitzt. Daher ist. das Einrücken zwischen  den beiden Rädern immer ein stossendes.  Solche Verhältnisse sind einer richtigen Ar  beitsweise nicht förderlich und geben Anlass  zu Beschädigungen der Vorrichtung.

   Die  Zahnstange 4 ist all dem     Spulenwagen    5  angebracht und steht mit einem der Zahn  kolben in Eingriff, die an der das Rad 23  tragenden Welle befestigt sind. 9 ist das  die horizontale     Aufwindebewegung    beherr  schende Differentialgetriebe;

   10 ein zugehö  riges, die zusammengesetzte Bewegung     ern-          pfangerdes    Glied, das mit dein     Spulentrieb-          werk    10 bis 13 im     Eingriff    stellt. 11 ist  das dem     Differentialgetriebe    die     zweite    Be  wegung erteilende Stirnrad, 12 ein Stirnrad,  das an der getriebenen Kegelrolle 8 des Re  guliergetriebes festsitzt, mit 11 durch ein       Räderw        erk    verbunden ist, und zudem das die  vertikale Aufwinde- oder Hebebewegung be  sorgende Räderwerk betätigt.

   Das Rad 13  treibt die Welle und die     Hyperboloidräder,     wodurch die     Spulen    14 getrieben werden; das    Rad 15 arbeitet auf die Spindeln, und 16 ist  ein Räderwerk, das von der Hauptwelle A  aus das obere oder treibende Glied 7 des  Regelgetriebes betätigt.  



  Im     Aufwindetriebwerk    gemäss     Fig.    2 ist  das die vertikale     Aufwindebewegung    besor  gende Räderwerk     erfindungsgemäss    abgeändert  und durch ein zweites, mit dem Getriebe 9  zusammenarbeitendes     Differentialwerk    ange  trieben. Das Doppelrad 17 kämmt mit dem  auf der Hauptwelle A festsitzenden     Rade    15 ;  das Doppelrad 18, vermittelst eines Zwischen  rades 19, mit dem     Rade    20, welches auf dem  die horizontale     Aufwindebewegung    bewirken  den Glied 10 des Getriebes 9 festsitzt.

   In  die au den Rädern 17 und<B>18</B> seitlich ange  brachten Zahnkränze greifen die Planeten  räder 21 und 22 ein, welche drehend auf dem  die Hebebewegung beherrschenden Glied 1  sitzen. Das Glied 1 treibt das um den Zapfen  45     (Fig.    6 und 7) rotierende Rad 30. Die  Umschalträder 25 und 26, gegenüber dem       Rade    30 durch Lenkarme 49 und 50 in Stel  lung gehalten, bilden zusammen mit der um  den Zapfen 32 rotierenden     Exzenterscheibe    31  das neue Steuerwerk, das an dein     Stuhle    51       befestigt    ist.  



  Das Kabel 35 ist mit einem Ende an der  Traverse 40 befestigt, geht dort um die Rillen  scheibe 34, dann um Scheiben 41. nochmals  um Scheibe 34 und von dort um die Scheibe  42, wird     darin    ein- oder zweimal auf die Ex  zenterscheibe 31 aufgewickelt und     all    seinem  andern Ende durch ein Streckgewicht 36 be  lastet.. Das Kabel 38, auch mit einem Ende  an der Traverse 40 befestigt, geht um Schei  ben 34 und 43 und trägt am andern Ende  das Gewicht 37, das den Zug des Gewichtes  36 auf den Hebel 330 ausgleicht.  



  Unter     Wirkung    der Maschine schlägt ein  bereits vorhandenes und durch die Traverse  40 getragenes Schaltgetriebe den Hebel 330,  der die     Rillenscheibe    34 in einen Längs  schlitz verstellbar trägt, nach links oder nach  rechts aus; das Kabel 35 erhält daher, je  nach der Stellung der Scheibe 34, eine dem  Durchmesser der Scheibe 31     umgekehrt    pro  portionale     Vergrösserung    des Winkelausschla-      ges und dreht die     Exzenterscheibe    31, welche  einen seitlichen Ansatz     31a    besitzt, in ihrer  durch die an der Stütze 29 verstellbar ange  brachten Bolzen 47 und 48 begrenzten Be  wegungsbahn.

