CH100411A - Druckluftbremse. - Google Patents

Druckluftbremse.

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CH100411A
CH100411A CH100411DA CH100411A CH 100411 A CH100411 A CH 100411A CH 100411D A CH100411D A CH 100411DA CH 100411 A CH100411 A CH 100411A
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CH
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Drolshammer Ivar
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Drolshammer Ivar
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Dr        uekluftbremse.       Die Erfindung hat eine Verbesserung der       Druekluftbremse    nach     Patentanspruch    des  Hauptpatentes zum Gegenstand und betrifft  insbesondere die Konstruktion des Schnell  bremsventils.  



  Die beiliegende Zeichnung betrifft zwei  als Beispiel angegebene Ausführungsformen  des Erfindungsgegenstandes.  



  In     Fig.    1 ist D das Gehäuse eines Schnell  bremsventils, welches den Steuerkolben K  enthält. Auf der Stange d dieses Kolbens  sind der Federteller T fest und der mit Aus  sparungen     al,        a',        a3    und Kanälen b versehene       Steuerkolbenschieber    lose angeordnet. Die  Feder     f    stützt sich auf das Gehäuse D, hält  dem     Leitungsdruck    auf dem Steuerkolben     lc     das Gleichgewicht und ist bei gelöster Bremse  gespannt und bei     maximalem    Bremsdruck  vorgespannt.

   Die Feder     f'    stützt sich auf  dem Federteller T und hält dem Bremsdruck  auf dem Schieber s das Gleichgewicht. Das  Gehäuse D ist mit einem für die Druckluft  bestimmten     Einlassstutzen        e,    einem Brems  zylinderstutzen g und     Anlasskanälen    h ver  sehen. Der Zusatzraum R im Steuerschieber    kann mit der Aussenluft durch den     .Banal    p  in     Verbindung    gesetzt werden.  



  Durch Verringerung des Druckes in der  Hauptzuleitung     wird    der Steuerkolben     K     durch die Spannung der Feder f ' nach unten       verschoben;    hierdurch wird der Steuerschie  ber     f'    auch nach unten verschoben, schliesst  die     Auslassöffnungen    h, öffnet den     Einlass-          kanal    k und lässt Druckluft durch die Aus  sparung     d,

          die    Kanäle b und     Aussparung          a'    und Kanal     g1    zum     Bremszylinder    und  durch den Kanal     o'    in den Raum     a3    zwischen  dem     Steuerschieber    s und Steuerkolben K  strömen.

   Gleichzeitig sperrt der Steuerschie  ber s die     Auslassöffnung    p ab, öffnet den  Kanal o und lässt Luft aus der Hauptzulei  tung in den Zusatzraum     R        einströmen.    Wird  eine weitere Verringerung des Druckes in  der     Hauptzuleitung    nicht eingestellt, so bleibt  der Steuerkolben K sofort stehen, wodurch  die Druckluft nur so lange nach dem Brems  zylinder strömen kann, bis der axiale Druck  auf dem Steuerschieber ein wenig grösser als  die entstehende     Spannung    der Feder     f'    ist  und den Steuerschieber s in seiner     Abschluss-          stellung    zurückschiebt.

   Gleichzeitig hiermit      hat der Steuerschieber s den Kanal o wieder  abgesperrt und die     Auslassöffnung        t)    wieder  geöffnet, wodurch die Druckluft im Zu  schaltraum     .R    ins Freie entweicht. Wird nun  eine noch grössere Bremswirkung durch wei  tere Verringerung des Druckes in der Haupt  zuleitung eingestellt, so erfolgt die Einschal  tung und Ausschaltung des Zusatzraumes     B     in derselben Weise wie erwähnt. Durch die       Anbringung    des Zusatzraumes     P    in dem  Steuerschieber s selbst ist erreicht worden,  dass die Spannungsverminderung sieh gleich  mässig und schnell der Hauptzuleitung ent  lang fortpflanzt.  



  Um eine besondere, voneinander unab  hängige Bremsbeschleunigung für Betriebs  bremsungen und Notbremsungen zu erhal  ten, kann das Gehäuse D des     Schnellbrems-          ventils    statt mit der einzigen Öffnung p mit  der engen Öffnung x' und einer weiteren  Öffnung x'' versehen sein.  



  Bei langsamem Vermindern des Druckes  in der Hauptzuleitung kann, wenn der Steuer  schieber s nach unten bewegt wird, Luft aus  der Hauptzuleitung durch den Kanal o in  den Zusatzraum     .R    und durch die enge Öff  nung x' ins Freie strömen. Bei plötzlicher  Druckverminderung in der Hauptzuleitung  wird der Steuerschieber s so weit nach unten  verschoben, dass die Luft aus der Hauptzu  leitung durch die enge Öffnung x' und durch  die weite Öffnung     x2    ins Freie strömen  kann, wodurch eine ausserordentlich schnelle  Druckverminderung in der Hauptzuleitung  eintritt. Der Zusatzraum     B    wird stets durch  die enge Öffnung x' entlüftet. Die Öffnun  gen x' und x\ könnten statt mit Aussenluft  mit dem Bremszylinder in Verbindung stehen.  



