CH100211A - Bildsucher mit Einstellvorrichtung für photographische Zwecke, insbesondere Handkameras. - Google Patents

Bildsucher mit Einstellvorrichtung für photographische Zwecke, insbesondere Handkameras.

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CH100211A
CH100211A CH100211DA CH100211A CH 100211 A CH100211 A CH 100211A CH 100211D A CH100211D A CH 100211DA CH 100211 A CH100211 A CH 100211A
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CH
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prism
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prisms
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Inventor
Ramstein-Wiemken Carl
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Carl Ramstein Wiemken
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B13/00Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
    • G03B13/02Viewfinders
    • G03B13/06Viewfinders with lenses with or without reflectors

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description


  Bildsucher mit     Einstellvorrichtung    für photographische Zwecke, insbesondere  Handkameras.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine zur scharfen Einstellung der mit einer  Kamera aufzunehmenden Bilder dienende Vor  richtung. Diese Vorrichtung besitzt erfindungs  gemäss ein mit einem Objektiv kombiniertes  System von optischen Prismen, das derart ein  gerichtet ist, dass es ein durch das Objektiv  einfallendes Bild aufzurichten und den Strah  lengang vom Objektiv bis zum Austritt an  einer     Prismenfläche    auf einen kleinen Raum  zusammenzudrängen vermag, so dass also die  Baulänge des Suchers möglichst verkürzt wird.

         Vorteilhafterweise    ist die Partie der     Prismen-          fläche,    au welcher die Strahlen eines aufzu  nehmenden Bildes austreten, mattiert; wobei  sie gleichsam den Dienst der in Kameras  üblichen Mattscheibe versieht.  



  Die beigegebene Zeichnung stellt ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  dar.  



       Fig.    1 ist eine Seitenansicht,     Fig.    2 ein  Horizontalschnitt und     Fig.    3 ein Vertikal  schnitt nach der Linie     9.-B    der     Fig.    2, von  rechts her gesehen;     Fig.    4 zeigt ein mit einer  mattierten Hälfte versehenes Prisma     und          Fig.    5 den Strahlengang.    In einem ausziehbaren Rohr     a    befindet  sich das Objektiv     b,    dessen Brennweite mit  derjenigen der mit der Vorrichtung- ausge  statteten Kamera möglichst     übeieinstiirimend     gedacht ist.

   An das zur Führung des Rohres       a    dienende Rohr c ist das liegende Kästchen  d angeschlossen, in welchem sich das erste       rechtwinklig-gleichschenklige    Glasprisma  befindet. Mit dem Kästchen d ist ein aufrecht  stehendes Kästchen f mittelst eines kurzen Roh  res e und einer Lasche-     g    fest verbunden; in  diesem     Kästchen    ist das zweite, ebenfalls       rechtwinklig-gleichschenklige    Glasprisma     p"     untergebracht. Die     Hypothenusenflächen    der  beiden Prismen bilden Rechtecke mit dem  Seitenverhältnis 1 : 2 und sind einander zu  gekehrt, stehen aber senkrecht zueinander.

    Die obere Hälfte der     Hypotenusenfläche    des  Prismas     p":ist,    wie in     Fig.    4 durch     Schraf-          fur    angedeutet ist;- mattiert (matt     geschliffen).     In der obern Partie der Rückwand des Käst  chens f ist eine Schauöffnung o angebracht,  in welcher eine Mattscheibe eingesetzt sein  kann, die -die hiervor erwähnte Mattierung  am Prisma p" ersetzen kann.  



  Die von einem aufzunehmenden (regen-      stand ausgehenden Strahlen werden zuerst in  der Linse L gebrochen, wobei das auf die  nach vorn gekehrte Hälfte der Hypotenusen  fläche des ersten     Prismas    p' fallende Bild  umgekehrt erscheint; durch viermalige Spie  gelung an den     Kathetenflächen    der beiden  Prismen wird das Bild wieder aufgerichtet  und kann so durch die Schauöffnung o hinter  der obern Hälfte des zweiten Prismas p" be  trachtet werden. Der beim Prisma p' ein  fallende Hauptstrahl eines aufzunehmenden  Bildes wird auf dem Weg durch die Prismen  parallel zu sich selbst verschoben. Ferner  wird durch die Prismen der Gang der beim  Objektiv einfallenden Strahlen auf einen klei  nen Raum zusammengedrängt, so dass mit  einer geringen Baulänge der Vorrichtung aus  zukommen ist.  



  Am Kästchen f kann hinter der Schau  öffnung o ein unter verschiedenen Winkeln  einstellbarer Spiegel oder eine Lupe vorge  sehen sein, um das Betrachten des aufzuneh  menden     bezw.    einzustellenden Bildes zum Bei  spiel von oben oder von einer Seite her zu  ermöglichen     bezw.    noch zu vergrössern.  



  Die     Wiederaufrichtung    des     durdh    das Ob  jektiv verkehrt einfallenden Bildes kann auch  durch     andersgestaltete    als     rechtwinklig-gleich-          schenklige    optische Prismen bewerkstelligt  werden.

   Hierbei kann zum Beispiel die Aus  trittsfläche des     Prismensystems,    bei welcher  die Strahlen eines     aufzunehmenden    Bildes       austreten,    nach der linken oder rechten Seite  der Vorrichtung in bezug auf die optische       Age    der das Objektiv bildenden Linse, an  statt nach hinten, gekehrt sein, wobei der  durch die Prismen gebrochene     Hauptstrahl     eines Bildes beim Austritt sich kreuzt mit der  ursprünglichen Richtung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bildsucher mit Einstellvorrichtung für photographische Apparate, insbesondere Hand- kameras, gekennzeichnet durch ein mit einem einstellbaren Objektiv kombiniertes System von optischen Prismen, die derart eingerichtet sind, dass sie ein durch das Objektiv ein fallendes Bild aufzurichten und den Strahlen gang vom Objektiv bis zur Austrittfläehe des Prismensystems auf einen kleinen Raum zu sammenzudrängen, mithin die Baulänge des Suchers kurz zu halten vermögen. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Bildsucher gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Prismensystem aus zwei rechtwinklig-gleichschenkligen Prismen gebildet ist, deren Hypotenusen flächen Rechtecke sind und einander in gekreuzter Stellung gegenüberstehen, wo bei vor der einen Hälfte der Hypotenusen fläche des ersten Prismas ein mit dem Objektiv versehenes, einstellbares Rohr mündet, durch welches Objektiv ein dein aufzunehmenden Bild gleiches Bild ent worfen wird, vor der andern Hälfte der selben die eine Hälfte der Hypotenusen fläche des zweiten Prismas sich befindet und hinter der andern Hälfte dieser letz- tern,
    durch welche Hälfte die Strahlen des Sucherbildes austreten, eine Schau öffnung in einem das zweite Prisma um schliessenden Gehäuse vorgesehen ist. z. Bildsucher gemäss Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Partie der Austrittfläche des Pris- mensystems, an welcher die Strahlen des Sucherbildes .austreten, mattiert ist. 3. Bildsucher gemäss Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den einander gegenüberstehenden Hypotenusen flächen der beiden Prismen ein Stück Rohr eingeschaltet ist. .
CH100211D 1922-04-29 1922-04-29 Bildsucher mit Einstellvorrichtung für photographische Zwecke, insbesondere Handkameras. CH100211A (de)

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