CH100531A - Scheibenreibungskupplung. - Google Patents
Scheibenreibungskupplung.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D13/00—Friction clutches
- F16D13/22—Friction clutches with axially-movable clutching members
- F16D13/38—Friction clutches with axially-movable clutching members with flat clutching surfaces, e.g. discs
- F16D13/40—Friction clutches with axially-movable clutching members with flat clutching surfaces, e.g. discs in which the or each axially-movable member is pressed exclusively against an axially-located member
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Description
Scheibenreibungskupplung. Die Erfindung betrifft eine Scheibenrei bungskupplung, mit einer festen und einer achsial verschiebbaren Reibscheibe. An der festen Reibscheibe sind auf der ihrer Reib fläche entgegengesetzten Seite in dem Abstand der Mitte der Reibfläche von der Kupplungs welle Winkelhebel angelenkt, die mit der achsial verschiebbaren Reibscheibe durch die feste Reibscheibe durchdringende Glieder und Kugelgelenke verbunden sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Achsialschnitt desselben; Fig. 2 und 3 zeigen zwei verschiedene Stellungen des Ein- und Ausrückgestänges.
Die beiden Kupplungsteile a und b sind fest auf den Wellenenden c, d aufgekeilt. Der Kupplungsteil a hat eine feste Reib scheibe a1 und eine achsial verschiebbare Reib scheibe h. An dem Kupplungsteil b, welcher die Reibscheibe a1 an ihrem Umfang über greift, ist durch Schrauben b1 eine Ring scheibe b2 befestigt, welche zwischen die Reibscheiben a1 und h hineinragt und in Durchbrechungen beidseitig vorstehende Holz- klötze b3 achsial verschiebbar trägt. Dieselben liegen bei geschlossener Kupplung beidseitig an den einander zugekehrten Reibungsflächen der Reibscheiben a1 und h an. An der Reib scheibe a1 sind auf der seiner Reibungsfläche entgegengesetzten Seite Bolzen f angeordnet, deren Achsen in demselben Abstand von der Mittelachse der Welle c liegen, wie die Mitte der Reibfläche der Reibscheibe a1. Auf den Bolzen f sind Winkelhebel e drehbar.
Der lange Arm der Winkelhebel ist durch ein zweiteiliges Gestänge t, y mit der Ausrück muffe p verbunden, die auf der Nabe der festen Reibscheibe achsial verschiebbar ist und in nachstehend beschriebener Weise mit der achsial verschiebbaren Reibscheibe h in Verbindung steht. An am kurzen Arm der Winkelhebel gelagerten Bolzen q greift je eine Blattfeder g an, die durch die feste Reib scheibe a1 hindurchführt. Das andere Ende der Blattfedern y ist mit mit Gewinde ver- sehenen Stangen r verbunden, auf welchem Gewinde eine kugelartig ausgebildete nach stellbare Mutter s sitzt. Diese, ein Kugel gelenk darstellende Mutter ist in der Reib scheibe lt gelagert. Beim Verschieben der Muffe p nach links drehen sich die Hebel e um die Bolzen f.
Die Bolzen q beschreiben einen Kreisbogen und drücken unter Vermittlung der Federn g die Reibscheibe h zwangsweise von den Klötzen b3 weg, wodurch die Kupplung aus gerückt wird. Umgekehrt ist der Vorgang beim Einrücken.
Das Kugelgelenk s kann durch Muttern auf der mit Gewinde versehenen Stange r zum Ausgleich des Verschleisses der Reib scheibe h verstellt werden.
Die die Winkelhebel e mit der Ein- und Ausrückmuffe verbindenden Gestänge bestehen aus je einem Lenker t und einem Sperrglied y. Das Sperrglied y besitzt zwei den Lenker t seitlich umfassende Ansätze v und dazwischen eine Fläche z. Bei eingerückter Kupplung (s. Fig. 1) greift der Punkt z1 des Sperr gliedes y in eine Aussparung x des Kupp lungsteils a ein. Obgleich die Gelenkbolzen u, u1 und die Aussparung x nicht genau in einer Geraden liegen, verhindern sie praktisch doch eine unbeabsichtigte linksseitige Bewegung des langen Armes des Winkelhebels e, d. h. die Kupplung ist gegen selbsttätiges Ent- kuppeln gesperrt.
