CH100420A - Hubwerk für bewegliche Wehre, Schleusentore und ähnliche Verschlusseinrichtungen. - Google Patents

Hubwerk für bewegliche Wehre, Schleusentore und ähnliche Verschlusseinrichtungen.

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CH100420A
CH100420A CH100420DA CH100420A CH 100420 A CH100420 A CH 100420A CH 100420D A CH100420D A CH 100420DA CH 100420 A CH100420 A CH 100420A
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CH
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spindle
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Loedel Georg
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Loedel Georg
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Description


  Hubwerk<B>für</B> bewegliche Wehre, Schleusentore und ähnliche     Verschlusseinriehtungen.       Die Erfindung betrifft eine vorteilhafte  Ausbildung des Triebwerkes zum Anheben  des     Versühlussteils    von beweglichen Wehren       (Wehrs,chützen,    Walzenwehren,'     Segment-          wehren),        Schleusentckren    und     ähnliehen        Ver-          schlusseinrichtungen.    Bisher wurden hierfür  fast allgemein selbstsperrende Rädertrieb  werke verwendet, bei denen die     Ilubmittel-          lenkketten,        Zahnstangen,

      Seile auf     Ketten-          -räder,    Zahntriebe oder Trommeln wirken. Bei  grossen Zugkräften bedingt eine solche An  ordnung die Zuhilfenahme mehrerer     Schneh-          kentriebe    und grosser     Zahnradvorgelege,    wel  che nicht nur viel Raum, sondern auch viel       Alaterialaufwand    erfordern. Aber auch das  Gewicht der als Hubmittel verwendeten La  schenketten ist besonders bei grossen Längen  überaus gross und verteuert eine Anlage ganz  wesentlich.

   Drahtseile als     Ilubrnittel    für diese  Rädertriebwerke sind wohl leichter als Ket  ten, sie bedingen aber bekanntlich einen gro  ssen     Trommeldurehmesser    und demgemäss ein       verhältnismässi    grosses Triebwerk, dessen  <B>9</B>  Gewicht demjenigen eines     Kettenwindwerkes     einschliesslich Hubketten mindestens gleich-    kommt.

   Für bestimmte Fälle,     z.    B. fürkleine  Rübe, lassen sich mit Vorteil in bekannter  Weise     Windwerke,    mit senkrecht stehenden  Spindeln verwenden, bei grossen Hüben oder  bei Vermeidung einer Störung des Land  schaftsbildes durch hochstehende     Spindeln     oder deren     Sehutzrohre,    -versagt jedoch diese  Ausführungsart, ebenso bei schräg wirkender  Zugkraft, z. B. bei Walzenwehren,     Segment-          versühlüssen    und ähnlichen Bauten.  



  Vorliegende Erfindung enthält eine     Trieb-          werksanordnung,    durch welche die     vorbe-          schriebenen    Nachteile vermieden werden und  gegenüber den gebräuchlichen Ketten- und       Seiltrommelwindwerken    eine Vereinfachung  der     Triebwerksteile    und     einebedeutende        Ma-          terialerspa-rnis    erzielt wird.

   Sie besteht darin,       dass    als     Hubvorriehtung        eine.Sc#hra.ubenspin-          del    verwendet,     da3    jedoch zwischen die       Schraubenspindel    und     Aden    zu hebenden     Ver-          schlussteil    (Tor, Walze, Schütze     usw.)    ein  biegsames Zugorgan eingeschaltet ist, welches  über Lenkrollen geführt wird     und    bewirkt,       dass    die     Anfriebsvorrichtung,'also    das Wind  werk mit der Spindel,

   an einer beliebigen      Stelle und in einer beliebigen Lage zu dem       Verschlussteil    angeordnet werden kann. Die  Vorteile, die sich hierdurch ergeben, sind sehr  gross. Sie bestehen vor allen Dingen darin,       dass        Hubvorrielitung    und     Versclilussteil    belie  <B>big</B> voneinander getrennt werden können, so       dass    das Windwerk mit seinem Zubehör dort  untergebracht werden kann, wo ein     güiistig(,r     Platz dafür vorhanden ist.