  Die Ausführungsform nach     Fig.    2 weist,  wie die erste Ausführungsform, einen Steuer  kolben K, einen Steuerschieber s und einen  Federteller<I>T</I> mit Federn<I>f'</I> und     f=    auf. E  ist der     Hilfsluftbehälterstutzen,    und G ist  der     Bremszylinderstutzen.    Die Hauptzulei  tung ist in e angeschlossen.  



  Das     Rückschlagventil        V'    ist vorgesehen,  damit, wenn der Druck in. der     Hauptzulei-          +,1"        ",        @_'   <B>-</B>     r        r.        #       Behälter nicht in die Hauptzuleitung zu  rückströmen kann. Dies ist zum Beispiel er  forderlich, wenn die Hauptleitung entweder  durch eine Notbremsung oder durch eine       Zugszerreissung    ganz entleert wird, damit  die erforderliche Luft für den Bremszylin  der aus dem     Hilfsluftbehälter    entnommen  werden kann.  



  Die     Einlassöffnungen        7c    entsprechen dem       Einlasskanal        k    in     Fig.    1, und zwar werden  die     Einlassöffnungen        k    beim Vermindern  des Leitungsdruckes durch den Steuerschie  ber s freigegeben und strömt Luft aus dem  Hilfsbehälter durch die Öffnungen     7c,    Aus  sparung     a',    Löcher b, Aussparung     a@,    Öff  nungen g' und Stutzen G in dem Brems  zylinder.  



  Die Aussparung     a'    bezeichnet den Raum  zwischen Steuerkolben K und Steuerschie  ber s und entspricht der Aussparung     a3    in       Fig.    1 und dient demselben Zweck.  



  Der Kanal 29 stellt die dauernde Ver  bindung zwischen der Hauptleitung und  dem Raum unterhalb des Steuerkolbens K  dar, damit dieser stets der Änderung der  Höhe des Leitungsdruckes folgt. Der Kanal  29 entspricht der untern Rohrleitung in       Fig.    1. Die Öffnungen     XI    und x= dienen da  zu, damit bei Verminderung des Leitungs  druckes Luft aus der Hauptleitung durch  den Kanal o, Öffnung x' und x'' in den  Bremszylinder strömen kann, und zwar     wird     bei Betriebsbremsungen nur die Öffnung x'  und bei Schnellbremsungen die Öffnungen  x' und x' geöffnet.

   Die Wirkungsweise ist  ähnlich     Fig.    1, nur     da.ss    in     Fig.    2 der beson  dere Zusatzraum     R    ganz fehlt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckluftbremse nach Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerschieber des Schnellbrems- v entils bei Druckverminderung in der Haupt zuleitung diese selbsttätig vorübergehend mit einem einen niedrigeren Druck aufweisender. Raume verbindet, und dass nach Erreichen des gewünschten Bremsdruckes, der Steuer- Jung unterbricht, damit schnell und gleich mässig ein beliebig starker Druckabfall in der ganzen Hauptzuleitung eingestellt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Druckluftbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der oben genannte Raum durch eine Aushöhlung im Steuerschieber gebildet ist.
    2. Druckluftbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der oben ge nannte Raum durch den Bremszylinder gebildet ist. a. Druckluftbremse nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ent leeren des oben genannten Raumes der Schieber denselben mit der Aussenluft ver bindet. 4. Druckluftbremse nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ent leeren des oben genannten Raumes der Schieber denselben mit dem Bremszylin der verbindet.
    5. Druckluftbremse nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gleich mässige Verringerung des Luftdruckes in der Hauptzuleitung bei Schnellbremsun gen, bedeutend schneller erfolgt als bei Betriebsbremsungen, indem für das Ent leeren des oben genannten Raumes das Schnellbremsventil für Betriebsbremsun gen mit einem engen Auslasskanal und für Schnellbremsungen ausserdem mit einem grossen Auslasskanal versehen ist, die vom Steuerschieber überwacht wer den.
    6. Druckluftbremse nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gleich mässige Verringerung des Luftdruckes in der Hauptzuleitung bei Schnellbremsungen bedeutend schneller erfolgt als bei Be triebsbremsungen, indem das Schnell bremsventil für das teilweise Entleeren der Hautpzuleitung in den Bremszylinder für Betriebsbremsungen mit einem engen Aus lasskanal und für Schnellbremsungen ausserdem mit einem grossen Auslasskanal versehen ist, die vom Steuerschieber über wacht werden.
CH100411D 1919-06-13 1921-04-20 Druckluftbremse. CH100411A (de)

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CH100411T 1921-04-20

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