Soll die Kupplung ausge rückt werden, d. h. wird die Muffe p nach links bewegt, so dreht sie zunächst das Sperr glied y um x und hebt dadurch den Bolzen u mit dem Lenker t (Fig. 2). Hierauf tritt der Punkt z1 aus der Ausnehmung x aus. Bei weiterer Bewegung der Muffe erfolgt nun das Ausrücken, wobei die Gelenkstücke t, y sich mit ihren Bolzen u und w in eine gerade Linie einstellen (Fig.3), indem sich das unten rechtwinklige Ende des Gelenkstückes t gegen die einen Anschlag bildende Fläche z des Sperrgliedes y legt. Umgekehrt ist der Vor gang beim Einrücken, wobei das Sperrglied y beim Übergang aus der Stellung der Fig. 3 in die der Fig. 1 den Lenker t zurückschiebt und sich in die Aussparung z legt.
Um die Welle d zur Welle c genau zen trieren zu können, ist in dem die Winkelhebel e aufnehmenden Zwischenraum zwischen den beiden Kupplungsteilen a und b achsial zu denselben eine Welle i gelagert, die an einem Ende in einem vom Kupplungsteil a getrage nen Kugellager k und am andern Ende in einem Ring l ruht. Dieser ist durch einen Bolzen m mit dem Kupplungsteil b verbun den, der aus zwei Teilen, der die Welle d umgebenden Muffe und einer ringförmigen Scheibe o, besteht. Der die Teile l und n verbindende Bolzen m dient gleichzeitig zur Verbindung der Teile n und o.
Die Welle i ist so lang und der Zen trierring l ist so angeordnet, dass das Ende der Welle d ausserhalb der Reibscheiben der Kupplung liegt, was für den leichten Ein- und Ausbau der Welle d sehr vorteilhaft ist. Man braucht nur den Ring o zu lösen und zurückzuschieben und dann kann man die Welle d ohne jede achsiale Verschiebung ausbauen.
Bei der beschriebenen und dargestellten Scheibenreibungskupplung wird der Anpress- druck auf die Reibfläche mit einem günstigen Hebelarmverhältnis übertragen, so dass nur eine kleine Einrückkraft erforderlich ist. Auch erfolgt die Übertragung des Anpressdruckes innerhalb der Reibungskreisringflächen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Scheibenreibungskupplung mit einer festen und einer achsial verschiebbaren Reibscheibe, dadurch gekennzeichnet, dass an der festen Reibscheibe auf der ihrer Reibfläche entgegen gesetzten Seite in dem Abstand der Mitte der Reibfläche von der Kupplungswelle Win kelhebel angelenkt sind, die mit der achsial verschiebbaren Reibscheibe durch die feste Reibscheibe durchdringende Glieder und Kugel gelenke verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Scheibenreibungskupplung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelhebel mit einer zum Ein- und Aus rücken der Kupplung dienenden, achsial verschiebbaren Muffe durch je ein Gestänge verbunden sind, welche je ein Sperrglied enthalten, um bei geschlossener Kupplung ein selbsttätiges Öffnen derselben zu ver hüten. 2.Scheibenreibungskupplung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Sperrglieder der Gestänge, welche die Winkelhebel mit der achsial verschiebbaren Muffe verbinden, in der eingerückten Stellung der Kupplung in eine Aussparung der festen Reibscheibe eingreifen. 3. Scheibenreibungskupplung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Sperrglieder bei geöffneter. Kupplung durch eine Gleit fläche zu den andern Gestängeteilen in einer Stellung gehalten sind, in welcher sie zueinander unbeweglich sind. 4.Scheibenreibungskupplung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einem die Winkelhebel aufnehmenden Zwischenraum zwischen der festen Reib scheibe und einem dieselbe umgebenden, zwischen dieselbe und die achsial ver schiebbare Reibscheibe hineingreifenden festen Kupplungsteil eine den letzteren zentrisch mit der festen Reibscheibe ver bindende Vorrichtung angeordnet ist, wobei die Verbindung zwischen dieser Vorrichtung und dem genannten festen Kupplungsteil durch Mittel bewerkstelligt ist, welche zu gleich zwei konzentrisch ineinander ange ordnete Stücke dieses Kupplungsteils mit einander verbinden. 5.Scheibenreibungskupplung nach Patentan spruch und Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die unter 4 genannte Vorrichtung mit dem festen Kupplungsteil auf der der verschiebbaren Reibscheibe entgegengesetzten Seite ausserhalb der Winkelhebel verbunden ist, so, dass nach Lösen der Verbindung die den festen Kupp lungsteil tragende Welle ohne achsiale Ver schiebung derselben ausgewechselt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH100531T | 1921-08-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH100531A true CH100531A (de) | 1923-08-01 |
Family
ID=4358804
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH100531D CH100531A (de) | 1921-08-29 | 1921-08-29 | Scheibenreibungskupplung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH100531A (de) |
-
1921
- 1921-08-29 CH CH100531D patent/CH100531A/de unknown
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