   Umständliche  bauliche Massnahmen in Form von Eisenkon  struktionen oder Mauerwerk brauchen in den  meisten Fällen nicht mehr besonders vorge  sehen zu werden, auch kann man das Wind  werk leicht zugänglich machen und anderseits  die nähere Umgebung der     Verschlussteile    von  störenden maschinellen Vorrichtungen frei  halten. Weiterhin ist es möglich, in einfach  ster Weise, viel     leichter,als    dies bei den bis  herigen     Windwerksanordnungen    möglich ist,  mehrere     Verschlussteile    von einem Hubwerk  aus zu betätigen, indem die Huborgane (Seile  oder Ketten) in geeigneter Weise bei der Füh  rung     überdie    Lenkrollen miteinander gekup  pelt werden.  



  In der Zeichnung ist diese Erfindung bei  spielsweise dargestellt. Die     Fig.   <B>1</B>     (Aufriss),     e>       und    2     (Grundriss)    zeigen einen doppelseitigen       Sühraubenspindelantrieb    mit festgelagerter,  sich drehender Spindel und     Wandermutfern     mit daran befestigten doppelten Hubseilen,       Fig'.   <B>3</B> einen solchen mit festgelagerten, sich  -drehenden Muttern und längs sieh bewegen  den Spindeln, an denen<B>je</B> ein Hubseil an  greift.

   In den     Fig.   <B>1</B> und 2 ist a die drehbare  Schraubenspindel, von der die eine Hälfte  rechtsgängiges, die andere Hälfte linksgän  giges Gewinde besitzt,<B>b</B> sind die beiden     Wan-          dermuttern,        c    die Lenkrollen für die in<B>b</B> und  dem zu hebenden     Verschlussteil    befestigten  Hubmittel<B>d.</B> Das Antriebsrad e vermittelt  die Drehung der Spindel a durch den Motor       f;

      es wird bei Zweiteilung der Spindel zweck  mässig zweiteilig und als     Zughupplung    aus  gebildet, damit die beiderseitigen     Zugkräfte     sich innerhalb der Schraubenspindel ausglei  chen und     Achsialdrucklager    entfallen können.  Zur Sicherung der Muttern<B>b</B> gegen Drehung  dienen Führungseisen<B>g,</B> die gleichzeitig den    Rahmen für den Aufbau des leichten Räder  antriebes bilden. Auf den Rahmen ange  brachte     Abdeckbleche    schützen die Spindel  vor Witterungseinflüssen. Die -Lagerung der  Schraubenspindel erfolgt bei geringer Länge  vorteilhaft nur in     Sipindelmitte    und an den  Enden.

   Lange Spindeln erhalten zweckmässig  bewegliche, in den Führungseisen<B>g</B> laufende  und von den Muttern<B>b</B> in bestimmten<B>Ab-</B>  ständen mitgenommene lange Lager oder     aus-          gerundete        Lagerbette,    über welche geschlitzte  Muttern hinweggleiten.  



  In     Fig.   <B>3</B> ist eine Anordnung mit zwei  Spindeln -und nur einem     Hubmittelpaar    dar  gestellt, bei welcher sich nicht die Spindeln a  drehen, sondern die Muttern<B>b,</B> die in die  Zahnräder e eingebaut sind. Zur Aufnahme  der     einseitio,    wirkenden Zugkräfte sind     Ach-          sialdrucklager        lt    (z. B. Kugellager) neben den  Muttern<B>b</B>     bezw.    den Zahnrädern e eingebaut.  Die Hubmittel<B>d</B> sind an den sich längs ver  schiebenden Spindeln a befestigt.

   Zur     Füh-          rung,der        Spindelhöpfe    und Verhinderung der  Drehung der Spindeln dienen auch hier Füh  rungen<B>g;</B> sie erhalten Verlängerungen i zur  Lagerung der über die Muttern hinauslaufen  den     Spindelenden.     