   Dies hat ein abwechselndes  Ein- und Ausrollen der     Kolben    25 und 26  und die Umsteuerung des Rades 23 im Ge  folge.  



  Wegen der geringen Geschwindigkeit des  Gliedes 1 wird die Notwendigkeit einer star  ken     Abwärtsübersetzung    vermieden. Dank  der     abgeändertenEinstellung    des neuen Steuer  werkes laufen die im     Hebebewegungsräderwerk     noch vorhandenen Räder, ausgenommen das  Rad 23, beständig in der gleichen Richtung  und wird     Totgang    aufgehoben, sobald die  Maschine in Tätigkeit kommt.

   Zum Mildern  des     Umsteuervorganges    laufen die Umschalt  kolben 25 und 26 mit der durch das Rad 23  erforderten Geschwindigkeit, ferner wird durch  den Hebel 330 statt der schweren steifen  Stange 52 ein leichtes, biegsames, und balan  ciertes Kabel 35 betätigt, und ferner sind  zwischen die Gewichte 36, 37 und die sie  tragenden Kabel 38, 35 die in     Fig.    6 und 7  veranschaulichten Federn 39 eingesetzt. Wie       Fig.    3 veranschaulicht, kann an Stelle des  Zwischenrades 19 eine Kettenübertragung  treten, und zum Vereinfachen des Differen  tialwerkes kann der Zahnkolben 22 durch  ein Gegengewicht 30 ersetzt werden.     Fig.    4.

    zeigt     ein-Stirnraddifferentialwerk    nach     Fig.5     ein     Kegelraddifferentialwerk,    das mit einem  Schneckengetriebe 32 zusammenwirkt. Sol  chen Getrieben kann man bequem einen be  stimmten Reduktionswert geben, um eine  sehr geringe Geschwindigkeit des Gliedes 1  zu erhalten, was bei     Feinspindelbänkeu    zur  Anwendung kommt. Das     Hebebewegungs-          differentialwerk    kann, wo gewünscht, auf der    Hauptwelle A montiert und mit dem Getriebe  9 zusammengerückt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aufwindetriebwerk für Flügel-Vorspinn- mäschinen, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem Differentialgetriebe für die horizontale Aufwindebewegung noch ein Differentialge triebe vorgesehen ist, das die vertikale Auf windebewegung beherrscht und das seine eine Bewegung vom erstgenannten Differentialge triebe erhält, wobei die zusammengesetzte Hebebewegung einem Umsteuerwerk zugeführt wird, das ein Stirnradgetriebe, Lenkarme für Umschaltkolbenverstellung, eine Exzenter scheibe und ein leicht biegsames Kabel auf weist.
    U NTERAN SPRüCHE 1. Aufwindetriebwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem die Hebebewegung betätigenden Triebwerk das Stirnrad-Umsteuerwerk bis an das auf der Kolbenwelle festsitzende Rad verlegt ist.
    2. Aufwindetriebwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalt getriebe und das Umsteuerwerk durch ein balanciertes, leicht biegsames zweites Ka bel miteinander verbunden sind, dass dein ersten biegsamen Kabel eine dem Durch messer der Exzenterscheibe umgekehrt proportionale Bewegung erteilt wird und dass das Aufwindetriebwerk ausserdem an Federn aufgehängte Gewichte, Rillenschei- ben für Kabelführung und für Exzenter- verstellung eine Stütze mit beliebig ver stellbaren Schrauben umfasst.
CH100146D 1917-08-17 1918-10-02 Aufwindetriebwerk für Flügel-Vorspinnmaschinen. CH100146A (de)

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GB100146X 1917-08-17

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CH100146A true CH100146A (de) 1923-07-02

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ID=9959820

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CH100146D CH100146A (de) 1917-08-17 1918-10-02 Aufwindetriebwerk für Flügel-Vorspinnmaschinen.

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CH (1) CH100146A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1184256B (de) * 1958-02-10 1964-12-23 Saco Lowell Shops Flyer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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