CH100173A - Arbeitsverfahren zur Herstellung von Hydrosulfit durch Behandeln von Bisulfitlösung mit Amalgam. - Google Patents

Arbeitsverfahren zur Herstellung von Hydrosulfit durch Behandeln von Bisulfitlösung mit Amalgam.

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CH100173A
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amalgam
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hydrosulphite
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Farbenfabriken Vorm Friedr Co
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Farbenfab Vorm Bayer F & Co
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  Arbeitsverfahren zur Herstellung von     Hydrosulfit    durch Behandeln von     Bisulfitlösung     mit Amalgam.    Es ist bekannt,     dass    durch die Einwirkung  von     Alkalimetallamalgam    auf     wässerige        Bi-          sulfitlösungen        Hydrosulfit    entsteht. Man er  hält so aber nur wenig     Hydrosulfit.     



  Es wurde nun gefunden, dass man zu sehr       hohen        Hydrosulfitkonzentrationen    kommt,  wenn man während der Einwirkung des       Amalgams,    wie     Natriumamalgam,    eine dem  mit dem     Quecksilber    legierten     Alkalimetall          äquivalente    Menge einer freien Säure, wie       HCI,        H.SO"        SOS,    usw. zusetzt.  



       Zweckmässig    erfolgt die Ausführung des  Verfahrens so, dass man das Amalgam     por-          fionsweise    oder kontinuierlich der     Bisulfit-          lösung    unter kräftigem Rühren und guter       Kühlung    zufügt und gleichzeitig die äqui  valente Menge Säure zusetzt. Das     Quecksilber     wird bei .der Operation nicht angegriffen und  kann wieder verwendet werden.  



  Die Herstellung des Amalgams, z. B. Na  triumamalgams, erfolgt zweckmässig     elektro-          lytiseh    aus Natronlauge. Es ergibt sich dann  eine einfache kontinuierliche Apparatur. In         einer    Zelle wird Natronlauge mit Nickel  anode und     Quecksilberkathode        elektrolysiert.     Das     Natriumamalgam    verlässt durch einen       Syphon    die Zelle und läuft in ein Gefäss, in  dem unter     Luftabschluss        Bisulfitlösung    unter  Kühlung mit dem Amalgam gut verrührt  wird.

   Das ausgebrauchte Quecksilber läuft  aus diesem Gefäss :durch einen     Syphon    zu  einer Pumpe, die es wieder zu einer elektro  lytischen Zelle schafft. In das     Bisulfitgefäss     wird eine freie Säure zugeführt, deren Menge  äquivalent ist zu dem im Amalgam enthal  tenen     Alkalimetall.     



  Die auf diese Weise erzielte indirekte  elektrolytische Herstellung von     Hydrosulfit     hat vor der     bereits    bekannten direkten elek  trolytischen Herstellung wesentliche techni  sche Vorteile. Erstens werden die lästigen       Diaphragmen    vermieden, zweitens wird die  Apparatur wesentlich einfacher, weil der  elektrolytische Apparat nicht luftdicht ver  schlossen zu sein braucht, drittens ist     das     Fernhalten von Nebenreaktionen und über  mässiger Reduktion leichter.      Die erhaltenen     Hydrosulfitlösungen    kön  nen in bekannter Weise weiter verarbeitet  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Arbeitsverfahren zur Herstellung von Hydrosulfit durch Behandlung von Bisulfit- lösungen mit Alkalimetallamalga.m, cladurüh gehennzeiehnet, dass man während der Ein- wirkung des Amalgams eine dem an das Quecksilber gebundenen Metall äquivalente Menge freier Säure zusetzt.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gel,:ennzeiehnet, dass die freie Säure in ein Gefäss eingeführt wird, in welchem die Bisul- fitlösunb mit dem aus einer zur elektrolyti schen Herstellung von Amalgam dienenden Elektrolytzelle herrührenden Amalgam zu- sammenbebra,alit wird, worauf das freie Quecksilber zur Elektrolytzelle zuriicl@ge- führt wird, das Ganze zwecks Erzieluüo,
    eines kontinuierlichen Betriebes.
CH100173D 1921-03-03 1922-02-08 Arbeitsverfahren zur Herstellung von Hydrosulfit durch Behandeln von Bisulfitlösung mit Amalgam. CH100173A (de)

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