  In den     Fig.    4 bis<B>9</B> ist dargestellt, wie das  mit einer Spindel und ihrer     Antriebsvorrich-          fung    versehene Hubwerk mit einem     Wehr-          versüfflussteil'verbunden    werden kann.

   In     Fig.     4 und<B>5</B> handelt es sieh um die Bewegung  einer     Vers#chlusswalze   <B>k,</B> bei der das Hubwerk  an dem einen Ende derselben vorgesehen ist;  bei     Fig.   <B>6</B> und<B>7</B> wird eine Wehrtafel<B>1</B> mit  jeweils zwei Huborganen bewegt, wobei die       Schraubenspindel    in der Querrichtung des  Wehres das eine Mal oberhalb, das andere,  Mal unterhalb des Bedienungssieges in, ange  ordnet ist, und in     Fig.   <B>8</B> ist gezeigt, wie durch  Anwendung einer in geeigneter Weise fest  gelagerten Welle n ermöglicht wird, eine  sonst     umstäudliche    Führung der biegsamen  Huborgane zu umgehen.

   In     Fig.   <B>9</B> ist die  Anordnung der Spindel in vertikaler Lage  gezeigt. Die     Schraubenspindel    ist in den er  wähnten     Fig.    4 bis<B>9</B> ebenso wie vorhin mit  a bezeichnet.      Der in den beschriebenen Anordnungen  enthaltene     Erfind-ungsgedanke        lässt    verschie  dene     weiterei        Ausführungsmöglichkeiten    zu.

         Von    diesen verdient besonders hervorgehoben  zu werden die Anordnung loser, von den Spin  deln bewegter und von den Hubmitteln um  schlungenen Rollen zur Erzielung eines klei  nen, der verfügbaren Baulänge entsprechen  den     Spindelweges.    Die Erfindung gestattet  auch das Neben- oder     Übereinanderlegen     zweier     Spindelantriebe    zum Bewegen von  doppelten oder geteilten Verschlüssen, und  damit zusammenhängend die Verwendung  -verschiedener Steigungswinkel zur Erzielung  -ungleicher Hubgeschwindigkeiten der     Ver-          schlusshälften    bei gemeinsamem Antrieb der  Spindeln.  



  Durch den günstigen Umstand,     dass    bei  ,der Erfindung die     Zugkrä.fte    unmittelbar auf  Spindeln wirken und die zu verwendenden  Zahnräder ein gegenüber andern     Windwerks-          arten    wesentlich kleineres Drehmoment     züi     überwinden haben, wird eine ganz bedeutende  Ersparnis an Material, Raum, Herstellungs  zeit und Bearbeitungskasten erzielt, und zwar  nicht allein bei den Triebwerken selbst, sou-         dern    auch bei den zum Schutz und zur Be  dienung grosser Triebwerke üblichen Schutz  häusern und Stegen.

   Es besteht ferner die  Möglichkeit, in jedem Falle Drahtseile oder  langgliedrige, leichtere und billigere Gelenk  ketten an Stelle der bisher üblichen zur     Er-          reich.ung    eines     gringeren        Kettenraddurchmes-          sers    notwendigen     kurzgliedrigen    und daher  schweren     Lasehenketten    zu verwenden, wo  durch eine weitere Ersparnis erzielt wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hubwerk für bewegliche Wehre, Sellleu- senfore und ähnliche Verschlusseinrichtung, n, "e bei dem eine Sühraubenspindel das Antriebs organ bildet, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Schraubenspindel und dem zu hebenden Verschlussteil ein biegsames, über Lenkrollen geführtes Huborgan einges,chaltet ist, so dass die Antriebsvorrichtung,<B>d.</B> h.
    das Windwerk mit der Spindel, an einer belie bigen Stelle und in einer beliebigen Lage zu dem Versalilussteil angeordnet werden kann.
CH100420D 1921-05-09 1922-05-01 Hubwerk für bewegliche Wehre, Schleusentore und ähnliche Verschlusseinrichtungen. CH100420A (de)

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